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Rigorose Fahrverbote in Tirol

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gfm49
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von gfm49 » 12.07.2019 - 16:23

starli hat geschrieben:
12.07.2019 - 12:20
Seh ich zwar auch so, aber die Gegenseite würde nun sicher sagen: Wenn du Landschaft erleben willst, fahr mit dem Rad oder geh zu Fuß ,-)
Ich habe weder die Mittel noch die Zeit noch die körperliche Verfassung eines Rudolf Wötzel :wink:


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br403
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von br403 » 12.07.2019 - 19:00

In Deutschland gibt es eine sehr sehr starke Automobilindustrie mit einem starken Verband. In Österreich nicht bzw. weniger (ja, es gibt Zulieferer und sogar Werke). Und das sagt schon alles warum in DE seit Jahrzehnten eine Autopolitik gemacht wird wie es halt ist. Nur so langsam merkt man dass es so nicht weitergeht.

Den besten Nahverkehr habe ich weltweit in Singapur gesehen, schnell, sicher, sauber, günstig.

Julian96
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Julian96 » 12.07.2019 - 19:42

br403 hat geschrieben:
12.07.2019 - 19:00
In Deutschland gibt es eine sehr sehr starke Automobilindustrie mit einem starken Verband. In Österreich nicht bzw. weniger (ja, es gibt Zulieferer und sogar Werke). Und das sagt schon alles warum in DE seit Jahrzehnten eine Autopolitik gemacht wird wie es halt ist. Nur so langsam merkt man dass es so nicht weitergeht.

Den besten Nahverkehr habe ich weltweit in Singapur gesehen, schnell, sicher, sauber, günstig.
Ach wirklich, wo hat man das denn gemerkt? Ich würde bestenfalls behaupten, dass der ein oder andere evtl. zu behaupten wagt, dass der ÖPNV fürn Arsch ist aber groß gemacht hat man noch nichts. Ein paar neue Busse/E-Busse/Wasserstoffbusse oder dergleichen fallen doch gar nicht auf im Vergleich zu dem was in der gleichen Zeit wegfällt. Und im Güterbereich ließt man eher, dass weitere Güterbahnhöfe geschlossen werden sollen und noch mehr auf den LKW geht.

Und wenn ich von mir zu Hause aus mit der Bahn in die nächste Stadt fahren würde, würde mich das 5,80€ kosten, selbst wenn ich allein im Auto fahre, sind das mindestens die doppelten Kosten als mit dem PKW. Von den zusäzlichen Umständen wie Strecke vom und zum Bahnhof und vom Bahnhof zu den Läden plus immens höherer Zeitaufwand ganz zu schweigen. Tatsächlich wäre das Fahrrad für diese 14km noch am sinnvollsten, ist beim Einkauf dann nur etwas umständlich. Aber alles in allem, attraktiv sieht für mich wirklich anders aus. :rolleyes:
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von br403 » 12.07.2019 - 19:51

Ich habe nicht gesagt dass es besser wird, man hat gemerkt dass was passieren muss. Bislang sind das aber nur Lippenbekenntnisse. Ich habe, obwohl ich gerne Bahn fahre, das schon abgeschlossen dass es noch besser wird, ich lebe mit dem Zustand. Da ich nur einmal im Monat in Büro bin stört mich tägliche Pendelei nicht.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von j-d-s » 12.07.2019 - 22:57

Die Aussagen, wie toll der ÖPNV ist, können eigentlich nur von Stadtbewohnern kommen. Es gibt aber (übrigens grade in Bayern und Ö) auch viele Menschen, die auf dem Land leben, wo das Höchste der Gefühle bei den Öffis ein Bus einmal pro Stunde ist (teilweise sogar noch weniger) und dann auch mit zahlreichen Haltestellen und mehrfachem Umsteigen, sodass die Fahrt mit dem Auto nur einen Bruchteil der Zeit benötigt (und Fahrrad kaum geht, weil das gerne mal 30 oder 50 km sind). Man darf beim ÖPNV nicht vergessen, dass ein Bus niemals schneller sein kann als ein Auto, denn der Bus steht genauso im Stau.

