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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 10.05.2019 - 15:05

icedtea hat geschrieben:
10.05.2019 - 14:56
Vielleicht sollten wir den Titel des Themas in "Die große (politische) Klima-Diskussion und was die Welt sonst noch bewegt" ändern 8O :idea: :vielposten:
:top:
Svensmark: „Klimaforschung“, sagt er, „ist keine normale Wissenschaft mehr. Sie wurde völlig politisiert. In den letzten Jahren besteht gar kein Interesse mehr an neuen Erkenntnissen. Man hat sich auf eine Theorie geeinigt und fertig. Das widerspricht zutiefst den Prinzipien von Wissenschaft.“
Svensmark: „Vorher dachte ich, schlimm, dass es so viel Selbstzensur unter Klimaforschern gibt. Jetzt wissen wir, es gab echte Zensur."
https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... eorie.html


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 10.05.2019 - 15:06

starli hat geschrieben:
10.05.2019 - 12:23
wetterstein hat geschrieben:
09.05.2019 - 14:03

Völlig richtig ! :ja: Europa (und die EWG/EFTA ) nicht die EU.
Nix "völlig richtig". Schau mal auf den Balkan, auch der gehört zu Europa, und da war in den 90ern alles andere als Friede-Freude-Eierkuchen. Und von Wohlstand können viele in Ost- und Südeuropa wohl auch nur träumen.
Du hast natürlich recht. Ich wollte pointiert darstellen dass viel mehr der Freihandel (also EWG und EFTA) und nicht eine zunehmend in großmacht Fantasie schwelgende politische Union den Frieden fördert.



Zum Krieg gegen Serbien gibt es einen großartigen Vortrag:
Der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser sprach am 5. Dezember 2016 in Berlin über den NATO-Angriff auf Serbien 1999, den er als illegal einstuft.

Direktlink
Zuletzt geändert von wetterstein am 10.05.2019 - 16:56, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 10.05.2019 - 15:55

Der nächste Aluhutträger :lol:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 11.05.2019 - 09:35

Pancho hat geschrieben:
10.05.2019 - 15:55
Der nächste Aluhutträger :lol:
Der nächste, der seine Filterblase mit allen Mitteln verteidigt :lol: Solche Quellen sind für mich mittlerweile wertvoller als alle Zeitungen, TV- und Radiosender zusammen. Wie objektiv die berichten sieht man ja derzeit an der Diskussion über die Einführung einer CO2 Steuer. Bzw. eigentlich ist es in den Medien ja keine Diskussion, sondern eher eine Kampagne. Das Versagen der Politik beim Klimaschutz wird heruntergespielt, negiert oder verschwiegen. Statt dessen wird wieder einmal so getan, als ob lediglich der Verbraucher sein Verhalten ändern müsse.

Kein Wort vom Festhalten der Politik an der klimaschädlichen Braunkohle und der Folge, dass effizientere Gaskraftwerke deshalb nicht gebaut werden. Siemens verkauft deswegen ja seine Kraftwerkssparte. Kein Wort über die Entscheidung der Politik vor wenigen Jahren, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu stoppen. Weswegen zahlreiche Hersteller von Solarzellen und Windkraftwerken abgewickelt wurden und Solarzellen heute aus China kommen. Natürlich CO2-neutral, transportiert, gell :lol:. Kein Wort über die Subventionierung des LKW-Verkehrs durch die Autofahrer (Stw. Abnutzung der Autobahnen) oder über die Subventionierung von Diesel und Kerosin. Kein Wort über die Blockadepolitik der Regierung in Brüssel, wenn die schärfere Grenzwerte für PKW beschließen wollten. Kein Wort über die jahrelange Tolerierung getürkter Verbrauchswerte von PKW. Kein Wort über den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Oder ggf. einen kostenlosen ÖPNV. Die Politik der letzten 15 Jahre ist für mich ein Versagen auf der ganzen Linie. Man hat es trotz sprudelnder Steuereinnahmen nicht geschafft, das Geld in die Zukunft zu investieren. Statt dessen wurden die Steuereinnahmen mit vollen Händen verprasst.

