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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von McMaf » 24.07.2019 - 16:42

margau hat geschrieben:
24.07.2019 - 12:52
Hallo zusammen,
Was ist hier eigentlich los?
...
Das frage ich mich auch.
Überall nur noch negative Menschen. Gibt es keinen Optimismus mehr?

Auf der einen Seite die Untergangsapologeten die im Zuge der Klimaveränderung schon vom Ende der Zivilisation schwadronieren. Auf der anderen Seite die Leute denen schon alles egal ist und nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" verfahren.
Ich glaube, dass uns beide Extreme nicht weiter führen. Irgendwie seltsam welche gesellschaftliche Spaltung dieses Thema hervorruft. Für mich stehen diese beiden Extrema einer vernünftigen Lösung dieses Problems im Wege.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 24.07.2019 - 17:52

Um mal wieder etwas Wind aus den Segeln zu nehmen und wieder bischen mehr Lockerheit reinzubringen.

Sehen wirs mal so, solange nur ich als Otto Normalverbraucher nicht mehr wirklich dran glaube, dass wir es noch schaffen können ist alles gut.
Schlimm wirds erst wenn die Experten, die wirklich in der Materie drin sind sagen jetzt ist es hoffnungslos, spätestens dann ist Panik angesagt :lol:

Und um nochmal auf das zuvor von mir Geschriebene zurückzukommen, ja ich bin der Überzeugung, dass es schon zu spät sein könnte, aber komplett egal ist es mir dann doch nicht.
Es bringt mich nur leider sehr in Rage, wenn ich, der mit 22 noch am Anfang meines Lebens steht, aktuell dazu gezwungen werden soll, alle meine Wünsche und Pläne im Leben (und einige sind nunmal nicht ökologisch vertretbar) aufzugeben. Das nimmt mir ziemlich den Lebenswillen und daher haue ich bei dem Thema auch gerne mal (unüberlegt) auf den Putz.

Kann euch aber beruhigen, zumindest in meinen "Zukunftsfantasien" gibt's auch auf meinem Haus ne Solaranlage, ich bin und bleibe jemand der nie seinen Müll einfach wegwirft und Fliegen ist für mich schon immer ein Luxusgut. Ziel ist es (auch unter Berücksichtung dessen was finanziell möglich ist) so wenig Schaden wie nötig anzurichten, nur der Spaß am Leben muss für mich halt auch noch da bleiben. Bin also nicht der Satan in Person (aber auch kein Engel). :wink:

Soll abschließend heißen, ich bin kein Vollassi, man kann mit mir auch einigermaßen sachlich reden, nur mit dem Thema ist grade nicht so geil. Da hat sich die letzte Zeit bei mir leider ne Menge Frust aufgebaut. :mrgreen:
Sorry für Überreaktionen meinerseits (und auch solche die noch Folgen könnten :mrgreen: ) sowie private Geschichten, die hier eigentlich nichts verloren haben. Es geht mir privat zur Zeit grad nur nicht so gut und ich brauche die Neutralität im Internet einfach manachmal um was von der Seele zu lassen.

Wünsch euch noch nen schönen Tag 8)
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 24.07.2019 - 19:22

Jan Tenner hat geschrieben:
24.07.2019 - 15:45
So eine Einstellung kann ich eigentlich nur mit einem Wort beschreiben: Schmarotzertum!
Einspruch Euer Ehren denn keine der Generationen in der Vergangenheit hat in irgendeiner Beziehung großartig Rücksicht auf die Folgegenerationen genommen; man denke nur an die unzähligen Kriege bei denen auch die eigenen Kinder geschädigt oder "dem großen Ganzen" wegen "kollateralschadengeopfert" wurden.
Deshalb sehe ich schonmal keinen Anlass warum unsere Generation plötzlich anders handeln sollte, mal abgesehen davon das die Änderungen bez. genereller nachhaltiger Lebensweise so radikal sein müssten das sie in der Praxis wenn überhaupt dann viel zu spät umgesetzt würden.

