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Die Vermessung der Pisten

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von noisi » 31.10.2013 - 19:17

scratch hat geschrieben:Die Höhendaten könnte man ja dann im Nachgang mit SRTM-Daten ersetzen, so dass die Höhendifferenzen schon relativ genau sein sollten?
SRTM ist dafür viel zu ungenau, die Gitterweite ist zu groß, was gerade in Gebirgen zu vielen Ausreißern führt. Hinzu kommt noch ein recht großer systematischer Fehler.
Auch der Bewuchs ist nicht herrausgefiltert, es handelt sich also eher um ein DOM. In den meisten Fällen dürfte da ein Blick auf topographische Karten zu einem genaueren Ergebnis führen ;-).

Klar, der Fehler in ja in der Theorie unten ähnlich groß wie oben, nur leider in beide Richtungen.
Bei Skiline bzw. den dortigen Höhenangeben kommt ja auch wieder der Betreiber ins Spiel...... :wink:
Zuletzt geändert von noisi am 02.11.2013 - 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.


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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von scratch » 31.10.2013 - 20:01

Ja kann sein, dass es dafür zu ungenau ist.
Ich habe die letzten Jahre damit ganz gute Erfahrungen gemacht, wenn ich die aufgenommenen "Rohdaten" damit ersetzt habe. Die Höhenmeter damit sind dann meines Erachtens realistischer (auch der Vergleich zur Skiline)...wie genau sie aber sind, kann ich nicht beurteilen.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von ATV » 31.10.2013 - 20:08

Genauer als die Marketingfritzen vom Stubaier Gletscher wirst du alleweil sein. ;-)
Ich schliesse mich Starli an: Boykott dem neuen, unübersichtlichen Alpinforum-Design.

Bis auf weiteres werde ich hier nicht mehr präsent sein -> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Martin_D » 31.10.2013 - 20:53

Ausgerechnet wenn ich einige Tage nicht ins Forum kann ergibt sich dank des epischen Beitrags von Talabfahrer die beste Diskussion aller Zeiten hier im Forum. Besser kann man Marketingblödsinn nicht verarschen.

darkstar hat geschrieben: Naja das ist ja kein Wunder, die Schulmathematik ist auch geprägt von sinnlosem auswendiglernen von Beispielen, unfairer Benotung, unfähigen Lehrenden usw.
Wenn man bei einfachster Anwendung der Integralrechnung wie "∫ x cos(x) dx" bereits raten muss, zeigt das nur, wie nutzlos der ganze Verein ist!
Ich als Mathematiklehrer sag den Schülern immer, dass Auswendiglernen totaler Blödsinn ist, aber es bringt nichts.
Wenn ich Pausenaufsicht habe, sitzen 80% der Schüler am Boden, haben ein Heft oder Buch in der Hand und lernen gerade irgendeinen Schmarrn auswendig. Ich rede mir den Mund fuselig und sage ihnen, dass nur dumme Streber in der Pause lernen, aber es bringt einfach nichts ... .
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von darkstar » 01.11.2013 - 03:30

Martin_D hat geschrieben:Ich als Mathematiklehrer sag den Schülern immer, dass Auswendiglernen totaler Blödsinn ist, aber es bringt nichts.
Wenn ich Pausenaufsicht habe, sitzen 80% der Schüler am Boden, haben ein Heft oder Buch in der Hand und lernen gerade irgendeinen Schmarrn auswendig. Ich rede mir den Mund fuselig und sage ihnen, dass nur dumme Streber in der Pause lernen, aber es bringt einfach nichts ... .
Die Frechheit ist ja vielmehr, dass es mittlerweile für ein "Sehr gut" ausreicht, einfach alle gerechneten Beispiele auswendig zu lernen, wofür die eigene Leistung des Schülers gefordert wäre! Dies ist nur ein weiterer Beweis dafür, wie nutzlos die ganze Schulmathematik ist! Dazu kommt die unfaire Benotung, benotet wird nicht nach Leistung, sondern nach Sympathie bzw. vielmehr Antipathie. Werden nun an einem Gymnasium nicht einmal komplexe Zahlen oder Differentialgleichungen gelehrt, so kann man sich ein gutes Bild über die Unfähigkeit der Vortragenden machen! Aber wen wundert das, wenn man sieht, welche Pfuscher auf die Schüler losgelassen werden!
Was auch immer mir in der Schule hätte vermittelt werden sollen, ich konnte absolut nichts (!) mitnehmen - alles musste ich mir nachher im Selbststudium aneignen, und damit stehe ich gewiss nicht alleine da! Schule = Sinus von Sinnlos, bzw. Zeitverschwendung!

