Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von flamesoldier » 22.03.2018 - 13:48

Manche Leute sind einfach unbelehrbar, solange sie mir damit nicht schaden kanns mir eigentlich egal sein. Ist ja ihr eigener Kopf, der im Zweifelsfall zu Brei wird :wink:
40 Skitage in der Saison 17/18:
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Pancho » 22.03.2018 - 13:51

:ja:
So isses, ich glaub mehr muss man zu dem Thema auch nicht sagen.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von siri » 22.03.2018 - 15:25

starli hat geschrieben:
22.03.2018 - 12:38

- evtl. stören Kopfhörer bei Helmen
Kopfhörer beim Skifahren finde ich so unnötig wie Du den Helm :)
starli hat geschrieben:
22.03.2018 - 12:38
- ich käme mir einfach blöd vor, wie ein Möchtegern-Skirennfahrer oder Extremsportler
Selbst Skirennfahrer wie Felix Neureuther fuhren bis vor nicht mal 10 Jahren, als sich der Helm eigentlich schon etabliert hat, noch Rennen oben ohne :o
Für mich ist der Helm praktisch, weil die Ohren schön warm sind und nicht dauernd das Stirnband hochrutscht ect. und weil die Skibrille einen guten Platz hat. Aus Angst vor Verletzungen trage ich ihn nicht, dann dürfte ich gar nicht Ski fahren :roll:

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Pancho » 22.03.2018 - 15:42

Ich hab jetzt doch mal nach belastbaren Zahlen gesucht und das hier gefunden:
https://www.ski-online.de/files/dsv-akt ... 6-2017.pdf

Sehr interessant. 11% aller Verletzungen sind im Kopfbereich. Die Hochrechnung geht von 43.000 Verletzten aus Deustchland für die Saison 2016/17 aus, macht für die Saison 2016/17 somit ca. 4.730 Kopfverletzungen nur unter deutschen Skifahrern.

In einem anderen Thread wird hier gerade fieberhaft (und zu Recht) diskutiert, wieso es bei einem Liftunfall zu 12 Verletzten kommen konnte, und ob was dagegen zu tun ist...

Um bei starlis Bild zu bleiben, müßte eine komplette Großstadt in einem Tornado spazieren laufen, damit soviele Dachziegel auf Köpfe treffen. Das Risiko eines Zusammenstoßes als größte Gefahr, sieht die Erhebung mit 1,15 pro 1000 Skifahrer. Also auch signifikant über der Anzahl chinesischer Raumstationen.

Klar siri, wer sich auf die Piste begibt, geht nicht vermeidbare Risiken ein. Ich denke mir, dass ich dann wenigstens die vermeidbaren eliminiere.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von ortlerrudi » 22.03.2018 - 16:46

Pancho hat geschrieben:
22.03.2018 - 15:42
Ich hab jetzt doch mal nach belastbaren Zahlen gesucht und das hier gefunden:
https://www.ski-online.de/files/dsv-akt ... 6-2017.pdf

Sehr interessant. 11% aller Verletzungen sind im Kopfbereich. Die Hochrechnung geht von 43.000 Verletzten aus Deustchland für die Saison 2016/17 aus, macht für die Saison 2016/17 somit ca. 4.730 Kopfverletzungen nur unter deutschen Skifahrern....
Das habe ich doch weiter oben schon geschrieben. Zum Kopf gehört aber auch das Gesicht, wo Euer Helm nichts bringt, also bleiben was weiß ich 7 oder 8% der Verletzungen übrig wo der Helm was hilft. Das Risiko geh ich ein.

