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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von de Yeti » 07.03.2019 - 12:46

hook hat geschrieben:
07.03.2019 - 09:42
NeusserGletscher hat geschrieben:
06.03.2019 - 22:39
hook hat geschrieben:
06.03.2019 - 10:29

Dann kannst Du auch bedenkenlos 170mg Arsen zu Dir nehmen, nicht wahr? Wenn wir mal annehmen, Du wiegst 80kg dann sind 170mg 0,17g/80000g= 0,000002125 = 2,125ppm. Das ist doch so wenig, davon kann man nicht sterben? Ist das Dein Argument? Ich rate Dir ab, dass auszuprobieren. 60-170mg gilt als tödliche Dosis.
Ach, CO2 wirkt also wie ein Gift? Das ist ja mal eine ganz steile These. ...
Diese These hab ich nicht aufgestellt, Du hast Sie abgeleitet. Meine These ist: (Scheinbar) geringe Mengen können große Wirkung haben. Bitte unterlasse es im Zitat mein Nutzer von "hook" in "honk" umzutitulieren. Das habe ich gemeldet.
Im Übrigen kann auch Kohlendioxid wie ein „Gift“ wirken, nicht nur durch Verdrängung des Luftsauerstoffs. Wenn die Blutkonzentration von Kohlendioxid einen gewissen Wert überschreitet, stoppt sie den Atemreflex :roll:


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 07.03.2019 - 13:46

Pancho hat geschrieben:........Hast Du die grundlegenden Zweifel immer noch?

Wenn nicht, muss es eine sehr gut (besser) begründete Erkenntnis geben, wieso das so ist. Diese würde ich gerne mit uns geteilt wissen...
............
Verwirrt du bist, junger Padawan ;D

Widersprüchlichkeiten nähren Zweifel. Erkenntnis beseitigt sie.
Habe Erkenntnis über Widersprüchlichkeiten.

Alles klar soweit :D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 07.03.2019 - 13:50

hook hat geschrieben:
07.03.2019 - 09:42
Diese These hab ich nicht aufgestellt, Du hast Sie abgeleitet. Meine These ist: (Scheinbar) geringe Mengen können große Wirkung haben. Bitte unterlasse es im Zitat mein Nutzer von "hook" in "honk" umzutitulieren. Das habe ich gemeldet.

Ich habe die Beleidigung bzgl. des Nutzernamens geändert. Der User wird bezüglich dieser Aktion noch von uns hören, ggf. mit entsprechenden Konsequenzen. /Mod. David93
@mod: Wortspiele mit Nutzernamen sind im Forum ja überhaupt nicht üblich

Da Du Dich persönlich betroffen fühlst, entschuldige ich mich dafür hiermit in aller Form. :tutmirleid: :tutmirleid:

Selbst Wasser wirkt in großen Mengen getrunken nicht gerade gesundheitsförderlich. Die Gegenüberstelluing von "Wirkung als Gift" vs "Wirkung als Dämmstoff" geht an der Sache völlig vorbei.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 07.03.2019 - 15:04

Fab hat geschrieben:
07.03.2019 - 13:46
Alles klar soweit :D
Aber sowas von !

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 07.03.2019 - 16:50

NeusserGletscher hat geschrieben:
07.03.2019 - 13:50
Die Gegenüberstelluing von "Wirkung als Gift" vs "Wirkung als Dämmstoff" geht an der Sache völlig vorbei.
Es wirkt auch in sehr kleinen Konzentrationen:
https://www.umweltbildung.at/cgi-bin/cm ... hemenid=75

Nochmal: jeder CO2-Sensor nutzt das Prinzip.

