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ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von MichiMedi » 15.05.2020 - 21:56

Chense hat geschrieben:
15.05.2020 - 21:46
aber einen Herrn Bürgermeister, der genauso wie die Herren Hörl, Platter, (Schmidhofer ... warum hört man von dem eigentlich grad so garnichts?), Schröcksnadel, Haslauer, Brandstätter und co. den Profit über Menschenleben stellt kann man nur noch als degeneriertes widerliches etwas bezeichnen ... wie gesagt die Herren wären in die 120 Tage von Sodom hervorragend aufgehoben ... da könntens dann mit ihrem Oberwastl eine kleine Party feiern ...
Es wird hier so dargestellt als sei Skifahren ein raubtierkapitalistisches Geschäftsmodell bei dem nur der Profit der gierigen Seilbahngesellschaft zählt. Schon mal drüber nachgedacht, dass die nur deshalb Geld verdienen, weil viele Leute gerne hin kommen und dort mit dem Skifahren eine schöne Zeit verbringen? Dass es Corona gibt war seit Anfang des Jahres bekannt und wer dann eben Angst vor Corona hat, der hätte sich ja gerne zuhause einbunkern können. Und jeder der trotzdem noch los gefahren ist, der hatte nochmal viel Spaß, wie ich auch als ich noch am 15. März im Montafon Skifahren war, soll sich aber auch nicht über eventuelle Ansteckungen beschweren. Das Leben ist nämlich immer gefährlich!
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von icedtea » 15.05.2020 - 22:00

Zur Auflockerung hier im Topic 8) :lol:
Ein Arbeitskollege von mir bestellt sich jetzt aufgrund der Ischgl Berichterstattung die DVD Kollektion der Piefke-Saga :biggrin:
Etwas vor der Zeit vieler User hier :wink:
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Chense » 15.05.2020 - 22:20

MichiMedi hat geschrieben:
15.05.2020 - 21:56
Chense hat geschrieben:
15.05.2020 - 21:46
aber einen Herrn Bürgermeister, der genauso wie die Herren Hörl, Platter, (Schmidhofer ... warum hört man von dem eigentlich grad so garnichts?), Schröcksnadel, Haslauer, Brandstätter und co. den Profit über Menschenleben stellt kann man nur noch als degeneriertes widerliches etwas bezeichnen ... wie gesagt die Herren wären in die 120 Tage von Sodom hervorragend aufgehoben ... da könntens dann mit ihrem Oberwastl eine kleine Party feiern ...
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Das Leben ist gefährlich richtig. Und ich war am 15.3. noch Skifahren. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun.

Man hat hier wohlwissend und wider besseres Wissen und Gewissen Menschen in eine Hochrisikoregion geschickt und die danach nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war auch noch über halb Europa verteilt statt den Scheiss den man gebaut hat auszulöffeln.

Das ist so wie: Du kannst jedem Kind sagen Drogen sind gefährlich ... wenn dann aber auf einmal der Herr Lehrer kommt und das Heroin (das er vorher aus Profitgründen noch mit Strychnin versetzt hat) in höchsten Tönen anpreist und dein Kind kauft es? Selber Schuld das blöde Blag?
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Emilius3557 » 16.05.2020 - 13:43

Sehr interessanter Artikel zu Tirol, bezieht sich aber nicht (!) nur auf Ischgl:

https://www.derstandard.at/story/200011 ... g6HSkh2KJI

edit: habe das entscheidende "nicht" vorhin in der Eile vergessen.
Zuletzt geändert von Emilius3557 am 16.05.2020 - 16:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Chense » 16.05.2020 - 14:08

Emilius3557 hat geschrieben:
16.05.2020 - 13:43
Sehr interessanter Artikel zu Tirol, bezieht sich nur auf Ischgl:

https://www.derstandard.at/story/200011 ... g6HSkh2KJI
Häresie ist das ... Ketzerei ... Blasphemie ... wie kann man nur das heilige Tirol so anpatzen ... Wenn das die heilige Corona wüsste ...
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von wetterstein » 16.05.2020 - 14:25

Emilius3557 hat geschrieben:
16.05.2020 - 13:43
Sehr interessanter Artikel zu Tirol, bezieht sich nur auf Ischgl:

https://www.derstandard.at/story/200011 ... g6HSkh2KJI
Danke!
Dieser Leserbrief gefällt mir besonders:
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Gut geschrieben
Was mir allerdings etwas fehlt ist der historische Kontext. Es gibt ja Gründe warum etwas heutzutage so ist wie es eben ist, und die reichen oft weit zurück. In Tirol z.B. muss man erst einmal reflektieren, warum die unwirtlichen Seitentäler des Inntals überhaupt jemals besiedelt worden sind. Das geht zurück auf die Flucht aus der Leibeigenschaft. Das hat die Täler aber nicht weniger unwirtlich gemacht. Und als sich mit dem Tourismus die Chance geboten hat aus der Armut zu entkommen, da haben die Leute damals mit beiden Händen zugegriffen - was sich dann zu den heutigen fragwürdigen Zuständen propagiert hat, aber halt auch menschlich komplett verständlich ist.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 16.05.2020 - 18:18

Emilius3557 hat geschrieben:
16.05.2020 - 13:43
Sehr interessanter Artikel zu Tirol, bezieht sich nur auf Ischgl:

https://www.derstandard.at/story/200011 ... g6HSkh2KJI
Nur ein weiterer reißerischer Bericht von einer typischen grünen Innsbrucker Autorin, sonst gar nichts.
Von irgendwelchen anderen Medien übernommen.
Zudem noch schlecht recherchiert.
1. Niemand nennt uns hier Taroller.
2. Der Gefangene in der Justizvollzugsanstalt war nicht in Ischgl zum Schilaufen sondern er war in
Sölden auf Betrugstour.

