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Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Petz » 02.08.2017 - 19:20

Ram-Brand hat geschrieben:^^ Oh, ein Ferndiagnose-Fachmann.
Also da ist noch viel Spielraum für mögliche Ursachen.
Viel Spielraum sehe ich in diesem Fall nicht, nicht nur weil sich der Fall auch für mich technischerseits sehr eindeutig darstellt und ich Kollegen Talabfahrer´s Analyse deshalb teile sondern weil sachlich begründete Ferndiagnosen in der Technikbranche sehr häufig vorkommen und auch nötig sind um wirkungsvolle erste Maßnahmen und Vorkehrungen treffen zu können.

Selbst wenn auf den Stützen Windmesser montiert sind gibt es trotzdem jederzeit die Möglichkeit das eine lokal beschränkte Böe zwischen den Stützen in jenem Bereich wo sich das Bergeseil auf etwa gleicher Höhe des Kabinendaches befindet dieses dort ablegt ohne das einer der Windmesser die Böe überhaupt registiert; ähnliche Böen in vertikaler Richtung wurden auch schon kleineren Flugzeugen zum Verhängnis.
Und was Sturm mit selbst deutlich dickeren Seilen in durchaus vergleichbaren Spannfeldern anstellen kann sieht man hier am Beispiel der Karwendel - ATW in Mittenwald sehr gut:

Bild
Grüße von Markus

Modelliftseite Petz: http://www.modellseilbahnen.com

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Christoph Lütz » 03.08.2017 - 10:54

^ sehr beeindruckend 8O
Die Frage für mich ist immer noch, ob man in Köln mit isoliertem Zugseil fährt. In so einem Fall würde die Bahn dann sofort bei einer Trag oder Hilfsseilberührung abschalten. Bei der Wallmansberger-Zweiseilumlaufbahn gab es das aber nie, daher kann man dort die Zugseilschleife aus heutiger Sicht nicht mehr als sicher einstufen.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Klosterwappen » 03.08.2017 - 15:13

Ich habe aus Österreich irgendetwas im Kopf, dass da eine Seilbahn innerhalb von 90 Minuten evakuiert werden muss.
ich finde aber keine Fundstelle dazu.

Täuscht mich da meine Erinnerung?
Darf ich die Gelegenheit nutzen, allen Usern dieses Forums bereits jetzt ein gesegnetes Weihnachtsfest und Alles Gute für 2019 zu wünschen!

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Ram-Brand » 03.08.2017 - 20:05

Ja, da täuscht Du dich. Weil die Bahn erstmal nicht in Österreich steht und weil 90min viel zu wenig Zeit ist.

Den genau Zeitwert weiß ich aber nicht.
Bild Bild
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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Klosterwappen » 04.08.2017 - 11:52

Ram-Brand hat geschrieben: Weil die Bahn erstmal nicht in Österreich steht ....
Danke für diesen ebenso wichtigen wie richtigen Hinweis; das war mir bekannt gewesen!
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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Mr400Liter » 04.08.2017 - 19:50

Das Foto mit den Seilen im Wind ist echt beeindruckend... 8O

Ich glaub, dass es in Österreich eine Regelung gibt, wonach die Bahn bei einem Defekt in 4 Stunden evakuiert sein muss. Aber praktisch ist das schon oft schwierig umzusetzen...

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Snowking99 » 09.08.2017 - 20:09

Mr400Liter hat geschrieben:
Ich glaub, dass es in Österreich eine Regelung gibt, wonach die Bahn bei einem Defekt in 4 Stunden evakuiert sein muss. Aber praktisch ist das schon oft schwierig umzusetzen...
Das ist nur halb korrekt. Im Zuge eines Genehmigungsverfahrens für den Bau einer Seilbahn muss (ich rede mal nur von Österreich, die Gesetze anderer Länder kenne ich nicht) ein Bergekonzept vorgelegt werden. Das heißt das Seilbahnunternehmen rechnet durch wieviel Zeit und wieviele Bergungstrupps, bestehend aus zwei Mann einer am Seil und einer am Boden benötigt werden. Dieses Konzept wird dann im Zuge der Genehmigung vorgelegt und im besten Fall genehmigt. Die brechnete Zeit läuft im Ernstfall ab Stillstand der Bahn, d.h. Zeiten zur Fehlersuche und zur Feststellung das die Bahn zwangsläufig evakuiert werden muss, werden mit eingerechnet. Die Zeiten sind nichtsdestotrotz immer extrem knapp kalkuliert und man muss immer hoffen das man im Ernstfall auch tatsächlich genug Bergungstrupps zur Verfügung hat.
Mit Freundlichen Grüßen
Julian
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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von PHB » 14.08.2017 - 05:33

Das "Steuerkabel" ist das Hilfsseil, bzw. Zugseil der Arbeitsbühne/Rettungsfahrzeug. Diese Konstruktion gibt es seit Anbeginn.