Wenig Konzentration, aber viele km-Atmosphäre=dennoch hoher Absorptionsgrad. Total simpel. Ähnlich in jedem See zu beobachten. Selbst wenn das Wasser im Glas sehr sauber ist (=sehr geringe Konzentration von Verunreinigungen), kann man irgendwann nicht mehr den Grund sehen, wenn er tief genug liegt=Totalabsorbtion. CO2 und andere klimawirksame Gase haben eine ähnlich absorbierende Wirkung auf Wärmestrahlung (bestimmte Frequenzen von Licht). Längst erwiesen, siehe Link von gernot...

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von missyd » 07.03.2019 - 19:23

Hier noch 2 Links zum Thema die Erde erwärmt sich nicht und CO2 reguliert das Klima nicht (beide auf Englisch)

https://www.forbes.com/sites/peterferra ... 819a783de0

https://www.heartland.org/Center-Climat ... usdE1bk-c4


Die Grafik ist zwar unter dem zweiten Link öffentlich einsehbar, dennoch verstößt es gegen die Medienregeln (und vor allem das Urheberrecht) wenn du sie hier im Forum postet, daher habe ich das Bild entfernt / Mod. schmidti

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 07.03.2019 - 20:28

Pancho hat geschrieben:
07.03.2019 - 16:50
Es wirkt auch in sehr kleinen Konzentrationen:
https://www.umweltbildung.at/cgi-bin/cm ... hemenid=75
Du kannst nicht die Konzentration von Stoffen in völlig unterschiedlichen technischen Sachverhalten miteinander vergleichen. Das fällt unter die Rubrik "Falsche Analogie".

Was nicht heisst, dass CO2 in der Atmosphäre keine Wirkung hat oder nicht der Hauptverursacher ist. Aber es ist halt auch kein Beleg dafür.
.... abgetaut 8O :? :wink:


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 07.03.2019 - 21:31

missyd hat geschrieben:
07.03.2019 - 19:23
Hier noch 2 Links zum Thema die Erde erwärmt sich nicht und CO2 reguliert das Klima nicht (beide auf Englisch
Ja, nur leider nicht wirklich haltbar:
https://www.klimafakten.de/behauptungen ... faelschung

Heartland ist übrigens von Exxon finanziert. Das amerikanische EIKE...

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 07.03.2019 - 21:42

NeusserGletscher hat geschrieben:
07.03.2019 - 20:28
Aber es ist halt auch kein Beleg dafür.
Ich weiß nicht, wie oft ich den Link noch bringen muss:

https://www.focus.de/wissen/klima/klima ... 07677.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 07.03.2019 - 23:22

Pancho hat geschrieben:
07.03.2019 - 21:42
NeusserGletscher hat geschrieben:
07.03.2019 - 20:28
Aber es ist halt auch kein Beleg dafür.
Ich weiß nicht, wie oft ich den Link noch bringen muss:

https://www.focus.de/wissen/klima/klima ... 07677.html
Die Messreihen würde ich gerne mal sehen. Falls Du dazu auch noch den Link hast, versuchs doch mal damit. :wink:
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 07.03.2019 - 23:25

:sleep:
Ich bin nicht dein Dienstleister. Kontaktier die Forscher und besorg sie Dir oder such sie im Netz.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von icedtea » 07.03.2019 - 23:52

