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Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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Beitrag von Matzi » 04.07.2006 - 21:12

starli hat geschrieben:Seh ich da was falsch!?
Nein, man braucht deinen Ausführungen nichts mehr hinzufügen, völlig korrekt.


Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 » 05.07.2006 - 11:00

Nein, man braucht deinen Ausführungen nichts mehr hinzufügen, völlig korrekt.
Naja, neue Verkehrswege entlasten nicht nur unbedingt bestehende sondern sorgen durch ihre schiere Existenz für zusätzlichen Verkehr. Der Fernpass würde z.B. durch den Ausbau zu einer vollwertigen und kürzeren Alternative zur Inntal-Autobahn in Richtung Brenner, mit der Folge, dass das Verkehrsaufkommen im Mittleren Inntal und rund um Innsbruck weiter stark zunehmen würde.
Soweit ich weiss haben Verkehrsforscher herausgefunden, dass eben immer neue Autobahnen Staus nicht verhindern können. Aber insgesamt bin ich im Thema zu wenig drin.

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Beitrag von molotov » 05.07.2006 - 16:46

wer straßen säät wird verkehr ernten, da gibts jede menge publikation die ebendies bestätigen.
aber die diskussion ist so gut wie die um henn und ei, und was zuerst da war.
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Beitrag von miki » 06.07.2006 - 09:31

dass eben immer neue Autobahnen Staus nicht verhindern können
wer straßen säät wird verkehr ernten, da gibts jede menge publikation die ebendies bestätigen
Ohne eine Verkehrsexperte zu sein, muss ich hier heftig wiedersprechen :schlaumeier: . Und ich rede aus Erfahrung, hatte doch mein Heimatland im Jahre 1991 nur etwa 70 km richtige Autobahnen und heute immerhin 450 km + weitere 150 km im Bau. Natürlich verhindern neue Autobahnen Staus, und das sehr wirksam. Nicht nur das die Fahrt von Maribor zur slowenischen Küste heute (in Hochsaison!) etwa 2 Stunden dauert, vor 10 Jahren waren es typischerweise 5, auch für die betroffenen Bewohner der alten Hauptstassen ist das Leben wesentlich erträglicher geworden und - durch den Ausbau einiger lebensgefährlicher 'Halbautobahnen' und 'Schnellstrassen' aus den 70 ern zu Vollautobahnen ist auch die Zahl der Verkehrstoten auf diesen Strecken drastisch gesunken.

Als Gegenbeispiel darf ich die Strasse von Maribor zur ungarischen Grenze nennen: obwohl die Strasse total unattraktiv ist, kurvig und mit vielen Ortsdurchfahrten (kurz gesagt: eine Strasse die nach Aussagen von 'Verkehrsexperten' den Transitverkehr eher abstossen aus anziehen sollte), nimmt vor allem der LKW - Verkehr hier fast exponentiell zu, vor allem nach dem EU - Beitritt Sloweniens und Ungarns. Also hier ist die Frage nach 'henn und ei' eindeutig geklärt - der Verkehr kam zuerst und ist Tatsache. Jetzt hat man nur die Wahl, soll er durch Dörfer, 2 m an Häusern vorbei rollen und den Anreinern das leben zur Hölle machen oder doch lieber auf modernen Autobahnen weit weg von Ortschaften rollen? Erst jetzt, mindestens 5 Jahre zu spät, hat der Autobahnbau auch in diese Richtung intensiv begonnen. Als Kuriosum (das sollten mal einige in Tirol lesen): auch bei uns gibt es in der betroffenen Region Bürgerinitiativen, ihre Hauptaufgabe ist aber das sie regelmässig prüfen, ob der Bau der Autobahn im versprochenen Tempo vor sich geht und ob es vielleicht möglich wäre, den einen oder anderen Abschnitt früher als geplant in zu öffnen.