Und überall Schienen hinbauen oder die Buslinien auf Dörfer stark ausbauen (vor allem als Direkte Linien, damit man nicht 2 oder 3mal umsteigen muss) wäre eben am Ende sehr teuer. Was dann alles der Steuerzahler bezahlen müsste, denn der ÖPNV wird in den meisten Orten von der Gemeinde/Landkreis betrieben (bzw. von Gesellschaften, die diesen gehören), und die DB und ÖBB gehören auch dem Staat.

+++

Aber das ist auch gar nicht der eigentliche Punkt, denn beim konkreten Thema, den Straßensperren in Tirol und Salzburg, wäre ja mehr ÖV keine Lösung. Das sind überwiegend LKWs (die müsste man auf die Schiene zwingen, aber das will man halt politisch nicht bzw. erst in mehreren Jahrzehnten) und PKWs, die von D nach Italien in den Urlaub fahren.

Aber für Urlaubsreisen ist halt der ÖV noch weniger ne Alternative, weil Urlaubsreisende typischerweise ne Menge Gepäck dabei haben und im Zug müssten sie dann bei jedem Umsteigen sämtliche Gepäckstücke mitschleppen (was besonders in München Hbf toll ist, weil ein Kopfbahnhof ohne Unterführungen, da darf man jedesmal hundert Meter den Bahnsteig runterlaufen und dann den anderen wieder rauf), was mit Kindern dann sogar quasi unmöglich ist (Kinder machen bisweilen nicht so mit wie man es will und der Zug wartet nicht, nur weil Kinder Scherereien machen).

Außerdem sind Zugreisen natürlich meist teurer, weil dort pro Person gerechnet wird, ein Auto dagegen nicht so viel mehr verbraucht nur weil 4 statt 2 Personen drin sitzen.
extremecarver hat geschrieben:
12.07.2019 - 09:29
Inzwischen bin ich mehr und mehr sicher dass die Fahrverbote für PKW halten - und Bayern hat ja schon angekündigt dasselbe zu tun - falls Österreich die Autos einfach nach Berchtesgaden ableitet zur Stauumgehung:
Den Plan, die Blechlawine von der Autobahn direkt ins bayerische Berchtesgaden umzuleiten, hat die Landesregierung aber fallengelassen, nachdem die Deutschen eine dritte Abfertigungsspur bis Ende Juli zugesagt hatten. Die Bayern haben aber dennoch vorsorglich einen Wendeplatz für Autos betonieren lassen. Sie wollen im Fall der Fälle den Urlauberstrom postwendend nach Salzburg zurückleiten.
https://www.derstandard.at/story/200010 ... autobahnen


Also wollen die Bayern auch den Durchgangsverkehr stoppen sollte es bei ihnen stauen.... Richtung Norden liegen die Staus in Österreich ja einzig an den absolut unnützen populistischen Kontrollen.
Verstehe ich das richtig, dass in Bayern der Plan ist, wenn Salzburg die Autos nach Berchtesgaden leitet, Bayern sie dann direkt nach Salzburg zurückleitet? Einfach immer im Kreis fahren lassen? :lol:
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Julian96 » 13.07.2019 - 08:34

Was gerade in ländlicheren Regionen auch echt sinnvoll wäre, wäre der erhöhte Einsatz von Kleinbussen für so 20 Personen. Hier in der Gegend gibts Überlandlinien, die mit großen Linienbussen besetzt sind, dafür aber bestenfalls 1 mal die Stunde gefahren werden. Und selbst da sind die Busse so gut wie nie mehr als halb voll. Da wäre der Einsatz eines Kleinbus (günstiger, wendiger, weniger Dieselverbrauch) der dafür wenigstens 2 mal die Stunde fährt doch deutlich praktikabler. Und vielleicht im Abgleich mit den Stundenplänen von Schulen könnte man dann zu den Schülerstoßzeiten einige Fahrten mit dem großen Bus einplanen.