Außerdem hatten zumindest einige potentielle Eltern die ich kenne sich aus grundsätzlichen Überlegungen sehr bewusst gegen eigene Kinder entschieden; damals allerdings noch nicht aus Gründen des Klimawandels sondern weil sie allein schon wegen zunehmend fehlender Solidarität und Mitmenschlichkeit es nicht verantworten wollten Nachkommen diese absehbaren Lebensumstände überhaupt zuzumuten und diesbezüglich gebe ich denen völlig recht.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 24.07.2019 - 21:48

Interessantes Statment von Wissenschaftlern der Uni Bern
https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 78753.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von starli » 25.07.2019 - 12:25

margau hat geschrieben:
24.07.2019 - 12:52
Ich mache mir als Student gerade sorgen, ob es an meinem 50. Geburtstag noch Zivilisation gibt.
Auf irgendwelchen Inseln oder in irgendwelchen Bunkern wird die Menschheit schon überleben.

Auch 10° mehr werden die Menschheit nicht überall+ganz ausrotten. Flüchtlinge, Kriege usw. - das wird schon eher das Problem werden.

Im Prinzip läufts auf Darwin raus und auf das ewig gleiche: entweder anpassen und weiterleben oder nicht anpassen und aussterben. That's life. Challenge accepted ;-)
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 25.07.2019 - 19:27

Traumsommer, Gretinistenkatastrophe & Waschlappenkrise ;D
https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der ... krise.html

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von starli » 26.07.2019 - 12:40

Was ich noch zu meinem Beitrag eins drüber ergänzen wollte: Dank Technk sind wir heutzutage für solche Wetter/Klimaänderungen viel besser gewappnet, als wir es vor hundert(en) Jahren gewesen wären. Evtl. halt nicht für 10 Mrd. Menschen, aber das ist ja dann eh sinnvoll, wenn es wieder ein paar Menschen weniger gäbe. Und dann wird sich auch das Klima wieder einpendeln.

Ich bleib dabei, von all den Problemen, die der Menschheit bevorsteht, sind Klimaveränderungen das geringste Problem. Die sind mit Technik und Geld kontrollierbar zu lösen. Seuchen, resistente Viren etc. könnten zu einem nicht lösbaren Problem werden. Spinnerte, kriegstreibende Diktatoren/Könige/Präsidenten bzw. Religionen sind eine unkontrollierbare Gefahr.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 26.07.2019 - 19:57

starli hat geschrieben:
26.07.2019 - 12:40
Seuchen, resistente Viren etc. könnten zu einem nicht lösbaren Problem werden. Spinnerte, kriegstreibende Diktatoren/Könige/Präsidenten bzw. Religionen sind eine unkontrollierbare Gefahr.
Schätze ich leider auch so ein und solche medizinischen Probleme können sich schneller entwickeln als auch noch so rasche Eindämmungsmaßnahmen greifen; gegen weltbedrohende staatliche und religiöse Auswüchse hilft notfalls zumindest auch noch eine atomare Schnellausrottung.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pistencruiser » 27.07.2019 - 22:56

Bekommt euch allen die Hitze nicht?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 28.07.2019 - 08:19

Pistencruiser hat geschrieben:
27.07.2019 - 22:56
Bekommt euch allen die Hitze nicht?
Das ist einer der Gründe warum wir was gegen den Klimawandel tun müssen. :wink: :lol:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Highlander » 28.07.2019 - 20:08

starli hat geschrieben:
26.07.2019 - 12:40
Was ich noch zu meinem Beitrag eins drüber ergänzen wollte: Dank Technk sind wir heutzutage für solche Wetter/Klimaänderungen viel besser gewappnet, als wir es vor hundert(en) Jahren gewesen wären.....
Starli das stimmt leider nicht so ganz... der Mensch kann noch soviel Technik haben, aber die Naturgewalten lassen sich oft nie vorhersagen und auch nicht mit der modernsten Technik oft nicht beherrschen...
2 Beispiele: einmal sogar verursacht ohne einen Tropfen Regen.. !!

1. Beispiel das Unwetter von gestern im Unterland von Tirol, welches besonders im Bereich Kitzbühel einigen Schaden verursacht hat..
https://www.tt.com/panorama/wetter/1589 ... ieder-frei

2.Beispiel nur verursacht durch die große Hitze, welche dazu führte, das ein Gletschersee oberhalb von Zermatt übergelaufen ist...
https://www.wetter.de/cms/wegen-massive ... 77991.html

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergfan » 28.07.2019 - 22:00

Highlander hat geschrieben:
28.07.2019 - 20:08
[2 Beispiele: einmal sogar verursacht ohne einen Tropfen Regen.. !!
Niederschlag in Form von Regen oder Schnee war da schon beteiligt, das Wasser war nur zwischendurch als Eis am schnellen Weiterfließen verhindert ;)

