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Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Bergwanderer » 04.12.2018 - 00:30

So banal es auch klingt: wo Menschen sind, werden Fehler gemacht.
Wir können dem Snowboarder nur gute Genesung und alles Gute wünschen.

@ski-chrigel hat mit den 2 aufgeführten Punkten recht.
Da sich die Piste zwischen Gletscherstraße und Hang vor der schräg verlaufenden und nicht einsehbaren Unterführung verengt, muss man dort als Snowboarder oder Skifahrer die Geschwindigkeit reduzieren. Da das Gelände dort aber relativ flach ist, macht das kaum jemand und die meisten fahren mit Schwung durch die Unterführung.
Andererseits ist es absolut unverständlich, dass dort während des Skibetriebes eine Pistenraupe von unten in die schlecht einsehbare Unterführung einfährt, denn die ist kaum breiter als das Räumschild.

Da dem Personal die größeren Ortskenntnisse zuzurechnen sind und es ebenfalls ein Sicherheitskonzept für das Skigebiet gibt, liegt die größere Verantwortung beim Fahrer der Pistenraupe, welcher bergwärts unterwegs war.


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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von basti.ethal » 04.12.2018 - 06:52

Ram-Brand hat geschrieben:
03.12.2018 - 21:06

In Sölden gibt es den "Rettungsbubble", womit verletzte Transportiert werden können.
Dieser wird vorne am Schild der Pistenraupe montiert.
Ob die Pistenraupe zu einem Verletzten unterwegs war steht im Artikel nicht.
Dann wäre ein Einsatz von Pistenraupen nötig. Auch am Tag.
Zufälligerweise hatte ich letzte Woche noch einen Termin beim BL am Giggigjoch. Hier haben wir auch über die Rettungsbubble gesprochen. Diese wird aber nur für Bergungen direkt am Giggijoch bzw. im Funpark genutzt, da sonst die Anfahrt einfach zu lang wäre. Dann wird konventionell mit Quad oder Motorschlitten geborgen. Somit scheidet dieser Fall wohl aus. Auch denke ich nicht, dass es im Bereich des Unfalls noch irgendwelche geschlossenen Pisten gibt, welche am Tag unbedingt hergerichtet werden müssen.
Letztendlich ist das Fahren am Tag aber eine Entscheidung der Bergbahnen anhand deren dazugehöriger Gefährdungsbeurteilung. Diese kenne ich in diesem Fall nicht. Vielleicht sehe ich das auch zu kritisch...dennoch würden wir nach dem bereits erwähnten Beinaheunfall nicht mehr am Tag ausrücken.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von NeusserGletscher » 04.12.2018 - 07:06

ski-chrigel hat geschrieben:
03.12.2018 - 21:24
Für mich, der diese Stelle gut kennt, ist das doppelt unverständlich:
1. Wie kann man da derart schnell kommen, dass man keine Chance mehr hat, vor einem Bully zu bremsen?
Das muss nicht (alleine) an zu hoher Geschwindigkeit oder fehlendem Können liegen. Da kommt auch noch das Überraschungsmoment dazu.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Skimarkus » 04.12.2018 - 07:26

Wetten, dass der Pistenbully sein Warnpiep anhatte. Hört man ziemlich rechtzeitig, noch bevor man den 5tonner sieht. Wer dann sein Tempo mmicht deutlich drosselt, ist selber Schuld.

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von NeusserGletscher » 04.12.2018 - 07:36

Hältst Du jedesmal auf der Piste an, wenn Du von irgendwo her ein Piepen hörst?
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von basti.ethal » 04.12.2018 - 07:40

Skimarkus hat geschrieben:
04.12.2018 - 07:26
Wetten, dass der Pistenbully sein Warnpiep anhatte. Hört man ziemlich rechtzeitig, noch bevor man den 5tonner sieht. Wer dann sein Tempo mmicht deutlich drosselt, ist selber Schuld.
Wenn man es genau nimmt, sind es mindestens 12Tonnen :wink:
Auch bin ich nicht der Meinung, dass sich der Anwalt mit dieser recht trivialen Antwort zufrieden gibt. :)
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Theo » 04.12.2018 - 18:15

Wer dann sein Tempo mmicht deutlich dro ... er Schuld.
Und werr sagt überhaupt dass der Snowboarder nicht schon längst still stand und nur im für ihn dümmsten Moment das Gleichgewicht verloren hat und/oder weggerutscht ist?

