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Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

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albe-fr
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von albe-fr » 24.01.2019 - 00:56

Werna76 hat geschrieben:
23.01.2019 - 21:06
ob es tatsächlich Menschen gibt die am Arlberg/Lech den Vorarlberger Lawinenbericht benützen?
zumindest die offizielle App der Alberner Bergbahnen AG unterscheidet zwischen St.Anton und Lech/Zuers und gibt dafür den Tiroler bzw. den Vorarlberger Lawinenlagebericht aus. Und für alle, bei denen es rechtlich relevant sein kann, als allererstes sollte man sich immer genau an den Lagebericht halten auf dessen Gebiet man sich befindet. Ob man sich zutraut die Stufe auf oder abzuwerten bleibt jedem selbst überlassen.

irrc ist liegt die Fehlerquote der Lawinenlageberichte in der Schweiz übrigens bei 60%, wobei er in <8% um zwei Stufen daneben liegt - Quelle SLF müsste ich raussuchen.
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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Highlander » 24.01.2019 - 05:46

Eigentlich ist ja müssig zu diskutieren welche LWS nun für Lech gegolten hat, jene von Tirol oder jene von Vorarlberg...
Diese gelten ja sowieso immer für eine gesamte Region, und ich habe mich immer primär an die lokalen Gegebenheiten zu halten...
Diese waren an diesem Tag, das der Lift und beide Skirouten Tannegg und Langer Zug sichtbar wegen Lawinengefahr gesperrt waren. Daran hat sich diese Skigruppe leider nicht gehalten und ist trotzdem die Liftspur hinaufgelaufen, und in das gesperrte Gebiet eingefahren...
Natürlich kann ich im Straßenverkehr ebenfalls eine rote Ampel überfahren, aber das Risiko, das dieses dann nicht gut ausgeht, ist schon verdammt groß...
An diesem Tag war es dann der Lawine auch egal ob LWS 2 oder 3 war, sie ist trotzdem abgegangen...
Nachfolgend noch ein interessanter Bericht, über die aufwendige und risikoreiche Bergung der Verschütteten..
„Das war eines der risikobehaftetsten Gebiete, in dem die Skifahrer unterwegs waren.“

https://www.schwaebische.de/landkreis/l ... 92616.html
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Ski70 » 24.01.2019 - 06:57

Im Nachhinein sind immer alle schlauer.
Es geht um die Sicht ex ante, nicht ex post.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von becks0815 » 24.01.2019 - 09:40

Ski70 hat geschrieben:
23.01.2019 - 23:56
Aber die Basis ihrer Überlegungen (wenn es solche gab) mußte der LLB sein und der war falsch. Schließlich schreibst Dur doch selbst, daß es bei der tatsächlichen Neuschneemenge unmöglich sein konnte, daß LWS 2 an der Unglücksstelle in Höhe von 1900 m vorlag ...
Noch einmal.

Wenn der Wetterbericht morgens im Radio erklärt, dass es in Süddeutschland heute 10-12°C warm wird, dann ist für jeden(!) folgendes klar: Dies ist eine Prognose für ein Gebiet und die reale Temperatur an einem Ort kann und wird davon garantiert abweichen, da lokale Gegebenheiten (z.B. Schatten durch grosse Gebäude, Kühleffekte durch Gewässer und Wälder,...) die Temperatur in einer Weise beeinflussen, welche nicht in der Gebietsprognose abgebildet werden kann. Dennoch ist der Wetterbericht nicht falsch, solange nicht plötzlich anstelle der angekündigten 10°C im gesamten Raum -20°C vorliegen.

Warum ist es dann so abwegig, diese Varianz auch beim Lawinenlagebericht anzuerkennen? Da werden Spitzfindigkeiten herangezogen, ob nun die drei ab 2200m oder doch erst ab 2240m gilt. Am liebsten ballert man dann ab Höhe 2199m abwärts in jeden Hang rein, als wenn der Übergang 3->2 scharf wie mit einem Messer in den Hang geritzt worden wäre, und das Hirn schaltet man mit Verweis auf den Bericht am besten auch noch komplett aus, auch wenn die Realität ein ganz anderes Bild liefert.