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von starli » 29.07.2019 - 12:18

Pistencruiser hat geschrieben:
27.07.2019 - 22:56
Bekommt euch allen die Hitze nicht?
ehrlich gesagt stören mich -20° tatsächlich mehr als +40° ... solang die Klimaanlagen funktionieren .. bzw. auf meinem Heimweg mit dem elektrischen Einrad ..
Highlander hat geschrieben:
28.07.2019 - 20:08
starli hat geschrieben:
26.07.2019 - 12:40
Was ich noch zu meinem Beitrag eins drüber ergänzen wollte: Dank Technk sind wir heutzutage für solche Wetter/Klimaänderungen viel besser gewappnet, als wir es vor hundert(en) Jahren gewesen wären.....
Starli das stimmt leider nicht so ganz... der Mensch kann noch soviel Technik haben, aber die Naturgewalten lassen sich oft nie vorhersagen und auch nicht mit der modernsten Technik oft nicht beherrschen...
Für alles kann man Gegenbeispiele finden. Wenns schlimmer wird, wird man Essen halt in Häusern anbauen, gab ja schon einige Zukunftsvisionen, wo dann in Hochhäusern eben einige Stockwerke für Gärten / zum Anbau von Nahrung verwendet werden. Zudem, ist (oder war) es nicht so, dass in der EU eh viel zu viel Nahrung erzeugt wird, die dann am Müllplatz landet, nur damit die Bauern beschäftigt sind? Das ist ja gewissermaßen auch ein Backup, wenn hier oder da was wg. Wetter ausfällt.

Und zu guter letzt werden wir irgendwann im Labor erzeugte Nahrung essen ..
Zuletzt geändert von starli am 29.07.2019 - 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 29.07.2019 - 12:22

starli hat geschrieben:
25.07.2019 - 12:25
Im Prinzip läufts auf Darwin raus und auf das ewig gleiche: entweder anpassen und weiterleben oder nicht anpassen und aussterben. That's life. Challenge accepted ;-)
Bedeutet im Prinzip nichts anderes als "Seht zu wie ihr klar kommt, ich mache was mir passt".
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von starli » 29.07.2019 - 12:48

noisi hat geschrieben:
29.07.2019 - 12:22
starli hat geschrieben:
25.07.2019 - 12:25
Im Prinzip läufts auf Darwin raus und auf das ewig gleiche: entweder anpassen und weiterleben oder nicht anpassen und aussterben. That's life. Challenge accepted ;-)
Bedeutet im Prinzip nichts anderes als "Seht zu wie ihr klarkommt".
wieso "ihr"? Ich red hier von der Menschheit als Kollektiv, mich einbezogen.

Wenn den früheren Menschen der Gletscher zu nah herunter gekommen ist ..
a) haben sie vmtl. keine Heizung aufgestellt, um den Gletscher zu schmelzen ..
b) haben sie vmtl. keine weltweite Petition gestartet "Leute, wir müssen schneller atmen, mehr CO2 produzieren, damit es wieder wärmer wird, könnte mal einer was dagegen machen"
c) werden sie nicht in ihren Hütten geblieben sein und sich vom langsam fließenden Gletscher überrollen lassen
d) sie werden stattdessen halt vmtl. Eigenintiative gezeigt haben und umgezogen sein, ins Tal, wo's wärmer ist? = Anpassung. Überleben. Darwin.

Momentan scheint die Menschheit aber eher in der c-Variante festzustecken "bäh, es wird wärmer, bäh, ich hab gehört, das CO2 ist schuld, bäh, da müsste man doch was dagegen machen, wieso macht nicht irgendwer was dagegen"

Im Gegensatz zu damals könnten wir dank Technik aber auch die a-Variante umsetzen. So etwas ist lokal, im Einflussbereichs eines Staates oder einer Region, schnell umsetzbar, ebenso wie "d". Die momentane Diskussion sieht aber die Lösung anscheinend hauptsächlich/nur in "b", aber das funktioniert eben nur, wenn alle Staaten und alle Menschen an einem Strang ziehen, und das funktioniert halt nicht, weil unrealistisch, das haben die letzten 20-30 Jahre Klimakonferenz ja gezeigt?!

