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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 07.02.2019 - 19:42

NeusserGletscher hat geschrieben:
07.02.2019 - 19:30
noisi hat geschrieben:
07.02.2019 - 18:08
Lebst du eigentlich auch deine oftmals beschriebenen sozialistischen Ideologien oder passt du dich im wahren Leben auch den Gegebenheiten an?
Siehst Du, das ist ein treffendes Beispiel für Whataboutism :lol: :lol: :lol:
Ganz und garnicht, aber das hast du natürlich nicht verstanden. Ich passe mich nur den Gegebenheiten an.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens » 07.02.2019 - 19:54

Jan Tenner hat geschrieben:
07.02.2019 - 18:29
staatlichen Pensionfonds.
Na ja. Der investiert auch nicht gerade öko:

https://de.wikipedia.org/wiki/Staatlich ... nvestments

Du kannst eine Volkswirtschaft wie Norwegen nicht mit einer wie der deutschen vergleichen. Deutschland = Industrie.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 07.02.2019 - 20:16

Ich habe nichts verglichen.
Das mit den tollen Vergleichen war jemand anderes.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 08.02.2019 - 09:21

Jan Tenner hat geschrieben:
07.02.2019 - 20:16
Ich habe nichts verglichen.
Das mit den tollen Vergleichen war jemand anderes.
Äh, wer? :lol:

BTW, Norwegen hat eine um Faktor 18 geringer Bevölkerungsdichte als Deutschland. Hätte Deutschland nur 5 Millionen Einwohner, dann könnten wir locker unseren Energiebedarf aus Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie und mit Holz decken. Das ganze Ruhrgebiet könnten wir aufforsten und die paar Autos mit Holzvergasern betreiben. Wir würden alle nach München ziehen und hätten einen verkürzten Weg zum Skifahren in die Alpen.

Also in so fern ist Norwegen kein schlechtes Vorbild. Ich habe ja schon immer die Auffassung vertreten, dass bei den begrenzten Ressourcen einfach zu viele Menschen hier leben. :wink:
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 08.02.2019 - 10:16

Spricht wohl für dich, dass du lieber deine lästigen Mitressourcenverbraucher loswerden willst, statt überhaupt mal in Betracht zu zu ziehen, wenigstens da Ressourcen zu sparen, wo es möglich wäre!

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 08.02.2019 - 11:05

Jan Tenner hat geschrieben:
08.02.2019 - 10:16
Spricht wohl für dich, dass du lieber deine lästigen Mitressourcenverbraucher loswerden willst, statt überhaupt mal in Betracht zu zu ziehen, wenigstens da Ressourcen zu sparen, wo es möglich wäre!
Wenn einem die Sach-Argumente ausgehen, dann wird man persönlich, gell? Das Beispiel Norwegen lässt sich nun mal nicht so ohne weiteres auf Deutschland übertragen. Aber Du kannst gerne schon mal mit gutem Beispiel vorangehen und Ressourcen sparen. Dreh schon mal die Zimmertemperatur runter, verkauf Dein Auto und verzichte auf all die modernen Errungenschaften. Denn um unseren Energiebedarf ähnlich wie Norwegen fast vollständig aus regenerativen Energiequellen zu decken müsste demnach der Pro-Kopf Energiebedarf um bis zu Faktor 18 niedriger sein.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 08.02.2019 - 11:14

NeusserGletscher hat geschrieben:
08.02.2019 - 11:05
Jan Tenner hat geschrieben:
08.02.2019 - 10:16
Spricht wohl für dich, dass du lieber deine lästigen Mitressourcenverbraucher loswerden willst, statt überhaupt mal in Betracht zu zu ziehen, wenigstens da Ressourcen zu sparen, wo es möglich wäre!
Wenn einem die Sach-Argumente ausgehen, dann wird man persönlich, gell?
Sach-Argumente :lol: Da spricht der Experte.
NeusserGletscher hat geschrieben:
08.02.2019 - 11:05
Das Beispiel Norwegen lässt sich nun mal nicht so ohne weiteres auf Deutschland übertragen. Aber Du kannst gerne schon mal mit gutem Beispiel vorangehen und Ressourcen sparen. Dreh schon mal die Zimmertemperatur runter, verkauf Dein Auto und verzichte auf all die modernen Errungenschaften. Denn um unseren Energiebedarf ähnlich wie Norwegen fast vollständig aus regenerativen Energiequellen zu decken müsste demnach der Pro-Kopf Energiebedarf um bis zu Faktor 18 niedriger sein.
Natürlich sind das die einzigen Wege und Möglichkeiten Ressourcen zu sparen!
Zuletzt geändert von noisi am 08.02.2019 - 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 08.02.2019 - 11:21

