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Mit dem Fernbus ins Skigebiet

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Skihase » 26.01.2016 - 09:41

Ja, das stimmt natürlich, was Ihr Beiden schreibt - ich meinte halt nur, das wäre wenigstens ein bisschen was für Facebook-Verweigerer :wink: .
Asmol und Plankenhorn - da lacht das Skihasen-Herz! Innamorati in Falcade - einfach nur schön...


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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Stäntn » 07.01.2019 - 21:16

So ich hole mal das alte Thema wieder heraus weil ich hin und wieder gerne mal „öffentlich“ für einen Ski Tagesfahrt nach Tirol möchte.

Nach Kitzbühel gibt es ab München den Kitz Ski Express, gibts ab 57€ incl Skipass. Als TSC Besitzer natürlich Käse - drum hab ich nachgefragt ob man nur die Fahrt buchen könnte. Ja geht - ab 37€ Für die reine Busfahrt, also 20€ kostet der Skipass über das Paket im Bus und wäre abziehbar (https://www.kitzskixpress.de).

Naja - hätte das eher anders eingeschätzt dann wäre es attraktiv (so um die 20€ für den Bus), wenn man sich so Fernbus Tarife ansieht würde sich das preislich einfügen (also für die Strecke bzw. Fahrzeit München - Kitz).

Gut dann gibt es noch das Portal https://www.skibusmuenchen.de/
Ziele in Österreich quer verstreut, sogar Nachtski mit dabei. Ab 49€ incl Skipass zu haben- also egtl super Angebot. Wieder angefragt was nur die Fahrt kostet - sieheda, die Fahrt ohne Skipass ist überhaupt nicht möglich. Super... Danke fürs Gespräch.

Fazit: bin eigentlich immer noch motiviert endlich einen Weg zu finden eine günstige (!) Ski Tagesfahrt mit einem Bus ab München zu machen - vielleicht finde ich ja irgendwann einen Anbieter per Zufall. Skipass hab ich natürlich schon, also suche weiterhin ein reines Transport Angebot.... früh rein abends raus. Bahn hab ich nichts gefunden was mich zur Liftöffnung (also ca 8-8:30 Uhr) schon an einer Talstation brächte.

Bleibt also schwierig, muss also weiterhin jeder einzelne Skifahrer wie ich ökologisch sinnvoll mit einem eigenen Auto anreisen.... ich würde gerne verzichten, geht aber wohl nicht. Gibt einfach keinen Anbieter - der Kitz Ski Express kommt noch am nächsten hin von der Logistik stimmt alles - aber 37€ ist nicht attraktiv genug das Auto stehen zu lassen.
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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von danimaniac » 08.01.2019 - 07:12

Hast du schon Kontakt mit Cruise and Ride gehabt?
Kommen eigentlich aus Stuttgart, fahren meines Wissens auch aus München. Bieten halt eigentlich auch immer das Komplettpaket an, aber nachfragen kann man ja trotzdem.

Ist ne relativ junge Firma, vielleicht damit ja auch etwas flexibler? Hat auch meistens einen DJ für Party am Bus bis es zur Heimfahrt geht, es gibt einen Jutesack mit irgendwelchem Zeug, Getränke, bisschen Frühstück (soweit ich weiß) usw...

Edit 07:18
Aus Interesse hab ich jetzt nochmal auf der Homepage die Leistungen angeguckt, dort steht:
Wenn du bereits einen für dieses Skigebiet gültigen Liftpass (z.B. Snow Card Tirol, etc.) hast, können wir dir auf Nachfrage einen günstigeren Preis anbieten
https://www.cruiseandride.de/de/bustrip ... -landsberg
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Rüganer » 08.01.2019 - 12:02

Wie wäre es denn mit Mitfahrgelegenheiten, wie blablacar ?
Manchmal gibt es auch facebookgruppen zum Mitfahren, oder Skiklubs...

Ist halt etwas mühseliger.

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Daves » 08.01.2019 - 13:31

Stäntn hat geschrieben:
07.01.2019 - 21:16
...
Nach Kitzbühel gibt es ab München den Kitz Ski Express, gibts ab 57€ incl Skipass. Als TSC Besitzer natürlich Käse - drum hab ich nachgefragt ob man nur die Fahrt buchen könnte. Ja geht - ab 37€ Für die reine Busfahrt, also 20€ kostet der Skipass über das Paket im Bus und wäre abziehbar (https://www.kitzskixpress.de).
...
Bleibt also schwierig, muss also weiterhin jeder einzelne Skifahrer wie ich ökologisch sinnvoll mit einem eigenen Auto anreisen.... ich würde gerne verzichten, geht aber wohl nicht. Gibt einfach keinen Anbieter - der Kitz Ski Express kommt noch am nächsten hin von der Logistik stimmt alles - aber 37€ ist nicht attraktiv genug das Auto stehen zu lassen.
Ich finde 37€ (hin- und zurück) eigentlich super attraktiv, zumal wenn die direkt die Talstation anfahren. Bin inzwischen nicht mehr in München, bin damals aber immer mit der Bahn nach Garmisch - das ist vielleicht zeitlich etwas flexibler, kommt aber ca. auf den gleichen Preis raus.

