Tourismus verzweifelt an Personalmangel

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Frankenski
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von Frankenski » 10.12.2017 - 18:35

Af hat geschrieben:
@ Arbeitskräfte: In der Gastro in Deutschland werden auch händeringend Arbeitnehmer gesucht. wohl zu besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen als in Österreich. Somit bleiben die Kräfte einfach wieder in Deutschland. Höhere Löhne könnten wieder Arbeitskräfte nach Österreich bringen
Naja, wenn man in Bayern an die 2000,- netto verdient - wieso soll man in Österreich für 1500,- netto arbeiten - vor nicht zu langer Zeit hat man in Österreich besser verdient als zuhause und jetzt ist es genau anders rum - mein Mitleid an A-Hotels hällt sich in Grenzen :biggrin:

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von starli » 11.12.2017 - 12:23

Frankenski hat geschrieben:Essen muss jeder - die wenigsten haben ihre Brotzeit dabei.
Bei Halbpension mit einem 2-3-Gänge-Menü abends und einem großen Frühstücksbuffet am Morgen braucht man weder Mittagessen noch eine mitgeführte Brotzeit ;-)
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von danimaniac » 11.12.2017 - 13:24

starli hat geschrieben:
Frankenski hat geschrieben:Essen muss jeder - die wenigsten haben ihre Brotzeit dabei.
Bei Halbpension mit einem 2-3-Gänge-Menü abends und einem großen Frühstücksbuffet am Morgen braucht man weder Mittagessen noch eine mitgeführte Brotzeit ;-)
Chillipeitschen gehen immer, und passen in jede Tasche.

Aber klar ist: Wer weiß, dass er über'n Tag was essen muss, die Preise kennt, die Preise nicht mag, und dann keine Brotzeit mitnimmt... der ist einfach selber Schuld.
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von baeckerbursch » 11.12.2017 - 21:52

Also ich kann nur für meine Branche sprechen, aber bei uns ist es keine finanzielle Geschichte das Personal fehlt.

Die Arbeit will halt niemand machen. Und die, die arbeitslos wären, haben weitestgehend keine Motivation und Durchhaltewillen für eine Ausbildung. Das war bis vor paar Jahren noch anders, dort war der Jugend bewusst ranklotzen zu müssen.
Das Leben ist kein Backautomat!

Für die Kletterer:
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von biofleisch » 11.12.2017 - 22:18

Welche Branche soll das sein, wo man "angemessen" verdient?

Wohl angemerkt eine volkswirtschaftlich angemessene Lohnerhöhung liegt deutlich über der Inflationsrate!
Habe zwar gerade die Berechnung nicht parat, aber das Doppelte sollte wohl eher die Untergrenze sein! Wo gab es das in den letzten 10-15 Jahren?

Dank Neoliberalismus leben die meisten Bürger unter ihren Verhältnissen - auch wenn ihnen das meist nicht bewusst ist.
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von freerider13 » 12.12.2017 - 11:20

Naja, ich seh das Problem teilweise ganz wo anders.

Hab auf Stammhütten zB. viel Kontakt zu Ostdeutschen Bedienungen gehabt in den letzten Jahren. Im Winter in Tirol, im Sommer auf Malle. Die haben selber gesagt, Bezahlung ist gut, Kost und Unterkunft dabei. Einziges Problem: Selbst, wenn du schon etliche Jahre da bist, du zuverlässig Umsatz generierst - du wirst vom Tiroler Hüttenwirt behandelt wie Dreck unterm Fingernagel. Schnauze halten, wenn die Arbeitseinteilung spontan geändert wird (auch, wenn du deine Freizeitplanung dann völlig übern Haufen werfen musst), dein Problem, wie du mitm Auto auf die Hütte kommst - auch bei 1/2 m Neuschnee auf der Straße - 10 min. zu spät und du fliegst, während der Chef im Pickup mit Spikes dich sogar noch überholt, Lauter solche Sachen.