Hier eine Richtigstellung des Profil zur Causa Ischgl
https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldu ... l-richtig/


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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 16.05.2020 - 18:30

Chense hat geschrieben:
15.05.2020 - 22:20
MichiMedi hat geschrieben:
15.05.2020 - 21:56
Chense hat geschrieben:
15.05.2020 - 21:46
aber einen Herrn Bürgermeister, der genauso wie die Herren Hörl, Platter, (Schmidhofer ... warum hört man von dem eigentlich grad so garnichts?), Schröcksnadel, Haslauer, Brandstätter und co. den Profit über Menschenleben stellt kann man nur noch als degeneriertes widerliches etwas bezeichnen ... wie gesagt die Herren wären in die 120 Tage von Sodom hervorragend aufgehoben ... da könntens dann mit ihrem Oberwastl eine kleine Party feiern ...
Es wird hier so dargestellt als sei Skifahren ein raubtierkapitalistisches Geschäftsmodell bei dem nur der Profit der gierigen Seilbahngesellschaft zählt. Schon mal drüber nachgedacht, dass die nur deshalb Geld verdienen, weil viele Leute gerne hin kommen und dort mit dem Skifahren eine schöne Zeit verbringen? Dass es Corona gibt war seit Anfang des Jahres bekannt und wer dann eben Angst vor Corona hat, der hätte sich ja gerne zuhause einbunkern können. Und jeder der trotzdem noch los gefahren ist, der hatte nochmal viel Spaß, wie ich auch als ich noch am 15. März im Montafon Skifahren war, soll sich aber auch nicht über eventuelle Ansteckungen beschweren. Das Leben ist nämlich immer gefährlich!
Das Leben ist gefährlich richtig. Und ich war am 15.3. noch Skifahren. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun.

Man hat hier wohlwissend und wider besseres Wissen und Gewissen Menschen in eine Hochrisikoregion geschickt und die danach nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war auch noch über halb Europa verteilt statt den Scheiss den man gebaut hat auszulöffeln.

Das ist so wie: Du kannst jedem Kind sagen Drogen sind gefährlich ... wenn dann aber auf einmal der Herr Lehrer kommt und das Heroin (das er vorher aus Profitgründen noch mit Strychnin versetzt hat) in höchsten Tönen anpreist und dein Kind kauft es? Selber Schuld das blöde Blag?
Hätten Sie die Gäste 2 Wochen oder noch länger auf ihren Zimmern eingesperrt?
Sie und snowflat urteilen jetzt schon über Menschen nach ihrer Mimik. So wie letztens in der Kronenzeitung eine Userin über das
schiefe Grinsen des Tourismusobmann gelästert hat. Das schiefe Grinsen hat er leider seit seinem Unfall den er als Kind erlitten hat.
Sie sollten sich schämen über Menschen zu urteilen die Sie nicht kennen.

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Che » 16.05.2020 - 18:57

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 18:30
Sie und snowflat urteilen jetzt schon über Menschen nach ihrer Mimik. So wie letztens in der Kronenzeitung eine Userin über das
schiefe Grinsen des Tourismusobmann gelästert hat. Das schiefe Grinsen hat er leider seit seinem Unfall den er als Kind erlitten hat.
Was sind denn das für Vergleiche? Da hilft auch kein siezen, du solltest dich auch nicht schämen, sondern man sollte Mitleid mit dir haben, dass du wirklich gar keine Argumente mehr hast. Aber als Tipp: manchmal ist nix sagen/schreiben die bessere Alternative ;-)

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 16.05.2020 - 19:35

Che hat geschrieben:
16.05.2020 - 18:57
1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 18:30
Sie und snowflat urteilen jetzt schon über Menschen nach ihrer Mimik. So wie letztens in der Kronenzeitung eine Userin über das
schiefe Grinsen des Tourismusobmann gelästert hat. Das schiefe Grinsen hat er leider seit seinem Unfall den er als Kind erlitten hat.
Was sind denn das für Vergleiche? Da hilft auch kein siezen, du solltest dich auch nicht schämen, sondern man sollte Mitleid mit dir haben, dass du wirklich gar keine Argumente mehr hast. Aber als Tipp: manchmal ist nix sagen/schreiben die bessere Alternative ;-)
Ich habe genug Argumente. Aber alles was man pro Ischgl schreibt wird denunziert.
Das Siezen habe ich fremden Personen gegenüber so gelernt.
In diesem Thread gibt es keine sachliche Diskussion mehr. Sie verkommt immer mehr zur Schlammschlacht gegenüber Personen die man nicht kennt.
Sollte sich herausstellen, dass Ischgl nichts dafür kann, wird man dieser Darstellung eh nicht glauben.
Wo sind in dem Forum die Moderatoren, die solche Zitate zulassen? "welch degeneriertes widerliches Volk dort das sagen hat."
Wo bleibt hier die Netiquette die in dem Forum gefordert wird?
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Che » 16.05.2020 - 20:10

Falsch zitieren, falsche Worte in den Mund legen ist also die Netiquette die man in Ischgl beigebracht bekommt, das erklärt einiges. So richtig zum schämen sind eigentlich nur deine Kommentare. Aber mach ruhig so weiter, du erreichst damit wenn dann nur genau das, was du auch verdienst ;-)

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 16.05.2020 - 20:27

Che hat geschrieben:
16.05.2020 - 20:10
Falsch zitieren, falsche Worte in den Mund legen ist also die Netiquette die man in Ischgl beigebracht bekommt, das erklärt einiges. So richtig zum schämen sind eigentlich nur deine Kommentare. Aber mach ruhig so weiter, du erreichst damit wenn dann nur genau das, was du auch verdienst ;-)
Wem habe ich falsche Worte in den Mund gelegt?

