Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

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Carlos23
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Carlos23 » 10.02.2020 - 10:20

"Scheint „in“ zu sein, einfach weiterzufahren...
Und bei der Häufung an Zusammenstössen bleibt halt einfach meine persönliche Erkenntnis, dass vielerorts zu viel los ist auf den Pisten."

Das zu viel los sein ist das eine, dass die Leute aber zunehmends weit über Ihren Verhältnissen fahren, das andere. Da würde man sich manchmal schon gerne den ein oder anderen schnappen...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Pancho » 10.02.2020 - 10:30

Ja, diesen Impuls mußte ich gerade gestern am Sonnenkopf mal wieder massiv unterdrücken. :twisted: :twisted:

Klassiker, ein völlig ungesteuerter Passagier auf seinem Ski im Kackstuhl-Schuss als Torpedo im Affenzahn mitten durch die überfüllte Piste gestochen. Hätte ich meinen Schwung nur einen halben Meter weiter nach links gezogen, wäre ich ohne eine Chance von hinten abgeschossen worden... :twisted: :twisted:

Wobei es beide Faktoren sind. Solche Idioten gab es immer, die wird es immer geben. Wenn die Pisten überfüllter sind, steigt einfach die Wahscheinlichkeit absolut gesehen mehrere solcher Torpedos im Publikum zu haben, gleichzeitig wirken sie sich natürlich stärker aus, sind gefährlicher.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von waikiki83 » 10.02.2020 - 10:48

In der Schweiz ist es am Wochenende leider zu 2 tödlichen Unfällen gekommen.
Ein 13-Jähriger ist in Rougemont gegen einen Eisenpfosten abseits der Piste geprallt:
https://www.blick.ch/news/schweiz/wests ... 41182.html

Und in Lenk ein 49-Jähriger in einen Baum:
https://www.blick.ch/news/schweiz/bern/ ... 40699.html

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Latemar » 10.02.2020 - 11:27

ski-chrigel hat geschrieben:
07.02.2020 - 23:16

Und bei der Häufung an Zusammenstössen bleibt halt einfach meine persönliche Erkenntnis, dass vielerorts zu viel los ist auf den Pisten.
Definitiv.
Dazu kommt noch, dass viele mit dem Pistenzustand und auch dem Material überfordert sind. Ich behaupte mal, dass mehr als 50% einfach auch mit Material unterwegs sind, dass sie nicht beherrschen. Vor allem wenn der Pistenzustand leidet.

Auch wie viele kleinere Kinder scheinbar komplett alleine unterwegs sind, bzw. die Eltern unten rum stehen, schockiert mich immer wieder aufs neue.

Gruß!
der Joe
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von albe-fr » 12.02.2020 - 20:28

vielleicht sollte man mal fuer Deeskalationstrainings werben...

Snowboarder schlug in Rohrberg mit Skistock auf Skifahrer ein
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von ski-chrigel » 13.02.2020 - 20:25

Tourenski-Drama im Simplon-Gebiet
Zwei Tote nach Lawinen-Niedergang
https://www.blick.ch/news/schweiz/wests ... 48038.html
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2019/20:101Tg:31xLaax,10xH’tux,9xKlewen,4xDolo,4xA’matt,3xSölden,je2xSavognin,Engadin,LHA,Titlis,Pitz,je1xSFee,Davos,Brigels,Malbun,Kauni,Zermatt,24xSkitouren
2018/19:129Tg:22xLaax,19xKlewen,16xDolo,15xA’matt,12xH’tux,8xZ’matt,5xTitlis,4xSölden,3xPitztaler,3xEngadin,3xLHA,3xIschgl,3xStubai,2xGurgl,2xTux,je1xDavos,Frutt,Grüsch,SFL,SHLF,Z’arena,Aletsch,Monterosa,Stelvio
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’matt,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xEngadin,je4xLHA,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
2016/17:127Tg:29xLaax,20xKlewen,14xH'tux,7xSölden,je6x3V,Engadin,Ischgl,je4xA'matt,Gurgl,Pitztaler,Stubai,je3xLHA,Titlis,SiMo,je2xTux,Kauni,SFL,Davos,je1xDiv
2015/16:129Tg:29xLaax,24xKlewen,13xIschgl,8xGurgl,je7xEngadin,H'tux,6xDolo,5xSFL,4xSölden,je3xLHA,Stubaigl.,Titlis,je2xDavos,Golm,SiMo,je1xDiv
2014/15:121Tg 2013/14:65Tg 2012/13:48Tg 2011/12:62Tg 2010/11:83Tg

