Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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j-d-s
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 26.07.2018 - 21:32

@Zitat: Ja, aber nur den Seitenstreifen zu nutzen gilt nicht auf der Autobahn. Dass man die Standspur nicht befahren darf weiß doch eigentlich jeder.
Aber eben wenn hinter einem jemand überholen will muss man ihn auch überholen lassen - auch auf der Autobahn.

Wobei ich das viel mehr auf normale Landstraßen bezogen hatte, wo es oft vorkommt, dass Traktoren, Wohnmobile, LKWs, Busse und Leute die glauben auf Landstraßen gälte Tempo 80 den Verkehr aufhalten und sich hinter ihnen eine Kolonne von 5 oder 10 Fahrzeugen bildet, sie aber keinerlei Anstalten machen, die vorbei zu lassen. Das ist eben verboten. Übrigens ist es sogar Nötigung, also eine Straftat.

Das mit dem "eingeschränken Versicherungsschutz" wiederum ist eine Urbane Legende (genauso wie dass man keine Lichthupe verwenden darf, um zu zeigen, dass man überholen will - das ist sogar ausdrücklich erlaubt, genauso wie richtiges Hupen). In der Realität gibt es bei Überschreitung der Richtgeschwindigkeit lediglich eine "erhöhte Betriebsgefahr", was dazu führt, dass man bei Unfällen eine höhere Mitschuld hat. Hierzu muss man aber wissen, dass man bei Unfällen im fließenden Verkehr so gut wie immer eine Mitschuld hat, auch wenn einem nur der andere die Vorfahrt nimmt (also nach normalem Menschenverstand nur der Andere Schuld ist). Das liegt daran, dass alleine dadurch, dass man ein Auto in Bewegung setzt, eine gewisse Gefahr heraufbeschworen wird - die "allgemeine Betriebsgefahr".
In der Praxis ist das also so, dass wenn man mit 130 einen Unfall hat und "der andere Schuld" ist, es auf 20%/80% rausläuft und bei 200 dann halt 40%/60% oder so. Das führt dann aber auch nur dazu, dass man für den eigenen Schaden weniger kriegt (nämlich 60% statt 80%), den Schaden des anderen muss ohnehin die Versicherung zahlen. Und nein, die Versicherung kann das weder verweigern noch Regress fordern.
Saison 16/17 [30]: Gasteinertal, Nassfeld, Alpendorf-Wagrain-Flachau, SHLF/Skicircus, Zauchensee-Flachauwinkl, Schladming/4Berge, Gerlitzen, Skiwelt, vereinigter Arlberg, Skijuwel, Laax, Sulden, Sellaronda, Gstaad, Jungfrau, Crans-Montana, Adelboden, Galibier Thabor, Via Lattea, Val d'Isere/Tignes, 3x Trois Vallees, 2x Portes du Soleil, 2x Paradiski, 2x Zillertal Arena, St. Moritz (Corviglia+Corvatsch)
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von schwarzwaelderski » 26.07.2018 - 22:10

Wobei ich das viel mehr auf normale Landstraßen bezogen hatte, wo es oft vorkommt, dass Traktoren, Wohnmobile, LKWs, Busse und Leute die glauben auf Landstraßen gälte Tempo 80 den Verkehr aufhalten und sich hinter ihnen eine Kolonne von 5 oder 10 Fahrzeugen bildet, sie aber keinerlei Anstalten machen, die vorbei zu lassen. Das ist eben verboten. Übrigens ist es sogar Nötigung, also eine Straftat.
Wenn Du schon den Paragraphenreiter spielen willst, dann solltest Du wissen, dass LKW und Busse auf Außerorts-Straßen, die keine zwei Fahrstreifen je Richtung oder getrennte Richtungsfahrbahnen haben eben nur 60, bzw. 80 fahren dürfen.

