Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von rower2000 » 05.12.2017 - 13:53

turms hat geschrieben:Ich will nicht neues Thema öffnen deshalb frage ich einfach hier.
Ich habe gebucht für 23-30 Dez im Lechtal.

Ich brauche (ohne Stau) laut google.maps ca 3 Stunden.
Wie sieht die Verkehrssituation aus? Ok, ich weiß es wird ziemlich voll sein am 23 und 30 aber muss ich etwas beachten?
Ist es besser z.B. morgens? Abends?

Oder ist nur Glücksspiel?
Wo fährst du los? Grenztunnel Füssen wird dicht sein, praktisch egal wann du da durchkommst. Könnte sich vielleicht lohnen, schon in Oy von der A7 runterzufahren und via Tannheim ins Lechtal reinzufahren. Oder gar Kempten -> B19 Sonthofen -> B308 Tannheim -> Lechtal.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Pistencruiser » 05.12.2017 - 14:53

Hm,...B19 ist bestimmt genau so kuschelig.
An dem WE wirste eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera haben. Ich würde so früh wie möglich fahren und den Tag noch irgendwo zum Skifahren nutzen...
Die einen kennen mich — die anderen können mich...!
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat » 05.12.2017 - 19:08

A7 Oy-Mittelberg ab auf B310, dann in Oberjoch auf B308 Richtung Tannheim (B199) und dann via Gaichtpass ins Lechtal. Lanschaftlich auch schöner als Grenztunnel :)
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von miki » 08.12.2017 - 21:05

Liegt zwar weit fernab von Skigebieten, trotzdem sollten 25 km neuer Autobahn in diesem Topic nicht unerwähnt werden:
A 5 Verlängerungzwischen zwischen Schrick und Poysbrunn ist offen!
Saison 2018/19: 5 Skitage = 2x Mölltaler Gletscher, 1x Turrach, 1x Gerlitzen, 1 x Nassfeld.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat » 09.01.2018 - 22:24

Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Kerker » 10.01.2018 - 09:48

Hat jemand aktuelle Infos bzw. Erfahrungswerte zur Reschenpass-Bundesstraße zwischen Pfunds und Nauders? Soweit ich weiß, ist sie ja nach wie vor nur einspurig befahrbar mit Ampelregelung. Kann mir jemand was zu den Wartezeiten (früh/nachmittag) sagen?
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skihase » 10.01.2018 - 10:42

ÖAMTC schreibt bis zu 30 Minuten. Das hast Du gesehen, oder? Vielleicht lieber gleich über Martina (Schweiz) fahren?

Felbertauern ist wieder frei. (Muss Freitag abend drüber...)
Asmol und Plankenhorn - da lacht das Skihasen-Herz! Innamorati in Falcade - einfach nur schön...

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 10.01.2018 - 18:49

Die einspurige wechselweise Durchschleusung an der Felssturzstelle mit Ampelregelung ist primär für LKW, Wohnwagengespanne und Busse gedacht. Daher mit Pkw besser gleich über Martina ausweichen denn wenn nicht gerade paar Vollpfosten unterwegs sind geht´s auf der relativ kurzen Umleitungstrecke eigentlich recht problemlos. Nachdem auch die durchgerissenen Fangnetze wieder instandgesetzt und die im Abbruchbereich noch intakten wieder leergeräumt werden müssen wird die Behinderung sicher noch paar Wochen andauern.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von extremecarver » 10.01.2018 - 18:56