Damit ich nicht total am Titel des Topics vorbei rede, es geht ja um die Situation in AT: sehr ähliche Zustände herrschen auch auf Strassen im Osten Österreichs Richtung Ungarn, Tschechien oder Slowakei. Der Verkehr ist bereits da, zuerst durch die Öffnung der Eisernen Vorhanges 1991, dann durch die EU - Erweiterung 2004 und durch Schengen - Erweiterung in Herbst 2007 wird er wohl noch ansteigen. Glücklicherweise hat man es wenigstens im Osten Österreichs begriffen und baut/plant weitere Autobahnen und Schnellstrassen Richtung Norden und Osten, und leere Phrasen wie 'Autobahen lösen keine Probleme' oder 'Strassenausbau zieht Verkehr an' hat man den Tirolern überlassen :twisted: .

Noch eine provokative Frage: am kommenden WE werden wir wieder von 20 - km - Staus vor dem Tauerntunnel lesen/hören können. Glaubt denn jemand im Ernst das es nach dem Bau der zweiten Röhren hier immer noch 20 km Stau gibt? Ich nicht. In 5 Jahren erinnert sich vielleicht jemand daran :wink: .
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Beitrag von Emilius3557 » 06.07.2006 - 09:55

Was deine Erfahrungen in Slowenien und Ost-Österreich angeht, Miki, möchte ich Dir keinesfalls widersprechen, das wird schon so sein. Es ist aber eben ein grundlegender Unterschied ob ich gar keine Autobahn vorher hatte oder ob es schon 4-5 Haupttransitrouten gibt und ich baue noch eine 5. oder 6.
So wie Du die Situation darstellst spricht natürlich nichts gegen einen Ausbau von Verkehrswegen, aber ab einer gewissen Dichte und Engmaschigkeit des Verkehrsnetzes ist der Grenznutzen doch schon sehr stark abnehmend.

Die Autobahn Portoroz Richtung Ljubljana habe ich ja dank vorgezogener Eröffnung noch befahren dürfen, ein Riesen-Projekt. Ohne die gesparte Zeit hätten wir weder die Hauptstadt besichtigen noch die Skoskanske Jame besuchen dürfen. Also: Daumen hoch!

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Beitrag von molotov » 06.07.2006 - 10:38

@miki glaub ich gerne alles und ich gönne jedem die autobahnen. wär ich froh gewesen wenn die autobahn in slowenien/kroatien zwischen ljublijana und zagreb schon letztes jahr fertig gewesen wäre.
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Beitrag von Downhill » 06.07.2006 - 14:40

Marius hat geschrieben:Was deine Erfahrungen in Slowenien und Ost-Österreich angeht, Miki, möchte ich Dir keinesfalls widersprechen, das wird schon so sein. Es ist aber eben ein grundlegender Unterschied ob ich gar keine Autobahn vorher hatte oder ob es schon 4-5 Haupttransitrouten gibt und ich baue noch eine 5. oder 6.
Zu viele Haupttransitrouten gibt es aber IMHO derzeit nicht...

Der Fernpaß ist schon eine ziemliche Lücke. Die nächstgelegenen Autobahn-Hauptrouten sind Arlberg oder Kufstein, beides Riesenumwege wenn man aus Ulm, Stuttgart etc. kommt.

Außerdem ist es der einzige mit vertretbarem Aufwand ausbaubare Paß. Ein kürzerer Tunnel durch die Barriere nach Reutte-Süd (Planungen existieren). Danach steht ein breites Tal zur Verfügung bis zum existierenden Tunnel Lermoos. Dann noch der Scheiteltunnel (Planungen existieren) und du bist schon in Nassereith, wo in ein paar Jahren (bereits sicher!) der Tschirganttunnel endet :)

Zirler Berg und Achenpaß dagegen werden wohl schon aufgrund der Topographie noch lange Zeit so bleiben (müssen).

Und was Lärmschutz & Co. anbelangt, gibt es mittlerweile jede Menge Lösungen. Die kosten natürlich etwas mehr. Aber viele denken beim Stichwort Autobahn noch an die "naturnahen" Trassen mit dem ungeschützten Dorf 50 Meter nebenan (ich sag nur A8 zwischen AD Inntal und Salzburg :lol: )


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Beitrag von Matzi » 06.07.2006 - 23:10

miki hat geschrieben:Glaubt denn jemand im Ernst das es nach dem Bau der zweiten Röhren hier immer noch 20 km Stau gibt?
Solange der Verkehr weiterhin 3-spurig bergauf Richtung Villach geführt wird und erst kurz vorm Tunnel auf 2 Spuren zusammengeht, JA!