Und wegen 80 statt 100 wird und muss der Bus ganz sicher nicht rechts ranfahren um den eiligen PKW-Fahrer eine 30s frühere Ankunft zu ermöglichen. Das ist einfach nur Schwachsinn.
Es heißt nämlich Höchstgeschwindigkeit, auf Landstraßen gibt es generell keine Richtgeschwindigkeit und es ist auch überhaupt nicht klar, dass die Gegebenheiten es zulassen, diese 100 auszufahren.
Nicht an allen Stellen, an denen Du langsamer fahren musst, wird extra ein entsprechendes Schild aufgestellt.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von flamesoldier » 26.07.2018 - 22:15

Ziemlich viel Spekulation und zurechtgedrehte "Fakten". Ein weiteres Mal:
Wenn jemand hinter dir überholen will, du aber selbst noch am Überholen bist, dann musst du nicht panisch abbremsen und dem Hintermann sofort Platz machen. Das ist Unsinn. Dann führt man den Überholvorgang zu Ende aus und fertig. Wenn dir dein Hintermann bis auf 5 m auffährt und mehrfach die Lichthupe betätigt (1x ist erlaubt, um auf sich aufmerksam zu machen!), DAS ist Nötigung und eine Straftat. 80 km/h fahren auf Landstraßen, auf denen man 100 fahren darf, ist zwar ärgerlich, aber keinesfalls Nötigung. Seine Geschwindigkeit muss man immer den Gegebenheiten vor Ort und dem eigenen Können anpassen. Ich verlange von niemandem eine Landstraße wie ein Formel 1 Fahrer zu fahren. Auf Landstraßen dürfen auch Fahrzeuge fahren, die eben nicht schneller als 80 fahren dürfen, bestimmte LKW zum Beispiel. Die müssen nicht alle 2 km anhalten und dich vorbeilassen.
Beim Versicherungsschutz kenne ich mich zu wenig aus um mir da anzumaßen, genaue Aussagen zu treffen. Wer aber mit deutlich über Tempo 130 unterwegs ist, hat auf jeden Fall immer eine Teilschuld, wenn er nicht nachweisen kann, dass das ganze bei 130 auch passiert wäre, und das kann man praktisch nie. Und es gab auch schon entsprechende Gerichtsurteile, dass selbst wenn jemand absolut widerrechtlich plötzlich aus der rechten Spur ausschert und dann von einem mit 200 Sachen mitgenommen wird, der mit 200 Sachen, egal wie einwandfrei er eigentlich gefahren sein mag, trotzdem eine erhebliche Schuld angelastet bekommt. Einfach, weil dieser Unfall mit 130 nicht oder nicht in dieser Schwere passiert wäre. Beim Versicherungsschutz beinhalten viele Versicherungen wohl Klauseln, die bei sowas eine hohe Eigenbeteiligung des Schnellfahrers nach sich ziehen.
Hier das angesprochene Urteil:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/mitha ... 54857.html
Die Richtgeschwindigkeit ist nämlich gerade dafür empfohlen worden, um Gefahren herabzusetzen, die auf den Betrieb eines Kraftfahrzeugs mit hoher Geschwindigkeit erfahrungsgemäß herrühren. Wer hingegen, zumal wie vorliegend bei Dunkelheit, die Richtgeschwindigkeit in massiver Art und Weise ignoriert, führt zugunsten seines eigenen schnellen Fortkommens den gegebenen Unfallvermeidungsspielraum nahezu gegen Null zurück. Eine Geschwindigkeit im Bereich von 200 km/h ermöglicht es nach Ansicht des OLG dabei in der Regel nicht mehr, Unwägbarkeiten in der Entwicklung einer regelmäßig durch das Handeln mehrerer Verkehrsteilnehmer geprägten Verkehrssituation rechtzeitig zu erkennen und sich darauf einzustellen.
40 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 5x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand

10 Skitage in der Saison 18/19:
6x Hintertuxer Gletscher, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Obergurgl/Hochgurgl, 1x Sölden

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von schwarzwaelderski » 26.07.2018 - 22:39

Ziemlich viel Spekulation und zurechtgedrehte "Fakten". Ein weiteres Mal:
Wenn jemand hinter dir überholen will, du aber selbst noch am Überholen bist, dann musst du nicht panisch abbremsen und dem Hintermann sofort Platz machen.
Meintest Du mich damit?
Ich sagte, wenn man nicht wesentlich schneller fahren kann als der zu Überholende, dann muss der Überholvorgang abgebrochen werden.
Das ist für den Fahrer immer sehr unangenehm (die meisten, fahren in dieser Situation schneller als erlaubt), aber Du bremst dann normalerweise nicht ab, sondern lässt Dich einfach etwas zurückfallen, bis Du Dich wieder rechts einordnen kannst.

