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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 30.06.2019 - 14:08

^^ Bei einem Kopierer eines namhaften Herstellers musste selbst ich unlängst kapitulieren. Technisch war er noch einwandfrei. Aber leider löste sich das aus Joghurtbecher-Material (PS) gefertigte Gehäuse immer mehr auf. Und selbstverständlich waren wichtige Punkte der Mechanik nur an liederlich dünnen Stehbolzen befestigt, so dass die Klappe nicht mehr geschlossen werden konnte. Und für mein gerade einmal 10 Jahre altes Fahrrad muss ich jetzt schon Eratzteile bunkern, weil es kaum noch passende Felgen in 26" für Felgenbremsem mit 32 Loch gibt. Und der Schrott, den man heute kaufen kann, hält bei mir im Schnitt gerade einmal knapp 5000 Kilometer. Aber die heilige Kuh Wirtschaftswachstum ist für so manche auch eine Art Ersatzreligion.
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Julian96
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 30.06.2019 - 14:24

Petz hat geschrieben:
30.06.2019 - 12:52
Sehe ich ähnlich und mir drängte sich angesichts manchen Ärgers den ich bei Familien mit dem Nachwuchs beobachten konnte immer schon die die kaum beachtete Tatsache auf, daß man sich im Gegensatz zu dem Charakter des Lebenspartners jenen der Kinder nicht aussuchen kann und schlimmstenfalls paar Jahrzehnte damit bestraft wird.
Und komme mir bitte keiner mit dem sogg. Generationenvertrag der nur den Zweck hatte, den Staat von seiner Schuld der für die kriegsbedingt nicht geleisteten Renten - und Krankenversicherungsbeiträge zu befreien.. :rolleyes:
Endlich mal jemand, der das ähnlich sieht :respekt: Man muss heut ja echt aufpassen was man sagt, sonst ist man gleich Kinderhasser und der Teufel in Person :roll:
Hat damit gar nichts zu tun, ich liebe Kinder. Aber man muss sich doch nicht wundern, wenn heute z.B. Verhaltensauffälligkeiten zunehmen, wenn beide Elternteile arbeiten, weil die Karriere dann doch wichtiger ist und fürs Kind nie Zeit ist und dieses damit auch nie eine vernünftige Erziehung erfährt (Eltern die aufgrund ihres geringen Verdienst beide berufstätig sein müssen natürlich ausgenommen, die habens wohl schwer genug).

Für viele ist es sicher der größte Wunsch, eine Familie mit Kindern zu haben. Für andere dient es aber glaub ich nur dazu, einem gewissen Bild entsprechen zu wollen. Meiner Meinung nach haben viele heute garnicht mehr den eigentlich nötigen Familiengedanke. Ein Kind ist für mich nicht wie ein Artikel den man mal kauft und ausprobiert, ein Kind ist doch viel mehr und auch viel mehr Verantwortung. Man muss sich doch genau überlegen, bin ich wirklich der Typ, habe ich die richtige Einstellung und den Charakter und habe ich letztlich die richtige Lebensweise um ein Kind wirklich großzuziehen.
Da ich langsam meinem Studienende entgegen blicke und das Leben so richtig beginnt, beschäftigt mich das jetzt schon länger insbesondere wenn das Thema Weltbevölkerung eben auch noch dazu kommt.

Den Generationenvertrag kannst vergessen, ein Kind das nie geboren wird bekommt auch nie Kindergeld und wird auch nie eine Rente beanspruchen, das Problem löst sich von selbst :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 30.06.2019 - 14:34

