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ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von PassyTheMountainGuy » 13.02.2019 - 11:32

Ich vergleiche mal Äpfel mit Birnen.

Über Weihnachten und Neujahr waren wir 12 Tage in Thailand. Wir verbrachten den gesamten Urlaub in 5 Sterne Hotels ... aber trotz Flug war es defintiv billiger als einen gleich langen Skiurlaub in einem österreichischen 4 Sterne Superior Hotel zu verbringen.

Ein 4 Sterne Superior Hotel in St. Anton oder Kitzbühel kostet in der Periode locker über 400€ pro Zimmer und Nacht ...


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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von snowflat » 13.02.2019 - 13:15

Weil es Anfangs der Diskussion auch um den Grund der rückläufigen Anzahl Schulskikurse ging:
Das Interesse an Skikursen in den Schulen nimmt stark ab. Ein Grund sollen die hohen Kosten sein. Jede vierte Schule verzichtet demnach auf eine Skiwoche. Für 90 Prozent der Kinder seien Kosten und Zeitaufwand zu hoch, heißt es.
Interessant auch die Aussage:
Die Seilbahnen in Vorarlberg würden den Eindruck machen, dass sie gar kein Interesse daran hätten, Schüler in die Skigebiete zu locken, sagt Hämmerle.
Quelle: Interesse an Schulskikursen schwindet
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von icedtea » 13.02.2019 - 13:24

Wenn noch nicht mal Schulen in den Alpen es schaffen durchgängig Skiwochen abzuhalten :?

Wo sich der Zeitaufwand zwischen einer Skiwoche und einer sonstigen Klassenfahrt unterscheidet ist mir ein Rätsel.

Und als Skigebietsbetreiber sollte man sich vielleicht mehr überlegen in den jeweiligen Nebensaisonzeiten spezielle Angebote für Schulgruppen anzubieten (habe ich an der ein oder anderen Stelle schon gesehen); die müssen doch eigentlich auch zusehen, dass sie Nachwuchs bekommen. Wenn man so etwas (wenn man Zeiten hat, in denen nicht viel los ist) nicht macht ist man arg kurzsichtig.

Wobei ich ahne, dass es den ein oder anderen gibt, der bei sowas um seine leere Piste fürchten würde 8) :wink:
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von Latemar » 13.02.2019 - 13:28

icedtea hat geschrieben:
13.02.2019 - 13:24


Und als Skigebietsbetreiber sollte man sich vielleicht mehr überlegen in den jeweiligen Nebensaisonzeiten spezielle Angebote für Schulgruppen anzubieten (habe ich an der ein oder anderen Stelle schon gesehen); die müssen doch eigentlich auch zusehen, dass sie Nachwuchs bekommen. Wenn man so etwas (wenn man Zeiten hat, in denen nicht viel los ist) nicht macht ist man arg kurzsichtig.
Gitschberg/Jochtal z.B.
Auch in Allegehe sieht man viel.
Wagrein (war mein Sohn), dort sogar Ski in/out.

Gerade für kleinere Gebiete eigentlich doch eine Strategie.


Gruß!
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von lokfuehreraufski » 13.02.2019 - 20:18

Aber auch nur die älteren ... wir hatten ewig einen total zerfledderten aus den 80er Jahren daheim und einen etwas neueren glaube von 1994 ... da habe ich als Kind tagelang drin geblättert und meine Eltern genervt wo ich skifahren will
Genau wie ich... Immerhin einige Gebiete habe ich dann aber doch irgendwann gesehen.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von lokfuehreraufski » 13.02.2019 - 20:35

Gestern war ich Skifahren in Münstertal-Wieden im Südschwarzwald. Dort kann es zum Gespräch mit einem Liftmitarbeiter, der nach eigenen Angaben seit 1970 dort arbeitet. Er sagt, es werden jedes Jahr weniger Skifahrer. In der Tat waren wir vielleicht 20 Wintersportfans im Gebiet. Am nicht allzu geben in Feldberg hingegen, stets in der Presse präsent: Massen überall, auch außerhalb der Ferien. Würden sich die Menschen besser in der Region verteilen, wäre das für das Überleben der unbekannteren Gebiete toll.

