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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 09.12.2018 - 17:02

Das war die einzig praktikable Lösung mit der ich einerseits die bestehende Antriebseinheit weiternutzen und auf ein schweres Originalliftgetriebe (welches aufgrund der Seilspannung dann wegen entsprechend ausgelegter Abtriebswellenlagerung nötig wäre) verzichten konnte. Die Kette wird nur mit Seilfett geschmiert das nach kurzer Zeit eine klebrige Konsistenz bekommt, außerdem wird sich aufgrund sehr hoher Kettenspannung mit der Zeit ein Abdruck der Kettengliedstege im Gummi bilden der auch etwas Formschluß bewirkt. Bei meinen Tests gestern nach der FU - Reprogrammierung hatte ich jedenfalls (trotzdem Rudi die Stehleiter auf der ich stand seitlich gegen einen vorderen Stationssteher abstützte absolut keine Chance die Umlenkscheibe auch nur einzubremsen :ja: so bin ich jedenfalls sicher bei Bedarf auch z. B. Ex - User Dieseltom problemlos hochzuschaffen... ;D :lach: :mrgreen:
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Re: endlich fertig

Beitrag von Spezialwidde » 09.12.2018 - 17:44

Achso ok, naja du wirst das schon durchdacht haben da bin ich sicher :wink: Auf jeden Fall gefällt mir an der Lösung dass Seil und Kettenspannung sich zumindest teilweise ausgleichen.
Genieße den Winter solange es ihn noch gibt

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 09.12.2018 - 18:08

Hab am Antriebskonzept länger rumgeplant und Du darfst auch die Länge des Kettenkontaktes auf der Umlenkscheibenfütterung nicht unterschätzen denn das sind an die 3,5 Meter; jedenfalls sieht es bis dato so aus als würde das problemlos funktionieren.

Kette und Seil haben getrennte Spanneinrichtungen:
Seilspannung durch den beweglichen Spannwagen der mit nerm Hydraulikwagenheber zuerst vorgespannt und dann mit justierbarer Gewindespindel mit aufgesetzten Gummipuffern aufrechterhalten wird.
Kettenspannung wird durch den in Langlöchern auf seiner Halteplatte verschiebbaren Getriebemotor eingestellt.
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Re: endlich fertig

Beitrag von jojo2 » 09.12.2018 - 19:03

Gummipuffer? Hat da wer bei Yan abgeguckt? :D

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 10.12.2018 - 11:28

Yan verwendete die ja für die Kuppelklemmen; die Gummipufferspannvorrichtungsidee kam von den fetten Sicherheitsanschlagspuffern unserer Hallenkräne... :wink:
Das System hatten wir ja schon am alten Standort (nur ohne Wagenhebervorspannhilfe) und ein zusätzliches Hydraulikaggregat wollte ich uns ersparen. Die geringen Längenänderungen während des Betriebes z. B. bei Umlenkscheiben - bzw. Niederhalterobapassagen können die Gummipuffer bewältigen und größere temperaturbedingte Längenänderungen (die ich aufgrund der kurzen Liftlänge ohnehin nicht erwarte) sind auch so rasch nachjustierbar.
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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 22.12.2018 - 20:33

Hurra; nun wirklich der Endspurt damit Freund one_only80 seinen Weihnachtsabend als Liftwart bei der eigenen Anlage verbringen kann - hat ja auch was romantisches... ;D

Heute Seil aufgelegt, Robas eingestellt, letzte Verbindungsrohrschweißung an der Talstation fertiggestellt, einen Sessel angeklemmt und in Testläufen nochmal alles überprüft.
Soweit alles ok allerdings dürfte der Motor für Personenbergbeförderung bei der längeren Anlage zu schwach sein und auch der Kettenantrieb rutschte bei Belastung auf dem Umlenkscheibengummi durch. So bleibt es wahrscheinlich bei der Talfahrmöglichkeit (die wir heute schon einige Male mit breitem Grinsen in den Gesichtern ausprobiert hatten... :ja: ...) denn eine andere Antriebsvariante ist aufgrund des Aufwandes praktisch nicht realisierbar und für eine z. B. breitere oder Doppelrollenantriebskette in der Umlenkscheibe auch kein Platz.