Ohne davon Ahnung zu haben, behaupte ich mal, dass da ohne große Mehrkosten eine gewaltige Attraktivitätssteigerung allein durch bessere Absprachen und besseres Management möglich wäre.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Bergfan » 13.07.2019 - 10:26

Volker_Racho hat geschrieben:
12.07.2019 - 07:47

Bist du bei deinem AT-Boykott dann auch so konsequent wie bei der Verabschiedung hier? :rofl:

Ach so, in diesem Thread sollte es nicht um öffentlichen Nahverkehr gehen? Sorry, habs übersehen, dass ab und zu mal über Straßensperren im Nachbarland geschrieben wird. PS: Urlaubs- und Reiseroutenplanung ist abgeschlossen; wenn es hier weiterhin um die Öffis geht, kann ich dann mitschreiben?


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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Schleitheim » 13.07.2019 - 10:39

Julian96 hat geschrieben:
13.07.2019 - 08:34
Was gerade in ländlicheren Regionen auch echt sinnvoll wäre, wäre der erhöhte Einsatz von Kleinbussen für so 20 Personen. Hier in der Gegend gibts Überlandlinien, die mit großen Linienbussen besetzt sind, dafür aber bestenfalls 1 mal die Stunde gefahren werden. Und selbst da sind die Busse so gut wie nie mehr als halb voll. Da wäre der Einsatz eines Kleinbus (günstiger, wendiger, weniger Dieselverbrauch) der dafür wenigstens 2 mal die Stunde fährt doch deutlich praktikabler. Und vielleicht im Abgleich mit den Stundenplänen von Schulen könnte man dann zu den Schülerstoßzeiten einige Fahrten mit dem großen Bus einplanen.

Ohne davon Ahnung zu haben, behaupte ich mal, dass da ohne große Mehrkosten eine gewaltige Attraktivitätssteigerung allein durch bessere Absprachen und besseres Management möglich wäre.
Ich kenne das Kostenverteilung deutscher Busunternehmen nicht. In der Schweiz ist es aber so, dass ein sich zu einem grossen Anteil der Kosten um Personalkosten handelt. Diese variieren nur sehr wenig, wenn ein kleinerer Bus eingesetzt wird. Aber ich bin einig mit dir, dass ein Halbstundentakt Montag - Sonntag von 05:00 - 24:00 Uhr eine massiv höhrere Nachfrage nach sich zieht. Damit kann man bei uns einen Gelenkbus (ca. 60 Sitzplätze) zu allen Tageszeiten zufriedenstellend füllen. Im Einzugsgebiet der Linie leben knapp 7000 Einwohner, im Einsatz sind jeweils drei Gelenkbusse. Wichtig ist, dass der Fahrplan einfach merkbar ist, d.h. die Schule muss den Stundenplan auf den Busfahrplan anpassen und nicht umgekehrt.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Skitobi » 13.07.2019 - 10:59

starli hat geschrieben:
12.07.2019 - 12:20
gfm49 hat geschrieben:
11.07.2019 - 13:11
Das ist der Typ Straße, auf dem ich im gesamten Alpen- und Pyrenäenraum 1000e km Urlaubsfahrten absolviert habe, weil ich Landschaft erleben und nicht auf der Autobahn entlangheizen möchte
Seh ich zwar auch so, aber die Gegenseite würde nun sicher sagen: Wenn du Landschaft erleben willst, fahr mit dem Rad oder geh zu Fuß ,-)
Wenn du als einzelner das gerne machst, ist das natürlich eine schöne Sache und kein Problem. Das Problem ist nur wenn das plötzlich "alle" machen, weil auf der Autobahn Stau ist. Dann kommst du auf der beschaulichen kleinen Bergstraße nicht mehr vor und zurück und der Spaß daran vergeht dir wahrscheinlich auch recht schnell.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Chense » 20.07.2019 - 13:04

