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Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

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Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von snowflat » 11.10.2017 - 19:11

In den Alpen beginnt die Skisaison. Doch ein Urlaub wird für die Durchschnittsfamilie immer unerschwinglicher. Mit welchen Kosten muss man rechnen? Wo könnte man sparen? Fünf Tipps.
Quelle: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!


Rüganer
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Rüganer » 11.10.2017 - 19:25

ja, hab ich auch gelesen, auf rp
Nur - die Preise für die Bahn sind schon mal vollkommen falsch, Kinder bis 15 Jahre fahren kostenlos mit.

Zum Rest - naja, kommt wohl schon hin.

Aber ne Ferienwohnung für 4 Personen 2000 € die Woche ?

Im Val die Fassa zu dieser Zeit ab 500 € 60 m²
https://www.interchalet.de/ferienhaus_f ... nungen.cfm
lässt sich nicht direkt verlinken.

Marvin
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Marvin » 11.10.2017 - 19:27

Dort werden meiner Meinung nach einige Annahmen getroffen, die realitätsfern sind. Eine durchschnittlich verdienende Familie mit zwei Kindern wird sich in den seltensten Fällen ein 4-Sterne-Hotel leisten, schon gar nicht in Sölden, Saalbach oder SFL. 25 € pro Tag und Person für Mittagessen auf der Hütte und "sonstigen Bedarf" sind ebenso absurd. Das würde voraussetzen, dass jeder ein vollständiges Mittagessen mit Getränk verzehrt, obwohl man im Hotel Halbpension hat. Abzuziehen wären ohnehin die Kosten, die auch zu Hause anfallen würden.

Nicht zu leugnen ist dennoch, dass die Kosten für Skiurlaube bereits seit geraumer Zeit schneller steigen als die Gehälter und Kosten für andere Urlaubsreisen. Das ist ein Problem, auch wenn in dem Artikel übertrieben wird.

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von wellblech » 12.10.2017 - 08:17

Die Berechnung stimmt leider. Könnten meine Zahlen aus den vergangenen Jahren sein.
Das Problem ist, das mit den Kids nur die Ferien bleiben. Und je älter die Kids, desto höher die Kosten.
Und zum Thema Nebenkosten 100 € am Tag: drei mal einkehren auf der Hütte mit 4 Personen sind je 18 Euro je Runde. Und da war noch kein "richtiger" Apres Ski dabei. Dazu die Kleinigkeiten wie verlorener Schal, neue Brille, abends rodeln, etc. Dann noch die Getränke zur Halbpension. Das geht ins Geld.
Klar kann ich auch eine Ferienwohnung nehmen und abends selbst kochen und Getränke aus dem Supermarkt holen. Spart dann für die Woche etwa 1200€.

Ich mecker darüber nicht so laut. Bin dankbar, das wir das machen und geniessen können. Ski fahren wird aber für Menschen nördlich der Donau nie ein richtiger Volkssport. Leider.
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von noisi » 12.10.2017 - 08:42

Klar ist ein Skiurlaub teuer, dass ich ja nicht neu. Sicher steigen die Preise überproportional. Die Gründe liegen ja auf der Hand (Beschneiung, immer komfortablere Aufstiegshilfen). Ob das nachhaltig ist kann man diskuttieren.
Aber muss ein Familienskiurlaub unbedingt in eines der genannten, überwiegend hochpreisigen, Gebiete gehen? Brauche ich mit Kindern ein vier Sterne Hotel?
Klar, kann man das machen. Ich bin eher ein Freund von Ferienwohnungen, gerade mit Familie. Kann aber natürlich daran liegen, dass ich das selbst so erlebt habe. Was natürlich klar ist, dass auch ein Hotel seine Vorteile hat.

