Das berühmte Motiv... Prost ;-)

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von CHEFKOCH » 08.09.2016 - 22:48

und schon wieder ein neues....
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^^ gestern am Kals Matreier Törlhaus, der Großglockner versteckt sich gerade etwas in ner Wolke


Roymarcoi
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Roymarcoi » 09.09.2016 - 06:44

Von unserem Unternehmer Cup in meinem Heimatdorf.<br />Zwar keine Berge, dennnoch ein schönes Panorama wie ich finde =).
Von unserem Unternehmer Cup in meinem Heimatdorf.
Zwar keine Berge, dennnoch ein schönes Panorama wie ich finde =).

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von rabe » 10.09.2016 - 10:30

Auf die letzte Sommersaison der VonRoll-2EUB auf den Jenner *sommerbericht* :wink:

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Übrigens kein Franziskaner, sondern das "Nationalparkbier" Berchtesgadener Dunkel

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Meckelbörger » 11.09.2016 - 22:02

Brockengipfelweizen mit Wetterstation im Hintergrund

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von CHEFKOCH » 15.09.2016 - 21:38

Das gute Wetter muss man einfach nutzen !!!
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^^ Gestern in Fieberbrunn am Wildseeloderhaus :mrgreen:
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^^ok, doch ein Weizen :mrgreen: , hinten die Loferer
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^^ knapp 2 Stunden später zur Mittagspause
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^^ und noch a sportradler fürn Abstieg ( ich hatte sonst keine Getränke dabei , ich gehe lieber ohne Rucksack und es war doch sehr warm )
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^^Panoramawirtshaus am Dürnnbachhorn ( Winklmoos) nach der Rückkehr vom Gipfel
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^^ Herrlich, Schneider bei der Sonnenalm ( und a guatn Hirsch dazu!!! )

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Kerker » 16.09.2016 - 07:42

Beim letzten Foto würde ich ja auf "tarnen und täuschen" tippen. Das ist kein Schneider (zumindest nicht die "Original Weisse").
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von CHEFKOCH » 16.09.2016 - 15:48

^^ Die " original " ist etwas dunkler, da hast du recht
hier zum vergleich
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aber Schneider macht ja auch mehrere Sorten Weißbier :arrow: http://www.schneider-weisse.de/index.ph ... 4806945516
wird eher das TAP 1 sein.....


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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Kerker » 16.09.2016 - 16:27

Die Vermutung hatte ich auch schon... Aber: "Auswärts" habe ich noch nie etwas anderes als die Schneider Original Weisse bekommen. Von daher würde es mich ziemlich wundern, wenn es ausgerechnet dort die Schneider Helle Weisse gibt.
Aber das ist ja auch völlig egal, Hauptsache es hat gemundet. In diesem Sinne mit einem fröhlichen Prost ins Wochenende!
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Rüganer » 18.09.2016 - 19:17

Die Wissenschaft hat festgestellt,das Alk und Sport sich gern gesellt

http://derstandard.at/2000044351350/Bew ... s-Alkohols

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Kerker » 19.09.2016 - 15:54

Am 17.09. stand wieder mal eine Trainingswanderung an... eine weitere Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg sollte es sein. Nur - der Wetterbericht wollte es anders. Im strömenden Dauerregen kann man laufen, muss aber nicht. Von daher wurde die Wanderung verlegt: Es sollte etwas Kultur sein. Und zwar in Bayreuth in Maisel's Bier-Erlebnis-Welt, ein Brauereimuseum auf 2.400 m², das das Stammhaus der Brauerei im bis 1974 betriebenen Zustand zeigt. Dazu gesellen sich weitere Teile: Sammlung von Hunderten Brauerei-Emailleschildern, Tausenden Bierkrügen und Bierdeckeln, Büttnerei-Werkstatt sowie zahlreiche weitere Exponate rund ums Bier. Absolut sehenswert!

Seit einiger Zeit angegliedert ist ein neuer Anbau: Die Brauwerkstatt von "Maisel & Friends" sowie die Gastronomie "Liebesbier". Maisel & Friends brauen die verschiedensten Craft Biere - Jeff Maisel ist schon recht frühzeitig auf diesen Trend aufgesprungen, der uns hierzulande derzeit regelrecht überschwemmt. Und im Liebesbier gibt es "Aus Liebe zum Bier" rund 100 verschiedene Biere (davon 20 vom Fass) - ebenfalls vorwiegend aus der stetig wachsenden Craft-Bier-Szene. Obwohl es gleich um die Ecke liegt, war das mein erster Besuch dort. Zufälligerweise fand auch gleich noch ein Craft-Brauer-Festival mit Aktionen und Verkostungen statt. Nun ja, ich bin ja eher der traditionelle fränkische Biertrinker, aber warum nicht mal wieder was anderes probieren... War insgesamt ein sehr schöner Wandertag :)

Frühschoppen im Liebesbier mit einem "fränkischen Guinness": Ein Leupser aus der Brauerei Gradl. Ein tiefschwarzer Schluck Fränkische Schweiz.
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Bei der Museumsführung: In mehreren Räumen sind die Wände voll von alten Brauereischildern. Viele davon gibt es längst nicht mehr.
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Jaja, das Schneider... Man beachte die Schreibweise!
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Die Münchberger Bärenbräu gibt es (ebenso wie die Bischoff- und die Nützelbräu) schon lange nicht mehr.
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Im Anschluss an die Führung haben wir uns dann noch für ein Tasting in Form eines "Foodpairings" angemeldet. Also so richtig Neudeutsch :wink: Es gab eine Verkostung "Bier und Käse".
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Badisch Gose der Brauerei Welde mit einem Walnusskäse - gute Mischung, das Bier schmeckt auch ganz nett.
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2. Runde: Kriek, eine belgische Kirschplörre, mit einem Paprika-Chili-Käse. Ist bei mir glatt durchgefallen.
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Nummer 3: Das Maisel & Friends Pale Ale mit einem Camenbert-ähnlichen Weichkäse. Sensationelle Kombination.
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Und zu guter Letzt: Ein Welde Pepper Pils (mit rosa Pfeffer aus Kambodscha gebraut) mit einem 12 Monate gereiften Pfefferkäse. Auch ganz nett.
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Ein kleines Fazit: Ich bin ja nicht so der slowfood- und slowbier-Freak und habe auch ein etwas gespaltenes Verhältnis zu dieser Craft-Bier-Welle, aber das war doch ganz nett. Die Biere sind auf jeden Fall interessant. Aber nix für "jeden Abend vor der Glotze ein paar davon" :lach:

Und hier noch eine kleine Übersicht, was im Liebesbier alles so im Ausschank ist.
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von CHEFKOCH » 30.09.2016 - 23:26

2. Runde: Kriek, eine belgische Kirschplörre, mit einem Paprika-Chili-Käse. Ist bei mir glatt durchgefallen.
Wobei so ein fruchtiges Kirschbier auch ganz gut sein kann ( gabs bei uns immer in Naumburg ( Saale ) zum Husitten-Kirschfest ( http://hussiten-kirschfest.de/ )
Wieder was aktuelles vom trauhaften Wanderspätsommer :D
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^^ am Mittwoch wars a autofreier Regionaler Wandertag, über die Lippenalm zur Schwarzbachalm , unten liegt Kössen
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^^ Donnerstag am Obersee ( bei der Fischunkelalm ), dazu a Kasbrot
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^^ und mit Obersee und Watzmann
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^^ später beim Fischer von St. Bartholomä (dazu noch a frisch geräuchertes Forellenfilet )
Hoffentlich wars das dann mit den Wanderbierbildern, ab nächster Woche geht's wieder auf die Piste, die TSC gibt es ja gleich.....in 35 min :mrgreen:

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von j.wayne » 01.10.2016 - 16:59

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Ein gute Allgäuer Brauhaus und ein Zirbenschnapserl auf der Fluchtalpe im Kleinwalsertal

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Kerker » 04.10.2016 - 15:50

Mal wieder ein Wochenende in der Nähe des Tegernsees verbracht... Am Samstag 01.10. war noch schönes Bergwetter, also ging es auf den "Hausberg" des Spitzingsees.