Es ist für mich daher kein Zufall, wenn ausgerechnet jetzt in den Medien statt über die Ursachen lediglich wieder einmal nur über eine neue Steuer diskutiert wird, die am Ende allen Lippenbekenntnissen zum trotz vor allem die unteren und mittleren Einkommenschichten treffen wird. In einer Zeit, in der die Politik große Ausgaben wie für Grundrente, Rüstung und Flüchtlinge plant, während gleichzeitig die Steuereinnahmen nicht mehr so stark wachsen wie gehofft. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. :twisted:

Beim Autofahrer sähe es dann so aus, dass der gleich mehrfach betrogen wurde. Erst beim Kauf durch die Hersteller mit tätlicher Hilfe von Regierung und Kraftfahrtbundesamt, weil das neue, teure und auf dem Prüfstand so umweltfreundliche Auto im täglichen Betrieb eine Dreckschleuder ist. Was auch den Wiederverkaufswert schmälert. Und dann bei der täglichen Nutzung durch eine zusätzliche CO2 Steuer, weil die Karre deutlich mehr verbraucht als vom Hersteller angegeben. Als ob Mineralölsteuer, Ökosteuer und Mehrwertsteuer den Sprit nicht schon genug verteuern würden. Und irgendwelche Möglichkeiten auszuweichen haben die wenigsten. Denn ein Umzug näher an den Arbeitsplatz kann an vielen Punkten scheitern. Etwa, weil der Ehepartner in entgegengesetzter Richtung pendeln muss, weil man Kinder nicht aus der gewohnten Umgebung reissen möchte oder weil in den Großstädten durch die Politik der letzten Jahrzehnte günstiger Wohnraum selten geworden ist. Oder weil der ÖPNV keine Alternative bietet, bei der man trotz täglichem Stau nicht mehr als 50% mehr Zeit benötigt und der einen zuverlässig zur Arbeit bringt. Und ein sparsameres Auto können sich die meisten auch erst leisten, wenn das alte Auto seine Kosten reingefahren hat.

Die einzig derzeit mir bekannte Quelle, die solche Fragen im Zuge der Kampagne zur Einführung einer CO2 Steuer aufgeworfen hat, sind die Nachdenkseiten.

Für Dich sind das wahrscheinlich auch nur Aluhutträger, oder?
.... abgetaut 8O :? :wink:

Pancho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 11.05.2019 - 10:35

Solche Quellen sind Dir lieber? Du meinst das, was wetterstein hier anschleppt?

Dann gehen wir doch nochmals zurück und verfeinern den Hintergrund dieser Quellen nochmals exemplarisch an dem Beispiel...
Pancho hat geschrieben:
09.05.2019 - 17:28
Übrigens - WOW - wo tust Du nur immer diese Quellen auf? Hab grad mal über Erika Vögeli, die Herausgeberin deiner Quelle gegoogelt. Famos, unter jedem Stein den man bei dir rumdreht quillt die Sch... hoch.
(...)
Die Frau hat durch ihre Mutterschaft von Anfang an eine innige Beziehung zum Kind. Die Mutter wendet sich ihren Kindern liebevoll und fürsorglich zu. Sie gestaltet eine herzlich-warme Wohnatmosphäre und verbreitet eine Stimmung des Frohsinns und der Zuversicht, in der sich alle entspannen. Ihr obliegt die tägliche Führung des Haushaltes. Die Mutter spendet Trost und Wärme und leitet die Kinder zu Freundschaft, Mithilfe und Mitverantwortung im Haushalt an. Ihrem Mann bietet sie emotionalen Rückhalt und eine sichere Basis für seine Aufgaben ausserhalb des Hauses
Quelle:
https://naturrecht.ch/wp-content/upload ... mepage.pdf
Ich hab da mal einfach zum "Vergügen" nochmal ein bisschen gestöbert. :roll: - Heraugekommen ist ein kleiner Check des Hintergundes von wettersteins Quelle.