Generell finde ich aber auch die Klassifikation von Hotels nach Sternen überholt. In Zeiten in denen ich mir im online Aussuchen kann, welche Austattungsmerkmale meine Unterkunft bieten soll und welche Lage ich mir wünsche, ist diese Klassifikation eigentlich überholt. In meinem letzten Urlaub habe ich in **-**** Sterne Hotels übernachtet und eigentlich keinen wesentlichen Unterschied festgestellt da meine Ansprüche ja befriedigt wurden.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Florian86 » 12.10.2017 - 11:19

Hab mit der Familie in den letzten Jahren beides erlebt: Hotelgasthof und Ferienwohnung. Bei ersterem hieß es von seiten meiner Schwester, die mit 2 Kindern und Partner dabei war, im Nachhinein: sowas können wir uns nicht nochmal leisten. Und das war jetzt kein 4*-Hotel sondern ein eher einfacher Hotelgasthof im Lechtal ca. 40min von SkiArlberg (Warth) entfernt.
Schöne Ferienwohnung in den Brenta-Dolomiten war preislich wiederum genial: 255€/Person und Woche inkl. Skipass, die Kinder waren dann nochmal 45€ extra, allerdings auch mit gut 20 Fahrt zum Skigebiet. Und da machts dann auch nix aus, wenn die Preise auf der Hütte etwas teurer sind. ;-)
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von starli » 12.10.2017 - 12:26

Wir konnten uns auch früher nie Hotels leisten, das war was für die Reichen. In AT und Südtirol gab's (gibt's) aber ja genug günstige Privatvermieter, zudem haben wir halt ggf. 2 Ortschaften vor dem Skiort übernachtet. Die werden ja auch heutzutage noch günstiger als die Hotels sein .. Ansonsten fliegt man halt mal zu Skigebieten nach Bulgarien oder Georgien oder Russland etc., könnte dann ggf. mit Flug trotzdem noch günstiger sein, wenn man sich einen gewissen Hotelstandard einbildet ;-)
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von freerider13 » 12.10.2017 - 12:33

Servus!

Sorry, aber für meine Begriffe ist das mal wieder ein typisch mies recherchierter, reißerischer Artikel, wie er bei SPON leider nur zu oft vorkommt in den letzten Jahren...
Es soll hier eigentlich Sparpotential aufgezeigt werden - und dann nimmt irgendein Praktikant das Telefon in die Hand und frägt nach, was das 4 Sterne Hotel direkt am Lift denn regulär so kostet. Am besten noch die Frege hinterhergeschoben: "Und? Gibt's da noch Rabatt?" Ist klar, dass die Antwort dann "Nein" lautet, oder?

Ganz ehrlich:
Selbst in einem Skigebiet wie Kitzbühel - was ja nicht gerade als eines der billigsten gilt - gibt es mittlerweile die Möglichkeit, alles schon in einem Pauschalurlaub vorab zu buchen. Inklusive Skipass, Vollpension, Skiausrüstung. Desto größer das Paket, desto günstiger in Relation der Gesamtpreis.
Das kommt aber schlussendlich gar nicht raus in dem Artikel, wenn man halt nur einzelne Standardpreise aufaddiert. Sogar die Tiroler selbst haben kapiert, dass das ein Modell aus vergangenen Zeiten ist...

Schöne Grüße,
Jan

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Ulmer » 12.10.2017 - 13:31

Unabhängig von dem Artikel ist es eine Tatsache, dass für Familien Ski-Urlaub eine teure Angelegenheit sind. Skifahrer werden, wenn sie Kinder bekommen, eigentlich mehrfach"bestraft": zum einem kostet Skifahren mit Kindern einfach mehr, größere Unterkunft, mehr Skipässe, zum zweiten ist man auf die Schulferien angewiesen. In vielen Bundesländern bedeutet dies, Skifahren nur noch Weihnachten/Silvester, Fasching oder Ostern. Mit Ausnahme der Faschingszeit Perioden, in denen die Schneeverhältnisse nicht immer optimal sind, dafür aber die preislich teuersten Saisonzeiten. Und ein Ausweichen in ein kleineres, vermutlich weniger attraktives Skigebiet, ggf. auch mit weniger Schneesicherheit (siehe Saisonzeiten) ist auch nicht gerade als Vorteil zu betrachten.
Natürlich kann ich als Familie sparen, in dem ich eine Ferienwohnung nehme, viele müssen das auch. Aber für die Erholung schöner und besser ist es schon, wenn Mann/Frau sich im Urlaub einmal nicht um das Essen kümmern muss.