NeusserGletscher hat geschrieben:
30.06.2019 - 14:08
^^ Bei einem Kopierer eines namhaften Herstellers musste selbst ich unlängst kapitulieren. Technisch war er noch einwandfrei. Aber leider löste sich das aus Joghurtbecher-Material (PS) gefertigte Gehäuse immer mehr auf. Und selbstverständlich waren wichtige Punkte der Mechanik nur an liederlich dünnen Stehbolzen befestigt, so dass die Klappe nicht mehr geschlossen werden konnte. Und für mein gerade einmal 10 Jahre altes Fahrrad muss ich jetzt schon Eratzteile bunkern, weil es kaum noch passende Felgen in 26" für Felgenbremsem mit 32 Loch gibt. Und der Schrott, den man heute kaufen kann, hält bei mir im Schnitt gerade einmal knapp 5000 Kilometer. Aber die heilige Kuh Wirtschaftswachstum ist für so manche auch eine Art Ersatzreligion.
Ihr habt ja recht, vieles hält heut sicher nicht mehr so lang (bin in vielen Fällen zu jung um das vernünftig zu beurteilen :D ). Dennoch wird man früher oder später eben keine Wahl mehr haben. Die alten Geräte verschwinden eben nach und nach unaufhaltsam. Kritisch sehe ich eher dieses extreme Statussymbol denken und "ich muss das neuste haben weil ichs will" sowie das "wegwerfen weil nicht mehr in mode". Da liegt doch das Hauptproblem, nicht an dem Umstand ob das Gerät jetzt neu ist oder gebraucht.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von basti.ethal » 01.07.2019 - 07:50

Gestern bin ich über folgenden Artikel gestolpert:

https://www.facebook.com/MDRThueringen/ ... =3&theater

Interessant finde ich vor allem auch die schützenden Kommentare der User....hier schweigen die Umweltschützer.
Sicherlich kann man über diese Infos streiten, wenn dort jedoch stehen würde, dass diese Wassermenge durch Schneekanonen "verbraucht" wurde, könnte man auf Verbotskommentare warten.
Für mich wiedermal ein Beweis, dass der Wintertourismus äußerst subjektiv betrachtet wird und generell bei den Menschen keine einheitliche Kritik zum Ressourcenverbrauch vorliegt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 01.07.2019 - 08:43

basti.ethal hat geschrieben:
01.07.2019 - 07:50
Für mich wiedermal ein Beweis, dass der Wintertourismus äußerst subjektiv betrachtet wird und generell bei den Menschen keine einheitliche Kritik zum Ressourcenverbrauch vorliegt.
Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Wenn Dir ein Fremder über einen guten Freund von Dir etwas negatives berichtet, dann wirst Du ihm weniger glauben als wenn er etwas negatives über einen Fremden sagt. Das ist völlig normal. Was mich mittlerweile aufregt ist, wenn identische Sachverhalte selbst von Fachleuten oder Politikern unterschiedlich beurteilt werden und die Argumente stets so zurecht gelegt werden, wie sie einem gerade in den Kram passen. Mit solchen Leuten kann man eigentlich nicht mehr diskutieren. Denn ihre Üerzeugung basiert ja nicht auf sachlichen und nachvollziehbaren Kriterien oder Prinzipen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von starli » 02.07.2019 - 12:42

Julian96 hat geschrieben:
30.06.2019 - 08:47
Und was lernen wir daraus, Single bleiben und richtig auf den Putz hauen 8) (Sollten sich manche für die Kinder nur als gesellschaftliches Statussymbol gelten vielleicht mal wirklich dran orientieren :wink: )
Und schon sinkt mein angehendes schlechtes Gewissen wieder .. ;-)
Julian96 hat geschrieben:
30.06.2019 - 08:47
Selbst wenn unsere Kinder einmal mit der Hälfte CO2 auskommen werden, ich finde es erstaunlich, sich einmal vor Augen zu führen, was möglich wäre, wenn auf diesem Planeten statt 8 wieder 4 Milliarden Menschen leben würden...
Wobei das große Bevölkerungswachstum halt vmtl. eher in den ärmeren Ländern, die vergleichsweise weniger CO2 ausstoßen, stattfindet?

Aber wenn's die Natur nicht mit Seuchen u.ä. richtet, dann wird's schon irgendein Kriegstreiber schaffen, dass die Zahl der Menschen früher oder später wieder stark abnimmt. "Atomkrieg für den Klimaschutz". Ist dann zwar alles verseucht, aber Hauptsache der Co2-Ausstoß sinkt? Ich halt mal kurz den Atem an, schon wieder ein paar Gramm Co2 eingespart.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 02.07.2019 - 13:32

