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Rigorose Fahrverbote in Tirol

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Christopher
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Christopher » 23.10.2019 - 20:45

https://www.tt.com/politik/landespoliti ... ber-stehen

Man ist allerdings auch bemüht, dass man wieder Mautbefreiung in Kufstein schafft.
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Talabfahrer
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Talabfahrer » 23.10.2019 - 20:49

Also ich halte mich mal lieber an das, was in der Mitteilung
Winter-Fahrverbote für den Ausweichverkehr in Tirol
und dort wiederum in der pdf-Datei
Straßenkarte Fahrverbote Kufstein steht:
Verkehrsbeschränkende Maßnahmen an starken Reisetagen im Raum Kufstein
Maßnahmen aufrecht von Samstag 21.12.2019 bis Montag 13.04.2020 jeweils an
Samstagen von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr,
sowie an Sonn- und Feiertagen von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Das bedeutet doch jedes Wochenende, oder?

Seit wann sind die B171, B172, B173 und B175 keine Bundesstraßen mehr? Bei denen geht es zwar nur um die "Dosierampeln", aber die waren ja besonders bei den Einheimischen beliebt, wenn sie im vergangenen Sommer sinnlos bei der Wochenend-Einkaufsfahrt nach Kufstein oder umgekehrt nach Kiefersfelden aufgehalten wurden, obwohl die eigentliche Zielgruppe, die durchreisenden Piefkes, oft nicht in nennenswerter Menge an den Ampeln standen. Ein bisschen später im Sommer waren einige dieser Ampeln oft außer Betrieb, wenn ich daran vorbei gefahren bin.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von icedtea » 23.10.2019 - 21:00

Die meisten Dosierampeln sind sogar mobil und waren im September/Oktober gar nicht da. Die sind übrigens auch nach meiner Kenntnis auch bei den Einheimischen nicht unumstritten :naja:
Und die werden eben deswegen benutzt, weil es sich um Bundesstraßen handelt, die nicht einfach gesperrt werden dürfen. :wink:
Und ja klar, jedes Wochenende :!:
Wo ich schon war:
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Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von David93 » 23.10.2019 - 21:09

Wenn die Vignettenpflicht dann tatsächlich fällt ist das für mich alles auch ganz sinnvoll rund um Kufstein. Das glaube ich aber erst wenn es Gesetz ist.

Mit Vignettenpflicht + Dosierampeln / Sperren + deutschen Grenzkontrollen wird das da unten kein Spaß.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von extremecarver » 23.10.2019 - 21:29

Was irgendwie sehr blöd ist - Fahrt nach Wachseee oder Kössen aus Tirol aus. Da kann man Umweg über St. Johann fahren (wenig intelligent bei dem Verkehr dort) - oder durch die Dosierampel durch. Da kann man nur hoffen dass die Ampel jeweils nur in die Fahrtrichtung von Autobahnvermeidern aktiv ist. Anderseits bin ich mir sicher - wenn man so anfährt dass man 10 Minuten vor Liftbeginn ankommt, wird man fast überall gut hinkommen. Wenn aber eh die Mautausnahme kommt - dann dürfte man die Ampeln dort nicht brauchen.

Warum in Linz die Mautpflicht auch fallen soll, ist aber schon fraglich. Keine andere Stadt in Österreich hat so stark auf Auto statt Öffentlichen Verkehr gesetzt, und sich das Problem selber zuzuschreiben wie Linz.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von starli » 23.10.2019 - 22:17

Also ich werd mir den Winter jedenfalls zweimal überlegen, ob ich bei den Fahrverboten (und Dosierampeln) nach Bayern (z.B. Kampenwand oder Pfronten) zum Skifahren fahre .. was aber im Umkehrschluss nicht heißt, dass ich stattdessen in Tirol fahren werde.

