Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

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turms
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von turms » 16.09.2020 - 14:24

Snowcard "all in" ??? snowcard tirol?
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Skitobi » 16.09.2020 - 14:34

turms hat geschrieben:
16.09.2020 - 14:24
Snowcard "all in" ??? snowcard tirol?
Ja, bei meinem Einkommen und dem Risiko diesen Winter fühlt sich das zumindest so an 8O
Kann sehr gut werden, kann aber auch ein totaler Reinfall werden.

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turms
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von turms » 16.09.2020 - 14:39

na ja...bei uns ist auch so.
Das Problem ist dass wir seit lange Zeit im SkiAmade für Weihnachten- Silvester gebucht haben...dh entweder Skiamade Saisonkarte oder nix....top oder flop
sonst könnte ich die 3Täller Saisonkarte kaufen....sie hat auch wenige Deutsche Skigebiete dabei....am schlimmsten könnte ich nach Allgäu fahren (mit noch 1.000.000 Leute 8O 8O )


na ja...egal...ich vermeide die Saisonkarte dieses mal... es ist ein bisschen ärgerlich aber....
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Flip86 » 16.09.2020 - 15:54

Skitobi hat geschrieben:
16.09.2020 - 13:57

Aber ich weiß grad auch nicht was ich nehmen soll.

- Oder mit der Snowcard "all in" gehen mit Spekulation auf leere Großgebiete, weil sich die Touristen nicht hin trauen. Und ich könnte wieder mal nach Venet, Fendels, Pertisau, Gerlosstein etc...
Ich bin auch sehr skeptisch, was ich machen soll. Wobei sich der Andrang sicherlich in Grenzen hält.

Aber auch ich habe Bedenken bei dem Thema Rückerstattung. Wieso soll es eine Rückerstattung geben wenn eine Grenze geschlossen wird (für Deutsche)?
Wenn die großen Skigebiete schließen und die ganz kleinen noch offen haben wird es bestimmt auch keine Erstattung geben, da ja andere Gebiete genutzt werden können.

Ich vermute, dass ich dieses Jahr ohne Saisonkarte auskommen werde. Mit der Möglichkeit, dass ich bei guten Verhältnissen einfach mehr bezahlen werde als die Saisonkarte kostet muss ich dann leben. Aber zumindest ärgere ich mich dann nicht für keine Rückerstattung, sondern ich bezahle mehr Geld für super Verhältnisse......
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von turms » 16.09.2020 - 16:25

Flip86 hat geschrieben:
16.09.2020 - 15:54
Skitobi hat geschrieben:
16.09.2020 - 13:57

Aber ich weiß grad auch nicht was ich nehmen soll.

- Oder mit der Snowcard "all in" gehen mit Spekulation auf leere Großgebiete, weil sich die Touristen nicht hin trauen. Und ich könnte wieder mal nach Venet, Fendels, Pertisau, Gerlosstein etc...
Ich bin auch sehr skeptisch, was ich machen soll. Wobei sich der Andrang sicherlich in Grenzen hält.

Aber auch ich habe Bedenken bei dem Thema Rückerstattung. Wieso soll es eine Rückerstattung geben wenn eine Grenze geschlossen wird (für Deutsche)?
Wenn die großen Skigebiete schließen und die ganz kleinen noch offen haben wird es bestimmt auch keine Erstattung geben, da ja andere Gebiete genutzt werden können.

Ich vermute, dass ich dieses Jahr ohne Saisonkarte auskommen werde. Mit der Möglichkeit, dass ich bei guten Verhältnissen einfach mehr bezahlen werde als die Saisonkarte kostet muss ich dann leben. Aber zumindest ärgere ich mich dann nicht für keine Rückerstattung, sondern ich bezahle mehr Geld für super Verhältnisse......
Geschlossene Grenze ist auch eine Einschränkung der Kartennutzungsmöglichkeit bedingt durch eine Corona-Pandemie ... ich glaube nicht das jemand eine Rückerstattung bekommt wegen eine Reiseverbot oder geschlossene Grenze....aber trotzdem alle diese sind Einschränkungen bedingt durch Corona und bla bla....egal....

Ich bin auch deiner Meinung....wenn alles klappen wird, und schaffen wir problemlos nach AUT und den Skigebieten zu fahren, werde ich ca 1.000 € mehr im Vergleich mit einer Saisonkarte (für 2 Pers) bezahlen ...aber was solls..... mindestens werde ich mehr flexible sein...