Mir ist bisher noch niemand begegnet, der mit einem Single-dasein dauerhaft glücklich gewesen wäre - und wenn hat sich dies im Nachinein als Fassade herrausgestellt.
Das mag im Alter anders sein, ein Witwe oder Witwer, nach gescheiterten, langjährigen Beziehungen - kann ich nicht beurteilen aber sonst?
Man kann sich gegen Nachwuchs entscheiden, für dauerhaftes Single-dasein spricht dagegen nur wenig.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 02.07.2019 - 15:13

noisi hat geschrieben:
02.07.2019 - 13:32
Mir ist bisher noch niemand begegnet, der mit einem Single-dasein dauerhaft glücklich gewesen wäre - und wenn hat sich dies im Nachinein als Fassade herrausgestellt.
Das mag im Alter anders sein, ein Witwe oder Witwer, nach gescheiterten, langjährigen Beziehungen - kann ich nicht beurteilen aber sonst?
Man kann sich gegen Nachwuchs entscheiden, für dauerhaftes Single-dasein spricht dagegen nur wenig.
Sein Leben lang allein sein will glaub niemand, dennoch kann man sich ja mal darüber Gedanken machen, ob man eine Familie mit Kindern braucht, oder genau so gut auch nur mit Partner/in glücklich werden kann. :wink:
Dem Planeten würden weniger Menschen auf lange Sicht sicherlich gut tun. Und das nur indem man sich etwas darauf besinnt, dafür brauchts keine Kriege oder Seuchen oder sonstige Grußelgeschichten.

Und mal auf mich projeziert, ich interessiere mich unter Anderem für Motorsport und habe Spaß daran, diese Interesse an Kinder weiter zu geben macht ökologisch gesehen keinen Sinn. :lol:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Theo » 02.07.2019 - 16:42

Jetzt sollen wir also aufhören manchmal miteinander ein bisschen Spass zu haben weil das fast zwangsweise zu Folge hat dass dadurch wieder ein Mensch mehr auf die Erde kommt.
Wenn dass wirklich euer ernst sein sollte so dann wüsste ich jetzt wenigstens wer am Klimawandel schuld ist, nämlich die 68er. Die haben doch die freie Liebe gepredigt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von 3303 » 02.07.2019 - 17:47

Zur Abdämpfung des Bevölkerungswachstums dürfte vermutlich eher ein Ansatz sein, den Frauen in den kommerziell entwickelten Gesellschaften insgesamt besseren Zugang zu Bildung zu ermöglichen sowie ihre Gleichberechtigung zu verbessern.
Naturvölker und ihre Lebensgrundlagen sollten besser geschützt werden, denn sie können auf ihre Weise gut und nachhaltig funktionieren.

Ein nicht besonders aussichtsreiches Unterfangen....
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n,
Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 02.07.2019 - 18:04

Theo hat geschrieben:
02.07.2019 - 16:42
Jetzt sollen wir also aufhören manchmal miteinander ein bisschen Spass zu haben weil das fast zwangsweise zu Folge hat dass dadurch wieder ein Mensch mehr auf die Erde kommt.
Wenn dass wirklich euer ernst sein sollte so dann wüsste ich jetzt wenigstens wer am Klimawandel schuld ist, nämlich die 68er. Die haben doch die freie Liebe gepredigt.
Mir will man auch die Individuelle Mobilität wegnehmen, obwohl das für mich das Wertvollste im Leben ist, so abwägig ist das also gar nicht. :wink:

Aber was mich betrifft, ich sage nur, dass nicht jeder Kinder braucht, kenne einige, die im Nachhinein ohne glücklicher gewesen wären. Ich würde mir allerdings niemals anmaßen, jemandem die Familienplanung verbieten zu wollen, ich sage nur, dass man sich dem Umstand der zu großen Weltbevölkerung bewusst sein sollte. Und wenn man dann, wie ich, eh schon Zweifel hat, ob man wirklich Kinder will, dann ist das vielleicht das Zünglein an der Waage...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 02.07.2019 - 18:58

noisi hat geschrieben:
02.07.2019 - 13:32
Für dauerhaftes Single-dasein spricht dagegen nur wenig.
In speziellen Fällen wie beispielsweise mir sehr wohl... :wink: Wenn man nämlich bezüglich eines Partners nicht bereit ist Kompromisse einzugehen auch weil man genau weiß was man will aber vor allem was man nicht will bleibt man besser allein wenn sich niemand zeigt der genau ins "Beuteschema" passt.
Glücklich wird man damit aber erst in höherem Alter wenn man gelernt hat Gefühle der Realität anzupassen und vor allem auch durch Vergleiche im Bekanntenkreis zu schätzen lernt was es für die eigene Lebensqualität bedeutet im persönlichen Bereich eben keine Rücksicht auf andere Menschen nehmen zu müssen... :ja:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 02.07.2019 - 19:29