Du kannst da jetzt also weiter darauf verweisen, dass der Bericht falsch war, es ändert nichts daran dass in jedem(!) Ansatz zur Beurteilung der Lawinengefahr (egal ob munter oder SLF-Seite) vermerkt ist, dass man die realen Verhältnisse immer mit in die Planung einbeziehen muss und sich nicht blind auf die Grosswetterlage verlassen darf.

Und da greift wie schon zigfach erklärt: 60cm Neuschnee über Nacht sind viel zu viel, als dass man dann ohne stark erhöhtes Risiko eine Steilflanke mit 40° und mehr Gefälle befahren kann, egal ob der Warnbericht nun eine 1, 2 oder 3 ausruft.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Ralf321 » 24.01.2019 - 09:55

Na du sagst es Süddeutschland = Allgemeine Lawinenlage. Lokal ist es anders drum gilt da die Regionale Einstufung. Das die lokale Rinne dann statt 2 ggf. 4 hat, wenn man bei Zahlen bleibt, weil lokal dort gerade andere Bedingungen herschen sollte jedem klar sein und die Lage vorort checken. Der Bericht hilft dir ja nur abzuschätzen ob das Gebiet mit vertretbaren Risiko zu befahren ist.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von stavro_ » 24.01.2019 - 10:12

Ski70 hat geschrieben:
24.01.2019 - 06:57
Im Nachhinein sind immer alle schlauer.
Es geht um die Sicht ex ante, nicht ex post.
das wäre zumindest zu hoffen. sieht mir hier aber bei einigen nicht danach aus.
denn wenn man jetzt versucht die veratwortung auf den llb zu schieben,
dann fährt man vermutlich das nächste mal bei den selben bedingungen und wenn wieder eine 2 ausgegeben ist,
wieder einfach dort ins gelände. wo genau wäre da die schlauheit im nachhinein ???

ad llb: ich weiß nicht wie das in triol ist aber in meiner region wird der bericht für den aktuellen tag
am vortag erstellt und so gegen 17:00 oder 18:00 uhr veröffentlicht. schon alleine von daher muss
eigentlich jedem klar sein, dass das eigentlich auch nur eine prognose sein kann, die man in seine
eigenen überlegungen mit einbezieht, aber niemals die einzige entscheidungsgrundlage,
für das befahren von freiem gelände sein kann.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Skitobi » 24.01.2019 - 10:41

becks0815 hat geschrieben:
23.01.2019 - 21:29
Also dann auch mal für Dich.
Das SLF beschreibt die Lawinengefahr mit der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala. Dabei hängt die Gefahrenstufe von verschiedenen Grössen ab, insbesondere der Auslösewahrscheinlichkeit von Lawinen, der Verbreitung der Gefahrenstellen und der Lawinengrösse. Eine Gefahrenstufe gilt immer für eine Region und nicht für einen bestimmten Einzelhang. Die im Lawinenbulletin beschriebene Gefahrenstufe ist immer eine Prognose. Sie sollte vor Ort überprüft werden.
aus: https://www.slf.ch/de/lawinenbulletin-u ... tufen.html

Deine Aussage ist somit : Quark. Die Warnstufe ist lediglich eine Prognose für ein Gebiet, aber keine Aussage über die reale Gefahr in einem Hang. Da kannst Du nun tanzen wie Du willst und Dich auf einen gedruckten Bericht berufen, solange Du willst. Entscheidend ist die Beurteilung der Situation vor Ort(!), und 60cm Neuschnee, die über Nacht fallen und dazu führen, dass sogar Pistenräumgeräte der Skigebiete nicht mehr durchkommen in Kombination mit Wind sind so eindeutige Zeichen dafür, dass da keine 2 mehr herrscht, da muss man blind oder obrigkeitsgläubig sein, um einer Webseite mehr zu trauen als den eigenen Augen


Mea Culpa übrigens mit dem Tiroler Bericht als Link, aber wenn Du das Tiroler pdf anschaust, dann siehst Du dass die gesamte Nordhälfte eine 3 besitzt. Ich habe Dir aber jetzt eben doch den Vorarlberger rausgesucht: https://warnung.vorarlberg.at/lwd/archi ... ericht.pdf