Preislich würde es sich lohnen, im konkreten Fall habe ich für die Halbtageskarte (9-12:45 Uhr,) 18€ bezahlt, am Feldberg kosten 3 Stunden schon 28€. Von den Pisten her kann das kleinere Gebiet sehr gut mithalten.

Leider hat man aber kaum vernünftiges Marketing, die Talstation am Wiedener Eck sieht von der vorbeiführenden Straße zur Belchenseilbahn aus wie eine Ruine, ein Hinweis zur Größe des Gebietes und dass es eben kein Einzellift, sondern eine Skischaukel ist, fehlt völlig.

Ganz unten im Wiesental steht zwar ein Schild dass dir Lifte offen seien, aber ein cleverer Spruch wir "Schluss mit Anstehen" oder "Freie Fahrt für freie Skifahrer" fehlt.

Ich denke, es hängt also auch ein bisschen am selbst (nicht) geschaffenen Image der preiswerteren Gebiete, dass sie langsam aussterben.

Zum Preisniveau des Skisports: mit Läden wie Decathlon kann man schon auch mit weniger Geld eine Ausrüstung bekommen. Auch manch lokales Fachgeschäft hat durchaus attraktive Angebote (Meine Skistiefel bekam ich beim regionalen Händler in Eimeldingen bei Lörrach für 180€, die Ski für 179 inkl Bindung. Passabel einkleiden kann man sich sicher auch für etwa 200€ oder weniger mit allem drum und dran.

In Lienz in Osttirol gab es seinerzeit mal eine Pauschale, wo man für seinerzeit unter 400€ (??) Unterkunft, Skipass und ein Paar Ski zum Mitnehmen bekommen hat.

Auch Saisonmiete für die Ausrüstung oder der Verleih Zuhause statt in der Skiregion können den Preis drücken (wobei gerade bei den Skistiefeln da wohl ein eigenes, perfekt passendes Paar am Besten ist).

Aber allein von den Preisen für die Skipässe her hat es gerade in den letzten zehn Jahren geradezu unverschämt teurer geworden (in der Schweiz kurioserweise m.E. nicht soooo stark). Ich denke mehr als 400€ für eine Woche sollte man als vierköpfige Familie nicht für den Skipass zahlen müssen!
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von Christian Heinrich » 13.02.2019 - 22:27

NeusserGletscher hat geschrieben:
11.02.2019 - 13:37
starli hat geschrieben:
11.02.2019 - 12:28
Gibt ja auch keinen verpflichtenden Badeurlaub.
Schwimmen zählt auch heute noch im Schulsport zu den Pflichtveranstaltungen, sogar in der Grundschule.
Schulschwimmen hat nichts mit Badeurlaub zutun. Im Schwimmunterricht werden schlichtweg überlebenswichtige Fähigkeiten beigebracht. Wer schon mal mit dem Fahrrad unfallmäßig in einen Fluß gefallen ist oder Ähnliches, weiß, wovon ich rede. Das eine mit dem anderen zu vergleichen, ist einfach nur - mit Verlaub - Schwachsinn. Skifahren - so viel Spaß, wie mir das macht - ist übrigens auch nicht überlebenswichtig...
lokfuehreraufski hat geschrieben:
13.02.2019 - 20:35
Ich denke mehr als 400€ für eine Woche sollte man als vierköpfige Familie nicht für den Skipass zahlen müssen!
v.A., wenn man bedenkt, dass man nur für nur wenig mehr den JAHRESpass für den Südschwarzwald als Familie bekommt. Fast alle Schüler, die bei mir in der Schule skifahren, haben den Pass. In den Skiurlaub fährt eigentlich keiner von denen...
frei noch Loriot:
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ein skiloses Leben zwar durchaus möglich, aber wenig sinnvoll ist.