Petz hat geschrieben:
02.07.2019 - 18:58
In speziellen Fällen wie beispielsweise mir sehr wohl... :wink: Wenn man nämlich bezüglich eines Partners nicht bereit ist Kompromisse einzugehen auch weil man genau weiß was man will aber vor allem was man nicht will bleibt man besser allein wenn sich niemand zeigt der genau ins "Beuteschema" passt.
Glücklich wird man damit aber erst in höherem Alter wenn man gelernt hat Gefühle der Realität anzupassen und vor allem auch durch Vergleiche im Bekanntenkreis zu schätzen lernt was es für die eigene Lebensqualität bedeutet im persönlichen Bereich eben keine Rücksicht auf andere Menschen nehmen zu müssen... :ja:
Du sprichst mir aus der Seele :lol:, bin mit 22 zwar noch jung, mir geht's aber sehr ähnlich, meine erste Hälfte wünscht sich nichts mehr als eine Partnerin, die andere hat aber bereits so eine konkrete und geplante Vorstellung von dieser Person, dass sie weiß, dass es genau diesen Menschen wahrscheinlich nicht mal gibt und es daher besser ist sich damit abzufinden, dass man diesen Menschen nunmal nicht hat. Es hilft mehr, sich darauf zu besinnen, dass man solo freier ist, wie dem Kopf vorgaukeln zu wollen, dass es die Traumperson gibt.

Und da ich zwischenzeitlich immer unglücklicher mit mir selbst wurde, nachdem ich jahrelang vergeblich versucht habe mein nicht vorhandenes Selbstbewusstsein und den fehlenden Mut zu überwinden und überhaupt mal sinnvoll mit einer Dame ins Gespräch zu kommen, ist für mich inzwischen eh klar, wenn ne Frau zu mir passt, dann wird sie eh auf mich zugehen müssen, weil noch so nen Waschlappen wie mich verträgt ne Beziehung nicht :lol:

Es gibt eben nur zwei Arten ein Problem aus der Welt zu schaffen, entweder man arbeitet daran und hat Erfolg, oder man versagt, akzeptiert das, lebt damit und konzentriert sich auf andere Dinge, sodass das Problem nicht mehr von Bedeutung ist. :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von hook » 03.07.2019 - 08:59

Theo hat geschrieben:
02.07.2019 - 16:42
Jetzt sollen wir also aufhören manchmal miteinander ein bisschen Spass zu haben weil das fast zwangsweise zu Folge hat dass dadurch wieder ein Mensch mehr auf die Erde kommt.
Wenn dass wirklich euer ernst sein sollte so dann wüsste ich jetzt wenigstens wer am Klimawandel schuld ist, nämlich die 68er. Die haben doch die freie Liebe gepredigt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 03.07.2019 - 09:40

@mods, ich denke ein kleiner hinweis auf das eigentliche thema wär angebracht..

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 03.07.2019 - 12:13

Ich denke das gerade bei einem solchen Riesentopic mal kurze thematische "Ausflüge" die sich aus der Diskussion ergeben kein Fehler sind.

Gestern lief bei Phoenix eine Publikumsgesprächsrunde bez. des Klimawandels wo primär auch die Problematiken u. a. der E - Mobilität angesprochen wurden denn einer der Teilnehmer konstatierte, daß er solange kein E - Auto kaufen würde bis die Ausbeutung und Kinderarbeit in den afrikanischen Kobaltbergwerken abgeschafft ist weil er das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann; für mich ein durchaus nachvollziehbarer Gedanke. Allerdings kamen leider kaum Argumente auf das man Co2 auch dadurch deutlich einsparen könnte wenn man nur mehr langlebigere und recyclingfähige Produkte zuliesse.
Und die Frage an Prof. Harald Lesch ob er sich das Pfeifenrauchen zugunsten der C02 - Bilanz abgewöhnen würde hab ich eher humoristisch empfunden nachdem Tabak klarerweise ein C02 - neutraler "Brennstoff" ist... :ja:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von starli » 03.07.2019 - 12:30