Das Szenario ist eine halbwegs einfache Rechnung. Komponenten sind die Fläche des Seils, die Seillinie, und der Winddruck. Da das ganze eine Parabel ist und infolge der Windeinwirkung ausgerenkt wird, ergibt sich der Erforderliche Winddruck, bzw. der erforderliche maximale Durchhang, damit das Seil bei ausreichender Windeinwirkung in den Lichtraum der Fahrbahn ausgeleckt wird.

Lächerlich ist, wie die ganzen Blöd Zeitungs Leser nun meinen, Wind und Seilbahn das geht ja nicht....

Klar, Breaking news. Seile verheddern sich. Hat es so ja noch nie gegeben....

Wichtig ist, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Traurig wäre es, wenn so ein Vorfall das Aus für den Oldtimer bedeuten würde.
Der Moment des Genusses ist kurz, der wahre Genuss ist seine Erinnerung, welche er hinterlässt.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Talabfahrer » 14.08.2017 - 07:40

Die "einfache Rechnung" ist ziemlich sicher schon vor langem ausgeführt worden. In 99.x % der Windsituationen reicht es auch aus, die Auslenkung durch Aufintegrieren der auf das Seil wirkenden Seitenkräfte zu bestimmen. Damit bekommt man eine statische Auslenkung bei konstantem Seitenwind, die sich durch das Gleichgewicht der gewichtsbedingten Rückstellkraft und der Seitenkraft durch den Wind ergibt. Das ist ziemlich nahe an dem Fall, der in dem Bild vom Forumskollegen Petz zu sehen ist. Mit entsprechenden Sicherheitsaufschlägen kann man damit eine maximale Windgeschwindigkeit bestimmen, bis zu der die Bahn betrieben werden darf. In den von den Verantwortlichen genannten Wert von 16 m/s als Grenze für eine Betriebseinstellung sind vermutlich auch derartige Rechenergebnisse eingeflossen.

Leider ist aber so ein langes im Wind hängendes Seil auch ein schwingungsfähiges System, das sich durch instationäre Kräfte zu verschiedenen Schwingungsformen anregen lässt. Da die Dämpfung dieses Systems durch Luftwiderstand und innere Seilreibung nicht besonders stark ist, langen schon deutlich kleinere Anregungskräfte als diejenigen im statischen (Konstantwind-)Fall, um eine Seitenpendelung oder auch höhere Schwingungsmoden (z.B. achterförmig) zu verursachen.

Wenn man dann z.B. im unten zitierten Kommentar zum Youtube-Video "Verkeilte Gondel der Seilbahn in Köln - 65 Personen durch Höhenretter gerettet am 30.07.17 + O-Töne" von "Einsatzfahrten und so" liest, dass gleichzeitig auch die FBMs erheblich am Schaukeln waren, dann kann sich jeder dazu seine eigenen Gedanken machen. Man muss ja nicht die gleichen Schlussfolgerungen wie der Kommentarschreiber ziehen, aber die enthaltene Information zur Windsituation passt doch mit dem zusammen, was früher in unserer Diskussionsfolge schon berichtet worden ist.
Luke Cologne hat geschrieben:erstmal respekt an alle beteiligten und retter! am anfan sah man im hintergrund ja diesen schiff anlegepalatz, zum ungückszeitpunkt war ich auf dem schiff unter der seilbahn ! Der Grund des unglückes! : zur unglückzeit haben ungelogen HEFTIGE windböhen geweht( ALLE Gondel haben sehr stark gewakelt! als die gondel am pfeiler antraf knallte sie durch denn wind an denn "2. Posten" und verhakte sich!!!!!!!! ich will die KVB nicht dierekt kritisieren aber zu dem zeitpunkt war der wind so stark das die bahn nicht hätte fahren dürfen!!!!!!!! aus meiner sicht will die KVB ihre schuld nur vertuschen!!!!und das finde ich unmöglich!!!! Luke
Ich schaue selbst hin und wieder Seilbahnpersonal an verschiedenen Anlagen beim Arbeiten zu. Bei denen sind auch welche mit nicht zu vernachlässigender Windausgesetztheit dabei. Ich kenne eine Reihe von Beispielen, wo Maschinisten bei stärkerem Wind permanent mit dem Fernglas am Auge die Strecke beobachten und bei zu starkem Schwingen die Anlage sofort anhalten. Das sind halt Standorte im Gebirge, an denen das Auftreten böigen Windes alltäglich ist. Nach den Daten aus dem Statistischen Windfeldmodell des Deutschen Wetterdienstes ist der Ort der Kölner Seilbahn im Mittel eher ein windschwacher Ort, an dem mittlere Windgeschwindigkeiten > 10 m/s sehr selten sind. Der Zweck solcher Modelle ist aber nicht die Vorhersage von Windspitzen oder Böenstärken; dafür gibt es kaum Rechenmodelle. Wenn Euch das interessiert kann ich das auch mal genauer ausführen. Gehört aber dann nicht mehr zum hier aktuellen Thema.