Ja, man mag nur hoffen, dass dadurch weniger Touristen in die tiroler Skigebiete fahren, dann wird das ganz schnell wieder abgeschafft werden.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Widdi » 23.10.2019 - 23:46

Also soweit ich das Sehe betrifft mich das Ausser der ein oder Anderen Ampel nicht, man muss halt dann einfach früher losfahren oder im Schigebiet schneller fahren. Aber trotzdem Frech. Ich versteh ja die Problematik mit dem Transit, habs ja erst heut auf dem Brünnstein wieder bemerkt (der ist aber auf der Deutschen Seite) Aber man hat trotzdem bis zum Gipfel die Autobahn gehört (1620m, Pendling 1563m) also 1150m höher. Ich werde fahren, dann halt eben lieber früher Aufstehen um VOR dem Zuschiss da zu sein, man kann sich ja immer noch im Ort schnell irgendwo ein Frühstück holen wenn man vor Liftbeginn da ist. Die gesperrten Landstrassen kenn ich eh ned, aber ich kompensier das ja immer durch eine frühe Anfahrt. Was mich überrascht der meiste Mist ist nun in Kufstein und Reutte, während der im Sommer in Innsbruck war, aber die Ampel am Eiberg die gabs ja eh schon länger soweit ich weiss, also für mich ändert sich nix ausser 10 Minuten früher los zu müssen.
Und der hiesige Ministerpräsident hat den Ton verschärft und ABGERATEN nach Österreich in Schiurlaub zu fahren, ich fahr sowieso nicht nach AT in Schiurlaub, weil Tagesradius sondern nach Italien (bzw. nach Südtirol) Aber da ich da eh immer die Autobahn nehme (ich fahr nur für Tankstopps raus), gut teurer aber flotter ändert sich mit den Regelungen da kaum was bei mir. Ich muss nur für die Anfahrt bei ner Tagestour am Morgen mehr Puffer einplanen also halt 10min früher losfahren, soweit so gut. Hoffe aber auch, dass viele sich von den Fahrverboten abschrecken lassen. Das Dilemma könnte man einfach beheben: Die Grenzkontrollen weg und die Autobahn bis Kufstein Süd wieder Mautfrei dann wäre vor allem rund um Kufstein der Mist unnötig. Aber da wird wohl noch ewig rumdiskutiert. Die betroffenen Strecken nutz ich ausser stellenweise die Dosierampeln eh nicht. Dazu müsste in D mal was Richtung Brennerzulauf passieren aber da geht nix rum. Dann könnte man das ja tw. auf die Schiene verlegen, das Problem ist wohl einfach der LKW-Transit. Und da versteh ich die Tiroler Regierung, manche fahren halt auch im Winter mit ungeeigneter Ausrüstung ins Gebirge, bei den LKW, aber sie müssen ja fahren vor allem Osteuropa und Südeuropa die haben dann teils total abgerockte Reifen, bleiben Liegen, weil da gilt Hauptsache Billig: Schnee? Glätte? Fahr Scheissegal, es gab zuletzt genug LKW-Unfälle mit 5 LKW oder mehr und das bei Normalen Verhältnissen (Trockene Fahrbahn oder bissl Regennass und schon krachen manchmal mehrere LKW ineinander, weil der ein oder andere Laster eben schon so abgeritten war, dass man quasi in nem Sarg fährt. Weil den Chefs drüben bei denen ists egal, Hauptsache der Laster fährt und wenn er in nen Unfall verwickelt ist "ja mei passiert halt" Und das gibt dann vor allem auf dem Transit nach Italien runter regelmäßig Chaos. Vor kurzem haben die ja mal bei uns LKW-Fahrer kontrolliert und einer hat das denen gesagt, der war aber Grieche und 45 Jahre auf der Straße (seit 1974). Da heissts halt Scheissegal ob der LKW in Ordnung ist: Fahr! Weil die Chefs intressiert in erster Linie nur der Umsatz (ist in D auch ned anders) und der Fahrer ist der Arme Teufel, der fahren muss wie nen Berserker, dass er den Umsatz generiert und je älter der Lkw oder je weniger gewartet, desto höher das Unfallrisiko. Und dass die LKW natürlich dann auch gern Stoßstange an Stoßstange fahren ist auch nicht grad förderlich, Muss einer Bremsen und einer checkts nicht. LKW Unfall und Verkehrschaos

mFg Widdi
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von flamesoldier » 24.10.2019 - 09:21

Die B19 nach Oberstdorf und die B2 nach Garmisch sind jetzt aber auch nicht grade für ihr schnelles Vorankommen berühmt und Ausweichrouten mit Kapazität sind da ebenfalls Mangelware. Nur das ignoriert unser bayrischer MP gerne...
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50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