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Neandertaler » 16.05.2020 - 20:36

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 18:30
Hätten Sie die Gäste 2 Wochen oder noch länger auf ihren Zimmern eingesperrt?
In diesem Fall ja, Teams zum testen vor Ort geschickt, und wenn ein Gastbetrieb vollständig negativ gewesen wäre, hätten diese, aber nur diese Gäste Abreisen dürfen.
1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 18:30
Sie und snowflat urteilen jetzt schon über Menschen nach ihrer Mimik. So wie letztens in der Kronenzeitung eine Userin über das
schiefe Grinsen des Tourismusobmann gelästert hat. Das schiefe Grinsen hat er leider seit seinem Unfall den er als Kind erlitten hat.
Sie sollten sich schämen über Menschen zu urteilen die Sie nicht kennen.
Doch, auch ich urteile über Menschen, die ich nicht persönlich kenne, nämlich solche die immer ihre Nase in die Kamera gehalten haben, wenn man mit goldenen Scheren tolle rote Bänder zur Eröffnung irgendwelcher Seilbahnen, Tunnel, Strassen und so weiter zerschnitten hat. Weil genau diese, egal ob sie jetzt Seehofer, Maas (der hat sich heute auf der Brücke über die Mosel bei Schengen dafür feiern lassen, das da keine Kontrolle mehr ist :boese: ) Platter, Kurz, Kompatscher, Tilg, Schröcksnagel oder wie auch immer heißen, haben das alles verbockt, genau denen unterstelle ich Unfähigkeit wenn etwas mehr zu machen ist wie ein Band durch zuschneiden.
keiner hat die Absicht die Grenzen zu Schließen...
Keiner hat die Absicht eine Ausgangssperre zu verhängen...
Walter Ulbricht: „Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“

Grüße aus Rockcity


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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 16.05.2020 - 21:10

Neandertaler hat geschrieben:
16.05.2020 - 20:36
1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 18:30
Hätten Sie die Gäste 2 Wochen oder noch länger auf ihren Zimmern eingesperrt?
In diesem Fall ja, Teams zum testen vor Ort geschickt, und wenn ein Gastbetrieb vollständig negativ gewesen wäre, hätten diese, aber nur diese Gäste Abreisen dürfen.
Ja das wäre eine Möglichkeit gewesen.
Leider hatten wir keine Informationen und haben über die Medien erfahren, dass das Tal gesperrt wird.
Logisch, dass dann noch viele Gäste noch raus wollten. Einige meiner Gäste sind schon früher abgereist.
Die hätte ich wohl schlecht aufhalten können.
Ich Nahhinein sind wir auch schlauer.

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Chense » 16.05.2020 - 21:29

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 18:30
Chense hat geschrieben:
15.05.2020 - 22:20
MichiMedi hat geschrieben:
15.05.2020 - 21:56


Es wird hier so dargestellt als sei Skifahren ein raubtierkapitalistisches Geschäftsmodell bei dem nur der Profit der gierigen Seilbahngesellschaft zählt. Schon mal drüber nachgedacht, dass die nur deshalb Geld verdienen, weil viele Leute gerne hin kommen und dort mit dem Skifahren eine schöne Zeit verbringen? Dass es Corona gibt war seit Anfang des Jahres bekannt und wer dann eben Angst vor Corona hat, der hätte sich ja gerne zuhause einbunkern können. Und jeder der trotzdem noch los gefahren ist, der hatte nochmal viel Spaß, wie ich auch als ich noch am 15. März im Montafon Skifahren war, soll sich aber auch nicht über eventuelle Ansteckungen beschweren. Das Leben ist nämlich immer gefährlich!
Das Leben ist gefährlich richtig. Und ich war am 15.3. noch Skifahren. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun.

Man hat hier wohlwissend und wider besseres Wissen und Gewissen Menschen in eine Hochrisikoregion geschickt und die danach nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war auch noch über halb Europa verteilt statt den Scheiss den man gebaut hat auszulöffeln.

Das ist so wie: Du kannst jedem Kind sagen Drogen sind gefährlich ... wenn dann aber auf einmal der Herr Lehrer kommt und das Heroin (das er vorher aus Profitgründen noch mit Strychnin versetzt hat) in höchsten Tönen anpreist und dein Kind kauft es? Selber Schuld das blöde Blag?
Hätten Sie die Gäste 2 Wochen oder noch länger auf ihren Zimmern eingesperrt?
Sie und snowflat urteilen jetzt schon über Menschen nach ihrer Mimik. So wie letztens in der Kronenzeitung eine Userin über das
schiefe Grinsen des Tourismusobmann gelästert hat. Das schiefe Grinsen hat er leider seit seinem Unfall den er als Kind erlitten hat.
Sie sollten sich schämen über Menschen zu urteilen die Sie nicht kennen.
Ja ich hätte diese Gäste noch 2 Wochen in Quarantäne behalten ... und ich urteile nicht über Menschen die ich nicht kenne - Ich war lange genug im Tourismus tätig und meine Aussagen gegenüber diesen Menschen sind doch nur die Spitze des Eisberges - Ich kann nichts dafür, dass man in Österreich nicht den Arsch in der Hose hat seine heilige Kuh endlich mal zum Wohle anderer zu schlachten ... statt Touristen die es nicht besser wissen können zum Wohle weniger Gastronomen und Seilbahnbetreiber zur Schlachtbank zu führen

