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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 18.05.2019 - 15:15

Dass es neben vielen Messpunkten weltweit auch noch Satelliten gibt, stand in meinem Beitrag AUS DEM er zitiert hat ebenso, wie die Erklärung, wieso der Standort auf Hawai obwohl auf einen Vulkan befindlich, dennoch gut ist, Fab hat nochmals genauer ausgeführt.

Er weiß schon bevor er anfängt, was er lesen möchte. Da kann man nix machen.

Zum Thema Biofaschismus @NeusserGletscher: ich bin gegen jede Art Faschismus. Beim echten Faschismus gäbe es diese Diskussion hier gar nicht.

Breaking News: Strache tritt zurück und sieht sich als Opfer einer Verschwörung. Klar...


Pancho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 18.05.2019 - 15:48

Rüganer hat geschrieben:
18.05.2019 - 11:55
Na, immerhin tut hier oben das Jungvolk beim Schuleschwänzen mal was Vernünftiges, es sammelt Müll am Strand.
Lernt man vermutlich mehr als in der Schule.
Und man muss es nur richtig nennen, Beach clean up , schon sind die Instaschl..... da :mrgreen:

Ich muss meine privaten Müllsammelaktionen wohl zukünftig besser vermarkten, in der Gemeinde nennen wir das einfach Subbotnik...

Und unsere Landesmuddi Mumu Schwesig hat auch nix Besseres zu tun, als für ein paar Selfies mit den Aktivisten 600 Kilometer mit 5 schweren Limousinen anzureisen.

Kannste dir nicht ausdenken.


https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommer ... aeumen-auf
Im Herbst fliegen die zehn engagiertesten Teilnehmer des „Usedom Projektes“ auf die Seychellen. Dort soll es laut Anika Ziegler Bildungsseminare zum Thema Ökotourismus geben.
:yau:
Lieber Rüganer, das ist ein Beitrag in gewohnt zu ende gedachter Qualität. Ich hoffe, Du hast dafür wenigstens nicht lange grübeln müssen.

Ich weiß nicht was du beruflich machst, aber zu dem Job einer Politikerin gehört es, Symbole zu setzen, sich zu zeigen und bei diesen Gelegenheiten nah am Volk zu sein und bestenfalls vielleicht auch noch ein paar Takte mit den Menschen für die sie Verantwortung trägt, zu reden und etwas daraus mitzunehmen.

Das ist eine Tätigkeit, die natürlich in einer gewissen Weise die Umwelt belastet. Ist so, kann man nix machen. Es gibt viele solche Arbeitsstellen, deren Existenz mit einem CO2-Ausstoß verbunden ist.

Niemand, der halb so weit denkt wie seine Nasenspitze in die Landschaft ragt, würde das dem, der diesen Job ausführt, zum Vorwurf machen.

Im konkreten Fall wird der mit der Arbeitsstelle unvermeidliche CO2-Ausstoß auch noch dafür genutzt, ein Zeichen zu setzen, und zu umwelbewußtem Verhalten zu animieren, bzw. dieses positiv hervorzuheben. Das ist gut, DIESE Umweltbelastung wurde wenigstens investiert, um im Sinne der Umwelt etwas zu erreichen. Es ist also, im Sinne der Umwelt nur halb so verschwendet, bzw. durch die Signalwirkung eventuell sogar eine hervorragende Investition, die am Ende - so die Hoffnung - den negativen Effekt der Anreise deutlich überkompensiert.

Es gibt zahlreiche andere Reisen von Politikern, die generell nichts mit der Umwelt am Hut haben, deren Reisezweck schon gar nix damit zu tun hat und eine solche Kompensation zum Guten für die Umwelt von vorneherein vollkommen ausgeschlossen ist. Diese Reisen werden nie angeprangert, wenn aber ein Umweltaktivist mit einem Plastikbecher in der Hand auf einem Foto zu sehen ist, wird von denen, die Umwelt- und Klimaschutz per Programm generell verneinen und mit oder ohne Plastikbecher in der Hand nie daran denken würden, eine öffentliche Kreuzigung versucht.

Was der Umwelt im Moment am meisten schadet, ist die Desinformationskampagne, die Du mit so einer undurchdachten Stammtischparole - bewußt oder unbewußt - unterstützt.

