Die große Klima-Diskussion

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Pancho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 19.02.2020 - 09:58

Widdi hat geschrieben:
19.02.2020 - 00:29
...aber dem Klima geb ich da noch keine Schuld, nur wenn sich solche "Winter" wie heuer in den nächsten Jahren mehrmals wiederholen glaub ich an einen Klimawandel.
Diese Häufung gibt es längst:
https://www.tagesschau.de/ausland/klima-nasa-101.html

Wie gesagt, auch ein schneereicher Winter kann zu mild sein. Das vergessen wir Skifahrer in der Begeisterung nur einfach gern...
Sehenswerte Standortbestimmung zur Coronakrise:
https://youtu.be/3z0gnXgK8Do


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 19.02.2020 - 11:30

Ich dreh es mal um. Markanter finde ich ja das Ausbleiben von Kälte.

Ich wohne ja in bayrisch Sibirien auf 500 Meter ü.M.
Ich habe in diesem "Winter" zum ersten Mal bis Mitte Febr. nicht Schnee räumen müssen. Auch die Nachttemeraturen haben lediglich an wenigen Tagen -6°C erreicht.
Vor Jahrzehnten gab es regelmäßig Tiefstwerte von -15°C bis -25°C. Wochenlanger Dauerfrost war eher die Regel als die Ausnahme.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 19.02.2020 - 11:56

Das ist aber primär dem heurigen Ausbleiben einer zentraleuropäischen oder russischen Hochdruckwetterlage mit dementsprechender Strömung geschuldet (wobei das durchaus der praktischen Klimaerwärmungsauswirkung geschuldet sein kann).
Solange wir "nur" Atlantik - bzw. Mittelmeerluft kriegen kann sich in Richtung Frost schlicht nix abspielen.
Petz beendet seine Mitgliedschaft mit Ende Juni 2020 aufgrund unüberbrückbarer Differenzen bez. der Auslegung der Forennettique welche ich in der aktuell von den Moderatoren praktizierten Form als Zensur einstufe. Ich bleibe aber bis auf weiteres im persönlichen Ausstiegstopic und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 19.02.2020 - 12:00

...und das umso gravierender, je mehr der Atlantik aufgeheizt ist...
https://www.tagesschau.de/ausland/ozean ... l-103.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wmenn » 19.02.2020 - 21:00

Wie ich hier viewtopic.php?f=35&t=22965&start=4425#p5234554 schon einmal geschrieben habe - in den Alpen merkt man im Winter (!) den Klimawandel noch gar nicht so sehr. Die Sommertemperaturen steigen extrem an, im Winter schwankt es naturgemäß von Jahr zu Jahr, und seit etwa 1960 sieht man auch den Trend nach oben, aber z. B. die Tage mit Schnee in Kitzbühel haben noch nicht allzu stark abgenommen.
Viel schlimmer bei uns im Sauerland, hier gehen die Tage mit Schnee dramatisch zurück. Diesen Winter hatten die Naturschneegebiete bisher keinen einzigen Saisontag. Der jetzige Winter ist bei uns momentan sogar noch wärmer als der von 2006/2007, mal schauen wie es dann in neun Tagen aussieht.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 24.02.2020 - 09:54

Spannende Lektüre, der Tiroler Landtag hat folgende Studie bei der ZAMG in Auftrag gegeben
FORSCHUNGSBERICHT
IM AUFTRAG DES LANDES TIROL

ANALYSE VON SCHNEEMESSREIHEN
DES HD TIROL
- VERGANGENHEIT

Konrad Andre, Mag. Roland Koch und Dr. Marc Olefs
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Wien, Österreich

Dezember 2019
5 ZUSAMMENFASSUNG
Die winterliche Schneedecke weist im Allgemeinen große natürliche Schwankungen auf und reagiert
innerhalb unterschiedlicher Höhenlagen und Regionen sensibel auf Klimaänderungen. Die hohe zeitliche (Jahr
zu Jahr) und räumliche Variabilität kann den langfristigen Trend überdecken, und Aussagen betreffend Trends
erschweren. Auch können innerhalb einer Wintersaison die vorherrschenden Wettersysteme und
atmosphärischen Luftdruckverteilungen den Charakter einzelner Wintermonate wesentlich bestimmen.
Aufgrund dessen ist die Variabilität (kalt-warm, feucht-trocken) in den Wintermonaten naturgemäß höher als
im Sommer. Für den Winter bedeutet dies, dass neben der Temperatur auch die Häufigkeit und Intensität
niederschlagsbringender Wetterlagen eine große Rolle im Schneedeckenverlauf spielen. Ein Blick in die
jüngere Vergangenheit deutet darauf hin, dass sich ab Mitte/Ende der 1980er Jahre die winterlichen
Bedingungen in den Untersuchungsstandorten geändert haben.