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Michael-Hagi
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Michael-Hagi » 12.10.2017 - 13:45

ich sage zum Bericht nur naja...

o) wir sind auch zu viert, 2 davon 8 + 16
o) SKI / Snowboard Kurse kosten, klar. ist aber ein- max. zweimalig zu addieren.
o) klar sind die Preise in den Hapusaison PLUS Zeiten eine Unverschämtheit und man hat keine Ausweichtermine
o) wir waren die letzten 3 warmen Winter in DEUTSCHLAND immer in Winter- und Faschingferien, 1x Osterferien. Ja vermutlich mit Schneeglück :) :) :)
o) gehen dieses Jahr nach Ö, ist höher (hoffentlich damit auch schneesicherer) und kostet rund das doppelte :( :( :(
o) nutzen immer FeWo's (bevorzugt mit Frühstückraum), weil gemütlicher, weil größer, weil günstiger,
o) Essen gehen wir auch immer, Mittags im Ski-Gebiet, Abends in Gaststätten ( da wäre das meiste Sparpotenzial, aber wir wollen a) nicht kochen und b) den Essensgeruch nicht in der Bude )
o) muss es ja auch mit Kindern nicht die Party-Hochburgen Kitzbühl, St. Anton oder ISCHGL sein... ok, manche machen vermutlich auch am Ballermann Ihren Sommer-Familienurlaub :)

und ja Badehosen kostet halt mal weniger wie die Ski Hose (hat ja auch mehr Stoff :) ) vielleicht sollte man Ski-Fahren dann eher mit Mountainbiken vergleichen (Anschaffung / Miete eines Sportgerätes)

btw. trotzdem wachsen Ski-Gebiete, Jahr für Jahr, Anzahl der Übernachtungen steigen und steigen

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von sunce1 » 12.10.2017 - 14:04

Die Kosten, die im Bericht genannt werden kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Kinder sparen in 4-Sterne-Hotels ca. 50% vom Erwachsenenpreis. Da wir von der Hauptzeit reden, kommt man hier mit 2 Kindern relativ schnell auf einen Preis pro Tag von 360-400 Euro.

Dabei spreche ich von den 4-Sterne-Hotels am unteren Rand der Preisskala. Nach oben (selbst in der 4 Sterne Kategorie) kann es durchaus auch nochmal 50% höher gehen. Richtig teuer wird es dann, wenn die Kinder 14 Jahre alt sind und die Ersparnis nur noch 20-30% beträgt.

Bei Sprit, Skipaß, Skier leihen und Skischule ist wenig zu sparen, ggf. vorab einen günstigen Verleih online buchen, bei dem Kinder frei sind.

Ob man bei Unterkunft im 4-Sterne-Hotel noch 100 Euro fürs Mittagessen zahlen muss, sei allerdings dahingestellt.

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Michael-Hagi
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Michael-Hagi » 12.10.2017 - 14:49

wenn man bei Winterurlaub sparen muss, gibt es durchaus aus meiner Sicht viele Möglichkeiten.

Unterkunft.
Warum muss es denn 4 Sterne seine ??? braucht es eine Wellness Oase??? braucht es das Halb- oder Vollpension-Paket braucht es das sorglos Paket inkl SKI Raum an der Liftstation, Bus-Shuttle vom ****Hotel am besten bis zur Bergspitze???

Kurse und Ausrüstung.
Ski Kurs in kleinen Skigebieten sind günstiger
Leihski zu hause ausleihen / SKI Börse bei Kindern (meist sogar bei Erwachsenen) voll kommen ausreichend. Wir zahlen für das komplette "Leasing" Saison Kinder Skipaket, 112cm SKI, Ski-Stiefel Gr. 35, Stecken. Von Okt. bis Ende April 65 EURO. Klar kann ich das im SKI Gebiet auch für 3, 4 Tage hinlegen --weil sehr bequem-- und dann über die Preise jammern.

Ganz ehrlich, man jammert über Einkommen, ACHTUNG VORURTEIL: qualmt, säuft, grillt täglich auf dem 1.000 EURO Weber/Broil King Grill und jammert, dass es für Kitzbühl nicht mehr langt. für mich eine total unverständliche dämliche Diskussion . SORRY .

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Rüganer » 12.10.2017 - 14:58

hier jammert doch niemand, ist doch nur ne Feststellung.

Und wo gibts denn dieses Kinder Ski Leasing ?