Elfa-Seidla an der oberen Firstalm, Blick zur unteren Firstalm.
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Und am Gipfel der Brecherspitz, hinten der Wendelstein.
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Als Gipfelseidla ein Tegernseer hell mit dem Namensgeber im Hintergrund...
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Beim Abstieg kam es kurz vor uns leider zu einem tödlichen Absturz eines jungen Mannes. Tragische Geschichte - die uns wieder einmal gezeigt hat, dass auch auf vermeintlich "einfachen" Bergen/Wegen jederzeit 100 % Aufmerksamkeit gefordert ist und jeder falsche Schritt der letzte sein kann.
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Roymarcoi » 05.10.2016 - 07:47

Kerker hat geschrieben: Als Gipfelseidla ein Tegernseer hell mit dem Namensgeber im Hintergrund...
Hatte ich am Montag auch zwei von. Jetzt wirst du dich wundern, beim Minigolf in Köln!

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von eMGee » 05.10.2016 - 09:42

Habt ihr was mitbekommen? Frage nicht aus Sensationsgier sondern weil die Wanderin, die die beiden Burschen an der Stelle überholt haben wohl weitergelaufen ist und die Polizei um Hinweise dankbar ist.
Wir haben den Hubschrauber kreisen sehen,das war schon kein gutes Zeichen:-(

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Kerker » 05.10.2016 - 10:52

Nicht direkt - wir hatten die beiden noch gegrüßt als wir am Gipfel ankamen, sie machten sich gerade an den Abstieg. Wir kamen dann an der Absturzstelle vorbei als der Hubschrauber bereits im Einsatz war. Wir haben mit ein paar Augenzeugen gesprochen, die uns den Unfallhergang geschildert haben. Dass die Wanderin einfach weitergelaufen ist, haben wir dann erst aus der Berichterstattung erfahren. Zur Aufklärung können wir leider nichts beitragen - ich habe meine Bilder schon durchgesehen, nichts dabei.
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von eMGee » 05.10.2016 - 11:28

:top:
Mit dem Wetter habt ihr ja alles richtig gemacht, Samstagvormittag hat die Sonne nochmal alles gegeben, auch wenn es nicht klar war.

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von CHEFKOCH » 09.10.2016 - 20:27

So, höchste Zeit für das erste Winterbild :mrgreen:
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^^ Heute am Hintertuxer, leider warn blauer Himmel und Sonnenschein schon geschichte...

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Kerker » 28.11.2016 - 14:56

Von mir gibt es erstmal noch die letzten Sommerbilder 8)

Vom 01. bis 05.11. verschlug es uns zu einem "Spontanurlaub" nach Algund. Am 03.11. herrschte nochmals traumhaft schönes Herbst-Wanderwetter, so ging es auf die Runde Leiteralm-Meraner Höhenweg-Hochmuth-Schloss Tirol-Algunder Waalweg (paar Bilder vom ESL Algund-Vellau und Korblift Vellau-Leiteralm gibt's demnächst im entsprechenden Topic).
An einem dritten November auf 1.400 m Höhe auf der Terrasse in der Sonne sitzen, Brotzeit machen, ein Weizen und den Ausblick über das Meraner Becken genießen - ich behaupte jetzt mal, dass das nicht ganz alltäglich ist. Dementsprechend war auch nochmal richtig was los.

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Und dann gibt es auch noch das erste, ähem, Winterbild. Vorgestern ist die Wintersaison gestartet - im Europapark :biggrin: Da musste natürlich eine kleine Einkehr in Irland sein. Lovely day for a Guinness!
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von schneeberglift » 28.11.2016 - 19:13

Kerker hat geschrieben:Bild
Wär das nicht ein perfektes Motiv für eine eigene Kategorie im Fotowettbewerb, wie viele andere hier übrigens auch :wink:
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Saison 2019/20: Ischgl-Samnaun, 4x Schneeberglifte Waldau, Ski Arlberg
Saison 2018/19: Ischgl- Samnaun, 17x Schneeberglifte Waldau, Silvretta Montafon, 5x Ski Arlberg, Feldberg, Skisafari Liftverbund Feldberg, Oberjoch
Saison 2017/18: 2x Feldberg, 3x Ski Arlberg, 22x Schneeberglifte Waldau, Silvretta Montafon, Sonnenkopf, 1x Skisafari Liftverbund Feldberg, Sägenhoflift Urach, 3x Ischgl- Samnaun

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von CHEFKOCH » 06.12.2016 - 11:02

Hier mal was mit echtem Schnee, gestern am Fichtelberg im Erzgebirge
( Bericht dazu kommt später )
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Widdi » 07.12.2016 - 21:15

Hab auch was besonderes, die normalen Bierpics findet man immer in meinen Bildberichten drin, aber das war wirklich genial letzten Samstag in Gurgl. Über den Wolken der Dolomiten, zudem war das Passeiertal frei, weil die Nebelsuppe weiter östlich lag und am Ende bis auf 2900m ging. (Gradmesser Plattkofel, da sah man nur das oberste Stück vom Wurmkogl aus)

Bild
Unertl am Top Mountain Star. Eines der wenigen Weizen, die ich ab und an trink. Bin eher auf Helles fixiert. Später gabs dann noch Alpenglühen über den Wolken. Das war aber Flaschenbier, bin einfach, als ich das Glas voll hatte raus (samt Glas)

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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Kerker » 13.12.2016 - 15:47

So, dann will ich euch doch mal an meinem diesjährigen Adventskalender teilhaben lassen...
Es geht los mit Teil 1 - 01. bis 12. Dezember


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Endlich geht es los... und wie :(
Heute morgen der erste Blick in den Kalender, und was sehe ich? Ein Witbier. Also ein belgisches Weizen, das nicht ganz dem Reinheitsgebot entspricht. Es enthält nämlich auch Zucker, Koriander und Orangenschalen. Aber von vorne...

Es gibt ein Hoegaarden Wit Blanche, alc. 4,9 % vol.. Laut Etikett ein "frisse witbier", das seit 1445 gebraut wird, mit "een verrassend zachte smaak". Na dann wollen wir doch mal schauen, ob der smaak was taugt.

Ich bin ja nicht der größte Witbier-Freund, meine bisherigen Erfahrungen damit waren eher weniger begeisternd. Also dann los. Das Bier hat eine sehr hellgelbe Farbe und ist enorm hefetrüb. Der Schaum kann leider gar nix - sehr grobporig und fällt in nullkommanix in sich zusammen. Der Geruch ist unauffällig bis gar nicht vorhanden, eine Spur Orange findet man dann aber nach intensivem Schnüffeln.

Im Antrunk ist das Hoegaarden zunächst recht frisch und von etwas öliger Konsistenz bei leichter Spritzigkeit. Das Koriander-Aroma breitet sich schnell aus und dazu wird das Bier dann genauso schnell sehr schal im Mund und verliert jegliche Rezenz. Zum Abgang hin wird es immer dünner und es bleibt auch nicht viel haften - eine ganz leicht-frische Hopfennote meine ich noch zu finden.