Denn auch bei 2-röhrigen Tunnels gibt es Blockabfertigung --> STAU

Ob es immer noch 20 km sein werden, kann ich nicht sagen, aber es reichen 10 km auch.

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Beitrag von lanschi » 07.07.2006 - 16:03

Jetzt wirst du aber schon kleinlich... dass es wegen einer Kriechspur 10 km Stau an einem zweiröhrigen Tunnel gibt wär mir wirklich neu... und Blockabfertigung wird´s höchstens wegen Kapazitätsproblemen an der Mautstelle St. Michael geben, damit sich´s nicht in den Tunnel zurückstaut :wink:
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Beitrag von snowflat » 22.07.2006 - 10:21

Quizfrage: Wo ist derzeit österreichs teuerster Parkplatz?

Antwort: A10 Tauernautobahn, aktuell 16 km Stau und ca. 3 Stunden Wartzeit !!!

Bilder ??? Hier (nicht von der Uhrzeit irritieren lassen; sind aktuelle Bilder):
Dateianhänge
03.jpg
Anfahrt Tauerntunnel (in diesem Moment Richtung Süden gesperrt)
km 75,6
03.jpg (17.87 KiB) 2540 mal betrachtet
03.jpg
Flachauwinkel
km 72,5
03.jpg (16.9 KiB) 2541 mal betrachtet
03.jpg
Autobahnmeisterei Flachau
km 70,0
03.jpg (14.51 KiB) 2541 mal betrachtet
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Beitrag von lanschi » 22.07.2006 - 10:55

Sind schon mehr als 20 km, aktuell bis Ausfahrt Hüttau/Lammertal zurück.

Was ich nicht verstehe: In Kroatien gibt´s auf der A1 Zagreb - Split ebenfalls 2 lange einröhrige Tunnels, aber da ist man irgendwie intelligenter. An Samstagen sperrt man einfach die Fahrspur Richtung Zagreb, und gibt beide Spuren Richtung Split frei. Warum macht man das nicht bei uns auch? Ich mein mir ist´s ja eh relativ egal, ich fahr da ja fast nie und wenn dann immer 2-3 Stunden vorm Hauptreiseverkehr am Samstag :)
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Beitrag von starli » 22.07.2006 - 20:56

Was nach Norwegen die Fährüberfahrt, ist nach Italien die Wartezeit am Tauern - das gehört für viele Urlauber wohl einfach dazu und sie genießen es.

(Anders kann ichs mir nicht wirklich vorstellen ;) )

Allerdings gabs nachmittags auch Wartezeiten nach Norden -da hätte deine einspurige Sperrung also wenig Sinn gehabt...
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Beitrag von F. Feser » 23.07.2006 - 08:24

was ich aber irgendwie absolut nich kapier:

1. es ist jedes jahr das gleiche (irgendwann merkt doch selbst der dümmste bauer, dass da jedes jahr stau ist und fährt wo anders bzw wann anders...)

2. es ist (in diesem extrem) immer nur dort der fall dass es so enorm ist mitm stau (n pfändertunnel ist auch einröhrig mit wenig stau, n grenztunnel in füssen ebenso, ok da warens gestern auch zehn kilometer stau aber trotzdem 5 stund dort zu warten wär mir schön zu blöd... noch dazu bei der hitze im moment... und dann regen sich die anwohner wahrscheinlich noch über die abgase auf.... und wenns um die zweite röhre geht wird wahrscheinlich wieder aus allen rohren gegen das ding gewettert, weils ja noch mehr verkehr anzieht....

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Beitrag von thun » 23.07.2006 - 09:18

^^ Da hast Du recht. Absolut schizophren, die Sache.

Am Grenztunnel in Füssen hat eine zweite Röhre keinen Sinn, sonst müssten Sie den ganzen Fernpass als Autobahn planieren, aber das ist ja nichts neues. Wenigstens sind mit dem Lückenschluss der A7 bald die ganzen Autos aus den Dörfern draußen.