Die Lufttemperatur ist in Österreich seit Ende des 19. Jahrhunderts in allen Höhenlagen und Saisonen
signifikant angestiegen (Im Jahresmittel um +1.8°C, im Herbst um +1.3°C, im Frühjahr um +2.1°C und im
Winter um +2.3°C bzw. 1.7°C (Tiefland bzw. Gipfelregionen)). Seit Mitte der 1980er Jahre sind die Monate
März und April deutlich wärmer geworden, in den letzten Jahren auch die Monate November und Dezember,
wobei der Einfluss der Lufttemperaturerhöhung mit zunehmender Seehöhe geringer ist. Im Gegensatz dazu
ist die Niederschlagssumme innerhalb der einzelnen Wintersaisonen von Jahr zu Jahr sehr variabel und weist
keinen erkennbaren Trend auf. Viel mehr wechseln sich trockene und feuchte Perioden ab.

Die Trendanalysen der Schneeindikatoren wurden bezüglich der Zeiträume 1951 bis 2019 bzw.
1901 bis 2019 basierend auf gegebener Vollständigkeit der Zeitreihen an 35 bzw. 25 Standorten Tirols
durchgeführt.

Im Kernwinter (Dezember bis Februar) sind in mittleren und höheren Lagen nur schwache bis keine
Abnahmen der Schneedeckendauer zu verzeichnen, in tiefen Lagen (unterhalb ca. 1000m Seehöhe) sind diese
stärker ausgeprägt. In der erweiterten Wintersaison (November bis April) zeigen jedoch deutlich mehr
Standorte einen signifikanten negativen Trend im Zeitraum 1951 bis 2019 (1901 bis 2019), der sich mit
abnehmender Seehöhe deutlich verstärkt. Grund dafür ist die maßgebliche Einflussgröße der Lufttemperatur
in tieferen Lagen. Ab 1951 (1901) zeigen in der erweiterten Wintersaison 15 (19) Standorte eine statistisch
signifikante Abnahme der Schneedeckendauer SCD ≥ 1cm, verglichen mit 6 (9) Standorten im Kernwinter. Für
die SCD ≥ 5cm und SCD ≥ 10cm zeigen nahezu die gleichen Stationszeitreihen eine signifikante Abnahme, die
Anzahl nimmt jedoch mit zunehmendem Schwellenwert zu. Für den Schwellenwert 30cm beträgt die Anzahl
von Standorten mit signifikant abnehmendem Trend in der erweiterten Wintersaison 12 (13) und im
Kernwinter 9 (13). In der erweiterten Wintersaison zeigt die Schneedeckendauer SCD ≥ 1cm eine
durchschnittliche Abnahme von 23% (21%), im Kernwinter ist diese Abnahme mit 14% (9%) deutlich
niedriger. Die durchschnittlichen relativen Abnahmen in der Schneedeckendauer nehmen in beiden
Untersuchungszeiträumen und saisonalen Bezügen für steigende Schneehöhen zu. Die Schneedeckendauer
SCD ≥ 30cm zeigt in der erweiterten Wintersaison eine durchschnittliche Abnahme von 57% (42%) und im
Kernwinter eine Abnahme von 51% (39%).

Die mittlere Gesamtschneehöhe hat in beiden Untersuchungszeiträumen 1951 bis 2019 und (1901 bis 2019)
in allen Höhenbereichen abgenommen. Die Anzahl an Standorten mit signifikant abnehmendem Trend ist in
der erweiterten Wintersaison mit 13 (15) etwas höher als im Kernwinter mit 11 (12) bezogen auf den
Zeitraum ab 1951 (1901). Ebenso sind die durchschnittlichen Abnahmen ab 1951 (1901) in der erweiterten
Wintersaison mit 56% (40%) geringfügig stärker ausgeprägt als jene im Kernwinter mit 52% (38%).