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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von VR1985 » 12.10.2017 - 15:10

Also ich liege für mich als Einzelperson immer bei +/- 1000 Euro, also eher unter 1/4 der genannten Kosten und komme dann nicht immer in den Genuss gewisser Synegieeffekte und vor allem von Kinderrabat. Erlebt habe ich da schon einiges. Vom Hotel auf dem Berg mit super Halbpension und Wellness Bereich, über mal bessere und mal schlechtere Ferienwohnungen, bis hin zum Wohnwagen. Natürlich fahre ich schwerpunktmäßig in der Nebensaison und NIE in den Weihanchts- und Osterferien und die Skiausrüstung ist auch vorhanden. Gerade hier sollte sich aber eine Familie überlegen, was sie nun möchte. Entweder wählt man Skifahren als Urlaub/Hobby aus und betreibt das dann auch halbwegs vernünftig, oder man lässt es. Dann lassen sich auch gerade in einer Familie durch weitervererben von Ausrüstung auch ganz gut die Kosten klein halten. Auch über ebay Kleinanzeigen kann man eigentlich ganz gut an Ausrüstung kommen und diese auch wieder los werden. Das kann im Extremfall dann sogar zum Nulltarif klappen.

Man muss sich eben immer etwas Mühe machen und auch in der Lage sein, seinen Urlaub flexibel zu gestalten. Das gilt, wenn man mal eine bestimmte Destination besuchen möchte und/oder auch ein bischen auf das Budget achten will.
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von ortlerrudi » 12.10.2017 - 15:14

Rüganer hat geschrieben:Und wo gibts denn dieses Kinder Ski Leasing ?
bei einigen Sportgeschäften hier bei uns kannst im Oktober die Ski/Stiefel/Stöcke abholen und gibst sie im April wieder ab.
Kostet bei Ski 0,50 € pro cm, Skistiefel je nach Größe glaub so ca. 30 € bis 45 €, Stöcke bekommst so dazu.
Wenn der oder die Kleine zu schnell wächst oder sonst was nicht passt kannst sogar während der Saison tauschen.

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Michael-Hagi » 12.10.2017 - 15:28

Rüganer hat geschrieben:hier jammert doch niemand, ist doch nur ne Feststellung.
War ja auch nicht auf hier, sondern auf den Artikel bezogen :)

Rüganer hat geschrieben: Und wo gibts denn dieses Kinder Ski Leasing ?
Hier in BaWü, Region Franken / Ostalb an mehreren Stellen.
in unserem Fall, hier www juergens-skistation de seine ist HP nicht immer ganz aktuell.
Aktuelles mehr auf Facebook. getroffen haben wir den ursprünglich auf einer lokalen SKI- / Fahrradbörse bei der Suche nach einem Snowboard für den Großen.

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von valdebagnes » 12.10.2017 - 16:09

klar kann man sparen und auf Sterne und Bequemlichkeit verzichten, mein persönlicher Rekord waren mal (allerdings schon 10Jahre her), 179.-€ pro Person incl. Skipass in einem Appartment in Valmeinier.
(was sicher auch in der heutigen Zeit mein Fallback wäre um bei reduziertem Einkommen weiter Skifahren zu können, ich bin natürlich ebenfalls dankbar, dass es aber auch mal der Arlbergs sein kann)

In dem Bericht geht es m.E. aber auch um die Wettbewerbssituation der Urlaubsziele. Wenn ich in den Süden fliege und für die gleiche Hotelkategorie weniger bezahle und zudem der Flug auch für Entfernungen wie Kanaren oder sogar Karibik oder Asien weniger kostet als Skipass, Ausrüstung und Skikurs, dann wundert es mich nicht, wenn in meinem Bekantenkreis immer weniger Skifahren gehen oder wenn dann nur wenige Tage.
Einer hat mal treffend gesagt, für das Geld eine Skiurlaubs kann ich mir auch eine Woche Aida leisten.
Sparen kann man auch im Sommer (Ferienwohnung auf Mallorca kann auch schön sein) aber für viele gehört zum Urlaub auch dazu, kein Essen kochen, oder putzen zu müssen.
vor 30 Jahren war eine Woche Skiurlaub an Ostern eben günstiger als eine Woche auf die Kanaren, heute ist es eher umgekehrt.
“Man muss schon ein eigentümliches Verständnis von Freiheit und Coolness haben, um einen Platz auf der Intensivstation mit Hauptgewinn Erstickungstod attraktiv zu finden.“