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von extremecarver » 08.01.2019 - 13:48

Also 20-25 euro, mehr sollte das nicht kosten. Soviel zahlt man ohne Skipass aus Mailand oder Wien. Mit Skipass halt 45-60euro.
Und aus Mailand ist das mit Bus teils gleicher Preis wie unreduzuerter Tagesskipass wenn's nach cervinia, aosta oder via lattea geht. Nach st Moritz teils günstiger... (Wird. NUr ganz selten angeboten).

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Daves » 08.01.2019 - 21:48

extremecarver hat geschrieben:
08.01.2019 - 13:48
Also 20-25 euro, mehr sollte das nicht kosten. Soviel zahlt man ohne Skipass aus Mailand oder Wien. Mit Skipass halt 45-60euro.
Und aus Mailand ist das mit Bus teils gleicher Preis wie unreduzuerter Tagesskipass wenn's nach cervinia, aosta oder via lattea geht. Nach st Moritz teils günstiger... (Wird. NUr ganz selten angeboten).
... irgendwas mach ich falsch, mein Skiurlaub kostet immer ca. 3000€ für eine Woche zu viert - da sind das echt Peanuts :wink:


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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von B-S-G » 08.01.2019 - 22:12

Daves hat geschrieben:
08.01.2019 - 13:31
Ich finde 37€ (hin- und zurück) eigentlich super attraktiv, zumal wenn die direkt die Talstation anfahren. Bin inzwischen nicht mehr in München, bin damals aber immer mit der Bahn nach Garmisch - das ist vielleicht zeitlich etwas flexibler, kommt aber ca. auf den gleichen Preis raus.
Mit dem Werdenfelsticket kostet es nach Garmisch gerade mal 22€ von München aus hin und zurück. Und für jeden der mitfährt noch 6€ zusätzlich.
Daves hat geschrieben:
08.01.2019 - 21:48
... irgendwas mach ich falsch, mein Skiurlaub kostet immer ca. 3000€ für eine Woche zu viert - da sind das echt Peanuts :wink:
Im Urlaub ist die Bereitschaft, Geld auszugeben auch einfach ne andere als für einen Tagesausflug.

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von extremecarver » 08.01.2019 - 23:35

Tja du machst was.falsch. mein letzter Urlaub 3 tage Skifahren Woche vor Weihnachten bei super Schnee , 2 Nächte inklusive Unterkunft, 3tage Skipässen und allem essen (auch Snacks) und Mautgebühren, nur ohne Sprit/Autokosten war 210euro pro Person - 2tage cervinia, 1 Tag Zermatt international Skipass. Mehr Zahl ich seltenst.

Ohne Anfahrt 188 Euro pro Person tutti completto. 3sterne Hotel ski in, Walk 50m zum Lift in cervinia Ortszentrum direkt an Pistenauslauf.

Wenn man viel fahren will, muss man halt sparen und recherchieren, mein Jahresbudget exklusive Sprit/auto für Skifahren 60-70tage inkl sämtlichen Material (also auch Wachs, feilen und so Kleinigkeiten) und Skipässen ist so etwa 2000euro. Und ich fahre 90prozent bei super Bedingungen.

Früher als Student um 1000euro 40 Tage aber inklusive einigen Bahnkosten für Anfahrt.

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von j-d-s » 09.01.2019 - 01:33

Daves hat geschrieben:
08.01.2019 - 13:31
Stäntn hat geschrieben:
07.01.2019 - 21:16
...
Nach Kitzbühel gibt es ab München den Kitz Ski Express, gibts ab 57€ incl Skipass. Als TSC Besitzer natürlich Käse - drum hab ich nachgefragt ob man nur die Fahrt buchen könnte. Ja geht - ab 37€ Für die reine Busfahrt, also 20€ kostet der Skipass über das Paket im Bus und wäre abziehbar (https://www.kitzskixpress.de).
...
Bleibt also schwierig, muss also weiterhin jeder einzelne Skifahrer wie ich ökologisch sinnvoll mit einem eigenen Auto anreisen.... ich würde gerne verzichten, geht aber wohl nicht. Gibt einfach keinen Anbieter - der Kitz Ski Express kommt noch am nächsten hin von der Logistik stimmt alles - aber 37€ ist nicht attraktiv genug das Auto stehen zu lassen.
Ich finde 37€ (hin- und zurück) eigentlich super attraktiv, zumal wenn die direkt die Talstation anfahren. Bin inzwischen nicht mehr in München, bin damals aber immer mit der Bahn nach Garmisch - das ist vielleicht zeitlich etwas flexibler, kommt aber ca. auf den gleichen Preis raus.
Nein, 37 Euro für München-Kitzbühel hin und zurück ist purer Wucher, da ist es mit dem Auto billiger, ich habs mal ausgerechnet, das kostet etwa 25 Euro (da man ja in Kufstein günstig tanken kann).