Liebe Grüße :D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gfm49 » 18.05.2019 - 16:40

Pancho hat geschrieben:
18.05.2019 - 15:48
...aber zu dem Job einer Politikerin gehört es, Symbole zu setzen, sich zu zeigen und bei diesen Gelegenheiten nah am Volk zu sein und bestenfalls vielleicht auch noch ein paar Takte mit den Menschen für die sie Verantwortung trägt, zu reden und etwas daraus mitzunehmen.
...
DIESE Umweltbelastung wurde wenigstens investiert, um im Sinne der Umwelt etwas zu erreichen. Es ist also, im Sinne der Umwelt nur halb so verschwendet, bzw. durch die Signalwirkung eventuell sogar eine hervorragende Investition
Hä? - an den Storch glaubst Du aber nicht mehr?

Das ist Marketing, nichts anderes. Politiker (ich habe lange genug "politiknah" gearbeitet) sehen ihre Aufgabe zu 90+x % in der Selbstvermarktung (anders könnten sie heutzutage nicht politisch überleben). Genau das ist hier auch passiert. Bei einem Thema, wo man erkannt hat, dass der Mainstream gerade darauf abfährt, werden ein paar schöne Bildchen produziert, die zusammen mit einer Pressemitteilung unters Volk an die Medien gestreut werden, damit der Eindruck entsteht, wie toll man doch an der Spitze der Bewegung mitmarschiert. Der Inhalt - ach ja, da hat man sich im Auto auf der Hinfahrt schnell ein wenig angelesen.

Ich beneide übrigens keinen Politiker; die von den Medien abverlangte ständige Präsenz zu allem und jedem muss man schon mögen; bei manchen ist da durchaus ein gewisses Suchtverhalten festzustellen. Einer hat das sogar offen zugegeben: https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 46225.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 18.05.2019 - 16:47

Ja, da hast Du real betrachtet sicher nicht unrecht. Ich bin bei meinem Post von einem Idealbild ausgegangen.

Natürlich wird das motiviert durch PR in eigener Sache. Im Ergebnis wird aber die Sache auch unterstützt. Eben mehr, als bei Politikern, die von vorneherein von der Sache an sich schon nichts halten, und für Reisen nicht kritisiert werden.

In der Tat wirkt mein Beitrag aber etwas blauäugiger, als er gemeint war - Danke. :D

Man muss aufpassen, bei all den unberechtigten Angriffen ist man versucht in der Verteidigung auch etwas zu übertreiben.

Mir geht es um den Tenor des - einseitigen - Angriffs, das ist plump.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 18.05.2019 - 18:49

scratch hat geschrieben:
18.05.2019 - 08:15
Wie kommst du jetzt drauf, dass eine einzelne Messstation für die gesamte CO2-Konzentration repräsentativ sein soll/muss?
Ich? Gar nicht. Die Seiten, auf denen ich bislang etwas zu dem neuen CO2 Rekord gelesen habe, haben in der üblichen Oberflächlickeit von dem Messwert einer einzelnen Station auf DIE Konzentration von CO2 geschlossen. Jedenfalls in der fettgedruckten Überschrift.
scratch hat geschrieben:
18.05.2019 - 08:15
Abgesehen davon, wenn ein Vulkan die Ergebnisse verfälscht, dann tut er das doch auch ständig (mehr oder weniger) und trotzdem wäre ein Trend erkennbar? Oder sind diese jetzt plötzlich erst seit 20 Jahren so viel aktiver geworden?
Das soll tatsächlich in der freien Natur vorkommen, dass sich die Aktivität von Vulkanen ändert. :wink:
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 18.05.2019 - 19:18