Ich würde eher: Wer sein Hirn vor dem schreiben nicht einschaltet ist selber schuld wenn ihn andere im Forum für nicht ganz voll nehmen.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Leonkopsch123 » 04.12.2018 - 18:39

Für mich ist jedoch nach diesem tragischen Unfall endlich mal Schluss und ich hoffe die BB selbst, werden Konsequenzen aus den Unfällen ziehen! Und dieses Argument, das Menschen evt. gerettet werden müssten, zieht bei mir überhaupt nicht. Entweder man holt Verletzte mit dem Skidoo ab, was ja auf der einen Seite viel kostengünstiger und auf der anderen Seite noch viel sicherer und schneller gehe, oder man lässt die Pistenretter mit dem Rettungsschlitten kommen, was für alle umliegenden Skifahrer eine noch viel geringere Gefahr darstellen würde. Im schlimmsten Fall natürlich Bergung mittels Hubschrauber. Aber das da ein 13 Tonner von 5m Arbeitsbreite ausrücken muss, um einen Verletzten zu bergen, stößt bei mir auf Unverständnis.
Und selbst wenn der Pistenbully 'dringende' Maßnahmen erledigen musste, bleibt für mich die Frage: Hat denn der Fahrer absolut keine Ortkenntis oder was hat er sich bei einer solchen Aktion gedacht?
Ich sehe da auch ganz klar die BB als "Verursacher" dieses Unfalls! Zum einen natürlich wegen des Pistenbully's und zum anderen wegen der nicht gesicherten Piste die womöglich auf ein arbeiten eines Pistenbully's hingewiesen hätte.
Ihr habt die Argumente mit der Geschwindigkeit des Snowboarders gebracht, da stellt sich mir dann wieder die Frage, warum stellt man dann nicht Schilder auf mit "Slow" oder so? Aus dem einfach Grund, weil diese Schilder wahrscheinlich einfach nur belächelt werden würden, weil dort niemand langsamen fahren würde und man eben die Geschwindigkeit braucht, um durch den Tunnel (ohne zu schieben) zu kommen. Deswegen verstehe ich da eure Argumente nicht: Wer fährt denn schon langsam, wenn man weiß, man benötigt hier viel Schwung um nicht "stecken "zu bleiben.!?

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Skimarkus » 04.12.2018 - 21:41

@Theo: danke für die mutigen Worte hinter deiner Tastatur. :top:
Trotzdem vertrete ich die Meinung, dass die Geschwindigkeit der aktuellenn Gegebenheit so anzupassen ist, dass ein sofortiges Anhalten möglich ist.
Wie der Snowboarder nun unter die Fräse kam, bleibt abzuwarten. Alles andere ist Spekulation.
Und ja, möchte ich bei Nebel und Herzinfarkt, Schlaganfall u.ä. lebensbedrohenden Situationen nicht auf eine Pistenraube zur Bergung verzichten. Den die lebenserhaltenden Maßnahmen sind beim Abtransport im Schlitten nicht lückenlos durchführbar.

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von ski-chrigel » 04.12.2018 - 22:44

Ich finde Theos Worte nicht mutig, sondern völlig unpassend. Nicht für voll nehmen tu ich eher jemanden, der der Deutschen Grammatik, Satzzeichensetzung und Wortwahl (Stichwort „wo“) so schlecht Herr ist, wie er, obwohl meine diesbezügliche Klassifizierung natürlich auch völlig falsch und unangebracht ist. Aber die Aggressivität in vielen seiner Posts ist definitiv deplatziert.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von extremecarver » 04.12.2018 - 23:00

Ohne genaueres zu wissen finde ich das einfach kaum beurteilbar.

Wäre ja selbst möglich dass die Raupe von beiden Seiten per Skifahrer/Boarder in die Zange genommen wurde. Auf der Einen Seite hat er die Leute gesehen - und ist zur anderen ausgewichen (wo von vornherein kaum Platz war) - und so erwischt es einen. Oder halt mehrere Leute nebeneinander reingefahren - einer verreist die Linie aus Angst - der Boarder weicht in die Pistenraupe aus. Evtl sogar noch mit korrektem Reflex gegen die Wand gefahren - aber dann zurückgefallen in die Raupe rein?
Oder halt Kopfhörer und schon hört man rein gar nix vom piepen.

Zwei Tag vorher bin ich genau die Piste runter - und weiter oben fuhr vor mir ein Skifahrer sehr eng an zwei Boardern vorbei - aus Schreck zog das eine Mädel am Board voll zur Seite weg (verkantet) - hab mir sowas zum Glück schon gedacht und abgebremst auch wenn sehr ärgerlich im Flachstück. Sie hatte Glück dass sie seitlich in einen Schneehaufen satt Steine rauffuhr. Ist derzeit für nicht gute Boarder auf dem Kuntschnee im flachen echt beschissen. Am Board verkantet man viel leichter auf Flachstücken im Kunstschnee als auf Ski. Angenommen da sind zwei nicht so versierte Boarder nebeneinander in den Tunnel rein - dann kommt die Raupe entgegen - da stehts dann IMHO schon 50/50 dass es einen der Beiden schmeißt oder einer verkantet - und dann kann man nur hoffen nicht Richtung Raupe, bzw dass der andere nicht im Reflex in die Raupe ausweicht.
Noch blöder ist es mit Hardboots am Raceboard, sieht man nur noch selten - aber Raceboards sind auf Ziehwegen echt einfach nur Scheiße - grad wenn man langsam ist. Unter 25km/h sind die dann auf vereistem Ziehweg kaum steuerbar.