Und jetzt kommen wir zur CO2-Steuer. Was ist sinnvoller, mit den Einnahmen anzufangen:
a) Projekte, die das CO2 aus der Atmosphäre holen und z.B. speichern (dass man es falls nötig wieder freilassen kann)
b) Projekte, mit denen die Folgen des geänderten Klimas abgeschwächt werden
?

Was kostet uns "a", was kostet uns "b"? Wäre "a" wesentlich günstiger als "b", warum wird das nicht schon längst weltweit in Angriff genommen? Also machen wir stattdessen endlich Plan "b" oder diskutieren wir ewig weiter bis wir untergehen, dass wir jetzt endlich mal mit "a" anfangen müssen?

Wenn man davon ausgeht, dass der Meeresspiegel in ein paar Jahren ansteigt, sollte man halt früh genug mit dem Bau von Dämmen oder dem Übersiedeln von zu niedrigen Städten anfangen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Highlander » 29.07.2019 - 13:30

starli hat geschrieben:
29.07.2019 - 12:18
.....Für alles kann man Gegenbeispiele finden. Wenns schlimmer wird, wird man Essen halt in Häusern anbauen, gab ja schon einige Zukunftsvisionen, wo dann in Hochhäusern eben einige Stockwerke für Gärten / zum Anbau von Nahrung verwendet werden. Zudem, ist (oder war) es nicht so, dass in der EU eh viel zu viel Nahrung erzeugt wird, die dann am Müllplatz landet, nur damit die Bauern beschäftigt sind? Das ist ja gewissermaßen auch ein Backup, wenn hier oder da was wg. Wetter ausfällt.

Und zu guter letzt werden wir irgendwann im Labor erzeugte Nahrung essen ..
nette Visionen... :biggrin:
wir werden es sicherlich nicht mehr erleben...
aber was nützen mir in Manhatten Wolkenkratzer mit autonomer Nahrungsversorgung, wenn die untersten 20 Stockwerke geflutet sind, da die Polkappen geschmolzen sind.. :biggrin:

die globale Kilmaerwärmung lässt sich sicherlich nicht mehr stoppen, aber sicherlich durch gezielte Maßnahmen verzögern...

und wenn wir wollen, das zumindest die Kinder unserer Enkelkinder wenigstens auf den Gletschern im Winter noch skifahren können, dann sollte man eigentlich bald damit anfangen...

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 29.07.2019 - 18:39

starli hat geschrieben:
29.07.2019 - 12:48
noisi hat geschrieben:
29.07.2019 - 12:22
starli hat geschrieben:
25.07.2019 - 12:25
Im Prinzip läufts auf Darwin raus und auf das ewig gleiche: entweder anpassen und weiterleben oder nicht anpassen und aussterben. That's life. Challenge accepted ;-)
Bedeutet im Prinzip nichts anderes als "Seht zu wie ihr klarkommt".
wieso "ihr"? Ich red hier von der Menschheit als Kollektiv, mich einbezogen.

Wenn den früheren Menschen der Gletscher zu nah herunter gekommen ist ..
a) haben sie vmtl. keine Heizung aufgestellt, um den Gletscher zu schmelzen ..
b) haben sie vmtl. keine weltweite Petition gestartet "Leute, wir müssen schneller atmen, mehr CO2 produzieren, damit es wieder wärmer wird, könnte mal einer was dagegen machen"
c) werden sie nicht in ihren Hütten geblieben sein und sich vom langsam fließenden Gletscher überrollen lassen
d) sie werden stattdessen halt vmtl. Eigenintiative gezeigt haben und umgezogen sein, ins Tal, wo's wärmer ist? = Anpassung. Überleben. Darwin.

Momentan scheint die Menschheit aber eher in der c-Variante festzustecken "bäh, es wird wärmer, bäh, ich hab gehört, das CO2 ist schuld, bäh, da müsste man doch was dagegen machen, wieso macht nicht irgendwer was dagegen"

Im Gegensatz zu damals könnten wir dank Technik aber auch die a-Variante umsetzen. So etwas ist lokal, im Einflussbereichs eines Staates oder einer Region, schnell umsetzbar, ebenso wie "d". Die momentane Diskussion sieht aber die Lösung anscheinend hauptsächlich/nur in "b", aber das funktioniert eben nur, wenn alle Staaten und alle Menschen an einem Strang ziehen, und das funktioniert halt nicht, weil unrealistisch, das haben die letzten 20-30 Jahre Klimakonferenz ja gezeigt?!