Also unterm Strich nichts besonderes. Trinkbar ja, aber aber dann auch wieder vergessen. Ich bin ganz froh, dass die Flasche nur einen Inhalt von 0,25 l hat.


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Adventskalender, 02.12.:

Ja schau mal an... es gibt tatsächlich etwas heimisches, das mir bisher völlig unbekannt ist. Aus dem Kalender ziehe ich ein "St. Erhard Original", alc. 5,0 % vol..

Die 0,33-l-Flasche aus Weißglas mit ihrer gedrungenen, bauchigen Form schaut schon mal ziemlich genial aus. Das Kleingedruckte auf der Rückseite: "Warum soll deutsches Bier nicht auch modern sein können? Aus dieser studentischen Idee entstand unser St. Erhard Original, das mittlerweile in alle Welt exportiert wird. Neben dem außergewöhnlichen Flaschendesign besticht unser filtriertes Kellerbier - typisch fränkisch - insbesondere durch seine malzige Note. Traditionelles Bier in modernem Gewand. Bier ist ein Kulturgut. Pflege es verantwortlich."

Dem ist doch eigentlich nichts hinzuzufügen... Doch: Das St. Erhard wird "hergestellt für:" St. Erhard GmbH in Bamberg. Leider steht nirgends, wer es wo braut. Aber egal, der Geschmack entscheidet...

Optisch ist das Bier - von der schon genannten super Flasche abgesehen - ziemlich gut gelungen. Farblich kommt das Rotgold ziemlich an meine Hausmarke (Reichold) heran. Der Schaum ist schön fest, feinporig und richtig ins Glas reinzementiert. Einmal schnuppern... jaaaa, Malzbombe! Kräftig malzig mit leichten Röstaromen.

Der Antrunk gestaltet sich frisch, sehr vollmundig und süffig. Hmmm... irgendwie kommt aber nicht allzu viel nach. Das Bier wird im Mittelteil deutlich süßlich-malzig, nicht unangenehm, aber doch dominant - hat schon beinahe was von Bockbier. In den Abgang hinein wird es dann karamellig und dazu fehlt leider jegliche Spritzigkeit.

Das Fazit ist schwer zu finden. Es schmeckt zwar, aber insgesamt hält der Geschmack dann doch nicht, was die Optik und der vollmundige Text versprechen. Ein passables fränkisches Bier, für meinen Geschmack aber deutlich zu süß.


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Adventskalender, 03.12.:

Uhh.... heute wird es kräftig. Also so richtig kräftig. Und zwar mit 9,5 % vol.. Es erwartet mich ein Imperial Stout aus der Landbrauerei Schönram, was wohl irgendwo im südlichen Bayern liegt. Interessant ist das auf der Flasche aufgedruckte Haltbarkeitsdatum: Da steht tatsächlich 22.09.31 - ob das so stimmt, sei mal dahingestellt...

Ich bin ja schon ein bisschen gespannt - gebraut wird es nämlich mit Gersten-, Weizen- und Hafermalz, eine interessante Mischung. Die Farbe des Bieres ist standesgemäß tiefschwarz, es geht so gut wie kein Lichtschimmer durch. Der Schaum ist schön fest, hält aber nicht ewig, dafür bleibt ein Rest von einem Zentimeter dauerhaft stehen. Der Geruch ist wuchtig, sehr malzig mit starken Röstaromen. Da wird man schon beim schnuppern satt.

Boah... im ersten Moment glaubt man, einen Schluck Öl zu nehmen. Aber gleich danach wird das Imperial Stout vollmundig und extrem weich und zunächst breitet sich die ganze Mischung der Malzaromen mit nur dezenter Röstnote im ganzen Mund aus. Das hat echt was von flüssigem Brot! Dabei ist es nur leicht süßlich, ab der Mitte bis hin zum Abgang kommt dann eine deutliche Hopfenbittere, die immer kräftiger, aber nie penetrant wird und lange haften bleibt.

Ich bin jetzt nicht der größte Fan von Stark- bzw. Bockbieren, aber das Schönramer Imperial Stout überzeugt mich abolut. Ein hervorragendes Bier mit einer sehr ausgewogenen und homogen abgestimmten Geschmacksmischung. Einfach klasse! Allerdings merkt man auch, dass es sofort in Kopf und Beine geht :wink:


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Adventskalender, 04.12.:

So, ein super gelungenes Weißdorfer Weihnachtsmarkt-Wochenende neigt sich dem Ende entgegen. Mal sehen, ob das heutige Bier auch so gelungen ist...

Heute wird es schottisch: Es erwartet mich ein "Punk IPA" von BrewDog aus Ellon, alc. 5,6 % vol.. Mir schwant Böses - ich bin definitiv kein IPA-Liebhaber. Aber mal sehen.

Das Bier von schöner etwas dunkelgelber Farbe und perlt fein im Glas. Der Schaum ist fein, fällt aber recht schnell in sich zusammen. Das Punk IPA riecht super einladend frisch, stark nach Limette - definitiv kaltgehopft, könnte evtl. Cascade sein.

Der Antrunk ist zunächst samtig-weich, allerdings breitet sich dann schnell eine gewisse Wässrigkeit aus. Es schmeckt tatsächlich ziemlich dünn. Im Mittelteil kommt dann langsam die Hopfenbittere durch, die langsam immer stärker wird und sehr lange bei weiterhin steigender Intensität nachhält. Leider schmeckt man kaum etwas vom Aromahopfen, den der Geruch verspricht.

Irgendwie ein seltsames Bier - Geruch und Geschmack passen nicht recht zusammen. Insgesamt schmeckt es mir etwas zu dünn, hinten raus recht bitter, aber trotzdem finde ich es nicht schlecht. Echt schwer in Worte zu fassen - die einzelnen Komponenten passen nicht so recht zusammen, im Gesamtpaket schmeckt es mir dann aber trotzdem ganz passabel.


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Adventskalender, 05.12.:

Heute schaut es gut aus - es gibt ein Helles aus Bayern, und zwar von der Flötzinger Bräu aus Rosenheim, alc. 5,2 % vol.. Hell mag ich ja recht gerne „smile“-Emoticon:)

Das Flötzinger ist von eher blassgelber, sehr klarer Farbe, der Schaum ist recht fein und mittelmäßig haltbar und das Bier perlt dezent im Glas. Optisch schon mal ganz in Ordnung. Allerdings finde ich das Design des Flaschenetiketts schon sehr altbacken, vermute aber, dass das so gewollt ist.

Der Geruch ist schön kräftig-würzig mit einer feinen Hopfennote. Vom Antrunk weg gibt sich das Flötzinger sehr süffig und mit einer angemehm milden Würzigkeit, die sich bis in den Nachtrunk schön ausbreitet. Dabei ist es recht frisch, könnte aber eine Spur mehr Spritzigkeit vertragen. Die Hopfengabe ist sehr dezent und hält sich vornehm im Hintergrund.

Ein gutes, süffiges Helles. So was passt bestens für einen Wirtshaus- oder Fernsehabend. Leider ist die 0,33er Flasche aber recht schnell leer...