gernot hat geschrieben:
12.07.2019 - 01:19
HBB hat geschrieben:
11.07.2019 - 20:25
Fab hat geschrieben:
11.07.2019 - 15:58
War grad in Wien. Fahr mal hin - kannst was lernen.
Absolut - da könnten sich auch viele deutsche Städte mal ein Beispiel nehmen, was alles geht, wenn man denn will. Leider sind die Erzählungen von der Stärkung des ÖPNV so wie auch der Mythos von einer Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene nichts als Lippenbekenntnisse in Sonntagsreden. (Zumindest in D). In der Realität passiert eher das Gegenteil.
Find ich spannend, daß ihr Wien als Bsp. für gelungenen ÖPNV seht, steht's mit den Öffis in D wirklich so schlecht?
Ich wohn ja in Wien und so großartig find ich den ÖPNV nun auch wieder nicht, eine kleine Auswahl was mMn nicht passt:

Bevorrangung der Straßenbahn so gut wie nirgends umgesetzt
detto Neubauten
Reisegeschwindigkeit daher entsprechend hoch...
Bei jeder Stellplatzverringerung um Öffis zu beschleunigen -> Aufschrei der jds'ler Fraktion
Ich finde sogar den Nahverkehr in Vorarlberg (ja man kann hier ohne Auto in einem 1100 Seelen Dorf leben ohne zu große Einschränkungen zu haben) deutlich besser als in vielen deutschen Städten

Ich sehe einen stündlichen Bus aber auch nicht als Einschränkung ... kann mich ja beim Großeinkauf danach richten und beim Skifahren trink ich halt noch 2 Bier wenn ich den Bus (der ohnehin in der Saisonkarte drin ist) verpasst habe ... Skiträger hat er auch wobei ich meine guten Ski lieber mit reinnehme wird auch toleriert. Morgens und abends fahren die Busse auch im 15 Minuten bzw. 30 Minuten Takt für Schüler und Berufstätige ... an den Umsteigestationen warten sie aufeinander (oder es gibt 30minütig alternierende Linien) ... was will man mehr
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Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
die letzte PB abgebrochen,
und die letzte Piste modelliert ist,
werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist.

Skisaison 2019/2020: Steht in den Startlöchern
Geplant:
Dezember 2019 - 3 Tage Schweiz
Februar 2020 - 5 Tage Südtirol
März 2020 - 3 Tage ???
April 2020 - 5 Tage Piemont

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Balu83 » 22.07.2019 - 22:51

Lkw-Fahrverbote: Bayerwald-Gemeinde will‘s machen wie Tirol
https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/3 ... UqxLvbPCX0
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von GIFWilli59 » 22.07.2019 - 23:15

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 78165.html

In dem Artikel werden die gegensätzlichen Verkehrsstrategien in Deutschland und Österreich deutlich: Die Österreicher forcieren die Schiene, während das seit knapp 10 Jahren CSU-geführte Verkehrsministerium auf die Straße setzt (bringt ja auch mehr Arbeitsplätze in Industrie und Speditionen). Während der Brennerbasistunnel etwa 2028 fertig wird, sollen die Bauarbeiten für die dt. Zulaufstrecken erst 2030 beginnen.

Durchaus verständlich also, dass die Österreicher hier nun Druck machen wollen. Vor dem Hintergrund kann ich die Fahrverbote verstehen und halte sie auch für sinnvoll. Zur Not muss man eben die Brennerbundesstraße und -Autobahn für Lkw so stark bemauten, dass die Lkw dann doch auf die Schiene ausweichen. Spätestens ab Kufstein.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von j-d-s » 22.07.2019 - 23:58

Das liegt allerdings auch maßgeblich daran, dass die CSU es allen Recht machen will, besonders den Anwohnern (also denen in Bayern). Dadurch sind zahlreiche Infrastrukturprojekte eingeschlafen oder stark verzögert, wie die Stromtrassen aus Preußen, die B15n, die A94, die A73 bei der Rothenburger Straße (hier sind wir schon bei 47 Jahren Verzögerung!), und eben auch die Bahnlinie im Inntal.