Wenn man dann noch zu zweit fährt sinds sogar nur 12,50 Euro pro Person.

Und bitte komm nicht mit dem Käse von wegen "Vollkostenrechnung" oder so, wir machen den Vergleich hier für Personen die ein Auto bereits besitzen, aus einer Reihe von Gründen (ne "Vollkostenrechnung" macht nur Sinn, wenn die Person sonst kein Auto besäße, vor allem dürfte man dann nur die Kosten vom billigsten Gebrauchtwagen vom Türken nehmen, denn nen schönen Audi oder BMW zu haben ist objektiv nicht nötig, um von A nach B zu kommen, daher eben Teil des Hobbies Autofahren).
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski
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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von danimaniac » 09.01.2019 - 06:59

Ach komm jetzt! Das Thema ist ja kein Vergleich sondern explizit die Suche nach Bussen, die Skigebiete anfahren. Also bitte sinnvoll zum Thema beitragen, ja?
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von B-S-G » 09.01.2019 - 08:14

Ist ja auch logisch, dass Vollkostenrrechnung keinen Sinn ergibt, weil wenn man ein Auto besitzt hat man ja auf 300 Kilometern Strecke keinen Verschleiß.

Ist schon richtig, dass es nicht so viel ist, weil Versicherungen und Steuer eh bezahlt wird, aber nur Sprit allein reicht da trotzdem nicht.

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von snowflat » 09.01.2019 - 09:43

Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor snowflat für den Beitrag:
Stäntn
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!


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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Chense » 29.01.2019 - 22:09

j-d-s hat geschrieben:
09.01.2019 - 01:33
Daves hat geschrieben:
08.01.2019 - 13:31
Stäntn hat geschrieben:
07.01.2019 - 21:16
...
Nach Kitzbühel gibt es ab München den Kitz Ski Express, gibts ab 57€ incl Skipass. Als TSC Besitzer natürlich Käse - drum hab ich nachgefragt ob man nur die Fahrt buchen könnte. Ja geht - ab 37€ Für die reine Busfahrt, also 20€ kostet der Skipass über das Paket im Bus und wäre abziehbar (https://www.kitzskixpress.de).
...
Bleibt also schwierig, muss also weiterhin jeder einzelne Skifahrer wie ich ökologisch sinnvoll mit einem eigenen Auto anreisen.... ich würde gerne verzichten, geht aber wohl nicht. Gibt einfach keinen Anbieter - der Kitz Ski Express kommt noch am nächsten hin von der Logistik stimmt alles - aber 37€ ist nicht attraktiv genug das Auto stehen zu lassen.
Ich finde 37€ (hin- und zurück) eigentlich super attraktiv, zumal wenn die direkt die Talstation anfahren. Bin inzwischen nicht mehr in München, bin damals aber immer mit der Bahn nach Garmisch - das ist vielleicht zeitlich etwas flexibler, kommt aber ca. auf den gleichen Preis raus.
Nein, 37 Euro für München-Kitzbühel hin und zurück ist purer Wucher, da ist es mit dem Auto billiger, ich habs mal ausgerechnet, das kostet etwa 25 Euro (da man ja in Kufstein günstig tanken kann).

Wenn man dann noch zu zweit fährt sinds sogar nur 12,50 Euro pro Person.

Und bitte komm nicht mit dem Käse von wegen "Vollkostenrechnung" oder so, wir machen den Vergleich hier für Personen die ein Auto bereits besitzen, aus einer Reihe von Gründen (ne "Vollkostenrechnung" macht nur Sinn, wenn die Person sonst kein Auto besäße, vor allem dürfte man dann nur die Kosten vom billigsten Gebrauchtwagen vom Türken nehmen, denn nen schönen Audi oder BMW zu haben ist objektiv nicht nötig, um von A nach B zu kommen, daher eben Teil des Hobbies Autofahren).
Und jetzt rechnen wir mal mit den echten Kosten pro KM und nehmen noch den Abschlag für das Auto vom Türken (Beispielrechnung Stand 2016 für einen Golf IV extra rausgekramt) ... tadaaa sind wir auf: 29 Cent / km

