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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 25.03.2019 - 18:15

Theo hat geschrieben:
25.03.2019 - 17:52
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ich kann es mit 2 Aussagen auch noch anders ausdrücken:
1. Vor 150 Jahren wäre man froh drum gewesen wenn man das heutige Klima gehabt hätte.
2. Niemand von uns möchte für längere Zeit in einem Klima wie von vor 150 Jahren leben.
Ja, es ist schon sehr auffällig, dass die positiven Effekte der Klimaerwärmung im Mainstream nahezu gänzlich verschwiegen werden:
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds

From a quarter to half of Earth’s vegetated lands has shown significant greening over the last 35 years largely due to rising levels of atmospheric carbon dioxide, according to a new study published in the journal Nature Climate Change on April 25.

Direktlink


https://www.nasa.gov/feature/goddard/20 ... ning-earth


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von EKL » 25.03.2019 - 18:21

Theo hat geschrieben:
25.03.2019 - 17:52
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ich kann es mit 2 Aussagen auch noch anders ausdrücken:
1. Vor 150 Jahren wäre man froh drum gewesen wenn man das heutige Klima gehabt hätte.
2. Niemand von uns möchte für längere Zeit in einem Klima wie von vor 150 Jahren leben.
Das mag für Regionen stimmen, welche ausreichend Wasser zur richtigen Zeit zur Verfügung haben. Diese sind global gesehen aber in der Minderheit.
Wenn wir uns auf die mitteleuropäische Region konzentrieren wirken die gestiegene Durchschnitts(!)temperatur (damit verbunden auch weniger schädliche Frostereignisse und früherer Vegetationsstart) und der erhöhte CO2-Gehalt der Luft ertragssteigernd.
Ertragsmindernd wirken sich Hitzewellen (werden zunehmen), verstärkte Verdunstung durch die höhere Temperatur, die Verlagerung der Niederschläge von den Sommer- in die Wintermonate (zwar nur in geringem Umfang und vor allem bei Sommerkulturen (Mais, Zuckerrüben..) wirksam) und eventuell zunehmende Extremwetterergeignisse wie Hagel (darüber besteht ja aktuell noch keine abschließende Bewertung) aus.
https://www.pflanzenforschung.de/de/jou ... unter-1263 Die Veränderung des Klimas hat in den vergangenen Jahren bereits Ertrag gekostet.

Auch hierzulande (gemeint ist Deutschland) wird es in einigen Regionen Probleme geben, wenn die Veränderungen so eintreffen wie vorhergesagt. Von der Situation in südlicheren Gefilden Europas, Afrika, Australien und großen Teilen Nord- und Südamerikas gar nicht zu sprechen. Darüber inwiefern in nördlicheren Regionen Ertragszuwächse erzielt werden können bzw. Flächen überhaupt erst in Nutzung genommen werden können bin ich nicht informiert.

Edit: Wie man am Datum sieht, ist das Thema im landwirtschaftlichen Diskurs absolut angekommen. https://www.topagrar.com/acker/news/kli ... Ugwdzw3ufk
Zuletzt geändert von EKL am 25.03.2019 - 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 25.03.2019 - 19:14

Standpunktsache. Die fanden es jetzt schon nicht lustig, und es kommt noch dicker:
https://www.google.com/search?q=klimawa ... 36&bih=728

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 25.03.2019 - 21:21

Theo hat geschrieben:
25.03.2019 - 17:52
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ohne jetzt das Klima von 1800 zu glorifizieren, ob das wirklich am Klima liegt?
Oder vielleicht doch eher daran, dass sich die Landwirtschaft in den letzten 150-200 Jahren ziemlich verändert hat? Die damaligen Erträge sind kaum mit den heutigen zu vergleichen, auch der Aufwand nicht... Züchtungen, Dünger, Maschinen... Oder sollen wieder 95% der Bevölkerung auf den Äckern schuften? In Nordfinnland baut auch niemand mehr Getreide an, obwohl dies durch Züchtungen schon lange möglich ist.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 26.03.2019 - 10:09