Ich hab ja verstanden, dass Ihr von der "Mainstream-" und "Lügenpresse" nicht viel haltet. Ich nehme mal an, solche Quellen, wie wetterstein sie hier serviert, sind da rechts außen also das, was was in deren Filterblase das "richtige", "wahre" Weltbild vermittelt.

Ich muss sagen, da schüttelt es mich ein wenig, nachdem ich in dieser Quelle (wie oben angeführt) etwas weiter gelesen habe.
Noch ein paar Zitate daraus:
Demgegenüber ist der Vater für den Lebensunterhalt verantwortlich. Er übernimmt den Schutz von Frau und Kindern. Seiner Frau gibt er seinerseits den emotionalen Rückhalt. Für die Familie verkörpert er Sicherheit im praktischen und ökonomischen Bereich. Er fördert und fordert die Kinder bezüglich ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse, und er führt die Söhne in spezifisch männliche Tätigkeiten ein
Und meine "Lieblingsstelle":
Heute erlebt der Psychologe in seiner Praxis immer wieder die verheerenden Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl des Buben, wenn sein Vater unter dem Einfluss des feministischen Zeitgeistes es nicht wagte, die männliche Rolle einzunehmen.
8O
(Hervorhebungen von mir)
WOW, ein stramm völkisches Frauen- und Familienbild.

Da wird im weiteren ein komplettes Netzwerk von Publikationsplatformen unterhalten, vielfach über die immer gleichen Herausgebergruppen, immer gegenseitig verlinkt - letztlich aber steckt eine Gruppe dahinter, die früher unter dem kürzel "VPM", schwulstig ausformuliert "Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis", firmiert oder firmierte.

Dazu stellt das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung fest:
Der VPM, der in der Bundesrepublik auch eine Studentenorganisation mit dem Namen "Bund der Arbeitskreise für ein qualifiziertes Studium" (BAQS) mit Sitz in Köln unterhält, gilt mitsamt seiner etwa zwanzig Schwestervereine als eine von rechtsaußen aus politisierende Psychosekte, der es - im Gegensatz zu dem Sektenmoloch Scientology - nicht ums Geld, sondern um Kopf und Seele geht.

Ursprünglich berufen sich die VPM-Jünger auf den Schweizer Laien-Psychologen Friedrich Liebling (1893 -1982), der Anfang der fünfziger Jahre politisch und psychologisch Interessierte um sich scharte ("Seelen fischen") und daraus eine Therapiegruppe formte, die sich 1967 "Zürcher Schule" nannte. Aus den Resten der "Zürcher Schule" formierte die Psychologin Annemarie Bucholz-Kaiser 1986 den VPM. VPM-Vereinspräsident, einer nach totalitärem Muster gestrickten Organisation, die diffuse Feindbilder konstruiert, war bis Sommer 1996 ihr Cousin Ralph Kaiser.

In den VPM-Reihen finden sich rund 4.000 Anhänger, darunter 1.000 Bundesdeutsche. Die VPM-Klientel bestehen zum Großteil aus Psychologen, Ärzten, Studenten und Lehrern und anderen erzieherisch Tätigen.

Während die Sekte in ihrer Anfangszeit selbst eher im linken Milieu zu verorten war und sich antiklerikal gebärdete, vollzog sie unter Frau Bucholz-Kaiser eine schroffe politische Neuorientierung. Verbreitet werden jetzt Heilslehren vom besseren Leben, Sauberkeit und Ordnung sowie ein elitäres Menschenbild. Vertreten wird von den Kämpfern wider alles Linke eine restriktive Drogen- und AIDS-Politik. Geführt wird ein fanatischer Kampf gegen angeblich linksextremistisch unterwanderte Kirchen, Medien, Schulen und andere gesellschaftliche Institutionen. Kritik an ihren Praktiken vergleichen die VPM-Jünger - ebenso wie die Scientologen - mit der Diffamierung der Juden, durch die der Holocaust vorbereitet wurde. Kritiker werden von dem Verein aufs schärfste verfolgt.
(Hervorhebungen von mir)
Quelle:
http://www.diss-duisburg.de/Internetbib ... Sekten.htm