Klar - genauso gut möglich dass der zu schnell unterwegs war - aber im Tunnel einer Raupe entgegenkommen - dass ist einfach absolut nicht lustig. Am Board erst recht nicht.

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Mt. Cervino » 04.12.2018 - 23:05

ski-chrigel hat geschrieben:
04.12.2018 - 22:44
Nicht für voll nehmen tu ich eher jemanden, der der Deutschen Grammatik, Satzzeichensetzung und Wortwahl (Stichwort „wo“) so schlecht Herr ist, wie er, obwohl meine diesbezügliche Klassifizierung natürlich auch völlig falsch und unangebracht ist.
Wenn du das forderst, was dein gutes Recht ist, dann solltest du wenigstens diesen einen Satz auch orthografisch richtig schreiben :wink:.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Pancho » 04.12.2018 - 23:12

Statt „nicht für voll nehmen tu ich jemanden...“ würde ich auch die Formulierung „nicht für voll nehme ich jemanden...“ oder besser „ich nehme niemanden für voll...“ vorschlagen. Dieses „tu“, und da bin ich mir ziemlich sicher, hätte mein Deutschlehrer bemängelt. Das ist kein guter Stil.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Mt. Cervino » 04.12.2018 - 23:22

Eben. Und der Satzteil
...der der Deutschen Grammatik...
wäre auch rot angestrichen worden...
Aber nun wieder zurück zum eigentlichen (traurigen) Thema.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Pancho » 04.12.2018 - 23:47

Ich finde es sehr schwierig und jenseits einer gewissen Intensität auch etwas respektlos, ohne wirkliches Wissen wilde Spekulationen über den Hergang anzustellen, oder Schuldzuweisungen zu platzieren. Es gibt immerhin einen schwer Verletzten und einen der sich mutmaßlich schwere Vorwürfe macht und psychisch als verletzt gelten darf.

Prinzipiell ist meiner Überzeugung nach eine Sicherheitsstrategie zum scheitern verurteilt, die auf vernünftiges Verhalten von Individuen setzt, umso mehr, als es sich hier um Laufpublikum, also „Öffentlichkeit“ handelt, die vielleicht nicht mal ortskundig ist und nicht um einen professionell geschulten Personenkreis. Wer sich schon mal mit dem Thema Sicherheit intensiver befasst hat, wird früher oder später Anhänger der Murphy-Gesetze. Was passieren KANN, WIRD früher oder später passieren. Also müssen die Verantwortlichen, denn diese sollten die Profis sein, organisatorische oder technische Vorkehrungen treffen, damit so etwas nicht passieren kann.

Vorschläge dazu wurden ja im Thread schon gemacht. Unterbleibt das, muss man kein Prophet sein um zu sehen, dass es weitere Unfälle dieser Art geben wird. 12 Tonnen pure Power samt Fleischwolf am Ende in Bewegung zwischen praktisch ungeschützten Wintersportlern ungewissen Befähigungsgrades für das, was sie da gerade tun, ist einfach keine gute Mischung.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von ski-chrigel » 04.12.2018 - 23:52

@Mt.Cervino: 1:0 für Dich. :wink: Aber ich fordere das überhaupt nicht, sondern lege lediglich dar, was bei mir als „nicht für voll“ ankommt, und plädiere für weniger Aggressivität. Skimarkus‘ Aussage, dass man beim Hören eines Piepen eines Pistenfahrzeuges an so einer Stelle sein Tempo drosseln und auf Sichtweite anhalten können sollte, finde ich nämlich durchaus nicht hirnlos. Ob es tatsächlich so war, ist natürlich eine ganz andere Frage.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Bergwanderer » 04.12.2018 - 23:56

Nachdem wir hier hoffentlich das Thema Grammatik hinter uns gelassen haben und ich leider in meinem Archiv keine aktuelleren Bilder von Söldens Skigebiet gefunden habe, bin ich im Netz auf die Suche gegangen und habe dieses Video ausfindig gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=r1ezW4pNoY4
Ab Minute 06.10 beginnt die Anfahrt auf die Unterführung.