49 Skitage in der Saison 19/20:
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Pistencruiser » 24.10.2019 - 09:30

...ebenso die B472 um Tölz wie die Anfahrtswege zum Spitzing und ans Sudelfeld.
Er plappert halt gerne drauflos, der Herr Söder - leider oft befreit von jedem Sachverstand. Sollte sich lieber mal auf die Brenner-Zulaufstrecken auf deutscher Seite kümmern.....
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von eMGee » 24.10.2019 - 10:36

Bietet sich doch an, in der Situation etwas Werbung für die heimischen Gebiete zu machen. Auch wenn die Verkehrssituation hier nicht besser ist.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 24.10.2019 - 10:45

Kann mir BITTE jemand mal erklären, was im Winter die Dosierampel an der Eibergstrasse bei Kufstein bezwecken soll???
Wenn sie direkt am Ortseingang von Kufstein wäre - ok. Aber oben am Zementwerk???

Im Winter ist das die Hauptzufahrt nach Scheffau, Going, St.Johann, Kitzbühel. Durch die Ampel an der Stelle wird Kufstein kein Stück entlastet - es wird der Verkehr auf dem Weg zur Autobahn ausgebremst.
Im Sommer mag das ja noch charmant gewesen sein - im Winter stehen die garantiert zurück bis zum Kreuz Scheffau, und suchen sich dann andere Schleichwege.

Da will man angeblich den Verkehr auf die mautpflichtige Autobahn bringen und verschiebt stattdessen mit solchen Maßnahmen den Verkehr weg von der Autobahn in die eigenen Täler.
Sinnbefreiter geht es wohl kaum noch...

Jan

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 24.10.2019 - 11:20

Ach ja, Nachtrag:
Die Mautbefreiung bis Kufstein Süd können se sich dann ja auch schenken - genau den Verkehr auf dieser Route bremsen sie ja aus...

Jan

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von icedtea » 24.10.2019 - 11:33

freerider13 hat geschrieben:
24.10.2019 - 11:20
Ach ja, Nachtrag:
Die Mautbefreiung bis Kufstein Süd können se sich dann ja auch schenken - genau den Verkehr auf dieser Route bremsen sie ja aus...

Jan
Ich kann mir nur vorstellen, dass man den Verkehr Richtung Auffahrt Wörgl leiten will, weil man da (anders als in Kufstein mit zwei Kreiseln u.a. mit der B171) nicht ins Ortsgebiet kommt. Das würde allerdings wirklich die Mautbefreiung bis Kufstei-Süd ad absurdum führen :?
Wo ich schon war:
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von extremecarver » 24.10.2019 - 12:07

Naja - bisher waren zumindest die Dosierampeln ja recht schnell weg wenn die lokale Bevölkerung darunter litt. Ankündigen, 2-3 mal durchführen - und dann heimlich damit aufhören wenn sie der Meinung sind der Durchzugsverkehr ist eh auf der Autobahn. Wird wohl im Winter nicht anders sein. Die Österreicher sind was so Sachen betrifft halt schon Italiener - nicht alles was man ankündigt wird auch so durchgeführt...

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 24.10.2019 - 13:17

icedtea hat geschrieben:
24.10.2019 - 11:33
freerider13 hat geschrieben:
24.10.2019 - 11:20
Ach ja, Nachtrag:
Die Mautbefreiung bis Kufstein Süd können se sich dann ja auch schenken - genau den Verkehr auf dieser Route bremsen sie ja aus...

Jan
Ich kann mir nur vorstellen, dass man den Verkehr Richtung Auffahrt Wörgl leiten will, weil man da (anders als in Kufstein mit zwei Kreiseln u.a. mit der B171) nicht ins Ortsgebiet kommt. Das würde allerdings wirklich die Mautbefreiung bis Kufstei-Süd ad absurdum führen :?
Genau der Gedanke wär ja eben der letzte Schmarrn:
Die Ampel soll die Mautpreller aufhalten. Glauben die denn ernsthaft, dass davon ein einziger eine Vignette kauft in Wörgl??? Die fahren dann alle schön über Bundesstraße oder Schleichwege durchs Inntal...
Und das schlimmste: die, die eine Vignette haben -und normal diese Strecke nehmen würden - weichen auch aus wegen der Ampel.
Ich zum Beispiel. Ich hab jahresvignette und die Fahrt durch Kufstein interessiert mich normal einen Scheiss. Über die Zwei Kreisverkehre auf die Autobahn ist die schnellste und direkteste Strecke. Trotz Grenzkontrolle.
Aber ich stell mich doch nicht am Sonntag Abend am Eiberg zu den ganzen Tagesskifahrern in den Stau, weil die durch die Ampel noch nicht weg sind!
Dann fahr ich halt auch Thiersee oder Wörgl. Inntal aber auch über Land. Stell mich doch nicht zu allen auf die Autobahn, die gerade ausm Zillertal heimkommen...

