Jetzt wird hier auch wieder die Diskussion der 2 Lager ausbrechen, daher viel Spaß im Folgenden
Aber mein Fazit nach 1 Tag Juni Skifahren in Tux bleibt: Wenn es im Winter noch diese Abstandsregeln und den Maskenball gibt, und am Ende auch noch ernsthaft betrieben wird (so wie grad am Tuxer "umgesetzt" könnt ich gut damit leben ), dann werden wir nicht zum Skifahren kommen, Hotels und Innengastro sowieso nicht. Bis Dezember ist aber der Verdruss der Gäste und Angestellten wohl groß genug bzw. kontrollieren wird man das am Berg wohl nie können, nicht so wie der Autor in seinem Fazit anmerkt, gottseidank. So und für die Gutheißung des bewussten Gesetzesbruchs könnts mich gerne als User sperren
starli hat geschrieben: 08.06.2020 - 12:20
Aber das ist doch wieder so ein typischer "ich geh jetzt nur dort hin, um denen eins reinzuwürgen"-Journalismus?
Nein, das ist ein Artikel im Merkur - das ist gar kein Journalismus.
Tux – Skifahren im Juni? Macht man nicht. Es ist unökologisch und das Gefühl für den Winter verschwunden.
Wenn ein Artikel schon so anfängt, was will man dann auch erwarten? Ich frage mich ja wie diese "Journalisten" ihr Geld verdienen und wer für eine solche Journaille überhaupt bezahlt.
Zuletzt geändert von MichiMedi am 08.06.2020 - 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
...ist einfach Schwachsinn. Es ist sogar das komplette Gegenteil. Wenn Skisport ökologisch ist, dann im Frühjahr bzw. im Beginn des Sommers. Im Herbst muss der Kunstschnee produziert werden, im Frühjahr liegt noch der Schnee aus dem ganzen Winter. Und dann die Falschinformation zum Dachsteingletscher toppt den Artikel entgültig.
Mich würde ja nun wirklich interessieren, wie die Coronazahlen in Samnaun waren. Man hat da nie was gehört, also wird es wohl nicht sonderlich viel gewesen sein.
Und das trotz gemeinsamen Skigebiet mit Ischgl und ganz ohne Schutzmaßnahmen!
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass auf der Piste oder am Sessellift - also bei der eigentlichen Sportausübung im Freien - großartig viel passieren wird. Da dürfte das Infektionsrisiko gleich null sein, was ja mittlerweile auch Studien -wenn auch nicht direkt mit Bezug aufs Schifahren- belegt haben.
Ich bin aber schon sehr gespannt, wie es auf Hütten oder beim Apres Ski in der nächsten Saison aussieht. Hoffen tu ich jedenfalls aufs Beste...
Mr400Liter hat geschrieben: 09.06.2020 - 10:50
Ich bin aber schon sehr gespannt, wie es auf Hütten oder beim Apres Ski in der nächsten Saison aussieht. Hoffen tu ich jedenfalls aufs Beste...
So wie ich das bei meinem kürzlichen Kaunertal Besuch vernommen habe, sind die Skifahrer zum Glück sehr unverkrampft eingestellt. Also selbst wenn die klassischen Apres Ski Bars zu bleiben werden sich die Touristen ihren Spaß nicht nehmen lassen und dann eben in als Restaurants betriebenen Lokalen oder einfach im freien bei den Stationen Apres Ski feiern. Für mich ist Apres Ski zwar nichts, aber ich bin über jeden Apres Ski Gast froh, der durch seine Ausgaben die lokale Wirtschaft in der Skiregion ankurbelt!
basti.ethal hat geschrieben: 09.06.2020 - 13:11
Genau solche Artikel sind der Grund dafür, dass die selbsternannte "Qualitätspresse" immer mehr an Ansehen und Zuspruch verliert.
Der Merkur war halt so wie seine Schwesterzeitung TZ schon immer mehr ein BILD-Abklatsch ... das schlimme ist ja dass dann selbst Medien wie die Zürcher oder die FAZ teilweise auf solche Züge aufspringen (allgemein nicht in diesem Fall)
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
die letzte PB abgebrochen,
und die letzte Piste modelliert ist,
werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist!
Für ein trollfreies Forum - Dummschwätzer und Aluhüte raus!