Pancho hat geschrieben:
18.05.2019 - 15:15
Er weiß schon bevor er anfängt, was er lesen möchte. Da kann man nix machen.
Du solltest nicht von Dir auf andere schließen. Ich habe mir sehr wohl den Wikipeda - und andere Artikel vorher durchgelesen und daher erfahren, dass es ein paar dutzend Messtationen gibt und neben örtlich veränderlichen auch satellitengeschätzte Messungen. Daher sind Schlagzeilen wie "CO2 Konzentration in der Atmosphäre überschreitet 415 ppm" sachlich schlichtweg falsch. Wenn an einer von 60 festen Stationen der Wert erreicht wurde, dann halt dort und nicht weltweit. Korrekt ist die Meldung daher nur, wenn sie lautet: CO2 Gehalt erreicht an der Station Mauna Loa auf Hawei erstmals 415 ppm. Und die Messwarte liegt halt auch nicht auf der windzugewandten Seite weil der Wind auf Hawei wie sonst auch aus verschiedenen Richtungen wehen kann. Wenn schon bei so einfachen Sachverhalten oberflächlich gearbeitet wird, wie sieht es dann erst bei komplexen Sachverhalten aus (unabhängig vom Thema)?
Fab hat geschrieben:
18.05.2019 - 09:44
Tja, Hawaii liegt halt in den Tropen so um 20° nördlicher Breite herum. Nahe der innertropischen Konvergenzzone. Damit logischerweise im Bereich des Nord-Ost-Passats (es handelt sich nicht um ein Fahrzeug des VW-Konzerns ;D ), der wie der Name schon sagt, stramm aus Nordost bläst.
Die Wetterdaten aus 2018 deuten aber eher darauf hin, dass der Wind zu 50% aus West bzw Süd-West weht bzw. im langjährigen Mittel zu über 30% aus Süd-West.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 18.05.2019 - 19:37

Was soll ich sagen. Hawaii liegt im Bereich des NO-Passats - fertig.
Warum am Flughafen Hilo der Wind häufig aus westlichen Richtungen kommt? - müsste man wg. einer genauen Erklärung einen lokalen Meteorologen befragen.
Könnte mir vorstellen, dass die NO-Anströmung von den beiden 4000ern Mauna-Loa u. Mana-Kea abgelenkt wird und es so zu den untypischen Windrichtungen am Flughafen Hilo kommt.

.

Die 415ppm halt ich schon für glaubwürdig. Vor einigen Jahren wurde der Wert von 400ppm an der Station in Grönland! gemessen - also unabhängig von Vegetationsperioden.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 18.05.2019 - 20:18

NeusserGletscher hat geschrieben:
18.05.2019 - 18:49
Jedenfalls in der fettgedruckten Überschrift.
Wir warten gerne, bis du fertig gelesen hast. Mach das doch einfach auch, bevor du was schreibst...? :roll:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 19.05.2019 - 01:09

NeusserGletscher hat geschrieben:
18.05.2019 - 19:18
Pancho hat geschrieben:
18.05.2019 - 15:15
Er weiß schon bevor er anfängt, was er lesen möchte. Da kann man nix machen.
Du solltest nicht von Dir auf andere schließen. Ich habe mir sehr wohl den Wikipeda - und andere Artikel vorher durchgelesen und daher erfahren, dass es ein paar dutzend Messtationen gibt und neben örtlich veränderlichen auch satellitengeschätzte Messungen. Daher sind Schlagzeilen wie "CO2 Konzentration in der Atmosphäre überschreitet 415 ppm" sachlich schlichtweg falsch. Wenn an einer von 60 festen Stationen der Wert erreicht wurde, dann halt dort und nicht weltweit. Korrekt ist die Meldung daher nur, wenn sie lautet: CO2 Gehalt erreicht an der Station Mauna Loa auf Hawei erstmals 415 ppm. Und die Messwarte liegt halt auch nicht auf der windzugewandten Seite weil der Wind auf Hawei wie sonst auch aus verschiedenen Richtungen wehen kann. Wenn schon bei so einfachen Sachverhalten oberflächlich gearbeitet wird, wie sieht es dann erst bei komplexen Sachverhalten aus (unabhängig vom Thema)?
Fab hat geschrieben:
18.05.2019 - 09:44
Tja, Hawaii liegt halt in den Tropen so um 20° nördlicher Breite herum. Nahe der innertropischen Konvergenzzone. Damit logischerweise im Bereich des Nord-Ost-Passats (es handelt sich nicht um ein Fahrzeug des VW-Konzerns ;D ), der wie der Name schon sagt, stramm aus Nordost bläst.
Die Wetterdaten aus 2018 deuten aber eher darauf hin, dass der Wind zu 50% aus West bzw Süd-West weht bzw. im langjährigen Mittel zu über 30% aus Süd-West.
hab was für dich, du wirst es wahrscheinlich nicht glauben, aber die wissenschaftler auf hawaii haben sich tatsächlich auch gedanken zu den in nächster nähe befindlichen vulkanen gemacht!
unglaublich, oder?
http://web.archive.org/web/199801141522 ... olcCO2.htm
Jim Eaton says:
15 Oct 2007 at 12:41 AM

Re. #91, Neil Bates and the excellent responses by Dave Rado and Eli Rabett.