Ach und übrigens ... ich kann ein süffisantes, ja schon böswilliges gegrinse wohl doch noch von einem unterscheiden welches (leider) krankheitsbedingt so aussieht.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Chense » 16.05.2020 - 21:35

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 19:35
Che hat geschrieben:
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16.05.2020 - 18:30
Sie und snowflat urteilen jetzt schon über Menschen nach ihrer Mimik. So wie letztens in der Kronenzeitung eine Userin über das
schiefe Grinsen des Tourismusobmann gelästert hat. Das schiefe Grinsen hat er leider seit seinem Unfall den er als Kind erlitten hat.
Was sind denn das für Vergleiche? Da hilft auch kein siezen, du solltest dich auch nicht schämen, sondern man sollte Mitleid mit dir haben, dass du wirklich gar keine Argumente mehr hast. Aber als Tipp: manchmal ist nix sagen/schreiben die bessere Alternative ;-)
Ich habe genug Argumente. Aber alles was man pro Ischgl schreibt wird denunziert.
Das Siezen habe ich fremden Personen gegenüber so gelernt.
In diesem Thread gibt es keine sachliche Diskussion mehr. Sie verkommt immer mehr zur Schlammschlacht gegenüber Personen die man nicht kennt.
Sollte sich herausstellen, dass Ischgl nichts dafür kann, wird man dieser Darstellung eh nicht glauben.
Wo sind in dem Forum die Moderatoren, die solche Zitate zulassen? "welch degeneriertes widerliches Volk dort das sagen hat."
Wo bleibt hier die Netiquette die in dem Forum gefordert wird?

Wieso sollte das ein Moderator bitte streichen? Nachdem es sich um Tatsachen handelt ... hier wurde übrigens um das nochmal zu erwähnen nicht Ischgl angegriffen, sondern das Verhalten einiger Personen von denen die wenigsten direkt mit Ischgl verbunden sind ... der Ort könnte auch Titikaka heissen ... es geht nicht um den Ort an sich sondern um die Dreistigkeit und Verlogenheit mithilfe derer man versucht zu rechtfertigen, dass Menschen aufgrund von Gier sterben mussten und ganz Europa von einer Welle überrollt wurde, die bei korrektem Handeln SO nicht über uns gekommen wäre.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Neandertaler » 16.05.2020 - 21:53

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 21:10

Leider hatten wir keine Informationen und haben über die Medien erfahren, dass das Tal gesperrt wird.
Logisch, dass dann noch viele Gäste noch raus wollten. Einige meiner Gäste sind schon früher abgereist.
Die hätte ich wohl schlecht aufhalten können.
Ich Nahhinein sind wir auch schlauer.
Wenn Du dort einen Betrieb hast wäre es für uns hier sehr interessant, wenn mal von vor Ort einen chronologischen Bericcht bekommen würde, wie wann welche Informationen bei euch im Betrieb eingegangen sind.

Bei mir war das so, das es in der letzten Febberwoche noch hieß, da ist nichts.

In der ersten Märzwoche stand Kompatscher noch grinsend in den Nachrichten: Alles gut, es geht weiter! Jeden Tag hat er das mehr oder minder so gesagt.

Am 6.3. wollte Herr Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen, noch dem RKI mitteilen, dass das alles nicht so ist und was das RKI eigentlich zu melden hätte. Ich glaube aber, er hat übersehen, dass das RKI eine Abteilung des Bundesministerium für Gesundheit in Berlin ist. Denen kann man nicht so viel sagen, das ist in der Politik ganz oben angesiedelt.

Am gleichen Tag hat der Seilbahnverband beschlossen, freiwillig am 14. März den letzten Betriebstag stattfinden zu lassen.

Am 8. März hieß es dann am Dienstag ist Schluss.

Am 9. Marz habe ich Abends eine SMS bekommen, ich kann morgen meine Papiere im Büro abholen. Ab dem 11. März ist alles geschlossen.

Ich war dann hellauf begeistert.
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keiner hat die Absicht die Grenzen zu Schließen...
Keiner hat die Absicht eine Ausgangssperre zu verhängen...
Walter Ulbricht: „Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 16.05.2020 - 22:18

Wieso sollte das ein Moderator bitte streichen? Nachdem es sich um Tatsachen handelt ... hier wurde übrigens um das nochmal zu erwähnen nicht Ischgl angegriffen, sondern das Verhalten einiger Personen von denen die wenigsten direkt mit Ischgl verbunden sind ... der Ort könnte auch Titikaka heissen ... es geht nicht um den Ort an sich sondern um die Dreistigkeit und Verlogenheit mithilfe derer man versucht zu rechtfertigen, dass Menschen aufgrund von Gier sterben mussten und ganz Europa von einer Welle überrollt wurde, die bei korrektem Handeln SO nicht über uns gekommen wäre.
Sie urteilen aber über diese Menschen nur auf Grund von irgendwelchen Medienberichterstattungen, die auch nur Vermutungen anstellen.
Zum Beispiel über den Arzt. Ein 40 minütiges Telefonat von dem drei Minuten gesendet werden ist für mich nicht aufschlussreich.
Oder die Mitarbeiter die angeblich nicht zum Arzt durften. Kein Mitarbeiter braucht seinen Chef fragen ob er zum Arzt darf. Es wurden nur
keine Personen ohne Symptome getestet. Jeder Mitarbeiter hätte selbstständig die Hotline der Gesundheitsbehörde anrufen können.