Und jetzt kommen wir zur CO2-Steuer. Was ist sinnvoller, mit den Einnahmen anzufangen:
a) Projekte, die das CO2 aus der Atmosphäre holen und z.B. speichern (dass man es falls nötig wieder freilassen kann)
b) Projekte, mit denen die Folgen des geänderten Klimas abgeschwächt werden
?

Was kostet uns "a", was kostet uns "b"? Wäre "a" wesentlich günstiger als "b", warum wird das nicht schon längst weltweit in Angriff genommen? Also machen wir stattdessen endlich Plan "b" oder diskutieren wir ewig weiter bis wir untergehen, dass wir jetzt endlich mal mit "a" anfangen müssen?

Wenn man davon ausgeht, dass der Meeresspiegel in ein paar Jahren ansteigt, sollte man halt früh genug mit dem Bau von Dämmen oder dem Übersiedeln von zu niedrigen Städten anfangen.
zum Thema Dämme bauen, die NLer haben sich dazu schon Gedanken gemacht, schau dir mal die Kosten für die paar km an, wer soll das weltweit bezahlen? Vor allem haben die NL schon einen Schutz, den sie "nur" adaptieren müssen. Andere Staaten müssen bei 0 beginnen.

https://web.archive.org/web/20160919113 ... chutz.html
Klimaschutzpolitik in den Niederlanden

VIII. Klimawandel und Hochwasserschutz

Vorschläge für einen besseren Hochwasserschutz

Die Deltakommission unterbreitete zwölf Handlungsempfehlungen, die sich vor allem auf den Hochwasserschutz und auf nachhaltiges Wirtschaften beziehen, aber nicht ausschließlich. Auch die Themen Landwirtschaft, Landschaftsschutz, Infrastruktur, Tourismus und Energie wurden von der Kommission aufgegriffen, die in diesem Kapitel allerdings nicht vertieft werden. „Das Thema Sicherheit spielt für uns eine entscheidende Rolle. Denn es geht um den Schutz vor Überströmungen und die Sicherstellung der Süßwasserversorgung“, heißt es im Kommissionsbericht. Und: „Das Sicherheitsniveau muss mindestens um den Faktor 10 höher liegen als das heutige Niveau.“

Denn die Niederlande haben in der Vergangenheit beim Hochwasserschutz ihre selbst gesteckten Ziele nicht eingehalten. „Außerdem sind unsere Ziele bereits überholt und müssen höher gesteckt werden“, so die Kommission. Sie geht davon aus, dass der Meeresspiegel im Jahr 2100 zwischen 65 Zentimeter und 1,30 Meter gestiegen sein wird – und weitere hundert Jahre darauf um zwei bis vier Meter. Die zusätzlichen Kosten für eine Anpassung des Sicherheitsniveaus über das Deltaprogamm betragen von 2010 bis 2050 jährlich zwischen 1,2 und 1,9 Milliarden Euro. Addiert mit den heutigen Kosten für den Hochwasserschutz, sind künftig 2,4 bis 2,8 Milliarden Euro im Jahr nötig, um die Niederlande zu schützen.

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noisi
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 29.07.2019 - 18:59

gernot hat geschrieben:
29.07.2019 - 18:39
zum Thema Dämme bauen, die NLer haben sich dazu schon Gedanken gemacht, schau dir mal die Kosten für die paar km an, wer soll das weltweit bezahlen? Vor allem haben die NL schon einen Schutz, den sie "nur" adaptieren müssen. Andere Staaten müssen bei 0 beginnen.
Mal ganz abgesehen davon, dass Meerwasser durch das Grundwasser ins Binnenland drückt, Land unterhalb des Meerespiegels und knapp darüber aufwändig entwässert werden muss... Je höher der Meerespiegel, desto aufwändiger ist das ganze. An Küsten ohne nennenswerte Tide um ein vielfaches mehr.
Dazu muss das Wasser aus den Flüssen auch noch irgendwie abfließen, irgendwie ins Meer gelangen. Viele große Städte, weltweit, liegen an Flussmündungen. Entweder findet man dafür eine technische Lösung, ansonsten eben Darwin...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 29.07.2019 - 20:00

gernot hat geschrieben:
29.07.2019 - 18:39
zum Thema Dämme bauen, die NLer haben sich dazu schon Gedanken gemacht, schau dir mal die Kosten für die paar km an, wer soll das weltweit bezahlen? Vor allem haben die NL schon einen Schutz, den sie "nur" adaptieren müssen. Andere Staaten müssen bei 0 beginnen.
Dabei darf man aber nicht vergessen das die Niederländer diese Landteile "mit Vorsatz" im vollen Bewusstsein der aufzuwendenden Kosten dem Meer abgetrotzt hatten; andererseits wer sein Gebäude nur wenige Meter
über Meeres - oder auch Flußniveau baut oder kauft mit dem hab ich kein Mitleid denn das stufe ich persönlich als Dummheit ein denn Überschwemmungen und beispielsweise Tsunamis gab es schon immer.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 29.07.2019 - 20:28