Kerker hat geschrieben:
10.01.2018 - 09:48
Hat jemand aktuelle Infos bzw. Erfahrungswerte zur Reschenpass-Bundesstraße zwischen Pfunds und Nauders? Soweit ich weiß, ist sie ja nach wie vor nur einspurig befahrbar mit Ampelregelung. Kann mir jemand was zu den Wartezeiten (früh/nachmittag) sagen?
2:30min Wartezeit. Das einspurige Stück ist genau 100m lang. So wars zumindest am Montag Mittag. Die Ampel hat einen Countdown und der startete bei 2:30min. Ich bin wie immer aus St Moritz gekommen - da die Straße unten im Tal in der Schweiz ja auch wegen Felssturz zu ist - und es dort nur quasi via Samnaun entlang ging - habens die Reschenpass Straße mit Hochdruck geöffnet. Wer über Martina ausweich - gute Nacht. Da muss man ja bis Visser Mühle rauf (zumindest Gestern noch) und dann wieder runter. Umweg sicherlich 45-50min. (und obwohl es somit aus Österreich an dem Tag nur via Visser Mühle nach Nauders ging - wars dort viel voller als erwartet im Skigebiet.)

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 11.01.2018 - 04:09

extremecarver hat geschrieben:Umweg sicherlich 45-50min.
Das die Straße auf Schweizer Seite auch gesperrt war wusste ich nicht, nach aktuellem Verkehrsservice ist sie jetzt auch wieder frei.
Die reine Streckenlänge Kajetansbrücke - Martina und Kajetansbrücke - Nauders sind mal ziemlich gleich lang und bedingen daher rechnerisch noch keine Verzögerung. Dazu kommen als zu wertender Umweg dann nur die ~ 5 Strassenkilometer Martina - Nauders und die wären bei mehr Verkehr auf der Reschenstraße sicher im akzeptablen Bereich.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von extremecarver » 11.01.2018 - 07:39

Jip seit gestern Mittag Grad gelesen, vorher war vinadi bis kajetansbrucke wegen Felssturz zu.

Bei dem Bild wundert es mich schon dass die so schnell aufging. https://www.google.at/url?sa=t&source=w ... r3&ampcf=1

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat » 22.01.2018 - 12:00

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 » 24.07.2018 - 19:51


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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 24.07.2018 - 20:44

Also 140 statt 130 find ich jetzt nicht den großen Sprung und "Rasen" ist es auch nicht. Ich find auch seltsam, wieso man erst "Versuche" braucht - man sieht in D klar und deutlich, dass freie Fahrt für freie Bürger keinerlei erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellt (die Zahlen sind hier nicht höher als im Rest Europas).
Saison 16/17 [30]: Gasteinertal, Nassfeld, Alpendorf-Wagrain-Flachau, SHLF/Skicircus, Zauchensee-Flachauwinkl, Schladming/4Berge, Gerlitzen, Skiwelt, vereinigter Arlberg, Skijuwel, Laax, Sulden, Sellaronda, Gstaad, Jungfrau, Crans-Montana, Adelboden, Galibier Thabor, Via Lattea, Val d'Isere/Tignes, 3x Trois Vallees, 2x Portes du Soleil, 2x Paradiski, 2x Zillertal Arena, St. Moritz (Corviglia+Corvatsch)
Saison 17/18 [41]: 6x Sellaronda, Gitschberg-Jochtal, 2x Kronplatz, Madonna di Campiglio, Skiwelt, Courmayeur, Grand Massif, Grimentz-Zinal, Aletscharena, Monterosa Ski, 2x 4 Vallees (Verbier etc.), Villars-Gryon-Les Diablerets, Chamonix (Brevent-Flegere+Les Houches), Les Sybelles, 2x Trois Vallees, 2x Paradiski, Les 2 Alpes, Alpe d'Huez, Val d'Isere/Tignes, Portes du Soleil, Brandnertal, Hochoetz+Kühtai, Arosa-Lenzerheide, Damüls-Mellau, Pitztaler Gletscher-Rifflsee, Sölden, Mayrhofen, SFL, Arlberg, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Davos-Klosters (Parsenn)