Nicht wesentlich schneller sind diese 90-gegen-91-Elefantenrennen. Das ist natürlich nicht erlaubt und noch schlimmer ist es, wenn die Dinger baugleich sind oder auch noch mit allen drei Fahrspuren Überholvorgänge stattfinden. Es wäre furchtbar, wenn wir auf unseren deutschen Autobahnen solche Zustände wie auf der Brennerautobahn hätten. Und das ist ja nur so, weil es die Tiroler nicht fertig bringen, das Ding endlich (lange überfällig) 12-streifig auszubauen, damit die Lebensmittel bei Zeit in unseren Supermärkten ankommen. :twisted: :twisted: :twisted:

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 27.07.2018 - 05:31

flamesoldier hat geschrieben:
26.07.2018 - 22:15
Ziemlich viel Spekulation und zurechtgedrehte "Fakten". Ein weiteres Mal:
Wenn jemand hinter dir überholen will, du aber selbst noch am Überholen bist, dann musst du nicht panisch abbremsen und dem Hintermann sofort Platz machen. Das ist Unsinn. Dann führt man den Überholvorgang zu Ende aus und fertig. Wenn dir dein Hintermann bis auf 5 m auffährt und mehrfach die Lichthupe betätigt (1x ist erlaubt, um auf sich aufmerksam zu machen!), DAS ist Nötigung und eine Straftat. 80 km/h fahren auf Landstraßen, auf denen man 100 fahren darf, ist zwar ärgerlich, aber keinesfalls Nötigung. Seine Geschwindigkeit muss man immer den Gegebenheiten vor Ort und dem eigenen Können anpassen. Ich verlange von niemandem eine Landstraße wie ein Formel 1 Fahrer zu fahren. Auf Landstraßen dürfen auch Fahrzeuge fahren, die eben nicht schneller als 80 fahren dürfen, bestimmte LKW zum Beispiel. Die müssen nicht alle 2 km anhalten und dich vorbeilassen.
Doch, genau das müssen sie, das steht doch im Gesetz. Es wäre übrigens wirklich Nötigung, wenn man ne ganze Kolonne von 5 oder 10 Autos hinter sich über 10 Minuten und mehr am schnelleren Vorankommen hindert, indem man sie nicht überholen lässt (bedingter Vorsatz).

Und das von mir zitierte ist da relativ klar:
"Wer ein langsameres Fahrzeug führt, muss die Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist. 3Hierzu können auch geeignete Seitenstreifen in Anspruch genommen werden;"

Was ist daran misszuverstehen?

Und das gilt freilich auch für Fahrzeuge die nicht schneller fahren können oder dürfen, und sogar wenn man mit gutem Grund (bspw. schlechter Sicht) langsam fährt. Es kommt nur darauf an, dass man selbst langsamer fährt, steht doch klar im Gesetz.

Das ist auch logisch - bspw. hast du nicht das Recht, jemandem am Überholen zu hindern, selbst wenn du bereits genau das Tempolimit fährst. Es ist weder dein Recht noch deine Aufgabe, die Einhaltung des Tempolimits durch andere zu erreichen - sondern das ist ebenfalls strafbare Nötigung.