noisi hat geschrieben:
25.03.2019 - 21:21
Theo hat geschrieben:
25.03.2019 - 17:52
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt........
Ohne jetzt das Klima von 1800 zu glorifizieren, ob das wirklich am Klima liegt?
Oder vielleicht doch eher daran, dass sich die Landwirtschaft in den letzten 150-200 Jahren ziemlich verändert hat? ................
Na der Theo hat das Klima von um 1800 nicht glorifiziert sondern verdammt. Fremdwörter! :D
Zudem hat er im Kern recht was er sagt. Zw. ausgehendem Mittelalter und 1850 war die "Kleine Eiszeit", die kälteste Periode der letzten 8000 Jahre.
Kalte, verregnete Sommer - schlechte Ernten. Gletschervorstoß. Noch 1900 war in Z vom Dorf aus in Furi der Gornergletscher sichtbar.
Selbstverständlich war zahlenmäßig die Bevölkerung an die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft angepasst, aber auch an Transportmöglichkeiten - ist anderes Thema.

Wir kommen klimamäßig von einem Kältemaximum.

Im Mitelalter wars warm. Die Gletscher klein, wie man an den div. Baumfunden aktuell an den Gletscherrückzugsgebieten sehen kann.
Südgrönland eisfrei. Weinanbau bis in 2000m Höhe.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 26.03.2019 - 10:38

Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 10:09
Ohne jetzt das Klima von 1800 zu glorifizieren, ob das wirklich am Klima liegt?
Ich selbst wollte damit das Klima von 1800 nicht glorifizieren :rolleyes:
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 10:09
Zudem hat er im Kern recht was er sagt. Zw. ausgehendem Mittelalter und 1850 war die "Kleine Eiszeit", die kälteste Periode der letzten 8000 Jahre.
Kalte, verregnete Sommer - schlechte Ernten. Gletschervorstoß. Noch 1900 war in Z vom Dorf aus in Furi der Gornergletscher sichtbar.
Das habe ich auch überhaupt nicht bestritten.
Schlecht ist aber auch relativ. Durch niedrige Sturmflutpegel wurden an der Küste Marschgebiete besiedelt, die zuvor zu gefährlich waren.
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 10:09
Selbstverständlich war zahlenmäßig die Bevölkerung an die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft angepasst, aber auch an Transportmöglichkeiten - ist anderes Thema.
Das ist aber das Thema das Theo angeschnitten und auf das ich und damit auch du geantwortet haben. Also ist es schon das Thema.
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 10:09
Wir kommen klimamäßig von einem Kältemaximum.
Da kommen wir her, jetzt sind wir aber auf einem Wärmemaximum und keiner weiß, wie weit es noch hinauf geht.
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 10:09
Im Mitelalter wars warm. Die Gletscher klein, wie man an den div. Baumfunden aktuell an den Gletscherrückzugsgebieten sehen kann.
Das kann man so auch nicht pauschalisieren, denn auch da gab es warme und kalte Phasen. Die Aufgrund der Schwankungen des Meeresspiegels auch hier oben deutliche Auswirkungen auf die Besiedung der Küsten hatten. Die Gletscher waren kleiner als 1850 - aber nicht jeder Gletscher war kleiner als heute. Denn inzwischen ist es viel wärmer als im Mittelalter.
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 10:09
Südgrönland eisfrei. Weinanbau bis in 2000m Höhe.
In Südgrönland war eine Küstenregion "eisfrei", Südgrönland definitiv nicht. Weinanbau, in Grönland?
Ich weiß nicht ob man den damaligen Weinanbau mit dem heutigen vergleichen kann und sollte. Heute baut man dort Wein an , wo es wirtschaftlich ist. Ansonsten importiert man. Ging das damals schon so einfach?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von stavro_ » 26.03.2019 - 12:23