Dachte ich mir's doch... Das Flötzinger hatte ich schon mal. Und zwar am 06.12.2014. Hier das damalige Urteil:

Das Etikett ist in Rot-Gelb gehalten, eine untypische, seltene Farbkombination, aber zusammen mit der Schrift passt das ganz gut. Im Geruch ist das Helle frisch und eher hopfenbetont. Der Antrunk gibt sich weich und sehr frisch, im weiteren Verlauf entfaltet sich eine dezente, sehr angenehme Hopfennote. Insgesamt ist der Geschmack allerdings ein bisschen dünn, was dem Bier aber keinen großen Abbruch tut. Ein kleines bisserl würziger könnte es zwar sein, aber durch die Frische, die fein abgerundete Hopfennote und das offenbar sehr weiche, gute Brauwasser wird dieser kleine Mangel ausgeglichen.
Unterm Strich ist das Flötzinger Bräu Hell ein gutes, harmonisches Bier ohne große Ecken und Kanten. Es lässt sich sehr schön trinken und läuft gut runter. Wäre sicherlich auch in höherer Dosis gut trinkbar. Daumen hoch.


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Adventskalender, 06.12.:
Lieber Nikolaus, ich war doch wirklich das ganze Jahr lieb, brav und anständig. Was habe ich dir getan??? Warum stellst du mir das ausgerechnet heute in den Adventskalender? Beim ersten Blick kommt ein altes Trauma in mir hoch - vor ein paar Jahren habe ich ein unvergessliches Getränk aus dem Spreewald konsumieren dürfen: Ein Gurken-Radler. Und jetzt lacht mich an: Eine Gurken Gose mit dem Untertitel "Alkoholhaltiger Salat". Na hurra :?

Kurz zur Einführung: Gose ist ein alter Bier-Stil, der sich im badischen noch einiger Beliebtheit erfreut. Das Sauerbier entspricht allerdings nicht ganz dem Reinheitsgebot, Koriander, Salz und Milchsäure dürfen die klassischen Zutaten ergänzen. Ich hatte kürzlich bei einem Bier-Tasting meine erste Gose-Begegnung, die ich durchaus gar nicht so schlecht fand.

Aber zurück zum Thema. Gurken Gose also. Das Gebräu hat 4,0 % vol., wird von einem fränkischen Hersteller in Tschechien gebraut und dann re-importiert, um als "Bier" verkauft werden zu dürfen. Außer den für echtes Bier üblichen sowie den schon genannten Zutaten enthält es auch noch Karamelweizenmalz, Gurken und Rohweizen.

Dann kommen wir mal zum Wesentlichen. Die Gurken Gose sieht aus wie Almdudler. Schaum? Nein. Sprudelt wie Zitronenlimo ohne jegliche Schaumentwicklung. Der Geruch ist eindeutig: Gurkig. Und zwar Salatgurkig (im Gegensatz zum damaligen Gurkenradler, das war Spreewälder Senfgurkig - aber ich schweife schon wieder ab). Und um es ganz genau zu sagen: Salatgurkig mit ungewaschener Schale.

Beim ersten Schluck zieht es mir sofort die Mundschleimhäute zusammen. Zunächst ist es noch einen kurzen Moment spritzig-frisch und hat was von der sonntäglichen Salatsoße, dann wird es aber immer saurer und vor allem ziemlich salzig. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, aber nicht vor lauter Freude oder Genuss...

Echt schlimm. Liebe Braumanufaktur Hertl, auf solche Experimente kann ich gut verzichten. Craft-Beer-Szene hin oder her, sowas sind für mich nix als Färds.


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Adventskalender, 07.12.:

Nach der gestrigen Gurken-Gos(s)e kommt dann heute doch ein kleines Friedensangebot, und zwar in Form eines Herren Pils aus der Keesmann Bräu in Bamberg, alc. 4,8 % vol..

Auch wenn ich nicht der große Pilstrinker bin, ist mir das Keesmann natürlich bekannt. Es ist von schöner, nicht zu blasser mittelgelber Farbe und hat einen feinperligen, recht gut haltbaren Schaum. Auch im Glas perlt es fein und relativ kräftig - insgesamt ist die Optik sehr gelungen. Der Geruch ist sehr frisch mit einer angenehmen, nicht zu kräftigen Hopfennote.

Sofort beim Antrunk entwickelt sich das Herren Pils sehr vielseitig: Es ist sehr weich und rund, gleichzeitig vollmundig und hat eine sehr schöne Rezenz. Sehr schnell kommt eine perfekt abgestimmte Hopfenbittere zum Tragen, die über den Mittelteil bis zum Nachtrunk gleichmäßig anhält, sich aber nicht dominant in den Vordergrund drängt. Gleichzeitig ist das Bier sehr frisch, Richtung Abgang hin gesellt sich kurzfristig auch eine leichte malzige Süßlichkeit dazu, die es insgesamt sehr süffig macht.

Kurz und knapp zusammengefasst: Ein hervorragendes Pils, unheimlich gut und süffig, nicht zu bitter, einfach super lecker. Der Slogan auf dem Etikett lügt nicht: "Ein Pils der Extraklasse." Leider ist es viel zu schnell leer...


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Nachschlag!

Ein lieber Freund hatte Mitleid mit meinem gestrigen Gurken-Trauma und hat mir deshalb heute eine belgische Spezialität mitgebracht: Ein Duvel Tripel Hop.

Tripel Hop bedeutet in diesem Fall nicht dreifache Menge, sondern drei (verschiedene) Hopfen. Das Besondere daran: Eine der drei Hopfensorten wird jährlich gewechselt. Aktuell ist die "neue" Sorte so neu, dass sie noch nicht einmal einen offiziellen Namen hat und auf "Experimental Hop 291" hört. Das Aroma soll schwarzen Pfeffer, Rosen und Lavendel beinhalten.

Ach ja, das Duvel Tripel Hop hat es auch ganz schön in sich - 9,5 % vol. steht da auf der kleinen bauchigen Flasche

Das Bier hat einen absoluten Betonschaum. Es riecht hopfig-frisch und tatsächlich etwas pfeffrig und rosig. Auch der Geschmack bestätigt das, es entwickelt sich von Anfang an ziemlich scharf. Ob das jetzt schwarzer oder lilablassblauer Pfeffer ist, spielt für mich allerdings keine Rolle...
Im Mittelteil gesellt sich wie versprochen auch etwas Rosen- und Lavendelaroma dazu - jedoch nur ganz kurz und man merkt es auch nur, wenn man das Etikett vorher gelesen hat. Zum Abgang hin schlagen dann unerbittlich die Umdrehungen zu - der erste Schluck ist schon im Kopf, bevor er überhaupt die Kehle drunten ist.

Ouhauerha... das ist ein gefährliches Zeug. Aber zugegebenermaßen schmeckt es doch recht interessant.


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Adventskalender, 08.12.:

Ganz schön spät heute... aber dienstliche und gemeindliche Weihnachtsfeier brauchen halt ihre Zeit „wink“-Emoticon;)

Heute wird es wieder international - aus dem Kalender lacht mich eine Flasche mit schwarz-weißem Etikett an. Ja was ist denn das??? Zwei Hunde sind drauf, dazu steht da "Lobus Njuufa" und dann noch ein eher verständliches "Black India Pale Ale". Es gibt aber auch ein weiteres Etikett: Ich habe ein "Jolly Newfie" vor mir, ein Bier, für das die Hunderasse Neufundländer als "würdevoller und freundlicher Riese" die Inspiration war. Gebraut wird es in Estland und es erwarten mich 6,5 % vol. alc..

Ein dunkles IPA also. Laut Etikett mit 4 verschiedenen Malzen sowie Cascade- und Citra-Hopfen. Die Optik ist schon mal sehr schön, tiefschwarz mit einem halbwegs stabilen Schaum. Der Geruch hält, was das Etikett verspricht: Aromahopfen-Frische in bester Güte. Von Röstmalz riecht man nicht das kleinste Fürzchen.