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von valdebagnes » 12.10.2017 - 16:29

jetzt hats mich doch nochmal interssiert, was es jetzt kosten würde:
ein Woche 3 Zimmer Appartment für 4 Personen in der Karwoche 24.03.18 - 31.03.18 in Valmeiner: 400.- plus ca. 50€ Nebenkosten.
Skipass 2 Erwachsene 2 Kinder: 713€
Macht 290€ pro Person.
Klar Anfahrt, Skikurs, Ausrüstung, wobei bei Erwachsenen kaufen m. E. oft lohnt Skischuhe 400€, Ski + Stöcke 400€ macht auf 10 Jahre 80€, dafür bekommt man es nicht geliehen, und wenn man will geht es im WSV mit etwas suche auch noch günstiger.
Bequem war halt schon immer teurer...
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von wellblech » 12.10.2017 - 21:31

VR1985 hat geschrieben:Also ich liege für mich als Einzelperson immer bei +/- 1000 Euro, also eher unter 1/4 der genannten Kosten und komme dann nicht immer in den Genuss gewisser Synegieeffekte und vor allem von Kinderrabat. (...). Gerade hier sollte sich aber eine Familie überlegen, was sie nun möchte. Entweder wählt man Skifahren als Urlaub/Hobby aus und betreibt das dann auch halbwegs vernünftig, oder man lässt es. (...)

Man muss sich eben immer etwas Mühe machen und auch in der Lage sein, seinen Urlaub flexibel zu gestalten. Das gilt, wenn man mal eine bestimmte Destination besuchen möchte und/oder auch ein bischen auf das Budget achten will.
Du bist jetzt 32, ich hoffe, dass Du beim Thema Familie nicht in allen Bereichen so unrealistisch bist. Ich kann aus den letzten 12 Jahren tolle Erlebnisse mit Familie berichten. Aber flexibel mit Schulkindern kannst Du vergessen. Gerade wenn man für alle Personen der Familie etwas tun möchte. Und Hunger und Durst haben alle Familienmitglieder. Dazu die Skikurse der Kleinen. Es summiert sich halt.
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von VR1985 » 12.10.2017 - 22:14

wellblech hat geschrieben:Du bist jetzt 32
Stimmt!
wellblech hat geschrieben:flexibel mit Schulkindern kannst Du vergessen
Ich weiss, diesen Schulkindern kann man nur 5 Sterne plus vorsetzen, oder worauf wolltest du genau hinaus? Ich habe in keinster Weise abgestritten, dass man zumindest zeitlich mit Familien NICHT flexibel ist. Der Hinweis auf die Nebensaison bezog sich einzig und alleine auf meine persönliche Situation.
wellblech hat geschrieben:Und Hunger und Durst haben alle Familienmitglieder.
Ist ne Gewohnheits- und Erziehungsfrage. Ein vernünftiges Frühstück und Abendessen reicht idR aus. Damit kann man den Kostenfaktor Hütte schonmal massiv drücken. So machen wir es seit eh und je, aber mir ist wohl bekannt, dass es auch Leute gibt, deren Zufriedenheitsgefühl in den Keller geht, wenn sie Mittags keine richtige Mahlzeit bekommen.
wellblech hat geschrieben:Dazu die Skikurse der Kleinen.
Schickt sie blos in den Skikurs. Zum Wohle aller und vor allem zu meinem! Wie gesagt, ganz oder garnicht.

Und bitte nicht so engstirning meine Kommentare lesen. Wenn du genau und mit positiver Einstellung meinen Beitrag liest, kannst du hoffentlich erkennen, dass ich allgemein in den Tenor einstimmen möchte, dass Skifahren für Familien ein teurer Spaß ist. Trotzdem kann man einiges an der Preisschraube stellen, wenn man Prestige-Verluste in Kauf nimmt und deswegen ist der Artikel auch nicht 100% realistisch.
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von flamesoldier » 13.10.2017 - 01:12