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von flamesoldier » 24.07.2018 - 21:46

j-d-s hat geschrieben:
24.07.2018 - 20:44
Also 140 statt 130 find ich jetzt nicht den großen Sprung und "Rasen" ist es auch nicht. Ich find auch seltsam, wieso man erst "Versuche" braucht - man sieht in D klar und deutlich, dass freie Fahrt für freie Bürger keinerlei erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellt (die Zahlen sind hier nicht höher als im Rest Europas).
Höheres Tempo stellt dafür einen deutlich erhöhten Stresspegel dar, wenn nicht jeder dieses fahren kann/will. Sobald ich die Grenze nach Deutschland überquere wird gedrängelt als gäbs kein Morgen mehr. Sowohl auf der A96 als auch auf der A93. Dabei war es kurz zuvor auf der A12 und A14 so angenehm zu fahren...
Ich vermeide mittlerweile wenn möglich das Fahren zu verkehrsreichen Zeiten. Wer als normaler Autofahrer seine 130 km/h fahren möchte wird sonst entweder von übermotorisierten SUVs abgeschossen oder von LKW-Kolonnen und sonstigen auf die Schiene gehörenden Fahrzeugen ausgebremst.
40 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 5x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand

8 Skitage in der Saison 18/19:
6x Hintertuxer Gletscher, 1x Obergurgl/Hochgurgl, 1x Sölden

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 24.07.2018 - 23:53

Es gibt ja auch das Rechtsfahrgebot. Du darfst die linke Spur nur zum überholen verwenden, und beim überholen musst du mindest 20 km/h schneller sein bzw. den Überholvorgang innerhalb von 45 Sekunden abgeschlossen haben.

Und ich sehe übrigens "Stress bei Langsamfahrern" nicht als Grund, um dafür den vielen zügigen Fahrern das Vorankommen zu erschweren und sie viel Zeit zu kosten.

Es gibt ja Statistiken, dass in den Bereichen, wo kein Tempolimit gilt, 70% oder so auch schneller als 130 fahren. Insofern ist 130 mitnichten "normal" - sondern halt langsam.

Übrigens ist ein weiterer Mythos in dem Zusammenhang, dass man nicht schneller ankäme, wenn man schneller fährt. Ich hab das schon oft ausprobiert, man ist da deutlich schneller da - wenn man halt zu entsprechenden Zeiten fährt, bspw. nach 20 Uhr, oder früh am Morgen, oder am Wochenende (aber nicht zu Ferienbeginn). Manche Strecken sind auch oft tagsüber leer, bspw. die Garmisch-Autobahn, die A93 Holledau-Regensburg und viele Autobahnen in den neuen Bundesländern. Gerade dort gibts ja keinerlei Rechtfertigung für Tempolimits - die Straßen sind leer, man würde völlig sinnlos Leute am zügigen Vorankommen behindern.
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Saison 17/18 [41]: 6x Sellaronda, Gitschberg-Jochtal, 2x Kronplatz, Madonna di Campiglio, Skiwelt, Courmayeur, Grand Massif, Grimentz-Zinal, Aletscharena, Monterosa Ski, 2x 4 Vallees (Verbier etc.), Villars-Gryon-Les Diablerets, Chamonix (Brevent-Flegere+Les Houches), Les Sybelles, 2x Trois Vallees, 2x Paradiski, Les 2 Alpes, Alpe d'Huez, Val d'Isere/Tignes, Portes du Soleil, Brandnertal, Hochoetz+Kühtai, Arosa-Lenzerheide, Damüls-Mellau, Pitztaler Gletscher-Rifflsee, Sölden, Mayrhofen, SFL, Arlberg, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Davos-Klosters (Parsenn)

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von flamesoldier » 25.07.2018 - 16:46

j-d-s hat geschrieben:
24.07.2018 - 23:53
Es gibt ja auch das Rechtsfahrgebot. Du darfst die linke Spur nur zum überholen verwenden, und beim überholen musst du mindest 20 km/h schneller sein bzw. den Überholvorgang innerhalb von 45 Sekunden abgeschlossen haben.

Und ich sehe übrigens "Stress bei Langsamfahrern" nicht als Grund, um dafür den vielen zügigen Fahrern das Vorankommen zu erschweren und sie viel Zeit zu kosten.

Es gibt ja Statistiken, dass in den Bereichen, wo kein Tempolimit gilt, 70% oder so auch schneller als 130 fahren. Insofern ist 130 mitnichten "normal" - sondern halt langsam.