Besonders skurril finde ich ja dabei, dass man den zweiten Kreisverkehr in Kufstein erst vor 2 oder 3 Jahren um eine extra Abbiegespur Richtung Skigebiete ergänzt hat, damit der Ansturm im Winter reibungslos bewältigt werden kann. Ich mein: was soll das werden jetzt??? „Rein dürfens, raus nicht mehr - ihr Geld hams ja scho da gelassen - jetzt ist’s uns Wurscht!“ oder wie????
Völlig hirnbefreit in meinen Augen. Sorry.
Nach dem Kreisverkehr in Richtung Gewerbegebiet würde das Sinn machen mit der Ampel. Aber nicht da oben. Die, die gewartet haben fahren ja so trotzdem nach Kufstein rein - denn diese Strecke ist offen...

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von extremecarver » 24.10.2019 - 13:49

Ja das in Kufstein scheint uns allen wohl wenig durchdacht. In Jenbach die L7 dagegen ja nur von Norden (oben) aus gesperrt. Dass ist generell Sinnvoll bei Stau. Weil jene die da runter ausweichen - stehen ja dann nachher genauso im Stau gen Zillertal. Wenn man rauf zum Achensee so den Stau umfährt - ist es dagegen Sinnvoll - denn oben wo man auf die Achensee Bundesstraße auffährt hat es meist keinen Stau mehr. Auch die Sperren rund um Innsbruck/Brenner sind IMHO Sinnvoll (spannend wirds nächstes Jahr wenn an der Brennerautobahn die lange "Halb-Brücke" zwischen Bergeralm und Brennsersee neugebaut wird. Weil da zahlt sich die Umfahrung schon bei deutlich weniger Stau aus (also Matrei/Nößlach abfahren, und Brennersee wieder drauffahren).

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 24.10.2019 - 14:15

Naja, die "Abfahrverbote" von der Autobahn halte ich persönlich für absolut fehlgeplant. Eigener Erfahrungswert aus diesem Sommer.
Bin so ca. 1 mal im Monat nach Kroatien unterwegs gewesen. Ließ sich beruflich nicht vermeiden, auch mal zur Zeit der Fahrverbote die Tauernautobahn zu benutzen. Meine Beobachtung - die mich doch etwas erstaunt hat:
Ab etwa Flachau (Richtung Nord) kam der eigentlich reibungslos fließende Verkehr zu stocken bis zum völligen Stillstand. Kurz vor der Ausfahrt. Tja, jetzt standen da zwar Hinweisschilder, dass die Ausfahrt gesperrt ist - die waren aber viel zu klein und es stand viel zu viel drauf, als dass man Sie bei mehr als 50km/H hätte lesen können. Noch dazu das ganze Gebrabbel nur auf Deutsch.
Ich bin einfach im Stau stehen geblieben und habe gewartet - neben mir ist aber einer nach dem anderen abgefahren, um den Stau zu umgehen. Vorwiegend ausländische Kennzeichen - Holländer, Belgier, Engländer, Tschechen, Polen - all diejenigen, die die Sprache auf dem Schild eh nicht lesen konnten, hätten sie es bei der normalen Fahrgeschwindigkeit überhaupt lesen können...
Und jetzt der Irrsinn: Der Stau zog sich bis zur Autobahneinfahrt, wo EXAKT die gleichen Autos, die vorher abgefahren sind, wieder draufgefahren sind, weil sie von der Polizei zurück auf die Autobahn geschickt wurden. Riesen Gewusel an der Auffahrt natürlich... Etwa 200m nach der Auffahrt löste sich der Stau auf und alles lief wieder völlig reibungslos. Bis zur nächsten Abfahrt...
Das ganze Spiel widerholte sich durchgehend an wirklich jeder Autobahnabfahrt bis Salzburg.
Die Staus wurden letztlich eigentlich ausschließlich durch die Fahrverbote hervorgerufen...

