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Neuer Anlauf für Zusammenschluss von Titlis, Frutt und Hasli

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sigma2
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Schneeparadies Hasliberg-Titlis mit 51 Anlagen

Beitrag von sigma2 » 27.11.2003 - 22:55

Hab den folgenden Artikel gerade im Tagesanzeiger gesehen. Wäre nicht schlecht, wenn die das wirklich realisieren würden.

http://www.tagi.ch/dyn/news/schweiz/328084.html

sigma2


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Beitrag von k2k » 28.11.2003 - 10:42

Interessante Sache. Aber ob die das durchbringen? Lenzerheide-Arosa ist ja auch schon ewig geplant und es wird nix draus.
Ich werd nachher mal die entsprechenden Kartenausschnitte posten.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)

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Beitrag von Jojo » 28.11.2003 - 12:17

Kannste vergessen...
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismuns und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Beitrag von GMD » 28.11.2003 - 12:46

Fusion der Unternehmen: Vermutlich
Verbindung der Gebiete: Unwahrscheinlich

Am ehsten wird die Verknüpfung von Melchsee-Frutt mit dem Hasliberg kommen. Für die Verbindung nach Engelberg sehe ich schwarz, da der dazwischen liegende Engstlegensee meines Wissens nach unter Naturschutz steht. Aber auch bei der Fusion kann es noch klemmen, immerhin liegen die Skigebiete in drei Kantonen, und wenn dann wieder der typische schweizer Nachbarschaftsneid aufkommt, ist diese Idee auch gebodigt.
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Beitrag von dani » 28.11.2003 - 18:19

sehe auch keine chance für das projekt! skigebietserweiterung in der schweiz? :verweis: no way! (wohl auch besser so! - acht neue sesselbahnen in unberührte landschaft bauen, des riecht ja nach frankreich)

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Beitrag von Emilius3557 » 28.11.2003 - 19:29

Also auch in Frankreich geht nicht alles, sonst sähe es im Vallée de Belleville und am Glacier de Chavière deutlich anders aus. Die Bestimmungen in der Schweiz sind aber sicherlich strenger, ja.

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Theo
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Beitrag von Theo » 28.11.2003 - 19:38

Neuerschliessungen sind theoretisch möglich. Allerdings nur dann, wenn dass zu erschliessende Gebiet vor 1978 in der Skisportzone eingezeichnet war, siehe Lötschental-Hockenhorngrat. Dass ist hier allerdings kaum der Fall.
Meiringen- Melchsee Frutt: Ja Melchsee Frutt-Titlis: Nie
Die Zahl 1978 ist auch interessant. Wollten da einige in letzter Sekunde noch Samnaun Verhindern?
Bautagebuch 3S Bahn Klein Matterhorn
https://drive.google.com/drive/folders/ ... sp=sharing


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Skigebiet Hasliberg-Titlis

Beitrag von Steinlimi » 28.11.2003 - 19:39

Es gibt bereits eine schriftliche Vorstellung des Projektes, wo alles detailliert drin steht. Es sind 8 vierplätzige Sesselbahnen, einen 170m langen Skitunnel am Graustock, sowie eine Pendelbahn Spätbüel-Fulenberg geplant.
Die drei Skigebiete haben nicht im Sinn zu fusionieren, nur zusammenzuarbeiten, wie etwa die Titlis- mit den Brunnibahnen.
Auch werden die Sesselbahnen so gebaut, dass sie an der Natur nicht allzuviel zerstören, d.h. man muss kein Wald roden, da alles oberhalb der Baumgrenze verläuft. Jedenfalls wird der Zusammenschluss von den Bergbahnen als wahrscheinlich eingestuft.
Viele Grüsse
obwalden

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Beitrag von swizzly » 24.04.2004 - 17:36

IG sieht sich nicht als Spielverderber

Die IG Pro Frutt-Engstlenalp übergab in Kerns den Initianten von «Schnee-Paradies Hasliberg-Titlis» 10000 Unterschriften. Die Gegner hoffen, so das Projekt der Bergbahnen zu stoppen.