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Talabfahrer » 01.11.2013 - 07:33

darkstar hat geschrieben:... kann man sich ein gutes Bild über die Unfähigkeit der Vortragenden machen! Aber wen wundert das, wenn man sieht, welche Pfuscher auf die Schüler losgelassen werden!
Sei mal bitte nicht zu unfair. Es gab und gibt auch heute noch viele Lehrer, die ihre Sache sehr gut machen und die auch fachlich was drauf haben. Als Grundübel gerade in einem Fach wie Mathematik sehe ich die Lehrpläne, die nicht an der Vermittlung von nachhaltigen Fähigkeiten "Handwerkszeug", sondern an einer Liste von vermitteltem "Stoff" orientiert sind. Leider kommt dabei dann oft so was wie "Vorgetragen - gehört - auswendig gelernt - geprüft - reproduziert - vergessen" raus. Und wenn ein Lehrer wagt, in einer Prüfung etwas abzufragen, was nicht in den letzten paar Stunden dran war, dann empören sich die unter Noten-Erfolgszwang stehenden Schüler, und versuchen via Papi und dessen Rechtsanwalt den Lehrer vor den Kadi zu zerren, anstelle sich zu schämen und das Vergessene nachzuholen.

Ich stell mir immer die analoge Situation in der Ausbildung zu einem handwerklichen Beruf vor,etwa einen Kfz-Mechaniker, der nur noch den Lehrinhalt des letzten Ausbildungsmonats, z.B. Auslesen des Motor-Diagnosespeichers kann, und beim Zusammenbau der Bremse mit dem Hinweis "das war ja gar nicht Prüfungsstoff" wichtige Teile vergisst.

:offtopic: Aber Leute, wir sind jetzt hier völlig Off-Topic, sozusagen "Off Piste". Können wir bitte wieder zum Thema Pistenvermessung zurück kommen?

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Cruzader » 01.11.2013 - 14:27

Das Kaunertal hat übrigends auch schon ihre Pisten-KM-Angaben richtig gestellt.
Der Kaunertaler Gletscher hat nun 20 km Pisten und Fendels 11km Pisten.
Saison 19/20: 3xMönichkirchen-Mariensee 2xNiederalpl 1xVeitsch 1xAnnaberg 1xGemeindealpe 2xSt.Corona 3xAflenz 1xPuchberg

Saison 18/19: 1x Arabichl 5xAflenz 1xSt.Corona 1xBreitenfurt 6xPuchberg/Schneeberg 1xGemeindealpe 2xUnterberg 1xHochkar

Saison 17/18: 3xGemeindealpe 1xHochbärneck 2xAflenz 5xAnnaberg 2xPuchberg/Schneeberg 3xMariazell 1xKönigsberg 2xWerfenweng 1xSemmering 1xArabichl

Saison 16/17:4xStubaier Gletscher 7xAnnaberg 4xGemeindealpe 4xBürgeralpe 2xPuchenstuben 1xReiteralm+Hochwurzen 1xBad Kleinkirchheim 3xAineck-Katschberg 1xGroßeck-Speiereck 2xPuchberg/Schneeberg 1xUnterberg 1xMönichwald 1xKönigsberg 1x St.Corona FSL 2xTurracher Höhe 2xNassfeld


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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Dachstein » 01.11.2013 - 21:30