Für die maximale Gesamtschneehöhe ist im Zeitraum 1951 bis 2019 (1901 bis 2019) die Anzahl an
Standorten mit signifikanter Abnahme in der erweiterten Wintersaison mit 15 (9) nur geringfügig höher als
jene im Kernwinter mit 13 (8). Sowohl für die erweiterte Wintersaison als auch für den Kernwinter, zeigen
diese Standorte eine durchschnittliche Abnahme von 42% (30%).

Die Analysen der Messzeitreihen mittels gleitender Trends für Subzeiträume ab 21 Jahren bestätigen diese
Ergebnisse. Unabhängige Berechnungen mit Hilfe des Schneedeckenmodells SNOWGRID—CL zeigen im
Zeitraum 1962 bis 2018 für durchschnittlich 88% der Fälle übereinstimmende Änderungssignale mit den
gleitenden Trendanalysen der 35 Stationszeitreihen.
https://portal.tirol.gv.at/tlrftps/main ... sHEdG2D0Eg
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 24.02.2020 - 12:32

Da wir es ja schon vor einiger Zeit davon hatten, dass vieles von FFF nur ein großer Hype ist...nach einiger Zeit hier auch der Beweis:
https://taz.de/Ein-Jahr-Fridays-for-Future/!5645996/
https://www.achgut.com/artikel/fridays_ ... _verstummt

Um noch was darüber zu lesen muss ich inzwischen echt schon aktiv danach suchen...war ja klar.

Für alle die jetzt nach Monaten auch mal erkannt haben, dass sich weder unsere Politik noch unsere Wirtschaft so leicht verbiegen lassen...willkommen im Jahr 2020 :wink:.
Traurig, dass auch ein solch immernoch akutes Thema wie der Klimawandel von großen Teilen der Gesellschaft einfach mal wieder verheizt wurde.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 24.02.2020 - 12:45

Für einen scheinheiligeren Beitrag zu diesem Thema wie dem von Julian muss man hier schon lange suchen...
Zuletzt geändert von Jan Tenner am 24.02.2020 - 13:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 24.02.2020 - 12:59

Ich sehe aber absolut keine Scheinheiligkeit in Julian96´s Post. Er bezieht sich auf den abgeflauten Hype und das deckt sich mit meinen Beobachtungen durchaus. Meiner Einschätzung nach hat Frl. Thunberg durch ihre rüde Art der Kommunikation die Chance vertan die Bewegung nachhaltiger zu etablieren sondern primär Anlass dazu gegeben das die Grünen in letzter Zeit deutlich mehr Wählerstimmen lukrieren. Jedem der arbeitet und daraus seinen persönlichen Lebensunterhalt bestreitet (und auch den Grünen) ist klar das Thunberg´s Forderungen nicht isoliert betrachtet werden können weil die Politik auch die Aufgabe hat, den Umbau der Wirtschaft so zu gestalten das diese weiterhin auch den Lebensstandard der Bevölkerung zumindest auf etwa gleichem Niveau erhalten kann.
Petz beendet seine Mitgliedschaft mit Ende Juni 2020 aufgrund unüberbrückbarer Differenzen bez. der Auslegung der Forennettique welche ich in der aktuell von den Moderatoren praktizierten Form als Zensur einstufe. Ich bleibe aber bis auf weiteres im persönlichen Ausstiegstopic und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wmenn » 24.02.2020 - 16:26

Zitat: "In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob Fridays for Future sich selbst erhalten kann, oder nur ein Vorstoß von ein paar naiven Jugendlichen war, der nach einem Jahr wieder in der Versenkung verschwindet. Ich persönlich hoffe stark auf das Zweite."

Sorry, aber bei "achgut.com" (Henryk M. Broder) wird man keine neutrale Berichterstattung zu dem Thema finden. Für den (und auch verschiedene andere Autoren in der "Welt" wie z. B. Stefan Aust) ist das alles nur ein Hype, der hoffentlich bald vorüber ist, und wir dann wieder so weitermachen können wie bisher...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 24.02.2020 - 18:28

Das wir so weiter machen sollen wie bisher ist nicht die Absicht, die ich mit diesem Post jetzt unterstützen möchte. Und auch nicht das FFF gar nichts erreicht hätte...immerhin ist das Thema viel Präsenter als zuvor.