"From a quarter to half of Earth’s vegetated lands has shown significant greening over the last 35 years largely due to rising levels of atmospheric carbon dioxide"
“While the detection of greening is based on data, the attribution to various drivers is based on models,” said co-author Josep Canadell

diese modelle würde mich interessieren. ob die auch die umstände berücksichtigen, dass es früher zumindest in europa (wird aber anderswo auch nicht viel anders gewesen sein)
was die bewaldung betrifft weit kahler war als heute. weil die leute das holz zum heizen, kochen bauen verwendet haben?
als lokales beispiel muss man sich nur fotos von vor ca 60/70 jahren vom wienerwald ansehen. da waren einige, heute dicht bewaldete hügel rund um wien,
aus erwähnten gründen ziemlich kahl. da wurde später auch viel wieder aufgeforstet. und so war das wohl vielerorts in europa.
auch noch früher zur zeit der seefahrer und bis zurück zum römsichen reich, wurden ganze küstenabschnitte und insel, nur alleine wegen dem schiffsbau gerodet.

wenn diese faktoren wegfallen und sich zb der wald erholt und zusätzlich auch noch aufgeforstet wird und es auch dadurch grüner wird auf unserem planeten,
kann ich dann in einer studie seriöser weise behaupten, "mainly due to rising levels of carbon dioxid" ? ist das nicht zu kurz gegriffen?


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 26.03.2019 - 16:31

@noisi

Also ehrlich, wir können gern die positiven Aspekte für das Marschland von vielleicht ein paar hundert Km2 gegen schlechte Bedingungen auf dem ganzen Kontinent abwägen.
Es beginnt lächerlich zu werden. Das ist schon nicht mehr kleinkariert - würde es microgepunktet nennen.

@stavro

Ja, die "Begrünung" ist ein interessanter Aspekt. Da wartet für die Nichtkenner manche Überraschung.

Mitteleuropa beispielsweise wurde ab dem Mittelalter großflächig entwaldet (Baumaterial, Holzkohle, Bergbau, Schiffbau, Städtebau). Erst spät begann man die Fichtenplantagen anzulegen, die von einigen als Wald bezeichnet werden :D
Die Republik Venedig beispielsweise hat die östliche Adriaküste entwaldet, die Hellenen die Ägäis usw. usw.
Die Romantiker singen ja gerne das Hohelied der "Naturvölker". Na ja - Australien war bewaldet - die Aborigines haben den Kontinent mittels Brandrodung zu 80% abgefackelt. Nix Romantik!
Übrigens auch in Eurasien haben die Viehalter ordentlich gezündelt.

Aktuell interessant: Es wird ja immer, Afrika betreffend, von der Klimakatastrophe u. den potentiellen Klimaflüchtlingen geschrieben.
Unwissenschaftlich gefakter Nonsens. Die Probleme resultieren aus Übernutzung.
In den Bereichen der Sahara u. der Subsahara wo wenig bis nix genutzt wird (Air, Enedi, Tibesti usw.) kann man den durch die Erwärmung erhöhten Feuchtigkeitseintrag nicht nur messen sondern schon sehen. So "grün" waren diese Gebiete seit 5000 Jahren nicht mehr.

Gibt Modellrechnungen, dass noch 1,5°C Temperaturerhöhung fehlen, damit das Saharamonsunsystem wieder einsetzt. Dann siehts in der Sahara wieder aus wie heutzutage in Kenia u. Tansania - oder eben wie vor 5000 Jahren. Möchte an den Mega-Tschadsee erinnern. Der war mit dem Kaspischen Meer vergleichbar.

Hab "neulich" :D einen interessanten Artikel eines Biologen gelesen. Der hat behauptet der CO2-Gehalt sei für die Biologie der Bäume an der unteren Grenze und die Wäder wären weltweit im Existenzstress. Der CO2-Anstieg sei für die Wälder ein Segen. Sie würden auf Dauer den Gräsern (die haben eine effektivere CO2-Verwertung) unterliegen. Damit sind vor allem die div. Bambuspflanzen gemeint.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 26.03.2019 - 16:58

Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 16:31
Also ehrlich, wir können gern die positiven Aspekte für das Marschland von vielleicht ein paar hundert Km2 gegen schlechte Bedingungen auf dem ganzen Kontinent abwägen.
Es beginnt lächerlich zu werden. Das ist schon nicht mehr kleinkariert - würde es microgepunktet nennen.
Ich lebe da zufällig und ein schneller steigender Meeresspiegel ist nunmal suboptimal... Was daran jetzt kleinkariert ist weiß ich nicht. Es wäre genausogut kleinkariert das sich ein paar Almbewohner von einem vorstoßeneden Gletscher bedroht fühlten...
Was genau daran jetzt lächerlich ist kannst du mir ja mal erklären.