Morgen ist geplant die Klemmen von zwei weiteren Sesseln (die in Wattens nicht eingesetzt waren) zu adaptieren; dafür wird vom inneren Klemmenmaul ca. 2/3 entfernt damit die Klemme nur ein kurzes Seilstück aus den Umlenkscheibengummis abhebt und die gelenkigen Klemmenauflaufstücke müssen festgeschweißt werden ansonsten würden sie bei den Umlenkscheibenpassagen neben das Seil runterkippen. Insgesamt werden morgen dann fünf Sessel auf der Anlage angebracht.

Wie leider schon üblich war es meiner Cam (oder was sich dafür hält... :lach: ) heute wieder mal zu düster deshalb Pics und Video in der schon bekannten mistigen Qualität; aber immer noch besser als gar nix... :rolleyes: Und sicher werden einige Besucher später noch bessere Bilder und Videos machen.
Talantriebssstation80Net.jpg
Talantriebssstation80Net.jpg (84.37 KiB) 1165 mal betrachtet
Talantriebssstation81Net.jpg
Talantriebssstation81Net.jpg (64.33 KiB) 1165 mal betrachtet
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Talantriebssstation82Net.jpg (53.07 KiB) 1165 mal betrachtet
Talantriebssstation83Net.jpg
Talantriebssstation83Net.jpg (71.96 KiB) 1165 mal betrachtet

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 23.12.2018 - 21:08

Heute wurden die restlichen beiden Sesselklemmen adaptiert
Klemmenmodifikation01Net.jpg
Klemmenmodifikation01Net.jpg (107.73 KiB) 1077 mal betrachtet
Klemmenmodifikation02Net.jpg
Klemmenmodifikation02Net.jpg (71.98 KiB) 1077 mal betrachtet
und die Anlage mit der vollen Gehängeanzahl bestückt.
Sorry für die Videoqualität denn ich musste die extrem stark aufhellen damit man überhaupt etwas erkennen kann.
Morgen ist noch geplant eine Zugspannschraube am Motor anzubringen denn rein manuell bringen wir die nötige Kettenspannung einfach nicht auf; aktuell rutscht die am Umlenkscheibengummi durch wenn man z. B. etwas Seilfett aufbringt was aber allein schon am Förderseil notwendig ist. Außerdem müssen wir uns falls es mir gelingt die Kettentraktionsprobleme zu lösen auch noch nach einem stärkeren Normmotor umsehen weil ich natürlich final auch Bergbeförderung noch hinbekommen will... ;D

Und an Ex - Forenkollegen Dieseltom will ich hier (nachdem er hier mitliest) die Frage stellen welche Alternative er denn angesichts der technischen Möglichkeiten für die beiden Spanndruckübertragungsrohre zwischen den Stationen und der Stütze vorschlagen würde da er sich heute offensichtlich nix besseres zu tun hatte als sich per SMS bei Kollegen one_only80 über deren Optik zu beschweren...:stupid:
Falls der Ex - Kollege dies finanzierte könnten wir gerne noch 3 Stk. 30 Kbm Betonfundamente samt Felsanker etc. sowie Strom - und Steuerkabelverlegearbeiten (die als Nebeneffekt nämlich durch die Rohre geführt werden) von einem Bauunternehmen ergänzen lassen nur um auf die Rohre verzichten zu können... :tongue: :tot:



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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 24.12.2018 - 18:40

Nachdem Petz bekanntlich überhaupt keinen Respekt vor Feiertagen etc. hat wurde heute noch die Antriebskettenspannvorrichtung nachgerüstet und weitere Testläufe absolviert.
Talantriebssstation93Net.jpg
Talantriebssstation93Net.jpg (59.21 KiB) 989 mal betrachtet
Die Kette könnte möglicherweise jetzt eine Personenbergbeförderung schaffen allerdings ist der aktuell verwendete 2,2 KW Motor dafür eindeutig zu schwach. Nachdem aber nur eine Einphasenwechselstromversorgung mit 16 Ampere Absicherung zur Verfügung steht könnten wir maximal einen 3,5 Kw Motor einsetzen und abgesehen davon das wir dann nochmal einen stärkeren FU benötigten hab ich große Zweifel ob die nur 1,3 KW mehr dann einen Passagier auch wirklich hochschafften.