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von albe-fr » 13.02.2020 - 20:37

ski-chrigel hat geschrieben:
13.02.2020 - 20:25
Tourenski-Drama im Simplon-Gebiet
naja, das sind jetzt starke Worte... hohes Risiko gewählt, nicht ueberlebt... same procedure as every year James....
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von ski-chrigel » 13.02.2020 - 20:41

Blick-Worte. Nicht meine.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Widdi » 13.02.2020 - 21:40

Vom Schreibstil wohl die Schweizer Variante der Hiesigen Bild-Zeitung, bzw. der Krone in AT. Aber die neigen da generell dazu das übermäßig auszustaffieren, sowohl die Bild als auch die Blick
Wobei es dzt. wohl generell ned ganz ohne ist Abseits durch den vielen Wind in den Letzten Tagen.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Marmotte » 13.02.2020 - 22:25

Merke: besser nicht im Schneesturm in Turnschuhen auf Bergtour gehen. Immerhin zeigten sich die Geretteten einsichtig und waren spendabel...
https://www.alpin.de/home/news/38598/ar ... nevis.html
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von icedtea » 13.02.2020 - 22:29

Marmotte hat geschrieben:
13.02.2020 - 22:25
Merke: besser nicht im Schneesturm in Turnschuhen auf Bergtour gehen. Immerhin zeigten sich die Geretteten einsichtig und waren spendabel...
https://www.alpin.de/home/news/38598/ar ... nevis.html
Da hast du wohl recht, sowohl was die Empfehlung angeht als auch was die Reaktionen der Geretteten angeht; da liest man ja leider oft von erschreckenden Reaktionen :naja:
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020)
Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Pancho » 13.02.2020 - 23:23

...fast schon sympathische Idioten... :mrgreen:
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von snowflat » 17.02.2020 - 09:52

Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!


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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Highlander » 17.02.2020 - 13:27

das man hier im Februar bereits Bergsteigerunglücke vermelden muss, zeigt wie schlecht dieser Winter heuer wirklich ist..
Aber mir persönlich wäre dieses viel zu gefährlich, da es nachts in der Höhe in der Regel immer noch gefriert, und die Schneefelder meistens komplett vereist sind...
https://www.tt.com/artikel/30717903/ber ... bgestuerzt

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Highlander » 19.02.2020 - 14:01

Dieser nachfolgende Beitrag bringt es eigentlich auf den Punkt...
Das A & O für das Abseitsfahren ist eine gute Ausrüstung, und sich über den lokalen Lawinenlagebericht zu informieren... wobei natürlich immer ein Restrisiko bleibt, denn eine 100 % Sicherheit gibt es dabei nicht...
aber man kann das Restrisiko durch diese Maßnahmen so weit wie möglich reduzieren...

https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... t-13403370

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Highlander » 22.02.2020 - 07:24

Zunehmende Lawinengefahr in der Arktis durch ansteigende Temperaturen bedingt durch die Klimaerwärmung...
Auf Spitzbergen verlieren 2 Deutsche Ihr Leben in einer Lawine auf einer geführten Snow Scooter Tour eines Reiseveranstalters...
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pa ... ocid=ientp

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Talabfahrer » 22.02.2020 - 22:03

Heute zum ersten Mal hat jetzt die Landespolizeidirektion Tirol nicht mehr jeden einzelnen Skiunfall in einem eigenen Bericht behandelt, sondern es wurde ein Sammelbericht Skiunfälle vom 22.02.2019 erstellt. Damit nicht wieder zig Zitate aus der Tiroler Tageszeitung hier eingestellt werden, denn die schreiben fast immer nur wortwörtlich die Polizeimitteilungen ab und verzieren die mit einem "Symbolbild", liefere ich mal das Original, das ausdrücklich vom Innenministerium zu diesem Zweck freigegeben ist. Der oben angegebene Link ist nur temporär und verfällt nach ein paar Wochen.
Polizei Tirol hat geschrieben:Skiunfälle vom 22.02.2019
Skikollision im Skigebiet Zöblen, Bezirk Reutte: Gegen 10:45 Uhr stießen ein 10-jähriger deutscher Skifahrer und 74-jähriger rumänischer Skifahrer im Bereich der Talabfahrt zusammen. Der 74-Jährige stürzte und rutschte gegen das stillstehenden Kind. Dabei zog sich der 10-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zu und begab sich in eine ambulante Behandlung. Der Zweitbeteiligte blieb unverletzt.
Bearbeitende Dienststelle: PI Reutte
Tel. 059133/7150 306