PS : Corona-KriseMedienberichte: Deutschland erklärt Wien zum Risikogebiet...morgen kann Tirol sein, Innsbruck oder keine Ahnung.... so schade
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Buckelpistenfan » 16.09.2020 - 17:05

Flip86 hat geschrieben:
16.09.2020 - 15:54
Wieso soll es eine Rückerstattung geben wenn eine Grenze geschlossen wird (für Deutsche)?
Wenn die großen Skigebiete schließen und die ganz kleinen noch offen haben wird es bestimmt auch keine Erstattung geben, da ja andere Gebiete genutzt werden können.
Österreich wird im Winter die Grenze zu Deutschland nicht schließen, das wäre touristisch und wirtschaftlich völlig unsinnig und politisch weder durchsetzbar noch akzeptabel. Und wenn Tirol oder Salzburg oder ein anderes Bundesland nach RKI-Einschätzung Risikogebiet werden, ist ja die Einreise nicht verboten. Von der Saisonkarte kann also Gebrauch gemacht werden. Es besteht halt ggf. bei Rückkehr die Quarantäneverpflichtung in Deutschland nebst Testmöglichkeit. Das ist aus österreichischer Sicht aber ein deutsches Problem und mithin kein Grund, Kosten einer Saisonkarte zu erstatten (die ja genutzt werden kann).

Eher halte ich es für wahrscheinlich, dass bei in Deutschland ansteigenden Zahlen einzelne Orte ggf. die Übernachtung von Gästen vom Vorliegen eines negativen Testergebnisses innerhalb der letzten drei Tage abhängig machen oder - Beispiel Ischgl - den Gästen eine Testmöglichkeit eröffnen. Das Skigebiet stünde dann nur den Übernachtungsgästen offen und Karten für Tagesgäste würden ohne Onlinereservierung nicht verkauft. Wie dann mit Saisonkarteninhabern umgegangen wird, die nur für einen Tag anreisen ohne zu übernachten und auch für eine Nachverfolgung keine Daten hinterlegen, ist unklar. GGf. kommt hier die Verpflichtung, vor Nutzung der Anlagen die persönlichen Daten zu registrieren. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Zahl dieser Gruppe gemessen an der Gesamtzahl der Gäste wird ggf. auch angenommen, dass diese zahlenmäßig und damit infektionsrisikomäßig nicht groß ins Gewicht fallen. Wir können hier nur abwarten.

Der Kauf der Saisonkarte ist - wie jedes Jahr im Hinblick auf Schneesituation und Saisonentwicklung - ein Risiko, das ist aber halt im Preis eingerechnet. Der Mehrpreis der Einzelkarten ist halt der Preis der Flexibilität, es ist die Entscheidung jedes einzelnen und daher auch kein Grund für die Saisonkartenverbünde, allzu großzügig bei Rückerstattungen zu sein.

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von ski-chrigel » 16.09.2020 - 20:00

sheridan hat geschrieben:
11.09.2020 - 10:38
ski-chrigel hat geschrieben:
11.09.2020 - 06:54
Genf und Waadt sind skigebietstechnisch nicht allzu relevant, aber es besteht die Gefahr, dass andere Kantone ebenfalls auf die Liste kommen oder zumindest die Verunsicherung derart steigt, dass Deutsche auf Skiferien in der Schweiz verzichten:
Diablerets, Glacier 3000 und Leysin wären schon mal relevante Skigebiete in der Waadt. Ein Teil von Gstaad ist auch in VD.
Nun ist auch der Kanton Freiburg auf der Risikoliste Deutschlands. Also sind weitere Skigebiete betroffen, falls sich dies in den Winter reinzieht. Und vermutlich werden eher weitere Kantone folgen, als dass diese wieder entfernt werden.
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Jan Tenner » 16.09.2020 - 20:15

Abwarten! Bis zur richtigen Saison sind noch über drei Monate hin und wie schnell sich die Lage ändert, hat dieser Sommer doch schon gezeigt.
Diese Welle an Neuinfektionen wird auch abebben und wenn die wie bislang ohne große weitere Schäden wie bisher verläuft was Hospitalisierungen oder Todesfälle verläuft, wir man beim nächsten Peak (hoffentlich) immer weniger auf Global-Maßnahmen wie die Risikogebietsausweiserei setzen.
Zuletzt geändert von Jan Tenner am 16.09.2020 - 20:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von WackelPudding » 16.09.2020 - 20:20

ski-chrigel hat geschrieben:
16.09.2020 - 20:00
sheridan hat geschrieben:
11.09.2020 - 10:38
ski-chrigel hat geschrieben:
11.09.2020 - 06:54
Genf und Waadt sind skigebietstechnisch nicht allzu relevant, aber es besteht die Gefahr, dass andere Kantone ebenfalls auf die Liste kommen oder zumindest die Verunsicherung derart steigt, dass Deutsche auf Skiferien in der Schweiz verzichten:
Diablerets, Glacier 3000 und Leysin wären schon mal relevante Skigebiete in der Waadt. Ein Teil von Gstaad ist auch in VD.
Nun ist auch der Kanton Freiburg auf der Risikoliste Deutschlands. Also sind weitere Skigebiete betroffen, falls sich dies in den Winter reinzieht. Und vermutlich werden eher weitere Kantone folgen, als dass diese wieder entfernt werden.
Ja, das wird diese Saison leider ein Hochrisikopoker, ob und falls ja, wo was geht.
Ich hoffe ja inständig, dass die Skisaison in AT oder CH ohne große Einschränkungen, auch bei der Rückreise nach D, möglich sein wird. Denn eins ist sicher, entweder, ich kann in AT oder CH Ski fahren oder eben gar nicht. Ich werde mich sicher nicht mit Millionen anderen Deutschen in die Kleingebiete hierzulande stellen, nur weil manche Großkopferten ohne Hirn meinen, dass das aus Pandemie-Sicht besser wäre.