Ok, laut deinem "Argument" können die Norweger nur heizen, Auto fahren oder irgendeine moderne Errungenschaft nutzen, weil sie so wenige sind?

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 08.02.2019 - 13:46

Ist es eigentlich so schwer zu verstehen oder drücke ich mich so missverständlich aus? Wenn Du in einem Land mit einer relativ geringen Bevölkerungsdichte natürliche Energie im Überfluss hast, dann kannst Du mit Strom aus Wasserkraft die Häuser heizen, kochen, E-Autos laden usw. Mit 18x mehr Bevölkerung geht die Rechnung nicht mehr ohne weiteres auf, ohne dass ich jetzt ins Detail gehen kann und möchte.

Es ist ja nicht so, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten nichts getan hätte. Wie die Wahnsinnigen haben wir Brandbeschleuniger an die Hausfassaden geklebt, den man in 30 Jahren nur noch teuer als Sondermüll entsorgen darf. Heizkessel modernisiert. Energiesparfenster eingebaut und die Häuse abgedichtet, bis innen drin der Schimmel wuchs. Und was hats gebracht? Wir sind unverändert von Gas, Öl, Kohle und Kernenergie abhängig.

Würden in Deutschland nur 5 Millionen Menschen leben, dann könnte Deutschland seinen Energiebedarf auch heute bereits wie Norwegen zu fast 100% aus regenerativen Quellen decken.
In Deutschland leben aber nun einmal 80 Millionen Menschen. Daher muss man schon etwas genauer hinschauen, welche Maßnahmen man von den Norwegern übernehmen kann und welche sich nicht ohne weiteres übertragen lassen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von L&S » 08.02.2019 - 14:07

Die einzige Möglichkeit um alle Umweltproblem zu lösen ist nun mal folgende:

Zitat Bender Bending Rodriguez: "Kill all humans"

Die Erde verträgt nunmal nur, sagen wir maximal eine Milliarde Menschen, welche auf unserem westlichen Lebensstandard leben.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 08.02.2019 - 14:21

NeusserGletscher hat geschrieben:
08.02.2019 - 13:46
Ist es eigentlich so schwer zu verstehen oder drücke ich mich so missverständlich aus?
(...)
Und was hats gebracht? Wir sind unverändert von Gas, Öl, Kohle und Kernenergie abhängig.
Du behauptest einfach unzutreffendes...
„Unverändert“ ist schwerlich der richtige Begriff.
Der Anteil erneuerbarer Energie ist beständig gewachsen und das bei wachsendem Gesamtbedarf.
Von 6,3% 2000 auf über 36%.
Das kann sich sehen lassen. Natürlich ist das nicht genug, aber auch ein langer Weg beginnt mit kleinen Schritten.

Quelle
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... 018_bf.pdf

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 08.02.2019 - 14:28

ohne dass ich jetzt ins Detail gehen kann und möchte.
Ich glaube, es scheitert bei dir eher am Können...