Von daher: lasst doch den der will (auch mich) ohne Helm fahren und gut ist.

wg Rennlauf: schon mal einen Trainer oder Betreuer mit Helm gesehen? Ich nicht! Und die leben alle noch.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von flamesoldier » 22.03.2018 - 17:14

ortlerrudi hat geschrieben:
22.03.2018 - 16:46
Das habe ich doch weiter oben schon geschrieben. Zum Kopf gehört aber auch das Gesicht, wo Euer Helm nichts bringt, also bleiben was weiß ich 7 oder 8% der Verletzungen übrig wo der Helm was hilft. Das Risiko geh ich ein.
Das Gesicht zählt per se nicht zu den Kopfverletzungen, lediglich z.B. ein Nasenbeinbruch würde dazuzählen. Eine einfache Abschürfung im Gesicht durch einen Sturz ist keine Kopfverletzung, also hör bitte auf hier eindeutige Statistiken zu relativieren. Deine 7 oder 8 % sind auch reines Bauchgefühl oder? Belastbare Zahlen kannst du da nicht vorlegen. Es könnten auch genauso gut 10,9 % sein, denn wer bricht sich beim Skifahren schon die Nase, wenn er stürzt? Normalerweise knallen Leute eher gegen Bäume oder landen nach einem Sprung unsanft auf der Piste, da ist eine gebrochene Nase das kleinste Problem am Kopf.
Und jetzt ist auch mal gut mit dieser Spalterei in Helmträger und Nicht-Helmträger. Dieser Ausdruck "wo euer Helm nichts bringt" geht mir tierisch auf den Zeiger. Ein Helm ist nichts für Privilegierte Leute, sondern wird mittlerweile von fast allen getragen und das wohl kaum aus Lust und Laune. Leute wie du gehören zum Glück zu einer aussterbenden Spezies.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Spezialwidde » 22.03.2018 - 17:33

Pancho hat geschrieben:
22.03.2018 - 15:42
Sehr interessant. 11% aller Verletzungen sind im Kopfbereich.
Wobei eins für mich jetzt besonders interessant wäre: Welchen Anteil nehmen Kopfverletzungen denn an Verletzungen ein wo der Skifahrer tödlich verunglückt oder zumindest bleibende Schäden erleidet? Ein gebrochenes Bein ist zwar unangenehm, aber das heilt auch wieder.
Das mit der Helmlobby find ich schon ein seltsamer Beitrag...Wer sich Skier kauft unterstützt die Helmlobby. Wer sich Skischuhe kauft unterstützt die Schuhlobby und so weiter...Welche Lobby unterstützt man denn bitte nicht wenn man irgendwas kauft :lol:
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Pancho » 22.03.2018 - 17:46

flamesoldier hat geschrieben:
22.03.2018 - 17:14
Das Gesicht zählt per se nicht zu den Kopfverletzungen, lediglich z.B. ein Nasenbeinbruch würde dazuzählen. Eine einfache Abschürfung im Gesicht durch einen Sturz ist keine Kopfverletzung
„Verletzung“ im Sinne der verlinkten Statistik ist alles, was einer ärztlichen Behandlung bedurfte. Also schon etwas mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Pancho » 22.03.2018 - 17:53

ortlerrudi hat geschrieben:
22.03.2018 - 16:46
Von daher: lasst doch den der will (auch mich) ohne Helm fahren und gut ist.
Oh, aber absolut - das tu ich. Wie flamesoldier schrieb, stirbt deine Spezies ja ohnehin aus. Ergänzung von mir dazu:
Hoffentlich auf natürlichem Weg in hohem Alter oder durch Helmkauf... :wink:

Ich wollte nur starlis Dachziegeln und Chinesischen Raumstationen etwas handfestes entgegen setzen, nicht dass einer sich noch durch diese Verharmlosung verleiten lässt, respektive, wenn er Risisken eingehen möchte (was er meinetwegen gerne tun darf) die Möglichkeit hat, einzuschätzen, wie hoch sie sind.

Immer eine Handbreit zwischen Schädel und Fels (oder sonstigen Dingen) wünsch ich dir.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Rüganer » 22.03.2018 - 18:25

Pancho hat geschrieben:
22.03.2018 - 17:53
ortlerrudi hat geschrieben:
22.03.2018 - 16:46
Von daher: lasst doch den der will (auch mich) ohne Helm fahren und gut ist.