Skikollision im Skigebiet Sölden, Tiefenbachferner, Bezirk Imst: Gegen 12:45 Uhr stießen ein 53-jähriger deutscher Skifahrer und 78-jähriger deutscher Skifahrer auf einer blau markierten Piste zusammen. Der 53-Jährige erlitt eine Gehirnerschütterung, der 68-jährige eine Schulterluxaktion. Beide verletzte Skifahrer wurden mit Notarzthubschraubern ins Krankenhaus nach Zams und in die MedAlp nach Mils geflogen.
Bearbeitende Dienststelle: PI Sölden
Tel. 059133/7108

Skikollision im Skigebiet Hochzillertal, Bezirk Schwaz: Gegen 12:30 Uhr geriet ein Skifahrer aus Deutschland auf einer rot markierten Piste aus bislang unbekannter Ursache von der Piste ab und prallte gegen eine am Pistenrand aufgestellte Hinweistafel (Wegweiser). Durch den Anprall an das Hindernis erlitt der Mann schwere Kopfverletzungen. Der schwer verletzte Schifahrer wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen. Die Erhebungen zur genauen Unfallursache sind noch Gegenstand weiterer Ermittlungen. Das Alter des Verunglückten ist derzeit unbekannt. Der Skifahrer trug keinen Schihelm.
Bearbeitende Dienststelle: PI Ried im Zillertal
Tel. 059133/7253

Skitourenunfall in Tux, Skigebiet Eggalm, Bezirk Schwaz: Gegen 13:00 Uhr fuhren zwei Personen aus Finnland im freien Skigelände Richtung Skigebiet Eggalm ab. Bei der Abfahrt übersah die 35-jährige Skitourengeherin einen Felsvorsprung und stürzte in weiterer Folge ca. 5 Meter über diesen Vorsprung ab. Nach dem Absturz stürzte sie ein Stück weiter den Abhang hinab, prallte gegen einen Stein und blieb verletzt liegen. Ihr Begleiter setzte einen Notruf ab. Der alarmierte Notarzthubschrauber barg die Verletzte mittels Tau und transportierte sie anschließend in das Krankenhaus Schwaz, wo sie stationär aufgenommen wurde. Ihr unverletzter Begleiter wurde ebenfalls mit dem Notarzthubschrauber ins Tal geflogen.
Bearbeitende Dienststelle: PI Mayrhofen
Tel. 059133/7254

Skikollision im Skigebiet Kühtai, Bezik Imst: Gegen 11:15 Uhr stießen zwei Skifahrer aus Tirol (Alter 64 und 55 Jahre) auf einer rot markierten Piste aus noch unbekannter Ursache zusammen. Dabei erlitt der 64-Jährige einen Schulterbruch. Der Zweitbeteiligte blieb unverletzt. Der Verletzte wurde von der Pistenrettung erstversorg und anschließend zum Arzt in Kühtai gebracht.
Bearbeitende Dienststelle: PI Ötz
Tel. 059133/7106

Skikollision im Skigebiet Hochoetz, Bezik Imst: Gegen 14:15 Uhr stießen zwei Skifahrer aus Tirol (Alter 11 und 12 Jahre) am Ende eines Funparks aus noch unbekannter Ursache zusammen. Dabei wurden beide Kinder schwer verletzt. Der 12-Jährige wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus nach Zams geflogen. Der Zweitbeteiligte konnte selbst zum Arzt fahren.
Bearbeitende Dienststelle: PI Ötz
Tel. 059133/7106

Skikollision im Skigebiet Ehrwald, Bezik Reutte, Fahrerflucht: Gegen 11:15 Uhr fuhr eine bislang unbekannte Skifahrerin auf einer blau markierten Piste über den vorderen Teil der Skier einer 55-jährigen Frau aus Deutschland. Die 55-Jährige kam zu Sturz und verletzte sich am rechten Knie. Die Zweitbeteiligte setzte ihre Fahrt ohne anzuhalten fort und beging Fahrerflucht. Die Verletzte wurde mit der Pistenrettung ins Tal und mit der Rettung zu einem Arzt gebracht.
Bearbeitende Dienststelle: PI Reutte
Tel. 059133/7150