Weiters haben wir heute noch die 2019 noch folgenden Sicherungseinrichtungen durchbesprochen:

1) Eine ursprünglich von mir angedachte Motorwellenfliehkraftbremse wäre dann unwirksam wenn die Kette reisst; daher wird Petz für diesen Zweck eine durch zwei Fliehgewichte an der Antriebsumlenkscheibe auslösbare Umlenkscheibenbremse konstruieren. Zangenbremse geht nicht da auf der Scheibenoberseite keine dafür geeignete Fläche verfügbar ist daher wird es letztlich darauf hinauslaufen das ich bei Übergeschwindigkeit einen LKW - Scheibenbremsbelag mit Federspeicherbeaufschlagung von der Unterseite gegen die Umlenkscheibe pressen lasse.

2) Von der Idee Bruchdrähte an den Robas zu montieren die die Anlage bei einer Seilentgleisung stoppen bin ich ebenfalls abgekommen und möchte in Absprache mit jenem Elektromaschinenbauer der 2019 die gesamte Anlage verdrahten wird prüfen inwieweit wir moderne Technik in Form von induktiven Näherungssensoren anbringen können die schon aktiv werden wenn das Seil die Seilrille verlassen sollte. Denn es ist zweifellos sinnvoller das Kind (sprich Seil) zu retten bevor es in den Brunnen fällt... ;D

Ich gestern die bisher verwendete Cam heute in die Tonne getreten da offenbar der CCD - Chip in Frührente ging und deshalb die Pics und Videos nix wurden. Heute kam das Vorgängermodell zum Einsatz und deshalb kann ich Euch heute bessere Pics und Videos präsentieren:
Talantriebssstation90Net.jpg
Talantriebssstation90Net.jpg (99.42 KiB) 989 mal betrachtet
Talantriebssstation91Net.jpg
Talantriebssstation91Net.jpg (96.09 KiB) 989 mal betrachtet
Talantriebssstation92Net.jpg
Talantriebssstation92Net.jpg (93.86 KiB) 989 mal betrachtet
Video inkl. Personentalfahrt:


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Zwei Runden mit der Cam wo man Petz mal ganz kurz winken sieht... :wink:


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Re: endlich fertig

Beitrag von jojo2 » 24.12.2018 - 22:13

Könnt ihr den Antrieb nicht in der Bergstation unterbringen? Dann benötigt man weniger Antriebsleistung als im Tal.

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 24.12.2018 - 23:45

Der Unterschied ist bei der relativ kurzen Liftlänge rein theoretischer Natur und konkret praktisch bedeutungslos.
Bei geringer Seilspannung und ohne Fahrbetriebsmittel kann man die Anlage sogar relativ leicht am Seilfangring per Hand bewegen; die 2 Kw frißt praktisch der Laufwiderstand welcher aufgrund der nötigen relativ hohen Seilspannung von ca. 6 - 7 to. entsteht.
Wenn Petz mit seinen 95 Kg Lebendgewicht gerade bei Talfahrt im Steilstück vor der Talstation steckt muß der Antrieb bereits minimal bremsen... :wink:
Das bedeutet wir bräuchten für eine zuverlässige Bergbeförderung eine 4 KW - Maschine die aber der Hausanschluß leider nicht hergibt - und mit den möglichen 3,5 KW müsste Kollege one_only80 bei Passagierbergfahrten im Liftlerhäusl frieren weil kein Saft für die Heizung übrigbliebe... :naja: :rolleyes:
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Re: endlich fertig

Beitrag von Pancho » 25.12.2018 - 00:43

Da bleibt Dir wohl nur übrig, ein (anderes) Getriebe zu verwenden, sprich eine stärkere Untersetzung. Dann geht es halt langsamer...

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 25.12.2018 - 08:29

Auch aufgrund der optischen Eindrücke der laufenden Anlage dürfte das für Kollegen one_only80 keine Alternative sein
und solange ich mir auch nicht sicher bin das die Kettenreibung mitspielt oder ich beispielsweise aufschweißbare
Kettenradsegmente etc. für die Umlenkscheibe auftreibe steht das nicht zur Debatte.
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Re: endlich fertig

Beitrag von Pancho » 25.12.2018 - 09:33

Hast du mal ausgerechnet wie groß die reine netto Förderleistung deines Liftes im Idealfall für angenommene Reibung gleich Null ist?