Andrea Wyss, Vertreterin der Interessengemeinschaft Pro Frutt-Engstlenalp, erklärte gestern in Kerns an der Übergabe der Unterschriftensammlung gegenüber den Initianten des Projektes «Schnee-Paradies Hasliberg-Titlis»: «Die Unterschriften zeigen, dass 10000 Frauen und Männer die Qualität dieser Region schätzen und bewahren möchten. »

Die Vielfalt der Landschaft, der Tier- und Pflanzenwelt und der bereits bestehenden Angebote an sanftem Tourismus werde durch das Vorhaben, die drei Skigebiete Meiringen-Hasliberg, Titlis und Melchsee-Frutt zu einem zu verschmelzen, bedroht. Deshalb fordert die IG, auf das Projekt zu verzichten.

Erwartungen übertroffen
«Wir sind keine Spielverderber», sagte Andrea Wyss gegenüber dieser Zeitung. Mit ihrem Einsatz wolle die IG die Bemühungen der Initianten würdigen, ihnen aber auch aufzeigen, dass das Grossprojekt von vielen nicht bedenkenlos aufgenommen werde.

Die IG ist laut Andrea Wyss bereit, den Initianten aufzuzeigen, in welche Richtung die bestehenden Angebote gestärkt werden könnten, ohne der Natur und Umwelt zu schaden. «Die Wertschöpfung kann auch ohne Schneeparadies vergrössert werden», sagte Wyss überzeugt. Die Unterschriftensammlung wurde Anfang März lanciert (wir haben berichtet). «Dass innert wenigen Wochen so viele Unterschriften eingetroffen sind, übertrifft alle unsere Erwartungen», freute sich Andrea Wyss.

Hans Fritschi von Pro Natura Berner Oberland wies unter anderem darauf hin, dass das Projekt dem tourismuspolitischen Leitbild des Kantons Bern von 2001 «grundsätzlich widerspricht», ebenso wie dem Richtplan der Region Oberland-Ost. Pro Natura werde sich «auf keine Kompromisse und keinen Kuhhandel einlassen».

Der Projektleiter Arnold Kappler nahm die Unterschriften der IG im Namen der Initianten (Meiringen-Hasliberg-Bahnen, Sportbahnen Hasliberg-Käserstatt, Sportbahnen Melchsee-Frutt und Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis) entgegen. Gegenüber dieser Zeitung erklärte er, eine Unterschriftensammlung sei stets relativ zu werten. «Hätten wir in den Skigebieten Unterschriften zu Gunsten des Projekts gesammelt, hätten wir bestimmt viel mehr erhalten als die IG. » Die Initianten nähmen die - von Evelyne Binsack - überreichte Sammlung trotzdem ernst. «Aber viel wichtiger ist uns die Stellungnahme der IG. Denn wir wollen nicht Unterschriften, sondern Argumente», sagte Kappler.

Warten auf Schreiben
Aus diesem Grund haben die Bergbahnen mit der Vorstellung des Projekts im vergangenen November ein Vernehmlassungsverfahren lanciert, das bis Ende März dauerte. Arnold Kappler informierte gestern, es seien sehr viele Stellungnahmen eingetroffen. Da aber noch einige in Aussicht gestellte Schreiben «von für uns wichtigen Stellen» nicht vorliegen, verzögere sich die Auswertung des Verfahrens.

«Gerade Gemeinden und Kantone bewerten das Projekt sehr positiv. Praktisch alle weisen aber darauf hin, dass wir die Problematik des Verkehrs und der Natur eingehend berücksichtigen müssen. Dessen sind wir uns bewusst», sagte Kappler.

Im Sommer auswerten
Der Vertreter des «Schnee Paradieses Hasliberg-Titlis» rechnet damit, die Bevölkerung im kommenden Sommer über das Ergebnis des Verfahrens informieren zu können. «Bis es so weit ist, müssen wir noch viele Hausaufgaben machen. Denn einige Berichte sind sehr detailliert. »u


TT-Oberland, 24. April 2004
Mountain Snow Sun Carving AprèsSki: that's Life!