Die Zeit hat über diesen Verein auch mal recherchiert:
Hugo Stamm hat sich eingebunkert, er hat Türen und Fenster gesichert. "Ich wurde regelmäßig und offen beschattet", erzählt er, "ein Unbekannter hat mich nach einem Vortrag zusammengeschlagen. Ich muß mich schützen." Hugo Stamm ist Redakteur beim Tages-Anzeiger in Zürich. Sein Spezialgebiet sind Sekten und Weltanschauungsgemeinschaften, etwa die gefährliche Scientology-Organisation. Doch eine Gruppe setzt ihm zu wie keine andere: der "Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis" (VPM) – eine rechte Psychosekte.
Quelle:
https://www.zeit.de/1993/43/warnung-vor ... sychosekte

Es gibt einen direkten personellen Zusammenhang (Heraugeberin) zwischen dieser "Organisation" und der von wetterstein hier eingerbrachten Quelle.

Das zeigt, auf welchem Misthaufen dieser Hahn kräht.

Jetzt mal im ernst: Was willst der uns hier auftischen? Ist das hier das, was uns hier ernsthaft als Gegenentwurf zu dem als "Relotius-Mainstream" verunglimpften serösen Journalismus präsentiert werden soll?

Ich denke, das ist eine wichtige Information über die "Qualität" der Quellen, mit denen hier argumentiert werden soll!

Nur damit sich nicht jemand von unserem kleinen wetterstein hier versehentlich das Gehirn waschen lässt. :wink:

Neusser Gletscher, ich halte dich für einen wirklich Intelligenten Zeitgenossen, engagiert, interessiert.

Deswegen verstehe ich nicht, dass Du das was unser aller Lieblings-Nazi hier abzieht, nicht durchblickst...

In deinem Reflex, bloß kein Mainstream sein zu wollen, bist Du einseitig sehr unkritisch und leicht beeinflußbar.

Aluhutträger trifft es tatsächlich nicht. Das sind gefährliche Extremisten.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 11.05.2019 - 10:48

Pancho hat geschrieben:
11.05.2019 - 10:35
In deinem Reflex, bloß kein Mainstream sein zu wollen, bist Du einseitig sehr unkritisch und leicht beeinflußbar.
Ach, woher willst Du wissen, dass ich ausschließlich den Mainstream - Medien kritisch gegenüberstehe? Kritisches Denken lässt sich schlecht auf bestimmte Bereiche beschränken. Unkritische Geister schaffen es dagegen selten, sich auch nur irendwo einmal selbst Gedanken zu machen.
Pancho hat geschrieben:
11.05.2019 - 10:35
Deswegen verstehe ich nicht, dass Du das was unser aller Lieblings-Nazi hier abzieht, nicht durchblickst...
Woher nimmst Du die Erkenntnis, das ich Wettersteins Posts uneingeschränkt teile? BTW, mit solchen Äußerungen diskreditierst Du Dich nur selbst.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 11.05.2019 - 10:50

Wenn es nicht so ist, umso besser!
Du hast selber geschrieben, dass diese Quellen Dir lieber sind.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 11.05.2019 - 11:06

Pancho hat geschrieben:
11.05.2019 - 10:50
Du hast selber geschrieben, dass diese Quellen Dir lieber sind.
Als zusätzliche Informationsquelle. Weswegen ich diese auch nicht gleich im Ansatz als Aluhutträger verteufele. Von den Mainstream-Medien erwarte ich keine kritische Auseinandersetzung mit politischen Themen. Die sind meist immer brav auf Regierungslinie / pro Atlantikbrücke / pro Neoliberalismus / kontra Kritik an den bestehenden Verhältnissen. Da kann man nur grundsätzlich erfahren, was gerade abläuft. Und in vielen Bereichen oft zu spät, wenn man wegen der Dikssionen in den Internetforen nicht mehr den Deckel auf bestimmten Themen draufhalten kann. Ansonsten bekommt man dort nur die übliche Mischung aus Propaganda, tendenziöser Berichterstattung und Nachrichtenmüll. Alternative Quellen sind oft auch nicht besser. Aber wenn man alles zusammenmischt und seinen Kopf zum Denken gebraucht, dann hat man eine größere Chance, sich eine eigene Meinung bilden, als wenn man von vorne herein gleich die Zugbrücke hochfährt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer » 11.05.2019 - 15:24