Petz hat geschrieben:
03.07.2019 - 12:13
Und die Frage an Prof. Harald Lesch ob er sich das Pfeifenrauchen zugunsten der C02 - Bilanz abgewöhnen würde hab ich eher humoristisch empfunden nachdem Tabak klarerweise ein C02 - neutraler "Brennstoff" ist... :ja:
Naja, wenn du Herstellung + Transport + Verkauf mit einbeziehst, wirds aber nix mehr mit "CO2-Neutral". Zumal ggf. die Pflanzen (ich kenn mich mit Tabak nicht aus) kultiviert angebaut werden, also ggf. bewässert, gedüngt, schädlingsbekämpft werden ..
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 03.07.2019 - 14:06

Was mich generell etwas wundert, warum hört man eigentlich kaum mehr was von der Möglichkeit der biologischen Kraftstoffherstellung z.B. aus Raps, Algen oder was auch immer es da gibt.
Da kamen sie recht schnell und sagten, dass das nicht im großen Stil realisierbar wäre und zu zuviel Flächenverbrauch führen würde.

Komisch ist doch bei den Rohstoffen für E-Autos genauso, das ist auch nicht im großen Stil realisierbar.
Glaube da bekommen wir in Zukunft eh noch ganz andere Probleme, ich glaube es war Mangan, was langsam auch selten wird und das brauchen wir als Legierungselement für Aluminium. Oder Kupfer, was in den meisten E-Motoren ist gibts doch auch nicht unendlich.
Bin einfach sehr skeptisch, ob das E-Auto zumindest in seiner jetzigen Form, die Lösung für alle sein kann. Noch sprechen wir weltweit ja von einem Prozentsatz an E-Autos der bei 0,x% liegt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Spezialwidde » 03.07.2019 - 15:00

Julian96 hat geschrieben:
03.07.2019 - 14:06
Komisch ist doch bei den Rohstoffen für E-Autos genauso, das ist auch nicht im großen Stil realisierbar.
Es wird doch sowieso immer nur in die Richtung gewettert und propagiert wo es gerade in den Kram passt. Es geht ja jetzt schon los dass gegen die E-Bikes gewettert wird (damit meine ich jetzt die welche ganz normal als Fortbewegungsmittel genutzt werden und nicht in der Natur rumheizen). Ich habe selber so eins. Ich hab mir das zugelegt weil ich damit komplett kostenlos zur Arbeit komme (wir dürfen dort die Akkus nachladen). Mit einem normalen Fahrrad (30 Kilometer hin, 10 Stunden arbeiten und wieder 30 Kilometer retour inkl Bergfahtren) wäre mir das schlicht zu anstrengend. So bleibt das Auto fast den ganzen Sommer lang in der Garage. Alles in allem hapert es einfach an der Kompromissbereitschaft, jeder will seine Ideologie durchdrücken.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 03.07.2019 - 16:20

Ich bin gerade selbst dabei, mir ein E-Bike zu ersparen, das hat doch nichts mit Ideologie zu tun, wenn mich eine Technologie nicht langfristig überzeugt. Hinzu kommt eben noch, dass es auch Leute geben soll, für die eine Auto über 20000€ nicht in Frage kommt weil zu teuer und Verdienst zu gering und da gibt es nach meinem Wissensstand aktuell nichts elektrisches. Bekomme ich die selbe Preis Leistung elektrisch, sieht das irgendwann mal anders aus, aber ich habe eben nicht die finanziellen Mittel um für so ein teures Produkt wie ein E-Auto quasi Testperson zu spielen.

Was Elektro generell betrifft bin ich klar pro Brennstoffzelle, die Wasserstoffproduktion mit eingeschlossen ist der Wirkungsgrad zwar deutlich schlechter, aber es ist eben (bedingt) besser Speicherbar und beim Tanken lässt sich schneller mehr Energie transportieren. Selbst wenn der Akku in 15min voll sein sollte, das ist immer noch mindestens 3 mal länger als aktuell, heißt wir brauchen 3mal so große Tankstellen...das gesamte Akku konzept bringt in meinen Augen einfach wahnsinnig viele Probleme mit sich.
Nebenbei ist das nicht aus der Luft gegriffen, ich war schon bei Automobilzulieferern und da sagen die Mitarbeiter selbst, dass die Zukunft nicht der Akku sein kann, man zieht aktuell nur mit um den Anschluss nicht zu verlieren.
Mal davon abgesehen mag es aktuell ja verlockend sein, dass man sein Auto/Fahrrad teilweise kostenlos laden kann, aber spätestens wenn sich Elektro mehr durchsetzt wird damit schluss sein...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Theo » 03.07.2019 - 18:24