Ich finde diesen Artikel auch total an der Realität vorbei. Ich kann nur berichten, wie es bei mir in der Kindheit ablief. Wir haben nie in einem 4-Sterne-Hotel übernachtet, sondern auf einem Bauernhof mit Übernachtung und Frühstück, die Kinder kosteten bis zu einem gewissen Alter nichts und später eben nur 50 %. Skikurs habe ich bis ca. 11/12 Jahre gemacht, danach wurde es mir selbst zu bunt und ich bin lieber mit meinen Eltern mitgefahren. Im Kindesalter wurden die Skier noch ausgeliehen, später (da ich einen 3 Jahre älteren Bruder habe) wurden die Ski für meinen Bruder gekauft und sobald er mal wieder zu groß war passten sie mir gerade. Selbiges mit Skischuhen und anderer Ausrüstung/Bekleidung. Wir waren sehr oft im Tuxertal skifahren, meistens um Ostern herum. Mittagessen gab es im Tuxer Fernerhaus, da hat dann nicht jeder immer warm gegessen, sondern man konnte im Selbstversorgerraum auch mitgebrachtes verzehren. Abends sind wir günstig essen gegangen, sodass pro Tag an Verpflegungskosten für die ganze Familie ca. 75 € das Maximum waren. Ab und an haben wir abends auch die Küche vor Ort genutzt und selber gekocht.
Mittlerweile gibt es sehr gute Pauschalangebote, nicht nur von Hotels, sondern auch von kleinen Bauernhöfen. Einer in Madseit bietet z.B. 7 Übernachtungen im DZ mit Frühstück + 6 Tages Erwachsenenskipass für 399 € p.P. an. Keine 2 km von den Gletscherbahnen weg und sehr nette Leute dort, reichhaltiges Frühstück und eine Küche für abends mitnutzbar. Wer will, kann also durchaus sparen. Natürlich ist Skifahren ein teures Hobby, aber man muss es sich nicht unnötig noch viel teurer rechnen, als es tatsächlich ist. Wir sind jedenfalls als Familie für eine Woche Skifahren immer merkbar unter 2000 € Gesamtkosten gelandet und der Urlaub war aus meiner Sicht dadurch nicht schlechter...
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von VR1985 » 13.10.2017 - 11:10

flamesoldier hat geschrieben:und der Urlaub war aus meiner Sicht dadurch nicht schlechter...
im Gegenteil glaube ich, dass ihr so ziemlich das Optimum rausgeholt habt. Was du beschreibst taugt mir als Familienurlaub 10 Mal mehr als in einem edlen Hotel abzusteigen. Das ist m.E. eher was für DINKS oder Edelrentner.
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von flamesoldier » 14.10.2017 - 04:29

VR1985 hat geschrieben:
flamesoldier hat geschrieben:und der Urlaub war aus meiner Sicht dadurch nicht schlechter...
im Gegenteil glaube ich, dass ihr so ziemlich das Optimum rausgeholt habt. Was du beschreibst taugt mir als Familienurlaub 10 Mal mehr als in einem edlen Hotel abzusteigen. Das ist m.E. eher was für DINKS oder Edelrentner.
Das denke ich mittlerweile auch. Als Kind meckert man natürlich gerne, dass man nur auf einem Bauernhof und nicht in einem Hotel übernachtet oder es nicht 2x täglich Schnitzel gab, aber so lernt man auch Bescheidenheit und das ist heutzutage schon was wert :)
Bei meinen Unterkünften für Skiwochenenden lege ich nicht auf besonders viel wert, mir reicht ein Bett mit lang genuger Bettdecke (bei ca. 1,85 m ist das keine Selbstverständlichkeit mehr...), ein solides Frühstück und nette Vermieter, mit denen man mal plaudern kann. Alles andere ist normalerweise kein Problem ;) Schnickschnack wie Sauna, Hallenbad oder Vier-Gänge-Menü brauche ich gar nicht. Schwimmbad und Sauna kann ich auch daheim besuchen und das Vier-Gänge-Menü bedeutet für mich mehr eher Stress als Urlaub :)
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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von Michael-Hagi » 14.10.2017 - 08:54

a) mein Kinder meckern auch nicht über FeWo's, ist ihnen viel lieber als getrennte DZ, oder DZ mit Durchganstür...

b) ich als Kind konnte nie meckern, weil Skifahren gingen wir nie und waren ganze 2x im Sommerurlaub, da es die Selbstständigkeit nie zu ließ...