Niemand hat behauptet (außer LR Tilg), dass keine Fehler begangen wurden. Aber jedes Land hat genauso Fehler gemacht. Warum hat man im Jänner in
Kärnten nicht schon getestet? Wo es schon viele Krankheitsfälle gab. Warum hat Deutschland nicht reagiert? Wo genauso bestätigte Virusfälle auftraten.

Und warum sollen wir unsere heilige Kuh, den Tourismus, auf die Schlachtbank führen? Wir leben hier nun einmal vom Tourismus. So wie es viele Menschen auf der
ganzen Welt tun. Auch in Vorarlberg. Seien wir froh, dass es Touristiker gibt. Oder sollen jetzt alle Menschen auf einmal zu Hause bleiben.
Ob und wie der Tourismus in Ischgl stattfindet ist ein anderes Thema. Ob die Qualität in Ischgl gut oder schlecht ist beurteilt immer der Kunde.
Sie könnten sich in Ihren Hasstiraden auch etwas zurücknehmen und mehr Qualität auf die Diskussion nehmen.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 16.05.2020 - 22:30

Neandertaler hat geschrieben:
16.05.2020 - 21:53
1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 21:10

Leider hatten wir keine Informationen und haben über die Medien erfahren, dass das Tal gesperrt wird.
Logisch, dass dann noch viele Gäste noch raus wollten. Einige meiner Gäste sind schon früher abgereist.
Die hätte ich wohl schlecht aufhalten können.
Ich Nahhinein sind wir auch schlauer.
Wenn Du dort einen Betrieb hast wäre es für uns hier sehr interessant, wenn mal von vor Ort einen chronologischen Bericcht bekommen würde, wie wann welche Informationen bei euch im Betrieb eingegangen sind.

Bei mir war das so, das es in der letzten Febberwoche noch hieß, da ist nichts.

In der ersten Märzwoche stand Kompatscher noch grinsend in den Nachrichten: Alles gut, es geht weiter! Jeden Tag hat er das mehr oder minder so gesagt.

Am 6.3. wollte Herr Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen, noch dem RKI mitteilen, dass das alles nicht so ist und was das RKI eigentlich zu melden hätte. Ich glaube aber, er hat übersehen, dass das RKI eine Abteilung des Bundesministerium für Gesundheit in Berlin ist. Denen kann man nicht so viel sagen, das ist in der Politik ganz oben angesiedelt.

Am gleichen Tag hat der Seilbahnverband beschlossen, freiwillig am 14. März den letzten Betriebstag stattfinden zu lassen.

Am 8. März hieß es dann am Dienstag ist Schluss.

Am 9. Marz habe ich Abends eine SMS bekommen, ich kann morgen meine Papiere im Büro abholen. Ab dem 11. März ist alles geschlossen.

Ich war dann hellauf begeistert.
Die Chronologie finden Sie hier:
https://www.ischgl.com/news-de

Bei uns war es eben auch so.
Der erste bestätigte Fall war eben der Barkeeper im Kitzloch. Da dachte man noch, man hätte alles im Griff.
Erst als mehr Fälle dazukamen wurde es kritisch. Waren angeblich alle mit dem Barkeeper oder mit dem Kitzloch in Kontakt.
Gleich darauf wurde das Saisonende verkündet. Leider wusste man bis dort nicht wie viele Gäste sich wirklich angesteckt haben.


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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Chense » 16.05.2020 - 22:36

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 22:18
Wieso sollte das ein Moderator bitte streichen? Nachdem es sich um Tatsachen handelt ... hier wurde übrigens um das nochmal zu erwähnen nicht Ischgl angegriffen, sondern das Verhalten einiger Personen von denen die wenigsten direkt mit Ischgl verbunden sind ... der Ort könnte auch Titikaka heissen ... es geht nicht um den Ort an sich sondern um die Dreistigkeit und Verlogenheit mithilfe derer man versucht zu rechtfertigen, dass Menschen aufgrund von Gier sterben mussten und ganz Europa von einer Welle überrollt wurde, die bei korrektem Handeln SO nicht über uns gekommen wäre.
Sie urteilen aber über diese Menschen nur auf Grund von irgendwelchen Medienberichterstattungen, die auch nur Vermutungen anstellen.
Zum Beispiel über den Arzt. Ein 40 minütiges Telefonat von dem drei Minuten gesendet werden ist für mich nicht aufschlussreich.
Oder die Mitarbeiter die angeblich nicht zum Arzt durften. Kein Mitarbeiter braucht seinen Chef fragen ob er zum Arzt darf. Es wurden nur
keine Personen ohne Symptome getestet. Jeder Mitarbeiter hätte selbstständig die Hotline der Gesundheitsbehörde anrufen können.

Niemand hat behauptet (außer LR Tilg), dass keine Fehler begangen wurden. Aber jedes Land hat genauso Fehler gemacht. Warum hat man im Jänner in
Kärnten nicht schon getestet? Wo es schon viele Krankheitsfälle gab. Warum hat Deutschland nicht reagiert? Wo genauso bestätigte Virusfälle auftraten.