Rechnerisch lohnen würde sich im Vergleich zur Busfahrt das ganze bei einem KM Preis von: 13 Cent / km

2*136 kM = 272 kM * 7 Liter = 24€ alleine für den Sprit + Steuer + Versicherung wären dann noch 13 euro über - somit dürfte beides zusammen rechnerisch etwa 4,7 cent pro gefahrenen km Kosten - tja da brauchen wir dann je nach Tarif schon 10000 kM aufwärts pro Jahr damit sich das ganze dann rechnen kann ... Wertverlust, Reparaturen, TÜV etc. noch nicht eingerechnet ... aber manche wissen es einfach besser ;)
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
die letzte PB abgebrochen,
und die letzte Piste modelliert ist,
werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist.

Skisaison 2019/2020: Steht in den Startlöchern
Geplant:
Dezember 2019 - 3 Tage Schweiz
Februar 2020 - 5 Tage Südtirol
März 2020 - 3 Tage ???
April 2020 - 5 Tage Piemont

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von j-d-s » 29.01.2019 - 23:53

Das funktioniert halt nur, wenn du das Geld nicht zahlen würdest, wenn du nicht fährst, ergo: Gar kein Auto besitzt.

Wenn du das Auto mal gekauft hast, sparst du weder Steuer, noch Versicherung, noch Anschaffungspreis indem du es stehen lässt, das Geld ist so oder so weg, also ist es keine Ausgabe, die durch die Fahrt entsteht.

Es müsste also erstmal jemand ein Auto nur für diese Fahrten besorgen wollen, es dann aber lassen und stattdessen immer Öffentlich fahren. Dann kann das funktionieren, aber hat er sich einmal entschieden, ein Auto zu kaufen, dann zahlt er nur drauf wenn er es stehen lässt und Öffentlich fährt.
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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Ski-Larry » 30.01.2019 - 07:59

extremecarver hat geschrieben:
08.01.2019 - 23:35

Wenn man viel fahren will, muss man halt sparen und recherchieren, mein Jahresbudget exklusive Sprit/auto für Skifahren 60-70tage inkl sämtlichen Material (also auch Wachs, feilen und so Kleinigkeiten) und Skipässen ist so etwa 2000euro. Und ich fahre 90prozent bei super Bedingungen.
Das sind ja EUR 30 pro Tag?
Selbst mit Snowcard (dann blieben nur noch 1200 Rest) und ohne Anreise .... wie geht das, wenn da auch die ein oder andere Übernachtung und der ein oder andere Skipass drin ist?

Für mich als NRWler eh keine Chance, die Anreise ist zu weit, da fallen die Tagesasuflüge weg...
Bin Happy wenn ich auf 30 Skitage in den Alpen pro Saison komme und kann mir das Wetter auch nicht aussuchen.

2018/19 Stubaier: 4, Zillertal 9, Ischgl 7, Nebelhorn 8
2017/18: Hintertux: 5, Jungfrauregion 8, 3V: 8
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2015/16: SFL: 13, Ischg:l 7
2014/15: Jungfrauregion: 9, Winterberg; 1, Arlberg: 8
2013/14: SFL: 7, Ischgl: 8
2012/13: Winterberg: 1, SFL: 7

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von extremecarver » 30.01.2019 - 09:07

Snowcard 570€ als Tiroler, weitere Skipässe - so 7-10 pro Jahr um im Schitt 30€ Tag (also etwa 50% Aktion in der Schweiz, oder Sant'Anna Promotion in Cervinia usw). Essen in Hütten evtl 5-6mal pro Saion. Übernachtung 5-7 mal im Schnitt 25€ (von 10€ in selbstversorgerhütte hin zu 30-35€ max, bzw ein paar mal pro Jahr gratis in Biwakschachteln). Und halt teils früh losfahren (5:00 Uhr) um dann halt um 7:30-9:00 im Skigebiet zu sein wenns weiter weg ist. Und dass geht mit Skigebieten wie St Moritz (heuer nicht mehr, bzw nur schwer), Cervinia, Madesimo usw. Dazu bin ich beruflich halt oft von Innsbruck nach Mailand (dort hatte ich auch recht flexible Arbeitszeiten - und eh nur 20 Stunden/Monat in etwa) - da bot sich skifahren am Weg (St Moritz, Madesimo, oder halt SFL, Nauders, bzw Kotzwürg Samnaun-Ischgl an).