SKISAISON-Planung 2011/12:
Januar+Februar: vereinzelte Skitage/Skiweekends in Planung, Comeback, (nach 2 Jahren erzwungene Pause, Kreuzband-OP)
3. - 11. März: Skiferien Meiringen-Hasliberg

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Beitrag von Schmalspurfan » 28.04.2004 - 09:07

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Beitrag von Chasseral » 28.04.2004 - 21:37

Aha!
OW verstärkt sich!
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Beitrag von benjamin » 15.05.2006 - 21:19

Zusammen-schluss näher gekommen Berner Zeitung 15.05.06

Ein Meilenstein für den Zusammenschluss der Skigebiete Hasliberg, Melchsee-Frutt und Titlis ist erreicht.
Mit diesen Worten kommentiert Arnold Kappler, Projektleiter des «Schneeparadies»-Projektes, den Entscheid der Genossenschaft Alp Engstlen. Diese soll gemäss Kapplers Medienmitteilung der Grundsatzvereinbarung mit der Bergbahnen Engelberg-Trübseee-Titlis AG über die Durchleitungsrechte auf Grund und Boden in der Alp Engstlen zugestimmt haben.
«Diese Grundsatzvereinbarung stellt einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der Verwirklichung des Projektes ‹Schneeparadies Hasliberg-Frutt-Titlis› dar», hält Kappler weiter fest.

Dialog mit Gegner suchen
Die Umweltorganisationen hätten sich in der Vernehmlassung gegenüber dem Projekt «sehr skeptisch bis negativ» geäussert, hält Kappler zuhanden der Medien fest. Nun beabsichtigen die Initianten, in den kommenden Wochen mit Exponenten der Umweltorganisationen Gespräche zu führen. Dabei sollen Abänderungsvorschläge zum Projekt sowie auch Optimierungsmöglichkeiten konstruktiv diskutiert werden.

Arbeiten gehen weiter
Nach dem Entscheid der Alpgenossenschaft laufen ge-mäss Kappler auch die Verhandlungen zwischen der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG und dem Korporations- und Alpgenossenrat Kerns a.d.st. Brücke. Diese beziehen sich nicht nur auf die Durchleitungsrechte auf Grund und Boden auf Melchsee-Frutt, sondern beinhalten zusätzlich Aspekte der gesamten zukünftigen gemeinsamen Zusammenarbeit (Betrieb, Preispolitik, Skipasseinnahmen-Verteilung, Marketing etc.). Hierbei seien umfangreiche offene Fragen zwischen den zukünftigen Partnern zu diskutieren, was noch einige Zeit benötige.
Das Projekt «Schneeparadies» hat den Zusammenschluss der drei Skiregionen Hasliberg-Frutt-Titlis im Herzen der Schweiz zum Inhalt. Damit entsteht eine Skiregion mit über 200 Kilometer.
pd/

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Beitrag von Pilatus » 15.05.2006 - 21:45

Siehe auch hier und hier

Ich hätte nie gedacht das das was wird :flehan:. Aber falls sie das druchziehen. Eines der grössten Skigebiete der Schweiz gleich vor meiner Haustüre *träum*. Allerdings werden es die vielen kleinen Skigebiete in der Zentralschweiz (Mörlialp, Lungern etc.) dann noch schwieriger haben.


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Beitrag von benjamin » 15.05.2006 - 21:53

Ich bin mir nicht so sicher, ob die Verbindung der Skigebiete wirklich so "toll" ist, wie man auf den ersten Blick glauben könnte. Zum einen ist es doch eine Illusion zu meinen, dass man an einem Tag ohne all zu grossen "Stress" die Strecke Trübsee-Meinrigen (retour) skifahrend hinter sich bringen kann. Zum anderen kann ich mir auf Grund der Topgrafie vorstellen, dass die Strecke Jochpass-Frutt durch sehr viele flache Hänge führt, wo man gar nicht richtig Skifahren kann ("Ziehwege").