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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von NeusserGletscher » 13.02.2019 - 22:42

Christian Heinrich hat geschrieben:
13.02.2019 - 22:27
Schulschwimmen hat nichts mit Badeurlaub zutun.
Richtig. Denn unter einem Badeurlaub verstehe ich in erster Linie Vergnügen. In einer Skifreizeit steht dagegen eher der Unterricht im Vordergrund. Fußball, Handball, Turnen und andere Sportarten sind auch nicht überlebenswichtig und werden trotzdem im Schulsport unterrichtet. Wenn man den Auftrag der Schule so versteht, dass sie ihren Schülern ein möglichst breites Spektrum an Fertigkeiten mit auf den Lebensweg geben soll, dann gehört halt auch Wintersport dazu. Manche Kinder haben von ihrem Elternhaus aus keinen Zugang zum Wintersport. Wenn man ihnen diese Möglichkeit nicht verbauen möchte, bleibt am Ende nur die eine Woche Skifreizeit.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von Fab » 14.02.2019 - 01:37

Das Interesse an Skikursen in den Schulen nimmt stark ab.
Hat mehrere Gründe - der oben erwähnte Zeitaufwand gehört eher nicht dazu.
"Früher" fuhr fast der komplete Klassenverband. Okay, ich war noch in einer reinen Jungenklasse und ich war der einzige mit einem Migrationshintergrund ;D .
Greift aber für einen Halbösterreiche nicht wirklich.

Vom allgemein abnehmenden Interesse der Kinder bzw. Jugendlichen sich überhaupt noch im Freien aufzuhalten abgesehen :D spielt auch
das Geld eine Rolle.

Durch Änderungen des Haftungsrechts sind, falls irgendwas passiert, die Lehrer fast immer die Doofen.
Dazu kommen noch die Helikopters, die ihren Nachwuchs zu unselbständigen Dauerbetreuungsabhängigen machen.
Das macht die Lehrer unlustig mit ihren Kids fortzufahren.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von turms » 14.02.2019 - 16:33

Ein anderer Grund ist die Leute mit Migrationshintergrund
Laut bpb.de 19,3 Millionen der insgesamt 81,7 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund haben
Glauben Sie dass diese Leute eine Interesse an Skifahren haben? und wenn ja wie viele?
Ich kenne keine Griechische, oder z.B. Türkische Familie bzw Leute die Skiurlaub machen oder machen wollen.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von Chense » 14.02.2019 - 17:48

turms hat geschrieben:
14.02.2019 - 16:33
Ein anderer Grund ist die Leute mit Migrationshintergrund
Laut bpb.de 19,3 Millionen der insgesamt 81,7 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund haben
Glauben Sie dass diese Leute eine Interesse an Skifahren haben? und wenn ja wie viele?
Ich kenne keine Griechische, oder z.B. Türkische Familie bzw Leute die Skiurlaub machen oder machen wollen.
Aufpassen turms hier wurde man für die Aussage schon rassist genannt ;)

Und bezüglich Schulskikurse ... ja die Haftung ist sicher ein Riesenproblem ... heute ist ja keiner mehr selber schuld wenn er die Brettln ned im Griff hat ... das Skigebiet wars oder der Schnee oder der Liftler oder halt der Lehrer
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
die letzte PB abgebrochen,
und die letzte Piste modelliert ist,
werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist.

Skisaison 2018 / 2019:
Stand 23.04.19 - 15 Skitage, 11 Skigebiete - More to come!
1x Stilfserjoch, 1x Schetteregg, 3x Lachtal, 2x Hittisberg, 3x Hagenberg, 2x Hündle, 1x Pfänder, 1x Andelsbuch, 1x Bödele, 3x Damüls, 1x Ehrwalder Alm

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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von de Yeti » 14.02.2019 - 23:13

turms hat geschrieben:
14.02.2019 - 16:33
Ein anderer Grund ist die Leute mit Migrationshintergrund
Laut bpb.de 19,3 Millionen der insgesamt 81,7 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund haben
Glauben Sie dass diese Leute eine Interesse an Skifahren haben? und wenn ja wie viele?
Ich kenne keine Griechische, oder z.B. Türkische Familie bzw Leute die Skiurlaub machen oder machen wollen.
Ja und?!^^