NeusserGletscher hat geschrieben:
11.05.2019 - 10:48
Pancho hat geschrieben:
11.05.2019 - 10:35
In deinem Reflex, bloß kein Mainstream sein zu wollen, bist Du einseitig sehr unkritisch und leicht beeinflußbar.
Ach, woher willst Du wissen, dass ich ausschließlich den Mainstream - Medien kritisch gegenüberstehe? Kritisches Denken lässt sich schlecht auf bestimmte Bereiche beschränken. Unkritische Geister schaffen es dagegen selten, sich auch nur irendwo einmal selbst Gedanken zu machen.
Pancho hat geschrieben:
11.05.2019 - 10:35
Deswegen verstehe ich nicht, dass Du das was unser aller Lieblings-Nazi hier abzieht, nicht durchblickst...
Woher nimmst Du die Erkenntnis, das ich Wettersteins Posts uneingeschränkt teile? BTW, mit solchen Äußerungen diskreditierst Du Dich nur selbst.
@Pancho
Also mein "Lieblings-Nazi" ist @wetterstein nicht. Ich habe auch garkeinen bzw. garkeine ...
Bei allem Verständnis für Deinen Enthusiasmus für Deine Position wundert es mich etwas, das die Moderatoren bei Deiner Wortwahl hier nicht einschreiten.
Zeit wäre es ...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von tobi27 » 11.05.2019 - 16:18

Bergwanderer hat geschrieben:
11.05.2019 - 15:24
Bei allem Verständnis für Deinen Enthusiasmus für Deine Position wundert es mich etwas, das die Moderatoren bei Deiner Wortwahl hier nicht einschreiten.
Zeit wäre es ...
Sehe ich auch so, unser links-linker Weltretter sollte mal nen Gang zurückschalten.

Viele Grüße
Skitage Saison 19/20 (gesamt 1): 1*Pitztaler Gletscher

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 11.05.2019 - 16:40

Mach ich. Ich bin raus aus dem Thema.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 11.05.2019 - 19:37

Pancho hat geschrieben:
11.05.2019 - 10:35
Solche Quellen sind Dir lieber? Du meinst das, was wetterstein hier anschleppt?

Dann gehen wir doch nochmals zurück und verfeinern den Hintergrund dieser Quellen nochmals exemplarisch an dem Beispiel...
NOCH EINMAL: :!:
wetterstein hat geschrieben:
09.05.2019 - 18:11
Der Text ist ein Interview von Alexandre Devecchio («Le Figaro») mit Philippe de Villiers.
Die Chefredakteurin (und nicht Herausgeberin) von "zeit-fragen.ch" ist mir weder bekannt noch habe ich jemals ihre Aussagen zitiert oder publiziert. "zeit-fragen.ch" hat das Le Figaro Interview in das Deutsche übersetzt. Nicht mehr und nicht weniger!

Wäre die original Quelle nicht " réservé aux abonnés " hätte ich sie natürlich schon oben verlinkt:
Philippe de Villiers: «Les pères fondateurs de l'Europe étaient dans la main des Américains»
http://www.lefigaro.fr/vox/monde/2019/0 ... icains.php


Dein - hoffentlich jugendlicher - Fanatismus für die vermeintlich "gute" Sache in Ehren aber hier "Nazi" schreien geht entschieden zu weit und demaskiert nur deine Einstellung zum Grundrecht der Meinungsfreiheit und damit zur Demokratie !

Ein "echter" Linker würde auch nicht en passant den Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser als " gefährliche(n) Extremisten" bezeichnen, auch wenn man nicht alle seine Sichtweisen teilen mag.