Die Frage für mich ist: Werden durch die Erweiterung wirklich Pisten mit gutem Angebot erschlossen?
Zuletzt geändert von benjamin am 16.05.2006 - 09:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von TITLIS » 15.05.2006 - 21:56

ich finde dieses Projekt sehr schlecht für die Natur weil da hat es wirklich mal ein paar Flecke Berge und Natur wo noch nichts vrbaut ist wieso muss man denn alles verbauen ich bin ganz klar dagegen :wink:
Besucht meine eigene TITLIS-Homepage!
https://www.facebook.com/pages/TITLIS-W ... =bookmarks

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Beitrag von Wombat » 15.05.2006 - 23:24

@Pilatus
Ich gehe da so gar noch weiter. Es gibt im Engelbergertal ja noch den Wirzweli und die Bannalp. 2 von den 4 kann man dicht machen. Generell sind Gebiete mit 2-3 Liften, für mich als Tagestourist nicht besonders attraktiv.

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Beitrag von vhaemmerli » 16.05.2006 - 07:20

Ja vielleicht das, aber die Zentralschweiz muss sich langfristig absichern und auch wieder konkurrenzfähig gegenüber dem Ausland zu werden.
Bild
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Beitrag von Chasseral » 16.05.2006 - 08:53

Das Gebiet zwischen Glogghuis und dem Melchsee ist für (Normalo-)Skifahren völlig ungeeignet. Das Gebiet zwischen Melchsee-Tannenalp-Engstlensee ist fürs Skifahren ziemlich unattraktiv und müsste mit grossem Aufwand hergerichtet werden. Noch dazu ist ein sehr schönes Wandergebiet. Ich halte es für ausgemachten Blödsinn, einen solchen Zusammenschluss auf die Beine zu stellen, nur um mit einer grossen Zahl an Pistenkilometer, -fläche oder Anlagen protzen zu können. Jedes der 3 Einzelgebiete sieht mich von Zeit zu Zeit als Gast, mit deren Grösse habe ich überhaupt kein Problem. Ein Problem hätte ich mit so einem nomienellen Riesengebiet, das zur zeitaufwändigen Durchquerung eines deutlich subotimalen Skiraumes "zwingt".

Die Zentralschweiz soll sich auf ihre Kernkompetenzen besinnen. Selbst wenn es zu diesem Zusammenschluss kommen sollte, dann wird der bedeutende Wirtschaftsfaktor der Zentralschweiz nicht der Betrieb von Grossskigebieten à la 3V, EK, PdS, 4-Vallées, Zillertal oder dergleichen sein. Wie bereits im Ischgl-Topis erwähnt, braucht so ein Grossskigebiet auch die entsprechenden Talorte, die Entleerungswege und die attraktiven Hänge in den Zwischenbereichen. Irgendwelche Hochflächen mit viel Aufwand zu durchqueren oder reine Verbindungsbahnen zu bauen ist Murks. Und Grössenwahn hat bislang nicht jedem gutgetan.

Und gerade für uns als Alpinforumler müssten solche Riesengebiete im deutschsprachigen Raum ziemlich uninteressant sein. Diese Gebiete besuchen wir doch meistens als Tagesgast und nicht als Wochengast. Für uns ist es doch für 10 schöne Skitage viel besser, wenn wir 10 kleinere Gebiete mit Idealhängen haben, als wenn wir 2 Grossgebiete mit ewigen Verbindungspisten haben.

Anders siehts für uns in Savoyen oder Isére aus, wo wir uns dann doch eher mal eine Woche lang aufhalten.