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von valdebagnes » 08.02.2019 - 14:51

NeusserGletscher hat geschrieben:
08.02.2019 - 13:46
Es ist ja nicht so, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten nichts getan hätte. Wie die Wahnsinnigen haben wir Brandbeschleuniger an die Hausfassaden geklebt, den man in 30 Jahren nur noch teuer als Sondermüll entsorgen darf. Heizkessel modernisiert. Energiesparfenster eingebaut und die Häuse abgedichtet, bis innen drin der Schimmel wuchs. Und was hats gebracht? Wir sind unverändert von Gas, Öl, Kohle und Kernenergie abhängig.
Also mir hats im Jahr statt einer Rechnung für Gas in Höhe von etwa 1500.-€ nun eine Rechnung für Holzpellets in Höhe von 350.-€ gebracht. Gut in 30 Jahren hab ich keinen Sondermüll zu entsorgen, lediglich meine Holzfaserplatten und Flachsdämmmatten, wobei ich denke, das ich diese noch länger am Haus lasse, sonst zieht es im Winter so rein.
Schimmel wächst auch nur auf dem Camembert im Kühlschlrank, wohl weil mir eine Lüftungsanlage das lästige Fensterlüften erspart.
Und ja, trotz aller Bedenken von 'Fachleuten', das man bei einer Lüftungsanlage die Fenster ja nicht mehr öffnen kann haben wir bei unseren extra noch solche Hebel anbringen lassen, bei denn ich mittlerweile im Selbstversuch festgestellt habe, dass sich eine Seite des Fensters öffnet, wenn man diesem um 90 Grad dreht. Man kann ich wohl auch um 180Grad nach oben drehen, das hab ich mich in den letzten 10 Jahren jedoch noch nicht getraut, nicht das mir noch die Lüftungsanlage um die Ohren fliegt...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch » 08.02.2019 - 16:25

NeusserGletscher hat geschrieben:
08.02.2019 - 13:46
...
Es ist ja nicht so, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten nichts getan hätte. Wie die Wahnsinnigen haben wir Brandbeschleuniger an die Hausfassaden geklebt, den man in 30 Jahren nur noch teuer als Sondermüll entsorgen darf. Heizkessel modernisiert. Energiesparfenster eingebaut und die Häuse abgedichtet, bis innen drin der Schimmel wuchs. Und was hats gebracht? Wir sind unverändert von Gas, Öl, Kohle und Kernenergie abhängig.
....
Komisch, bei den Hochhäusern in Nürnberg sagen die Bewohner, dass sie jetzt erst Schimmel haben, nachdem die "Brandbeschleuniger" von der Wand genommen wurden.
https://www.mittelbayerische.de/region/ ... 42098.html

Abgesehen davon ist nicht mal Styropor Sondermüll, wie immer fälschlicherweise rumposaunt wird. Von anderen Dämmmaterialien wie Holzfaser oder Mineraldämmstoff fang ich gar nicht erst an. Letztendlich wird es auch mit Sicherheit mal eine wirtschaftliche Lösung fürs Recycling von Styropor, Styrodur usw. geben, so dass dieses Argument dann eh nicht mehr zieht.

Und was die moderne Bauweise bringt? Hast du mal eine Energiebilanz moderner Häuser mit alten und deren Wohnqualität verglichen? Wenn ein Auto früher 15l/100km verbrennt hat und inzwischen mit 6l/100km fährt (und das mit viel mehr Schnickschnack), dann ist das auch alles sinnlos, weil immer noch Energie benötigt wird? Sehr komische Argumentation.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 08.02.2019 - 16:44

Pancho hat geschrieben:
08.02.2019 - 14:21
Der Anteil erneuerbarer Energie ist beständig gewachsen und das bei wachsendem Gesamtbedarf.
Von 6,3% 2000 auf über 36%.
Beim Strom. Strom != Gesamtenergiebedarf (Strom + Wärme + Mobilität). Immerhin besser als gar nichts.
scratch hat geschrieben:
08.02.2019 - 16:25
Abgesehen davon ist nicht mal Styropor Sondermüll,
Styropor ist auch nicht das Problem, sondern die bei Dämmstoffen bislang verwendeten Flammschutzmittel. Mit Steinwolle ist man derzeit wohl auf der sicheren Seite.
scratch hat geschrieben:
08.02.2019 - 16:25
Komisch, bei den Hochhäusern in Nürnberg sagen die Bewohner, dass sie jetzt erst Schimmel haben, nachdem die "Brandbeschleuniger" von der Wand genommen wurden.
vgl.:
NeusserGletscher hat geschrieben:
08.02.2019 - 13:46
und die Häuse abgedichtet, bis innen drin der Schimmel wuchs
abgedichtet != isoliert
Jan Tenner hat geschrieben:
08.02.2019 - 14:28
Ich glaube, es scheitert bei mir eher am Können...
Einsicht ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung. Nur weiter so :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von 3303 » 08.02.2019 - 16:48