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Pancho » 04.12.2018 - 23:59

Da kann man meiner Meinung nach ohne weiteres in eine entgegenkommende Pistenraupe reinbrummen.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Pancho für den Beitrag:
GIFWilli59
Sehenswerte Standortbestimmung zur Coronakrise:
https://youtu.be/3z0gnXgK8Do

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Pancho » 05.12.2018 - 00:07

ski-chrigel hat geschrieben:
04.12.2018 - 23:52
dass man beim Hören eines Piepen eines Pistenfahrzeuges an so einer Stelle sein Tempo drosseln und auf Sichtweite anhalten können sollte
Was ist mit Schwerhörigen?
Sehenswerte Standortbestimmung zur Coronakrise:
https://youtu.be/3z0gnXgK8Do


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Beitrag von extremecarver » 05.12.2018 - 00:08

Das Video zeigt es ja gut - man hat etwa 2sek Zeit (bei normalem Tempo - was da im Video auch gefahren wird) von Einsicht bis Einfahrt in die Unterführung. 1sek Reaktionszeit - dann bleibt noch 1sek um zu reagieren - also bremsen oder ausweichen - dass ist einfach sauwenig - vor allem wenn man nicht alleine da am fahren ist. Und genau daher habe ich ja von Anfang an geschrieben - dass der Boarder da evtl unschuldig sein Bein verloren hat.
Fährt man dazu nicht mittig sondern wegen Verkehr etwa links - dann ist es evtl nur 1sek. Ganz rechts hat man etwa 3sek.

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von ski-chrigel » 05.12.2018 - 00:11

Sag ich ja einige Posts weiter oben ebenfalls, dass so eine Stelle von einem Mitarbeiter abgesichert werden sollte. Die Verantwortung liegt meiner Einschätzung nach bei beiden Beteiligten, bei der Bergbahngesellschaft UND bei dem Snowboarder.
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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von extremecarver » 05.12.2018 - 00:12

Da bin ich eben nicht bei dir. Evtl liegt sie auch beim Snowboarder. Evtl hat der aber auch nicht falsch gemacht, und ist komplett Unschuldig und hat Pech gehabt.

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von saas-zer » 11.12.2018 - 10:54

"Das Video zeigt es ja gut - man hat etwa 2sek Zeit (bei normalem Tempo - was da im Video auch gefahren wird) von Einsicht bis Einfahrt in die Unterführung. 1sek Reaktionszeit - dann bleibt noch 1sek um zu reagieren - also bremsen oder ausweichen - dass ist einfach sauwenig"
Genau dafür gibt es die Fiss Regel Nr: 2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren.
Bleibt die Schlussfolgerung: Die beiden Skifahrer auf dem Video fahren offensichtlich mit völlig unangepasster Geschwindigkeit in den Tunnel ein. Jedenfalls möchte ich nicht vorher hinter der Kurve zu Sturz gekommen sein ...


An den Spekulationen zum Unfallhergang möchte ich mich nicht beteiligen.

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von extremecarver » 11.12.2018 - 11:02

Dass ist aber Normaltempo dort von vielen vielen Skifahrern

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Re: Schwerer Unfall mit Pistenraupe in Sölden

Beitrag von Ski-Larry » 11.12.2018 - 11:19

extremecarver hat geschrieben:
11.12.2018 - 11:02
Dass ist aber Normaltempo dort von vielen vielen Skifahrern
Das stimmt 100%ig, auch wenn Skifahrer und Snowboarder auf Sicht halten können müssen, es hat sich in den Jahrzehnten halt einiges geändert...

Als Kind - bei mir in den 80ern -
- war es normal im Skibetrieb Pistenraupen zu sehen
- es stand auch mal ein Baum mitten auf der Piste
- Ziehwege waren auch mal schmaler

Da wurde, auch wegen des Materials (ich sag nur Fangriemen, ohne Helm) langsamer gefahren, sonst bestand einfach die Gefahr von LDS (Lernen durch Schmerzen)

Das hat sich gerade in den Komfortskigebieten Sölden, Ischgl, Serfaus etc... doch sehr geändert.
Das müssten die Betreiber eigentlich wissen, daher ist ein Einsatz von Pistenraupen heute sicherer mehr Vorsicht angebracht ist als früher.

Noch habe ich nichts neues zu den Ermittlungen des Unfallhergangs gesehen, da bleiben alle Vermutungen halt reine Spekulation....
Wir wissen nur das es für den Snowboarder tragisch ausgegangen ist. (Und für den Bullyfahrer sicher auch nicht leicht ist)

2018/19 Stubaier: 4, Zillertal 9, Ischgl 7, Nebelhorn 8
2017/18: Hintertux: 5, Jungfrauregion 8, 3V: 8
2016/17: Stubaier: 3,SFL: 13, Arlberg: 7
2015/16: SFL: 13, Ischg:l 7
2014/15: Jungfrauregion: 9, Winterberg; 1, Arlberg: 8
2013/14: SFL: 7, Ischgl: 8
2012/13: Winterberg: 1, SFL: 7


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