A week and a half ago I was on the summit of Mauna Kea looking across to Mauna Loa and the location of the Mauna Loa Observatory. I, too, was wondering about the impact of eruptions on their measurements. But the observatory is at elevation of 3400 meters on the northern flank of Mauna Loa ( 4169 meters), and the eruptions of the past few decades have been on the south side of Mauna Loa and below 1000 meters. And the trade winds normally blow strongly from west to east, so the vast majority of emissions from the eruptions do not reach the observatory.

Yes, there are some CO2 emissions from the summit caldera of Mauna Loa, but as seen from the articles referenced by Dave Rado and Eli Rabett, the observatory is well aware of them and have taken that into consideration in their measurements. Of course, when Mauna Loa erupts again from its summit, all bets are off.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 19.05.2019 - 06:49

gernot hat geschrieben:
19.05.2019 - 01:09
hab was für dich, du wirst es wahrscheinlich nicht glauben, aber die wissenschaftler auf hawaii haben sich tatsächlich auch gedanken zu den in nächster nähe befindlichen vulkanen gemacht!
unglaublich, oder?
hab was für dich, du wirst es wahrscheinlich nicht glauben, aber genau wo was habe ich vor ein paar Beiträgen geschrieben! unglaublich, oder?
NeusserGletscher hat geschrieben:
18.05.2019 - 06:27
Ich vermute mal, sie werden bei ungünstiger Windrichtung ganz einfach keine Messung durchführen.
:wink:
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 19.05.2019 - 07:11

NeusserGletscher hat geschrieben:
19.05.2019 - 06:49
gernot hat geschrieben:
19.05.2019 - 01:09
hab was für dich, du wirst es wahrscheinlich nicht glauben, aber die wissenschaftler auf hawaii haben sich tatsächlich auch gedanken zu den in nächster nähe befindlichen vulkanen gemacht!
unglaublich, oder?
hab was für dich, du wirst es wahrscheinlich nicht glauben, aber genau wo was habe ich vor ein paar Beiträgen geschrieben! unglaublich, oder?
NeusserGletscher hat geschrieben:
18.05.2019 - 06:27
Ich vermute mal, sie werden bei ungünstiger Windrichtung ganz einfach keine Messung durchführen.
:wink:
Chapeau, bist ein Held!

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch » 19.05.2019 - 07:53

NeusserGletscher hat geschrieben:
19.05.2019 - 06:49
...
Ich vermute mal, sie werden bei ungünstiger Windrichtung ganz einfach keine Messung durchführen.
:wink:
Und trotzdem zweifelst du die Messungen dort an. Sorry, ich verstehe dich nicht. Oder hast du aus Prinzip immer was auszusetzen?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 19.05.2019 - 09:11

scratch hat geschrieben:
19.05.2019 - 07:53
Und trotzdem zweifelst du die Messungen dort an. Sorry, ich verstehe dich nicht. Oder hast du aus Prinzip immer was auszusetzen?
Kennst Du die Redewendung: "Wer viel misst, misst Mist"?

Die Messtation auf Hawai befindet sich in unmittelbarer Nähe eines aktiven aktiven Vulkans. Nicht irgendeines aktiven Vulkans sondern eines der aktivsten Vulkane der Erde. Selbstverständlich aber steht die Messwarte laut Wikipedia stets auf der windzugewandten Seite des Vulkans. Man muss sich das wohl wie ein Drehrestaurant auf einem Fernsehturm vorstellen. :wink: Nein, wie wir wissen, werden Messwerte, die aus der Reihe tanzen, verworfen bzw. bei ungünstiger Windrichtung wird nicht gemessen. Was ist eine ungünstige Windrichtung? Rund um Hawai ist Meer. Aktuellen Veröffentlichungen zufolge haben die Meere in den letzten Jahren nicht mehr CO2 aufgenommen, sondern eher CO2 abgegeben. Egal, aus welcher Richtung der Wind auf Hawai weht, er kommt immer über das Meer.