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen hier nicht mehr zu posten :ja:
Aber die Finger jucken zu sehr :wink:
Natürlich kann man sagen, was nicht zweifelsfrei bewiesen ist, dem Folge ich nicht, aber habe ich dann nicht das Problem, dass ich mich überhaupt nicht mehr bewege :?:
Mir fehlt nicht nur der direkte Quellenzugriff zu diesem Thema, sondern auch die Expertise, solche sinnvoll auszuwerten, womit ich wahrscheinlich in der selben Position bin, wie ein Großteil der Menschheit.
Daher muss ich davon ausgehen (wenn es keine offensichtlichen Fehler in der Argumentation gibt), dass eine Theorie, der eine klare Mehrheit der Experten (und damit meine ich explizit nicht Greta Thunberg) folgt, etwas ist, dem ich folgen kann.
Damit sehe ich es (bei verbleibenden Restzweifeln) als ziemlich wahrscheinlich an, das
CO2 als Treibhausgas wirksam ist
die Verbrennung von Kohlenstoffhaltigen Brennstoffen heute höher ist als in vielen Zeitaltern der Erdgeschichte
der Mensch hieran nicht unschuldig ist
die Vernichtung von CO2 abbauenden Organismen nicht förderlich ist
und es zweifelsfrei auf unserer Erde wärmer wird :!:
Über den Ausmaß des Effekts durch CO2 kann man sicherlich trefflich streiten, aber zu versuchen, die CO2 Bilanz zu verbessern, ist warscheinlich nicht nur aufgrund der Ressourcenknappheit, kein Fehler :!:
Wenn wir dort besser werden können, lasst es uns versuchen, ohne dabei zu dogmatisch zu werden und zu fatalistisch.
Extreme auf beiden Seiten nerven mich kolossal, da sie uns in der Masse nicht weiterbringen werden.
Mahlzeit :bandit:
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Was als nächstes kommt: Laax, danach Montafon

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 08.03.2019 - 00:02

Ich glaub das ist eine sehr schöne Zwischenbilanz für diesen Thread. Ich mach mal ne Pause hier...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 08.03.2019 - 01:29

gernot hat geschrieben:
05.03.2019 - 07:02
ein bsp. dazu
günther aigner, skitourismus forscher (https://www.zukunft-skisport.at/) hat temperatur- und niederschlagsserien für die wintermonate (dezember, jänner, februar) in alpinlagen erstellt und veröffentlicht. ist jetzt nichts besonders schwieriges, doch in dieser art und weise im web nicht bzw. nicht frei verfügbar.
spannend aber auf jeden fall, da das ergebnis auf den ersten blick schwachsinn sein muss:
in den letzten 30 jahren keine signifikanten änderungen in den höhenlagen(!), aber sehr starke schwankungen von jahr zu jahr.
Ganz zufällig gibt's hier aktuell https://www.spektrum.de/news/bleiben-di ... ss/1619300 einen Artikel, der sich mit Aigner's Arbeit beschäftigt.
Klima: Bleiben die Alpen auch zukünftig weiß?
Schnee - und kein Ende in Sicht: Das legt eine Wintersportstudie nahe. Doch wird es in den Bergen tatsächlich gegen den Trend kälter?
Der Autor Andreas Frey ist Wissenschaftsjournalist in Freiburg.
und auch auf https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/new ... intersport

gibt es einen artikel zum thema.
28.02.2019
Erstes länderübergreifendes Positionspapier zu den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintersport
weiter unten im text
„Als Folge der Erwärmung wird die für den Schneesport geeignete natürliche Schneedecke langfristig, bis 2100, bis in mittleren Lagen im Alpenraum und in den Mittelgebirgen weiter zurückgehen", sagt Marc Olefs, Leiter der Abteilung Klimaforschung an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Dabei verkürzt sich die Dauer der Schneebedeckung im Spätwinter um Wochen, etwas weniger stark auch im Frühwinter. Die eigentlichen wintertouristischen Kernmonate Januar und Februar sind geringer betroffen. In diesem Zusammenhang ändern sich ebenfalls die klimatologischen Rahmenbedingungen für die technische Schneeerzeugung. Anzahl und Dauer der potentiellen Zeit für künstliche Beschneiung werden sich verringern."
Kurzfristig überlagern natürliche Schwankungen den langfristigen Trend

Aussagen zur nahen Zukunft (bis 2050) sind schwieriger zu treffen, denn die zum Teil hohe natürliche Klimavariabilität überlagert den langfristigen Trend. Diese starken Schwankungen können den auch bis 2050 stattfindenden allmählichen Anstieg der mittleren Temperatur markant überlagern.