Immer eine Handbreit zwischen Schädel und Fels (oder sonstigen Dingen) wünsch ich dir.
Als ob so ein leichtes Plastikteil vor nem richtige Felsen schützen würde ( siehe Schuhmacher) ....Sicherheit ist immer ein gut Teil Einbildung.

Ich fahr jetzt einen mit Visier - cooles Teil , schützt leider nicht vor Sprunggelenk-Bänderdehnung IM Skischuh :twisted:

Ich grübel schon die ganze Zeit, wie sowas mit einem festgeschnallten Fuss passieren kann , ist mir ein Rätsel.

Knie ja ok, aber Sprunggelenk ?

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von flamesoldier » 22.03.2018 - 18:30

Rüganer hat geschrieben:
22.03.2018 - 18:25
Pancho hat geschrieben:
22.03.2018 - 17:53
ortlerrudi hat geschrieben:
22.03.2018 - 16:46
Von daher: lasst doch den der will (auch mich) ohne Helm fahren und gut ist.

Immer eine Handbreit zwischen Schädel und Fels (oder sonstigen Dingen) wünsch ich dir.
Als ob so ein leichtes Plastikteil vor nem richtige Felsen schützen würde ( siehe Schuhmacher) ....Sicherheit ist immer ein gut Teil Einbildung.

Ich fahr jetzt einen mit Visier - cooles Teil , schützt leider nicht vor Sprunggelenk-Bänderdehnung IM Skischuh :twisted:

Ich grübel schon die ganze Zeit, wie sowas mit einem festgeschnallten Fuss passieren kann , ist mir ein Rätsel.

Knie ja ok, aber Sprunggelenk ?
Fünf Größen zu großer Schuh? :D Ansonsten auch mir ein Rätsel ;)
Schuhmacher wäre ohne Helm wohl nicht mehr am Leben... Ohne jetzt zu werten, ob sein Zustand mit Helm jetzt unbedingt besser ist.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Pancho » 22.03.2018 - 18:42

Rüganer hat geschrieben:
22.03.2018 - 18:25
Ich fahr jetzt einen mit Visier - cooles Teil , schützt leider nicht vor Sprunggelenk-Bänderdehnung IM Skischuh
Echt nicht? Du musst den halt auch über den Fuß ziehen, dann hilfts.

Risikobetrachtung hat was mit Statistik zu tun, versteht nicht jeder...

...bedeutet so viel, wie EIN BEISPIEL für eine schweren Verlauf mit Helm anzuführen für diese Diskussion als Argument genau Null bringt. :nein:

Ganz abgesehen davon, dass flamesoldiers Aussage schon der Killer für das Schuhmacher-Ding ist.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von flamesoldier » 22.03.2018 - 22:32

Mal etwas, das dem eigentlichen Thema entspricht und umso trauriger ist:
http://tirol.orf.at/news/stories/2902703/
Bei einem Lawinenabgang auf der Königspitze im Ortlergebiet sind am Donnerstag drei Österreicher verschüttet worden. Zwei von ihnen konnten nur noch tot geborgen werden. Eine 31-jährige Frau verstarb am Abend im Krankenhaus.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von starli » 23.03.2018 - 12:29

flamesoldier hat geschrieben:
22.03.2018 - 17:14
Ein Helm ist nichts für Privilegierte Leute, sondern wird mittlerweile von fast allen getragen und das wohl kaum aus Lust und Laune.
Nein, sondern weil es ihnen in den letzten Jahren von allen Seiten eingeredet wurde, wie gefährlich das Fahren ohne Helm sei. Und da sind wir wieder bei meiner Vermutung, dass da die Helmhersteller sicher nichts dagegen haben, dass das Thema (in den Medien) so aufgekommen ist in den letzten keine Ahnung, 10, 15 Jahren. Mit einer der wichtigsten Punkte dürfte hierbei m.E. die Einführung der Helmpflicht für Kinder+Jugendliche in Italien gewesen sein. Und wer weiß, ob da nicht irgendwelche Helmhersteller ihre Lobbyarbeiten (augenscheinlich gut) gemacht haben ..