Mit DEM CO2 Gehalt ist das auch so eine Sache. Der schwankt nämlich. Geografisch, tageweise, in Abhängigkeit von der Vegetationsperiode, auch, wenn irgendwo der Wald brennt. Waldbrände tragen übrigens 8 Milliarden Tonnen zu den jährlichen CO2 Emissionen von ca. 32 Mrd Tonnen bei. Das sind ca. 25% der jährlichen Menge, die in die Atmosphäre geblasen wird. Rechnet man dagegen, dass manche Wälder auch wieder aufgeforstet werden, kommen unterm Strich einer Berechung zufolge immer noch 5-10% dabei raus. Wobei es halt ein paar Jahre dauert, bis ein aufgeforsteter Wald seine ursprüngliche Wirkung als CO2 Senke wieder in voller Stärke erreicht. Vielleicht sollten wir, anstatt Windräder zu bauen, einfach weniger Wald abfackeln? Die meisten Waldbrände haben keinen natürlichen Ursprung, sondern gehen auf Brandrodung und Brandstiftung zurück.

Nun, offenichtlich ändert sich das Klima und offensichtlich ist der Mensch nicht ganz unschuldig daran. Aber um auf Deine Frage zurückzukommen. Ja, ich habe aus Prinzip etwas daran auszusetzen, wenn man versucht, komplexe Zusammenhänge auf eine einzige Zahl zu reduzieren um damit Stimmung zu machen. Ohne dass im weiteren im selben Kontext (!) der Nachweis erbracht wird, dass diese Zahl nun tatsächlich den mathematisch korrekten Mittelwert über die gesamte Atmosphäre darstellt. Ich habe auch keine Lust, bei jeder Headline die Hintergründe zu recherchieren. Ich reagiere daher grundsätzlich misstrauisch, wenn einfache Antworten nicht zur Komplexität des Themas passen.

Unzulässige Vereinfachungen findet man nämlich nicht nur bei bösen rechten Populisten. :wink:

[1] How Wildfires Can Affect Climate Change (and Vice Versa)

[2] Acht Milliarden Tonnen CO2
.... abgetaut 8O :? :wink:


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 19.05.2019 - 10:22

Ich glaube meinen Link mit der Bestätigung des Standpunktes der etablierten Wissenschaft durch die Exxon-Forschung möchte trotz meines Bettelns niemand unserer Skeptiker weiter kommentieren. Gut, am Ende ist auch das Ausbleiben eines Statements des sonst extrem mitteilungsfreudigen Lagers ein Statement. Kann auch sein, dass er das erneut hier wegblubbern will, wer weiß das schon...

Kann natürlich sein, dass wetterstein beim Frustsaufen mit den Kameraden im örtlichen FPÖ-Büro versackt ist - kann ich sogar verstehen. Warten wir einfach mal... :roll:
(Vielleicht sind die dem aber auch zu linksextrem, wer weiß das schon - alles natürlich spekulativ...)
scratch hat geschrieben:
19.05.2019 - 07:53
Oder hast du aus Prinzip immer was auszusetzen?
Zum einen das ganz sicher, und zum anderen sieht er Widersprüche und Ungereimtheiten auch dann, wenn er lediglich etwas nicht gleich versteht / bevor er es gelesen hat.
Es nicht einfach mit ihm. Und wenn er es final nicht kapiert, ist es eine Verschwörung. Es ist immer überall etwas falsch. Also bei den anderen.


Schönen Sonntag in die Runde. :D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 19.05.2019 - 10:49

Pancho hat geschrieben:
19.05.2019 - 10:22
Ich glaube meinen Link mit der Bestätigung des Standpunktes der etablierten Wissenschaft durch die Exxon-Forschung möchte trotz meines Bettelns niemand unserer Skeptiker weiter kommentieren. Gut, am Ende ist auch das Ausbleiben eines Statements des sonst extrem mitteilungsfreudigen Lagers ein Statement.