Richtig idiotisch find ich das in Bregenz, vor allem weil sich die Ausweichroute ja mitten durch die Stadt zieht. Da wohnen dann die Leute 5 Meter neben der Straße, durch die sich dann die Urlauber kämpfen. Die, die den Tunnel umfahren noch zusätzlich zu denen, die sich das Pickerl sparen. :?


Krass find ich halt auch, dass sich die Staus auch jedes Jahr um die gleiche Uhrzeit bilden. Da sollte man doch eigentlich als Urlaubender auch damit planen können (Ich fahr nach Italien auch immer vor dem Stau her). Oder die Leute brauchen das, damit sie sich im Urlaub noch mehr entspannnen können...

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Beitrag von Mannerl » 23.07.2006 - 09:57

also ich weiß nicht auswendig wann am Tauern mal wieder stau sein soll. Und jedes mal nachschauen werden die wenigsten machen. viele können halt gar nicht anders fahren. die sind halt zufällig um diese Zeit gerade dorten.

schade das die Autobahn von Belluno nach Jenbach nicht gebaut wird.
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Beitrag von snowflat » 23.07.2006 - 10:11

thun hat geschrieben:Krass find ich halt auch, dass sich die Staus auch jedes Jahr um die gleiche Uhrzeit bilden. Da sollte man doch eigentlich als Urlaubender auch damit planen können (Ich fahr nach Italien auch immer vor dem Stau her). Oder die Leute brauchen das, damit sie sich im Urlaub noch mehr entspannnen können...
Es ist aber tendenziell zu beobachten, dass der Stau am Tauerntunnel jedes Jahr früher beginnt. Gestern war schon ab 4:00 Uhr Blockabfertigung, um 6:00 Uhr gabs dann schon 16 km Stau. Letztes Jahr begann man mit der Blockabfertigung (soweit ich mich erinnern kann) ca. 2 Stunden später und 16 km Stau waren auch erst gegen ca. 11:00 Uhr.

Ich würd mir sowas samstags aber auch nicht antun, wenn ich da durch muss, dann sonntags (zur Zeit keine Behinderungen) oder in der Woche. Vor allem kommt dann ja noch der Katschbergtunnel und die Mautstelle St. Michel, da kommen in Summe bestimmt ca. 4-6 Stunden Zeitverlust zusammen.
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Beitrag von lanschi » 23.07.2006 - 11:52

Mannerl hat geschrieben:also ich weiß nicht auswendig wann am Tauern mal wieder stau sein soll. Und jedes mal nachschauen werden die wenigsten machen. viele können halt gar nicht anders fahren. die sind halt zufällig um diese Zeit gerade dorten.
Am Tauern beginnt der Stau im Urlauberreiseverkehr zwischen Ende Juni und Mitte September in der Regel jeden Samstag um ca. 4:00 mit der Blockabfertigung. Diese geht dann je nach Verkehrsaufkommen bis 15:00 oder auch mal 20:00 Uhr.

Insofern kann man da schon planen. Am Besten wär´s ja für die Deutschen, schon in München mal auf Ö3 umzuschalten (funktioniert schon ab der A99 tadellos) - da hat man mal die ersten Infos, und kann dann sehr wohl noch ausweichen. Bei 4 Stunden Anfahrtszeit wie gestern kann man z.B. über den Felbertauern (A93 Rosenheim-Kufstein, dann A12 Kufstein abfahren, weiter über Kitzbühel nach Mittersill), die ÖBB-Tauernschleuse (A10 Knoten B´hofen abfahren), die B99 (Obertauern) ausweichen - hat allerdings nur Sinn, wenn der Stau nicht schon bei B´hofen beginnt, da dann dort in der Regel auch die Bundesstraße sonst verstopft ist ausweichen. Je nach Reiseziel hat es auch Sinn, komplett anders zu fahren - z.B. über die Pyhrn-Autobahn (in der Regel komplett frei befahrbar, höchstens am Grenzübergang Spielfeld Wartezeiten) und dann weiter nach Maribor auszuweichen. Auf allen Varianten ist man garantiert schneller als über die A10 !!!