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 25.12.2018 - 15:05

Bei der aus dem letzten Video ermittelten Sesselfolgezeit kämen wir auf ~ 360 P/h. Nachdem aber aufgrund der so mit voller Absicht projektierten Sesselverteilung sichergestellt ist das sich immer nur ein Sessel im Steilstück nach der Talstation bergwärts bewegt (weil uns klar war das wenn dann nur so eine Bergföderung zu schaffen wäre), ist die Geschwindigkeit der Anlage für die Antriebsbelastung praktisch unerheblich weil sich daran bei differenten Speed nichts änderte.
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Re: endlich fertig

Beitrag von Pancho » 25.12.2018 - 18:09

Ich meinte, exakter ausgedrückt - sorry - den Leistungsbedarf um diese eine reale Person ohne Berücksichtigung von Reibung etc. zu befördern...

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 25.12.2018 - 20:00

Berechnet nicht denn dazu fehlt mir primär die Möge denn Petz ist purer Praktiker - auch deshalb hab ich als Jugendlicher die höhere technische Lehranstalt für Maschinenbau abgebrochen... :lach:
Rein theoretisch müssten etwa 1,0 KW dafür reichen wenn man kalkuliert das man 100 Kg pro Sekunde etwa einen Meter hochheben müsste und final mit 1,5 KW noch etwas Reserve einrechnet weil sich ja nicht in jedem Moment die Fahrbetriebsmittelgewichte gegeneinander aufheben. Nach der Talstationssesselausfahrt muß der beladene Sessel etwa 0,5 Meter ohne Hilfe an Höhe gewinnen weil einerseits der Folgesessel dann die Steigung verlässt und in die Talstation einfährt aber andererseits der übernächste talfahrende Gegensessel erst leicht verspätet über die talseitige Tragstützenroba kommt und Fahrbetriebsmittelgewichtskompensation betreiben kann.
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Re: endlich fertig

Beitrag von Pancho » 25.12.2018 - 20:21

Über die Messung der Stromaufnahme des Motors könntest Du die Leerlaufleistungsaufnahme deiner Seilbahn für verschiedene Zustände / Konstruktive Änderungen / Seilspannungen sehen. Vielleicht kannst Du das Ganze so noch weiter optimieren?

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 25.12.2018 - 22:06

Die Möglichkeiten für Anderungen sind praktisch kaum vorhanden denn ich kann mit der Seilspannung (die essentiell für den Laufwiderstand verantwortlich zeichnet) nicht weiter runter und längere Robas wären weder an der Talstation noch der Stütze möglich auch weil Doppelmayr für uns unmöglich verwendbare 4-2er Balanciers für die Schlepplifte baute. Hab mir das alles 2017 in Kollegen Markus´s Fundus auf der Steinplatte angesehen (die beiden Vierrobas an der Zwischenstütze kamen ja von ihm) und leider feststellen müssen das wir zwangsgläufig mit den Vierern auskommen müssen denn speziell an der Talstation hätt ich lieber Sechser verbaut. Was aber auf alle Fälle noch kommt sind zusätzliche Spanngummipuffer damit wir einen längeren elastischen Spannwagenweg mit weniger Druckabweichungen erhalten.
Grüße von Markus

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Re: endlich fertig

Beitrag von Philipp2 » 26.12.2018 - 20:34

Markus, ich ziehe meinen Hut vor dir. Wirklich ganz großes Kino, ich hoffe, ich kann mir das irgendwann mal anschauen kommen.