Übrigens ist ein weiterer Mythos in dem Zusammenhang, dass man nicht schneller ankäme, wenn man schneller fährt. Ich hab das schon oft ausprobiert, man ist da deutlich schneller da - wenn man halt zu entsprechenden Zeiten fährt, bspw. nach 20 Uhr, oder früh am Morgen, oder am Wochenende (aber nicht zu Ferienbeginn). Manche Strecken sind auch oft tagsüber leer, bspw. die Garmisch-Autobahn, die A93 Holledau-Regensburg und viele Autobahnen in den neuen Bundesländern. Gerade dort gibts ja keinerlei Rechtfertigung für Tempolimits - die Straßen sind leer, man würde völlig sinnlos Leute am zügigen Vorankommen behindern.
Selten so einen Unfug gelesen. Für Überholen muss man nicht mindestens 20 km/h schneller sein, das steht nirgends in irgendwelchen Gesetzen oder Urteilen von Gerichten, das hast du frei erfunden bzw. bist einem alten Internet-Mythos aufgesessen. Ein Überholvorgang muss auch nicht in maximal 45 Sekunden abgeschlossen sein, auch das hast du frei erfunden. Was stimmt ist, dass es ein Rechtsfahrgebot gibt und laut gängiger Rechtsauslegung in Deutschland nur dann links geblieben werden darf, wenn ab und zu jemand auf der rechts davon befindlichen Spur überholt wird, in der Regel sind 20 Sekunden zwischen den Überholvorgängen als Maximum erlaubt.
Die vielen Schnellfahrer sparen auf solchen Strecken vielleicht ein paar Minuten ein, dafür sieht man sie nachher an der Tankstelle wieder. Der Geldbeutel dankts dir.
Hast du für diese Statistiken auch eine Quelle? Oder entspringen die der gleichen Quelle wie deine 20 km/h und 45 Sekunden "Regel"?
Dass man auf einer leeren Autobahn auch durchaus schneller vorankommt zweifle ich gar nicht an. Aber zu den von mir angesprochenen Tageszeiten ist das eben nicht der Fall, da sind Strecken wie die A8, A7 Ulm-Memmingen, A99 etc. chronisch ausgelastet und jemand, der meint dort bei dieser Verkehrslage dann 200 fahren zu müssen und ständig anderen bis auf die Stoßstange im Nacken sitzt ist für mich nicht geeignet, am Straßenverkehr teilzunehmen. Wenn du dich damit identifizieren kannst, solltest du mal über eine freiwillige Abgabe deines Führerscheins zur Sicherheit aller anderen Autofahrer nachdenken :ja:
Wunsch beiseite, Leute wie du gehen mir auf der Autobahn tierisch auf die Nerven. Und genau deshalb ist es in Österreich so entspannt, Auto zu fahren. Bis zur Grenze.
40 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 5x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand

8 Skitage in der Saison 18/19:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Winterhugo » 25.07.2018 - 17:48

Kindergarten, schreibt zum Thema oder Euch PM ... niemand interessiert hier im Thread wer wo lieber wie schnell fährt
There's nothing like the first one

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starli
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von starli » 26.07.2018 - 12:37

Wenn die 20 km/h nicht gesetzlich vorgeschrieben sind (keine Ahnung!), so sind sie doch zumindest ein Richtwert, um einen Überholvorgang zügig abschließen zu können. An die 20 km/h meine ich mich auch aus meiner Fahrschulzeit (in AT) zu erinnern.
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2017-30.9.2018 (106 Tage, 73 Gebiete)
- Alternatives, übersichtlicheres und kompakteres Alpinforum-Design gewünscht? Hier lesen und gratis installieren: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 13&t=57692
- Mein Amiga-Retro-Style für Windows: https://www.wincustomize.com/explore/windowblinds/8805/

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von David93 » 26.07.2018 - 15:50

Dann wäre jedes Überholmanöver eines LKW illegal. Kann ich mir nicht vorstellen.
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20.12.17: Skiwelt / 25.12.17: Saalbach / 24.02.18: Zillertal Arena / 24.03.18: Skiwelt / 06.04.18: Arlberg