Material schlägt da eher ein Loch. Skijacke/Hose - selbst wenn ich da meist XXL/XL Damenkleidung per ebay kaufe (da bekommt man dann 3L Goretexsachen von Firmen wie Burton, Mammug, Salomon recht günstig, und was anderes nutze ich kaum - also so 50-60€ für neue Hose, oder 70-80€ für neue Skijacke) sind das 2€ Tag (wobei ich da die Erstgarnitur zum freeriden verwende - wenn älter wird es zum Pistenfahren verwendet und neue Freeridekleidung angeschafft), 5-6€ Tag für Ski/Boards (Slalomski ist am günstigsten - da ich auf den bis Neukauf 150-200 Tage draufbekomme, Freeridesachen am teuersten pro Tag). Serviceequipment etwa 1€ pro Tag.


Habe einen Freund der noch deutlich sparsamer wegkommt pro Tag - aber der schläft 50% in Biwakschachteln/Iglo/Höhle, 50% in seinem Transporter, Skipässe sind ihm unbekannt (maximal 2-3 Bergfahrten pro Jahr) - und der kommt auf 110 Tage im Jahr. Dabei reißt er pro Tag seine 3000-5000HM an Skitouren runter. Das ist Low Budget wies ärger nicht geht.

Daves
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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Daves » 30.01.2019 - 09:37

extremecarver hat geschrieben:
08.01.2019 - 23:35
Tja du machst was.falsch. mein letzter Urlaub 3 tage Skifahren Woche vor Weihnachten bei super Schnee , 2 Nächte inklusive Unterkunft, 3tage Skipässen und allem essen (auch Snacks) und Mautgebühren, nur ohne Sprit/Autokosten war 210euro pro Person - 2tage cervinia, 1 Tag Zermatt international Skipass. Mehr Zahl ich seltenst.

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Wenn man viel fahren will, muss man halt sparen und recherchieren, mein Jahresbudget exklusive Sprit/auto für Skifahren 60-70tage inkl sämtlichen Material (also auch Wachs, feilen und so Kleinigkeiten) und Skipässen ist so etwa 2000euro. Und ich fahre 90prozent bei super Bedingungen.

Früher als Student um 1000euro 40 Tage aber inklusive einigen Bahnkosten für Anfahrt.
Nee - du zahlst ungefähr das gleiche: Ich kann alles mal vier rechnen, wegen Länge der Anfahrt mindestens nochmal mal zwei weil unter einer Woche nicht sinnvoll, plus Leihausrüstung da sich für den Rest eine Anschaffung nicht lohnt, plus Skiunterricht PLUS Aufschlag Hochsaison, da wir leider nur in den Ferien können. Ach ja - so als Zugabe - flexibel sind wir auch nicht, wir fahren egal wie die Schneelage ist.

Als Student & alleine war alles viel billiger. Ich will aber gar nicht jammern, Geld ist nicht das Problem, heute ist es die Zeit. Da denke ich im Urlaub nicht eine Sekunde darüber nach, ob 30, 40 oder 50 Euro.

Insofern verstehe ich den Ersteller des Threads, mit viel Zeit & wenig Geld ist das ein Thema.

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von extremecarver » 30.01.2019 - 10:09

3000/4 = 750€ pro Person (und Kinder sollten ja eigentlich noch günstiger sein) = 107€ pro Person/Tag (wenn ihr 7 Tage fahrt und nicht nur 6), vs 188/3 = 63€ pro Tag/Person. Die Materialkosten für Ski/Board/Service sind bei mir 3,50€ Tag fürs Pistenfahren, dazu nochmal 1,50-2€ für Schuhe (bei mir, bei meiner Freundin auch, da zwar weniger komplizierte Füße, aber weniger Skitage um den Kaufpreis zu amortisieren). Die 3000€ ohne oder mit Anfahrt?

Wenn man das Auto schon hat - muss man etwas mehr wie reine Spritkosten rechnen - aber halt auch nicht den vollen Betrag. Ich würde so sagen doppelte Spritkosten und man kommt locker hin (außer in Ländern wie Italien oder Frankreich mit sehr hohen Mautkosten - da eher 3fache Spritkosten, da man dort meist gleich viel Maut wie für Sprit bezahlt). Ich müsste für Mailand-Cervinia und retour (360km also noch etwa 54€ aufschlagen für Sprit und Abnützung des Autos (0,15€ pro km dürfte recht gut hinkommen wenn die Fixkosten schon weg sind) - also wirklich tutto Completto (inklusive allem Essen, Snacks, Materialabnützung von Ski, Boards, Kleidung usw) 210+20 Materialabnützung plus 27€ Autokosten = 277€ für 3 Tage.
(Insgesamt kostet mich mein Auto bisher seit Kauf vor 7 Jahren inklusive Abschreibung 0,22€ pro km, also Sprit, Abschreibung, Versicherung Service/Reparaturen/Reifen und Mautgebühren, exklusive Parktickets/Strafen, aber ein Roomster Diesel ist kostenmäßig halt eher ein Kleinwagen, und ich schaffe es eigentlich immer in AT zu tanken und nie in Italien)

Und ja - öffentlich anreisen spart zu zweit viel Geld, zu viert nicht mehr viel oder gar nichts - dass ist klar (außer Firmenwagen und man kann privat eh fahren was man will, inklusive Sprit, dann zahlt es halt die Firma aber deutlich mehr Lohn ohne das Privileg würde man meist nicht bekommen).