Die Ausweisung von Risikogebieten macht m.E, eh wenig Sinn. Es ist ja mittlerweile klar, dass bestimmte Handlungen wie Feiern das Risiko enorm erhöhen. Normaler Urlaub und Skifahren gehören aber m.E. definitv nicht zu den besonders risikobehafteten Tätigkeiten. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Eine Saisonkarte wäre auch diese Saison wieder schön, aber hier werde ich so früh wie nötig und so spät wie möglich entscheiden. Aktuell ist bei mir - trotz der für mich deutlich weiteren Fahrtstrecke - die SSC am höchsten im Kurs, da hier einfach in mehreren verschiedenen Bundesländern (Salzburg, Tirol, Steiermark und kleine Skigebiete in Oberösterreich, Kärnten (und Bayern) gefahren werden könnte.

Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass es anderenfalls vernünftige Regeln gibt, einer eventuellen Quarantäne möglichst elegant zu entgehen, wenn man sich keinem erhöhten Risiko ausgesetzt hat (Testmöglichkeiten, Beibehaltung der 48h-Regel [zumindest in BW], ...)

Es bleibt spannend...
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von ski-chrigel » 16.09.2020 - 20:34

Jan Tenner hat geschrieben:
16.09.2020 - 20:15
Abwarten! Bis zur richtigen Saison sind noch über drei Monate hin und wie schnell sich die Lage anderer, hat dieser Sommer dich schon gezeigt.
Diese Welle an Neuinfektionen wird auch abebben und wenn die wie bislang ohne große weitere Schäden wie bisher verläuft was Hospitalisierungen oder Todesfälle verläuft, wir man beim nächsten Peak (hoffentlich) immer weniger auf Global-Maßnahmen wie die Risikogebietsausweiserei setzen.
Ich staune erfreut ob Deiner zuversichtlichen Worte.
WackelPudding hat geschrieben:
16.09.2020 - 20:20
Ich werde mich sicher nicht mit Millionen anderen Deutschen in die Kleingebiete hierzulande stellen
Wieso? Das macht doch viel Spass:
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Schneefuchs » 16.09.2020 - 21:00

Jan Tenner hat geschrieben:
16.09.2020 - 20:15
Abwarten! Bis zur richtigen Saison sind noch über drei Monate hin und wie schnell sich die Lage ändert, hat dieser Sommer doch schon gezeigt.
Diese Welle an Neuinfektionen wird auch abebben und wenn die wie bislang ohne große weitere Schäden wie bisher verläuft was Hospitalisierungen oder Todesfälle verläuft, wir man beim nächsten Peak (hoffentlich) immer weniger auf Global-Maßnahmen wie die Risikogebietsausweiserei setzen.
Das denke ich auch. Man darf die Entwicklung nicht beliebig lange extrapolieren.

Gebt mal bei Google "Corona Zahlen" ein. Da kann man sich die Kurven für fast alle Länder anschauen. Und dann nehmt mal welche denen die Kontrolle früh verloren gegangen ist: Südafrika, Serbien, Pakistan, Ägypten,...

Es dauert immer so etwa 3 Monate und dann ist die Welle durch. Nur kommt das dann nicht mehr in den Medien.
Und irgendwann läuft wieder ein Skilift zu dem ich auch hinkomme...na also: Hintertux 27.06.-04.07.2020! :)

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Siedler » 16.09.2020 - 21:18

Kunde von mir hat Ischgl gebucht und gemeint, dass es diese Saison nur Liftpässe für Übernachtungsgäste gäbe. Stimmt das?

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Schneefuchs » 16.09.2020 - 21:25

Siedler hat geschrieben:
16.09.2020 - 21:18
Kunde von mir hat Ischgl gebucht und gemeint, dass es diese Saison nur Liftpässe für Übernachtungsgäste gäbe. Stimmt das?
Auf der Homepage heisst es "Eine Personenlimitierung für die Silvretta Arena Ischgl/Samnaun behalten wir uns ausdrücklich vor." In der Hauptsaison könnte es bei offenen Grenzen für Tagesgäste schwierig werden. Wenn es aufgrund der Umstände oder in der Nebensaison leerer ist sollte es kein Problem sein.
Und irgendwann läuft wieder ein Skilift zu dem ich auch hinkomme...na also: Hintertux 27.06.-04.07.2020! :)


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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von turms » 16.09.2020 - 22:29