Marvin
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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Marvin » 14.08.2017 - 21:53

Talabfahrer hat geschrieben:Nach den Daten aus dem Statistischen Windfeldmodell des Deutschen Wetterdienstes ist der Ort der Kölner Seilbahn im Mittel eher ein windschwacher Ort, an dem mittlere Windgeschwindigkeiten > 10 m/s sehr selten sind.
Unterschätze hier allerdings nicht die Höhe der Stützen und die exponierte Trasse hoch über dem Rhein. Hierdurch dürfte die Bahn von deutlich stärkeren Winden betroffen sein als am Boden vorherrschen, wo auch die umgebende Bebauung den Wind bremst.

Allgemein gab es am betreffenden Tag zwar einen starken und böigen Wind, allerdings war es auch keine Situation, die es nicht jedes Jahr zumindest 2-3 mal gibt. Es wäre aber ein extremer Zufall, wenn diese Art von Zwischenfall ausgerechnet an diesem Tag passiert und der Wind dabei dennoch keine Rolle spielt. Fraglich ist natürlich, warum die Bahn nicht rechtzeitig angehalten wurde oder automatisch anhielt.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Talabfahrer » 14.08.2017 - 22:38

Man braucht da gar nichts zu schätzen. Der DWD stellt Daten in Höhenstufen von 10 m, beginnend bei 10 m bis zu einer Höhe von 100 m über Grund auf einem 200 X 200 m - Raster bereit. Außerdem werden für die Höhen 10 m und 80 m Verteilungsfunktionen (Weibullverteilungen) zur Auftretenshäufigkeit verschiedener Windgeschwindigkeiten bereitgestellt.
Windkarten zur mittleren Windgeschwindigkeit
Man findet die Daten auf der folgenden ftp-Seite:
Daten auf 200m-Raster

Wenn ich mal an den Rechner komme, auf dem ich diese Daten und die Programme zum Extrahieren stehen habe, dann zeige ich das hier mal für die Rheinmitte. Verwendet werden diese Daten z.B. für die Planung von Windenergieanlagen. Bei denen kommt es ja darauf an, dass man Standorte findet, an denen im Mittel eine ausreichende Windgeschwindigkeit für einen wirtschaftlichen Betrieb vorhanden ist. Mich interessiert aber auch dabei eher die Thematik der Windlastspitzen, denn die Komponenten einer solchen Anlage sollen ja, genau wie eine Seilbahn, nicht bei der ersten Sturmböe in Krümel zerfallen, bzw. man möchte solche Zustände wenigstens aus den Daten eines (Fern-) Überwachungsystems diagnostizieren können.