Kann natürlich sein, dass wetterstein beim Frustsaufen mit den Kameraden im örtlichen FPÖ-Büro versackt ist - kann ich sogar verstehen. Warten wir einfach mal... :roll:
scratch hat geschrieben:
19.05.2019 - 07:53
Oder hast du aus Prinzip immer was auszusetzen?
Zum einen das ganz sicher, und zum anderen sieht er Widersprüche und Ungereimtheiten auch dann, wenn er lediglich etwas nicht gleich versteht / bevor er es gelesen hat.
Es nicht einfach mit ihm. Und wenn er es final nicht kapiert, ist die These eine Verschwörung.


Schönen Sonntag in die Runde. :D
Vielleicht solltest Du erst mal lesen, was Exxon selbst zu dem Thema schreibt. Sie behaupten nämlich, sie hätten die Ergebnisse ihrer Forschungen seinerzeit in Fachzeitschriften veröffentlicht, sprechen von einer Missinterpretation und reden von einer gesteuerten Kampagne gegen den Konzern.

Aber da Du ja lieber Dikussionteilnehmer, die andere Ansichten vertreten oder einfach nur kritische Fragen stellen, als Aluhuträger abkanzelst, ist Dir das offensichtlich entgangen.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 19.05.2019 - 10:57

Seit wann bist Du auf der Seite der Großkonzerne ? :lach: :mrgreen: - dieser Tage passiert wirklich revolutionäres an jeder Ecke... :D
Mal schauen, was der Tag noch bringt. Es scheint grad alles möglich zu sein.
NeusserGletscher hat geschrieben:
19.05.2019 - 10:49
sprechen von einer Missinterpretation und reden von einer gesteuerten Kampagne gegen den Konzern.
Ja, die armen.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 19.05.2019 - 12:21

Das mag für Dich jetzt wie Science Fiction oder Verschwörungstheorie klingen. Aber ich schaue mir auch gerne an, was andere Stimmen zu dem Thema sagen. Die Oberflächlichkeit und der Hang zu Konformismus in den Medien und selbst in der Wissenschaft zwingen einen leider dazu.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch » 19.05.2019 - 12:33

NeusserGletscher hat geschrieben:
19.05.2019 - 09:11
scratch hat geschrieben:
19.05.2019 - 07:53
Und trotzdem zweifelst du die Messungen dort an. Sorry, ich verstehe dich nicht. Oder hast du aus Prinzip immer was auszusetzen?
Kennst Du die Redewendung: "Wer viel misst, misst Mist"?

Die Messtation auf Hawai befindet sich in unmittelbarer Nähe eines aktiven aktiven Vulkans. Nicht irgendeines aktiven Vulkans sondern eines der aktivsten Vulkane der Erde. Selbstverständlich aber steht die Messwarte laut Wikipedia stets auf der windzugewandten Seite des Vulkans. Man muss sich das wohl wie ein Drehrestaurant auf einem Fernsehturm vorstellen. :wink: Nein, wie wir wissen, werden Messwerte, die aus der Reihe tanzen, verworfen bzw. bei ungünstiger Windrichtung wird nicht gemessen. Was ist eine ungünstige Windrichtung? Rund um Hawai ist Meer. Aktuellen Veröffentlichungen zufolge haben die Meere in den letzten Jahren nicht mehr CO2 aufgenommen, sondern eher CO2 abgegeben. Egal, aus welcher Richtung der Wind auf Hawai weht, er kommt immer über das Meer.

Mit DEM CO2 Gehalt ist das auch so eine Sache. Der schwankt nämlich. Geografisch, tageweise, in Abhängigkeit von der Vegetationsperiode, auch, wenn irgendwo der Wald brennt. Waldbrände tragen übrigens 8 Milliarden Tonnen zu den jährlichen CO2 Emissionen von ca. 32 Mrd Tonnen bei. Das sind ca. 25% der jährlichen Menge, die in die Atmosphäre geblasen wird. Rechnet man dagegen, dass manche Wälder auch wieder aufgeforstet werden, kommen unterm Strich einer Berechung zufolge immer noch 5-10% dabei raus. Wobei es halt ein paar Jahre dauert, bis ein aufgeforsteter Wald seine ursprüngliche Wirkung als CO2 Senke wieder in voller Stärke erreicht. Vielleicht sollten wir, anstatt Windräder zu bauen, einfach weniger Wald abfackeln? Die meisten Waldbrände haben keinen natürlichen Ursprung, sondern gehen auf Brandrodung und Brandstiftung zurück.