Buckelpistenfan hat geschrieben:
16.09.2020 - 17:05
Flip86 hat geschrieben:
16.09.2020 - 15:54
Wieso soll es eine Rückerstattung geben wenn eine Grenze geschlossen wird (für Deutsche)?
Wenn die großen Skigebiete schließen und die ganz kleinen noch offen haben wird es bestimmt auch keine Erstattung geben, da ja andere Gebiete genutzt werden können.
Österreich wird im Winter die Grenze zu Deutschland nicht schließen, das wäre touristisch und wirtschaftlich völlig unsinnig und politisch weder durchsetzbar noch akzeptabel. Und wenn Tirol oder Salzburg oder ein anderes Bundesland nach RKI-Einschätzung Risikogebiet werden, ist ja die Einreise nicht verboten. Von der Saisonkarte kann also Gebrauch gemacht werden. Es besteht halt ggf. bei Rückkehr die Quarantäneverpflichtung in Deutschland nebst Testmöglichkeit. Das ist aus österreichischer Sicht aber ein deutsches Problem und mithin kein Grund, Kosten einer Saisonkarte zu erstatten (die ja genutzt werden kann).

Eher halte ich es für wahrscheinlich, dass bei in Deutschland ansteigenden Zahlen einzelne Orte ggf. die Übernachtung von Gästen vom Vorliegen eines negativen Testergebnisses innerhalb der letzten drei Tage abhängig machen oder - Beispiel Ischgl - den Gästen eine Testmöglichkeit eröffnen. Das Skigebiet stünde dann nur den Übernachtungsgästen offen und Karten für Tagesgäste würden ohne Onlinereservierung nicht verkauft. Wie dann mit Saisonkarteninhabern umgegangen wird, die nur für einen Tag anreisen ohne zu übernachten und auch für eine Nachverfolgung keine Daten hinterlegen, ist unklar. GGf. kommt hier die Verpflichtung, vor Nutzung der Anlagen die persönlichen Daten zu registrieren. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Zahl dieser Gruppe gemessen an der Gesamtzahl der Gäste wird ggf. auch angenommen, dass diese zahlenmäßig und damit infektionsrisikomäßig nicht groß ins Gewicht fallen. Wir können hier nur abwarten.

Der Kauf der Saisonkarte ist - wie jedes Jahr im Hinblick auf Schneesituation und Saisonentwicklung - ein Risiko, das ist aber halt im Preis eingerechnet. Der Mehrpreis der Einzelkarten ist halt der Preis der Flexibilität, es ist die Entscheidung jedes einzelnen und daher auch kein Grund für die Saisonkartenverbünde, allzu großzügig bei Rückerstattungen zu sein.
Eine Saisonkarte ohne Corona ist (für mich) kein Risiko...ok, wenn jemand eine Karte für ein Skigebiet hat (zb Feldber, oder Alpenplus) aber mit SnowcardTirol oder SSSC irgendwo findest du schee ein bisschen auszurutschen
Mit Corona ist ganz anders....vielleicht wie WackelPudding sagt SSSC ist die beste Option....

Ich denke auch das Österreich die Grenze wird nicht dicht machen ...das wird eine wirtschaftliche Katastrophe...egal wie die Situation in DE sein wird...aber wie jetzt mit Wien (laut RKI gibt es eine Reisewarnung) kann sein dass morgen Tirol oder Steiermakr oder keine Ahnung dabei ist. Einreisen kannst du, aber kannst du jeder Woche testen?? wenn zb jemand faste jede Wochenende Skifahren im Tirol will und eine Reisewarnung für Tirol kommt.

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Buckelpistenfan » 16.09.2020 - 22:50

turms hat geschrieben:
16.09.2020 - 22:29
...aber wie jetzt mit Wien (laut RKI gibt es eine Reisewarnung) kann sein dass morgen Tirol oder Steiermakr oder keine Ahnung dabei ist.

Ich war auch überrascht, als heute bekannt wurde, dass Bundesregierung und RKI die Lage in Tirol besonders beobachten. Steigt dort die Zahl der Neuinfektionen über 50/100.000, wird wohl an einer Reisewarnung kein Weg vorbeigehen. Spannend bleibt dann nur, ob für das ganze Bundesland oder nur einzelne Bezirke.

Ich mag mir die Auswirkungen für Tirol nicht ausmalen wenn eine Reisewarnung jetzt kommt, wo das (restliche) Buchungsgeschäft für Weihnachten und Fasching läuft (mit Ausnahme derer, die immer schon ein Jahr im voraus buchen).

Ich habe dieses Jahr (nach langem Hin- und Her und mehrfachem Umentscheiden) vom Erwerb einer Saisonkarte (TSC, Alpenplus) dann doch Abstand genommen, auch nicht für die oberbayrischen Hausberge. Wenn es zu Schließungen/Reisebeschränkungen in Österreich kommt und alle nach Oberbayern oder ins Allgäu fahren, beginnt die Liftschlange womöglich vor unserem Gartentor....