Auch schönes Beispiel: Eine Bedienung, die schon seit Jahren da war und massiv Umsatz brachte hat sich mal erdreistet, dem Chef den Wunsch von Stammkunden zuzutragen, statt Salat aus der Dose doch mal was frisches zu verwenden, sofern Jahreszeitlich verfügbar. (So, wie in allen Hütten drumrum auch...) War Ihm zu anstrengend. 2 Tage Später standen Ihre Koffer vor der Haustür, hatte keinen Bock sich mit Menschen zu befassen, die im Arbeit machen könnten. Die anderen Bedienungen haben sich da drüber ziemlich aufgeregt. Reaktion: "Ihr könnts auch gern gehen, kein Problem." Haben die auch glatt gemacht, die ganze Mannschaft hat 2 Tage später geschlossen gekündigt und war weg. War Ihm aber auch Scheißwurscht: Die Tschechischen Hilfsköche hatten einen Tag später ein paar Mädels aus der Heimat rangekarrt, die sich in der Gastro zwar null auskannten, aber die Klappe gehalten haben...

Und das ist halt eigentlich so das Problem in meinen Augen:
Wenn sich die Leute in der Gastro nach einigen Jahren etwas auskennen, Umsatz und Gewinn generieren, dann wollen Sie halt einfach nicht mehr behandelt werden wie der letzte Dreck. Die Nationen, die in den letzten Jahren da waren sind halt jetzt meist auf dem Stand. Egal ob Ostdeutsche, Ungarn, etc. (Die gefeuerte Bedienung zB. hat gemeint: Sie hat direkt nen Job in Leipzig. Verdient zwar weniger, aber zumindest wird sie nicht wie Vieh behandelt...) Wer neu in der Branche ist macht das vielleicht ne Weile mit - aber auch nicht ewig. Irgendwann ist der Markt dann abgegrast... Da kannste dann auch zahlen was du willst...

Ob sich solch eine Denke aber irgendwie mal in den Köpfen der Chefs manifestiert wage ich leider zu bezweifeln. Hier trifft man leider immer noch viel zu oft auf die "Gutsherrenart" nach dem Motte "seid froh, dass Ihr da sein dürft" - Sogar gegenüber den Kunden, erst recht aber bei den "niedrigen Angestellten".

Schöne Grüße,
Jan

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von j-d-s » 12.12.2017 - 19:24

Ich dachte in Ö gibts die Arbeiterkammer die dann rechtliche Schritte einleitet? Ich kann mir nicht vorstellen dass eine Kündigung mit mehr oder weniger gar keiner Frist ohne jeden Grund in Ö rechtmäßig ist. Wenn man den Typen dann verklagt und er den Lohn zahlen muss obwohl die Person nicht gearbeitet hat (weil er sie ja - widerrechtlich - rausgeworfen hat), dann überlegt er es sich beim nächsten Mal zweimal.

Generell halte ich es für äußerst sinnvoll, als Arbeitnehmer eine Rechtsschutzversicherung zu haben, die auch das Arbeitsrecht abdeckt. Denn Chefs erlauben sich öfters mal Dinge (weil eben Gutsherrenart) die rechtlich nicht in Ordnung sind. Wenn sie dann als Quittung für ihr Verhalten Tausende bis Zehntausende Euros zahlen müssen, dann wirkt das eher als alles andere. Und dabei kann es auch nur um Geschichten wie den Urlaubsanspruch gehen, oder falls ein Chef der Meinung ist Überstunden nicht bezahlen zu müssen, und er nach mehrfacher freundlicher Nachfrage nicht mit sich reden lässt, muss eben der Anwalt ran.
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von freerider13 » 13.12.2017 - 11:26

Nun, darum geht's ja nicht wirklich. Juristisch hat der Wirt das schon korrekt gemacht - freigestellt und für die Zeit der Kündigungsfrist Gehalt bezahlt, etc.
War aber ja nicht das Thema WAS er gemacht hat sondern WIE...

Und darum Geht's ja auch beim Grundproblem:
Ich konnte ähnliche Vorgehensweisen halt schon oft beobachten, daher reift auch bei den Arbeitskräften oft der Gedanke: "Ordentlich bezahlt ist der Job, aber bei der Behandlung ist es das nicht Wert - nie wieder Österreich!"

Folge auf Dauer dann der Arbeitskräftemangel wie im Artikel beschrieben. Hausgemacht...

Schöne Grüße,
Jan

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von Ski-Larry » 13.12.2017 - 12:44

Bei Hotels gibt es halt solche und solche...