Und um auch da mal aufzuklären habe ich Nötigung auch zitiert:
"Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Einen Weg zu blockieren ist auch Nötigung, sofern das bspw. durch Anketten oder eben mit einem Fahrzeug geschieht.
flamesoldier hat geschrieben:
26.07.2018 - 22:15
Beim Versicherungsschutz kenne ich mich zu wenig aus um mir da anzumaßen, genaue Aussagen zu treffen. Wer aber mit deutlich über Tempo 130 unterwegs ist, hat auf jeden Fall immer eine Teilschuld, wenn er nicht nachweisen kann, dass das ganze bei 130 auch passiert wäre, und das kann man praktisch nie. Und es gab auch schon entsprechende Gerichtsurteile, dass selbst wenn jemand absolut widerrechtlich plötzlich aus der rechten Spur ausschert und dann von einem mit 200 Sachen mitgenommen wird, der mit 200 Sachen, egal wie einwandfrei er eigentlich gefahren sein mag, trotzdem eine erhebliche Schuld angelastet bekommt. Einfach, weil dieser Unfall mit 130 nicht oder nicht in dieser Schwere passiert wäre. Beim Versicherungsschutz beinhalten viele Versicherungen wohl Klauseln, die bei sowas eine hohe Eigenbeteiligung des Schnellfahrers nach sich ziehen.
Wie ich schon gesagt habe: NEIN.

Bei einer Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es niemals, unter keinen Umständen eine Eigenbeteiligung. Das liefe dem Zweck von Autoversicherungen völlig zuwider - stell dir mal vor, es wäre so wie du behauptest. Dann fährt jemand 250 und verursacht nen riesigen Unfall mit einem Sachschaden in Millionenhöhe. Wenn er jetzt selbst zahlen müsste, könnte er das gar nicht - die Geschädigten blieben auf ihrem Schaden sitzen. Vielleicht geht ein kleines Unternehmen sogar pleite. Genau dafür ist die Autoversicherung gedacht und deshalb ist sie auch Pflicht.

Übrigens kann aus dem gleichen Grund niemand dich persönlich wegen der von dir mit dem Auto verursachten Unfallschäden verklagen und Schadensersatz verlangen. Er kann nur deine Versicherung verklagen (das ist einerseits besser, weil die garantiert zahlen kann, andererseits schlechter, weil die einige spezialisierte Anwälte hat).
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von schwarzwaelderski » 27.07.2018 - 09:29

Wer ein langsameres Fahrzeug führt, muss die Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist.
Ich verstehe das folgendermaßen:
Entscheidend ist hier das "notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist"
Wenn ein langsamer fahrendes Fahrzeug, z.B. der LKW mit 60 (bei 80 wird es schon schwierig), unterwegs ist und die dahinterfahrenden PKW wesentlich schneller (z.B. 100) fahren könnten, dann muss der LKW, sofern eine geeignete Stelle vorliegt (z.B. eine Bucht, manche Stadtstreifen) und sofern die PKW ihn nicht anders überholen können, z.B. wegen Kurven, wegen Unübersichtlichkeit oder wegen Überholverbot, zum Überholen lassen rechts heranfahren.

Könnten sie aber an einem ausreichend geraden, übersichtlichen Abschnitt ohne Überholverbote und Gegenverkehr die Gegenfahrbahn befahren, dann muss er also nicht rechts ran, weil das Überholen ja auch so möglich ist. Das "Notfalls" tritt also nicht in Kraft.

Ich glaube aber nicht, dass flamesoldier etwas anders gemeint hat.
Zuletzt geändert von schwarzwaelderski am 27.07.2018 - 19:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von starli » 27.07.2018 - 12:09

Nachdem hier "Österreich" im Topic-Titel steht, müsstet ihr vor allem auch mal aufpassen, dass ihr euch auf österreichisches Recht bezieht und nicht auf deutsches ;-)
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2017-30.9.2018 (106 Tage, 73 Gebiete)
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Bergwanderer » 27.07.2018 - 18:56

Sag niemals nie ... @j-d-s !
James Bond lässt grüßen ... :wink:

Die Kfz-Haftpflicht kann den Versicherungsnehmer bei grober Fahrlässigkeit unter bestimmten Voraussetzungen in Regress nehmen und bis zu maximal 5000 Euro je Schadensfall verlangen. In besonders schweren Einzelfällen haben die Versicherungen auch schon höhere Regressforderungen einklagen können.
http://www.haftpflicht-wissen.de/grobe- ... gress.html