Zufällig fällt auch die industrielle Revolution mitten in die Kleine Eiszeit. Ebenso das fast exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung. So schlecht kann es also nicht gewesen sein, wenn man diese Menschen plötzlich alle ernähren konnte. Da es in dieser Zeit zu Hungersnöten kam, weil die Produktion der Landwirtschaft nicht Schritt halten konnte wenn es mal zu Ernteausfällen kam ist doch nur logisch oder? Verhungern wir dieses Jahr weil die Ernte im letzten Rekordsommer so mies war? Wieso eigentlich nicht?

Viel eher ist es lächerlich anzunehmen, dass mit mehr CO2 und höheren Temperaturen alles total super ist. Wieso war denn die Sahara in der römerzeitlichen Warmzeit so grün? Wegen dem CO2 gehalt der kaum anders war als in der Kleinen Eiszeit und nur knapp halb so hoch wie heute? Da es heute wärmer ist als zur Römerzeit und der CO2 Gehalt sich verdoppelt hat - wieso ist sie dann nicht grün?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 26.03.2019 - 17:47

Schreib der Einfachheit halber farbig ins Zitat.
noisi hat geschrieben:
26.03.2019 - 16:58
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 16:31
Also ehrlich, wir können gern die positiven Aspekte für das Marschland von vielleicht ein paar hundert Km2 gegen schlechte Bedingungen auf dem ganzen Kontinent abwägen.
Es beginnt lächerlich zu werden. Das ist schon nicht mehr kleinkariert - würde es microgepunktet nennen.
Ich lebe da zufällig und ein schneller steigender Meeresspiegel ist nunmal suboptimal... Was daran jetzt kleinkariert ist weiß ich nicht. Es wäre genausogut kleinkariert das sich ein paar Almbewohner von einem vorstoßeneden Gletscher bedroht fühlten...
Was genau daran jetzt lächerlich ist kannst du mir ja mal erklären.
Weil das Eine (Marschland) ein lokales Ereignis ist, die schlechten Klima u. damit Ernährungsbedingen zumindest die gesamte Nordhalbkugel betrifft.

Zufällig fällt auch die industrielle Revolution mitten in die Kleine Eiszeit. Nö, das Ende der "Kl. Eiszeit" fiel mit der industr. Rev. zusammen. Die kleine Eiszeit begann um 1500.
Ebenso das fast exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung. Viel zu pauschal. Die Europäer vermehrten sich zu Beginn der iR. Alle anderen viel später. Du schmeißt alle Daten durcheinander.
So schlecht kann es also nicht gewesen sein, wenn man diese Menschen plötzlich alle ernähren konnte. Da es in dieser Zeit zu Hungersnöten kam, weil die Produktion der Landwirtschaft nicht Schritt halten konnte wenn es mal zu Ernteausfällen kam ist doch nur logisch oder? Verhungern wir dieses Jahr weil die Ernte im letzten Rekordsommer so mies war? Wieso eigentlich nicht?
Weil beispielsweise ein Güterzug beladen mit Getreide aus dem Schwarzerdegürtel in der Ukraine in 24h hier ist - bzw. ein beladenes Frachtschiff aus dem amerikanischen Weizengürtel von den großen Seen bis Wilhelmshaven in einer guten Woche bei uns ist.