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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von danimaniac » 15.02.2019 - 07:33

de Yeti hat geschrieben:
14.02.2019 - 23:13
turms hat geschrieben:
14.02.2019 - 16:33
Ein anderer Grund ist die Leute mit Migrationshintergrund
Laut bpb.de 19,3 Millionen der insgesamt 81,7 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund haben
Glauben Sie dass diese Leute eine Interesse an Skifahren haben? und wenn ja wie viele?
Ich kenne keine Griechische, oder z.B. Türkische Familie bzw Leute die Skiurlaub machen oder machen wollen.
Ja und?!^^
Ich würde dir mal kurz die Berichte von starli ans Herz legen. Skigebiete in Griechenland und Türkei. Griechen und Türken, die Skifahren gehen....
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von noisi » 15.02.2019 - 07:51

Mal andersrum gedacht, wenn es keine Migranten gäbe, würden dann mehr Einheimische, Österreicher, Deutsche Skifahren? Wohl kaum oder?
Trotzdem ist es eine Feststellung, dass sich das Publikum auf den Pisten und das auf den Straßen meines Wohnortes (und auch alles früheren) radikal unterscheidet.
danimaniac hat geschrieben:
15.02.2019 - 07:33
turms hat geschrieben:
14.02.2019 - 16:33
Ein anderer Grund ist die Leute mit Migrationshintergrund
Laut bpb.de 19,3 Millionen der insgesamt 81,7 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund haben
Glauben Sie dass diese Leute eine Interesse an Skifahren haben? und wenn ja wie viele?
Ich kenne keine Griechische, oder z.B. Türkische Familie bzw Leute die Skiurlaub machen oder machen wollen.
Ich würde dir mal kurz die Berichte von starli ans Herz legen. Skigebiete in Griechenland und Türkei. Griechen und Türken, die Skifahren gehen....
Es soll auch Griechen geben, die hier im Forum schreiben... Deshalb sollte man den Beitrag von Turms dann doch etwas enster nehmen.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von Fab » 15.02.2019 - 10:31

An die beiden Herren "de Yeti" u. "danimaniac":

Bei einem Minimum an nachdenken wird man zu dem Ergebnis kommen, dass es Auswirkungen hat wenn 20% der Bevölkerung grundsätzlich kein Verhältnis zum Skifahren haben.

Zu den Exoten-Skigebieten: Skisport ist in den dortigen Bevölkerungen nur in mikroskopischer Dosis vorhanden. In Mitteleuropa war/ist
Skifahren ein Massensport. Der Kauaksus beispielsweise ist nur minimal kürzer wie der Alpenbogen von Nizza bis Wien, aber nur einige im Grunde Kleinskigebiete.
Ach ja :D - Es gibt auch eine Skihalle in Dubai.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von danimaniac » 15.02.2019 - 10:48

Die Zahl an "Ur-"Österreichern/Deutschen/Schweizern sinkt ja nicht.
Warum also die Zahl der Skifahrer? Das ist doch die Kernfrage, das hat mit Migration erstmal nichts zu tun.

Das das in "bunten" Schulklassen natürlich ein anderes Thema ist und viel präsenter ist klar. Aber das hat erstmal nichts damit zu tun dass sich weniger Ureinwohner Mitteleuropas zum Skifahren mit ihren Familien entscheiden.
Das Interesse sollte einfach bei Allen geweckt werden. Scheißegal wo einer herkommt. Und Schnee faszinierend finden doch fast alle. Warum sonst fahren Asiaten busweise an die neuralgischen Punkte?

Zu den Exoten-Skigebieten:
Skisport war in Mitteleuropa vor 150 Jahren nur in mikroskopischer Dosis vorhanden. Mach es möglich, und die Leute werden schon kommen.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von DerNiederbayer » 15.02.2019 - 11:07