Worum es mir nur geht...und das war in meinen Augen von vornerein ersichtlich...das Engagement der Hälfte der Leute war kein Engagement sondern einfach nur der Drang dazu "In" zu sein...auf dem Hype mit zu schwimmen. Am Ende vielleicht noch davon zu profitieren weil man sein Soziales Bild auf Instagramm aufpolieren kann...solche Dinge halt.

Zur Seriösität der Quellen kann ich nichts sagen, hab das halt da gelesen. Insbesondere die zweite, zumal das ja eher einem "Leserbrief" ähnelt und von einem 17 Jährigen stammt. Geht aber auch nicht primär darum, was der jetzt denkt, sondern was seine Erfahrung ist.
Aber was an dieser Tatsache -dem starken Rückgang der Unterstützung von FFF- jetzt scheinheilig sein soll musst du mir erklären :?: Ich habe das ja nicht einfach aus der Luft gezogen. Wann stand denn in deiner Tageszeitung das letzte mal was von FFF auf der Titelseite? Also bei meiner ist das schon einge Zeit her inzwischen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 24.02.2020 - 22:45

Julian96 hat geschrieben:
24.02.2020 - 18:28
Das wir so weiter machen sollen wie bisher ist nicht die Absicht, die ich mit diesem Post jetzt unterstützen möchte. Und auch nicht das FFF gar nichts erreicht hätte...immerhin ist das Thema viel Präsenter als zuvor.

Worum es mir nur geht...und das war in meinen Augen von vornerein ersichtlich...das Engagement der Hälfte der Leute war kein Engagement sondern einfach nur der Drang dazu "In" zu sein...auf dem Hype mit zu schwimmen. Am Ende vielleicht noch davon zu profitieren weil man sein Soziales Bild auf Instagramm aufpolieren kann...solche Dinge halt
Woher willst du das wissen? Soweit ich weiß, warst du noch nicht einmal auf einer derartigen oder generell einer Demonstration. Es liegt daher auch nahe, dass du auch nicht weiter damit auseinandergesetzt hast sondern einfach mal so drauflos schreibst und dich über etwas dir unverständliches oder unbequemes empörst (was übrigens das Kernproblem unserer heutigen Gesellschaft ist - leider nicht nur von rechts wohlbemerkt sondern ganz ganz breit gestreut).
Es sind nicht die Massen auf der Straße, die die Entscheidungen treffen, aber sie sind es, die Steine ins Rollen bringen. Jeder der mitläuft trägt dazu bei. Was das mit "in" sein zu tun haben soll erschließt sich mir nicht. Der Stein rollte zwar schon vorher, aber eben sehr langsam.
Abgesehen davon, hast du erwartet das innerhalb eines Jahres alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden oder was? In diesem Land wird immernoch Realpolitik betrieben. Übrigens von allen Parteien die irgendwo in der Verantwortung stehen.
Ich kann dazu nur sagen, dass es ziemlich viele Menschen gibt, die FFF und das Drumherum, zum Anlass genommen haben sich gesellschaftlich und/oder politisch engagieren. Dem Gegenüber stehen dann Personen, die sich nicht engagieren, aber der Meinung sind ein Bild von diesen Menschen zu haben und sich dann berufen fühlen, dass auch öffentlich Kund zu tun.
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Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 25.02.2020 - 07:35

Ganz einfach ich gehe davon aus, wenn eine Greta Thunberg sagt wir werden niemals aufgeben und nach gerade mal einem guten Jahr nur noch die Hälfte übrig ist, die Entschlossenheit dieser Hälfte offenbar nicht allzu groß gewesen sein kann.

Wie erklärst du es dir sonst, das letztes Jahr z. B. so viel geflogen wurde wie noch nie?
noisi hat geschrieben:
24.02.2020 - 22:45
Woher willst du das wissen? Soweit ich weiß, warst du noch nicht einmal auf einer derartigen oder generell einer Demonstration. Es liegt daher auch nahe, dass du auch nicht weiter damit auseinandergesetzt hast sondern einfach mal so drauflos schreibst und dich über etwas dir unverständliches oder unbequemes empörst
Ja natürlich und genau deshalb schreibe ichs auch hier im Forum und bringe es nicht irgendwo ein, wo es tatsächlich eine Gewichtung erfährt. Das ist genau der Grund warum ich nie auf eine Demonstration gehe, in dem Moment wo man das tut sollte man auch im Thema drin sein...und so Politisch interessiert war ich mein ganzes Leben noch nie. Drum bin ich auch Techniker geworden und habe mit Gesellschaft nur wenig am Hut. Was passiert wenn Leute mit unzureichendem Interesse und Fachwissen auf ihrem Posten sind, sehen wir ja am Zirkus der Parteien. Das wesentlichste, was mich mit der Gesellschaft verbindet, ist das ich in ihr lebe. Aber ich habe so wenig engeren Kontakt zu anderen Leuten und mache mir so schnell ein Bild von Anderen, dass ich völlig ungeeignet wäre um eine sinnvolle Position zu einem Thema öffentlich zu vertreten.