Viel eher ist es lächerlich anzunehmen, dass mit mehr CO2 und höheren Temperaturen alles total super ist. Wieso war denn die Sahara in der römerzeitlichen Warmzeit so grün? War sie nicht. Die Küstenregion am Mittelmeer war grün weil sie noch nicht übernutzt war - nicht die Sahara.Wegen dem CO2 gehalt der kaum anders war als in der Kleinen Eiszeit und nur knapp halb so hoch wie heute? Da es heute wärmer ist als zur Römerzeit und der CO2 Gehalt sich verdoppelt hat - wieso ist sie dann nicht grün? Hier stimmt nun nix mehr :D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 26.03.2019 - 18:05

Ich machs mir mal nicht so einfach:
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 17:47
Weil das Eine (Marschland) ein lokales Ereignis ist, die schlechten Klima u. damit Ernährungsbedingen zumindest die gesamte Nordhalbkugel betrifft.
Wieso ist ein sinkender, bzw. sich stabilisierender Meerespiegel ein lokales Ereignis? Die Niederlande sind in dieser Zeit zur Weltmacht aufgestiegen. Ein Land das zum Großteil aus Marschland besteht.
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 17:47
Nö, das Ende der "Kl. Eiszeit" fiel mit der industr. Rev. zusammen. Die kleine Eiszeit begann um 1500.
Fast alle Alpengletscher und auch viele Weltweit erreichten ihren Nacheiszeitlichen Maximalstand um 1850. Die Industrielle Revolution begann um 1750, also während der Kleinen Eiszeit, nicht nach ihrem Ende.
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 17:47
Viel zu pauschal. Die Europäer vermehrten sich zu Beginn der iR. Alle anderen viel später.
Die Europäer vermehrten sich schon vorher, vor allem wegen der Kartoffel - die dann später auch ein Grund für Hungersnöte war. Die gestiegene Bevölkerung war dann auch ein Motor für die IR Revolution. Ich möchte das garnicht mit dem Klima in Verbindung bringen...
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 17:47
Du schmeißt alle Daten durcheinander.
Im Gegenteil
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 17:47
Weil beispielsweise ein Güterzug beladen mit Getreide aus dem Schwarzerdegürtel in der Ukraine in 24h hier ist - bzw. ein beladenes Frachtschiff aus dem amerikanischen Weizengürtel von den großen Seen bis Wilhelmshaven in einer guten Woche bei uns ist.
Genau, der kam damals nämlich nicht. Ganz nebenbei haben wir mit Wilhelmshaven haben wir aber wieder eine Stadt im Marschland...
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 17:47
War sie nicht. Die Küstenregion am Mittelmeer war grün weil sie noch nicht übernutzt war - nicht die Sahara.
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 16:31
[...]
In den Bereichen der Sahara u. der Subsahara wo wenig bis nix genutzt wird (Air, Enedi, Tibesti usw.) kann man den durch die Erwärmung erhöhten Feuchtigkeitseintrag nicht nur messen sondern schon sehen. So "grün" waren diese Gebiete seit 5000 Jahren nicht mehr.[...]
Du hast nicht vom Mittelmeerraum geschrieben sondern von der Sahara und dem Bereich südlich davon.
Ich bin der, der alles durcheinander wirft?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 26.03.2019 - 22:31

Das ist die aktuelle Faktenlage zu dem Thema:
Salopp gesagt wird vielen Pflanzen ein höherer CO2-Gehalt in der Luft auch deshalb keine großen Vorteile bieten, weil sie künftig häufiger versengen und verdorren.
Quelle, und in der ganzen epischen Breite mit allen Quellen als Links nachzulesen (nicht: "ich habe mal neulich was irgendwo gelesen" @Fab :D :wink: ):
https://www.klimafakten.de/behauptungen ... schadstoff
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 26.03.2019 - 22:40

@noisi

Offen gestanden nervt mich deine argumentative Disziplinlosigkeit - weil sinnloser Zeitverbrauch. Müh dich mal ein wenig.

Du schreibst von grüner Sahara whd. der Römerzeit. Die war grün bis ca. 3500 v.Chr. - hab ich ja geschrieben. Sie kann bei weiterer Erwärmung wieder grün werden. die ersten Spuren sind zu sehen.

Die kl. Eiszeit begann am ende des Mittelalters - die paar Industriebetriebe u, 1750 hatten doch keine Klimawirksamkeit.
Die Post bei der Kohleförderung in Lothringen, Ruhrgebiet, Oberschlesien, Manchester/Birmingham ging doch erst in der 2. Hälfte des 19Jhdt. ab.