Fazit: Durch diese Fahrverbote bremsen die Österreicher tatsächlich ihren eigentlich fließenden Verkehr auf der Autobahn aus und provozieren erst recht den Ausweichverkehr auf die Landstraßen. Jetzt kann man zwar sagen: "Hey, hat geklappt! - die sind ja zurückgeschickt worden!!!" - Aber letztendlich bekommt man A: nicht jeden und B: wären deutlich weniger zum Abfahren verleitet worden als ohne die Fahrverbote...

Ob das ganze Sinn und Zweck der Sache gewesen ist bezweifle ich mal stark. Eine Planung auf dem Reisbrett ohne aus dem Fenster zu schauen würde ich sagen - und die wird jetzt im Winter am Eiberg fortgesetzt...

Jan

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Talabfahrer » 24.10.2019 - 15:33

freerider13 hat geschrieben:
24.10.2019 - 13:17
Besonders skurril finde ich ja dabei, dass man den zweiten Kreisverkehr in Kufstein erst vor 2 oder 3 Jahren um eine extra Abbiegespur Richtung Skigebiete ergänzt hat, damit der Ansturm im Winter reibungslos bewältigt werden kann. Ich mein: was soll das werden jetzt??? „Rein dürfens, raus nicht mehr - ihr Geld hams ja scho da gelassen - jetzt ist’s uns Wurscht!“ oder wie????
Völlig hirnbefreit in meinen Augen. Sorry.
Überraschend kam das für mich allerdings nicht; hatte ich damals bereits so befürchtet:
Eiberg-Kreisverkehr wird ausgebaut 3.9.2016;
Ergebnis wie befürchtet 3.1.2017.
Zu viel Schaum vor dem Mund behindert leider den Blick auf sinnvolle Planungsvorgaben und Lösungen, leider, was manche der Politiker betrifft, auf beiden Seiten der Grenze.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Theo » 24.10.2019 - 19:57

Die Staus wurden letztlich eigentlich ausschließlich durch die Fahrverbote hervorgerufen...
Interessante Interpretation der Situation. Es tönt eigentlich so also ob die wo auf die Autobahn wieder aufgefahren sind den Rückstau verursacht haben und das wohl auch nur darum weil man sie bei der Auffahrt bevorzugt behandelt hat um die anderen Strassen wieder frei zu bekommen.
Bleibt natürlich noch die Frage warum der Stau überhaupt angefangen hat.
Für solche Fälle würde ich mir allerdings an den jeweiligen Umgehungsstrassen einen grossen Parkplatz wünschen wo man die Helden einfach mal hinstellen kann bis es wieder flüssig weiter geht.
Noch dazu das ganze Gebrabbel nur auf Deutsch.
Also in CH z.B findet man mehrsprachige Verkehrsschilder ( handelt sich dann meist eh nur um die Ortsnamen ) nur dort wo die Sprachgrenze nicht ganz klar ist.
Wenn ich irgendwo ein Verbotsschild sehe und den Text dazu nicht lesen/verstehen kann halte ich mich ans Verbotsschild, das ist die sicherste Lösung.

Und noch eins: Solche Fahrverbote gibt es auch hier bei uns und da regt sich kaum einer darüber auf.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von biofleisch » 24.10.2019 - 20:41

Theo hat geschrieben:
24.10.2019 - 19:57
Die Staus wurden letztlich eigentlich ausschließlich durch die Fahrverbote hervorgerufen...
Interessante Interpretation der Situation. Es tönt eigentlich so also ob die wo auf die Autobahn wieder aufgefahren sind den Rückstau verursacht haben und das wohl auch nur darum weil man sie bei der Auffahrt bevorzugt behandelt hat um die anderen Strassen wieder frei zu bekommen.
...tja, nur leider ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht der Fall, denn:


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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von icedtea » 24.10.2019 - 20:47

Ich glaube schon, das der Ausweichtourismus durch die modernen Navis gefördert wird, die manchmal auf Strecken umleiten, die für eine Umfahrung einfach ungeeignet sind. Viele Landstraßen haben Tempo 100, aber man kann nicht wirklich so schnell fahren, aber das Navi sieht nur die nominelle Maximalgeschwindigkeit und bekommt meist für diese Strecken auch keine Verkehrsmeldung. Das eine solche Umleitung sinnlos ist, erkennt man halt nur, wenn man die Strecke kennt und nicht als Ortsfremder :!:
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Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von MarkusW » 25.10.2019 - 04:09

Stau entsteht schon meistens an den Anschlussstellen... Beim Ausfahren wechseln viele die Spur, und beim Einfädeln muss der Hintermann teilweise bremsen. Oder noch simpler, wenn die Autobahn voll aber der Verkehr noch fließend ist, und dann noch mehr drauf fahren, dann gehts halt von der Kapazität her nicht mehr. Sagt der Hausverstand.