Unbequem ist das an sich nur deshalb, weil ich grundsätzlich nicht mit Menschen kann die engagiert sind und das öffentlich verkünden müssen.
Hier im Forum kann ich sowas einfach mal schreiben und dann kann sich jeder dazu denken was er will.
Abgesehen davon, hast du erwartet das innerhalb eines Jahres alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden oder was? In diesem Land wird immernoch Realpolitik betrieben. Übrigens von allen Parteien die irgendwo in der Verantwortung stehen.
Das haben meiner Ansicht nach viele bei FFF aber auch erst jetzt begriffen. Ich bin mir dessen schon immer bewusst (oder zumindest glaube ich meist daran, ganz so real ist die Politik in meinen Augen nicht immer), ein weiterer Grund warum ich übereifrige Vorderungen bei Demos einfach lächerlich finde.
Dem Gegenüber stehen dann Personen, die sich nicht engagieren, aber der Meinung sind ein Bild von diesen Menschen zu haben und sich dann berufen fühlen, dass auch öffentlich Kund zu tun.
Genau deshalb habe ich mich auch ganz bewusst auf die Hälfte bezogen, die jetzt schon wieder weg ist. Um eben genau nicht alle in eine Schublade zu werfen. Die die jetzt noch übrig sind, sind die in meinen Augen wirklich engagierten.
Gib mir doch mal eine Erklärung dafür, dass Leute die zuvor so überzeugt gewirkt haben jetzt schon nicht mehr teilnehmen :?: . Wenn man der Meinung ist, dass es um eines der dringlichsten Probleme der Menschheit überhaupt geht, wie kann man dann einfach wieder aufhören :?: In meinen Augen ist die einzige Erklärung dafür, dass sie entweder den Sinn nicht mehr sehen oder andere Interessen schon wieder in den Vordergrund gerückt sind...also ist man auf dem Hype mitgeschwommen. Du kannst mir das gerne anders erklären...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von bone » 25.02.2020 - 09:35

Julian96 hat geschrieben:
25.02.2020 - 07:35
Abgesehen davon, hast du erwartet das innerhalb eines Jahres alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden oder was? In diesem Land wird immernoch Realpolitik betrieben. Übrigens von allen Parteien die irgendwo in der Verantwortung stehen.
Das haben meiner Ansicht nach viele bei FFF aber auch erst jetzt begriffen. Ich bin mir dessen schon immer bewusst (oder zumindest glaube ich meist daran, ganz so real ist die Politik in meinen Augen nicht immer), ein weiterer Grund warum ich übereifrige Vorderungen bei Demos einfach lächerlich finde.
dir ist aber schon bewusst, wie verhandlungen laufen? man muss die positionen immer bewusst verschärfen, da man sich im einem verhandlungsprozess auf das gegenüber bewegen und kompromisse eingehen muss.
wenn ich im einkauf bin, dann hab ich auch bspw. -10 % vom angebotspreis als zuschlagsziel. in die verhandlung gehe ich aber mit -25%, der gegenüber sagt mir, am anfange es geht kein rabatt, er habe schon auf den cent kalkuliert. am lange ende trifft man sich halt irgendwo dazwischen (hoffentlich bei mehr als -10 % ;) )
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gfm49 » 25.02.2020 - 10:23

bone hat geschrieben:
25.02.2020 - 09:35
dir ist aber schon bewusst, wie verhandlungen laufen? man muss die positionen immer bewusst verschärfen, da man sich im einem verhandlungsprozess auf das gegenüber bewegen und kompromisse eingehen muss.
wenn ich im einkauf bin, dann hab ich auch bspw. -10 % vom angebotspreis als zuschlagsziel. in die verhandlung gehe ich aber mit -25%, der gegenüber sagt mir, am anfange es geht kein rabatt, er habe schon auf den cent kalkuliert. am lange ende trifft man sich halt irgendwo dazwischen (hoffentlich bei mehr als -10 % ;) )
Na ja, das ist halt der levantinische Teppichhandel:
Er sagt 10, also will er 8, also wird es wert sein 6, also will ich zahlen 4, also sag ich 2.