„Die Kombination aus Variabilität und kontinuierlicher Erwärmung führt jedoch dazu, dass es immer wieder neue Temperaturmaxima geben wird. Beim Niederschlag ist die Variabilität besonders hoch und es lassen sich daher auch derzeit nur schwerlich klare Trends ausmachen.", sagt ZAMG-Klimaexperte Marc Olefs.
schon älter
https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/new ... nd-zukunft
20.11.2017
Winter in Österreich: Vergangenheit und Zukunft

©ZAMG

Im Projekt SNOWPAT führten die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Universität Graz die bisher umfassendste Untersuchung zur Entwicklung der Schneelage in Österreich durch. Eines der Ergebnisse: Seit 1950 haben die Schneehöhen und die Dauer der Schneebedeckung in den meisten Regionen abgenommen. Dieser langfristige Trend ist von starken Schwankungen und kurzen Trends überlagert, die von Winter zu Winter oder teils sogar bis zu 20 Jahre dauern können . Allgemeine Vorhersagen für den Wintersport der nächsten Jahre sind daher kaum machbar. Hier sind Detailanalysen je nach Lage und Seehöhe eines Schigebietes notwendig. Langfristig ist zu erwarten, dass in einem immer wärmeren Klima die Zahl der Tage mit Schneedecke und die Schneehöhen weiter abnehmen. Das gilt besonders für tiefe und mittlere Höhenlagen, da es hier durch die Klimaerwärmung immer öfter regne n statt schneien wird beziehungsweise gefallener Schnee schneller wieder schmelzen wird.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Florian86 » 08.03.2019 - 10:56

NeusserGletscher hat geschrieben:
07.03.2019 - 23:22
Pancho hat geschrieben:
07.03.2019 - 21:42
Ich weiß nicht, wie oft ich den Link noch bringen muss:
https://www.focus.de/wissen/klima/klima ... 07677.html
Die Messreihen würde ich gerne mal sehen. Falls Du dazu auch noch den Link hast, versuchs doch mal damit. :wink:
Das war jetzt nicht so schwierig: Focus-Artikel anklicken und dort gleich den ersten Link zu "Nature". Aber es schadet sicher auch nicht, die Publikation hier direkt zu verlinken.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Latemar » 08.03.2019 - 11:00

icedtea hat geschrieben:
07.03.2019 - 23:52

Über den Ausmaß des Effekts durch CO2 kann man sicherlich trefflich streiten, aber zu versuchen, die CO2 Bilanz zu verbessern, ist warscheinlich nicht nur aufgrund der Ressourcenknappheit, kein Fehler :!:
Du triffst des Pudels Kern!

Gruß!
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 08.03.2019 - 13:41

Florian86 hat geschrieben:
08.03.2019 - 10:56
Das war jetzt nicht so schwierig: Focus-Artikel anklicken und dort gleich den ersten Link zu "Nature". Aber es schadet sicher auch nicht, die Publikation hier direkt zu verlinken.
Ich bin wahrscheinich zu blöd dazu. Ich sehe nur Grafiken in Vorschau-Größe und eine Zusammenfassung des Artikels. Und Zahlen in Kombination mit Dollar- und Eurozeichen. Das war jetzt nicht das, was ich erwartet hatte.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Rennstier » 08.03.2019 - 13:58

NeusserGletscher hat geschrieben:
08.03.2019 - 13:41
Florian86 hat geschrieben:
08.03.2019 - 10:56
Das war jetzt nicht so schwierig: Focus-Artikel anklicken und dort gleich den ersten Link zu "Nature". Aber es schadet sicher auch nicht, die Publikation hier direkt zu verlinken.
Ich bin wahrscheinich zu blöd dazu. Ich sehe nur Grafiken in Vorschau-Größe und eine Zusammenfassung des Artikels. Und Zahlen in Kombination mit Dollar- und Eurozeichen. Das war jetzt nicht das, was ich erwartet hatte.
Geh in die nächste Unibibliothek, über die dortigen Computer solltest du kostenlos Zugriff haben. Ich habe hier im Uninetz vollen Zugriff auf das Paper.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 08.03.2019 - 14:13