Und warum sollen wir unsere heilige Kuh, den Tourismus, auf die Schlachtbank führen? Wir leben hier nun einmal vom Tourismus. So wie es viele Menschen auf der
ganzen Welt tun. Auch in Vorarlberg. Seien wir froh, dass es Touristiker gibt. Oder sollen jetzt alle Menschen auf einmal zu Hause bleiben.
Ob und wie der Tourismus in Ischgl stattfindet ist ein anderes Thema. Ob die Qualität in Ischgl gut oder schlecht ist beurteilt immer der Kunde.
Sie könnten sich in Ihren Hasstiraden auch etwas zurücknehmen und mehr Qualität auf die Diskussion nehmen.
Schönen Abend.
Ich urteile nicht aufgrund von Medienberichterstattungen sondern aufgrund der Erfahrungen die ich im Tourismus gemacht habe ... der österreichische Tourismus ist derart mafiös aufgestellt, dass sich selbst die Camorra einige Scheiben davon abschneiden könnte. Ich habe auch weder davon gesprochen, dass der Tourismus auf die Schlachtbank geführt gehört, noch davon, dass man in Ischgl wahnsinnig viel falsch gemacht hätte. Ich habe immer davon gesprochen, dass einige Personen (und nicht nur welche aus Tirol) schwerste Fehler begangen haben und damit Menschen in Gefahr gebracht haben und dies nunmal zum Wohle des Tourismus und der Einnahmen (nein auch hier spreche ich nicht von den Hoteliers etc. sondern eher von den Politikern die um ihre Steuereinnahmen gefürchtet haben)

Auch stellt sich die Frage inwiefern man hier von Landesseite versucht hat Fälle zu vertuschen ... die "offizielle" Chronik ist ja schon längst widerlegt und lt. Hrn. Allerberger gab es schon Mitte Februar erste Anzeichen von Cov-19 in Ischgl. Aber selbst wenn erst die "Kitzlochfälle" die ersten gewesen wären hat man vonseiten der Politik derart unverantwortlich reagiert und damit das Chaos verursacht, welches dann über Österreich hereingebrochen ist.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Neandertaler » 16.05.2020 - 22:39

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 22:30

Die Chronologie finden Sie hier:
https://www.ischgl.com/news-de

Bei uns war es eben auch so.
Der erste bestätigte Fall war eben der Barkeeper im Kitzloch. Da dachte man noch, man hätte alles im Griff.
Erst als mehr Fälle dazukamen wurde es kritisch. Waren angeblich alle mit dem Barkeeper oder mit dem Kitzloch in Kontakt.
Gleich darauf wurde das Saisonende verkündet. Leider wusste man bis dort nicht wie viele Gäste sich wirklich angesteckt haben.
Mh, vielen Dank für den Link. Was mich aber mehr interessiert hätte, was der Mensch 1970 sich beim Eingang diverser Mails oder Briefe gedacht hat und wie es ihm dabei ergangen ist. Die meinte ich damit. Es wird ja wohl nicht so sein, das ihr das alles aus dem Radio erfahren habt.
keiner hat die Absicht die Grenzen zu Schließen...
Keiner hat die Absicht eine Ausgangssperre zu verhängen...
Walter Ulbricht: „Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 16.05.2020 - 23:45

Neandertaler hat geschrieben:
16.05.2020 - 22:39
1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 22:30

Die Chronologie finden Sie hier:
https://www.ischgl.com/news-de

Bei uns war es eben auch so.
Der erste bestätigte Fall war eben der Barkeeper im Kitzloch. Da dachte man noch, man hätte alles im Griff.
Erst als mehr Fälle dazukamen wurde es kritisch. Waren angeblich alle mit dem Barkeeper oder mit dem Kitzloch in Kontakt.
Gleich darauf wurde das Saisonende verkündet. Leider wusste man bis dort nicht wie viele Gäste sich wirklich angesteckt haben.
Mh, vielen Dank für den Link. Was mich aber mehr interessiert hätte, was der Mensch 1970 sich beim Eingang diverser Mails oder Briefe gedacht hat und wie es ihm dabei ergangen ist. Die meinte ich damit. Es wird ja wohl nicht so sein, das ihr das alles aus dem Radio erfahren habt.
Anfangs gab es gar keine Mails vom TVB. Als der erste Fall in Innsbruck auftrat, gab es die ersten Diskussionen bei uns in der Firma. (Neben meinem Betrieb gehe ich noch arbeiten, da ich vom Betrieb alleine nicht leben könnte. Den Betrieb leitet hauptsächlich meine Frau). Die Diskussion war, wenn bei uns der erste Fall auftritt schließen Sie das Lokal oder den Betrieb. Aber niemand dachte zu der Zeit an eine Schließung des gesamten Schibetriebs. Nicht einmal als die Schigebiete in Südtirol schlossen. Gleich darauf ging es dann aber Schlag auf Schlag. Zuerst hieß es das Schigebiet schließt für 14 Tage, gleich darauf gab man das endgültige Saisonende bekannt. Die erste Mail erhielten wir am 26. Feb. Dort stand drin, dass es derzeit noch keine Fälle von Infizierten gab. Und wie man sich bei Verdachtsfällen zu verhalten hat. Im Anhang war ein Informationsblatt vom Land Tirol. Wie der Virus übertragen wird. Wie sich die Krankheit äußert. Über die Inkubationszeit usw. Die nächste Mail bekamen wir am 05. März. Das war lediglich eine Weiterleitung vom Land Tirol über die Infizierten Isländer die im Tiroler Oberland auf Urlaub waren. (noch keine Rede von Ischgl). Dort war eben auch zu lesen, dass sich die Urlauber wahrscheinlich auf dem Rückflug infiziert hätten. In der Firma erfuhr ich am nächsten Tag, dass sie angeblich in Ischgl waren. In den besagten Hotels wurden aber alle Mitarbeiter negativ getestet. Daher wohl die Annahme.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von flamesoldier » 16.05.2020 - 23:46