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von hegauner » 08.02.2019 - 16:56

Mal etwas zur Auflockerung. Passt aber gerade hier treffend. Ein aktueller Beitrag aus den Mainstreammedien. Ich bin froh das da endlich mal Klartext geredet wird!

Warum Greta gar nicht gegen den Klimawandel kämpfen darf:

:arrow: https://www.youtube.com/watch?v=MK_VfUErRaY
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch » 08.02.2019 - 19:28

Fab hat geschrieben:
20.12.2018 - 00:28
stavro hat geschrieben:.......Ich glaube die physikalischen Mechanismen des Treibhauseffektes stehen außer Frage und deren Auswirkungen sind daher auch errechenbar.............
Vom Grundsatz her ja - aaaaaaaber.....es gibt Uneinigkeit in der Wissenschaft über die konkrete Wirkung der Erhöhung von CO2 in der unteren Atmosphäre.
Andererseits finde ich es ignorant, so zu tun als hätte der Anstieg von 280ppm (mehrere Hunderttausen Jahre Durchschmitt) auf 400ppm+
keine Folgen.

Mit einer gewissen Erheiterung, aber auch Gelangweitheit registriere ich die Wiederkehr einer Diskussion, mit der dieser Tröööt vor 11 Jahren! begann.
Habe schon seinerzeit auf die Königlich Dänische Meteorologische Gesellschaft mit ihrem Schwerpunkt auf die Sonnenaktivität hingewiesen.

Lest mal spaßeshalber die ersten Seiten des Threads. :D
Ich habe jetzt tatsächlich mal angefangen, den Thread von Anfang an zu lesen. Da ist teilweise sehr schwere Kost dabei wie von rfs. Da bin ich mir noch unsicher ob ich mir die Mühe machen soll, z.B. nach den "661 Wissenschaftlern aus aller Welt" zu suchen. Da ist anscheinend doch sehr viel Unfug dabei.

Was mich aber mehr interessieren würde ist, ob sich deine Meinung von damals inzwischen in irgendeiner Form geändert hat oder nicht. Und falls ja, warum? Sind ja trotzdem einige Jahre vergangen und evtl. neue Daten dazu gekommen.

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Re:

Beitrag von wetterstein » 08.02.2019 - 20:34

Fab hat geschrieben:
06.11.2007 - 20:13


plötzliche Klimaschwankungen:

buzi (mit dem ich jetzt gut vertrage :wink: ) und piano (wird vielleicht noch was) haben diese ja in Abrede gestellt. buzi kann hier nicht mehr, piano wollte auf meine Einwände auf seinen großen Beitrag nicht reagieren.
Ein paar posts vorher war ja der link (Ergebnis UNI Bern) der vielleicht ein Umdenken bewirkt.
Diese mehrmaligen Schwankungen um die 5° C braucht man nicht mehr zu diskutiern, die sind nachgewiesen. Anomal ist die Klimabeständigkeit der letzten 10.000 Jahre! Auch das relativiert den anthropogenen Anteil am Klimawandel.

Sonne:
Das Königl.-Dänische Meteorologische Institut hat eine Korrelation zwischen der verstärkten magnetischen Aktivität der Sonne (die ist Fakt)und der Erhöhung der Globalen Mitteltemperatur veröffentlicht. Gleichzeitig eine Korrelation CO2-Anstieg/Temp. die zeigt daß eben keine Übereinstimmung besteht.
Wenn das bewiesen wird, dann ist der König nackt. Dann wäre das aktuelle Szenario nicht aufrechtzuerhalten.