Wichtiger ist wirklich, das Gebiete wie Schönbüel, Mythen, Sörenberg, Stockhütte und andere die Kurve kriegen.
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Beitrag von Mad Banana » 16.05.2006 - 08:58

Das ganze Projekt ist eine Gratwanderung zwischen ökonomischer Notwendigkeit und ökologischem Schwachsinn. Letztes Jahr gabs dazu mal einen interessanten Beitrag in der Rundschau - wie immer sauber recherchiert und ohne Partei zu ergreifen dargelegt. So sehr ich ein weiteres grosses Skigebiet begrüssen würde und als Ökonom dahinter stehe, dass sich die Schweiz im europäischen Wettbewerb behaupten muss, so sehr finde ich das Projekt äusserst bedenklich.

Nach meinem Wissensstand müssten 5 oder 6 neue Anlagen gebaut werden, welche rein zu Verbindungszwecken dienen. Im Sommer würden die Anlagen quasi brach liegen und könnten nicht genutzt werden - dies ist natürlich auch in anderen Gebieten so, jedoch IMHO nicht im gleichen Ausmass. Vom Alpentower in Richtung Frutt gäbe es keine Abfahrt sondern nur eine PB als Verbindungsbahn in beide Richtungen. Kommt hinzu, dass man als Tagesurlauber wohl kaum die Strecke Titlis - Meiringen zurücklegt, weil jedes Gebiet für einen Tagesausflug an und für sich ausreichend ist. Engelberg ist und bleibt ein beliebtes Ferienziel für ausländische Gäste, doch ich wage zu behaupten dass Meiringen und die Frutt doch eher "Geheimtipps" sind und eher von Tagesgästen angesteuert werden. ;-)
Wenn dieses Projekt durchkommen sollte dann dürfte die Hemmschwelle für andere Projekte tiefer gelegt worden sein. Ein problematisches Signal! :?
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.


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Beitrag von benjamin » 16.05.2006 - 10:13

Die meisten Skifahrern dürften bei diesem Projekt - um es mit Goethe zu sagen -"zwei Seelen in einer Brust" haben: Naturschutz versus grosses Skibegiet.

Fakt ist jedoch, dass in Engelberg (insbesondere die Hotellerie) unter Druck ist, da gemäss Experten die Touristen für ihren Aufenthalt immer häufiger grössere Skigebiete aussuchen. Insofern ist es verständlich, dass die Titlis Bahnen eine Vorwärtsstrategie suchen, indem sie ein Feriendorf planen oder eben die Verbindung der Skigebiete ins Visier nimmt. Ohne eine Erweiterung ihres Skigebiets könnte es durchaus sein, dass die Tourismusanbieter vor Ort (Ferienwohnungen/Hotellerie) infolge der verstärkten Tendenz zu Kurzaufenthalten oder Tagestourismus noch mehr unter Druck kommen.

Bereits heute ist ja die Hotellerie in Engelberg nicht besonders konkurrenzfähig. Engelberg profitiert primär von der guten verkehrstech-nischen Erschliessung: Viele Touristen besuchen Engelberg nicht deshalb, weil das Gebiet ein besonders attraktives Skigebiet oder besonders attraktive Hotels aufweist, sonder weil es verkehrstechnisch gut erschlossen ist. Kurz: Engelberg hat eine kritische Grösse. Für die Frutt oder für Hasliberg spielt diese kritische Grösse weniger eine Rolle, da sie sich als Tagesausflugsort und nicht als Ferienort positionieren.

Dazu kommt, dass es absehbar ist, dass in nächster Zeit ein "Konkurrent" sich neu auf dem Markt positioniert, welcher fast gleich gut erschlosssen ist (Andermatt). Wird das Feriendorf des ägyptischen Investors mit mind. 2000 Betten gebaut, so ist es absehbar, dass gerade Aufenthaltsgäste abwandern. Nicht zuletzt lässt sich in Andermatt eine Skigebietserweiterung (Sedrun/Andermatt) sehr viel leichter als in Engelberg realisieren.