Das gilt in D. Wie es in A aussieht, sollten die Österreicher hier im Forum klären können.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von schwarzwaelderski » 27.07.2018 - 19:16

Nachdem hier "Österreich" im Topic-Titel steht, müsstet ihr vor allem auch mal aufpassen, dass ihr euch auf österreichisches Recht bezieht und nicht auf deutsches ;-)
Es wäre vielleicht sinnvoll, die Diskussion auszulagern. Z.B. in ein Topic "Überholen und Versicherungen" oder "Verhalten auf Autobahnen und Landstraßen" :D

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat » 01.10.2018 - 19:00

Für den um 100 Mio. Euro geplan-ten Fernpassscheiteltunnel ist keine Umweltverträglichkeitsprü-fung notwendig. Das entschied die Umweltabteilung des Landes.
Quelle: Keine UVP für Fernpassscheiteltunnel
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von EKL » 28.10.2018 - 11:46

Doku zum Thema Verkehr im Alpenraum, seine Meinung möge sich jede/r selbst bilden.

https://www.youtube.com/watch?v=HJVPbeC_svg
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 » 02.11.2018 - 13:01


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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie » 02.11.2018 - 14:42

Na bravo, jetzt stellen die Dinger künftig nicht nur die Busspuren zu, sondern gefährden auch noch die anderen Verkehrsteilnehmer weil sie 30%! schneller fahren dürfen. Mal ganz davon abgesehen, dass man sich schleunigst über ein Sonderprogramm Lärmschutz Gedanken machen darf wenn das günstige Mittel Geschwindigkeitsbegrenzung zukünftig nicht mehr anwendbar ist.
Ich freu mich schon drauf, wenn dann die Dikussionen mit geblitzten Teslafahrern losgehen weil die höhere Geschwindigkeit sicher nicht überall gilt.

:nein:

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von lanschi » 25.11.2018 - 21:49

Fernpassstrecke könnte mautpflichtig werden:
https://www.tt.com/politik/landespoliti ... autpflicht
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von GIFWilli59 » 26.11.2018 - 00:34

Soweit nachvollziehbar, nur warum dürfen die Österreicher (Teile ihrer Bevölkerung im Außerfern) von der Maut ausnehmen und die Deutschen nicht? :gruebel:

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 26.11.2018 - 09:53

Eigentlich müsste man sowieso die A7 fertig bauen bis zum Tschirgant.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skitobi » 26.11.2018 - 11:05

j-d-s hat geschrieben:
26.11.2018 - 09:53
Eigentlich müsste man sowieso die A7 fertig bauen bis zum Tschirgant.
Ja du hast den Sinn der Aktion perfekt verstanden. :respekt:
Es geht darum, den Verkehr im Außerfern zu reduzieren, nicht zu vervielfachen...

Also ganz ehrlich: Eine "Maut wie am Felbertauern", finde ich schon übertrieben. Wenn man dann aus Süddeutschland über den Brenner fahren will, braucht man gleich vier verschiedene Mautsysteme und es wird richtig teuer. Also Fernpaßmaut, Vignette A12, Brennermaut A13 und italienische Maut je nachdem wo hin. Das sind für die AT-Anteile (angenommen) jeweils ca. 10€, also 30€ Maut für 137km Strecke. Und im Falle Fernpaß dann trotz Scheiteltunnel nicht in einem Ausbaustand, der diese Gebühr rechtfertigen würde.
Die Folge wäre dann wahrscheinlich, dass sich viele einen Abschnitt der Mautstrecke sparen würden. Da die Umfahrung des Fernpaß für viele ein sehr großer Umweg wäre, trifft es dann die Orte an der Tiroler und Brenner-Bundesstraße, also Mieming, Telfs, Zirl, Innsbruck, Matrei und Steinach, aber auch Mils, Zams und Landeck richtung Reschen. Außerdem erhöht es wohl auch den Verkehr am Zirler Berg - und von dort kaufen sich dann auch wenige noch eine Vignette, um über den Brenner zu fahren.