Dass dann gleichzeitig noch Umweltschützer ein Verbandsklagerecht haben und die Verfahren Jahre oder gleich Jahrzehnte brauchen tut ein übriges.

Es wäre dringend nötig, dass man hier die Verfahren strafft, insbesondere dass man bspw. festlegt, dass der Rechtsweg nach einem Jahr ausgeschöpft ist und keinerlei Einsprüche mehr möglich sind (auch alle Urteile müssen bis dahin gefallen sein).

Es ist absolut inakzeptabel, wenn alleine die Planungsphase für wichtige Infrastrukturprojekte 10 Jahre braucht nur weil da ständig irgendwelche Querschüsse von Anwohnern, Lokalpolitikern und Umweltschützern kommen.
Zuletzt geändert von j-d-s am 23.07.2019 - 00:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von extremecarver » 23.07.2019 - 00:00

Unglaublich - die Bayern brauchen also noch 22 Jahre im Optimalfall vom Beschluss bis Fertigstellung einer Flachlandsbahnverbindung... oder 1994-2040 insgesamt.

In China vergeht da von Absichtserklärung bis Fertigstellung einer Bahnstrecke in gerbirgigem Gelände vielleicht 6-8 Jahre (etwa Kunming --> Shangri-La) - und da ist dann 1/3 der Trasse mindestens auf Brücken oder in Tunneln - eher 50%. Und so eine Strecke wird zumindest auf 200km/h ausgebaut (Hauptstrecken eh auf 400 auch wenn man um Strom zu sparen die Personenzüge nur 350km/h rollen lässt).

Und die Ausfahrverbote werden eh sicherlich halten - das zweifelt niemand mehr an. Bis die Blockabfertigung vor einem EU Gericht verboten wird, falls sie denn verboten wird, wirds auch noch Jahre brauchen. Und 2028 wenn der Brennerbasistunnel öffnet - dann wird es sicherlich noch besser argumentierbar sein - bzw dann kann man evtl eh den Brenner komplett für LKW sperren (und damit erübrigt sich auch jeglicher Ausbau der Brennerautobahn).

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Fab » 23.07.2019 - 00:04

Finde auch wir sollten Rotchina, was Infrastruktur u. Rechtstaatlichkeit betrifft, als Vorbild nehmen. Nicht unser Gezerre - dort werden flugs ein paar Millionen Leute irgendwohin gesiedelt - fertig!

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von extremecarver » 23.07.2019 - 00:09

Also der ÖPNV ist in China inzwischen Europa um Jahrzehnte voraus in den 1 und 2 Tier Cities (alle Städte ab 4-5 Mio Einwohner - und dass sind halt sehr viele, Unter 4-5 Mio Einwohner ist ja Kleinstadt für China). Einzig sehr nervig - dass quasi nur von 05:30 bis 23:00 Uhr Züge und (U-)Bahnen fahren. Nachts fahren nur Busse. Aber in China merkt man ganz klar - die Planung geht Richtung Massentransport und nicht Richtung PKW. Und PKWs weg von der Straße hin in Tiefgaragen bei jedem Neubau seit zig Jahren im urbanen Gebiet.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von GIFWilli59 » 23.07.2019 - 00:33