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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Chense » 30.01.2019 - 12:34

j-d-s hat geschrieben:
29.01.2019 - 23:53
Das funktioniert halt nur, wenn du das Geld nicht zahlen würdest, wenn du nicht fährst, ergo: Gar kein Auto besitzt.

Wenn du das Auto mal gekauft hast, sparst du weder Steuer, noch Versicherung, noch Anschaffungspreis indem du es stehen lässt, das Geld ist so oder so weg, also ist es keine Ausgabe, die durch die Fahrt entsteht.

Es müsste also erstmal jemand ein Auto nur für diese Fahrten besorgen wollen, es dann aber lassen und stattdessen immer Öffentlich fahren. Dann kann das funktionieren, aber hat er sich einmal entschieden, ein Auto zu kaufen, dann zahlt er nur drauf wenn er es stehen lässt und Öffentlich fährt.
Und jetzt lesen wir nochmal ganz genau nach ... ich habe dir sogar vorgerechnet, dass sich ab je nach tarif etwa 10000 km pro Jahr das ganze für den Autofahrer rechnet - Aber auch nur dann, wenn er ein Auto mit Restwert 0 fährt, keinen TÜV mehr machen lässt und keinerlei Reparaturen am Auto hat.

Rechnen wir das ganze mit Wertverlust etc sieht das ganze nochmal anders aus:

Golf IV 9 Jahre alt für € 3.000 gekauft - 3.5 Jahre gefahren (entspricht ziemlich genau der durchschnittlichen Zulassungszeit in Deutschland mit 12.4 Jahren pro Auto) verkauft für €500 sind € 2.500 Wertverlust - dazu kommen dann noch 1x Tüv mit 120 € eine neue Batterie mit € 100 ein neuer Mitteltopf mit € 120 inkl. Einbau und ein paar Kleinreparaturen die mit ein paar Kisten Bier abgegolten wurden + Material ergibt nochmal 500€ also einen Gesamtverlust von € 3.000

In dieser Zeit wurden mit dem Auto insgesamt ca. 49.000 km gefahren also pro Jahr rund 14.000 ... was ziemlich nah an der durchschnittlichen Fahrleistung pro PKW liegt.

Wären dann alleine 5 cent pro km Wertverlust oder pro Jahr etwa 850€

Damit wir mit den 4.7 cent/km auskommen müssten wir also bei 470€ Steuer + Versicherung (SF13) + 850€ Wertverlust = 1320 jährlich die wir mal großzügig auf 1300€ abrunden immerhin gut 27.000 km im Jahr fahren damit das Auto den gleichen Preis wie der Bus erreicht.
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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von j-d-s » 30.01.2019 - 13:05

Ändert nichts daran, dass das nur stimmt, wenn man kein Auto kauft.

Jetzt stell dir mal folgende Situation vor:

-Du kaufst dir einen Neuwagen für 20.000 Euro, weil du bspw. auch zur Arbeit fahren musst und mindestens einmal im Monat so viel Transportieren musst, dass du ein Auto brauchst

-Die 20.000 Euro sind weg und das Auto steht auf deinem Parkplatz, es gibt keine Möglichkeit das Geld zurückzubekommen und verkaufen willst du das Auto auch nicht.

-Ist es jetzt günstiger, das Auto stehen zu lassen und mit dem Bus oder Zug zu fahren?
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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Florian86 » 30.01.2019 - 13:34

Ansetzen muss man natürlich beim Auto selbst, und sich überlegen, ob man überhaupt ein Privatauto braucht.

Bei mir ists jetzt so, dass ich mein Auto geerbt hab (Anschaffungskosten 0), dafür leider recht hohe Reparaturkosten habe. Da ich keine Anschaffungskosten habe und die Reparaturkosten trotzdem im Rahmen bleiben (ca. 1000€/Jahr) fahre ich es weiterhin. Auch weil ich einfach emotional dran hänge. Andererseits nutze ich das Auto hauptsächlich an den Wochenenden: im Winter vielleicht an 3 von 4 Wochenenden, im Sommer eher so an einem von 8, oder noch seltener - und manchmal noch im Sommerurlaub, der aber meistens auch mit einem Mietwagen oder mit Öffis möglich wäre. Unter der Woche für den Alltag nutze ich das Fahrrad oder die Öffis.