Skikollision im Skigebiet Ehrwald, Bezik Reutte: Gegen 11:45 Uhr stieß ein 53-jährige Skifahrer aus Deutschland auf einer blau markierten Piste mit einem 50-jährigen Snowboarder aus Niederlande zusammen. Der Snowboarder saß knapp unterhalb einer Geländekante auf dr Piste. Der Skifahrer konnte den hinter der Geländekante sitzenden Snowboarder nicht sehen und fuhr über diesen. Der Skifahrer verletzte sich bei dem Sturz nicht. Der Snowboarder erlitt eine tiefe Schnittwunde am linken Arm sowie eine Rippenprellung. Er fuhr selbstständig zu Tal und suchte einen Arzt auf.
Bearbeitende Dienststelle: PI Reutte
Tel. 059133/7150
Einzeln berichtet wurde noch über eine Alpine Notlage am Großglockner, Bezirk Lienz.
Polizei Tirol hat geschrieben:Alpine Notlage am Großglockner, Bezirk Lienz
Am frühen Morgen des 22.02.2020 stiegen zwei 29-jährige deutsche Staatsangehörigen im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner über den Stüdlgrat in Richtung Großglockner auf. Auf einer Seehöhe von ca. 3.700 Meter kamen die beiden Alpinisten im teilweise hohen Schnee nicht mehr weiter voran. In der Folge ein Alpinist alleine wieder über den Stüdlgrat ab. Der Zweitbeteiligte war bereits stark erschöpft. Ihm schien ein Abstieg als zu gefährlich, weshalb er einen Alpinnotruf absetzte. Eine Hubschrauberbergung konnte aufgrund des starken Windes nicht durchgeführt werden. Zwei am Normalanstieg auf den Großglockner befindliche Zivilbergführer stiegen auf den Gipfel auf und über den Stüdlgrat zu dem in Not befindlichen Alpinisten ab. Anschließend verbrachten diese den erschöpften Bergsteiger über das letzte Teilstück des Stüdlgrat auf den Großglockner und stiegen in weiterer Folge über den Normalanstieg in Richtung Erzherzog Johann-Hütte ab. Im Bereich der Hütte wurde der Alpinist mittels Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal geflogen. Beide Alpinisten blieben unverletzt.
Bearbeitende Dienststelle: PI Lienz
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Widdi » 23.02.2020 - 17:41

Hatten wir den hier schon? Wohlgemerkt ein Wander/Bergsteigerunfall im Februar. Allerdings gehört da auch eine gewisse nicht-Intelligenz dazu mit nem 6-Jährigen in so nen Klettersteig (C/D) zu gehen
Denn die haben die Erstmals da mit raufgenommen und dann runter zu wollen im Dunklen, die Drachenwand hat nämlich mehrere Wege. Und wie viele OÖ-Voralpengipfel tückisch, die brechen nämlich ganz gerne mit recht Hohen Wänden in die Täler ab, die sollte man jedenfalls nicht Unterschätzen!

https://ooe.orf.at/stories/3035875/

Also die wären schlauer gewesen einen leichteren Weg runter zu nehmen und mit Stirnlampe geht das auch im Dunklen. Allzu viel Schnee dürfte bei diesem "Winter" auf um die 1000-1200m eh nicht vorhanden sein, wobei ich mich am Mondsee nicht so gut auskenne und die Mutter des Unfallopfers tut mir leid.

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Zuletzt geändert von Widdi am 23.02.2020 - 17:54, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von albe-fr » 23.02.2020 - 17:51

Widdi hat geschrieben:
23.02.2020 - 17:41
Allerdings gehört da auch eine gewisse nicht-Intelligenz dazu mit nem 6-Jährigen in so nen Klettersteig zu gehen
ich finde deinen Tonfall ziemlich anmassend, gerade wo hier ein Kind den Tod gefunden hat und die Eltern dem Artikel nach den Klettersteig gut kannten und sich die Aktion gut überlegt haben. Ein C/D Klettersteig is ja nun auch keine Hexerei - mittelschwierig, aber fuer Kinder im Normalfall problemlos. Ich bin mit meinen Kindern in dem Alter alpine Mehrseillaengen im 6. Grad gegangen.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Widdi » 23.02.2020 - 17:57