Stimme den Schlußfolgerungen von "Icedtea" zu. Genau das hab ich damit
Fab hat geschrieben:....Eigentlich wäre interessant welche Folgerungen ihr aus euren Standpunkten zieht.....
ausdrücken wollen.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 08.03.2019 - 20:47

Fab hat geschrieben:
06.03.2019 - 16:53
Gebt ihr das Skifahren, das Autofahren, das Schnakseln...äh Quatsch... auf?
Wenn es nach dieser Dame ginge.....
Brunschweiger: „Als ich 30 wurde, habe ich angefangen, mich länger mit der Frage zu beschäftigen, mich viel eingelesen und bin dabei auf eine Studie gestoßen, in der Forscher herausgefunden haben, dass wir 58,6 Tonnen CO2 einsparen können, wenn wir nur ein Kind weniger in die Welt setzen. 58,6 Tonnen – das muss man sich mal vorstellen! Da hat es dann „Klick“ gemacht, und für mich war klar: Nee, das will ich alles ich nicht.“
https://www.focus.de/familie/kind/keine ... 21302.html

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von tobi27 » 09.03.2019 - 13:52

wetterstein hat geschrieben:
08.03.2019 - 20:47
Wenn es nach dieser Dame ginge.....
Wenn ich so eine Einstellung hätte wäre 7,62x51 wohl der einzige Ausweg :gruebel: Kann man nur hoffen, dass die Kinder welche sie als Lehrerin unterrichtet von dem geistigen Dünnschiss verschont bleiben

Viele Grüße
Hauptsache Schlepplift!

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 09.03.2019 - 15:05

tobi27 hat geschrieben:
09.03.2019 - 13:52
wetterstein hat geschrieben:
08.03.2019 - 20:47
Wenn es nach dieser Dame ginge.....
Wenn ich so eine Einstellung hätte wäre 7,62x51 wohl der einzige Ausweg :gruebel: Kann man nur hoffen, dass die Kinder welche sie als Lehrerin unterrichtet von dem geistigen Dünnschiss verschont bleiben

Viele Grüße
Wieso? Es ist zwar ein nicht weit verbreiteter Standpunkt aber durchaus nachvollziehbar. Jedes Kind der industrialisierten Welt hat ab Geburt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen höheren CO2-Footprint als ein Kind in der dritten Welt. Oder ist CO2 für Dich nicht mehr so relevant, wenn es Deine eigene Verhaltenweise und Lebenseinstellung betrifft?

Abgesehen davon kann sich Deutschland bequem zurücklehnen. Mit einem Anteil von lediglich unter 3% am globalen von Menschen verursachten CO2-Aufkommen und gegenüber den USA um 40% geringeren pro-Kopf Ausstoß können und werden wir hier am CO2 nichts ändern. Da brauchen wir auch keine Debatten über SUV oder ein Tempolimit, denn solange die USA pro Kopf trotz Tempolimit auf den Autobahnen fast 70% mehr CO2 pro Kopf ausstoßen als die BRD können wir auf den Autobahnen noch lange weiter im Stau ohne Tempolimit stehen. :wink:
.... abgetaut 8O :? :wink:

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tobi27
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von tobi27 » 09.03.2019 - 17:26