Allerdings ist wirklich zu vermuten, dass bei der Verbindung Frutt-Jochpass viele Lifte reine Verbindungsanlagen sind. Dies lässt sich daraus ablesen, dass 4 von 8 geplanten Sesselbahnen nur eine Kapazität von 1200 Personen aufweisen, was einer 2er-Sesselbahn entspricht. Einfacher ist natürlich die Verbindung Frutt-Hasliberg herzustellen. Allerdings bleibt bei einer solchen Verbindung der volkswirtschaftliche Nutzen gering, da beide Orte keinen Übernachtungstourismus aufweisen und für Tagestouristen beide Skigebiete genügend gross sind.

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Beitrag von Pilatus » 16.05.2006 - 14:06

Dazu kommt, dass es absehbar ist, dass in nächster Zeit ein "Konkurrent" sich neu auf dem Markt positioniert, welcher fast gleich gut erschlosssen ist (Andermatt). Wird das Feriendorf des ägyptischen Investors mit mind. 2000 Betten gebaut, so ist es absehbar, dass gerade Aufenthaltsgäste abwandern. Nicht zuletzt lässt sich in Andermatt eine Skigebietserweiterung (Sedrun/Andermatt) sehr viel leichter als in Engelberg realisieren.
Also am Nätschen könnte ich mir eine Erweiterung Richtung Oberalp nach Sedrun noch gut Vorstellen, am Gemsstock aber nicht mit kleinerem Aufwand als auf der Frutt.
Allerdings ist wirklich zu vermuten, dass bei der Verbindung Frutt-Jochpass viele Lifte reine Verbindungsanlagen sind. Dies lässt sich daraus ablesen, dass 4 von 8 geplanten Sesselbahnen nur eine Kapazität von 1200 Personen aufweisen, was einer 2er-Sesselbahn entspricht. Einfacher ist natürlich die Verbindung Frutt-Hasliberg herzustellen. Allerdings bleibt bei einer solchen Verbindung der volkswirtschaftliche Nutzen gering, da beide Orte keinen Übernachtungstourismus aufweisen und für Tagestouristen beide Skigebiete genügend gross sind.
Die Pisten wären wahrscheindlich nicht besonders attraktiv, doch sicher nicht schlimmer als die Pisten am Erzegg. Zudem sind/waren Pisten und Anlagen im Graustockgebiet geplant, wo das Gebiet doch gar nicht so schlecht ausschaut. Ich bin zwar für eine Verbindung Melchsee Frutt - Engelberg, dennoch muss meiner Meinung nach dieses Projekt nicht unbedingt verwirklicht werden. Woher leitest du ab, das eine Bahn mit geringer Förderkapazität Verbindungspisten erschliesst?

Anders siehts da bei der Verbindung Hasliberg-Frutt aus. Das muss einfach zustande kommen. Durch diese Verbindung würden die beiden Gebiete näher zusammenrücken und ein Skitag im Haliberg wäre auch vom Mittelland her ohne Probleme machbar. Denn: Mit dem ÖV hat man fast eine Stunde länger zum Hasliberg als zur Frutt. Und wer sagt, dass das Gebiet nur für Feriengäste attraktiv sein muss? Die Tagesgäste kommen sowieso? Ich glaub es werden auch mehr Leute aus der Region kommen, wenn sie eine Schneesportarena vor der Haustüre haben. Zudem denke ich mal, man darf die Anzahl der Feriengäste auf der Frutt sowie im Halsiberggebiet nicht unterschätzen.
Allerdings find ich die Idee mit einer Pendelbahn nicht so gut. Mein Favorit wäre eine Kombibahn Melchsee Frutt - Distelboden - Balmeregg - Planplatten.

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Beitrag von Pilatus » 16.05.2006 - 14:10

Nach meinem Wissensstand müssten 5 oder 6 neue Anlagen gebaut werden, welche rein zu Verbindungszwecken dienen. Im Sommer würden die Anlagen quasi brach liegen und könnten nicht genutzt werden - dies ist natürlich auch in anderen Gebieten so, jedoch IMHO nicht im gleichen Ausmass.
Das mit dem "nicht im gleichen Ausmass" glaubst du ja wohl selber nicht.