Talabfahrer hat geschrieben:Als Grundübel gerade in einem Fach wie Mathematik sehe ich die Lehrpläne, die nicht an der Vermittlung von nachhaltigen Fähigkeiten "Handwerkszeug", sondern an einer Liste von vermitteltem "Stoff" orientiert sind. Leider kommt dabei dann oft so was wie "Vorgetragen - gehört - auswendig gelernt - geprüft - reproduziert - vergessen" raus.
Richtig, und das sieht man auch ganz klar in diesem Fall hier. Es wird verabsäumt, den jungen Menschen Hausverstand bzw. das Gefühl für die Zahlen mitzugeben. Schätzen? Was ist das? Ich kenne kaum einen Schüler, der es schafft, einen Kilometer in etwa abzuschätzen. Und genau das öffnet der Werbeindustrie die Chance, absolut irrwitzige Zahlen unter das Volk zu bringen, und diese werden dann für bare Münze genommen. Beispielsweise Pistenkilometer. 5 als Zahl ist abstrakt, Die Angabe Kilometer macht es absolut - nur kann damit kaum einer was anfangen. Der Kilometer wird damit mindestens so abstrakt wie die Zahl...

Um klarzumachen, was ich meine: 180 Kilometer und ein paar Zerquetschte sind eine Autofahrt von Wien nach Linz, in etwa. Und jetzt nehme man mal einen Pistenplan her, von SFL beispielsweise. Da stand mal was von größenordungsmäßig 200 Kilometer drauf, der Arlberg war glatt mit 270 Pistenkilometer.

Und jetzt stellt man sich die Distanz Linz - Wien vor und nehme einen Pistenplan der großen Gebiete her. Die Logik alleine sagt mir ja schon, dass da was nicht stimmen kann... Darum habe ich auch nie auf derartige Angaben etwas gegeben.

Nur schätzen haben wir nie gelernt oder geübt. Dafür mit abstrakten Größen wie Angström und Co. versucht, Aufgaben zu lösen, wobei wir immer wieder festgestellt haben, dass aufgrund des mangelnden Gefühles dafür man maximale Megascheiße (so nannte es ein Prof. bei uns!) herausbekommen kann, ohne es zu merken...

MFG Dachstein

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Stäntn » 02.11.2013 - 09:08

Dachstein hat geschrieben:Dafür mit abstrakten Größen wie Angström und Co. versucht, Aufgaben zu lösen, wobei wir immer wieder festgestellt haben, dass aufgrund des mangelnden Gefühles dafür man maximale Megascheiße (so nannte es ein Prof. bei uns!) herausbekommen kann, ohne es zu merken...

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Hehe bei uns in der Angström Welt schimpft sich das "(quantum) size confinement" - den Effekt gibts offenbar auch in der Makro Welt der Skigebiete :D
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Martin_D » 02.11.2013 - 13:27

darkstar schießt natürlich mit seiner Kritik weit über das Ziel hinaus. Aber sogar als Mathematiklehrer muss ich sagen, dass er im Kern gar nicht mal so unrecht hat. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der erlebte Mathematikunterricht bei ihm so war, dass er jemanden mit Talent für Mathematik fast in den Wahnsinn treibt ... .


Ich könnte mir übrigens gut vorstellen, mal ein Schülerprojekt zum Thema "Pistenlängen" zu machen, wobei Talabfahrers und eventuell auch darkstars Überlegungen und Berechnungen Vorbild sein könnten. Hat jemand eine Idee, wo man die Ergebnisse eines solchen Schülerprojekts gut präsentieren könnte ?
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Talabfahrer » 02.11.2013 - 18:43

Heute hab ich in Hintertux einen "Fahrweg-Versuchstag" gemacht. Ich möchte nämlich anhand von nach-bearbeiteten GPS-Aufzeichnungen herausfinden, welchen Streubereich an Fahrweglängen man auf verschiedenen Arten von Pisten im realen Skibetrieb zusammenbekommt. Nur das interessiert mich; das Nachmessen der Falllinienwege überlasse ich gern den von den Liftgesellschaften beauftragten Vermessungswesen-Konsulenten. Nach ein bisschen Rum-experimentieren scheint bei meinem schon etwas älteren Garmin-Gerät 60CSx die Aufzeichnungsart "Entfernung" am besten geeignet zu sein, wobei das kleinste einstellbare Intervall 0.01 km, also 10 Meter, beträgt. Das ist noch nicht ideal, aber beim ersten Anschauen scheinen doch alle wesentlichen Fahrwegsdetails enthalten zu sein. Das Auswerten wird einige Zeit dauern, weil ich jede einzelne Fahrt analysieren möchte. Eventuell muss ich mir dafür noch ein paar kleine Programme schreiben (z.B. Ausreisserelimination, genaue Wegbestimmung mit parametrischen Splines).