@Hook:
Ja, mir und wohl den allermeisten auf der Nordhalbkugel sagt das was. Blöd ist halt nur dass es genau dort wo das Bevölkerungswachstum am Grössten ist offenbar niemand wissen will was ein Gummi ist oder es ohne halt einfach besser finden.
Und genau die Schichten träumen halt eben auch von einem besseren Leben, von Flugreisen und Kreuzfahrten, eigentlich von allem wo CO2 erzeugt.
Und wenn du die jetzt fragst was ihnen lieber sei: Wohlstand verbunden mit Klimawandel oder arm bleiben? werden sich die allermeisten für den Wohlstand entscheiden.
Das bedeutet: Der Verbrauch wird zunehmen und soviel wie er in den ärmeren Ländern zunehmen wird können die reicheren niemals einsparen, bleiben also nur alternative oder sparsamere Technologien wo das Ding retten können.
Das Entwickeln solcher neuer Technologien wird aber hier bei uns viel zu stark verhindert weil aus den verschiedensten ( meist nicht der Umwelt förderlichen ) Gründen immer nur der Verzicht eine Lösung sein soll. So lange es aber Kreise gibt welche nur den "Verzicht über alles" wollen läuft das Ding in die falsche Richtung.

Ich hätte absolut nichts dagegen wenn in 50 Jahren 3 x so viel geflogen würde wie heute wenn die Dinger die da oben rum surren 5 x weniger verbrauchen als heute.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 03.07.2019 - 18:51

Theo hat geschrieben:
03.07.2019 - 18:24
Ich hätte absolut nichts dagegen wenn in 50 Jahren 3 x so viel geflogen würde wie heute wenn die Dinger die da oben rum surren 5 x weniger verbrauchen als heute.
Leider zeigt die bisherige Erfahrung mit dem technischen Fortschritt, dass bislang jede Einsparung und Steigerung der Effizienz durch das Wachstum wieder mehr als kompensiert wurde.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 03.07.2019 - 20:10

starli hat geschrieben:
03.07.2019 - 12:30
Naja, wenn du Herstellung + Transport + Verkauf mit einbeziehst, wirds aber nix mehr mit "CO2-Neutral". Zumal ggf. die Pflanzen (ich kenn mich mit Tabak nicht aus) kultiviert angebaut werden, also ggf. bewässert, gedüngt, schädlingsbekämpft werden.
Mal abgesehen davon das meiner Kenntnis nach früher auch Tabak in Europa angebaut wurde und man wieder zu geographisch näherer Produktion zurückkommen könnte wäre nach den Kriterien dann beispielsweise Rapsdiesel auch nicht mehr als Co2 - neutraler Brennstoff anzusehen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D » 03.07.2019 - 20:30

Julian96 hat geschrieben:
03.07.2019 - 16:20
Selbst wenn der Akku in 15min voll sein sollte, das ist immer noch mindestens 3 mal länger als aktuell, heißt wir brauchen 3mal so große Tankstellen...
Das stimmt meiner Ansicht nach nicht. Denn nur wer eine lange Fahrt über mehrere 100 Kilometer macht, ist auf das Schnellladesystem angewiesen. Ansonsten wird man sein Elektroauto einfach langsam zu Hause oder am Arbeitsplatz aufladen. Am besten zu den Zeiten, wenn viel Strom durch Wind und Sonne erzeugt wird.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 03.07.2019 - 21:05

Wobei sich für mich dann auch die Frage stellte ob nicht für das "Alltagsgeschäft" ein beispielsweise Kombi mit kleinerer Akkkukapazität locker reichte den man zuhause lädt und man sich für Urlaubsfahrten dann einen langstreckentauglichen größeren Wagen leiht. Und ich denke auch das zumindest für Letztere und auch Nutzfahrzeuge der Verbrenner oder wenn später mal in der Praxis einsetzbar Brennstoffzellen (beides auf Wasserstoffbasis) die Technologie erster Wahl sein wird denn es macht schon aus Gewichts - sprich Rentabilitätsgründen wenig Sinn eine sauschwere Batterie dauernd "spazierenzufahren"... :ja:
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