Zudem lassen sich die Bahnen "schonend" in die Landschaft einfügen:

- Fachwerkstützen
- Unterirdische Garagierung
-etc

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Beitrag von GMD » 16.05.2006 - 17:26

Eine Verbindung Frutt - Engelberg halte ich für sehr unattraktiv. Schaut euch die Gegend auf einer Karte doch mal an: Es ist grösstenteils eine Hochebene! Das würde Ziehwege und reine Verbindungslifte bedeuten!

Besser sieht es mit einer Verknüpfung Frutt- Hasliberg aus. Diese könnte man sogar mit nur einer PB realisieren! Bei allen Varianten wird diese Bahn in beiden Richtungen benutzt werden müssen.

Bild

Variante rosa
+Bester Anschlusspunkt für Skifahrer vom Bonistockgebiet.
+Talstation beim Ort Melchsee-Frutt.
+stützenlos, (Kostenersparnis)
-Könnte sich als zweiter Zubringer für den Hasliberg entwickeln, was eine starke Verkehrszunahme im Melchtal und Verschärfung der Parkplatzsituation auf der Stöckalp zur Folge hätte.
-Schlecht erreichbar vom Gebiet Erzegg/Balmeregghorn
-Schlechter Zugang ins Bonistockgebiet

Variante grün
+Von der Talstation aus kann sowohl das Gebiet Erzegg/Balmeregghorn wie auch die Talstation der PB Bonistock erreicht werden.
+Könnte vielleicht sogar stützenlos gebaut werden.
-Ziehweg zur Talstation Bonistock ist sehr flach.

Variante blau
+Von der Talstation aus kann sowohl das Gebiet Erzegg/Balmeregghorn wie auch die Talstation der PB Bonistock erreicht werden.
+Könnte vielleicht sogar stützenlos gebaut werden.
-Ziehweg zur Talstation Bonistock muss mit Schuss befahren werden.

Variante rot
+Schnelle und leistungsfähige Zubringer auf der Seite Planplatten und bald auch am Balmeregghorn.
+Spektakuläre Linienführung an der Flanke des Gentales, dessen Sohle 900m tiefer liegt.
-längste Variante
-Das Gental gilt als Naturjuwel, eine Seilbahn wenn auch nur an der Flanke, deshalb kaum realisierbar.

Also ich würde die Variante blau, allenfalls grün bevorzugen. Die offiziellen Planungen gehen aber in eine andere Richtung. Keine Ahnung warum.
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Beitrag von Pilatus » 16.05.2006 - 17:38

Balmeregghorn-Planplatten wäre schon die genialste Lösung. Allerdings würd ich da keine PB bauen, da man sowieso einen neuen Zubringer bauen muss. Und ich denk mal es gibt keine PB von der Frutt aufs Balmeregghorn sonderen eher ne EUB oder eine Sesselbahn. Deshalb würd ich ne EUB bauen und die dann gleich rüber nach Planplatten ziehen. Denn da man schon eine PB mit grosser Kapazität bauen würde (-120 Personen) müsste man den halben Balmeregggipfel wegsprengen um überhaupt eine Station mit der entsprechenden Grösse bauen zu können.
Da denke ich wär ne EUB, bzw. wegen grösseren Spannfeld ZUB.

Aber wie gesagt gehen die Planungen in eine andere Richtung. Das kann ich dir auch sagen. Falls die Bahn dahin kommen würde, müsste man eine neue Bahn auf den Bonistock bauen, denn diese ist an schönen Tagen schon heute überlastet. Der 2Bubble in Cheselen könnte dann auch noch als Zubringer dienen. Zudem denke ich das man den Seillift eh irgendwann ersetzen muss, hatte man doch grosse Probleme mit dem See.

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Beitrag von Pilatus » 16.05.2006 - 17:39

@ GMD: Bist du da bei swissgeo.ch Member?


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