danimaniac hat geschrieben:
15.02.2019 - 10:48
Die Zahl an "Ur-"Österreichern/Deutschen/Schweizern sinkt ja nicht.
Warum also die Zahl der Skifahrer? Das ist doch die Kernfrage, das hat mit Migration erstmal nichts zu tun.
Die Anzahl der "Ur-Deutschen" sinkt schon seit Jahren, weil die Sterberate höher ist als die Geburtenrate. Und der Anteil der Unter-20-Jährigen (in diesem Altersbereich fangen die Leute meistens mit dem Skifahren an) an der sowieso schon schrumpfenden Gesamtbevölkerung wird auch immer kleiner. Das ist denke ich in Österreich und der Schweiz nicht anders.
Saison 2018/19: 2 x Stubaier Gletscher, 3 x Zillertalarena, 1 x Zillertal 3000, 1 x Hochzillertal, 1 x Snowspace Salzburg, 1 x Wurzeralm, 2 x Skiwelt, 1 x Hinterstoder, 1 x Hochkönig, 1 x Skizentrum Mitterdorf, 1 x Hochficht, 1 x Haus/Schladming, 1 x Schlossalm/Stubnerkogel, 6 x Dachstein West, 1 x Obertauern, 1 x Lech/Zürs/Warth, 1 x St. Anton/Rendl/Albona, 1 x Flachauwinkl/Zauchensee

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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von noisi » 15.02.2019 - 11:15

danimaniac hat geschrieben:
15.02.2019 - 10:48
Die Zahl an "Ur-"Österreichern/Deutschen/Schweizern sinkt ja nicht.
Warum also die Zahl der Skifahrer? Das ist doch die Kernfrage, das hat mit Migration erstmal nichts zu tun.
Natürlich haben Migranten per se nichts damit zu tun das die Anzahl der Skifahrer sinkt und schon garnicht damit, dass die Preise steigen. Es macht keinen Sinn aus dem Thema hier eine Migrationsdebatte zu machen.
danimaniac hat geschrieben:
15.02.2019 - 10:48
Das das in "bunten" Schulklassen natürlich ein anderes Thema ist und viel präsenter ist klar. Aber das hat erstmal nichts damit zu tun dass sich weniger Ureinwohner Mitteleuropas zum Skifahren mit ihren Familien entscheiden.
Das Interesse sollte einfach bei Allen geweckt werden. Scheißegal wo einer herkommt. Und Schnee faszinierend finden doch fast alle. Warum sonst fahren Asiaten busweise an die neuralgischen Punkte?
Möglicherweise liegt das daran, dass der Urlaub meistens in den Herkunftsländern verbracht wird.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von vetriolo » 15.02.2019 - 11:17

danimaniac hat geschrieben:
15.02.2019 - 10:48
Die Zahl an "Ur-"Österreichern/Deutschen/Schweizern sinkt ja nicht.
Doch, tut sie, und zwar schon seit langem.
https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/
Warum also die Zahl der Skifahrer? Das ist doch die Kernfrage, das hat mit Migration erstmal nichts zu tun.
Natürlich gibt es auch andere Gründe wie das Sinken der Reallöhne bei der unteren Hälfte der Einkommen. Das kann wiederum auch mit der wachsenden Konkurrenz bei nicht gut ausgebildeten Arbeitnehmern zusammenhängen. So etwas ist schwer statistisch zu erfassen.
Das Interesse sollte einfach bei Allen geweckt werden. Scheißegal wo einer herkommt. Und Schnee faszinierend finden doch fast alle. Warum sonst fahren Asiaten busweise an die neuralgischen Punkte?
Warum haben dann nach einem kurzen Boom in Korea mehrere Skigebiete inzwischen komplett dichtgemacht?
https://www.reuters.com/article/us-olym ... SKBN1F827S
The number of South Koreans skiing has been on the decline since 2012 from its peak around 6.8 million in the 2011-2012 winter ski season, according to data from the Ski Resort Business Association of Korea. In the 2016-2017 season around 4.8 million South Koreans took to the slopes."
Zunahme sieht anders aus.
Zu den Exoten-Skigebieten:
Skisport war in Mitteleuropa vor 150 Jahren nur in mikroskopischer Dosis vorhanden. Mach es möglich, und die Leute werden schon kommen.
Wenn sie dauerhaft Interesse haben und es sich leisten können und wollen. Beides würde ich mit einem großen Fragezeichen versehen, denn die Einkommensschere wird wegen der zunehmenden Technisierung (Stichwort: KI) weiter wachsen und sich imho sogar noch beschleunigen.