@Pancho
Das mit den Trockenschäden kann gut sein - aber das ist ein anderes Thema.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 27.03.2019 - 07:38

Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 22:40
Offen gestanden nervt mich deine argumentative Disziplinlosigkeit - weil sinnloser Zeitverbrauch. Müh dich mal ein wenig.
Wo soll ich mich denn Mühen? Gegen deinen Starsinn kommt man selbst mit dem wiederlegen deiner Zitate nicht an.
Dann hast du nämlich auch einmal etwas ganz anderes gemeint. Erst wirfst du mir "Mirkokariertheit" vor (interessante Wortschöpfung übrigens), dann argumentative Disziplinlosigkeit.
Ich muss dir in gewisserweise Recht geben. Meine letzten Posts haben etwas von "Neusser Gletscher". Das passt mir nicht, aber ich sehe darin die einzige Möglichkeit deiner renitenten Argumentationsstrategie entgegen zu treten.
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 22:40
Du schreibst von grüner Sahara whd. der Römerzeit. Die war grün bis ca. 3500 v.Chr. - hab ich ja geschrieben. Sie kann bei weiterer Erwärmung wieder grün werden. die ersten Spuren sind zu sehen.
Du schreibst von der grünen Sahara, nicht ich. Oder ist jetzt doch wieder der Mittelmeerraum gemeint? Mit der Subsahara meintest du den Mittelmeerraum, jetzt doch die Sahara. Aber ich bin es ja, der alle Daten (oder Regionen) durcheinander wirft richtig?
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 22:40
Die kl. Eiszeit begann am ende des Mittelalters - die paar Industriebetriebe u, 1750 hatten doch keine Klimawirksamkeit.
Die Post bei der Kohleförderung in Lothringen, Ruhrgebiet, Oberschlesien, Manchester/Birmingham ging doch erst in der 2. Hälfte des 19Jhdt. ab.
Erst ging es um den Beginn der Industriellen Revolution, das hast du geschrieben... jetzt dann um deren Klimawirksamkeit und wann die Post bei der Kohleförderung abging. Wenn du das in den Beiträgen weiter oben auch gemeint hast, warum hast du es dann nicht geschrieben, sondern etwas anderes?
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Florian86
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Florian86 » 27.03.2019 - 10:46

Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 22:40
@Pancho
Das mit den Trockenschäden kann gut sein - aber das ist ein anderes Thema.
Meiner Meinung nach ist das eben kein anderes Thema. Das System Boden-Pflanze-Atmosphäre muss letzten Endes als Ganzes betrachtet werden, um die Auswirkungen des Klimawandels zu verstehen. Und genau das ist doch die Schwierigkeit darin: mehr CO2 ist das eine, eine veränderte Niederschlagsverteilung über das Jahr, höhere Temperaturen, usw. sind das Andere.

Und allein das Pflanzenwachstum betreffend ist es auch recht kompliziert, was ein erhöhter CO2-Gehalt bewirkt. Dies kann man z.B. in dieser Dissertation, welche sich v.a. mit der Modellierung (aber auch natürlich mit Messungen und Literaturrecherche) von Weizenwachstum unter erhöhtem CO2-Gehalt beschäftigt. Ein paar Punkte greif ich hier aber doch mal raus:
- die erhöhte CO2-Konzentration bewirkt eine Reduktion von Blattstickstoff- und Blattrubiscogehalten, aber durchaus ein erhöhtes Wachstum
- gleichzeitig kann es daraus resultierend keinen oder sogar einen negativen Effekt auf das Wachstum geben, sofern die Stickstoffquelle im Boden Nitrat war
- eine erhöhte CO2-Konzentration (und Aufnahme durch die Pflanze) bewirkt eine Reduktion der Konzentration von anderen Elementen in der Pflanze wie Phosphor, Magnesium,...; dies und das erhöhte Wachstum im Allgemeinen beeinträchtigt die Ertragsqualität, und somit die Back- und Braueigenschaften

Ihr seht: es ist kompliziert...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 27.03.2019 - 11:13

Florian86 hat geschrieben:
27.03.2019 - 10:46
..................................................Ihr seht: es ist kompliziert...
Schon, aber nach dem Motto "simplify your life" :D , kann man sagen, bislang hat der CO2-Anstieg weltweit die Vegetation gedüngt.
Wurde anhand von X Satellitenaufnahmen verifiziert.