Wie gesagt stinkt der Bericht für mich persönlich gewaltig, wenn ich einen Aktivurlaub im Winter mit Strandliege im Sommer vergleiche...

Fährt man an Gardasee, hat 4 Bikes (Anschaffungspreis o. Miete vor Ort) lässt sich Busshutteln (Ticket) und geht 1x täglich warm am Abend essen, langt das hier zu Grunde gelegte Referenzeinkommen ebenfalls in keinster Weise.

...es ist halt zim Glück mal kein Pauschalurlaub mit all you fress! :)

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Re: Eine Woche Skifahren = zwei Monatslöhne

Beitrag von TPD » 14.10.2017 - 11:57

Man darf nicht vergessen Skifahren war schon immer eine sehr teure Sportart !

- Die Kinder konnten sich die Ausrüstung bei der Schule oder Staatliche Organisationen (z.B. Jugend+Sport) zu sehr günstigen Konditionen oder sogar kostenlos ausliehen.

- Die Kinder hatten meistens nur dank Klassenlager oder organisierte Tagesausflüge die Möglichkeit zum Skifahren. Die Eltern hatten nebst den fehlenden finanziellen Mitteln gar nicht ausreichend Ferientage, um sich auch noch einen Skiurlaub zu leisten.
Und wenn der Urlaub dann mal im privaten Rahmen war, wurde irgend eine Hütte mit Massenlager gemietet. Meistens musste da sogar selbst das Holz gehackt werden um den Ofen einzuheizen, damit man am Morgen noch bei wohligen 10°C aufstehen konnte.

- Der Aufstieg erfolgte meistens per Felle. Und wenn es eine Bergbahn gab, wurde die höchstens einmal pro Tag zur Erleichterung des Aufstiegs eingesetzt. Aber keines Falls für das klassische Pistenfahren mit Wiederholungsfahrten.
Aber oft waren sogar die Einzelfahrten viel zu teuer, so dass man sich die Bergbahnen schlichtweg nicht leisten konnte.

- Zudem war auch schon die Ausrüstung viel zu schlecht um schnelle und rassige Abfahrten zu machen. Und wenn es mal eine präparierte Piste gab, dies auch nur weil der Liftbetreiber die Dorfjugend vor Schulbeginn gratis hoch fahren liess, damit alle nebeneinander im Schneepflug den Hang hinunter fahren konnten.

- Und der Sommerurlaub war irgendwie bei einer Tante an einem einheimischen See und nicht im Ausland.

- Fleisch gab es zu dieser Zeit auch nicht jeden Tag auf dem Teller. Ja, ich weiss ziemlich OT, aber trotzdem ein guter Abschluss von meiner Aufzählung.

Klar die oben genannten Schilderungen liegen rund 50-60 Jahre zurück.
Aber wir haben heute eine extrem hohe Lebensqualität. Die jedoch aufgrund politischer, wirtschaftlichen und öklogischen Faktoren unbestrittenerweise in Gefahr ist.
Jedoch wird auf extrem hohen Niveau gejammert, wenn gewisse Bevölkerungsschichten das Gefühl haben, sie können sich sowohl im Sommer und Winter Urlaub im ***** Hotel leisten. Das war in der Vergangenheit nicht möglich und wird es auch in der Zukunft nicht sein.
Nur wird die Wahrnehmung dank den Billigflügen und der Kaufkraft massiv verzerrt. Es ist natürlich gestört wenn der Flug und Hotel in die Karibik weniger kostet als das Bahnticket und Übernachtung im einheimischen Skigebiet.
Aber es gab noch nie so viele Reisemöglichkeiten wie Heute ! Und weshalb soll ich an einem Berg im Heimatland herum rutschen, wenn ich für das selbe Geld in 20'000 Kilometer Entfernung andere Kulturen kennenlernen kann? Das ist doch völlig öde ;)
Solange die Leute den Auslandurlaub höher priorisieren als den Wintersport, dann werden es die Skigebiete schwer haben.
Aber dass sich der Mensch einen luxuriösen Sommer- und Winterurlaub leisten kann, ist einer sehr kleinen Bevölkerungsschicht vorbehalten.
http://www.skichablais.net, die Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.


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