Wenn der ungarische Kellner seit 10 Jahre da ist und seinen Sohn auch nach Österreich geholt hat, ist es schonmal ein Zeichen....
wenn der Rest der Bedienung auch immer wieder kommt, erhärtet sich der Verdacht----

Wenn der Chef dann noch persönlich anpackt und sich (im 4 Sterne Haus) nicht zu schade ist, dreckige Telle mit abzuräumen, weil um 19 Uhr nunmal kurzfristig extrem viel zu tun ist, rundet das das Bild ab.

In einem anderen Hotel war Chef morgens und abends da, kümmerte sich zwar gerne um die Gästegespräche, aber auch den Wein, das Servieren oder neues Besteckt, wenn Not am Mann war....
Der stand zu seinem Personal und hat mal kurz 6 Amis aus seinem Hotel (Zermatt) geschmissen: Die meinten, die (weibliche) Bedienung gehöre wohl zum Angebot und müsste den ein oder andere Klatscher auf den Hintern abkönnen...
Sonntags 20 Uhr, keine 2. Chance, keine Frist, vor allen anderen Gästen... wusste gar nicht das Schweizer so direkt (in Englisch) sprechen können

2 gute Beispiele (was ich so mitbekommen habe, wie es hinter der Fassade aussieht: k.a.), leider oft genug anders gesehen

häufig ist Chef
- eher ein Aufseher, der nach Fehlern sucht um einen Kellner zusammenzuscheißen (anstelle konstruktive Kritik zu geben) ohne selber im operativen Geschäft zu helfen, wenn nötig
- einer der sich auf die Seite der Gäste stellt, selbst bei unverschämten Verhalten
2017/18:[30] Neuss:9 :lach: Hintertux: 5, Jungfrauregion 8, 3V: 8
2016/17: Stubaier: 3,SFL: 13, Arlberg: 7
2015/16: SFL: 13, Ischg:l 7
2014/15: Jungfrauregion: 9, Winterberg; 1, Arlberg: 8
2013/14: SFL: 7, Ischgl: 8
2012/13: Winterberg: 1, SFL: 7

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biofleisch
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von biofleisch » 13.12.2017 - 19:18

freerider13 hat geschrieben:Naja, ich seh das Problem teilweise ganz wo anders.

Selbst, wenn du schon etliche Jahre da bist, du zuverlässig Umsatz generierst - du wirst vom Tiroler Hüttenwirt behandelt wie Dreck unterm Fingernagel. Schnauze halten, wenn die Arbeitseinteilung spontan geändert wird (auch, wenn du deine Freizeitplanung dann völlig übern Haufen werfen musst), dein Problem, wie du mitm Auto auf die Hütte kommst - auch bei 1/2 m Neuschnee auf der Straße - 10 min. zu spät und du fliegst, während der Chef im Pickup mit Spikes dich sogar noch überholt, Lauter solche Sachen.
Auch diese Beispiele sind im Endergebnis auf den Neoliberalismus zurückzuführen. Es hilft leider nicht, wenn man einzelne Missstände isoliert betrachtet. Man muss (leider) bereits mind. 20 Jahren in der Geschichte zurück blicken. Damals gab es Deutschlandweit (für Österreich ähnlich, nur weniger schlimm) sinnvolle und gültige Regeln für den gesamten Arbeitsmarkt. Dann wurden viele Regeln über "Bord geworfen" weil es angeblich der "Markt" richtet. Das ist jedoch definitiv nicht der Fall. Vielmehr ist der Arbeits"Markt" gar kein Markt. Wenn dem so wäre dann gäbe es keinen "Fachkräftemangel", weil die Preise für Fachkräfte steigen würden und so automatisch entsprechende Fachkräfte angezogen werden würden. Siehe auch: https://www.heise.de/tp/features/Der-Ar ... 65167.html

In der Gastronomie ist die Situation natürlich um einiges schlimmer, weil vermeintlich "jeder" die Aufgaben übernehmen kann... Das wird dann leidlich ausgenutzt und so kommt es zu den oben beschriebenen Situationen...
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von gerrit » 13.12.2017 - 19:58