Und zur Vollständigkeit auch noch die Rekonstruktion des Hergangs: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 411be.html

Das Ganze ergibt folgendes Bild:
Der VA-Bericht spricht von Warnstufe 3 oberhalb 2200m mit den Hauptgefahren Triebschnee oberhalb von 2000m speziell in Kammlagen und Mulden sowie auch noch Gleitschneegefahr. Die Einfahrt in den langen Zug befindet sich auf grob 2200m (genauer war die onlinekarte nicht) und somit auch schon im Dreierbereich. Zudem liegt sie im gefährdeten Sektor (von SO über N nach W) und ist auch noch eine der erwähnten Kammlagen. Als i-Tüpfelchen kommt dann noch dazu, dass das Einzugsgebiet in der Rinne weit über 40° Steilheit besitzt.

Allerdings redet der Lawinenbericht von "über Nacht fielen 10-15cm Schnee", was mit Verweis auf den Bericht in der Stuttgarter Zeitung nicht der Realität vor Ort entsprach. Und nun greift wieder der Text vom SLF: die reale Lage muss vor Ort abgeschätzt werden, da sie nicht für den Einzelhang gilt, sondern lediglich eine Prognose für ein Gebiet ist. Mit minimalem Nachdenken hätte man somit die Lawinengefahr selber von der 2 auf die 3 anheben müssen, wobei ich die 2 auch im Vorarlberger Lawinenbericht für diese Höhenlage nicht finde.
Entschuldigung, da hatte ich dich falsch verstanden. Für mich hat das so geklungen, als ob für dich alleine eine starke Hangneigung die Lawinenstufe ändern könnte. Dies war aber natürlich auf mehr Neuschnee als angegeben bezogen. Sorry dafür.

Ansonsten sind wir uns eh ziemlich einig: Ein 2er war in diesem Hang nicht angemessen, obwohl er rein theoretisch (!) in diesem Hang oder direkt unterhalb (!) aus dem LLB hervorging. Das hatte ich ja eh schon geschrieben. Ob der Bericht nur in Lech oder auch woanders nicht passend war, und damit eine falsche Einschätzung durch den Lawinenwarndienst vorlag, weiß ich natürlich nicht, ich war ja nicht vor Ort. Und natürlich muss man auch selbst den Kopf einschalten und merken wenn der Bericht nicht ganz passt. Und "Kammlagen, Rinnen und Mulden" in passender Ausrichtung traf in dem Hang wohl auch zu, was stärker zu werten wäre als die reine Höhenlage.
becks0815 hat geschrieben:
23.01.2019 - 21:29
Wenn ich jetzt noch so ein paar Beiträge weiter vorne lese, dann bleibt mir nur eins übrig: Du gehörst wohl zu der Sorte Leute, die daheim einen Blick auf den Wetterbericht werfen, vors Haus gehen und dann nass werden, weil der Bericht nichts von Regenschauer erwähnt hat sondern "nur" dunkelschwarze Wolken am Himmel hingen, als Du vor die Tür getreten bist. Alleine schon die Spitzfindigkeitsdiskussion darüber, ob auf 2100m man nun blind auf eine zwei in der Warnstufenskala setzen kann, wenn ab 2200m eine drei gilt, ist da schon Hinweis genug.
Ich weiß jetzt nicht, auf welche Beiträge du dich beziehst - viel habe ich in diesem Topic noch nicht geschrieben?

Wenn aber in der Höhenlage, wo ich mich befinde, die Grenze zwischen dem 2er und dem 3er verlaufen soll, dann ist es dort (laut LLB!) zumindest kein "schlimmer" 3er. Und genau diese Überlegung könnte eventuell die Gruppe veranlasst haben, da rein zu fahren. Da ist eben auch viel Psychologie dabei, gerade wenn man nach den großen Schneefällen, Lech eingeschlossen und "Horrormeldungen" in den Medien vielleicht noch einen 4er erwartet hätte. Wenn dann da irgendwo ein 2er im Lagebereicht auf der halbwegs passenden Höhe aufscheint, heißt es "ja super, hat sich schon gesetzt, dann gehts heute richtig ab".