Skisaison 2016/2017:
31.10.16: Hintertuxer Gletscher / 04.12.16: Skiwelt / 09.12.16: Saalbach / 22.12.16: Saalbach / 31.12.16: Mayrhofen / 25.01.17: Skiwelt / 17.03.17: Kaltenbach / 10.04.17: Zillertal Arena

Skisaison 2015/2016:
24.10.15: Hintertuxer Gletscher / 12.12.15: Kitzbühel / 22.12.15: Zillertal 3000 (Mayrhofen) / 08.01.16: Zillertal Arena / 06.02.16: Skiwelt / 12.02.16: Saalbach / 13.03.16: Warth (Arlberg) / 27.03.16: Skiwelt

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von molotov » 26.07.2018 - 18:59

Gibt ein paar Urteile wonach wesentlich höher ungefähr 10km/h oder max 45s für den Überholvorgang sind. Wird halt leider kaum sanktioniert.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 26.07.2018 - 19:27

David93 hat geschrieben:
26.07.2018 - 15:50
Dann wäre jedes Überholmanöver eines LKW illegal. Kann ich mir nicht vorstellen.
Ist es in der Regel auch. Siehe hier: https://www.rechtsportal.de/Verkehrsrec ... atz-2-StVO

Aber es gibt noch mehr Dinge, die konsequent von nahezu jedem Fahrer missachtet werden:
Wer ein langsameres Fahrzeug führt, muss die Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist. 3Hierzu können auch geeignete Seitenstreifen in Anspruch genommen werden;
https://dejure.org/gesetze/StVO/5.html
Saison 16/17 [30]: Gasteinertal, Nassfeld, Alpendorf-Wagrain-Flachau, SHLF/Skicircus, Zauchensee-Flachauwinkl, Schladming/4Berge, Gerlitzen, Skiwelt, vereinigter Arlberg, Skijuwel, Laax, Sulden, Sellaronda, Gstaad, Jungfrau, Crans-Montana, Adelboden, Galibier Thabor, Via Lattea, Val d'Isere/Tignes, 3x Trois Vallees, 2x Portes du Soleil, 2x Paradiski, 2x Zillertal Arena, St. Moritz (Corviglia+Corvatsch)
Saison 17/18 [41]: 6x Sellaronda, Gitschberg-Jochtal, 2x Kronplatz, Madonna di Campiglio, Skiwelt, Courmayeur, Grand Massif, Grimentz-Zinal, Aletscharena, Monterosa Ski, 2x 4 Vallees (Verbier etc.), Villars-Gryon-Les Diablerets, Chamonix (Brevent-Flegere+Les Houches), Les Sybelles, 2x Trois Vallees, 2x Paradiski, Les 2 Alpes, Alpe d'Huez, Val d'Isere/Tignes, Portes du Soleil, Brandnertal, Hochoetz+Kühtai, Arosa-Lenzerheide, Damüls-Mellau, Pitztaler Gletscher-Rifflsee, Sölden, Mayrhofen, SFL, Arlberg, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Davos-Klosters (Parsenn)

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Andi15 » 26.07.2018 - 19:43

starli hat geschrieben:
26.07.2018 - 12:37
Wenn die 20 km/h nicht gesetzlich vorgeschrieben sind (keine Ahnung!), so sind sie doch zumindest ein Richtwert, um einen Überholvorgang zügig abschließen zu können. An die 20 km/h meine ich mich auch aus meiner Fahrschulzeit (in AT) zu erinnern.
David93 hat geschrieben:
26.07.2018 - 15:50
Dann wäre jedes Überholmanöver eines LKW illegal. Kann ich mir nicht vorstellen.
ich gehe jetzt mal davon aus, dass die 20 km/h Geschwindigkeitsdifferenz für Straßen mit Gegenverkehr gelten. Da ist ein überholen ohne ausreichende Gechwindigkeitsdifferenz einfach nur gefährlich für sich selbst und auch entgegenkommende Fahrzeuge.
Skitage 2018/19:4x Hintertux 4x Kitzbühel 1x Sölden 1x Ischgl 2x SkiWelt
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von flamesoldier » 26.07.2018 - 20:19