Ist sicher ein Sonderfall und nicht mit durchschnittlichen Betrieben vergleichbar:
Zwei Bekannte von mir arbeiten seit Jahren in der Wintersaison beim Mooserwirt in St. Anton. Stellen dort sind offenbar höchst beliebt und die Belegschaft bleibt stabil über Jahre. Öffnungszeiten von lediglich 15:30 bis 20 Uhr sind natürlich angenehm, während dieser Zeit ist zwar meist die Hölle los und man muss wirklich auf Zack sein, dafür ist die Bezahlung gut und es gibt in der Regel ziemlich hohe Trinkgelder. Der Besitzer dürfte sich aber durchaus sehr um seine Angestellten kümmern, mir wurde von einem Fall berichtet, wo jemand wegen eines privaten Notfalls in der Familie akut nach Hause musste, da gab es keine Diskussion und der Chef ist offenbar eingesprungen.
Ein anderer Sonderfall: Hütte in einem kleinen steirischen Schigebiets. Umsatzprognose zu Beginn des Winters wegen mangelnder Schneesicherheit nicht möglich, Hauptumsatz in der Regel an Wochenenden, vor zwei Jahren fast jedes Wochenende mit höchst problematischem Wetter, meist Sturm, Schnee oder Regen. Dort gehen sich für die Fixangestellten sicher keine tollen Fixgehälter aus und der Pächter muss froh sein, wenn am Ende der Saison überhaupt ein eindeutiges Plus in der Bilanz zu bezeichnen ist.
Allgemein: viele oder vielleicht sogar die meisten Hotels in Westösterreich sind hoffnungslos überschuldet, während in der Schweiz Investitionen in Hotelinfrastruktur oft höchst konservativ erfolgen ("die Sauna in der Garage hat jetzt 40 Jahre gut funktioniert, warum muss man die unbedigt ersetzen?") entsteht in Österreich ein Wellnesstempel neben dem anderen und viele Banken exekutieren die meist im Rückstand befindlichen Kredite nur deshalb nicht, weil sie selbst mit dem Hotel auch nichts anfangen können und froh sind, wenn wenigstens halbwegs rückgezahlt werden kann. Dort bleibt dann natürlich für Personalkosten auch nicht viel Spielraum.....
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von Werna76 » 14.12.2017 - 14:48

gerrit hat geschrieben:Allgemein: viele oder vielleicht sogar die meisten Hotels in Westösterreich sind hoffnungslos überschuldet, während in der Schweiz Investitionen in Hotelinfrastruktur oft höchst konservativ erfolgen ("die Sauna in der Garage hat jetzt 40 Jahre gut funktioniert, warum muss man die unbedigt ersetzen?") entsteht in Österreich ein Wellnesstempel neben dem anderen und viele Banken exekutieren die meist im Rückstand befindlichen Kredite nur deshalb nicht, weil sie selbst mit dem Hotel auch nichts anfangen können und froh sind, wenn wenigstens halbwegs rückgezahlt werden kann. Dort bleibt dann natürlich für Personalkosten auch nicht viel Spielraum.....
:top:

Kann auch 2 Erfahrungen beitragen wie mit Angestellten umgegangen wird.
1. Ein Bekannter arbeitet sehr Jahren in einem Apresskitempel in Ischgl und bekommt dort zusätzlich zum Gehalt eine Beteiligung am Umsatz. Stressige Arbeit, keine freien Tage, die Leber leidet, aber so viel Verdienst, dass er das restliche Jahr nicht arbeiten müsste und die meiste Zeit in Bali am Strand liegt.

2. In Sölden an einer bekannten Hütte an der Talabfahrt mit unserer Sportlertruppe bis in die Nachtstunden Apresski vollzogen, wir waren die letzten Gäste, der Chef kam kurz rein und wollte zusperren, hat dann aber gemerkt, dass wir ordentlich Umsatz bringen und hat das Mädl hinter der Bar noch schön dazu überredet mit uns mitzutrinken und ist dann wieder abgerauscht.
Am nächsten Tag alle ziemlich angeschlagen bereits Vormittags wieder dort vorbeigeschaut, das Mädl hinter der Bar wieder da mit verheulten Augen. Der Chef hat sie gleich in der Früh gefeuert, weil sie am Vortag nach unserem Apresski-Exzess die Biergläser nicht mehr ausgewaschen hatte. :evil:
Das konnten wir natürlich nicht zulassen, den Chef aufgesucht und ne ordentliche Standpauke gehalten, dass wir ohne dem Mädl hinter der Bar ja niemals all den Umsatz gemacht hätten. Nach einigem hin und her hat er sie dann wieder eingestellt.
Das komische ist, seither hab ich dort nur mehr Männer hinter der Bar gesehen?
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von Werna76 » 21.12.2017 - 19:53