Ich sage auf keinen Fall, dass die Gruppe richtig gehandelt hat. Ich versuche nur zu verstehen, wie es dazu gekommen ist.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von ghostbikersback » 24.01.2019 - 12:31

stavro_ hat geschrieben:
24.01.2019 - 10:12
Ski70 hat geschrieben:
24.01.2019 - 06:57
Im Nachhinein sind immer alle schlauer.
Es geht um die Sicht ex ante, nicht ex post.
das wäre zumindest zu hoffen. sieht mir hier aber bei einigen nicht danach aus.
denn wenn man jetzt versucht die veratwortung auf den llb zu schieben,
dann fährt man vermutlich das nächste mal bei den selben bedingungen und wenn wieder eine 2 ausgegeben ist,
wieder einfach dort ins gelände. wo genau wäre da die schlauheit im nachhinein ???
Das hat überhaupt nichts mit einer ex post Betrachtung zu tun. Nach allem was wir bisher über den Unfall wissen, war es schlicht Wahnsinn bei diesem Wetter, der Lawinenlage und um diese Uhrzeit in den fraglichen Hang einzufahren. Da wurden beinahe alle Regeln zur Unfallvermeidung missachtet, die auch vor dem Unfall allgemein bekannt waren. Ich kann mir das eigentlich nicht als bewusste Entscheidung vorstellen, ich würde vermuten, dass irgendetwas sehr außergewöhnliches passiert ist, dass die Gruppe dort hineingeraten ist. Oder schlicht Irrtum oder Unwissenheit. Ski70 ist aufgrund seiner DAV-Karte ja auch der Meinung, dass das Gelände nur 30-35Grad hat...

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Milesurfer » 26.01.2019 - 21:19


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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Highlander » 27.01.2019 - 08:31

erfüllt man sich einmal seinen Traum vom Heli-Skiing .. und dann so etwas...
absolut tragisch und mein auftrichtiges Mitgefühl an die Hinterbliebenen der Opfer...

https://www.morgenpost.de/vermischtes/a ... -Tote.html

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Lagorce » 27.01.2019 - 11:42

Konnte nichts genaueres über diesen tragischen Unfall finden.

Hier zwei Kurzmitteilungen der italienischen Aviatik-Unfalluntersuchungsbehörden:
http://www.ansv.it/It/Detail_relazioni.asp?ID=2150
http://www.ansv.it/It/Detail_relazioni.asp?ID=2151

Kann leider nicht Italienisch und fand nicht heraus, wie man auf Englisch umstellen kann (habe auch nicht länger gesucht).
Vielleicht wird so in 18-24 Monate ein Endbericht veröffentlicht.
Keine Ahnung was da geschah, wie Sichtverhälntisse waren, usw.
Vorfall wird sicher in Aviatik-Foren diskutiert, falls da jemand was sachdienliches findet, bitte Link posten.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von danimaniac » 27.01.2019 - 12:24

Irgendwo stand, dass das französische Kleinflugzeug keinen Kontakt mit der italienischen Luftsicherung/Überwachung hatte.
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Highlander » 27.01.2019 - 12:30

Lagorce hat geschrieben:
27.01.2019 - 11:42
Konnte nichts genaueres über diesen tragischen Unfall finden.

Hier zwei Kurzmitteilungen der italienischen Aviatik-Unfalluntersuchungsbehörden:
http://www.ansv.it/It/Detail_relazioni.asp?ID=2150
http://www.ansv.it/It/Detail_relazioni.asp?ID=2151

Kann leider nicht Italienisch und fand nicht heraus, wie man auf Englisch umstellen kann (habe auch nicht länger gesucht).
Vielleicht wird so in 18-24 Monate ein Endbericht veröffentlicht.
Keine Ahnung was da geschah, wie Sichtverhälntisse waren, usw.
Vorfall wird sicher in Aviatik-Foren diskutiert, falls da jemand was sachdienliches findet, bitte Link posten.
Unter nachfolgendem link sind weitere Informationen auf deutsch..
die Schuldfrage scheint inzwischen schon geklärt.. aber für mich trotzdem unverständlich wie so etwas bei guter Sicht passieren kann..