Wow... ein interessanter erster Schluck: Zunächst kommt es dickflüssig daher, dann schlägt recht schnell, aber angenehm der Aromahopfen mit frischen Zitrusnoten zu. Richtung Mittelteil wird es dann schokoladig mit karamelligem Einschlag. Nach hinten raus kommt dann die Bittere des Hopfens gepaart mit den Röstmalz-Aromen zur Geltung, die an Intensität immer mehr zunimmt und lange nachhält. Dabei bleibt das Bier jederzeit angenehm weich und hat sogar eine gewisse Süffigkeit.

Wetter nei, das ist gar nicht schlecht! Ziemlich stark, aber eine sehr abwechslungsreiche Geschmacksmischung. Vor allem schmeckt es nicht so, wie es die tiefschwarze Farbe vermuten ließe. Alles in allem: Feins Stöffla :D


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Adventskalender, 09.12.:

Heute wieder leicht verspätet - erst einmal wollte die Skisaison eröffnet werden. Es gibt wieder einmal etwas Heimisches. Und zwar aus einer Plopp-Flasche, und vermutlich macht es auch satt, denn es handelt sich um ein Roggenbier. Es nennt sich Schänzer Rogg'n, stammt aus der Brauerei Drei Kronen in Scheßlitz und hat 5,5 % vol. alc..

Das Bier ist von leicht rötlicher, getrübter Farbe, perlt ganz leicht im Glas und hat einen feinen, recht stabilen Schaum. Geruch hat es leider relativ wenig - ein wenig malzig, etwas hopfig, und ein bisschen wie abgestandenes Wasser.

Dann mal hinein damit! Das Schänzer Rogg'n ist zunächst sehr spritzig, aber sofort setzt sich ein alles übertünchender saurer Geschmack durch. Komisch... das MHD ist 30.03. und ordentlich gepfloppt hat es auch beim Öffnen. Daran kanns also nicht liegen. Ich vermute, der ziemlich seltsame Geschmack soll so sein. Wie gesagt, sehr anhaltend säuerlich das Ganze, dazu ist es im Mittelteil auch recht wässrig. Ansonsten kann ich beim besten Willen nichts anderes herausschmecken.

Das ist nix. Und satt macht es auch nicht. Aber egal, reinquälen und vergessen. Keine Tendenz zum Zweitseidla!


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Adventskalender, 10.12.:

Ah ja - schon wieder das nette kleine bauchige Fläschlein, da es am 02.12. schon mal gab: Ein "St. Erhard". Diesmal ist es das "Saison" mit 6,5 % vol. alc.. Lt. Info auf dem Etikett heißt es aber nicht so, weil es saisonal gebraut wird. Es wird demnach aus Farmhouse Ale genannt und ist ein alter belgischer Bierstil, der früher auf den Bauernhöfen für die Saisonarbeiter gebraut wurde.

Das Saison wird mit allerhand unterschiedlichen Zutaten gebraut: Pale Ale, Tennenmalz dunkel, belgische Karmallmalze auf der Malzseite und Hallertrauer Tradition, Nelson Sauvi, Hallertau Blanc und Mosaic auf der Hopfenseite. Vill hilft vill! Dann schau mer moll...

Das Bier ist bersteinfarbig in Richtung hellbraun und deutlich hefetrüb. Der Schaum fällt recht schnell in sich zusammen und im Glas glotzt es irgendwie recht uninspiriert. Der Geruch ist interessant, eine Mischung aus Malz- und Hopfenaromen, nicht unangenehm, aber beinahe etwas zu viel des Guten.

Das Saison hat eine leicht zähflüssige Konsistenz und ist vom Antrunk weg ohne Umschweife vor allem eines: sehr süß. Und viel mehr kommt auch nicht mehr. Es schmeckt einfach stark nach Zuckerwasser. Zum Abgang hin kommt noch eine leichte Hopfenbittere durch, die sich aber gegen die pappige Süße nicht durchsetzen kann.

Das St. Erhard Saison schmeckt mir, wie auch schon das Original, leider nicht so sonderlich gut. Trinkbar ja, aber viel zu süß. Und vor allem hält der Geschmack nicht, was der Geruch verspricht - das Bier verschießt sein ganzes Pulver beim Schnuppern und dann kommt nicht mehr viel nach.


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Adventskalender, 11.12.:

Hurra, heute gibt es gleich zwei Sachen, von denen ich nicht so ganz begeistert bin: 1. Bockbier. 2. Brauerei Hartmann Würgau. Na da bin ich ja schon voller Vorfreude!

Aber trotzdem - emotionslos rangehen. Der dunkle Bock erwartet mich mit 7,0 % vol. alc. und hat eine sehr schöne dunkel-rotbraune Farbe. Der Schaum ist fein und zunächst fest, fällt aber bis auf einen kleinen Rest dann recht schnell zusammen. Der Geruch ist typisch bockig-süßlich-malzig und dazu angenehm frisch.

Im Antrunk ist der Hartmann Bock zunächst etwas schal im Geschmack, aber recht vollmundig. Er wird dann aber schnell kräftig-würzig mit deutlichen Röstmalzaromen und natürlich kommt auch die Süße durch, aber durchaus passend und nicht zu dominant. Richtung Abgang wird das Bier dann wieder dünner und schmeckt irgendwie abgestanden - insgesamt fehlt es an der Spritzigkeit, dafür merkt man aber ab dem ersten Schluck die Umdrehungen.

Unterm Strich bin ich sogar etwas positiv überrascht. Geschmacklich ist der Hartmann Bock eigentlich ganz passabel, Optik und Geruch können überzeugen, aber die fad-schale Muffligkeit macht ihn dann leider eher schwer trinkbar. Dennoch, für Bockbierfreunde auf jeden Fall ein guter Tropfen, aber ich muss davon trotzdem nicht mehr als einen haben...


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Adventskalender, 12.12.:

Sachen gibts... Heute muss ich etwas ausholen: Wir hatten heute wieder "Männerabend", eine internationale Bierverkostung und -bewertung via Skype. Es gab 4 verschiedene Craft-Biere aus den USA, und diese waren durchaus sehr überraschend im positiven Sinn. Und dann schau ich in den Adventskalender rein, und was schaut raus? Ein Fire Rock Pale Ale aus ... na? ... genau, USA. Genauer gesagt aus Hawaii, von der Kona Brewing Company. 6,0 % vol. sagen Aloha! Es gibt also doch Bier auf Hawaii!

Das Bier hat eine schöne goldbraune Farbe mit deutlicher Trübung, einige Schwebstoffe sind im Glas, aber es perlt nicht. Der Schaum ist zunächst schön und fest, fällt dann aber bis auf einen kleinen Rest zusammen. Der Geruch ist frisch und sehr fruchtig mit einer süßlichen Note und lädt direkt zum ersten Schluck ein.

Hmmm... Das Pale Ale kommt vom Antrunk her sofort gut. Vollmundig-satt, kräftig und sehr würzig entwickelt es sich im Mittelteil, wobei es etwas spritziger sein könnte. Man schmeckt allerdings schon den erhöhten Alkoholgehalt. Richtung Abgang wird das Fire Rock dann hopfig - und dabei bleibt es aber sehr rund und ausgewogen, die Bittere entwickelt sich nach hinten raus immer kräftiger, was jedoch sehr gut passt.