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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von danimaniac » 15.02.2019 - 11:33

Okay, ich gebe zu, dass die Aussage, dass die Zahl der Ureinwohner gleich bliebe widerlegt und falsch war.
Meine Schuld.

Bleibe dabei, dass Migration nicht der Grund ist. Vor Allem nicht der Grund, dass "Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird".
Geld ist der Grund: https://www.deutschlandfunkkultur.de/ru ... _id=394476

und wie es verteilt ist und dass es nicht verteilt wird.
(ist das jetzt zu pauschal und zu einfach?) :twisted:
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von Rüganer » 15.02.2019 - 11:51

Bei den Migranten ist ja noch zu berücksichtigen, dass ja auch viele aus Osteuropa kommen und dort ist das Skifahren ja auch bekannt.
Kann also nicht die Hauptursache für zurückgehendes Interesse sein.

Geldmangel dagegen schon, gerade im reichen Deutschland .

Durchschnittseinkommen pro Haushalt in D ~ 2000 € im Monat.
Der Median des Nettoeinkommens lag 2013 bei 1.345 Euro pro Kopf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittleres_Einkommen

Wahrlich kein Brüller.
Und wird ja gerne mit dem Durchschnittseinkommen kaschiert, dass ein paar Millionäre und Milliardäre nach oben treiben.


Kumpel zahlt mit 3 Kindern 5000 die Woche in den Dolomiten, 4* Hotel HP.


Dazu kommt noch, dass in Deutschland fast 50% der Haushalte Miete zahlen müssen, die ja auch stark gestiegen sind.
Die Eigentümer zahlen Kredite ab.


Dazu kommt vielleicht auch noch eine gewisse Übersättigung.
Wenn ich die vollen Pisten zur Hauptsaison sehe, mindert das auch meine Lust.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von me62 » 15.02.2019 - 11:56

danimaniac hat geschrieben:
15.02.2019 - 10:48
Warum also die Zahl der Skifahrer? Das ist doch die Kernfrage, ...
Gibt es zu dieser immer wieder gestellten Kernfrage empirische Daten? Ich habe weder bei meinen in diesem Winter absolvierten 24 Skitagen noch in den letzten Jahren jemals das Gefühl gehabt, dass sich auf den Pisten weniger Leute als früher tummeln.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von Pancho » 15.02.2019 - 11:59

Weil eine Agglomerierung des Angebotes stattfindet. Immer mehr Skifahrer jagen den immer weniger vermeintlichen "trendy"-Gebieten nach und verstopfen diese, während immer mehr Kleine pleite gehen. Dazwischen findet immer weniger statt...
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von Fab » 15.02.2019 - 12:21

Bin immer wieder über die Diskussion hier verwundert. Die Fakten liegen seit Jahren auf dem Tisch, sind soziologisch u.ökonumisch untersucht und kommuniziert. Die Politik und vor allem die Tourismusanbieter beschäftigen sich permanent mit den Folgen.

Es gibt auch nicht den einen Grund, aber einige wenige bedeutende Gründe, die ja genannt wurden.

Einen Grund, evtl. hab ich ihn überlesen,möchte ich noch anführen, nämlich die Konkurrenz durch den Fernflugmassentourismus.
Es ist preislich eine Überlegung wert ob ich zum Skifahren gehe oder in die Sonne. Viele entscheiden sich für Kuba, DomRep o. Thailand.
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Re: ze.tt: "Warum Skifahren immer mehr zu einem Sport für Reiche wird"

Beitrag von de Yeti » 15.02.2019 - 12:25

Fab hat geschrieben:
15.02.2019 - 10:31
An die beiden Herren "de Yeti" u. "danimaniac":

Bei einem Minimum an nachdenken wird man zu dem Ergebnis kommen, dass es Auswirkungen hat wenn 20% der Bevölkerung grundsätzlich kein Verhältnis zum Skifahren haben.
Das mag sein, hat aber damit, dass immer weniger Bio-Deutsche/-Österreicher/-Schweizer zum Skifahren gingen oder Skifahren nur noch für Reiche sei, nichts zu tun, was bei einem Minimum an Nachdenken aber auch klar sein sollte.


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