https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im- ... r-gefunden

es hätte der Tagtraum werden sollen und es wurde der Alptraum..

https://www.whitehearts.de/projects/gre ... aerz-2015/


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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Lagorce » 27.01.2019 - 14:00

Danke für die Links.
Habe noch folgendes Googlen können, falls es jemandem dienen kann:

Fotos der I-EDIC, angebl. gem 2. Link ein Eurocopter Ecureuil AS350B3 von 2008, ein in den Alpen recht gängiger Helikopter:
https://www.planespotters.net/photo/100 ... 3-ecureuil
http://www.dgualdo.it/regs4/iedic.htm

Sollte also eigentlich mit verschneitem Hintergrund ziemlich gut sichtbar sein, vermute, dass Sichtbedingungen nicht allzu schlecht waren.

Hier noch Fotos der F-PMGV:
http://www.hervegirard.fr/spotting/f_pmgv.htm

Hier noch spartanische Unfallberichte vom BEA (BEA-TT ist übrigens für Seilbahnunfälle zuständig, darüber sind jedoch nur sehr wenig Berichte verfügbar, zahlreiche bedeutende Zwischenfälle wurden nicht untersucht oder es wurde nichts veröffentlicht bzw. aufgelistet) betreffend frühere Zwischenfälle mit der nun verunglückten F-PMGV, unter "Téléchargement Rapport final" kann man den Bericht als PDF downloaden, habe nicht überprüft, ob englische Versionen verfügbar sind (für schwere Zwischenfälle mit internationaler Bedeutung werden Berichte oft in Englisch verfasst, hier vermutlich nicht):

Zwischenfall vom 2014-04-14:
https://www.bea.aero/les-enquetes/les-e ... cation-ong

Zwischenfall vom 2013-07-30:
https://www.bea.aero/les-enquetes/les-e ... struction/

Zwischenfall vom 2012-07-24:
https://www.bea.aero/les-enquetes/les-e ... struction/

Hier noch die amtlichen Stammdaten des Kleinflugzeugs:
Quelle https://immat.aviation-civile.gouv.fr/i ... liste.html
Immatriculation: F-PMGV

AERO-CLUB DE MEGEVE,
ALTIPORT DE MEGEVE,
3368 ROUTE DE LA CÔTE 2000
F-74120 MEGEVE
Date: 2004-08-11

Constructeur: HARD LAURENT
Aérodrome d'attache: MEGEVE (ALTIPORT)
Modèle d'aéronef: JODEL D 140 E
Région: RHONE ALPES
N° série: 463
Description: AVION
Masse Max: -
Puissance: -
Construit en: 2004

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von extremecarver » 27.01.2019 - 18:40

Auf der Rax seit ein paar Stunden Großeinsatz.
Es hat wenn ich das richtig deute wohl Leute im Maschinengraben erwischt. Der ist bei Neuschnee fast immer brandgefährlich (zusammen oder nicht vor lawinengraben die gefahhrlichste rinne im Gondelbereich. Am übelsten ist Maschinengraben Einfahrt direkt vom Bergstation Ausgang) - wobei ich nicht weiß wo gefahren wurde, im Orf Bericht U.a. ein Bild vom Maschinengraben.

Edit andere Seiten berichte. Von Abgang oberhalb der Bergstation im Schleppliftbereich, dann wäre es wohl ein/mehrere Tourengeher. Dort ist wenig steiles Gelände, aber auch nur selten wer unterwegs. Die Tourengeher sind ja meist beim gscheid bzw halt hinten bei der Rax

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von stavro_ » 27.01.2019 - 21:09

extremecarver hat geschrieben:
27.01.2019 - 18:40
Auf der Rax seit ein paar Stunden Großeinsatz.
Es hat wenn ich das richtig deute wohl Leute im Maschinengraben erwischt. Der ist bei Neuschnee fast immer brandgefährlich (zusammen oder nicht vor lawinengraben die gefahhrlichste rinne im Gondelbereich. Am übelsten ist Maschinengraben Einfahrt direkt vom Bergstation Ausgang) - wobei ich nicht weiß wo gefahren wurde, im Orf Bericht U.a. ein Bild vom Maschinengraben.