Ich weiß mittlerweile auch, was für ein komplexes Werk so eine Kleinseilbahn ist (besonders wenn man nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten hat), da ich und KP-Modellseilbahnen aktuell mit der Konstruktion einer Kleinschleppliftanlage (technischer Stand angenähert den Schleppliftrichtlinien 1999) beschäftigt sind und die Detailplanung uns vor ungeahnte Herausforderungen vor allem im Bereich der Fertigung stellt.
Petz hat geschrieben:
23.12.2018 - 21:08
Und an Ex - Forenkollegen Dieseltom will ich hier (nachdem er hier mitliest) die Frage stellen welche Alternative er denn angesichts der technischen Möglichkeiten für die beiden Spanndruckübertragungsrohre zwischen den Stationen und der Stütze vorschlagen würde da er sich heute offensichtlich nix besseres zu tun hatte als sich per SMS bei Kollegen one_only80 über deren Optik zu beschweren...:stupid:
Falls der Ex - Kollege dies finanzierte könnten wir gerne noch 3 Stk. 30 Kbm Betonfundamente samt Felsanker etc. sowie Strom - und Steuerkabelverlegearbeiten (die als Nebeneffekt nämlich durch die Rohre geführt werden) von einem Bauunternehmen ergänzen lassen nur um auf die Rohre verzichten zu können... :tongue: :tot:
Kann dir gerne die Fundamente nach altbekannten Musterberechnungen vorauslegen, Standardstützenfundamentzeichnungen aus den passenden Jahrgängen hab ich auch noch herumliegen, dann kannst du ihm ja den Kostenvoranschlag schicken :lach:
Petz hat geschrieben:
24.12.2018 - 18:40
2) Von der Idee Bruchdrähte an den Robas zu montieren die die Anlage bei einer Seilentgleisung stoppen bin ich ebenfalls abgekommen und möchte in Absprache mit jenem Elektromaschinenbauer der 2019 die gesamte Anlage verdrahten wird prüfen inwieweit wir moderne Technik in Form von induktiven Näherungssensoren anbringen können die schon aktiv werden wenn das Seil die Seilrille verlassen sollte. Denn es ist zweifellos sinnvoller das Kind (sprich Seil) zu retten bevor es in den Brunnen fällt... ;D
Verwendet ihr noch den Verditz II-Schaltschrank? Wenn ja; der hat 1981 eine EGVA DRVA DUAL-Streckenüberwachung bekommen, die ließe sich bis zum möglichen Einbau einer induktiven Seillageüberwachung als reine Entgleisungsüberwachung mit Bruchstabschaltern etc. recht einfach und günstig integrieren, das Gerät zeigt sogar die entgleisten Stützen an und braucht nur eine Streckenschleife mit in Summe zwei Adern. Die dazu notwendigen Unterlagen kann ich euch zur Verfügung stellen.
Petz hat geschrieben:
25.12.2018 - 22:06
Die Möglichkeiten für Anderungen sind praktisch kaum vorhanden denn ich kann mit der Seilspannung (die essentiell für den Laufwiderstand verantwortlich zeichnet) nicht weiter runter und längere Robas wären weder an der Talstation noch der Stütze möglich auch weil Doppelmayr für uns unmöglich verwendbare 4-2er Balanciers für die Schlepplifte baute. Hab mir das alles 2017 in Kollegen Markus´s Fundus auf der Steinplatte angesehen (die beiden Vierrobas an der Zwischenstütze kamen ja von ihm) und leider feststellen müssen das wir zwangsgläufig mit den Vierern auskommen müssen denn speziell an der Talstation hätt ich lieber Sechser verbaut.
Ihr könntet euch für die Talstation nach 6UF-Rollenbatterien eines Tellerlifts umsehen, die sind wesentlich kleiner und leichter gebaut.
jojo2 hat geschrieben:
24.12.2018 - 22:13
Könnt ihr den Antrieb nicht in der Bergstation unterbringen? Dann benötigt man weniger Antriebsleistung als im Tal.
Wie ergibt sich das? Umfangskraft und Fahrgeschwindigkeit bleiben ja gleich. Max. Leistung beim Anfahren bergwärts = Umfangsgeschwindigkeit * Fahrgeschwindigkeit, mit Umfgschw. = (Zugwirkung, Vollseite - Zugwirkung, Leerseite) + (Reibung Voll+Leer) + (Dyn. Wirkungen b. Anfahren Voll+Leer) + (Dyn. Wirkungen der rotierenden Massen, umgerechnet auf die Umfangskraft)
Man könnte ja die Fahrgeschwindigkeit reduzieren, da sich die benötigte Leistung proportional verhält, das hätte aber einen optisch nicht gewollten Effekt. Man könnte aber einen Kompromiss eingehen und mithilfe eines Reglers den Motor immer an der elektrischen Leistungsgrenze mit der größtmöglichen Fahrgeschwindigkeit betreiben. Im Leerlauf Sollgeschwindigkeit, im Belastungsfall regelt man dann nach der Stromaufnahme runter. Ist halt die Frage, ob die Lastkurve des Motors das zulässt.