Tatsache ist eben auch, dass die Österreicher 1999 angefangen haben zu planen, während man in Deutschland in den letzten 25 Jahren quasi nichts gemacht hat.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Fab » 23.07.2019 - 18:51

extremecarver hat geschrieben:
23.07.2019 - 00:09
Also der ÖPNV ist in China inzwischen Europa um Jahrzehnte voraus.............
wir sollten unsere Lebenszeit nicht mit dem Vergleich von Äpfeln u. Birnen verschwenden.
Zum Abschluß zu China nur zwei Bemerkungen: Dort wird
a) keinerlei Rücksicht auf die Menschen genommen. Die sind vollkommen rechtlos u. hilflos.
b) Es ist sehr praktisch Öffis zeitgleich mit dem Bau der jeweiligen Stadt zu planen :D Vor 50 Jahren waren das überwiegend noch bessere Slumsiedlungen. Das wurde alles in den letzten Jahrzehnten "hingebaut".

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Rüganer » 23.07.2019 - 21:42

Fab hat geschrieben:
23.07.2019 - 18:51
extremecarver hat geschrieben:
23.07.2019 - 00:09
Also der ÖPNV ist in China inzwischen Europa um Jahrzehnte voraus.............
wir sollten unsere Lebenszeit nicht mit dem Vergleich von Äpfeln u. Birnen verschwenden.
Zum Abschluß zu China nur zwei Bemerkungen: Dort wird
a) keinerlei Rücksicht auf die Menschen genommen. Die sind vollkommen rechtlos u. hilflos.
ähem nein
z. B .

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 68000.html

passt jetzt nicht so ganz zum Bild der rechtlosen Chinesen.
Und ein Großteil der Chinesen verfügt über Eigentumswohnungen, fast alle neugebauten Wohnungen in den letzten Jahren sind an Privatleute verkauft worden und von Banken finanziert.
Quote Wohneigentum in China 70 % im superreichen Germany 45 %.
Ergänzung : wenn in China Leute enteignet werden aufgrund von Infrastrukturprojekten o. ä., gibt es eine großzügige Abfindung.
Beispiel in einer Reportage auf arte : ein Opa verlor seine Gammelbude im Zentrum, da wurde alles abgerissen, und bekam 2 ( ! ) Eigentumswohnungen in einem 20-Geschosser-Neubau. Er verkaufte eine davon und freute sich über umgerechnet fast 150 k €.
Noch Fragen , Kinzle ?
Und auch die vielen Touristen hier in Europa zeugen nun nicht gerade von Hilflosigkeit
Fab hat geschrieben:
23.07.2019 - 18:51
b) Es ist sehr praktisch Öffis zeitgleich mit dem Bau der jeweiligen Stadt zu planen :D Vor 50 Jahren waren das überwiegend noch bessere Slumsiedlungen. Das wurde alles in den letzten Jahrzehnten "hingebaut".
Das stimmt, aber z. B. Barcelona zeigt, dass es auch in alten Städten möglich ist, gut laufende Infrastruktur zu schaffen.
Zuletzt geändert von Rüganer am 23.07.2019 - 21:47, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von beatle » 23.07.2019 - 21:44

br403 hat geschrieben:
12.07.2019 - 19:00
In Deutschland gibt es eine sehr sehr starke Automobilindustrie mit einem starken Verband. In Österreich nicht bzw. weniger (ja, es gibt Zulieferer und sogar Werke). Und das sagt schon alles warum in DE seit Jahrzehnten eine Autopolitik gemacht wird wie es halt ist. Nur so langsam merkt man dass es so nicht weitergeht.

Den besten Nahverkehr habe ich weltweit in Singapur gesehen, schnell, sicher, sauber, günstig.
Singapur ist eine Großstadt, Deutschland ist ein Flächenland.