Müsste ich dieses Auto abgeben, würde ich mir zu 90% kein neues, eigenes Auto anschaffen. Stattdessen würde ich vermehrt die Öffentlichen nutzen UND im Winter fürs Skifahren gezielt versuchen, Carsharing-Angebote zu nutzen. Oder eben ein Auto tagesweise zu mieten. Vielleicht sogar auf ÖPNV-Anreise zu den Skigebieten umsteigen, gibt ja doch einige, bei denen das recht gut möglich ist. Ich bin mir fast sicher, dass ich mit diesem Modell insgesamt günstiger fahren würde als jetzt.

Auch für "einmal im Monat was transportieren" gibts natürlich in immer mehr Städten Carsharing und ähnliche Angebote. Oder auch ein Lastenrad wäre im Rahmen des Möglichen. Den Bierkasten hingegen im Linienbus heimzuschleppen fand ich letztens Mal nicht ganz so prickelnd, ging aber auch. Mit der Sackkarre auf ner Strecke von 400m hab ich aber durchaus auch schon größere Getränkemengen zu Fuß problemlos transportiert.
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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von NeusserGletscher » 30.01.2019 - 13:39

j-d-s hat geschrieben:
30.01.2019 - 13:05
-Ist es jetzt günstiger, das Auto stehen zu lassen und mit dem Bus oder Zug zu fahren?
Wenn man Spritkosten, Verschleiß etc. rechnet und auch ggf. die eigene Zeit mit einbezieht, wären Bus oder Zug günstiger. Wenn die Bahn und Bus es endlich einmal hinbekämen, Verbindungen anzubieten, mit denen man mit maximal 1x Umteigen über Nacht ins Skigebiet kommt. Und ggf. aufgegebenes Gepäck auch zeitnah am Urlaubsort ankäme. Bei jemanden aus einer anderen Gruppe kam das Gepäck erst nach 5 Tagen an, fast am Ende des Urlaubs. Und für die Entschädigung kannst Du Dir nicht mal eine Skiausrüstung leihen.

Gäbe es wieder einen CNL, der abends gegen 22:00 im Ruhrgebiet losfährt und gegen 7:00 im Wallis oder einer vergleichbaren Region am Ort ist, wäre dies für mich die erste Wahl. Leider will die Bahn offenbar keine Kunden, den CNL haben sie abgeschafft und die Österreicher sind leider auch nicht schneller bzw. haben längst nicht alle Verbindungen im Programm.
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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von extremecarver » 30.01.2019 - 13:56

Du musst neben Sprit halt noch die Reifenabnutzung sowie sonstige Abnutzung rechnen (genug Teile werden früher kaputtgehen) und den höheren Wertverlust wenn du die Karre verkaufst, abgesehen vom Sprit - sprich die marginalen Kosten. Ich hab bei meinem Auto also etwa 650€ Wertverlust pro Jahr ohne km, dazu 450€ Versicherung inkl Steuer pro Jahr und 86€ für die Vignette in Österreich (ohne die gehts nunmal nicht) - dass sind die Fixkosten die fallen sowieso an (günstigere Versicherung mit km Begrenzung spart so gut wie nix selbst bei kaum Kilometer - also kann ich da nix drücken) - aber der Wertverlust ist etwa 50% wegen Kilometern, 50% wegen Zeit - sprich gesamter Wertverlust pro Jahr 1400. Da ich in 2 Jahren immer 30.000km erreiche oder drüber bin - muss ich auch die Servicekosten reinrechnen pro km (anders wäre es wenn das Auto wegen Zeit und nicht wegen km zum Service müsste). Dazu kommt noch Sprit und halt Service/Reparaturen. Sprich nicht nur die variablen Kosten, auch die Hälfte des Wertverlusts/Abschreibung muss ich also einrechnen in die variablen Kosten. Parkplatz fällt derzeit bei mir nicht an (in Wien waren dass nochmal 140€ pro Jahr wenn ich mich richtig erinnere um auf der Straße parken zu dürfen). Die reinen Fixkosten waren also nur 1221€ Jahr, die Gesamtkosten kamen so auf 3200-4800€ Jahr je nach km- die Spritkosten zwischen 850 und 1600€ Jahr (nun 7 Jahre alt, 135.000km, Auto neu 8fach bereift um 15.000€ gekauft, von Anfang an nur Haftpflicht, Verbrauch gut 5.2l seit Kauf, aber ich hab ja Luft 100er, bzw fahre fast nie über 130km/h, meist 115km/h)