Edit andere Seiten berichte. Von Abgang oberhalb der Bergstation im Schleppliftbereich, dann wäre es wohl ein/mehrere Tourengeher. Dort ist wenig steiles Gelände, aber auch nur selten wer unterwegs. Die Tourengeher sind ja meist beim gscheid bzw halt hinten bei der Rax
einsatz beendet
https://noe.orf.at/news/stories/2961142/

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Highlander » 28.01.2019 - 05:01

21 jähriger Schweizer in Lech ohne Ausrüstung und bei LWS 3 in den freien Skiraum eingefahren... ?? 8O
.. hatte Riesenglück das er das überlebt hat...
...Zum Glück kamen zwei Skifahrer vorbei, die Schaufeln bei sich hatten....
https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2961148/

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von christopher91 » 28.01.2019 - 07:55

Zunächst suchten Sie mit Skistöcken, oh man !

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Ski70 » 28.01.2019 - 08:04

Highlander hat geschrieben:
28.01.2019 - 05:01
21 jähriger Schweizer in Lech ohne Ausrüstung und bei LWS 3 in den freien Skiraum eingefahren... ?? 8O
.. hatte Riesenglück das er das überlebt hat...
...Zum Glück kamen zwei Skifahrer vorbei, die Schaufeln bei sich hatten....
https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2961148/
LWS 2 war gestern dort ausgegeben, nicht 3


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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von Highlander » 28.01.2019 - 08:53

Ski70 hat geschrieben:
28.01.2019 - 08:04
Highlander hat geschrieben:
28.01.2019 - 05:01
21 jähriger Schweizer in Lech ohne Ausrüstung und bei LWS 3 in den freien Skiraum eingefahren... ?? 8O
.. hatte Riesenglück das er das überlebt hat...
...Zum Glück kamen zwei Skifahrer vorbei, die Schaufeln bei sich hatten....
https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2961148/
LWS 2 war gestern dort ausgegeben, nicht 3
Für mich ist für diese Gegend der Lawinenlagebericht von Tirol massgeblich, und dort war LWS 3.
Bei dem Neuschnee vom Samstag und dem Wind eine LWS von 2 für Lagen oberhalb von 2000 mtr herauszugeben ist dilletantisch... Den Lawinenlagebericht von Vorarlberg ignoriere ich schon seit längerem...
Die Bergstation von dem Lift liegt auf 2300 mtr in absolut hochalpinen Gelände..

schneeberglift
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von schneeberglift » 28.01.2019 - 09:04

Recht und gut, aber die meisten werden sich doch auf den Vorarlberger Bericht (der im Westteil ja auch angegeben ist an Aushängen und vor allem an den Anzeigetafeln angezeigt wird) verlassen. Allerdings sind die Hänge unter der Mohnenfluh steil und tückisch, von dem her Glück im Unglück!
christopher91 hat geschrieben:
28.01.2019 - 07:55
Zunächst suchten Sie mit Skistöcken, oh man !
Wie wärst du das ohne jegliche Ausrüstung fürs Gelände und ohne Sonde angegangen?
Mit den Skiern im Feld zu stochern dürfte ja genau so schlecht gehen wie mit den Stücken?!
Saison 2018/19: Ischgl- Samnaun, 17x Schneeberglifte Waldau, Silvretta Montafon, 5x Ski Arlberg, Feldberg, Skisafari Liftverbund Feldberg, Oberjoch
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von danimaniac » 28.01.2019 - 09:15

christopher91 hat geschrieben:
28.01.2019 - 07:55
Zunächst suchten Sie mit Skistöcken, oh man !
Und Respekt dafür das vorhandene Material sinnvoll einzusetzen und dem Kerl das Leben damit zu retten.
Es ist doch wirklich nur diesem Einsatz und der Verkettung glücklicher Umstände (kamen noch zwei mit Schaufeln) zu verdanken, dass es nur 12 Minuten gedauert hat.
Womit soll ein "Pistenskifahrer" denn sonst suchen? Mit den Augen?
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von flamesoldier » 28.01.2019 - 11:26

