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Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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siri
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von siri » 28.01.2020 - 13:23

Wenn man sich die Webcams https://www.tirol.gv.at/verkehr/strasse ... #webcam-14 anschaut, immer das Selbe. Wenn einer steht, dann LKW und kaum Schnee. Wann wird da mal endlich richtig durchgegriffen? Oft sind es Fahrzeuge die dort eh nicht fahren dürften :rolleyes:


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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 28.01.2020 - 16:17

@ extremcarver; meiner Beobachtung vor allem Letzteres sprich bei Schneefallbeginn gehört der Kontrollplatz und der Parkplatz südlich des Lermooser Tunnels von der Exekutive besetzt und dementspreched durchgegriffen. Unsere LKW - Fahrer (vermutlich auch weil sie brav Ketten montiert haben) wurden von der Polizei schon desöfteren gebeten einen gestrandeten Sattelzug zur nächsten Abstellmöglichkeit weiterzuschleppen damit die Straße schneller wieder frei wird.
Wenn man die Lastverteilung eines Sattelschleppers oder LKW mit Anhänger mit einem PKW vergleicht wird man feststellen das nur etwa 1/4 des Gewichtes auf der angetriebenen Achse lastet; bei einem vorderradgetriebenen PKW aber etwa die Hälfte sprich ein LKW muß trotz Wintertraktionsbereifung viel früher Ketten anlegen als ein PKW.

Aufgrund der sehr häufigen allgemeinen Kontrollen und hohen Strafen sind am Fernpass nicht authorisierte LKW mittlerweile die absolute Ausnahme; nötig sähe ich aber eine deutliche Erhöhung der Strafen bei nicht angelegten Ketten beispielsweise gehörte zusätzlich auch ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Verkehrsgefährdung eingeleitet.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von extremecarver » 28.01.2020 - 16:23

Ja - dass LKW sicher oft zu spät Ketten aufziehen - dem stimme ich auch zu. Als Autofahrer ist man meist kein Hindernis wenn man nicht mehr weiterkommt- der LKW halt schon. Und die Verteilung beim Auto kann man auch änder - ich musste heuer schon zweimal die letzten Meter zu meiner Einfahrt rückwärts rauf - aber da hats eine brutale Steigung dass ich die auch ohne Schnee nur im 1. Gang fahren kann (2. Gang müsste ich so schnell fahren dass es gefährlich wäre). In Italien ist Slalomfahren um die ganzen Autos mit Sommerreifen aber eh bei schon wenig Schnee der Normalfall. Wenn dann Samstag ist - gibt das natürlich super Chaos auch ohne jeden LKW. Das ist zum Glück viel besser in AT/CH/DE

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von siri » 28.01.2020 - 16:28

wo das bei den LKW bei wenig Schnee so einfach wäre mit den automatischen Schleuderketten

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 28.01.2020 - 16:34

extremecarver hat geschrieben:
28.01.2020 - 16:23
Ich musste heuer schon zweimal die letzten Meter zu meiner Einfahrt rückwärts rauf
Das ist für frontgetriebene Autos die sogg. Käfermethode ;D mit der man bei Fronttrieblern die maximale Last auf die Antriebsachse bekommt; der VW - Käfer war ja aufgrund seiner Konfiguration zusammen mit paar anderen Heckmotor - Heckantriebsfahrzeugen das beste Winterauto unter den zweiradgetriebenen Pkw´s... :ja:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von MichiMedi » 14.02.2020 - 23:24

Wurzelsepp hat geschrieben:
09.12.2019 - 21:41
Glaube ich nicht, am Schluss gewinnt vielfach doch der "gesunde Menschenverstand". Beispiele aus der Schweiz:

- Kleeblattinitiative: Wurde 1990 wuchtig abgelehnt (ca 65%), sie wollte den Bau dreier Autobahnabschnitte (Murten - Yverdon, Knonauer Amt (Westumfahrung Zürich), Biel - Solothurn) verhindern.
- Zweite Gotthardröhre: Wurde 2016 angenommen

Gegen Ausbau:
Natürlich die Alpeninitiative (1994), die völlig überraschend angenommen wurde... und heute sind eigentlich alle froh darüber, es fahren auch so genügend (bzw. viel zu viele) LKW in erster Linie durch den Gotthard. Ohne die Alpeninitiative hätte man damals kaum den Druck gehabt, etwas gegen die Blechlawine zu unternehmen und auch als Druckmittel gegen die EU und den Ausbau der A2 einzusetzen.
Es wird zwar eine zweite Gotthard Röhre geben, aber aufgrund dieser Alpeninitiative wird man dann nur eine Spur pro Röhre haben. Das ist eigentlich ein Schildbürgerstreich, dass man sich dann in den Stau vor dem Gotthard stellt, während im Tunnel eine Spur dauerhaft gesperrt ist!
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Bergfan » 14.02.2020 - 23:28