Pancho hat geschrieben:
05.05.2019 - 17:23
Fab hat geschrieben:
05.05.2019 - 15:29
Nicht dass du noch zum Kevin Kühnert des Diskussionsfadens wirst ;D
:nein:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer » 11.05.2019 - 23:09

Interruption ...
Enjoy the silence ... https://www.youtube.com/watch?v=-_3dc6X-Iwo ... Depeche Mode :wink:


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 11.05.2019 - 23:28

Bergwanderer hat geschrieben:
11.05.2019 - 23:09
Interruption ...
Enjoy the silence ... https://www.youtube.com/watch?v=-_3dc6X-Iwo ... Depeche Mode :wink:
Off-Topic!
;D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von icedtea » 11.05.2019 - 23:33

Hier off-topic zu werden, erscheint mir schwierig :wink:
Es hängt doch immer alles mit allem zusammen :naja:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor icedtea für den Beitrag:
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Was als nächstes kommt: Laax, danach Montafon

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer » 12.05.2019 - 00:04

Hin und wieder ist Off-Topic auch heilsam. Hauptsache hier wird wieder eine sachliche Diskussion fortgeführt !
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Bergwanderer für den Beitrag (Insgesamt 2):
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 12.05.2019 - 06:51

icedtea hat geschrieben:
11.05.2019 - 23:33
Hier off-topic zu werden, erscheint mir schwierig :wink:
Es hängt doch immer alles mit allem zusammen :naja:
Bergwanderer hat geschrieben:
12.05.2019 - 00:04
Hin und wieder ist Off-Topic auch heilsam. Hauptsache hier wird wieder eine sachliche Diskussion fortgeführt !
:bindafür: :ja:
wetterstein hat geschrieben:
10.05.2019 - 14:40
Pancho hat geschrieben:
09.05.2019 - 18:37

@icedtea:
Grad hab ich richtig Spass hier. :mrgreen:
:D Gut so! :bindafür:

Das ist ja wohl auch der eigentliche Sinn dieses Forums !

Skeptiker zur einzig wahren CO2 Religion bekehren kanns ja eher nicht sein, oder?

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 12.05.2019 - 08:45

Heise hat geschrieben:Braunkohle ist Klimakiller Nummer 1

Von allen hauptsächlich genutzten fossilen Energieträgern hat Braunkohle den höchsten spezifischen CO2-Ausstoß je eingesetzter Energieeinheit. Mit bis zu 113,1 Tonnen CO2 je Terajoule liegt dieser Wert mehr als doppelt so hoch wie der von Erdgas (55,9 t CO2/TJ) und immerhin noch ein Drittel höher als der von Dieselkraftstoff (74,0 t CO2/TJ) oder Benzin (73,1 t CO2/TJ).

Steinkohle verfügt einen ähnlich hohen spezifischen CO2-Ausstoß von bis zu 108,1 t CO2/TJ. Doch das ist nur ein Teil der Ursache für die hohen CO2-Emissionen bei der Stromproduktion aus Braunkohle. Der Effizienzgrad von Braunkohlekraftwerken liegt bei gerade einmal 35 Prozent. Das heißt, von einem Terajoule eingesetzter Energie werden nur 0,35 Terajoule Strom erzeugt. Der Effizienzgrad von Gaskraftwerken liegt mit 53 Prozent ungleich höher. Einfacher ausgedrückt: Jede Kilowattstunde Strom, die mit Braunkohle erzeugt wird, belastet die Atmosphäre mit dreimal so viel Kohlendioxid wie dieselbe Strommenge, welche bei der Verbrennung von Erdgas erzeugt wird.
Der Anteil von Braunkohle an der Nettostromerzeugung liegt bei 24%, der von Steinkohle bei 13% und der von Erdgas bei 8%. Hätte die Bundesregierung nicht bei den erneuerbaren Energien aus Kostengründen (!) auf die Bremse getreten und bei Grundlastkraftwerken auf Erdgas gesetzt, dann könnte der CO2 Ausstoß der BRD deutlich sinken.