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 22:18
Wieso sollte das ein Moderator bitte streichen? Nachdem es sich um Tatsachen handelt ... hier wurde übrigens um das nochmal zu erwähnen nicht Ischgl angegriffen, sondern das Verhalten einiger Personen von denen die wenigsten direkt mit Ischgl verbunden sind ... der Ort könnte auch Titikaka heissen ... es geht nicht um den Ort an sich sondern um die Dreistigkeit und Verlogenheit mithilfe derer man versucht zu rechtfertigen, dass Menschen aufgrund von Gier sterben mussten und ganz Europa von einer Welle überrollt wurde, die bei korrektem Handeln SO nicht über uns gekommen wäre.
Sie urteilen aber über diese Menschen nur auf Grund von irgendwelchen Medienberichterstattungen, die auch nur Vermutungen anstellen.
Zum Beispiel über den Arzt. Ein 40 minütiges Telefonat von dem drei Minuten gesendet werden ist für mich nicht aufschlussreich.
Oder die Mitarbeiter die angeblich nicht zum Arzt durften. Kein Mitarbeiter braucht seinen Chef fragen ob er zum Arzt darf. Es wurden nur
keine Personen ohne Symptome getestet. Jeder Mitarbeiter hätte selbstständig die Hotline der Gesundheitsbehörde anrufen können.

Niemand hat behauptet (außer LR Tilg), dass keine Fehler begangen wurden. Aber jedes Land hat genauso Fehler gemacht. Warum hat man im Jänner in
Kärnten nicht schon getestet? Wo es schon viele Krankheitsfälle gab. Warum hat Deutschland nicht reagiert? Wo genauso bestätigte Virusfälle auftraten.

Und warum sollen wir unsere heilige Kuh, den Tourismus, auf die Schlachtbank führen? Wir leben hier nun einmal vom Tourismus. So wie es viele Menschen auf der
ganzen Welt tun. Auch in Vorarlberg. Seien wir froh, dass es Touristiker gibt. Oder sollen jetzt alle Menschen auf einmal zu Hause bleiben.
Ob und wie der Tourismus in Ischgl stattfindet ist ein anderes Thema. Ob die Qualität in Ischgl gut oder schlecht ist beurteilt immer der Kunde.
Sie könnten sich in Ihren Hasstiraden auch etwas zurücknehmen und mehr Qualität auf die Diskussion nehmen.
Schönen Abend.
Whataboutism vom Feinsten. Es ist so unfassbar einfach, auf die offiziellen Aussagen zu verweisen und selbst mit dem Finger auf andere zu zeigen, als mal selbst ein paar Aussagen zu tätigen, womöglich Fehler die längst belegt sind auch einzugestehen und damit beschädigtes Vertrauen wiederherzustellen. Das hast du scheinbar immer noch nicht verstanden. Ischgl wird mich so schnell nicht wiedersehen, das Verhalten vor, während und insbesondere nach Schließung der Seilbahnen widerspricht meinem persönlichen Gerechtigkeitssinn und Verständnis von Recht & Ordnung diametral. Und dann begreifen dort lebende Menschen nicht einmal, dass sie mit ihren unerhörten Äußerungen noch genüsslich Benzin ins Feuer gießen. :boese:
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

49 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von icedtea » 16.05.2020 - 23:53

1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 23:45
Neandertaler hat geschrieben:
16.05.2020 - 22:39
1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 22:30

Die Chronologie finden Sie hier:
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Bei uns war es eben auch so.
Der erste bestätigte Fall war eben der Barkeeper im Kitzloch. Da dachte man noch, man hätte alles im Griff.
Erst als mehr Fälle dazukamen wurde es kritisch. Waren angeblich alle mit dem Barkeeper oder mit dem Kitzloch in Kontakt.
Gleich darauf wurde das Saisonende verkündet. Leider wusste man bis dort nicht wie viele Gäste sich wirklich angesteckt haben.
Mh, vielen Dank für den Link. Was mich aber mehr interessiert hätte, was der Mensch 1970 sich beim Eingang diverser Mails oder Briefe gedacht hat und wie es ihm dabei ergangen ist. Die meinte ich damit. Es wird ja wohl nicht so sein, das ihr das alles aus dem Radio erfahren habt.
Anfangs gab es gar keine Mails vom TVB. Als der erste Fall in Innsbruck auftrat, gab es die ersten Diskussionen bei uns in der Firma. (Neben meinem Betrieb gehe ich noch arbeiten, da ich vom Betrieb alleine nicht leben könnte. Den Betrieb leitet hauptsächlich meine Frau). Die Diskussion war, wenn bei uns der erste Fall auftritt schließen Sie das Lokal oder den Betrieb. Aber niemand dachte zu der Zeit an eine Schließung des gesamten Schibetriebs. Nicht einmal als die Schigebiete in Südtirol schlossen. Gleich darauf ging es dann aber Schlag auf Schlag. Zuerst hieß es das Schigebiet schließt für 14 Tage, gleich darauf gab man das endgültige Saisonende bekannt. Die erste Mail erhielten wir am 26. Feb. Dort stand drin, dass es derzeit noch keine Fälle von Infizierten gab. Und wie man sich bei Verdachtsfällen zu verhalten hat. Im Anhang war ein Informationsblatt vom Land Tirol. Wie der Virus übertragen wird. Wie sich die Krankheit äußert. Über die Inkubationszeit usw. Die nächste Mail bekamen wir am 05. März. Das war lediglich eine Weiterleitung vom Land Tirol über die Infizierten Isländer die im Tiroler Oberland auf Urlaub waren. (noch keine Rede von Ischgl). Dort war eben auch zu lesen, dass sich die Urlauber wahrscheinlich auf dem Rückflug infiziert hätten. In der Firma erfuhr ich am nächsten Tag, dass sie angeblich in Ischgl waren. In den besagten Hotels wurden aber alle Mitarbeiter negativ getestet. Daher wohl die Annahme.
Es scheint, als ob auch dir gegenüber nicht mit offenen Karten gespielt wurde, und dies ist ja die Kritik, die auch aus meiner Sicht zurecht besteht. Es wundert mich, dass du da noch die Verantwortlichen verteidigst :naja:
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020)
Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 » 17.05.2020 - 00:11