Also lt. ORF-Bericht gerade werden in Saalbach zur Zeit noch 230 Köche gesucht... eigenartige Situation so kurz vor der Hauptsaison.
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von flamesoldier » 22.12.2017 - 17:04

Werna76 hat geschrieben:Also lt. ORF-Bericht gerade werden in Saalbach zur Zeit noch 230 Köche gesucht... eigenartige Situation so kurz vor der Hauptsaison.
Hui, das ist ne Menge. Im Skigebiet gibts knapp 60 Hütten, aber die Köche werden wohl auch eher in den Hotels fehlen, an 3-5 Sterne Hotels mangelt es ja auch nicht.
40 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 5x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von miki » 22.01.2018 - 09:20

Passt IMO auch (halbwegs) zum Thema: http://orf.at/stories/2423156/
Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) sagte laut „Kurier“ (Freitag-Ausgabe): „Wir erwägen die Übergangsfrist mit Kroatien von sieben Jahren voll auszuschöpfen. Der österreichische Arbeitsmarkt verträgt derzeit die völlige Öffnung für Arbeitnehmer aus Kroatien nicht. Wir müssen Rücksicht auf 400.000 Arbeitslose in Österreich nehmen.“
Was nun - gibt es nun Personalmangel in der Gastronomie oder nicht? Bin zwar kein Arbeitsmarktexperte, aber gerade in Kroatien könnte man m. M. n. viel Personal mit guter Erfahrung in der Gastronomie finden. Die meisten von denen haben zu Hause eh nur einen Saisonjob im Sommer und könnten einen weiteren Saisonjob im Winter gut vertragen. Oder ist Populismus wieder einmal wichtiger als die Interessen der Wirtschaft?

(BTW, gestern dauerte es auf der Gerlitzen wieder einmal 40 Minuten bis wir 2 Suppen bestellen, bekommen und bezahlen konnten. Ja, Suppen, die sollten eigentlich in 5 Minuten auf dem Tisch sein. Nach Heiligenblut und Matrei war es schon schon das 3. Mal in der Saison dass wir unverschämt lange auf unser Essen warten mussten. Auch gut, ich werde in Zukunft wohl noch weniger Geld auf den Hütten lassen :evil: ...)
Saison 2017/18 beendet: 51 Skitage = 12x Petzen, 5.5x Mölltaler Gletscher, 4x Pohorje, Serre Che, 3x Kals - Matrei, 2.5x BKK, Turrach, 2x Nassfeld, Gerlitzen, Weinebene, 1.5x Hochstein, Ankogel, 1x Sillian, Obertilliach, Heiligenblut, Innerkrems, Hochrindl, Montgenevre, AdH, St. Jakob, 0.5 x Zettersfeld.

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von jo26861 » 22.01.2018 - 14:04

In ein paar Jahren werden Anwälte die Service Arbeitsstellen fluten die durch KIs ersetzt wurden. Automobilarbeiter und KFZ Mechaniker die durch E-Autos arbeitslos wurden. Ich bin da frohen Mutes.....

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von miki » 02.03.2018 - 12:39

Passt m. M. n. hevorragend zu meinem Posting vom 22. 1.:
Wirtschaft fordert mehr Köche aus Kroatien
Obwohl Kroatien zur EU gehört, gilt für seine Staatsbürger noch nicht die „Arbeitnehmerfreizügigkeit“. Deshalb sind für dieses Personal weiterhin Arbeitsbewilligungen nötig, sagt Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer: „Das ist leider eine Sache, mit der wir sehr kämpfen. Die Übergangsregelung soll nun sogar noch bis 2020 verlängert werden. Im Tourismus verstehen wir das überhaupt nicht. Kroatien ist ein tolles Urlaubsland, wo es viele Fachkräfte gibt, die im Winter gerne bei uns arbeiten würden. Und wir würden sie wirklich gerne anstellen."
Saison 2017/18 beendet: 51 Skitage = 12x Petzen, 5.5x Mölltaler Gletscher, 4x Pohorje, Serre Che, 3x Kals - Matrei, 2.5x BKK, Turrach, 2x Nassfeld, Gerlitzen, Weinebene, 1.5x Hochstein, Ankogel, 1x Sillian, Obertilliach, Heiligenblut, Innerkrems, Hochrindl, Montgenevre, AdH, St. Jakob, 0.5 x Zettersfeld.