Aber ja, wir Österreicher stehen da ja nicht so viel im Stau auf dieser Strecke, und deshalb lassen wir uns mit der zweiten Röhre am Tauerntunnel auf jeden Fall noch bis 2010 Zeit :wink:
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Beitrag von snowflat » 23.07.2006 - 12:38

Passt ja grad aktuell hier rein:
TAUERNSCHLEUSE ATTRAKTIVER: Ab sofort auch für Wohnmobile offen

Auf der Tauernschleuse zwischen Böckstein und Mallnitz können ab sofort auch Wohnwagen und Wohnmobile transportiert werden. Eine der Haupt-Ausweichrouten für die Tauernautobahn soll damit für Reisende noch attraktiver werden.


Zu Spitzenzeiten künftig im Halbstundentakt
Die Österreichischen Bundesbahnen wollen die Zahl der transportierten Fahrzeuge von 170.000 auf 250.000 pro Jahr zu steigern. Geplant ist, in Spitzenzeiten im Halbstundentakt zu fahren.

ÖBB-Manager: "Enorm wichtiges Angebot"
6,5 Millionen Euro wurden in die Sicherheitsausstattung des Tunnels und in neue Fahrzeuge investiert. Man habe gute Partner im Bund und den Ländern, sagt der Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG Stefan Wehinger:

"Der Verkehr auf der Tauernschleuse ist nicht eigenwirtschaftlich, das heißt, er braucht öffentliche Hilfe, denn alleine aus den Mauteinnahmen ist er nicht finanzierbar.

Dieser Verkehr ist aber enorm wichtig - viel wichtiger, als es uns noch Anfang 2000 klar war. Er ist sehr wichtig für die Region zwischen Gasteinertal und Mölltal, den zwischen diesen beiden Regionen gibt es auch sehr viel 'kleinen' Verkehr. Auch die berühmte 'Chianti-Weißbier-Route' führt ja hier entlang."

"Haben gute Partner gefunden"
Die Verbindung sei für das gesamte Leben der Region - insbesondere für den Tourismus - unerlässlich, betont der ÖBB-Manager:

"Wir haben Partner im Bund und in den beiden Bundesländern Salzburg und Kärnten gefunden, die uns dabei unterstützen. Und wenn man gemeinsame Vereinbarungen trifft, dann muss man sich auch daran halten. Wir tun das sehr gerne."

Spezialtickets sollen Auslastung noch steigern
Die verstärkte Werbung für die Tauernschleuse wirke sich bereits positiv aus, ergänzt Wehinger:

"Bisher war die Auslastung halbwegs zufriedenstellend. Jetzt haben wir aber unsere Infrastruktur und unsere Fahrzeuge wesentlich verbessert. Daher können wir jetzt daran gehen, Partner wie die ASFINAG oder lokale Tourismusorganisationen zu suchen, um das Marketing weiter zu forcieren und zu verbessern.

Ich denke da beispielsweise auch an das Casino Badgastein oder an Tourismusverbände, die mit uns gemeinsam ganz spezielle Tickets anbieten wollen, um die Auslastung noch weiter zu steigern."
Quelle: ORF
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Beitrag von max » 23.07.2006 - 16:17

lanschi hat geschrieben:B99 (Obertauern) ausweichen - hat allerdings nur Sinn, wenn der Stau nicht schon bei B´hofen beginnt, da dann dort in der Regel auch die Bundesstraße sonst verstopft ist ausweichen.
also ich kann nur sagen: zwischen obertauern und st. michael ist momentan samstags immer sehr viel los, allerdings problemlos ohne verzögerungen fahrbar. wenns nicht schon im pongau stau gibt - wie du geschrieben hast - ist die B99 auf jeden fall eine gute ausweichroute.


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Beitrag von snowflat » 29.07.2006 - 11:41

Heut noch schlimmer als letzten Samstag:
Reisewelle: Kilometerlanger Stau vor Tauerntunnel

Pkw-Fahrer auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg benötigen am Samstag gute Nerven. Vor dem Tauerntunnel gab es um 9.30 Uhr bereits 20 Kilometer Stau, der bis zur Raststation Eben zurückreichte.