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von flamesoldier » 16.09.2020 - 23:06

Buckelpistenfan hat geschrieben:
16.09.2020 - 22:50
turms hat geschrieben:
16.09.2020 - 22:29
...aber wie jetzt mit Wien (laut RKI gibt es eine Reisewarnung) kann sein dass morgen Tirol oder Steiermakr oder keine Ahnung dabei ist.

Ich war auch überrascht, als heute bekannt wurde, dass Bundesregierung und RKI die Lage in Tirol besonders beobachten. Steigt dort die Zahl der Neuinfektionen über 50/100.000, wird wohl an einer Reisewarnung kein Weg vorbeigehen. Spannend bleibt dann nur, ob für das ganze Bundesland oder nur einzelne Bezirke.

Ich mag mir die Auswirkungen für Tirol nicht ausmalen wenn eine Reisewarnung jetzt kommt, wo das (restliche) Buchungsgeschäft für Weihnachten und Fasching läuft (mit Ausnahme derer, die immer schon ein Jahr im voraus buchen).

Ich habe dieses Jahr (nach langem Hin- und Her und mehrfachem Umentscheiden) vom Erwerb einer Saisonkarte (TSC, Alpenplus) dann doch Abstand genommen, auch nicht für die oberbayrischen Hausberge. Wenn es zu Schließungen/Reisebeschränkungen in Österreich kommt und alle nach Oberbayern oder ins Allgäu fahren, beginnt die Liftschlange womöglich vor unserem Gartentor....
Eigentlich hat man die 50er Quote in 6 von 8 Bezirken doch längst geknackt:
Bezirk: Fälle 7d/100k (+Fälle absolut)
Reutte: 30,6 (+10)
Landeck: 54,1 (+24)
Imst: 64,9 (+39)
Innsbruck-Land: 67,5 (+121)
Innsbruck: 123,4 (+163)
Schwaz: 76,3 (+64)
Kufstein: 88,4 (+97)
Kitzbühel: 20,4 (+13)
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von sheridan » 16.09.2020 - 23:15

ski-chrigel hat geschrieben:
16.09.2020 - 20:00
Nun ist auch der Kanton Freiburg auf der Risikoliste Deutschlands. Also sind weitere Skigebiete betroffen, falls sich dies in den Winter reinzieht. Und vermutlich werden eher weitere Kantone folgen, als dass diese wieder entfernt werden.
Freiburg hat ja nicht wirklich attraktive Skigebiete, aber ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis Bern und vielleicht noch das Wallis auch auf die rote Liste kommen.
19/20: Airolo, Anzère, Auron, Charmey, Crans Montana, Crevacol, Davos, Glacier 3000, 2xGrimentz Zinal, 2xGröden, Isola, Les Deux Alpes, Leysin, Meiringen-Hasliberg, Moleson, Montgenèvre, 2xPila, Pitztaler Gletscher, Saas-Fee, Serre Chevalier, Schwarzsee, 3xVerbier, 2xVillars-Gryon, Zugspitze

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von maba04 » 16.09.2020 - 23:23

Vielleicht ist da dieser Link noch mal ganz hilfreich mit sämtlichen Zahlen zu Österreich (wurde bestimmt schon mal gepostet, aber nicht in den letzten Wochen): https://orf.at/corona/stories/daten

Ehrlich gesagt wundert es mich doch sehr, dass sie Tirol nicht gleich auch als Risikogebiet erklärt haben.
Jan Tenner hat geschrieben:
16.09.2020 - 20:15
Abwarten! Bis zur richtigen Saison sind noch über drei Monate hin und wie schnell sich die Lage ändert, hat dieser Sommer doch schon gezeigt.
Diese Welle an Neuinfektionen wird auch abebben und wenn die wie bislang ohne große weitere Schäden wie bisher verläuft was Hospitalisierungen oder Todesfälle verläuft, wir man beim nächsten Peak (hoffentlich) immer weniger auf Global-Maßnahmen wie die Risikogebietsausweiserei setzen.
:top: :top: :top:
sheridan hat geschrieben:
16.09.2020 - 23:15
[...] aber ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis Bern und vielleicht noch das Wallis auch auf die rote Liste kommen.
Je mehr Gebiete zu Risikogebieten werden, desto komplizierter wird es. Ich denke da vor allem an die Gesundheitsämter, die ja bekanntermaßen Personal im Überfluss haben...
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Skitobi » 16.09.2020 - 23:57

maba04 hat geschrieben:
16.09.2020 - 23:23
Ehrlich gesagt wundert es mich doch sehr, dass sie Tirol nicht gleich auch als Risikogebiet erklärt haben.
Dazu weise ich nochmal auf diesen Link hin:

https://experience.arcgis.com/experienc ... 49e9984a71

Immer wenn ein Gebiet tiefrot wird, wird es nach meiner Beobachtung ein paar Tage später zum deutschen Risikogebiet erklärt. Tirol ist da zum Glück noch nicht ganz dran.