Ich finde das ziemlich unwürdig, mußte aber in meinem Berufsleben oft genug ähnlich verfahren. Je nach Ehrlichkeit des Gegenübers (die man meist relativ schnell erfassen kann), kann man aber auch mit offenen Karten spielen.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von bone » 25.02.2020 - 11:05

gfm49 hat geschrieben:
25.02.2020 - 10:23
bone hat geschrieben:
25.02.2020 - 09:35
dir ist aber schon bewusst, wie verhandlungen laufen? man muss die positionen immer bewusst verschärfen, da man sich im einem verhandlungsprozess auf das gegenüber bewegen und kompromisse eingehen muss.
wenn ich im einkauf bin, dann hab ich auch bspw. -10 % vom angebotspreis als zuschlagsziel. in die verhandlung gehe ich aber mit -25%, der gegenüber sagt mir, am anfange es geht kein rabatt, er habe schon auf den cent kalkuliert. am lange ende trifft man sich halt irgendwo dazwischen (hoffentlich bei mehr als -10 % ;) )
Na ja, das ist halt der levantinische Teppichhandel:
Er sagt 10, also will er 8, also wird es wert sein 6, also will ich zahlen 4, also sag ich 2.

Ich finde das ziemlich unwürdig, mußte aber in meinem Berufsleben oft genug ähnlich verfahren. Je nach Ehrlichkeit des Gegenübers (die man meist relativ schnell erfassen kann), kann man aber auch mit offenen Karten spielen.
in welchem ausmaß sich das bewegt ist, wie du auch sagst, immer situationsabhängig; kann deine aussage nur unterschreiben.
aber auch bei der klimadiskussion stehen sich die front "wir machen/ändern sicher nix" den "wir schalten morgen alle fossilen motoren ab" gegenüber. dass am ende (hoffentlich) weder das eine, noch das andere extrem realität sein wird, sollte glaub ich jedem klar sein. und wo man dazwischen liegen kommt ist dann halt verhandlung/politik/gesellschaftlicher konsens/whatever.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 25.02.2020 - 11:17

Julian96 hat geschrieben:
25.02.2020 - 07:35
Abgesehen davon, hast du erwartet das innerhalb eines Jahres alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden oder was? In diesem Land wird immernoch Realpolitik betrieben. Übrigens von allen Parteien die irgendwo in der Verantwortung stehen.
Das haben meiner Ansicht nach viele bei FFF aber auch erst jetzt begriffen. Ich bin mir dessen schon immer bewusst (oder zumindest glaube ich meist daran, ganz so real ist die Politik in meinen Augen nicht immer), ein weiterer Grund warum ich übereifrige Vorderungen bei Demos einfach lächerlich finde.
Du glaubst also, zu wissen was andere vielleicht glauben oder jetzt begreifen und scherst damit noch viele über einen Kamm. Das glaube ich dann mal mit...
Ich gestehe jedem der bei FFF mitmarschiert seine eigene Meinung zu - die auch jeder haben wird. Die Demonstranten eint einzig die Forderung nach mehr anstrengungen im Klimaschutz. Wie? Da gehen die Ansätze schnell und weit auseinander.
Das jetzt nicht jeden Freitag Millionen Menschen auf die Straße gehen ist irgendwo auch logisch oder?
Was sollen Demonstranten denn verlangen, beispielsweise auf einer Friedensdemonstration - Frieden in 50 Jahren?
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von albe-fr » 02.03.2020 - 14:22

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 02.03.2020 - 14:47

noisi hat geschrieben:
25.02.2020 - 11:17
Was sollen Demonstranten denn verlangen, beispielsweise auf einer Friedensdemonstration - Frieden in 50 Jahren?
Wenn man sich in Erinnerung ruft wie lange für Frieden oder auch gegen Atomwaffen schon demonstriert und was unterm Strich dadurch erreicht wurde, dürfte die 50 Jahresfrist gar nicht so unrealistisch sein... :ja:
Petz beendet seine Mitgliedschaft mit Ende Juni 2020 aufgrund unüberbrückbarer Differenzen bez. der Auslegung der Forennettique welche ich in der aktuell von den Moderatoren praktizierten Form als Zensur einstufe. Ich bleibe aber bis auf weiteres im persönlichen Ausstiegstopic und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von GIFWilli59 » 02.03.2020 - 14:57

Aber wenn du für Frieden in 50 Jahren demonstrierst, wird er wohl frühestens in 100 Jahren erreicht...