Nun, offenichtlich ändert sich das Klima und offensichtlich ist der Mensch nicht ganz unschuldig daran. Aber um auf Deine Frage zurückzukommen. Ja, ich habe aus Prinzip etwas daran auszusetzen, wenn man versucht, komplexe Zusammenhänge auf eine einzige Zahl zu reduzieren um damit Stimmung zu machen. Ohne dass im weiteren im selben Kontext (!) der Nachweis erbracht wird, dass diese Zahl nun tatsächlich den mathematisch korrekten Mittelwert über die gesamte Atmosphäre darstellt. Ich habe auch keine Lust, bei jeder Headline die Hintergründe zu recherchieren. Ich reagiere daher grundsätzlich misstrauisch, wenn einfache Antworten nicht zur Komplexität des Themas passen.

Unzulässige Vereinfachungen findet man nämlich nicht nur bei bösen rechten Populisten. :wink:

[1] How Wildfires Can Affect Climate Change (and Vice Versa)

[2] Acht Milliarden Tonnen CO2
Ja, ich kenne die Redewendung. Diese hat einer unser Physiklehrer auch immer gesagt, auch mit dem Hinweis auf die Genauigkeit. In diesem konkreten Fall ohne Nachkommastelle, also könnte der gemessene Wert auch 414 oder 416 sein. Tut aber letztendlich nichts zur Sache.

Was gewisse Medien daraus machen, ist das Eine. Daran sollte man eigentlich inzwischen gewöhnt sein, dass diese auch auf viele Klicks angewiesen sind und deshalb die Überschriften oftmals etwas reißerisch gewählt werden. Ich verstehe zwar in gewisser Weise deine Kritik, aber warum du dich darüber so aufregst, kann ich eben nicht nachvollziehen.
Ob der gemessene Wert jetzt 410 oder 420 ist und ob der zuerst auf Hawai oder irgendwo in Österreich gemessen wird, spielt meines Erachtens keine große Rolle, wenn man sich sämtliche Daten und den Trend ansieht. Der genaue Wert/Standort spielt doch erst eine Rolle, wenn man Ausreden für den vom Menschen beeinflussten CO2-Gehalt sucht.
Natürlich wäre es fatal, wenn man sämtliche Messtationen direkt über Vulkane und Schornsteine platzieren würde und so versucht, die Werte künstlich in die Höhe zu treiben. Aber so wie ich das bisher verstanden habe, sind wir von so unrealistischen Werten doch weit entfernt und es wird sich bei den verantwortlichen Wissenschaftlern durchaus paar Gedanken gemacht, wie die Zahlen zustande kommen.

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wetterstein
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 19.05.2019 - 12:35

NeusserGletscher hat geschrieben:
19.05.2019 - 12:21
Das mag für Dich jetzt wie Science Fiction oder Verschwörungstheorie klingen. Aber ich schaue mir auch gerne an, was andere Stimmen zu dem Thema sagen. Die Oberflächlichkeit und der Hang zu Konformismus in den Medien und selbst in der Wissenschaft zwingen einen leider dazu.
Das macht pancho doch auch ! ;D
wetterstein hat geschrieben:
19.05.2019 - 12:02
Pancho hat geschrieben:
19.05.2019 - 11:49
Schau dir mal die Kommentare seiner Fans in seinem Facebook-Account an.
24h online im AF, Postings bei Eike und Strache-Facebook-Account Studium . :respekt:

Wie machst du das? Hast du keinen Job ;D ? Oder, ist das dein Job :?:
:idea:
Zuletzt geändert von wetterstein am 19.05.2019 - 18:43, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 19.05.2019 - 12:39