Der Anteil von CO2 aus der Verstromung von Braun- und Steinkohle betrug 2018 mit 240 Millionen Tonnen [1] ca. 30% an dem gesamten CO2 Ausstoß (ohne Äquivanlente) [2]. Wenn man also den CO2 Ausstoß schnell verringern möchte, dann muss man dort ansetzen, wo man den größten Hebel hat. Das ist dort, wo die Politik aber mit ihrer Blockadehaltung einen raschen Wandel verhindert. Beim raschen Abbau des Anteils von Braun- und Steinkohle an der Stromerzeugung und deren Ersatz durch Erneuerbare Energieen und Gaskraftwerke. Die Diksussion um die Einführung einer CO2-Steuer ist also wie zu erwarten nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver, ebenso wie ideologisch motivierte Forderungen nach einem Tempolimit oder andere Maßnahmen, die kaum Einfluß auf die CO2 Bilanz haben.

Die CO2 Steuer soll wohl eher dem Zweck dienen, in Zeiten steigender Ausgaben die Einnahmen des Fiskus zu steigern und ein Tempolimit wird von Ideologen immer wieder mit den verschiedensten Begründungen gefordert, resultiert aber mehr aus ihrem grundsätzlichen Hass gegen das Auto.

[1] öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland im Jahr 2018, Seiten 54+55

[2] BMU, Klimaschutz in Zahlen, Seite 28
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Florian86
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Florian86 » 13.05.2019 - 10:51

NeusserGletscher hat geschrieben:
12.05.2019 - 08:45
Der Anteil von CO2 aus der Verstromung von Braun- und Steinkohle betrug 2018 mit 240 Millionen Tonnen [1] ca. 30% an dem gesamten CO2 Ausstoß (ohne Äquivanlente) [2]. Wenn man also den CO2 Ausstoß schnell verringern möchte, dann muss man dort ansetzen, wo man den größten Hebel hat. Das ist dort, wo die Politik aber mit ihrer Blockadehaltung einen raschen Wandel verhindert. Beim raschen Abbau des Anteils von Braun- und Steinkohle an der Stromerzeugung und deren Ersatz durch Erneuerbare Energieen und Gaskraftwerke. Die Diksussion um die Einführung einer CO2-Steuer ist also wie zu erwarten nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver, ebenso wie ideologisch motivierte Forderungen nach einem Tempolimit oder andere Maßnahmen, die kaum Einfluß auf die CO2 Bilanz haben.

Die CO2 Steuer soll wohl eher dem Zweck dienen, in Zeiten steigender Ausgaben die Einnahmen des Fiskus zu steigern und ein Tempolimit wird von Ideologen immer wieder mit den verschiedensten Begründungen gefordert, resultiert aber mehr aus ihrem grundsätzlichen Hass gegen das Auto.
Aber nur zur Verständnis-Frage: eine massive CO2-Steuer würde doch den Strom aus Braun- und Steinkohle deutlich verteuern. Das würde natürlich an die Verbraucher weitergegeben werden. Oder diese steigen zu Recht auf die Barrikaden und die Politik setzt sich daraufhin im Rahmen der CO2-Steuer für eine Umgestaltung hinzu Erneuerbaren Energien und Gaskraftwerken ein. Das Geld aus der CO2-Steuer könnte man ja zweckgebunden für so etwas verwenden. Oder für die Elektrifizierung von Bahnstreken, oder zur Förderung von alternativen Antrieben. Es muss nur irgendwo und irgendwie angefangen werden und hoffentlich möglichst bald.

Zum Thema Tempolimit hab ich am Wochenende einen ganz interessanten Artikel gelesen: Tempolimit "Ja, bitte, aber nur wenn es mit 200 km/h hoch angesetzt ist." Die meisten Menschen fahren eh nicht schneller als 200km/h, d.h. für schätzungsweise 99% der Autofahrer würde sich nix ändern. Durch die Begrenzung würde sich aber zumindest der mögliche Unterschied in den Geschwindigkeiten ändern, es kann halt niemand mehr von hinten mit 220km/h oder gar 250km/h kommen. Und die Autoindustrie könnte bei 200km/h auch nicht wirklich jammern, da trotzdem immer noch das sehr schnelle Fahren auf deutschen Autobahnen möglich wäre. Also im Sinne: ein Limit ist besser als keines. Ich persönlich könnte mich jedoch auch mit jedem Limit größer oder gleich 130km/h anfreunden.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von 3303 » 13.05.2019 - 13:22

Wir haben das schon mehrfach erörtert. Steuereinnahmen sind nicht zweckgebunden zu Verwenden.
Dafür bräuchte es eine Abgabe o.Ä.