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 26.12.2018 - 22:21

Hi Philipp; vielen Dank für die Blumen und wenn Du oder natürlich auch die ganze "kärntner Oldtimermafia" wieder mal in der Gegend sein solltet vereinbaren wir nen Besichtigungstermin denn natürlich würde Rudi Euch auch persönlich kennenlernen und ich Euch gerne mal wiedersehen wollen... :ja:
Philipp2 hat geschrieben:
26.12.2018 - 20:34
...und die Detailplanung uns vor ungeahnte Herausforderungen vor allem im Bereich der Fertigung stellt.
Für mich war es eine sehr große Hilfe das ich über meinen Brötchengeber Zugriff auf das Präzisionsstahlrohrelieferprogramm der Fa. Mertl Rohre Wien hatte; die haben etliche Dimensionen nahtlose Stahlrohre mit H7 - Oberflächentoleranzen im Angebot die ich sowohl als Umlenkscheibenwelle als auch als Robahauptbalancierbolzen nutzen konnte und ich bekam bei Bedarf auch kurze Stücke. Zum Unterschied von Automatenstahl sind die auch problemlos verschweißbar und brauchten nur passend abgelängt zu werden.
Philipp2 hat geschrieben:
26.12.2018 - 20:34
Kann dir gerne die Fundamente nach altbekannten Musterberechnungen vorauslegen, Standardstützenfundamentzeichnungen aus den passenden Jahrgängen hab ich auch noch herumliegen, dann kannst du ihm ja den Kostenvoranschlag schicken :lach:
Das lass ich besser bleiben denn einerseits dürfte Tom schon klar sein was sein Druckrohrentfall an Kosten nach sich zöge, andererseits bestünde sicher die Gefahr das er beim Öffnen des KV - Kuverts auf der Stelle nen Herzpatschen bekommt... :ja: :lach:
Philipp2 hat geschrieben:
26.12.2018 - 20:34
Verwendet ihr noch den Verditz II-Schaltschrank? Wenn ja; der hat 1981 eine EGVA DRVA DUAL-Streckenüberwachung bekommen
Primär dient der später nur als Schalter - und Anzeigenträger denn die eigentliche Steuerung macht der Klinger&Born - FU; inwieweit wir die Steckenüberwachung überhaupt für den FU einbinden können oder eine separate Steuerplatine entwickeln müssen wird sich erst 2019 zeigen wenn unser Elektromaschinenbauspezialist dann die gesamte Verdrahtung macht.
Philipp2 hat geschrieben:
26.12.2018 - 20:34
Ihr könntet euch für die Talstation nach 6UF-Rollenbatterien eines Tellerlifts umsehen, die sind wesentlich kleiner und leichter gebaut.
Aus Sicherheitsgründen wollte ich bei den Talstationsrobas unbedingt die breiten DM - Rollen haben; dies auch deshalb weil die Klemmen ja alle auf größeren Seildurchmessern liefen und daher die Auflaufstücke - und zungen nicht exakt über dem Seilmittelpunkt liegen. Die inneren Klemmbacken aufzuschweißen verbot sich ebenfalls da sonst das Seil in den Umlenkungen stärker als unbedingt nötig abgehoben würde - deshalb wurde ja auch schon die Innenbackenlänge um etwa 2/3 deutlich verkürzt.

Ich weiß das es Nachweisberechnungen gibt wonach ein Antrieb am Berg etwas weniger Leistung benötigt als einer im Tal; dies beruht allerdings im zweiten Fall meiner Einschätzung nur auf der verringerten Gummiwalkarbeit an den talseitigen Robas und der oberen Umlenkscheibe; der Unterschied wird sich bei one_only80´s Anlage vermutlich im Bereich von wenigen Watt bewegen.
Grüße von Markus

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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 28.12.2018 - 17:58

Nachtrag für Philipp: Wir haben heute den Schaltschrank inspiziert und festgestellt das die Seillageüberwachung (wenn es sie bei dem Schaltschrank überhaupt gab) in jenem Teil verblieb die one_only80 aus Platzgründen damals gar nicht aus Verditz mitgenommen hatte. Also ist sowieso eine Neukonstruktion der Schaltung durch den Elektromaschinenbauer nötig.