j-d-s hat geschrieben:
26.07.2018 - 19:27
David93 hat geschrieben:
26.07.2018 - 15:50
Dann wäre jedes Überholmanöver eines LKW illegal. Kann ich mir nicht vorstellen.
Ist es in der Regel auch. Siehe hier: https://www.rechtsportal.de/Verkehrsrec ... atz-2-StVO

Aber es gibt noch mehr Dinge, die konsequent von nahezu jedem Fahrer missachtet werden:
Wer ein langsameres Fahrzeug führt, muss die Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist. 3Hierzu können auch geeignete Seitenstreifen in Anspruch genommen werden;
https://dejure.org/gesetze/StVO/5.html
Schön, wie du etwas zitierst und den Inhalt des Zitats durch weglassen eines wichtigen Satzteils total verfälschst. Sowas nennt sich absichtliche Verfälschung von Tatsachen!
Dort steht nämlich voll zitiert:
(6) 1Wer überholt wird, darf seine Geschwindigkeit nicht erhöhen. 2Wer ein langsameres Fahrzeug führt, muss die Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist. 3Hierzu können auch geeignete Seitenstreifen in Anspruch genommen werden; das gilt nicht auf Autobahnen.
Und damit liegst du (mal wieder) falsch...
Andi15 hat geschrieben:
26.07.2018 - 19:43
starli hat geschrieben:
26.07.2018 - 12:37
Wenn die 20 km/h nicht gesetzlich vorgeschrieben sind (keine Ahnung!), so sind sie doch zumindest ein Richtwert, um einen Überholvorgang zügig abschließen zu können. An die 20 km/h meine ich mich auch aus meiner Fahrschulzeit (in AT) zu erinnern.
David93 hat geschrieben:
26.07.2018 - 15:50
Dann wäre jedes Überholmanöver eines LKW illegal. Kann ich mir nicht vorstellen.
ich gehe jetzt mal davon aus, dass die 20 km/h Geschwindigkeitsdifferenz für Straßen mit Gegenverkehr gelten. Da ist ein überholen ohne ausreichende Gechwindigkeitsdifferenz einfach nur gefährlich für sich selbst und auch entgegenkommende Fahrzeuge.
In dem zitierten Urteil steht, dass wesentlich höhere Geschwindigkeit in der Rechtsauslegung mind. 10 km/h mehr bedeuten bzw. bei Elefantenrennen maximal 45 Sekunden Überholdauer. Der Überholt werdende darf dabei auch nicht beschleunigen, was aber in der Realität immer wieder passiert. Dann kann der Überholende auch nix dafür, dass ein Überholvorgang länger als 45 Sekunden dauern kann, wenn er ansonsten gegen ein Tempolimit verstoßen müsste beziehungsweise die Richtgeschwindigkeit massiv überschreiten müsste und somit sein Versicherungsschutz eingeschränkt würde.
40 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 5x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand

8 Skitage in der Saison 18/19:
6x Hintertuxer Gletscher, 1x Obergurgl/Hochgurgl, 1x Sölden

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von schwarzwaelderski » 26.07.2018 - 21:20

Ich stimme flamesoldier in allen Punkten zu.
Dann kann der Überholende auch nix dafür, dass ein Überholvorgang länger als 45 Sekunden dauern kann, wenn er ansonsten gegen ein Tempolimit verstoßen müsste beziehungsweise die Richtgeschwindigkeit massiv überschreiten müsste und somit sein Versicherungsschutz eingeschränkt würde.
Anmerkung:
Wenn man z.B. aus diesem Grund (der zu Überholende beschleunigt) nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug mit angemessenem Geschwindigkeitsunterschied zu überholen, ohne das Tempolimit zu überschreiten, muss der Überholvorgang abgebrochen werden.

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