flamesoldier hat geschrieben:
16.05.2020 - 23:46
1970 hat geschrieben:
16.05.2020 - 22:18
Wieso sollte das ein Moderator bitte streichen? Nachdem es sich um Tatsachen handelt ... hier wurde übrigens um das nochmal zu erwähnen nicht Ischgl angegriffen, sondern das Verhalten einiger Personen von denen die wenigsten direkt mit Ischgl verbunden sind ... der Ort könnte auch Titikaka heissen ... es geht nicht um den Ort an sich sondern um die Dreistigkeit und Verlogenheit mithilfe derer man versucht zu rechtfertigen, dass Menschen aufgrund von Gier sterben mussten und ganz Europa von einer Welle überrollt wurde, die bei korrektem Handeln SO nicht über uns gekommen wäre.
Sie urteilen aber über diese Menschen nur auf Grund von irgendwelchen Medienberichterstattungen, die auch nur Vermutungen anstellen.
Zum Beispiel über den Arzt. Ein 40 minütiges Telefonat von dem drei Minuten gesendet werden ist für mich nicht aufschlussreich.
Oder die Mitarbeiter die angeblich nicht zum Arzt durften. Kein Mitarbeiter braucht seinen Chef fragen ob er zum Arzt darf. Es wurden nur
keine Personen ohne Symptome getestet. Jeder Mitarbeiter hätte selbstständig die Hotline der Gesundheitsbehörde anrufen können.

Niemand hat behauptet (außer LR Tilg), dass keine Fehler begangen wurden. Aber jedes Land hat genauso Fehler gemacht. Warum hat man im Jänner in
Kärnten nicht schon getestet? Wo es schon viele Krankheitsfälle gab. Warum hat Deutschland nicht reagiert? Wo genauso bestätigte Virusfälle auftraten.

Und warum sollen wir unsere heilige Kuh, den Tourismus, auf die Schlachtbank führen? Wir leben hier nun einmal vom Tourismus. So wie es viele Menschen auf der
ganzen Welt tun. Auch in Vorarlberg. Seien wir froh, dass es Touristiker gibt. Oder sollen jetzt alle Menschen auf einmal zu Hause bleiben.
Ob und wie der Tourismus in Ischgl stattfindet ist ein anderes Thema. Ob die Qualität in Ischgl gut oder schlecht ist beurteilt immer der Kunde.
Sie könnten sich in Ihren Hasstiraden auch etwas zurücknehmen und mehr Qualität auf die Diskussion nehmen.
Schönen Abend.
Whataboutism vom Feinsten. Es ist so unfassbar einfach, auf die offiziellen Aussagen zu verweisen und selbst mit dem Finger auf andere zu zeigen, als mal selbst ein paar Aussagen zu tätigen, womöglich Fehler die längst belegt sind auch einzugestehen und damit beschädigtes Vertrauen wiederherzustellen. Das hast du scheinbar immer noch nicht verstanden. Ischgl wird mich so schnell nicht wiedersehen, das Verhalten vor, während und insbesondere nach Schließung der Seilbahnen widerspricht meinem persönlichen Gerechtigkeitssinn und Verständnis von Recht & Ordnung diametral. Und dann begreifen dort lebende Menschen nicht einmal, dass sie mit ihren unerhörten Äußerungen noch genüsslich Benzin ins Feuer gießen. :boese:
Welche Fehler sind denn belegt. Noch gar keine. Uns wird vorgeworfen, dass wir Fälle vertuscht hätten. Und das ist völliger Blödsinn. Zumindest ist so mein Kenntnisstand. Soll ich jetzt einen Kniefall machen und etwas zugeben für etwas wo wir nichts dafür können. Wenn jemand etwas vertuscht hat und bewusst die Gefahr ignoriert hat wird sich das hoffentlich klären. Und dann wird er sich der Sache stellen müssen.
Ich möchte kein Benzin ins Feuer gießen. Ich möchte mich nur gegen falsche Anschuldigungen wehren. Das würde jeder machen wenn es ihn betrifft. Und so wie diese ORF Doku uns zeigt sind wir nicht.


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