Befindet sich der Gotthard eigentlich in Tirol oder in Salzburg? Oder hat sich da jemand im Thread vertan?
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Wurzelsepp » 15.02.2020 - 14:18

MichiMedi hat geschrieben:
14.02.2020 - 23:24
Es wird zwar eine zweite Gotthard Röhre geben, aber aufgrund dieser Alpeninitiative wird man dann nur eine Spur pro Röhre haben. Das ist eigentlich ein Schildbürgerstreich, dass man sich dann in den Stau vor dem Gotthard stellt, während im Tunnel eine Spur dauerhaft gesperrt ist!
Nur kurz: Dem sagt man halt Demokratie... wenn eine Kapazitätserhöhung gewünscht wird, so braucht es eine entsprechende Volksabstimmung.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Highlander » 15.02.2020 - 16:13

heute war es mal wieder ganz extrem... ab etwa 12 Uhr ging auf der Inntalautobahn so gut wie nichts mehr...
die Autobahn war ein langer Parkplatz von München Süd bis in das Zillertal.. :biggrin:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Stäntn » 15.02.2020 - 18:36

Selber schuld wer Samstag anreist! War eine ganz interessante Diskussion diese Woche mal bei Radio Tirol: auf der einen Seite will man samstags weniger Verkehr und Nebenstraßen entlasten, aber die Hoteliers von ihrer sturen unflexiblen Sa-Sa Handhabung (in der Hauptsaison) will auch keiner abbringen. Dann muss man mit sowas leben, oder (unsere Lösung wenn’s nicht anders geht): Kind nachts schlafend ins Auto und spätestens 8 Uhr Talstation / Hotel Ankunft.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Julian96 » 15.02.2020 - 19:01

Stäntn hat geschrieben:
15.02.2020 - 18:36
Selber schuld wer Samstag anreist! War eine ganz interessante Diskussion diese Woche mal bei Radio Tirol: auf der einen Seite will man samstags weniger Verkehr und Nebenstraßen entlasten, aber die Hoteliers von ihrer sturen unflexiblen Sa-Sa Handhabung (in der Hauptsaison) will auch keiner abbringen. Dann muss man mit sowas leben, oder (unsere Lösung wenn’s nicht anders geht): Kind nachts schlafend ins Auto und spätestens 8 Uhr Talstation / Hotel Ankunft.
Sehe ich auch so. Bei den meisten Autofahrten die einem Freizeitzweck dienen, lassen sich ein großteils der Staus umgehen. Man muss selbst einfach etwas flexibel sein, das schont nerven, spart Zeit und Geld und bringt am Ende sogar noch der Umwelt was, wenn einer weniger im Stau steht. Wem Aufstehen und Fahren zu unkonventionelleren Zeiten zu stressig ist kann ja abwägen zwischen diesem Stress oder dem Stress im Stau. :lol:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 15.02.2020 - 19:37

Bevor ich mich in so einen Stau stellte würd ich vorschlafen, erst in der Nacht auf Sonntag anreisen und das Zimmer erst am Sonntagmorgen belegen selbst wenn ich dadurch eine bezahlte Übernachtung nicht nütze.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Widdi » 16.02.2020 - 00:56

Das Chaos ging schon heut früh los schon 7:30 Stau auf der A99, war aber in die Andere Richtung unterwegs (A95) aber in der Regel ist man wenn man durch Garmisch gegen 7:30 durch ist auf der Sicheren Seite (Wenn man in die Innsbrucker Hausgebiete will (auf TSC). Und bei mir ist eh seit 5 oder 6 Jahren so, dass ich den Schiurlaub nur noch Sonntag auf Sonntag mach, da geh ich den Herdentieren aus dem Weg! Bei mir wird auch der komplette Erste Tag schon fürs Schifahren benutzt, man muss halt lediglich früh aufstehen, aber wenn man den Rest der Woche eh frühestens um 7:00 aufsteht (wobei ich da als Bäcker eben ne andere Auslegung von "Ausschlafen" habe) Da gilt mal wieder "Der Frühe Vogel fängt den Wurm" oder in dem Fall eher "Der Frühe Vogel umgeht den Stau" Ja ich gehörte eigtl. ins Bett, aber werd ned müde, naja heute steht eh kaum was an.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Highlander » 16.02.2020 - 08:43