Wäre es nicht sinnvoller, die Fernpass-Strecke zumindest auf wichtigen Abschnitten (und nicht umfahrbar) der Asfinag zu übertragen und mit der Vignette zu bemauten? Das mindert die Attraktivität des Fernpaß als "mautfrei", wodurch es für einige Leute sinnvoller wird, über den Arlberg oder Kufstein zu fahren. Und es reduziert auch den Maut-Ausweichverkehr im Inntal in den oben genannten Orten, weil es für Fernpass-Fahrer dann nicht mehr die Entscheidung braucht, ob man die Vignette noch kauft oder nicht.

Die Frage ist also im Endeffekt: Wie hoch ist aktuell der Anteil an Fernpass-Fahrern, die danach ohne Vignette weiter fahren?

Mit einer eigenen Fernpaß-Maut ("nicht für Einheimische") kann man jedenfalls sehr gut den Groll der Deutschen auf sich ziehen; vielleicht würde es diesen Vorschlag auch gar nicht geben, wenn nicht eine bayrische Partei gewisse Vorschläge zum deutschen Autobahnnetz gemacht hätte. Und natürlich sind die Mautkosten bei den Kosten für einen Skiurlaub ein extrem kleiner Anteil. Aber nicht jeder fährt gerade in den Skiurlaub und vielen geht es da auch "ums Prinzip", gerade weil aktuell bei dem Thema die Länder gegeneinander ausgespielt werden :rolleyes:

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von extremecarver » 26.11.2018 - 11:28

Naja die meisten Österreicher werden ebenso zahlen müssen , nur einheimische nicht, also ähnlich dem Stubaital und der Europabrücke (wobei die meisten im Stubaital nehmen normal zahlen, weil sie die Brenner Jahresmaut kaufen).

Europabrücke ist also der bessere Vergleich wie felbertauern.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 26.11.2018 - 12:18

Ich fände in der Tat auch sinnvoller wenn man einfach Vignettenpflicht einführen würde. Damit würde man einerseits Mauteinsparung als Motiv verhindern. Und andererseits die Österreicher nicht zusätzlich belasten, weil sie vmtl. eh schon fast alle ne Vignette haben.
Saison 16/17 [30]: Gasteinertal, Nassfeld, Alpendorf-Wagrain-Flachau, SHLF/Skicircus, Zauchensee-Flachauwinkl, Schladming/4Berge, Gerlitzen, Skiwelt, vereinigter Arlberg, Skijuwel, Laax, Sulden, Sellaronda, Gstaad, Jungfrau, Crans-Montana, Adelboden, Galibier Thabor, Via Lattea, Val d'Isere/Tignes, 3x Trois Vallees, 2x Portes du Soleil, 2x Paradiski, 2x Zillertal Arena, St. Moritz (Corviglia+Corvatsch)
Saison 17/18 [41]: 6x Sellaronda, Gitschberg-Jochtal, 2x Kronplatz, Madonna di Campiglio, Skiwelt, Courmayeur, Grand Massif, Grimentz-Zinal, Aletscharena, Monterosa Ski, 2x 4 Vallees (Verbier etc.), Villars-Gryon-Les Diablerets, Chamonix (Brevent-Flegere+Les Houches), Les Sybelles, 2x Trois Vallees, 2x Paradiski, Les 2 Alpes, Alpe d'Huez, Val d'Isere/Tignes, Portes du Soleil, Brandnertal, Hochoetz+Kühtai, Arosa-Lenzerheide, Damüls-Mellau, Pitztaler Gletscher-Rifflsee, Sölden, Mayrhofen, SFL, Arlberg, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Davos-Klosters (Parsenn)