Wenn ich also Pi mal Daumen die Spritkosten verdopple - dann kommt bei mir recht gut raus was die wahren variablen Kilometerkosten sind.... Bei einem Benziner wäre wohl eher so Spritkosten mal 1.7 angebracht. In 1-2 Jahren werde ich das Auto verkaufen - in der Klasse macht gebraucht kaufen bei gutem Angebot wenig Sinn (merke jetzt nach 7 Jahren dass so langsam mehr anfällt wie reiner Service und Bremsen, bzw ich das erste mal mit technischem Defekt wegen hängengebliebenem Bremssattel liegenblieb - und sowas kostet halt dann noch viel Zeit). Und das bezieht sich nur auf Kleinwagen. Bei teuren Autos ist der Multiplikator natürlich größer - da die ja meist nur gering mehr verbrauchen (zumindest in Relation zum Kaufpreis).
Die Hälfte vom Wertverlust auf die kilometer schieben passt so halbwegs über die gesamte Haltedauer - wobei dass recht hypothetisch ist weil Verkaufspreis mit 8-9 Jahren Alter ohne einen km gefahren ja keine Vergleichswerte existieren. Um 3200-4800€ wäre ich recht viel Bus gefahren - da aber mein MTB meist mitkommt - wäre das kaum gegangen. In Wirklichkeit hätte ich wohl ohne Auto viel weniger ausgegeben - aber wäre auch weniger rumgekommen bzw hätte mehr Zeit gebraucht. In der Stadt fahre ich NIE. Ich nutze Auto nur um zum Berg zu kommen, bzw halt mal Ikea. Normaler Einkauf geht mit Rucksack bis 90L Trekkingrucksack und Fahrrad wenn ich nicht eh grad vorbeifahre mit Auto.

Carsharing ist in AT leider meist komplett unsinnig außer Nachts wenn mal die Öffi schlecht fahren. Weil um in die Berge oder weit weg zu fahren zu teuer (Mietwagen meist günstiger - wäre da nicht das Problem das Mietwagen leihen viel Zeitaufwendiger ist als Carsharing Auto ausleihen) - und in der Stadt Öffi einfach sinnvoller. Es ist eher was um bei wenig Verkehr schneller zu sein als Öffi, günstiger als Taxi - aber halt deutlich teurer als Öffi. Am bestehen geht es meist per Fahrrad. Carsharing daher leider keine Alternative zu eigenem Auto.

(gebraucht Autos kaufen macht in einem Bereich wo die Autos deutlich teurer sind viel Sinn, einen Roomster als Jahreswagen hätte ich aber nie bekommen, ähnlich Dacia - die Neupreise sind zu günstig und kaum jemand verkauft die gebraucht vor 5-6 Jahren Alter. Mit 1-3 Jahren alt kaufen könnte ich etwas sparen - aber zu wenig für den Aufwand da ich dann ja auch öfters tauschen müsste (verkaufen/neu kaufen). Mit 5-6 Jahren Alter kaufen macht für mich aber auch keinen Sinn wegen Zuverlässigkeit, vor allem da ich ja meist weit weg fahre und dann sind die Kosten für liegenbleiben viel höher als dass was ich da sparen könnte. Autos die oft als Firmenwagen gefahren werden, viel Leasing usw - da zahlt sich dagegen junger gebrauchter aus, oder halt große Autos wo die Reparaturen anteilig zum Kaufpreis viel niedriger sind).

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Re: Mit dem Fernbus ins Skigebiet

Beitrag von Chense » 30.01.2019 - 19:05

j-d-s hat geschrieben:
09.01.2019 - 01:33
Nein, 37 Euro für München-Kitzbühel hin und zurück ist purer Wucher, da ist es mit dem Auto billiger, ich habs mal ausgerechnet, das kostet etwa 25 Euro (da man ja in Kufstein günstig tanken kann).

Wenn man dann noch zu zweit fährt sinds sogar nur 12,50 Euro pro Person.

Und bitte komm nicht mit dem Käse von wegen "Vollkostenrechnung" oder so, wir machen den Vergleich hier für Personen die ein Auto bereits besitzen, aus einer Reihe von Gründen (ne "Vollkostenrechnung" macht nur Sinn, wenn die Person sonst kein Auto besäße, vor allem dürfte man dann nur die Kosten vom billigsten Gebrauchtwagen vom Türken nehmen, denn nen schönen Audi oder BMW zu haben ist objektiv nicht nötig, um von A nach B zu kommen, daher eben Teil des Hobbies Autofahren).
Und dann kommen wir mit nem Auto für 20.000€ an das in der Rechnung noch schlechter dasteht ... eigentlich wollte ich das ganze ja sogar nochmal detailliert vorrechnen, aber andererseits wer es nach 2 mal immer noch nicht rafft ... außerdem ist die Trollfütterung für heute vorbei ...
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
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und die letzte Piste modelliert ist,
werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist.

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