DIe Ampel auf der Eibergstraße finde ich auch dreist, denn das ist eben keine Ausweichstrecke. Der Standort soll wohl helfen, den Anrainerverkehr von Schwoich nach Kufstein flüssig zu halten...
Andererseits, an verkehrsstarken Tagen war auch bis jetzt schon oft Stau auf der Eibergstraße, und daher die Route über Wörgl die bessere Wahl.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von j-d-s » 25.10.2019 - 04:48

Das führt über kurz oder lang dazu dass sie in Wörgl/Kirchbichl auch ein paar "Dosierampeln" (die ich ohnehin für rechtlich fragwürdig halte) aufstellen. Ich sag ja, das geht bei denen immer weiter bis sie Komplett-Fahrverbote für nicht-Anrainer erlassen, auch auf Bundesstraßen (die ja in Ö rechtlich Landesstraßen sind, nur "B" als Kürzel haben).

Straßenausbau will natürlich auch keiner, vor allem die Anwohner nicht, denn den Eiberg müsste man eigentlich genauso wie den Fernpass eh zur Autobahn ausbauen (nicht vergessen, kurz vor Reutte enden gleich zwei deutsche Autobahnen, dennoch weigert sich Ö beharrlich, die bis zum Inntal fertigzubauen; beim Eiberg würde eine "Knoten-Pongau-Artige" Lösung reichen, also jedenfalls bevor die Asfinag da aus den vier nur drei Spuren gemacht hat).
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 25.10.2019 - 10:31

Die Lösung wäre doch eigentlich ganz einfach:
Vignettenpflicht bis Kufstein Süd wieder weg, dann will doch schon gar keiner mehr durch Kufstein. Wollte damals auch keiner mehr.
Und wenn die Deutschen unbedingt weiter ihre Grenzkontrollen machen wollen - dann sollens halt einfach die LKWs über die Raststätte ausleiten und dort kontrollieren. Seitdem sie das in Salzburg so machen hat es selbst bei hohem Verkehrsaufkommen kaum noch Verzögerung gegeben.
Dann braucht man ganz von selbst auch keine Dosierampeln oder Fahrverbote mehr...

Aber wie so oft: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht...

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Talabfahrer » 25.10.2019 - 11:17

Zumindest die Hinweistafel auf die Mautausnahme bis Kufstein Süd hat die Gemeinde Kiefersfelden treu auf der gemeindlichen Müllsammelstelle ("korrekt" Wertstoffhof) aufbewahrt.
Versteckt hinter dem Bauschutt:
Na wo ist sie denn, die Tafel?
Na wo ist sie denn, die Tafel?
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Bald wieder aktuell?
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Das Problem mit der Verkehrsbehinderung durch den ersten Kreisel am Ende der Eibergstraße wäre damit aber immer noch nicht gelöst. Bei einer Rückfahrt Richtung Bayern am Ende eines Hochsaison-Skitages würden mit der derzeitigen Verkehrsbehinderung durch die Autobahn-Grenzkontrollen immer noch genug Autofahrer versuchen, diesem Risiko durch Ausweichen durch die Stadt Kufstein zu entkommen. Viele in unserer Gegend hatten gehofft, der Spuk sei nach der bayerischen Landtagswahl vorbei. War leider aber nichts :sauer:
Bei genügend Verkehr ist irgendwann der Weg auf die Autobahn zugestaut. Dafür reicht ja derzeit fast schon der tägliche Berufsverkehr aus dem Söllland von der Eibergstrasse aus, der sich vom nächsten Kreisel zurück staut. Nebenbei würden durch die erwähnte "Dosierampel" beim Ex-Zementwerk auch alle Skifahrer aus dem Raum Kufstein "behindert", die am Wochenende in überwiegender Zahl auch über die Eibergstraße zu den Skigebieten auf der anderen Seite des Kaisers fahren und dann halt gemeinsam mit den deutschen Lemmingen am Abend nach Hause wollen.


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