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von rower2000 » 29.11.2018 - 09:39

j-d-s hat geschrieben:
26.11.2018 - 12:18
Ich fände in der Tat auch sinnvoller wenn man einfach Vignettenpflicht einführen würde. Damit würde man einerseits Mauteinsparung als Motiv verhindern. Und andererseits die Österreicher nicht zusätzlich belasten, weil sie vmtl. eh schon fast alle ne Vignette haben.
Das wird denke ich rechtlich nicht funktionieren. Dafür müsste die Fernpassstrecke in Asfinag-Obhut übergehen, sprich hochrangig werden. Damit ließe sich das 7.5-t-Verbot kaum mehr halten. Außerdem müsste der Bund statt dem Land zahlen, was vermutlich auch nicht erwünscht ist bei der Asfinag.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 29.11.2018 - 18:36

Skitobi hat geschrieben:
26.11.2018 - 11:05
Außerdem erhöht es wohl auch den Verkehr am Zirler Berg - und von dort kaufen sich dann auch wenige noch eine Vignette, um über den Brenner zu fahren.

Mit einer eigenen Fernpaß-Maut ("nicht für Einheimische") kann man jedenfalls sehr gut den Groll der Deutschen auf sich ziehen
Die angeführten Tiroler Orte wären vom Ausweichverkehr nicht betroffen sehr wohl aber die Strecke Ehrwald - Garmisch - Zirlerberg wenn eine Bemautung auf den reinen Fernpass beschränkt bliebe. Mautausnahmen sind nicht für alle Tiroler sondern nur für Bewohner des Ausserferns angedacht (ähnlich der Ausnahmeregelung am Felbertauern für die Osttiroler). Die Mauthöhe soll und muß sich an den Erhaltungskosten der Strecke orientieren wenn sie vor dem EuGH Bestand haben soll; wird also mit der Höhe der Felbertauernmaut sicher nicht vergleichbar sein da speziell die teuren Tunnelerhaltungskosten wegfallen.
Und das sektorale LKW - Fahrverbot ist völlig unabhängig bestandsfähig davon ob ein Verkehrsweg mautpflichtig wäre oder nicht denn beispielsweise bräuchte man die Asfinag nur mit der "Betriebsführung" der Strecke zu beauftragen anstelle ihr die Straße zu übereignen. Auch ist eine Bemautung an sich kein generelles Indiz für die Einstufung als hochrangige Strecke - siehe beispielsweise Silvretta Hochalpenstraße etc..

Freude hätt ich trotzdem nicht damit weil ich die Strecke etwa 40 mal pro Jahr befahre da Freund und Kollege tobi27 dankenswerterweise mein "Deutschlandpaketedepot" spielt aber selbst mit Maut würde sich das aufgrund der Versandkostenersparnis sicher trotzdem noch rechnen.
Grüße von Markus

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von starli » 30.11.2018 - 12:29

Petz hat geschrieben:
29.11.2018 - 18:36
Freude hätt ich trotzdem nicht damit weil ich die Strecke etwa 40 mal pro Jahr befahre da Freund und Kollege tobi27 dankenswerterweise mein "Deutschlandpaketedepot" spielt aber selbst mit Maut würde sich das aufgrund der Versandkostenersparnis sicher trotzdem noch rechnen.
Alternative dazu, falls nicht bekannt: https://www.d-a-packs.at/
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2017-30.9.2018 (106 Tage, 73 Gebiete)
- Alternatives, übersichtlicheres und kompakteres Alpinforum-Design gewünscht? Hier lesen und gratis installieren: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 13&t=57692
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 30.11.2018 - 15:37

Lieben Dank für den Hinweis aber aufgrund meiner durchschnittlich anfallenden Paketmengen rentierte sich nichtmal das bei Fernpassbemautung :rolleyes: ; ist für mich aber sicher dann interessant wenn ich mal wieder Lieferungen an deutsche Kunden abzuwickeln habe.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von lanschi » 30.11.2018 - 16:16

Ausbau "light" entlang der B320:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von siri » 30.11.2018 - 16:25

rower2000 hat geschrieben:
29.11.2018 - 09:39
... Dafür müsste die Fernpassstrecke in Asfinag-Obhut übergehen, sprich hochrangig werden. Damit ließe sich das 7.5-t-Verbot kaum mehr halten. ..
Wo ist da LKW-Verbot?

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