NeusserGletscher hat geschrieben:
09.03.2019 - 15:05
Wieso? Es ist zwar ein nicht weit verbreiteter Standpunkt aber durchaus nachvollziehbar. Jedes Kind der industrialisierten Welt hat ab Geburt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen höheren CO2-Footprint als ein Kind in der dritten Welt. Oder ist CO2 für Dich nicht mehr so relevant, wenn es Deine eigene Verhaltenweise und Lebenseinstellung betrifft?
Wenn ich mir jetzt schon Gedanken machen müsste, ob es auf dieser Welt bezüglich des CO2 Ausstoßes noch korrekt ist Kinder in die Welt zu setzen bin ich wohl tot besser dran als lebendig, so langsam haben doch alle nen gewaltigen Vollschuss bezüglich der überhitzten Klimadiskussion :echtkrank:
NeusserGletscher hat geschrieben:
09.03.2019 - 15:05
Abgesehen davon kann sich Deutschland bequem zurücklehnen. Mit einem Anteil von lediglich unter 3% am globalen von Menschen verursachten CO2-Aufkommen und gegenüber den USA um 40% geringeren pro-Kopf Ausstoß können und werden wir hier am CO2 nichts ändern. Da brauchen wir auch keine Debatten über SUV oder ein Tempolimit, denn solange die USA pro Kopf trotz Tempolimit auf den Autobahnen fast 70% mehr CO2 pro Kopf ausstoßen als die BRD können wir auf den Autobahnen noch lange weiter im Stau ohne Tempolimit stehen. :wink:
Na also, wo liegt dann das Problem? Warum soll der deutsche Michel immer bezüglich "Rettet die Welt" den Musterschüler spielen und (teilweise gezwungenermaßen) päpstlicher als der Papst sein während der Rest der Welt aufhaust als gäbe es keinen Morgen?

Ps: Solange ein gewisses Klientel in Lech noch per Helikopter auf die Piste gebracht wird, welcher an einem Tag mehr Sprit rausbläst als wie ich im ganzen Jahr sehe ich sicher nicht ein was an meiner eh schon recht Ressourcensparenden Lebensweise zu ändern, ich schränke mich doch nicht selbst ein dass dieses Klientel umso mehr aufhausen kann :twisted:

Viele Grüße
Hauptsache Schlepplift!

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wetterstein
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 09.03.2019 - 17:44

tobi27 hat geschrieben:
09.03.2019 - 13:52
wetterstein hat geschrieben:
08.03.2019 - 20:47
Wenn es nach dieser Dame ginge.....
Wenn ich so eine Einstellung hätte wäre 7,62x51 wohl der einzige Ausweg :gruebel: Kann man nur hoffen, dass die Kinder welche sie als Lehrerin unterrichtet von dem geistigen Dünnschiss verschont bleiben

Viele Grüße
Ich versuche das Hascherl eher als Opfer einer perfiden tiefen-Indoktrination (u.a. durch Panikmache [@ Hans von Storch] und Katastrophenszenarien) der Klima-Lobby zu sehen .

Sie setzt sich ja nur mit aller Konsequenz für die geforderte:

große Transformation hin zu einer kohlenstofffreien Weltwirtschaft"

des Merkel-Beraters und langjährigen Mitglieds des Weltklimarats (IPCC) Hans Joachim „John“ Schellnhuber ein !
Zuletzt geändert von wetterstein am 09.03.2019 - 18:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von stavro_ » 09.03.2019 - 17:55

wetterstein hat geschrieben:
09.03.2019 - 17:44
Ich versuche das Hascherl eher als Opfer einer perfiden tiefen-Indoktrination (u.a. durch Panikmache [@ Hans von Storch] und Katastrophenszenarien) der Klima-Lobby zu sehen .

Sie setzt sich ja nur mit aller Konsequenz für die geforderte:

große Transformation hin zu einer kohlenstofffreien Weltwirtschaft"

des Merkel-Beraters und langjährigen Mitglieds des Weltklimarats (IPCC) Hans Joachim „John“ Schellnhuber ein !
Das wundert wenig, dass du das versuchst. Denn das tust du ja mit so ziemlich allem. Vermutlich auch wenn in China ein Sack Reis umfällt.
Zuletzt geändert von stavro_ am 09.03.2019 - 18:40, insgesamt 1-mal geändert.


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