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ohne diese Pflicht in Italien und ohne die ganzen Medien heutzutage genauso viel Leute einen Helm tragen würden - denn dann hätten sie das schon vor 20, 30, 40 Jahren gemacht. Im Gegensatz zum hier oft zitierten Airbag oder Gurt im Auto gab's Helme nämlich auch schon viel früher, die man beim Skifahren hätte aufsetzen können ;)

(Dass jemand, der bereits seit Kindertagen einen Helm beim Skifahren trägt, das als Normal empfindet, ist mir klar.)
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2017-30.9.2018 (106 Tage, 73 Gebiete)
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von flamesoldier » 23.03.2018 - 12:38

starli hat geschrieben:
23.03.2018 - 12:29
(Dass jemand, der bereits seit Kindertagen einen Helm beim Skifahren trägt, das als Normal empfindet, ist mir klar.)
Drehen wir den Spieß mal um: Dass jemand, der bereits seit Kindertagen ohne Helm fährt, das als Normal empfindet, ist mir klar. Passt, hm? :D
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Kreon100 » 23.03.2018 - 18:21

ortlerrudi hat geschrieben:
22.03.2018 - 16:46
Pancho hat geschrieben:
22.03.2018 - 15:42
Ich hab jetzt doch mal nach belastbaren Zahlen gesucht und das hier gefunden:
https://www.ski-online.de/files/dsv-akt ... 6-2017.pdf

Sehr interessant. 11% aller Verletzungen sind im Kopfbereich. Die Hochrechnung geht von 43.000 Verletzten aus Deustchland für die Saison 2016/17 aus, macht für die Saison 2016/17 somit ca. 4.730 Kopfverletzungen nur unter deutschen Skifahrern....
Das habe ich doch weiter oben schon geschrieben. Zum Kopf gehört aber auch das Gesicht, wo Euer Helm nichts bringt, also bleiben was weiß ich 7 oder 8% der Verletzungen übrig wo der Helm was hilft. Das Risiko geh ich ein.

Von daher: lasst doch den der will (auch mich) ohne Helm fahren und gut ist.

wg Rennlauf: schon mal einen Trainer oder Betreuer mit Helm gesehen? Ich nicht! Und die leben alle noch.
11% der Verletzungen am Kopf bei Skifahrerstürzen bedeutet nicht, dass der Helm nur bei 11 % der Stürze hilft. Diese Zahl gilt ja trotz der nahezu 95% Helmträger! Die hunderte Stürze auf den Kopf, wo der Helm eine Verletzung verhindert hat, tauchen in der Statistik ja gar nicht auf. Wer meldet denn einen Sturz, wo er nicht verletzt wurde? Das sind schon ziemlich harte Zahlen.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von jo26861 » 23.03.2018 - 19:39

und jetzt zählt mal auf der Piste die Fahrer die AnfängerNiveau oder darüber haben. das sind die 11%.
verschneiden des Skis mit einem Total-easy-Anfängerski...und purzel... kein wie auch immer ansatzweise angedeuteter zentraler Punkt, da kommt eine Windböe und die fallen um und aufn Kopf...

Stürze? kenne ich nicht....

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Pancho » 23.03.2018 - 21:48

Statistik kann tückisch sein...

...nich 11% der Skifahrer fallen auf’n Kopp, sondern von den Skifahrern, die sich verletzen, sind 11% am Kopf verletzt...

Ganz so drastisch ist es dann doch nicht.

Ich sehe die größte Gefahr immer in Dingen außerhalb meines Einflussbereiches...