Leider funktioniert gerade eben der Link bei mir nicht, ich hoffe das ändert sich wieder...
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von WackelPudding » 17.09.2020 - 07:30

Buckelpistenfan hat geschrieben:
16.09.2020 - 22:50
turms hat geschrieben:
16.09.2020 - 22:29
...aber wie jetzt mit Wien (laut RKI gibt es eine Reisewarnung) kann sein dass morgen Tirol oder Steiermakr oder keine Ahnung dabei ist.

Ich war auch überrascht, als heute bekannt wurde, dass Bundesregierung und RKI die Lage in Tirol besonders beobachten. Steigt dort die Zahl der Neuinfektionen über 50/100.000, wird wohl an einer Reisewarnung kein Weg vorbeigehen. Spannend bleibt dann nur, ob für das ganze Bundesland oder nur einzelne Bezirke.

Ich mag mir die Auswirkungen für Tirol nicht ausmalen wenn eine Reisewarnung jetzt kommt, wo das (restliche) Buchungsgeschäft für Weihnachten und Fasching läuft (mit Ausnahme derer, die immer schon ein Jahr im voraus buchen).

Ich habe dieses Jahr (nach langem Hin- und Her und mehrfachem Umentscheiden) vom Erwerb einer Saisonkarte (TSC, Alpenplus) dann doch Abstand genommen, auch nicht für die oberbayrischen Hausberge. Wenn es zu Schließungen/Reisebeschränkungen in Österreich kommt und alle nach Oberbayern oder ins Allgäu fahren, beginnt die Liftschlange womöglich vor unserem Gartentor....
Leider wird aktuell ja gefühlt auch nur noch auf die Infektionszahlen geschaut. Ich war eigentlich optimistisch, dass durch die Einführung der Corona-Ampel, andere, mindestens genau so wichtige Kriterien (z.B. Auslastung des Gesundheitssystems, Clusterbildung, Zusammensetzung der Infizierten, etc.) berücksichtigt werden und das dann ein paar Wochen später von der deutschen Regierung für die Einstufung als Risikogebeite kopiert wird. Leider hat man ja aktuell in Österreich die Ampel wieder weitestgehend abgeschafft, sodass hier die deutsche Politik auch nur noch "Schrott" kopieren kann.

Das Problem ist, wenn man, wie aktuell, nur auf die Zahlen schaut, dass man ja Äpfel mit Birnen vergleicht.

Nach der "1. Welle" hat man sich ja das Ziel gesetzt, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten (so weit so gut und nachvollziehbar), ab einer 7-Tages-Inzidenz von >50 Neuinfektionen/100.000 Einwohner ggf. wieder Verschärfungen vorzunehmen.
In dieser Phase waren die Testkapazitäten aber in keinster Weise mit den Aktuellen vergleichbar. Dies hat dazu geführt, dass zum Großteil nur Menschen mit Symptomen oder besonders starken Kontakt mit Infizierten zum Test geschickt wurden. Menschen ohne Symptome kamen selten zum Test. Ich habe dazu leider keine genauen Zahlen gefunden. Ich denke aber, das lässt sich mit den Erzählungen von Freunden und Bekannten, den Erfahrungen hier im Forum und den Medienberichten dazu ganz gut untermauern, auch wenn ich persönlich mangels Betroffenheit keine Erfahrungen beisteuern kann.
Sagen wir daher einfach beispielhaft, 80% der zum Test zugelassenen Personen kamen mit Symptomen oder engem Infiziertenkontakt, 20% ohne Symptome.
Die 50-Grenze von "damals" spiegelte also die Testergebnisse wieder, wenn bereits wie in diesem Beispiel 4/5 mit Symptomen zum Test kamen.

Nun haben wir die Testkapazitäten aber erfreulicherweise massiv ausgeweitet und lassen daher auch sehr viele Leute zum Test zu, die früher nicht gedurft hätten. Diese Entwicklung finde ich per se gut, denn je mehr man testet, desto mehr Informationen erhält man - natürlich nur so lange, wie sichergestellt ist, dass in den Laboren nicht andere, wichtigere Tests, zu kurz kommen.
Bestes Beispiel für die Massentests sind ja die Pflichttest für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder das bis vor kurzem noch bestandene Angebot des kostenlosen Test an bestimmten Punkten nahe der Grenze. Wir haben also nun deutlich mehr Mensche ohne Symptome getestet, als "früher". Da ich auch hierfür keine Zahlen ad hoc gefunden habe, sagen wir für das Beispiel einfach, dass sich das Verhältnis umgekehrt hat und nun nur noch 20% der getesteten mit Symptomen auftauchen.