Pancho hat geschrieben:
18.05.2019 - 15:15
Breaking News: Strache tritt zurück und sieht sich als Opfer einer Verschwörung. Klar...
Bei aller klammheimlichen Freude darüber solltest auch Du Dich fragen, wieso dieses zwei Jahre alte heimlich gedrehte Video einer inszenierten Falle ausgerechnet jetzt von "investigativen" Journalisten veröffentlicht wird. Kurz vor der Europawahl. Und dass, obwohl Böhmermann offensichtlich bereits vor Wochen davon wusste, vielleicht sogar noch früher und ggf. viel mehr Menschen vorab davon Kenntnis hatten. Und ob es vielleicht einen Zusammenhang mit der Silberstein-Affäre gibt. Wenn Du glaubst, dass nur RT und andere Propaganda betreiben, dann bist Du auf dem Holzweg. Die Frage ist halt nur, was und wem kann man überhaupt noch glauben?
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 19.05.2019 - 12:45

Was heißt klammheimliche Freude? Jemand wollte die Grundwerte der Demokratie angreifen und ist gescheitert!
Ich habe eine Flasche Sekt geköpft und mich sehr offen gefreut. Man sollte einen Nationalfeiertag daraus machen.
Zu dem anderen gerne später mehr, es gibt dazu inzwischen ein eigenes Thema hier. Vielleicht dort?

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 19.05.2019 - 13:01

Gernot hat u. a. folgendes Zitat eingestellt
.........And the trade winds normally blow strongly from west to east..........
Ich komme mit dieser Aussage nicht zurecht - sie ist schlicht falsch.

"trade winds" ist der englische Ausdruck für die Passatwinde - und diese wehen aus Nordost u. Südost, je nach Hemisphäre.
Da kenn ich mich aus, sowohl wissenschaftlich/theoretisch wie auch praktisch, da ich oft genug da gewesen bis. Auch auf den Hawaii-Inseln.
Die NO-Seiten der Inseln sind mit Regenwäldern bedeckt weil der Passat die Wolken bringt. Die NO-Seite der Hawaii-Insel Kauai konkurriert was die Niederschlagsmenge betrifft mit den Rekordhaltern in den östlichen Himalayagebieten.



.
Zuletzt geändert von Fab am 19.05.2019 - 16:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 19.05.2019 - 13:10

Ich als Laie frage mich, warum man nicht einfach 4 oder mehr Stationen in allen Himmelrichtungen gleichmässig verteilt um den Vulkan positioniert. Dann könnte man jeden Tag messen. Ausser es weht gar kein Wind. Bei einer einzigen Station in der Nähe eines Vulkans sehe ich durchaus die Möglichkeit, dass die Ergebnisse durch einen systematischen Fehler verfälscht werden. Selbst, wenn die Tendenz insgesamt stimmt. Versuch mal, im Winter die korrekte Temperatur in Deinem Wohnzimmer zu messen. An der Außenwand, an der Decke, am Boden, nahe einer Tür oder eines Fensters. Das klappt schon nicht auf eine Nachkommastelle genau und bei CO2 reden wir von der vierten Nachkommastelle.

Nochmal: Ich bezweifle nicht den grunsätzlichen Anstieg von CO2. Aber ich frage mich, wieso man in solchen Fragen so oberflächlich agiert und sich dort angreifbar macht.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 19.05.2019 - 13:37

Pancho hat geschrieben:
19.05.2019 - 10:22
Kann natürlich sein, dass wetterstein beim Frustsaufen mit den Kameraden im örtlichen FPÖ-Büro versackt ist
:lach:
Leider keine Zeit. Muss ja die beste Schneelage im Mai seit 40 Jahren ausnützen (Natürlich ganz ohne CO2 Emission) :
;D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 19.05.2019 - 14:04

NeusserGletscher hat geschrieben:
19.05.2019 - 13:10
Ich als Laie frage mich, warum man nicht einfach 4 oder mehr Stationen in allen Himmelrichtungen gleichmässig verteilt um den Vulkan positioniert. ...............................................................
Nochmal: Ich bezweifle nicht den grunsätzlichen Anstieg von CO2. Aber ich frage mich, wieso man in solchen Fragen so oberflächlich agiert und sich dort angreifbar macht.
Beiss dich doch nicht so an der Mauna-Loa-Messung fest. Es gibt doch weltweit Stationen, wenn man das mittelt weiß man doch Bescheid.


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