danimaniac hat geschrieben:
28.01.2019 - 09:15
christopher91 hat geschrieben:
28.01.2019 - 07:55
Zunächst suchten Sie mit Skistöcken, oh man !
Und Respekt dafür das vorhandene Material sinnvoll einzusetzen und dem Kerl das Leben damit zu retten.
Es ist doch wirklich nur diesem Einsatz und der Verkettung glücklicher Umstände (kamen noch zwei mit Schaufeln) zu verdanken, dass es nur 12 Minuten gedauert hat.
Womit soll ein "Pistenskifahrer" denn sonst suchen? Mit den Augen?
Absolut korrekt. Ich als hauptsächlich auf Pisten anzutreffender Fahrer habe mir nun allerdings Schaufel und Sonde zugelegt. Die Schaufel kann man immer gebrauchen, sei es um feststeckende Snowboarder auszubuddeln oder sein eingeschneites Auto zu befreien (Saalbach Anfang Januar lässt grüßen...). Und die Sonde wiegt nicht viel, ich fahre sowieso immer mit Rucksack. Im Fall der Fälle möchte ich als Helfer nämlich nicht mit Skistöcken suchen müssen...
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

48 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 8x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von danimaniac » 28.01.2019 - 11:31

flamesoldier hat geschrieben:
28.01.2019 - 11:26
danimaniac hat geschrieben:
28.01.2019 - 09:15
christopher91 hat geschrieben:
28.01.2019 - 07:55
Zunächst suchten Sie mit Skistöcken, oh man !
Und Respekt dafür das vorhandene Material sinnvoll einzusetzen und dem Kerl das Leben damit zu retten.
Es ist doch wirklich nur diesem Einsatz und der Verkettung glücklicher Umstände (kamen noch zwei mit Schaufeln) zu verdanken, dass es nur 12 Minuten gedauert hat.
Womit soll ein "Pistenskifahrer" denn sonst suchen? Mit den Augen?
Absolut korrekt. Ich als hauptsächlich auf Pisten anzutreffender Fahrer habe mir nun allerdings Schaufel und Sonde zugelegt. Die Schaufel kann man immer gebrauchen, sei es um feststeckende Snowboarder auszubuddeln oder sein eingeschneites Auto zu befreien (Saalbach Anfang Januar lässt grüßen...). Und die Sonde wiegt nicht viel, ich fahre sowieso immer mit Rucksack. Im Fall der Fälle möchte ich als Helfer nämlich nicht mit Skistöcken suchen müssen...
Pures Interesse: LVS auch? Vorbildlich ist es auf jeden Fall überhaupt das Zeug mitzuführen. Auf der Piste bin ich meistens ohne Rucksack unterwegs.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2018/2019

Beitrag von christopher91 » 28.01.2019 - 13:04

danimaniac hat geschrieben:
28.01.2019 - 09:15
christopher91 hat geschrieben:
28.01.2019 - 07:55
Zunächst suchten Sie mit Skistöcken, oh man !
Und Respekt dafür das vorhandene Material sinnvoll einzusetzen und dem Kerl das Leben damit zu retten.
Es ist doch wirklich nur diesem Einsatz und der Verkettung glücklicher Umstände (kamen noch zwei mit Schaufeln) zu verdanken, dass es nur 12 Minuten gedauert hat.
Womit soll ein "Pistenskifahrer" denn sonst suchen? Mit den Augen?
Es ist absolut korrekt wenn man nichts dabei hat, mit den Stöcken zu suchen, keine Frage. Bedarf aber halt auch Zufall, dass man ihn dann so findet.

In der TT stand erst, dass die ganze Gruppe Abseits unterwegs war ohne Ausrüstung, dies wollte ich mit der Aussage kritisieren. War ja nach den neueren Infos aber ja nur der Verschüttete Abseits unterwegs, der sich nun dann bei seinen Kameraden und dem Schutzengel bedanken kann.
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