Dass bei der Seilbahn solche kritischen Zustände immer mal wieder auftreten können, lässt sich bei der exponierten Lage des mittleren Spannfeldes (kennt jemand die genauen Stützenhöhen?) des Hilfsseils kaum vermeiden. Wenn man sich aber mal anschaut, zu welchen "interessanten" Bewegungen Seile in großen Spannfeldern in der Lage sind, dann sollte man bezüglich der Vorhersagbarkeit wirklich zurückhaltend sein. Tatsächlich ist ja das "Problem" in einem ganz anderen Technikfeld wohlbekannt.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Talabfahrer » 18.08.2017 - 00:14

Aus dem Kölner Stadt-Anzeiger: Kölner Seilbahn-Panne: Staatsanwaltschaft sichert vier weitere Gondeln.
Dass die Gutachter vom TÜV Austria das empfohlen haben, kann nach meiner Fernbeurteilung nur den Grund haben, dass man schauen möchte, ob man auch an diesen Gondeln Kontaktspuren mit dem Hilfsseil findet.
Weiß jemand, ob das Hilfsseil, so wie in der Bekanntmachung der KVB angekündigt, bereits entfernt wurde?
In der nächsten Woche soll eine Fachfirma aus Südtirol das Hilfsseil entfernen, ...
Da ich gerade am "richtigen" Rechner bin, noch die Diagramme, die ich für den geographischen Ort Mitte Zoobrücke aus dem Statistischen Windfeldmodell des DWD extrahiert habe:
vprof_Koeln.png
Mittlerer Windgeschwindigkeit als Funktion der Höhe über Grund.
vprof_Koeln.png (21.36 KiB) 3249 mal betrachtet
Für das Spannfeld über der Brücke passen etwa 30 m über Grund. Die Verhältnisse sieht man z.B. im Bild 295 Zoobrücke in Köln auf der Webseite von Structurae. Die linksrheinische Seilbahnstütze sollte etwa 29 - 30 m hoch sein.
vpdf_Koeln.png
Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung der mittleren Windgeschwindigkeiten für Höhen 10m und 80m.
vpdf_Koeln.png (17.13 KiB) 3249 mal betrachtet
Auch diese Winddaten gelten wieder nur für Mittelwerte, also z.B. über einen ganzen Tag gemittelt und sagen nichts über Windspitzen oder Böen.
exprob_Koeln.png
Überschreitungshäufigkeit
exprob_Koeln.png (26.13 KiB) 3249 mal betrachtet
Andere Auftragung dieser Daten. Da sieht man z.B., dass man in 10 m Höhe nur ca. 3 Tage im Jahr eine mittlere Windgeschwindigkeit von 8 m/s erwarten kann. Die Höhenabhängigkeit wird genähert durch die sogenannte Hellmann-Approximation v2/v1 =(h2/h1)^alpha beschrieben, wobei der Exponent alpha je nach Rauigkeit des Geländes (Industriebauten, Wald, Hügel, flach, ..) stromauf 0.15 bis 0.30 beträgt. Typisch 0.25, also einfach zweimal Wurzel ziehen aus dem Höhenverhältnis um das Verhältnis der Geschwindigkeiten in verschiedenen Höhen über Grund zu bekommen.

Windspitzen sind ein ganz andere Geschichte. Auch die werden aber vom DWD nachträglich pro Tag für viele Orte berichtet. Zu einem Download kommt man über diese Seite: Windspitzen bei Sturmschaden.

Für den Tag des Zwischenfalls (30.7) wird in der Tabelle "Tägliche Windspitzen in Beaufort von Deutschland - Juli 2017" für Köln-Bonn der Wert 7 angegeben. Nach üblicher Umrechnung entspricht das in 10m über Grund einem Bereich von ca. 14 - 17 m/s.

Wie schon erwähnt, muss man sich dann auch die lokalen Strömungsverhältnisse anschauen. Ca. 750 m von der Seilbahntrasse entfernt steht das 147 m hohe Colonia-Haus.
AXA_HHaus.jpeg
Colonia-Haus (aus dem Video zur Kölner Seilbahn von Bergbahnen.org https://youtu.be/p8lZHLl_oxs )
Für den Strömungsnachlauf von Gebäuden
Bild
gibt es Faustregeln, die eine merkliche Wirkung auf das Windfeld bis zu 10mal Gebäudedimension stromab annehmen.
Allerdings steht das Hochhaus nordöstlich bis NNO zur Seilbahntrasse. Diese Windrichtung ist in dieser Gegend aber sehr selten. Meist kommt der Wind aus SW bis West. Wenn allerdings am Unfalltag ausnahmsweise mal NO-Wind geherrscht hätte, dann wäre diese Wirkung dringend in eine Ursachenbetrachtung mit einzubeziehen. So was rechnen kann man heute, auch durch Dienstleister, allerdings mit enormem Aufwand und großen Unsicherheiten in der Simulation:
Airflow around tall building
Bei den viel häufigeren Windrichtungen aus W oder SW stellt natürlich die Zoobrücke selbst die wesentlichste Störung des Strömungsfeldes dar, und dann befindet sich die Seilbahn praktisch immer in dem schwierig zu überschauenden Feld der diversen Ablösungs, Totwasser- und Wirbelgebiete. Sieht man schön an dem oben gezeigten Schemabild.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Wombat » 06.09.2017 - 00:03