Tempo 200 - sehr vernünftiger Vorschlag wie ich finde. Das würde die Spitzen herausnehmen und man könnte dennoch relativ frei fahren. Ich fände sogar 180 oder 160 noch OK. Alles darunter wäre dann doch arg langsam...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 13.05.2019 - 13:39

Florian86 hat geschrieben:
13.05.2019 - 10:51
.... es kann halt niemand mehr von hinten mit 220km/h oder gar 250km/h kommen. Und die Autoindustrie könnte bei 200km/h auch nicht wirklich jammern, da trotzdem immer noch das sehr schnelle Fahren auf deutschen Autobahnen möglich wäre.
Der notorische Schleicher, den es bei Tempo 100 magisch auf die Überholspur zieht, würde sich auch noch bei Tempo 120 bedrängt fühlen. Das Problem ist nicht das hohe Tempo an sich. Sondern dass manche den Sinn der Überholspur und den Blick in den Rückspiegel verlernt haben. Und das einige meinen, sie müssten trotz hoher Verkehrsdichte schneller fahren als es die Verhältnisse erlauben. 1% halte ich übrigens für zu niedrig gegriffen. Fahr mal am Wochenende die A3 / A5 von Köln nach Basel und umgekehrt. :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch » 13.05.2019 - 18:42

Dieser Artikel dürfte wohl unseren NeusserGletscher und Co gut gefallen:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-ei ... ssenkampf/

Damit versuchte mein Arbeitskollege, mich zu "überzeugen", dass wir alle auf dem komplett falschen Weg sind.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 13.05.2019 - 19:52

Pancho hat geschrieben:
10.05.2019 - 12:54
Wobei ich persönlich glaube, dass alles genannte ohne EU viel schlimmer gekommen wäre und das Konstrukt Europa eher die Auswirkungen gelindert als verschärft haben dürfte.
Geb ich Dir uneingeschränkt recht wobei das "Konstrukt Europa" zwar die Grundlage aber nicht den Hinderungsgrund für Kriege darstellt denn diesen sehe ich primär in der starken wirtschaftlichen Verflechtung die bei Auseinandersetzungen sofort deutlichen Schaden nähme.
Auf die Klimapolitik umgemünzt bedeutete das aber leider auch, daß meiner Einschätzung nach erst dann politisch wirksam gehandelt wird wenn in der EU gravierende wirtschaftliche Schäden konkret absehbar würden und davon sind wir meinem Gefühl nach noch ziemlich weit entfernt... :naja:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 13.05.2019 - 20:32

scratch hat geschrieben:
13.05.2019 - 18:42
Dieser Artikel dürfte wohl unseren NeusserGletscher und Co gut gefallen:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-ei ... ssenkampf/

Damit versuchte mein Arbeitskollege, mich zu "überzeugen", dass wir alle auf dem komplett falschen Weg sind.
Und, ist es ihm gelungen?
;D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von spinne08 » 13.05.2019 - 20:34

scratch hat geschrieben:
13.05.2019 - 18:42
Dieser Artikel dürfte wohl unseren NeusserGletscher und Co gut gefallen:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-ei ... ssenkampf/

Damit versuchte mein Arbeitskollege, mich zu "überzeugen", dass wir alle auf dem komplett falschen Weg sind.
Ja, ja der Herr Tichy ist kein Freund von Staat, Sozialismus und Umweltschutz. Aber was die "soziale" Marktwirtschaft in den letzten 250 Jahren gebracht hat, zeigt uns der aktuelle Zustand unserer Erde. Oder waren das etwa auch die Sozialisten? Markt und Wirtschaft werden diese Dinge nicht allein lösen. Unternehmer und Unterhmen müssen nicht in Jahrzehnten denken, sondern nur an kurzfristigen Erfolg
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