Ach kuck mal an, deine Empathie und dein Mitgefühl für den armen gebeutelten Dieselfahrer, der ja leider leider jeden Tag mehrere Getränkekisten 7km bergauf kaufen muss, ist wesentlich ausgeprägter als für dumme Flachlandvölker, die einfach zu dämlich sind, ihrer Lebensgrundlage in Gebiete mehrere hundert Kilometer landein- und aufwärts zu verlegen :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 29.07.2019 - 20:57

Jan Tenner hat geschrieben:
29.07.2019 - 20:28
Ach kuck mal an, deine Empathie und dein Mitgefühl für den armen gebeutelten Dieselfahrer, der ja leider leider jeden Tag mehrere Getränkekisten 7km bergauf kaufen muss, ist wesentlich ausgeprägter als für dumme Flachlandvölker, die einfach zu dämlich sind, ihrer Lebensgrundlage in Gebiete mehrere hundert Kilometer landein- und aufwärts zu verlegen :wink:
Welche Empathie denn? Ich lese vor allem einen besonders stark ausgeprägten Egoismus, der auch noch dazu dient, sich selbst, die eigene, soziale inkompatiblität zu erklären.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gfm49 » 30.07.2019 - 08:27

starli hat geschrieben:
29.07.2019 - 12:48
Wenn den früheren Menschen der Gletscher zu nah herunter gekommen ist ..

b) haben sie vmtl. keine weltweite Petition gestartet "Leute, wir müssen schneller atmen, mehr CO2 produzieren, damit es wieder wärmer wird, könnte mal einer was dagegen machen"
na ja, sie haben ernsthafte "Petitionen" an die aus damaliger Sicht wirksamste Institution unternommen: sie haben Gelübde abgelegt und Wallfahrten gegen den Vormarsch der Gletscher initiiert, z.B. https://www.kath.ch/newsd/fiesch-vs-war ... geluebdes/

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer » 30.07.2019 - 10:22

Annalena Baerbock im Sommerinterview der ARD letzten Sonntag. Ab Minute 09.55 .
https://www.youtube.com/watch?v=F7OgcLbUjFw

Die Politikerin der Grünen berichtet über den aktuellen Stand des technologischen Fortschritts bei Batterien (es sind übrigens Akkus!) in den E-Fahrzeugen.

Zitat: "es gibt die ersten Batterien, die auf Kobolde verzichten können" ...

Vielleicht ist das der Durchbruch, auf den die Wissenschaft - und somit auch wir - gewartet haben! :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 30.07.2019 - 10:41

Bergwanderer hat geschrieben:
30.07.2019 - 10:22
Annalena Baerbock im Sommerinterview der ARD letzten Sonntag. Ab Minute 09.55 .
https://www.youtube.com/watch?v=F7OgcLbUjFw

Die Politikerin der Grünen berichtet über den aktuellen Stand des technologischen Fortschritts bei Batterien (es sind übrigens Akkus!) in den E-Fahrzeugen.

Zitat: "es gibt die ersten Batterien, die auf Kobolde verzichten können" ...

Vielleicht ist das der Durchbruch, auf den die Wissenschaft - und somit auch wir - gewartet haben! :wink:
Danke für den aufschlussreichen Diskussionsbeitrag. Eine Politikerin hat sich versprochen :rolleyes:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Spezialwidde » 30.07.2019 - 10:50

Bergwanderer hat geschrieben:
30.07.2019 - 10:22
Die Politikerin der Grünen berichtet über den aktuellen Stand des technologischen Fortschritts bei Batterien (es sind übrigens Akkus!) in den E-Fahrzeugen.
Es sind übrigens Batterien. Und zwar solche die aus Sekundärzellen (das sind Akkus!) aufgebaut sind. Die Starterbatterie deines Autos nennst du doch auch Batterie und die kann man aufladen.
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