Heute muss ich mal ein Gesamtfazit ziehen - es gibt überraschenderweise durchaus gute, geschmack- und gehaltvolle Biere aus Amerika. Man muss schon über den Tellerrand hinausschauen... Ich finde die Craft-Bier-Welle ja nicht immer gut und sinnvoll, es kommt oft "lasst es lieber" dabei heraus; aber ebenso oft gibt es halt auch interessante, gute Entwicklungen - man muss halt einfach auch mal offen für Neues sein (und wissen, wo das Gute Althergebrachte daheim ist).
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Beitrag von Kerker » 25.12.2016 - 15:16

Fröhliche Weihnachten allerseits!

Hier nun Teil 2 meines Adventskalenders (13.-24.12.):

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Adventskalender, 13.12.:

Heute schon etwas frühzeitiger, es steht dann noch eine Weihnachtsfeier auf dem Programm...

Endlich gibt es mal wieder was einigermaßen heimisches - nämlich aus Bayern, und zwar eine Ayinger Bräuweisse, alc. 5,1 % vol.. Ayinger Bier kenne ich, das Helle und ich glaube auch das Dunkle hatte schon mal im Kalender und wenn ich mich recht entsinne war das recht gut. Die Weisse kenne ich noch nicht.

Das Etikett gefällt mir, mit den gedeckten, leicht blassen Farben kommt es sympathisch rüber, erkennbar bayerisch, aber eben nicht mit dem weiß-blauen Holzhammer. Das Weizen ist eher dunkelgelb in Richtung ocker und richtig satt hefetrüb. Der sehr feine Schaum schrumpft auf etwa einen Zentimeter zusammen und bleibt so dann dauerhaft bestehen.

Ein leckerer, frischer Bananenduft mit einer Spur Hopfen erwartet mich. Und genauso wie es riecht, gibt es sich auch ohne Umschweife vom Antrunk weg: Spritzig, vollmundig, mit einem satten, vollen Körper und unheimlich weich. Von der Geschmacksrichtung her ist es vordergründig dezent bananig, dahinter meine ich einen Hauch von Birne zu schmecken. In den Nachtrunk mischt sich dazu noch eine sehr fein abgestimmte leichte Hopfenbittere.

Ein extrem feines Weizen! Geschmacklich sehr ausgewogen und richtig lecker. Einziger kleiner Kritikpunkt: Durch die relativ starke Rezenz leidet die Süffigkeit etwas. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau - die Ayinger Bräuweisse ist insgesamt absolut zu empfehlen!


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Adentskalender, 14.12.:

Ach Leute... muss es denn immer "höher, schneller, weiter" sein? Muss denn immer versucht werden, textlich noch einen draufzusetzen, um das Bier möglichst noch 10 Cent teurer verkaufen zu können? Aber von vorne - und genau darum geht es mir erst mal: Das Etikett von vorne, ziemlich überladen und verdenglischt. Crew Republic ist die Brauerei. Foundation 11 heißt das Bier mit 5,6 % vol. alc.. Und dann steht da noch "German Pale Ale" und "Handcrafted Beer from München".

Ich will euch auch das Rückenetikett nicht vorenthalten: "2011 irgendwo in einer kleinen Hinterhof-WG in München. Zwei Enthusiasten haben gerade ihre erste Heimbrauanlage eingerichtet und experimentieren mit Malz- und Hopfensorten aus aller Welt. Ihr Ziel: Ein Bier, das die deutsche Bierwelt verändert... Foundation 11 war der Grundstein für Crew Republic und die deutsche Craft Beer Revolution." Übersetzen wir das doch mal in eine allgemein verständliche Sprache: "Wir sind die größten, haben den Längsten und sind die einzigen, die brauen können. Wir sind die Erfinder des Bieres!" Also naaa...

Nun aber zum Bier selber. Gebraut wird es mit Pilsner, Münchner und Karamellmalz. Gehopft wird mit Tradition, Mosaic, Citra und Cascade. Das Bier hat eine schöne mittelgelbe Farbe, viele Schwebstoffe machen es etwas trüb und es perlt kräftig im Glas. Der Schaum ist eine Wucht - beim Einschenken wächst er immer höher und bleibt auch zementiert und recht fein ewig im Glas stehen. Es riecht - Überraschung! - deutlich zitronig-limonig.

Das Foundation 11 ist vom Antrunk weg sofort hopfenbetont, wobei es anfangs auch einen fruchtig-frischen Einschlag hat - eine Mischung aus Apfel und Ananas. Zum Mittelteil kommt tritt dann kurz das Zitrusaroma der Kalthopfung in den Vordergrund, wird dann allerdings durch eine immer stärker werdende Bittere übertüncht, die im Nachtrunk noch lange anhält.

Tja, was soll ich sagen? Es schmeckt schon und ist auch gut abgestimmt. Halt wieder ein Bier mehr aus der Craft-Welle, die uns derzeit überschwemmt. Eines von vielen. Eine Revolution kann ich da jetzt aber beim besten Willen nicht finden.


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Adventskalender, 15.12.:

Also langsam regt mich des echt a weng auf... Gestern das "wir sind die Geilsten"-Bier ... äh ... Beer aus Munich ... äh ... München und heute beglückt mich schon wieder so ein Selbstbeweihräucherer... Es ist die gleiche Braumanufaktur, von der ich kürzlich die Gurken-Gülle ... äh ... Gose genießen durfte. Hertl Braumanufaktur, aber diesmal steht wenigstens "Klosterkellerbier", alc. 5,2 % vol., auf dem Etikett. Das klingt doch immerhin schon mal freundlicher. Dann steht da auch noch "aus der kleinsten Brauerei Franken's" (incl. Deppen-Apostroph) und "Handetikettiert von Mutti Vroni". Ganz ehrlich, wer das Etikett draufpappt interessiert mich so wie der Sack Reis in China. Und ich bin mir zu 99,9 % sicher, kleinere Brauereien in Franken zu kennen.

So, jetzt aber genug rumgemault, es geht ja schließlich ums Bier. Und das macht optisch schon mal einen sehr guten Eindruck. Eine schöne, sattgolden-bernsteinige Farbe, lang haltbarer Schaum und zahlreiche, feine Perlen laden zum ersten Schluck ein. Es riecht sehr einladend malzig mit einem deutlichen Brotaroma. Flüssiges Brot.

Jaaa... Ohne Umschweife ist das Bier sofort da. Vollmundig, süffig, es breitet sich wunderbar weich im Mund aus und der malzige, süßliche Körper fängt alle Geschmacksnerven erst mal ein. Und auch die Nase trinkt bei jedem Schluck mit - Geruch und Geschmack harmonieren prima. Zum Abgang hin findet sich dann auch eine ganz kleine, feine Hopfennote ein, die das Klosterkellerbier perfekt abrundet. Es hat tatsächlich was von Brot. Ein sehr leckeres Bier!

Ich bin hocherfreut, ein wirklich klasse Bier zu genießen: Optik, Geruch und Geschmack sind bestens aufeinander abgestimmt und geben ein super Gesamtbild. Daumen hoch! Da sage ich doch mal: Lasst den Schmarrn mit der Gos(s)e sein, ihr könnt doch richtig gutes Bier brauen!

Anmerkung/Nachtrag hierzu: Der Brauer David Hertl hat sich bei mir gemeldet. Ich habe mich für die etwas harsche Wortwahl, bei der ich wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen bin, entschuldigt. Meine Bierkritiken sind natürlich immer höchst subjektiv und auch mit einem Augenzwinkern zu sehen... Jedenfalls war das Kellerbier ganz großes Kino!


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Adventskalender, 16.12.:

Heute geht es wieder mal ins benachbarte Ausland, und zwar nach Belgien. Es git ein "Chimay Rot", alc. 7 % vol.. Das Bier wird in einer Trappistenabtei gebraut und der Hauptanteil vom Erlös fließt sozialen Hilfsprogrammen zu. Trinke Bier und tue Gutes!