Österreich hebt seine Fahrverbote gerne auf im Winter - wenn der Wintertourist kommt und Geld da lässt. Aber sie machen es richtig, nur wir sind zu blöd in Deutschland um es zu regulieren und abzukassieren.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von GIFWilli59 » 23.07.2019 - 22:34

beatle hat geschrieben:
23.07.2019 - 21:44
Österreich hebt seine Fahrverbote gerne auf im Winter - wenn der Wintertourist kommt und Geld da lässt. Aber sie machen es richtig, nur wir sind zu blöd in Deutschland um es zu regulieren und abzukassieren.
Das stimmt. Wenn der Verkehrsminister schlau wäre, würde er jetzt eine Maut in Form einer Vignette einführen und dann urplötzlich kurz vor der Bundestagswahl 2021 die Kfz- oder Mineralölsteuer senken, möglichst so, dass kleine und sparsame Modelle überproportional entlastet werden. Diverse Österreicher könnten auch weiterhin übers deutsche Eck fahren, aber müsste dann vlt 150 € im Jahr dafür zahlen.

Interessant ist ja auch, dass sich die Maßnahmen wie Blockabfertigung nur gegen Lkws richten und auch im Zsh. mit dem BBT nie die Rede von einem Auto-/Pkw-Verlad ist... :wink:

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Fab » 23.07.2019 - 22:39

Rüganer hat geschrieben:....ähem nein.....
Es lassen sich sicher überall überaus nette Anekdoten finden. Laß Dich nicht blenden.
China ist das Reich der Lüge. Dort wird soviel gelogen, daß niemand die Wahrheit mehr kennt - niemand!
https://www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty ... lung-china

Ach ja: chin. Touristen sagen was über den Wohlstand aus, nicht über das Verhältnis zum Staat. Darf ich an die "Kraft durch Freude"-Kreuzfahrten der Nazis erinnern, oder an die SED-Urlaubsziele in deiner Heimatregion.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von starli » 24.07.2019 - 12:18

^ Wenn man in China schön parteikonform agiert, gibt es Punkte auf dem für jeden Chinesen geführten Punktekonto, entsprechend werden Personen mit hohen Punkten bei solchen Umsiedlungsaktionen sicher bevorzugt im Vergleich zu denen, deren Konto negativ ist. Die dürfen, wenn ich mich an irgendeinen Bericht richtig erinnere, glaub dann noch nicht mal ein Auto kaufen oder einen Führerschein machen. Wobei diese Berechtigungen verlost werden oder so, weil wesentlich weniger dürfen als wollen ..

Was hätte sich Stasi und 3. Reich über die modernen Überwachungsmöglichkeiten gefreut!
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Re: Ausweichrouten der Ausweichrouten der eigentlichen Transitrouten

Beitrag von Titanium » 24.07.2019 - 15:44

gfm49 hat geschrieben:
25.06.2019 - 14:51
"Der humanste Stauraum ist die Autobahn".
Durch das Zitat bin ich auf diesen (40 Jahre alten) Artikel gestoßen: https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39909545.html. Sicher sehr interessant, auch wie sich manche Dinge technisch komplett verändert haben, andere Sachen (wie zB Stau) komplett gleich geblieben sind. Die interessanteste Aussage in dem Artikel ist allerdings "Das Durchsageziel sei nicht die Umleitung, sondern die Geschwindigkeitsreduzierung des nachfolgenden Verkehrs", wohlgemerkt vom Bayrischen Rundfunk. Nun gut, wir leben nicht mehr im Jahre 1979, aber wie sich die Ansicht je nach Standpunkt ändern kann, ist schon interessant.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von icedtea » 26.07.2019 - 10:14

Bajuwaren und Tiroler kommen sich zum Thema wieder näher 8O :lol:
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/tra ... 78957.html
Wobei man sagen muss, dass sich das erstmal wieder ziemlich wachsweich anhört :naja:
Wo ich schon war:
Ski-Zillertal 3000 (alles außer Gletscher); Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch, Hauser Kaibling; Alpendorf/Wagrain/Flachau; Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe, Wildkogel, Damüls/Mellau, Hochzeiger, Kronplatz, Söllereck, Planai/Hochwurzen, Willingen, Schnalstaler Gletscher
Was als nächstes kommt: Laax, danach Montafon


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