Wir finden laut Medienberichten nun sehr viele asymptopische Fälle. Die hat es - davon gehe ich fest aus - während der "1. Welle" auch schon gegeben, wir haben sie damals einfach nur nicht gefunden.
Das es aktuell viele Infizierte ohne Symptome ist, muss ja, wie auch Prof. Streeck sagte, nicht unbedingt schlecht sein, denn:
- Die Gefahr, dass diese Menschen medizinische Betreuung brauchen ist äußerst gering
- Auch wenn nicht zweifelsfrei klar ist, wie es sich mit der Immunität verhilft, gibt es ja mittlerweile gute Erkenntnisse, dass Infizierte immerhin eine gewisse Zeit immun sind, was uns durch den Winter helfen könnte
- Die Gefahr, dass solche Menschen andere Menschen anstrecken, deutlich geringer ist, da bei den Infizierten ohne Symptome meist eine geringere Virenlast nachgewiesen wird.

Jetzt knacken wir halt an vielen Orten in Europa dieses damals gesteckte 50er-Kriterium. Zumindest in D und AT, wo ich die Lage aufmerksam verfolge, lässt sich hier aber m.E. viel auf den oben beschriebenen Äpfel-Birnen-Vergleich zurückführen. Sicherlich werden auch hier mittelfristig wieder die schweren Verläufe zunehmen, aber m.E. sich nicht in dem Maße, wie die Infiziertenzahlen gestiegen sind.
Nach meinem Beispiel, wären demnach ja nur noch 1/5 der Getesteten symptomatisch - ein Rückgang von 80% auf 20%. Egal ob die Zahlen jetzt stimmen, der Rückgang ist in jedem Fall signifikant.

Es ist daher aus meiner Sicht dringend zu hinterfragen, ob das aktuelle 50er-Kriterium in der jetzigen Form überhaupt noch aussagefähig ist, denn es wird nun nicht mehr richtig berücksichtigt, welche Fälle am Ende in den Krankenhäusern ankommen und dort für eine zu vermeidende Überlastung sorgen könnten.
Wahrscheinlich müsste man - zumindest solange sich die Lage wie aktuell darstellt - das 50er-Kriterium deutlich nach oben korrigieren. Aus dem Bauch heraus würde ich aktuell auf 200-300 Neuinfektionen in einer Woche je 100.000 Einwohner tippen, ohne das von einer Überlastung des Gesundheitssystems auszugehen ist.

Hoffen wir, dass zukünftig mehr Kriterien in die Ausweisung von Risikogebieten einfließen, welche die Situation vor Ort differenzierter und realistischer darstellen.
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Stäntn » 17.09.2020 - 08:13

Wichtig bei der Umsetzung von Ski Plänen ist doch aktuell dieses 48h Hintertürchen. Damit sind Wochenendausflüge auch in Risikogebiete gesichert ohne dass man tätig werden muss. Spannend wird’s juristisch - insbesondere von mehrtägigen Touren mit Besuch verschiedener Regionen, ab wann eine Reise beginnt oder endet, bzw ein Aufenthalt?

Also 47 Stunden im Risikogebiet Skifahren, komme von zu Hause und geh auch dort wieder hin - nichts zu beachten.
Wenn ich jetzt aber nicht nach Hause, sondern in eine „grüne“ nicht-Risiko Zone weiter ziehe - ist dann die 48h Regel Reset? Oder muss man einmal einen Fuß über die Grenze nach Bayern gemacht haben oder eine Nacht zuhause für reset?
Wenn nicht, dann könnte man innerhalb seiner Auslandsreise alle 2 Tage weiterfahren, es muss nur sichergestellt sein dass das dann rechtlich einwandfrei ist. Könnte ein klassisches Schlupfloch sein ;)
Aber so kann’s funktionieren - immer maximal 47 Stunden in einer Region aufhalten, dann ist man auch rückwirkend „geschützt“ vor den Behörden falls sich Einstufungen binnen 14 Tagen ändern (?).

Und jetzt bitte nicht wieder irgendwelche moralischen Belehrungen, sondern einfach sachlich wie die rechtliche Lage in der Praxis umsetzen ist - für die Skisaison sicherlich stand heute relevant. Grad hier im Forum machen doch einige solche größeren Touren.

@wackelpudding - bin bei dir ;) Evtl ist das Modell des 2-Tage Hoppings ja ein Teil der Lösung.
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Schneefuchs » 17.09.2020 - 09:01

Bevor ich beschimpft werde: Nein es ist keine Ankündigung und kein Aufruf es zu tun.

Aber wer soll das kontrollieren? Man stelle sich vor Tirol wird Risikogebiet, Italien nicht. Betroffen sind dann nur diejenigen die länger als 48h in Tirol waren. Mit "polizeilicher Ermittlung" mag man sowas herausbekommen, aber dann reicht der Rückstau bis zum Brenner (und man steht länger als 48h drin :wink: ).

Jetzt ist es mit Wien auch so: Wer bei Salzburg über die Grenze kommt kann von Wien kommen. Oder von Linz, Salzburg, Kärnten, Slowenien (oder doch Balkan?).