Selbstverständlich kann man dies nicht schlicht linear in die Zukunft extrapolieren - völlig klar. Du hast ja oben drauf hingewiesen.
Andererseits, wenn durch die globale Erwärmung die Klimazonen nach Norden wandern und der Saharamonsun wieder einsetzt, gibt es auch neue CO2-Senken.

.

@noisi
noisi hat geschrieben:
27.03.2019 - 07:38
Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 22:40
Offen gestanden nervt mich deine argumentative Disziplinlosigkeit - weil sinnloser Zeitverbrauch. Müh dich mal ein wenig.
Wo soll ich mich denn Mühen? Gegen deinen Starsinn. Ich bin ein Star, holt mich hier raus :P ..........
....................................... aber ich sehe darin die einzige Möglichkeit deiner renitenten Argumentationsstrategie entgegen zu treten.
.......................................
Wenn du mal groß bist willst du wohl Lehrer werden, der renitente Schüler kujoniert? :D
Da rat ich davon ab. Selbst der dümmste Schüler merkt wenn sein Lehrer nix checkt und nicht mal 3 Zeitangaben einordnen kann.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 27.03.2019 - 11:54

Mein Opa hat auch bis zuletzt davon geschwärmt wie toll es war 1941 durch den Triumpfbogen zu marschieren. Hat keinen interessiert. Jetzt ist er tot.
Fab hat geschrieben:
27.03.2019 - 11:13
Wenn du mal groß bist willst du wohl Lehrer werden, der renitente Schüler kujoniert? :D
Da rat ich davon ab. Selbst der dümmste Schüler merkt wenn sein Lehrer nix checkt und nicht mal 3 Zeitangaben einordnen kann.
Da ich das durchaus persönlich nehme, dann nenn mir doch mal die 3 Zeitangaben die ich nicht einordnen kann. Vorrausgesetzt das ist dir nicht wieder zu viel Mühe.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von starli » 27.03.2019 - 12:21

Florian86 hat geschrieben:
27.03.2019 - 10:46
Ihr seht: es ist kompliziert...
Aber genau solche Aspekte vermisse ich in dieser ganzen Klimadiskussion heutzutage. Wenn man sagt "Heute ist mehr CO2 in der Luft als gestern. Heute ists wärmer als gestern. Wärmer ist schlecht, weil - weils halt so ist. Also ist CO2 schlecht." ist mir das halt viel zu vereinfacht ausgedrückt und da hab ich dann einfach das Gefühl, dass nicht alles berücksichtigt wird und es somit eher eine Religion denn Wissenschaft ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 27.03.2019 - 13:12

Fab hat geschrieben:
26.03.2019 - 22:40
@noisi

Offen gestanden nervt mich deine argumentative Disziplinlosigkeit - weil sinnloser Zeitverbrauch. Müh dich mal ein wenig.

(...)
@Pancho
Das mit den Trockenschäden kann gut sein - aber das ist ein anderes Thema.
In dem Link wird das ganze Greening-Märchen ausgiebig behandelt. Ich hab keinen Bock in die Sahara zu ziehen. Wenn die AfD und EIKE das tun, wäre das aber super!


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 27.03.2019 - 14:17

Pancho hat geschrieben:
26.03.2019 - 22:31
Quelle, und in der ganzen epischen Breite mit allen Quellen als Links nachzulesen (nicht: "ich habe mal neulich was irgendwo gelesen" @Fab :D :wink: ):
https://www.klimafakten.de/behauptungen ... schadstoff
Die Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH ist eine Projektträgergesellschaft der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation. Unter ihrem Dach arbeiten die Geschäftsbereiche Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Clean Energy Wire/klimafakten.de.
http://www.sefep.eu/
Seit 2010 bündelt die Stiftung Mercator ihre Projekte in den Bereichen Klimawandel, Europa, Integration und kulturelle Bildung. Ihr vielleicht prominentestes Projekt ist die Initiative Agora Energiewende, die auch von der European Climate Foundation unterstützt wird. Agora Energiewende versteht sich als energiepolitisches Denklabor und will durch Studien, Expertisen, Workshops und ähnlichen Initiativen der Energiewende den Weg bereiten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Mercator

QED
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Gut zu wissen, oder?