Du kannst noch so gut fahren, eines schönen Tages kachelt dich ein Harakiri-Vollpfosten um, da machst Du gar nix.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Bergwanderer » 23.03.2018 - 21:59

Kann hier mal irgendeiner der admins dieses Pro-Contra-Helm-Thema beenden oder verschieben?
In Lawinen hilft dir auch ein Helm nix und beim Bergsteigen ist ein Helm Pflicht ... zumindest für mich ! :offtopic:

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von rush_dc » 23.03.2018 - 22:52

Ich bin gerade etwas schockiert wie manche das ohne Helm fahren verteidigen.
Ihr braucht bestimmt beim Motoradfahren usw auch keinen Helm oder?!
In dem Fall müsst ich beim Downhill biken auch keinen aufsetzen? Das ist sicher die Lobby die mich dazu zwingt :lach:
Das ein Helm Leben retten kann ist ja wohl eindeutig bewiesen, unfassbare Diskussion eigentlich :surprised:

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von vetriolo » 25.03.2018 - 00:48


flamesoldier
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von flamesoldier » 30.03.2018 - 18:11

http://tirol.orf.at/news/stories/2904288/
Nach einem Lawinenabgang bei Waidring hat Suchhund „Hazel“ einem Tourengeher das Leben gerettet. Der Australian Shepard entdeckte den Mann unter den Schneemassen. Der Tourengeher wurde ins Krankenhaus geflogen.
40 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 5x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand

10 Skitage in der Saison 18/19:
6x Hintertuxer Gletscher, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Obergurgl/Hochgurgl, 1x Sölden

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wgk
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von wgk » 01.04.2018 - 13:11

Lawine bei Fiesch:
https://www.blick.ch/news/schweiz/wests ... 91251.html
Am Samstagnachmittag löste sich bei Fiesch eine Lawine und verschüttete fünf Skitourengänger. Nun ist klar: Drei Personen kamen bei dem Unglück ums Leben.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von ski-chrigel » 01.04.2018 - 18:05

2018/19:39Tg:9xH’tux,4xSölden,4xA’matt,4xZ’matt,4xDolo,3xPitztaler,2xTux,je1xMoritz,Ischgl,SFL,SHLF,Z’arena,Titlis,Gurgl,Klewen,Monterosa
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’mattSedrunDisentis,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xSt.Moritz,je4xLHArosa,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
2016/17:127Tg:29xLaax,20xKlewen,14xH'tux,7xSölden,je6x3V,Moritz,Ischgl,je4xA'mattSedrun,Gurgl,Pitztaler,Stubai,je3xLHArosa,Titlis,SiMo,je2xTux,Kauni,SFL,Davos,je1xStelvio,Dolo,Skiwelt,SHLF,Galtür,Z'arena
2015/16:129Tg:29xLaax,24xKlewen,13xIschgl,8xGurgl,je7xSt.Moritz,H'tux,6xDolo,5xSFL,4xSölden,je3xL'heideArosa,Stubaigl.,Titlis,je2xDavos,Golm,SiMo, je1xPitztal,Tux,K'bühel,Stelvio,S.Fee,Sedrun,Nauders+Scuol,Pizol,O'saxen+Brigels,Arlb,Kauni
2014/15:121Tg 2013/14:65Tg 2012/13:48Tg 2011/12:62Tg 2010/11:83Tg

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von vetriolo » 03.04.2018 - 12:08

Lawine in St-Martino erfasst drei Skifahrer, zwei konnten sich sofort befreien und die verschüttete Frau sofort ausgraben.
http://www.trentotoday.it/cronaca/valan ... prile.html
http://www.giornaletrentino.it/cronaca/ ... -1.1561996

Zwei schwere Unfälle von Snowboardern im Trentino abseits der Piste. Der in Madonna verunglückte tödlich unter der Spinale-Seilbahn. Da sind unzählige Verbauungen aus Stahl sowie etliche Felsen, wirklich kein gutes Terrain zum Freeriden, trotzdem sieht man da immer wieder welche runter fahren:
https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im- ... m-Trentino
Am Passo Fedaia stürzte einer am Ende der Abfahrt auf die Straße und hatte großes Glück:
http://www.giornaletrentino.it/cronaca/ ... -1.1562417
http://www.trentotoday.it/cronaca/valan ... prile.html

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