So, für heute muß das reichen

Gruß Fab
Laut Prof. Henrik Svensmark ist der König nackt.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von eMGee » 08.02.2019 - 21:25

Chapeau mal an dieser Stelle!
Dieser Thread ist besser wie manches Unterhaltungsprogramm.
Zudem kann ich vor Leuten wie dem NeusserGletscher nur den Hut ziehen. Weiß einfach bei jedem Thema was und vor allem überall das Richtige!

Wenn du jetzt noch den Zusammenhang der Unfähigkeit der Zermatt Bergbahnen zum Klimawandel konstruierst dann spendier ich dir ein paar Bier im Hennustall! Das geht mir an der Stelle nämlich noch ab.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von EKL » 08.02.2019 - 21:42

eMGee hat geschrieben:
08.02.2019 - 21:25
Dieser Thread ist besser wie manches Unterhaltungsprogramm.
Naja, ich verfolge den Thread schon ewig (aber werde den Teufel tun etwas zum Thema zu schreiben). Meinem Eindruck nach ist er eher eine Tragödie, erwachsene Menschen schaffen es über zig Zeilen aneinander vorbei zu reden, sich sinnlos zu provozieren und dabei eine unmögliche Diskussionskultur an den Tag zu legen, aber ähnliches sieht man ja im Internet zuhauf und zu allen möglichen Themen.
Wobei man hier von einer Diskussion eigentlich nicht mehr reden kann, denn selbst sachlich nicht falsche (wenn auch nicht unbedingt richtige, vieles ist Ansichtssache) der Kontrahenten werden nicht mehr beachtet, sondern nur noch ad hominem argumentiert. Interessant auch, dass sich dabei beide Seiten wenig nehmen.
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FinsteraarhornNeusserGletscher

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 09.02.2019 - 17:13

Zuviel Windstom: Strompreis geht auf minus 12 EUR/MWh !
https://www.eex-transparency.com/power/ ... ion/usage/

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 09.02.2019 - 17:55

wetterstein hat geschrieben:
06.02.2019 - 20:38

"World’s Dumbest Energy Policy
After giving up nuclear power, Germany now wants to abandon coal.

By The Editorial Board
Jan. 29, 2019 7:17 p.m. ET

Dumb environmental policies are routine across Europe—see Emmanuel Macron’s riot-inducing fuel tax in France—but even by that standard Germany’s new plan to abandon coal is notable. Having wasted uncountable billions of euros on renewables and inflicted some of Europe’s highest energy prices on German households.."

https://www.wsj.com/articles/worlds-dum ... d-36410669
Nicht nur die USA sind skeptisch:

Die Energiewende nach deutschem Vorbild ist kein Exportschlager, gibt aber anderen Ländern Inspiration, ihre Energiepolitik zu hinterfragen. So könnte ein Fazit der jüngsten Publikation des Weltenergierats (WEC) lauten, die zum vierten Mal untersucht hat, ob die deutsche Energiewende ein nachahmenswertes Vorbild für andere Länder sein könnte.

Während Deutschlands Energiepolitik in Europa vor allem wegen des Klimaschutzes auf gewisse Zustimmung stösst, hat dieses Argument ausserhalb des alten Kontinents kaum Gewicht. Dort habe die Energiepolitik den Zweck, das Wirtschaftswachstum und die Verfügbarkeit von Energie sicherzustellen.

Tendenziell hat die deutsche Energiewende in der Welt trotzdem an Bedeutung gewonnen – aber eher als abschreckendes Beispiel.

Für die Bekämpfung der Klimaerwärmung möchten nur noch die Hälfte der Länder die erneuerbaren Energien fördern.


https://www.nzz.ch/wirtschaft/inspirier ... -ld.141668

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noisi
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 09.02.2019 - 18:00

Vier Wärmerekorde von 2014 bis 2018
Die vergangenen vier Jahre waren nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast 170 Jahren.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 27812.html
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 09.02.2019 - 18:08

Und? In 2473 Beiträgen hat nicht ein Einziger die Klimaerwärmung bezweifelt !


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