Eine ernüchternde Erkenntnis war aber schon mal, dass der Versuch, Kreisbogenwege mit > 90 Grad zu fahren, ein recht gutes Mittel dafür ist, von anderen Skifahrern zusammengefahren zu werden. Das kommt daher, dass ja jeder irgendwie die Fahrwege von Vorausfahrenden "plausibel" extrapoliert, und dann entsprechend seinen eigenen Fahrweg wählt. Fast jeder "bessere" Fahrer rechnet damit, dass jemand, der Carvingschwuenge fährt, diese spätestens nach vielleicht 160 Grad Winkelweg abbricht, um die Geschwindigkeit in den nächsten Schwung in der Gegenrichtung mitzunehmen. Ich musste einige der "Ischgl-Wege" abrupt abbrechen, weil ich Angst hatte, von den verdatterten Nachfahrenden umgenietet zu werden.

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Re: AW: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von whiteout » 02.11.2013 - 19:15

Martin_D hat geschrieben:Ich könnte mir übrigens gut vorstellen, mal ein Schülerprojekt zum Thema "Pistenlängen" zu machen, wobei Talabfahrers und eventuell auch darkstars Überlegungen und Berechnungen Vorbild sein könnten. Hat jemand eine Idee, wo man die Ergebnisse eines solchen Schülerprojekts gut präsentieren könnte ?
Vieleicht einen Schüler die errechneten Informationen sammeln lassen und ihn das in einem Kurzen Vortrag/GFS präsentieren lassen.

Dürfte sicherlich interesannt sein soetwas durchzuführen,interesannter als den Energiebericht der Stadt auszuwerten:roll:
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Talabfahrer » 02.11.2013 - 20:59

Leider hab ich nur die GPS-Daten bis Mittag, 8 von 17 Fahrten auf der gleichen Strecke. Wollte auf Nummer sicher gehen und hab vorsorglich die GPS-Akkus getauscht, und einer von den frisch eingesetzten war kaputt und hat nach einer knappen Stunde den Dienst eingestellt. Das wären die schnelleren Fahrten mit direkteren Wegen gewesen, weil auch am Nachmittag am Hintertuxer die Sonne rauskam und die Sicht bestens wurde. :sauer: :boese:
Was für einen Mist ich da zusammengefahren hab, sieht man auf den beiden Bildern, alles auf der TFH-Abfahrt.
TFH-Abfahrt im Flachstück
TFH-Abfahrt im Flachstück
TFH-Abfahrt, oberer Teil des Hangs vor der Schrägfahrt
TFH-Abfahrt, oberer Teil des Hangs vor der Schrägfahrt
Na ja, an diesen Daten kann ich trotzdem schon mal üben, und irgendwann bekomm ich dann schon noch genug Daten für meine kleine Statistik in den Kasten. Klar ist allerdings schon, dass der wesentliche Beitrag zur Fahrwegsverlängerung gar nicht von den Carving-Kreisbögen, sondern ganz trivial von den Geradeaus-Querfahrtanteilen herkommt. Und damit bekommt man doch recht schnell eine Wegverlängerung in der Gegend 1.4 bis 1.5.


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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Dachstein » 02.11.2013 - 22:33

@ Talabfahrer: richtig spannend dürfte die Sache werden, wenn mehrere Leute dir Daten liefern. Meine Garmin Daten müssten ja mit deinem Programm genau so lesbar sein wie umgekehrt.

Bei Interesse können wir die Sache am Kitz mal ausprobieren. Da würde man mit 4 Fahrten 8 Datensätze haben, usw... ;)

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von scratch » 02.11.2013 - 22:48

mhh...kann man die GPS-Daten nicht irgendwie z.B. in openskimap einarbeiten, so dass dort dann irgendwann soviel gps-daten drin sind, dass sich jeder selbst gut ein Bild vom Gebiet machen kann?