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 03.03.2020 - 11:28

Eher gar nie denn dazu ist die Menschheit als Ganzes schon genetisch viel zu sehr auf Krawall und persönlichen Wettbewerb gebürstet... :sniff:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von ThomasZ » 05.03.2020 - 12:21

https://www.welt.de/vermischtes/article ... sonst.html
Der Deutsche Wetterdienst nennt den Winter in diesem Jahr einen „Totalausfall“, in ganz Europa war es deutlich zu warm. Ein Experte gibt aber nicht nur der globalen Erwärmung die Schuld.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von leogang.rocks » 05.03.2020 - 16:01

Bei uns in Leogang war der Winter sicher kein Totalausfall. Ganz im Gegenteil, trotz schwieriger Rahmenbedingungen ging es Ende November los und die Pistenverhältnisse sind bis jetzt sehr gut. Letzten Winter hatten wir wahrscheinlich die längste Wintersaison aller Zeiten von Ende November/Anfang Dezember bis Ostermontag am 22.04. D.h., durch die technische Beschneiung werden die Skisaisonen länger als früher, zumindest theoretisch, praktisch sinkt die Nachfrage schon im März und erst recht im April und deswegen wurden letzten Winter schon Teile des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn Ende März oder erste Aprilwoche zugesperrt. Leogang ist immer mindestens bis Ostermontag offen, auch in diesem Winter, nur Buchungen gibt es kaum mehr.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Skitobi » 05.03.2020 - 17:09

leogang.rocks hat geschrieben:
05.03.2020 - 16:01
Bei uns in Leogang war der Winter sicher kein Totalausfall. Ganz im Gegenteil, trotz schwieriger Rahmenbedingungen ging es Ende November los und die Pistenverhältnisse sind bis jetzt sehr gut. Letzten Winter hatten wir wahrscheinlich die längste Wintersaison aller Zeiten von Ende November/Anfang Dezember bis Ostermontag am 22.04. D.h., durch die technische Beschneiung werden die Skisaisonen länger als früher, zumindest theoretisch, praktisch sinkt die Nachfrage schon im März und erst recht im April und deswegen wurden letzten Winter schon Teile des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn Ende März oder erste Aprilwoche zugesperrt. Leogang ist immer mindestens bis Ostermontag offen, auch in diesem Winter, nur Buchungen gibt es kaum mehr.
Es war ja auch eine Aussage des Deutschen Wetterdienstes. Und in der Rhön war es wirklich ein Totalausfall. Zuckerfeld (mit Beschneiung) hat genau 1,5 Saisontage (in Worten Eineinhalb!!) zusammengebracht, Kreuzberg (ohne Beschneiung) ebenfalls 1,5 Tage; Wasserkuppe (mit Vollbeschneiung einer Piste) weiß ich leider nicht genau, aber ich glaube es waren ca. 5. Arnsberg und Simmelsberg (ohne Beschneiung) Null. So extrem war das in den letzten 12 Jahren nie - seitdem wohne ich in Fulda - und davor wahrscheinlich auch nicht, obwohl die Beschneiung in der Stärke noch recht neu ist.

Und die Saisonzeiten in den großen Skigebieten sind doch nur von der Lage der Feiertage und der Nachfrage abhängig - noch! Sagt also wenig über die Schneemengen aus. Hinten raus wäre eh noch mehr möglich, außer vllt an Südhängen. Aber am Saisonbeginn durfte man jetzt die letzten Jahre schon öfter mal ganz schön kämpfen und auch zittern - aber nicht wegen der Kälte.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von David93 » 05.03.2020 - 18:36

Und selbst in den Leogang bzw. generell weiten Teilen der Alpen war der Winter wahnsinnig schlecht, d. h. vor allem mild. Totalausfall vielleicht ab einer gewissen Höhenlage nicht aber doch schlimmer als nur unterdurchschnittlich. Und das die technische Beschneiung da noch gut dagegen halten kann, insbesondere wenn sie so ausgebaut ist wie in SHLF ist klar, ändert aber nichts am milden Winter.


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