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von icedtea » 27.03.2019 - 14:30

Zumindest erscheint mir der Hintergrund der von einer der METRO-Gründerfamilien gestifteten Mercator und seiner Leitung nicht sektiererisch, sondern aufgrund der CVs der Geschäftsleitung auf den ersten Blick sehr ausgewogen, besetzt zu sein :wink:
Wo ich schon war:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von stavro_ » 27.03.2019 - 14:50

starli hat geschrieben:
27.03.2019 - 12:21
Florian86 hat geschrieben:
27.03.2019 - 10:46
Ihr seht: es ist kompliziert...
Aber genau solche Aspekte vermisse ich in dieser ganzen Klimadiskussion heutzutage. Wenn man sagt "Heute ist mehr CO2 in der Luft als gestern. Heute ists wärmer als gestern. Wärmer ist schlecht, weil - weils halt so ist. Also ist CO2 schlecht." ist mir das halt viel zu vereinfacht ausgedrückt und da hab ich dann einfach das Gefühl, dass nicht alles berücksichtigt wird und es somit eher eine Religion denn Wissenschaft ist.
selbiges kann man ja auch über "heute schaut's auf den sat bilder viel grüner aus als früher" und "heute ist mehr CO2 in der luft" also ist "CO2 hauptsächlich für das vermehrte pflanzenwachstum verantwortlich und deshalb ist CO2 super gut", sagen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von stavro_ » 27.03.2019 - 15:14

ad "pro-Energiewende Lobby": dass heutzutage noch irgendwer daran zweifelt, dass wir eine energiewende brauchen ist eigentlich fast noch skurriler als klimaskeptiker an sich.
diejenigen können entweder 1+1 nicht zusammenzählen oder leben an der realität komplett vorbei oder bekommen für ihre zweifel gut bezahlt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 28.03.2019 - 00:08

icedtea hat geschrieben:
27.03.2019 - 14:30
Zumindest erscheint mir der Hintergrund der von einer der METRO-Gründerfamilien gestifteten Mercator und seiner Leitung nicht sektiererisch, sondern aufgrund der CVs der Geschäftsleitung auf den ersten Blick sehr ausgewogen, besetzt zu sein :wink:
Und vor allem:
Die Finanzierung ist transparent und wird offen gelegt. Wie war das gleich noch bei EIKE?

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Marmotte » 30.03.2019 - 08:45

Der Klimareport 2018 der WMO wurde gestern veröffentlicht:
- Rekordwerte bei Luft- und Wassertemperaturen, Meeresspiegelhöhe und Treibhausgas-Konzentrationen
- Starker Anstieg von Extremwetterlagen
- Der damit verbundene Einfluss auf die Gesundheit der Menschen eskaliert

https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde ... 13906.html
Die Temperaturen und der Meeresspiegel steigen. Extreme Wetterereignisse wie zuletzt Zyklon „Idai“ nehmen zu. Der UN-Generalsekretär sieht Anlass zur Sorge.
2018 ist der Meeresspiegel außergewöhnlich stark gestiegen. Der globale Mittelwert lag nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) um etwa 3,7 Millimeter über dem Wert von 2017. Der durchschnittliche Anstieg seit 1993 betrage 3,15 Millimeter pro Jahr. „Die in diesem Bericht veröffentlichten Daten geben Anlass zu großer Sorge“, schreibt UN-Generalsekretär António Guterres in einem am Donnerstag in New York vorgestellten Bericht der WMO.
https://public.wmo.int/en/media/news/wm ... l%E2%80%9D
“I am telling leaders: “Don’t come with a speech; come with a plan,” [Mr Guterres] said
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