Wenn der Sohn eben noch nicht die Klettererfahrung hat. Ich weiss ja nicht was die mit dem schon zuvor gegangen sind. In Tschechien weiß ich keine wirklichen Klettersteige. Aber dennoch obwohl die das wohl kannten ein Tragisches Unglück. Laut Artikel haben die den das erste mal mit in die Route genommen. Das Unglück ist ja beim Abstieg passiert und der hat sogar nur A/B, vielleicht hätte man den Junior da lieber wenns ne gesicherte Stelle ist eingehängt, aber das im Dunklen angehen ist schon sehr sportlich, da wäre ich lieber wenn vorhanden auf einem anderen Weg abgestiegen (es gibt nen leichten aus Fuschl) und hätte mir dann nen Taxi zum Ausgangspunkt genommen

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von ski-chrigel » 24.02.2020 - 22:42

Wieder ein Zusammenstoss mit Fahrerflucht, dieses Mal in Davos:
https://www.blick.ch/news/schweiz/graub ... 65636.html
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von vetriolo » 24.02.2020 - 22:59

Lawine in Sulden, 2 Skifahrer von Nassschneelawine erfasst. Die gibt es ja eher im Frühling sonst, aber bei der Wärme heute echt kein Wunder.
https://www.stol.it/artikel/chronik/law ... -in-sulden

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Bergwanderer » 24.02.2020 - 23:29

albe-fr hat geschrieben:
23.02.2020 - 17:51
Widdi hat geschrieben:
23.02.2020 - 17:41
Allerdings gehört da auch eine gewisse nicht-Intelligenz dazu mit nem 6-Jährigen in so nen Klettersteig zu gehen
ich finde deinen Tonfall ziemlich anmassend, gerade wo hier ein Kind den Tod gefunden hat und die Eltern dem Artikel nach den Klettersteig gut kannten und sich die Aktion gut überlegt haben. Ein C/D Klettersteig is ja nun auch keine Hexerei - mittelschwierig, aber fuer Kinder im Normalfall problemlos. Ich bin mit meinen Kindern in dem Alter alpine Mehrseillaengen im 6. Grad gegangen.
Ist das mit dem 6. Grad Dein Ernst! Und wo?

Und zum Thema sicher unterwegs mit Kindern am Klettersteig noch diese kurze Zusammenfassung: https://www.alpin.de/sicher-am-berg/kle ... steig.html

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von albe-fr » 24.02.2020 - 23:47

OT: interessanter in dem Zusammenhang finde ich, dass selbst nach EN 958 geprüfte Klettersteigsets erst ab 40 kg zugelassen sind. Ich mache generell keine Klettersteige mit Kindern.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2019/2020

Beitrag von Stäntn » 25.02.2020 - 06:55

Uuuh sind das viele Zusammenstöße :nein:
Also ich versuche niemals auf, sondern immer neben der Piste zu warten, was in >95% der Fälle auch Problemlos geht da es wenn dann eine mini Stufe ins „Gelände“, also hinter die Pistenmarkierung, ist. Gerade Gruppen wäre das zu empfehlen; ich bring das auch meinem Sohn so bei immer möglichst 0,5-1m außerhalb der Pistenmarkierung zu warten. Aus dem Wald oder Gelände kommend wird schon keiner in den Rücken springen :) außerdem sollte man immer alles im Blick haben können, und der reicht halt nicht für 360 grad sondern im Helm Max für 180.

Was man beim Fußball lernt schon als Kind: wenn eine Kollision unvermeidbar ist, dann voll durchziehen mit maximaler Körperspannung - das minimiert das Risiko einer Verletzung (und überträgt die Energie auf die andere Masse..., Stichwort Pressschlag: wer zurück zieht, ist der anschließend Verletzte). Geht natürlich nur wenn man den Zusammenprall auch erwartet, wo man wieder beim Blickfeld und Aufenthaltsort wäre.

Was den snowboarder hinter der Kuppe angeht: das hätte wohl vielen passieren können, ehrlich gesagt befürchte ich dass ich auch mal in so etwas verwickelt sein könnte. Vielleicht sollte man die Bilder des Armes an den Liftstützen aufhängen (so wie Raucherbeine auf Zigarettenpackungen) um mal für Aufklärung zu sorgen wie gefährlich es ist sich dort aufzuhalten... irgendwie muss man das ja in die Hirne rein bringen. Und nein, vor jeder Kuppe anhalten ist keine Option, auch wenn das so in den FIS regeln steht ;) die Diskussion hatten wir auch schon öfter.
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