Interessant wäre auch, wenn solche Daten (also von verschiedenen Leuten real gefahrene Kilometer/Pisten) dann bei Bergfex und Co hinterlegt wären. Also dass dann neben der jeweiligen Piste die km-Angaben (max., min, Durchschnitt) von Skifahrern mit aufgelistet werden.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Martin_D » 03.11.2013 - 16:13

kleine Off-Topic Frage:

Was ist denn die sinnvollste Einstellung für die Trackaufzeichnung beim Skifahren ?
Mein GPS-Tracker hat als Minimum 0,01 km = 10 Meter Abstand. Spricht was dagegen, dies für die Einstellung zu verwenden, wenn man einen Skitag aufzeichnen will ?
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Talabfahrer » 03.11.2013 - 16:46

Martin_D hat geschrieben:kleine Off-Topic Frage:
Was ist denn die sinnvollste Einstellung für die Trackaufzeichnung beim Skifahren ?
Mein GPS-Tracker hat als Minimum 0,01 km = 10 Meter Abstand. Spricht was dagegen, dies für die Einstellung zu verwenden, wenn man einen Skitag aufzeichnen will ?
Also Off-Topic ist diese Frage überhaupt nicht. Wie sonst will man denn was besseres rausbekommen als mit GPS? Langzeit-Videoaufnahmen von Skihängen? Mit der 10m-Einstellung bekommst Du eine Aufzeichnung in der Art, wie ich sie in den beiden kleinen Bildchen ein Stückchen weiter oben in der Diskussionsfolge gezeigt habe. Das langt, um die Schwünge mit grossen Radien aufzulösen, nicht aber um Kurzschwung-Details wiederzugeben. Man sieht das im ersten der erwähnten Bilder in der Spur im rechten oberen Eck. Da hab ich versucht, einem Zickzack-Fahrweg noch Kurzschwünge zu überlagern, um noch mehr Fahrmeter rauszuschinden. Im GPS-Track sieht man das aber nur noch andeutungsweise.
Ich weiß nicht, ob es handelsübliche Geräte gibt, die eine noch feinere Auflösung erlauben, z.B. 5m oder 1m. Da würden dann aber die Aufzeichnungen unhandlich groß; Speicher spielt aber angeblich keine Rolle mehr :)

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von mightyjust » 03.11.2013 - 16:52

Soetwas wäre für diesen Zweck ja "ideal":
http://www.kickstarter.com/projects/swi ... s-receiver

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von scratch » 03.11.2013 - 21:02

Martin_D hat geschrieben:kleine Off-Topic Frage:

Was ist denn die sinnvollste Einstellung für die Trackaufzeichnung beim Skifahren ?
Mein GPS-Tracker hat als Minimum 0,01 km = 10 Meter Abstand. Spricht was dagegen, dies für die Einstellung zu verwenden, wenn man einen Skitag aufzeichnen will ?

Danke für die Anmerkung...ich habe bei mir jetzt mal auf 5m bzw. 2s umgestellt. Mal schaun, ob das eine Auswirkung auf meine Aufzeichnungen hat.


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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Winterhugo » 05.11.2013 - 13:12

Zitat:"Nach den Diskussionen um falsche bzw. irreführende Angaben bei den Pistenangeboten etlicher Skigebiete in den Alpen war es für die SkiWelt eine wichtige Bestätigung, dass ihr Pistenangebot auf den Kilometer genau angegeben ist."

http://www.tt.com/lebensart/freizeit/74 ... mmer-1.csp
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Kerker » 05.11.2013 - 15:45

:rofl: :rofl: :rofl:
Und hier die Übersetzung dazu: "Wir bescheißen munter weiter! Unsere Gäste, diese Deppen, nehmen uns doch eh alles ab!"
Unglaublich... mich jedenfalls sieht die Skiwelt nicht mehr.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Talabfahrer » 05.11.2013 - 17:10