Das Chimay ist von schöner rotbrauner Farbe, hat einen feinen, gut haltbaren Schaum und perlt relativ kräftig. Der Geruch ist sehr fruchtig-frisch, gleichzeitig mischen sich auch Röstmalz-Aromen mit einer leichten Rauchnote darunter.

Der Antrunk ist zunächst frisch, recht süßlich und recht kräftig. Das Bier schäumt im Mund ordentlich auf und dabei entwickelt sich dann eine deutliche Hopfenbittere. Etwas Röstmalz gesellt sich noch dazu, zum Nachtrunk bleibt aber vor allen die Hopfigkeit bestehen, die lange nachhält und an Intensität zunimmt. Das Etikett verspricht auch einen fruchtigen Geschmack, den ich jedoch (außer beim Schnuppern) nicht so recht finden kann.

Insgesamt schwer zu sagen, was ich davon halten soll. Es schmeckt nicht schlecht, aber die Mischung aus anfangs süß und hinten raus bitter taugt mir nicht so richtig. Austrinken und gut ist.


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Adventskalender, 17.12.:

Heute schon etwas frühzeitiger und aus der bayerischen Metropole. Ich werde nachher zur Feuerzangenbowle am Rindermarkt erwartet...

Heute erwartet mich ein Bayerisch Ale 2 aus der Augsburger Braumanufaktur Riegele, alc. 5,0 % vol.. Hmmm... Riegele - daran habe ich doch gute Erinnerungen vom letztjährigen Kalender. Da war ein Riegele Gold oder so drin, und wenn ich mich recht entsinne war das sehr gut.

Heute also ein Ale. Nicht weniger als 6 Hopfensorten sind darin enthalten, und das riecht man auch: Extrem fruchtig-frisch, nach Maracuja und Pfirsich. Das Bier ist ziemlich hellgelb und deutlich getrübt, der Schaum ist grobporig und hält leider nicht allzu lange.

Der Antrunk hält, was der Geruch verspricht. Das Ale ist unheimlich spritzig und schmeckt sehr fruchtig. Im Mittelteil kommt dann die Hopfenbittere dazu, die aber eher moderat ausfällt und das Bier hervorragend zu einem Gesamtkunstwerk ergänzt.

Ein sehr leckerer, fruchtiger und spritzig-frischer Biergenuss, der leider viel zu schnell vorbei ist. Davon könnte man definitiv mehr als eines trinken.


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Adventskalender, 18.12.:

Es wird wieder exotisch... Naja, so ganz exotisch auch wieder nicht, aber zumindest italienisch. Es erwartet mich ein "Marilyn Golden Ale", alc. 5,0 % vol., gebraut in der Handwerksbrauerei Karma in Alife.

Die Flasche sieht ja schon mal ganz witzig aus, ich glaube die Italiener stehen auf so Miniausgaben von Champagnerflaschen - habe ich schon bei mehreren italienischen Bieren gesehen. Das Bier hat einen mittelgroben Schaum, der recht gut haltbar ist, und eine gelb-braune Farbe mit starker Trübung. Sieht fast wie ein Hefeweizen aus. Der Geruch ist fruchtig mit einer deutlichen Note von Mandarine.

Der Antrunk ist zunächst spritzig und kräftig, dann wird das Bier aber sofort sehr stark hopfenbitter. Da zieht es mir direkt die Goschn zamm... Die Bittere wird nach hinten raus immer stärker und übertüncht alle anderen evtl. vorhandenen Geschmacksnoten. Das Etikett verspricht leichte Noten von Malz und Kräutern, Citrus- und Blumenaromen und einen leichten Körper mit filigranem Aroma. Das würde ich jetzt so nicht unterschreiben - es ist einfach bitter und das wars.

Wird sicherlich nicht meine neue Lieblingssorte. Aber trotzdem: Mit Anstand austrinken und dann schauen, dass ich wieder einen anderen Geschmack in den Mund bringe.

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Adventskalender, 19.12.:

Heute etwas kürzer aus dem Hotelzimmer bei Ulm. Hurra, schon wieder ein St. Erhard. Hat mich schon zweimal nicht überzeugen können. Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei...

Diesmal gibt es das "Farmer", alc. 6,5 % vol., ein Farmhouse IPA mit 12 verschiedenen Malzen und 5 Hopfen. Ich fürchte, das könnte wieder mal zu viel des Guten sein.

Zur Optik kann ich nicht viel sagen, hab leider kein Glas sondern nur den Plastik-Zahnputzbecher. Das Bier ist schön rotbraun, leicht trüb, und riecht recht malzig mit einem muffig-schalen Unterton.

Der Antrunk ist kräftig und würzig-stark mit schöner malziger Note. Das Bier ist recht zähflüssig und hat eine schöne Rezenz, dazu gesellt sich ab dem Mittelteil eine kräftige, aber nicht zu starke frische Hopfenbittere, die in den Nachtrunk zunimmt und lange nachhält.

So, das mit dem Plastikbecher taugt mir nicht, den Rest gibt's aus der Flasche... Jepp, kann man trinken. Ist jetzt nicht sensationell, aber doch ganz o.k.. Von den drei St. Erhard-Bieren bisher das beste.


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Adventskalender, 20.12.:

So, zurück von der Dienstreise mit einem neuen Feuerwehrauto im Gepäck. Dann schauen wir mal, was der Kalender heute so spricht... Ah ja: Ich bin ja ein großer Irland-Freund. Und heute gibt ein irisches Bier. Nein, kein "banales" Guinness, sondern etwas spezielles: Ein O'Hara's Irish Red von der Carlow Brewing Company aus Bagenalstown, alc. 4,3 % vol..

Wenn ich mich so an meinen letzten Irland-Besuch (der leider schon wieder viel zu lang zurückliegt) zurückerinnere, kommen biertechnisch die unterschiedlichsten Erinnerungen hoch: Von sensationell lecker bis untrinkbar war so ziemlich alles dabei. Wobei ich natürlich kein "Versucherla" ausgelassen habe...

Jedenfalls kenne ich das heutige Bier noch nicht. Es hat einen feinen, einigermaßen haltbaren Schaum und ist von kräftiger dunkelrotbrauner Farbe. Der Geruch ist deutlich malzbetont.

Hui, der Antrunk kommt schon mal gut - das Ale ist zunächst samtig-ölig und malzig mit einer schönen, sehr angenehmen Karamellnote. Im Mittelteil wird es dann langsam zunehmend bitter, in den Abgang hinein wird die Hopfenbittere immer kräftiger und übertüncht die leichte malzige Süßlichkeit. Dabei hat das Irish Red durchgehend eine schöne Rezenz, die den Gaumen kitzelt.

Unterm Strich: Ganz klar eines der irischen Biere, von denen ich gerne wieder mal eins (oder zwei) trinke. Feiner Biergenuss!


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Adventskalender, 21.12.:

Hahaaa... Ich kenne es! Heute gibt es eines der Craft-Biere der ersten Stunde aus München - und zwar ein Tilmans "Das Helle", alc. 5,1 % vol.. Brauer ist Tilman Ludwig, der es in der Brauerei Gut Forsting braut. Das Tilmans Helle hatten wir vor längerer Zeit schon mal bei einer unserer gemeinsamen Männerabend-Bierverkostungen und wenn ich mich recht entsinne, hat es recht gut abgeschnitten. Aber bevor ich nachlese, mache ich doch erst mal den heutigen Trunk.