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von jo26861 » 29.03.2018 - 08:59

netter Bericht Seite 2 über Personal:

http://www.zeit.de/2018/10/tourismus-al ... ung-umwelt

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von extremecarver » 29.03.2018 - 09:04

miki hat geschrieben:
02.03.2018 - 12:39
Passt m. M. n. hevorragend zu meinem Posting vom 22. 1.:
Wirtschaft fordert mehr Köche aus Kroatien
Obwohl Kroatien zur EU gehört, gilt für seine Staatsbürger noch nicht die „Arbeitnehmerfreizügigkeit“. Deshalb sind für dieses Personal weiterhin Arbeitsbewilligungen nötig, sagt Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer: „Das ist leider eine Sache, mit der wir sehr kämpfen. Die Übergangsregelung soll nun sogar noch bis 2020 verlängert werden. Im Tourismus verstehen wir das überhaupt nicht. Kroatien ist ein tolles Urlaubsland, wo es viele Fachkräfte gibt, die im Winter gerne bei uns arbeiten würden. Und wir würden sie wirklich gerne anstellen."
Das zeigt mal wieder wie wie Clickbait funktioniert - seit Wann gehört denn Kroatien zur EU - Beitrittsverhandlungen sind ja noch kein dazugehören...

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von miki » 29.03.2018 - 09:35

extremecarver hat geschrieben:
29.03.2018 - 09:04
(...) - seit Wann gehört denn Kroatien zur EU - Beitrittsverhandlungen sind ja noch kein dazugehören...
Seit 1. Juli 2013. Nachzulesen z. B. hier 8O .
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von extremecarver » 29.03.2018 - 09:42

ups - stimmt ja.

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von Petz » 31.03.2018 - 10:55

Af hat geschrieben:Tja... das hat sich in Industrie/Wirtschaft/Gewerbe aber noch kaum rumgesprochen....
Allerdings nicht denn die glauben immer noch ihre mistigen Mitarbeiterbedingungen müssten zwangsläufig Arbeitskräfte wie der Käse die Mäuse anziehen.
Außerdem sehe ich auch die Notwendigkeit einer Marktbereinigung denn hier ist eindeutig noch aus Zeiten einer inflationellen Gästeanzahlsteigerung ein Überangebot vorhanden das die Preise teilweise unter unternehmensüberlebensfähige Niveaus drückt; hier kann man sich auch nicht wie sonst so gerne praktiziert auf die Konkurrenz aus Fernost etc. ausreden... :wink: :lach:
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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von stefan1893 » 09.04.2018 - 09:37

Als Hotelfachmann ist meine Einschätzung klar - den Job will einfach keiner mehr machen.

Sicherlich sind die meisten Menschen verwöhnter als früher. Allerdings wird die Beschäftigung auch viel weniger honoriert, weder von Gästen noch von der Chefetage. Dieses Problem hat wohl so mehr oder weniger der gesamte Dienstleistungssektor. Die Zeiten haben sich geändert und das haben eben vor allem Traditionsbetriebe oft noch nicht verstanden.
Ein Grund für diese Entwicklung ist eben ganz klar der Fachkräftemangel. Wenn ich mir aussuchen kann, wo ich hingehe, schaue ich natürlich darauf, wo man gut verdient und gut behandelt wird.
Habe in meinem Hotel selbst einen Kollegen, der gelernter Koch ist und diesen Job so erst mal nicht mehr machen will, stattdessen arbeitet der als Frühstückskoch/Aufsicht des Housekeepings in unserem Garni-Hotel.

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von jo26861 » 09.04.2018 - 10:44

stefan1893 hat geschrieben:
09.04.2018 - 09:37
- den Job will einfach keiner mehr machen.
ist nicht nur bei den Köchen so...
mir fallen da viele Berufe ein, die für die Gesellschaft essentiell sind und nicht mehr gemacht werden wollen: Pfleger , Elektriker, Bäcker, Metzger, Heizungsbauer ,KFZ Mechatroniker, Krankenhaus, Maurer, Maler, Kindergärtnerin , Lehrer etc. etc. etc.

will doch jeder Millionär sein, und die anderen oder Geld, für sich arbeiten lassen....

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Re: Tourismus verzweifelt an Personalmangel

Beitrag von Pancho » 09.04.2018 - 11:15


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