Kerker hat geschrieben: :rofl: :rofl: :rofl:
Und hier die Übersetzung dazu: "Wir bescheißen munter weiter! Unsere Gäste, diese Deppen, nehmen uns doch eh alles ab!"
Hat mich nicht überrascht; das war vorauszusehen. Außer ein bisschen Rumgemeckere hier im Forum ist das Thema in der Öffentlichkeit durch. Sieht man auch daran, dass die TSC nach wie vor mit 4000 Pistenkilometern wirbt, d.h. die Tirolwerbung bestätigt ja quasi offiziell diese zweifelhaften Zahlen. Wäre ja noch schöner, am Ende käme noch jemand auf die Idee, den Anspruch "Tirol trägt zu Recht den Ehrentitel „Führendes Wintersportland der Alpen“" auf der Webseite der Tirolwerbung anzuzweifeln. :nein:

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Whistlercarver » 05.11.2013 - 17:55

Dachstein hat geschrieben:Weil noch jemand meinte, dass man mittels GPS auf Zentimeter genau messen könnte.

Ja, man tut es. Unter folgender Voraussetzung:

- Statische Messung
- Differential GPS
- Korrektursatelliten sind geladen
- Keine Hindernisse, die das Signal abschirmen
- Mitteln von sehr vielen Messungen
- Und der Ami legt den Schalter nicht um. ;)

Kurz gesagt: wenn man bei Schneller Fahrt auf ein paar Meter genau hinkommt, dann ist das mMn. ein ganz passables Ergebnis.

Ich hatte selber das Problem, dass ich selbst bei einer statischen Messung mit Differential GPS aufgrund einer sehr ungünstigen Lage nur eine Genauigkeit von 5 Metern erreicht habe. GPS war das Garmin GPS Map 60 CSX. Talabfahrer hat das Gleiche. ;)
Das finde ich aber jetzt etwas seltsam. In der Landwirtschaft werden ja GPS gestützte Systeme zur Spurhaltung angeboten und mit wenigen Zentimeter Abweichung beworben. Und was man so mitbekommt machen da immer mehr Landwirte mit.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Meckelbörger » 05.11.2013 - 18:28

Whistlercarver hat geschrieben:
Dachstein hat geschrieben:Weil noch jemand meinte, dass man mittels GPS auf Zentimeter genau messen könnte.

Ja, man tut es. Unter folgender Voraussetzung:

- Statische Messung
- Differential GPS
- Korrektursatelliten sind geladen
- Keine Hindernisse, die das Signal abschirmen
- Mitteln von sehr vielen Messungen
- Und der Ami legt den Schalter nicht um. ;)

Kurz gesagt: wenn man bei Schneller Fahrt auf ein paar Meter genau hinkommt, dann ist das mMn. ein ganz passables Ergebnis.

Ich hatte selber das Problem, dass ich selbst bei einer statischen Messung mit Differential GPS aufgrund einer sehr ungünstigen Lage nur eine Genauigkeit von 5 Metern erreicht habe. GPS war das Garmin GPS Map 60 CSX. Talabfahrer hat das Gleiche. ;)
Das finde ich aber jetzt etwas seltsam. In der Landwirtschaft werden ja GPS gestützte Systeme zur Spurhaltung angeboten und mit wenigen Zentimeter Abweichung beworben. Und was man so mitbekommt machen da immer mehr Landwirte mit.
http://www.zfk.de/artikel/traktor-pflue ... st-um.html

So hundertprozentig scheint das auch nicht zu funktionieren. Den Strommast hat das GPS-System nicht auf den Zettel gehabt. So ein 110kV Mast ist auch nicht gerade klein.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Dachstein » 05.11.2013 - 18:54

Und vor allem dürften diese Geräte ein ganz klein wenig teurer sein als ein Handheld GPS von Garmin.... Und - viele landwirtschaftliche Gebiete sind in der Ebene, können somit am ganzen Horizont alle Satelliten erfassen, während wir in den Bergen mit Abschattungen zu kämpfen haben... Und auch die Geschwindigkeiten sind beim Schifahren auch ein ganz klein wenig höher als beim Mähdrescher. ;)

UNd Skiwelt 279 Kilometer? Würde eher schätzen, dass das ein Drittel zu viel ist.

@ Talabfahrer: ich glaub, wir machen jetzt dann eine Pistenlängenvermessungsfirma auf.;)

MFG Dachstein


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