Einstweilen fahren wir mal (abgesehen von den Robaseilfängern) noch ohne Sicherungseinrichtungen denn auch für Bruchdrähte müsste ich erst Halterungen fertigen (Stäbe sind sinnlos da wir die einzigen beiden Schaltrollen gleich auf einer Zweierrollengruppe zusammengefasst haben; es waren ja auch nie Stäbe von mir vorgesehen da ich von denen grundsätzlich zugunsten von Bruchdrähten nichts halte).
Die noch nachzurüstende Federspeichersicherheitsbremse werden wir entgegen früherer Planungen nicht durch Fliehgewichte an den Umlenkscheiben auslösen sondern durch ein auf einer schwenkbaren Halterung gelagertes federbelastetes zusätzliches Kettenrad das dann die Bremse sofort auslöst wenn die Kette reissen sollte.
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Re: endlich fertig

Beitrag von Spezialwidde » 29.12.2018 - 12:40

Was das Leistungsproblem angeht, wäre es evtl eine Option einen Drehstromgenerator einzusetzen? Die gibt es gebraucht ja für wenig Geld. Ich hab mir einen angeschafft für meine Drehstromverbraucher weis wesentlich billiger war die Installation neu zu machen. Und wenn der Strom mal ausfällt hab ich noch Licht :D
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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 29.12.2018 - 13:10

Die Möglichkeit steht wegen häufigem Betrieb auch an Wochenenden und abends nicht zur Verfügung; mal ganz abgesehen davon das es im Winter keine Zufahrtsmöglichkeit zur Liegenschaft gibt und Kollege one_only80 sich dann auch noch einen großen Treibstoffwintervorratstank zulegen müsste. Und wenn ich dran denke was mein eigenes Stromaggregat so pro Stunde verfuttert wär der Betrieb dann auch ein ziemlich teures Vergnügen.. :rolleyes:
Hauptproblem ist aktuell der vierpolige Lentze 2,2 KW IEC90er B3 - Normmotor an dessen Baugröße ich aufgrund der Aufnahme im Bonfigoliogetriebe auch gebunden bin. Der stärkste sonst angebotene vierpolige Motor dieser Baugröße hat 3 KW was auch schon ein Fortschritt wäre; ein Anbieter offeriert auch einen zweipoligen 90er Motor mit 4 KW. Den hab ich mal angeschrieben und gebeten mir die Nenndrehmomentwerte beider Varianten mitzuteilen; sollte der 4KW deutlich mehr Drehmoment als der 3 KW bringen würde ich den verbauen und einen motordrehzahlunabhängigen Fremdlüfter zurüsten. Anderer Gedankengang wäre noch den bestehenden Lentze auf eine höhere Leistung umwickeln zu lassen und ihm ebenfalls eine Fremdlüftung zu spendieren falls dies möglich erscheint.
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Re: endlich fertig

Beitrag von Spezialwidde » 29.12.2018 - 13:38

Ok, ein schallgedämmter 10 KW Diesel, der reicht ja und das mit nem dicken Heizöltank, damit käme man schon ne Weile hin und heißes Kühlwasser für die Lifthäußchenheizung hättest du gratis dazu :-D Ist so laut wie ein Auto im Standgas, da dürfte der Lift fast lauter sein :biggrin: War nur mal so ein Gedankengang. Ich bin ehrlichgesagt skeptisch ob du da mit dem Lichtnetzanschluss auf Dauer hinkommst...
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Re: endlich fertig

Beitrag von Petz » 29.12.2018 - 23:26

Sehe ich abgesehen davon das auch ein gedämmtes Dieselaggregat im Dauerbetrieb Nachbarn sicher stören würde auch von der Kostenseite negativ denn für ein gutes ist man gleich paar tausend Euro los; dazu kommt dann das sowohl Motor als auch Getriebe ersetzt werden müssten.
Aktuell hab ich jetzt einen 4 KW FU und den stärkstmöglich verfügbaren 90L 3 KW (statt der bisherigen 2,2) Normmotor bestellt denn der passt noch auf das bestehende Getriebe drauf. Theoretisch müsste der mit Drehmomentboosting des FU dann eigentlich reichen.
Und falls doch nicht hätt ich jetzt aufgrund der zwei vorhandenen Motoren immer noch die mechanisch aufwendige Möglichkeit mittels zu fertigendem Zwischenflansch den alten zusätzlich über den neuen Motor zu setzen, die Wellen der beiden mit einer Hülse zu verbinden, die beiden gemeinsam anzusteuern und dem unteren wenn nötig einen zusätzlichen Fremdlüfter zu spendieren.
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