Für ein Helles ist das Tilmans recht dunkel, es hat eine goldgelbe, ins hellrotbraun gehende Farbe. Der Schaum ist fein, hält aber leider überhaupt nicht lange durch. Es riecht fein Aromahopfig - schön frisch nach Zitrus und Limette und perlt im Glas nur leicht.

Hmmmm... ein sehr feiner Antrunk. Vollmundig und richtig fruchtig und frisch. Im Mittelteil kommt etwas Mandarine und Aprikose zum Vorschein, dabei ist das Bier mittelmäßig rezent und lässt sich sehr schön trinken. Im Abgang gesellt sich ein feines Grapefruit-Aroma dazu, das eine leichte, feine Hopfenbittere super ergänzt. Diese fruchtig-frische Mischung bleibt lange höchst angenehm hängen.

Mit einem Wort: Genial. Suwos guuds. Einfach nur lecker. Aber sowas von. Und leider viiiieeel zu schnell leer, da es wieder mal nur eine 0,33 l Flasche ist. Was aber das Bier an sich nicht schlechter macht - mit Abstand das bisherige Highlight des Adventskalenders. Und viel kann ja nicht mehr nachkommen.

So, und jetzt der Nachtrag: Am 26.05.2015 haben wir das Tilmans "Das Helle" verkostet. Von unseren bisher 81 getesteten Bieren liegt es aktuell auf einem sehr guten 15. Platz. Ich fand es damals auch schon sehr gelungen.


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Adventskalender, 22.12.:

Es geht stark auf Weihnachten zu - und damit erwartet mich heute das drittletzte Bier des diesjährigen Kalenders. Heute wieder mal was heimisches, und zwar aus Bayreuth von Maisel & Friends. Kürzlich habe ich bei einem Tasting das Pale Ale probiert, war gar net schlecht. Jetzt gibt es das "Citrilla" mit alc. 6,0 % vol., eine Mischung aus Weizen und IPA, die ihren Namen den Hopfensorten Citra und Amarillo verdankt.

Die Optik ist ganz ok, schön hefig trübgelb, der Schaum ist zunächst recht fein, fällt aber leider schnell zusammen. Der Geruch hält schon mal, was das Etikett verspricht: Fruchtbombe. Aprikose und Ananas sind deutlich zu erschnuppern.

Der erste Schluck schäumt im Mund kräftig auf, und sofort kommt auch der Geschmack hervor. Es schmeckt ähnlich wie es riecht, deutlich nach Ananas mit einer ganz leicht säuerlichen Note. Zum Abgang hin kommt dann eine dezente Hopfenbittere gepaart mit feinen Zitrusaromen.

Ja, das geht gut. Geruch und Geschmack harmonieren prima, und das Gesamtpaket ist sehr rund, ausgewogen und gelungen. Was mich allerdings etwas stört, ist die kräftige Rezenz. Es trinkt sich relativ schwer, und bereits nach dem zweiten Schluck drängt das erste Bäuerchen nach oben (welches dann allerdings das fruchtige Aroma nochmal mit zurückbringt). Unterm Strich aber ein sehr gutes und nettes Bier, bei dem die Drinkability halt etwas niedriger ist.


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Adventskalender, 23.12.:

Spät, aber doch... Der vorweihnachtliche Familien-Schafkopfer war dann heute doch erst mal wichtiger. Aber jetzt - ich gucke in den Kalender und mir kommen sofort die Freudentränen: Ein Spezi lacht mich an!

Genauer gesagt das Spezial Lager, alc. 4,9 % vol.. Also für die Unwissenden: Eine Flasche des besten Bamberger Rauchbieres aus der Brauerei Spezial. In Fachkreisen auch als Spezi bekannt.

Das Spezi hat eine wunderbare rotbraune Farbe und einen feinporigen Schaum, der halbwegs hält und sich dann bis auf einen Rest zurückzieht. Als alter Pfadfinder erkenne ich den Geruch natürlich sofort: So riechen die Klamotten nach einem Wochenende am Lagerfeuer.

Mit dem Rauchbier ist es ganz einfach: Entweder man mag es oder nicht. Dazwischen gibt es nichts. Ich mag es - vom Antrunk weg ist das Spezi angenehm rauchig-würzig, aber nicht zu stark, und dazu leicht süßlich. Der für Rauchbiere typische metallische Geschmack ist vorhanden, hält sich aber eher im Hintergrund. Allerdings schmeckt es insgesamt etwas schal, das könnte jedoch daran liegen, dass es nicht mehr ganz frisch ist (MHD 05.01.17). Nichtsdestotrotz ist das Spezial Lager (das Märzen übrigens auch) ein echter Genuss für Rauchbierfreunde!


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Gleðileg jól!

Na, wer weiß es? Genau, "Frohe Weihnachten". Und zwar auf isländisch. Da kommt nämlich das Bier aus dem letzten Fach des Adventskalenders her. Ein "Einstök Ölgerd Icelandic Doppelbock" aus der Sérframleiddur Akureyri, alc. 6,7 % vol.. Hmmm, eigentlich recht wenig für einen Doppelbock. Na mal sehen.

Das Bier ist wunderschön dunkelrotbraun, perlt leicht und hat einen feinen, betonartigen Schaum. Es riecht kräftig malzig-süßlich.

Der Doppelbock ist zähflüssig-ölig und sofort entfalten sich kräftige Noten im Mund: Im Antrunk zunächst ziemlich malzig und vollmundig, zum Mittelteil hin kommen dann deutliche Röstaromen dazu, die im Nachtrunk stärker werden und lange beständig bleiben. Hopfen schmeckt man kaum, die Bitterkeit nach hinten raus schöpft der Doppelbock dann doch eher aus dem Röstmalz.

Mein lieber Schwan, das ist ein wirklich positiver Abschluss des Kalenders. Ein schönes Geschmackserlebnis, und man merkt auch, dass das Bier sofort in die Beine geht. Definitiv Daumen hoch für dieses Bier aus Island. Hu!

Sooooo, das war's dann mit dem Adventskalender 2016. Ich wünsche euch allen ein frohes, friedvolles und geruhsames Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben. Und ich hoffe, ihr hattet beim Lesen genauso viel Spaß wie ich (meistens) beim Verkosten der Biere - heuer war wirklich ganz viel unbekanntes dabei. Oft war ich positiv überrascht, manchmal dachte ich dann aber auch: Ein Bier muss nicht 20 verschiedene Malze und Hopfen haben, um gut zu werden. Weniger ist manchmal dann doch mehr... In diesem Sinne: Wohl bekomm's!


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Nachtrag: Ist es nicht schön, eine liebe Familie zu haben, die einem so tolle Geschenke macht? :biggrin:
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Rüganer
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Re: Das berühmte Motiv... Prost ;-)

Beitrag von Rüganer » 26.12.2016 - 17:44

Danke für diesen ausführlichen Test ! :D
Ja, die Bierszene ist mächtig in Bewegung, gefällt mir sehr .

Zustimmung auch zu den Belgischen Bieren, die ja die besten der Welt sein sollen. Naja, in ihrer Welt vielleicht. Hab da noch nix Vernünftiges gefunden.

Und wo kann man denn die Rangliste deiner Bierfreunde nachlesen ?

Ich hab ja auch mit meiner Störtebeker Braumanufaktur gut zu tun, inzwischen brauen die 25 Sorten Bier und Biermischgetränke, man kommt kaum nach.

Und ne Rügener Brauerei gibts jetzt auch noch, allerdings schweben die preislich auf ner Wolke 7.
Und was soll dieses Sauerbier sein - ich komm da nicht ran....


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