Julian96 hat geschrieben:
15.02.2020 - 19:01
Stäntn hat geschrieben:
15.02.2020 - 18:36
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Ich war mit dem Rennrad auf Nebenstrecken unterwegs, und was mir da auf den Umfahrungsstrecken begegnet sind, waren zu 90 % gelbe Nummerntafeln...
Das ist jedes Jahr das gleiche, Krokusferien in unserem Nachbarland und alle fahren am ersten Tag... getreu dem Motto 'es könnte ja sein, das ein Tag später kein Schnee mehr in den Alpen liegt... '
Denken ist in unserem Nachbarland offensichtlich nicht gerade die große Stärke .... und da kann ich dann ebenfalls nur sagen..
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von David93 » 16.02.2020 - 09:01

Wenn man nur eine Woche zur Verfügung hat und eine Anreisestrecke von fast 1.000 km ist das eben nicht so einfach. So auf So führt zu Stress am Abreisetag wenn man am Montag in der Schule / Arbeit sitzen muss. Und alles andere wie z. B. So auf Fr. würde den Urlaub dann schon deutlich verkürzen, wären noch 4 Skitage bei 2 reinen Autofahr-Tagen. Da werden sich viele sagen das lohnt sich nicht dafür soweit zu fahren.

Abgesenen davon ist das aber doch keine Frage der Nationalität. Gestern warens die Holländer, nächste Woche ist Ferienbeginn in Bayern, da sinds dann unsere Landsleute. Zusätzlich zur anderen Hälfte der Niederlande, die zeitgleich Ferien haben. Wird noch lustiger auf den Straßen als gestern.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Highlander » 16.02.2020 - 09:23

ja, nächsten Samstag wird es nochmals heftiger werden, dann hat Süd Holland, Bayern und Baden Württemberg Ferien, und der Schwung von gestern fährt dann wieder nach Hause... :biggrin:
Über flexible Anreise wurde hier schon einiges geschrieben, und auch bei 1000 km Anreise sollte der Sonntag als Reisetag kein Problem sein... dann muss man eben am Abreisetag etwas früher aufstehen... ( und in allen Hotels in denen ich bisher gewesen bin, hat man in einem solchen Fall ein Lunchpaket gerichtet bekommen... ( als Ersatz für das entgangene Frühstück )

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von ThomasZ » 16.02.2020 - 11:07

Ich habe immer versucht Sonntag - Sonntag zu nutzen. Wenn man auf die Ferien angewiesen ist, nützt das inzwischen leider auch wenig. Egal, ob im Sommer oder Winter. Ich habe mir inzwischen angewöhnt, eine Zwischenübernachtung zu machen, gerne mit Wellness und einem entspannten Abend als Start in den Urlaub.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von MichiMedi » 16.02.2020 - 17:08

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Entweder man fährt so früh, das man am Anreisetag noch pünklich zum Skifahren da ist, oder man nutzt sowieso den ganze Tag für die Anreise, gerade für länger Strecken ab 4 Stunden. Und dann ist der Tag eh abgeschrieben, und man kann auch mehrere Stunden im Stau stehen. Man verpasst ja nichts. Und am Abreisetag das gleiche. Nach dem Skitag sind doch bis zu 5 Stunden fahren noch völlig ok, dann ist man um 22 Uhr zuhause. Was gibt's da zu meckern?
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Wurzelsepp » 16.02.2020 - 22:21

In der CH (ist in A aber ähnlich) gibt es immer die grossen Staus an Karfreitag, Auffahrt und Pfingstsamstag am Gotthard. Da wurden mal bei der Raststätte Gotthard Nord Autofahrer interviewt, warum sie sich das antun, da man ja weiss, dass es Staus und Wartezeiten von >1h geben wird.

Die meisten Antworten waren in der Art: "Wusste ich nicht" (selten dämlich, das kann man fast nicht nicht wissen), "das ist es mir wert, nehme ich in Kauf", bis zu "ich bin >10h unterwegs, da kommt es mir auf die 1-2h mehr oder weniger nicht an" (von einem Holländer). Die meisten scheinen tatsächlich mit dem Stau zu rechnen und ihn in Kauf zu nehmen, dann sollen sie bitte auch nicht enttäuscht werden ;)


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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von starli » 18.02.2020 - 13:04

Highlander hat geschrieben:
16.02.2020 - 09:23
Über flexible Anreise wurde hier schon einiges geschrieben, und auch bei 1000 km Anreise sollte der Sonntag als Reisetag kein Problem sein... dann muss man eben am Abreisetag etwas früher aufstehen...
Kommt m.E. auch auf die Strecke / Autobahn an - meine 1000km gestern ab Mittag aus Serbien waren jedenfalls wesentlich entspannter als wenn ich durch Deutschland von Skandinavien zurückfahren muss... (bzw.: Anreise über Slowenien/Kroatien/Serbien/Montenegro nach Griechenland war komplett entspannend auf leerer durchgehender Autobahn, zurück hatte ich noch einen Zwischenhalt in Serbien und bin in Nordmazedonien anders gefahren, daher retour weniger Autobahn gehabt).
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