In der Praxis werden viele heimlich fahren. Die Kollegen dürfen es nicht wissen, die Nachbarn auch nicht. Und mit Facebook und Instagram muss man sich auch zurückhalten. Das wird schwer für viele...
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von hch » 17.09.2020 - 09:07

WackelPudding hat geschrieben:
17.09.2020 - 07:30
Bestes Beispiel für die Massentests sind ja die Pflichttest für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder das bis vor kurzem noch bestandene Angebot des kostenlosen Test an bestimmten Punkten nahe der Grenze. Wir haben also nun deutlich mehr Mensche ohne Symptome getestet, als "früher". Da ich auch hierfür keine Zahlen ad hoc gefunden habe, sagen wir für das Beispiel einfach, dass sich das Verhältnis umgekehrt hat und nun nur noch 20% der getesteten mit Symptomen auftauchen.
Im ersten Bericht der Corona-Ampel Kommission von 3.9. gibt es die Zahl der asymptomatischen Fälle: https://corona-ampel.gv.at/corona-kommi ... ommission/ , bei den nachfolgenden leider nicht mehr.

Österreichweit waren es 31% asymptomatisch, in Wien in 48%, im Bezirk Kufstein 21% und in Innsbruck 85%, also Regional sehr unterschiedlich. Leider fehlen die Zahlen für Salzburg und Kärnten, welche sehr wenig testen und mit Vergleichen ggf deine Theorie etwas verifizieren könnten.

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von WackelPudding » 17.09.2020 - 09:33

hch hat geschrieben:
17.09.2020 - 09:07
WackelPudding hat geschrieben:
17.09.2020 - 07:30
Bestes Beispiel für die Massentests sind ja die Pflichttest für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder das bis vor kurzem noch bestandene Angebot des kostenlosen Test an bestimmten Punkten nahe der Grenze. Wir haben also nun deutlich mehr Mensche ohne Symptome getestet, als "früher". Da ich auch hierfür keine Zahlen ad hoc gefunden habe, sagen wir für das Beispiel einfach, dass sich das Verhältnis umgekehrt hat und nun nur noch 20% der getesteten mit Symptomen auftauchen.
Im ersten Bericht der Corona-Ampel Kommission von 3.9. gibt es die Zahl der asymptomatischen Fälle: https://corona-ampel.gv.at/corona-kommi ... ommission/ , bei den nachfolgenden leider nicht mehr.

Österreichweit waren es 31% asymptomatisch, in Wien in 48%, im Bezirk Kufstein 21% und in Innsbruck 85%, also Regional sehr unterschiedlich. Leider fehlen die Zahlen für Salzburg und Kärnten, welche sehr wenig testen und mit Vergleichen ggf deine Theorie etwas verifizieren könnten.
Danke für den Link! Schade, dass die Daten nur ein einziges Mal bislang veröffentlicht wurden.
Kennt jemand ähnliche Daten für Deutschland und andere Länder?

Wäre schön, wenn es dazu mehr Daten gebe, um zu verifizieren, ob meine Theorie stimmt oder nicht. Bislang ist es ja nur ein Bauchgefühl auf Basis der Medienberichte und Erzählungen.

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von flamesoldier » 17.09.2020 - 10:58

WackelPudding hat geschrieben:
17.09.2020 - 07:30
[...]
Es ist daher aus meiner Sicht dringend zu hinterfragen, ob das aktuelle 50er-Kriterium in der jetzigen Form überhaupt noch aussagefähig ist, denn es wird nun nicht mehr richtig berücksichtigt, welche Fälle am Ende in den Krankenhäusern ankommen und dort für eine zu vermeidende Überlastung sorgen könnten.
Wahrscheinlich müsste man - zumindest solange sich die Lage wie aktuell darstellt - das 50er-Kriterium deutlich nach oben korrigieren. Aus dem Bauch heraus würde ich aktuell auf 200-300 Neuinfektionen in einer Woche je 100.000 Einwohner tippen, ohne das von einer Überlastung des Gesundheitssystems auszugehen ist.

Hoffen wir, dass zukünftig mehr Kriterien in die Ausweisung von Risikogebieten einfließen, welche die Situation vor Ort differenzierter und realistischer darstellen.
Ich glaube du hast da was grundlegend falsch verstanden. Das deutsche 50er Kriterium bezieht sich nicht auf die Krankenhausauslastung, sondern auf die Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten. Die Gesundheitsämter haben gesagt, dass sie ab 35 Infizierten pro Woche (5 pro Tag) überfordert sind, die Politik hat noch einen gewissen Bonus spendiert und gesagt 50 ist unsere Schmerzgrenze und das ist seitdem der Grenzwert.
Übrigens: die Hospitalisierungsquote steigt in Österreich bereits messbar an:
https://orf.at/corona/stories/daten/
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50 Skitage in der Saison 18/19:
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