Gibt was neues zu dem Thema. Da kann man nur sagen starkes Stück was sich der Betreiber da geleistet hat.
http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... t-100.html
13/14 Engelberg 5, Whistler 13, Sörenberg 1, Adelboden 1, Rüeschegg-Eywald 0.5, Grindelwald 1, Portes du Soleil 1, Belalp 1, Hoch-Oetz 1, Obergurgel-Hochgurgl 6
14/15 St. Anton a. A. 3, Ischgl 1, Zürs 0.5, Sörenberg 1, Grindelwald 1, Port du Soleil 1, Alta Badia 6, Gröden 2, Araba 1, Sella Ronda 2, Kronplatz 1, Cortina d'Ampezzo 1, Pizol 1
15/16 Flumserberg 1, Sörenberg 0.5, Fieberbrunn 4, Kitzbühl 1, Skiwelt 1, St. Johann in Tirol 0,5 , Adelboden 1 ; Engelberg 1 , Port du Soleil 1, Grindelwald 1.
16/17 Ischgl 7; Sörenberg 1; Gröden 1, Sella Roda 3, AB + Araba 4, nur Alta Badia 3, Val die Fasa 2, 3 Zinnen
17/18 Adelboden 1. Grindelwald 1, Sörenberg 0,5, Sölden 1, Obergurgl 4,5
18/19 Arzt hat gemeint, ich soll auf die Saison verzichten, wegen der Diskushernie.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Talabfahrer » 06.09.2017 - 00:33

Ja, auf der WDR-Webseite ist das schon am 30. August berichtet worden:
Zitat daraus:
Zeuge hatte KVB gewarnt

Unter anderem hat sich ein Zeuge gemeldet, der bereits vor 17 Jahren die Kölner Verkehrsbetriebe vor Gefahren durch das so genannte Service-Seil gewarnt hatte. Der ehemalige Techniker hatte die KVB schriftlich darauf hingewiesen, dass sich das so genannte Seil an einer Gondel verhaken könnte. Zu diesem Schluss sei er durch Beobachtungen während einer Seilbahnfahrt an einem windigen Tag gekommen.
Na so eine Überraschung!

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von snowflat » 22.02.2018 - 19:09

Jetzt steht fest: Ein loses Seil – das so genannte Service-Seil – hat am 30. Juli voriges Jahr den Seilbahn-Notfall über dem Rhein ausgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt ein Mitarbeiter des Tüv Austria, den die Staatsanwaltschaft Köln mit einem Gutachten zur Unfallursache beauftragt hatte.

Die Expertise hatte auch deshalb so lange auf sich warten lassen, weil unter anderem noch Zeugen nachvernommen werden mussten.
Ursache für Unfall gefunden – KVB wollen Ermittlungen abwarten – Quelle: https://www.ksta.de/29765986 ©2018
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von peppY » 05.11.2018 - 17:58

Also um die Bahn mache ich mir Sorgen. Der Mast wo die Gondel sich verheddert hat und fast abgestürtzt ist scheint repariert zu sein. Die Tragseile sind gespannt, das Zugseil nicht. Das komische Serviceseil baumelt auch vor sich hin. Offiziell heißt es zwar die Bahn solle im Frühjahr wieder in Betrieb gehen, in Köln selber hört man aber Gegenteiliges bzw. das sogar ein Neubau mit den alten Masten als EUB angedacht ist, man dafür aber keine Kohle hat : /