"So gut es geht meiden"
Nach Angaben des ÖAMTC betrug der Zeitverlust zirka drei Stunden. Grund für die Verkehrslawine: Der Ferienbeginn in Bayern.

Für die Autos bestand um 10.00 Uhr Blockabfertigung, mit der schon in der Nacht gestartet wurde. Der ÖAMTC empfahl, die Tauernautobahn "so gut es geht" zu meiden und über die Pyhrnautobahn (A9) auszuweichen.

Entspannung erst am Abend
Mit einer Entspannung der Lage auf der A 10 wurde erst am Abend gerechnet.

Pannenfahrer im Dauereinsatz
Die Pannenfahrer waren - auch im Stau - oft im Einsatz. Lenker würden den Motor zwar ausschalten, Stromverbraucher wie das Radio jedoch weiter in Betrieb halten. Die Folge waren entleerte Batterien, Starthilfe musste dann gegeben werden.
Quelle: ORF
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Beitrag von lanschi » 29.07.2006 - 11:50

Der ÖAMTC rechnet für heute, dass man für die Strecke München - Villach (300 km) ca. 10 Stunden brauchen wird.
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Beitrag von snowflat » 01.08.2006 - 20:33

Österreich weiß wie mans macht :?
Autobahnvignette bald teurer?
Verkehrslandesrat Manfred Rein (ÖVP) rechnet damit, dass die Autobahnvignette bald teurer wird. Zu einer Preiserhöhung werde es wahrscheinlich nach den Nationalratswahlen kommen.
Die Asfinag benötige das Geld für die Straßensanierung und Erhaltung, sowie für Sicherheitsprojekte, sagt Rein.

Über kurz oder lang werde sicherlich das System der kilometerabhängigen Bemautung im Raum stehen. Eine solche Bemautung wäre für Rein ohnehin das Sinnvollste. Denn jede Art der Vignette verursache nur Ausweichverkehr aufs niederrangige Straßennetz.
Quelle: VN
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Beitrag von starli » 01.08.2006 - 20:42

snowflat hat geschrieben:Über kurz oder lang werde sicherlich das System der kilometerabhängigen Bemautung im Raum stehen. Eine solche Bemautung wäre für Rein ohnehin das Sinnvollste. Denn jede Art der Vignette verursache nur Ausweichverkehr aufs niederrangige Straßennetz.
Hä? Was ist das denn jetzt für ein Schwachsinn? Eine Vignette kauf ich und fahr dann so oft ich will, wenn ich aber für jede Ausfahrt Maut zahlen muß, dann fahr ich für Kurzstrecken doch nicht mehr auf die Autobahn?!

=> m.E. genau umgekehrt! Kilometerabhängige Maut verursacht mehr Ausweichverkehr aufs niederrangige Straßennetz.
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Beitrag von Stefan » 01.08.2006 - 20:44

was ja zb in frankreich sehr schön zu beobachten ist. gut, dafür sind die autobahnen leer...

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Beitrag von snowflat » 05.08.2006 - 10:55

Heute schon seit 1:30 Uhr Blockabfertigung:
Kilometerlanger Stau auf der A10

Zu einem Stau von 15 Kilometer Länge ist es bereits Samstagfrüh vor dem Tauerntunnel auf der Tauernautobahn (A10) in Fahrtrichtung Süden gekommen. Seit 01.30 Uhr gibt es Blockabfertigung.

Spitze zu Mittag erwartet
Reisende müssen nun mit einem Zeitverlust von mindestens zwei Stunden rechnen. Die Spitze im Reiseverkehr wird zu Mittag erwartet, wenn es auch in Fahrtrichtung Norden zu Blockabfertigung vor dem Katschbergtunnel kommt.

Als Ausweichroute wird die ÖBB-Schleuse Böckstein-Mallnitz und für Fahrzeuge ohne Anhänger die Katschbergbundesstraße (B99) empfohlen. Auch an den Grenzen dürften Wartezeiten nicht ausbleiben.
Quelle: ORF
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