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Roymarcoi » 06.11.2018 - 08:08

peppY hat geschrieben:
05.11.2018 - 17:58
Also um die Bahn mache ich mir Sorgen. Der Mast wo die Gondel sich verheddert hat und fast abgestürtzt ist scheint repariert zu sein. Die Tragseile sind gespannt, das Zugseil nicht. Das komische Serviceseil baumelt auch vor sich hin. Offiziell heißt es zwar die Bahn solle im Frühjahr wieder in Betrieb gehen, in Köln selber hört man aber Gegenteiliges bzw. das sogar ein Neubau mit den alten Masten als EUB angedacht ist, man dafür aber keine Kohle hat : /
Hast du hierzu eine Quelle? Habe ich so in der Form noch nicht gehört.
Ich habe in den vergangenen Wochen beim Überqueren der Zoobrücke ab und an leere Gondeln fahren sehen. Man scheint also keinesfalls eine Wiederinbetriebnahme vollständig abgeschrieben zu haben.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von peppY » 06.11.2018 - 09:15

Natürlich nicht sonst hätte ich es doch gepostet. Ich bin seit Ende Sommer bis jetzt halt bei meinen Eltern und mehrfach über die Zobrücke gefahren, da fiel vor Allem auf, dass die Zugseile durchhingen sowie diese mittlere Kabel.
Außerdem sollte die Bahn diesen Juli in Betrieb gehen (https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinla ... eb100.html) dann wurde allerdings aufs Frühjahr 2019 verschoben (https://www.ksta.de/koeln/koeln-innenst ... --31005698).
Im Veedel hab ich gehört, dass man nun über einen Neubau nachdenkt und dass sich die Frreigabe verzögert. Aber auch, dass es keine Kohle für einen Neubau gibt, aber es sinnvoller wäre, da die Bahn ja inzwischen 15Monate oder was außer Betrieb ist und ein Neubau schneller wäre.
Es harkt wohl daran, dass man ein praktikables Notfallkonzept braucht und das nicht so einfach realisiert bekommt und es deshalb keine Freigabe gibt.

Die Seilbahn selber ist ja wieder fahrtauglich und dass du einen Probebetrieb oÄ gesehen hast gibt etwas Hoffnung.

Ich mache mir einfach sorgen um den Seilbahnschatz.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Roymarcoi » 14.03.2019 - 14:43

peppY hat geschrieben:
06.11.2018 - 09:15
Ich mache mir einfach sorgen um den Seilbahnschatz.
Du brauchst dir keine Sorgen mehr machen....Die Seilbahn soll spätestens zu Ostern wieder in Betrieb genommen werden. Möglicherweise sogar schon Ende diesen Monats.

https://www.express.de/koeln/kvb/neue-t ... n-32202582

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von GIFWilli59 » 14.03.2019 - 14:54

Wurde denn das Hilfsseil nun entfernt und wenn ja, wie wird es ersetzt?

Ich hoffe jedenfalls mal auf viele windstille Tage für die Bahn, wenn sie nun nur noch bis 43,2 statt 57,6 km/h fährt.

Edit: Interessant wäre natürlich auch noch, zu wissen, von wem die neue Steuerung kommt.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von jojo2 » 14.03.2019 - 19:07

Das Hilfsseil wurde erstmal abgebaut, es soll später geklärt werden wie man es ersetzen kann.

Neue Steuerung kann ich nicht ehrlich gesagt nicht vorstellen. Bei meinem letzten Besuch 2013 hatte die Bahn schon eine neue Steuerung, ich meine Siemens?

Evtl. wurde nur der Motor ausgetauscht und dazu dann ein neuer FU oder sowas. Für 1,x Millionen Moderniesierungskosten kann ich mir auch nicht vorstellen, dass eine neue Steuerung reingekommen ist.

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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Ram-Brand » 14.03.2019 - 21:09

Laut dem Artikel oben ist jetzt die gesamte Strecke videoüberwacht und in jeder Kabine gibt es eine Gegensprechanlage.
Brandmeldeanlage wurde auch nachgerüstet.
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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Roymarcoi » 29.03.2019 - 13:43

Seit gestern fährt die Rheinseilbahn wieder.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Roymarcoi für den Beitrag:
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Re: Zwischenfall an Kölner Rheinseilbahn

Beitrag von Roymarcoi » 11.06.2019 - 13:41

Noch ein kleiner Nachtrag zur Rheinseilbahn in Köln.
Am ersten Juniwochenende wurde die Marke von 100.000 Besuchern seit Wiederinbetriebnahme überschritten. Der Betreiber ist mit den Zahlen mehr als zufrieden.

Quelle: Lokalpresse

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