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Coronavirus 2019-nCoV

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Chlosterdörfler
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Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Chlosterdörfler » 08.02.2020 - 19:13

In Frankreich ist nach Angaben der Regierung bei fünf britischen Staatsbürgern eine Corona-Infektion festgestellt worden. Sie hätten im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc in derselben Unterkunft übernachtet wie ein weiterer Brite, der aus Singapur angereist war. Bei ihm wurde die Infektion in der Nacht von Freitag auf Samstag als Erstes diagnostiziert, teilte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn mit. Unter den neu Infizierten sei auch ein Kind, das vor Ort eine französische Schule besucht habe. Zwei Schulen in dem Gebiet sollen nach Angaben der Behörden vorerst geschlossen bleiben.

Die Infizierten seien im Spital, zeigten aber «keine ernsthaften Krankheitssymptome», teilte Frankreichs Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Samstag mit. Zudem stehen sechs weitere Briten in Krankenhäusern unter Beobachtung, die engen Kontakt zu den Infizierten hatten.

Der aus Singapur zurückgekehrte Brite gehöre nicht zu den fünf jetzt festgestellten Fällen. Er sei wieder in Grossbritannien, erklärte die Ministerin. Behörden in Frankreich und Singapur versuchten nun, weitere mit ihm in Kontakt gekommene Menschen aufzuspüren.

Die Erkrankung kann bis zu zwei Wochen nach der Infektion ausbrechen. Des weiteren am Anfang der Erkrankung kann man sich nur schlapp fühlen aber man verteilt den Virus schon an andren Personen. Das haben die Webasto fälle aus Bayern gezeigt vom Januar.

Wer ein gutes Immunsystem ohne weitere bestehende Erkrankungen aufweist welche das Immunsystem belasten wird die Infektion überstehen. Bei den andren kann es zu Komplikationen kommen mit der Möglichkeit das man an einer starken Lungenentzündung stirbt. Vorher mögliche zweit Symptome bei ca. 90 % Atemwegsbeschwerden und bei 10 % Bauchweh mit Durchfall Erscheinungen gemäss Infos aus China.

Panik ist nicht angesagt aber Aufmerksamkeit ist angebracht beim Coronavirus 2019-nCoV.

Quellen: Diverse inkl. Medizinesche Fachseiten in andren Sprachen
Zuletzt geändert von maba04 am 24.02.2020 - 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Betreff der Übersichtlichkeit halber geändert. Vorher war der Betreff "Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc". / Mod. maba04
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Chlosterdörfler » 09.02.2020 - 18:06

Der Ort spürt die Folgen bereits.
Die Auswirkungen der Infizierungen spüre der Skiort Contamines-Montjoie bereits, wie Frau Roger sagt. Dies, obwohl Geschäftsleute und Einwohner die Touristen zu beruhigen versuchen. «Wir hatten heute Morgen viele Anrufe», sagt Frau Roger. «Es gibt bereits einige Annullierungen, die Leute haben ein wenig Panik und fragen sich, wo die infizierten Personen wohl hingegangen sind.»

Touristen kehren um

An diesem Wochenende haben die Winterferien begonnen. «Es ist schade, dass das jetzt passiert», so Frau Roger. Einige Touristen würden bereits auf dem Weg umkehren. In der Skisaison kommen jeweils Tausende Touristen nach Contamines-Montjoie. Im Ort leben rund 1200 Einwohner.

Frau Annick Roger, Direktorin des Tourismusbüros in Contamines-Montjoie.
Quelle: https://www.20minutes.fr/monde/2714019- ... gnes-buzyn
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von missyd » 11.02.2020 - 19:26

Schon extrem wie ein Grippe-Virus so aufgebauscht wird!!!
Jede Wintergrippe/Hitzesommer fordert mehr Tote als dieser Pseudo-Virus...für gesunde Menschen ist er jedenfalls ungefährlich.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Chlosterdörfler » 11.02.2020 - 19:27

Das Screening auf das Coronavirus 2019-nCoV wurde am Sonntag, dem 9. Februar, bei etwa hundert Personen (alles Personen von der Schule) in Contamines-Montjoie (Haute-Savoie) durchgeführt. Einer der Lehrer der Schule hat strenge Anweisungen erhalten: Er muss vierzehn Tage lang in seinem Haus bleiben.

Quelle: www.francetvinfo.fr
Im Kanton Neuenburg ist ein zehnjähriges Kind wegen möglicher Infektion durch das Coronavirus unter Quarantäne gestellt worden. Der Kantonsarzt hat diesen Entscheid gefällt, wie der Kanton am Dienstag mitteilte.

Die Eltern des Kindes hatten am Montag das Neuenburger Spitalnetz konsultiert. Deren Kind hatte zwar keine Symptome, war aber kürzlich in Frankreich in Kontakt mit einer Person, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Der Neuenburger Kantonsarzt hat nach Rücksprache mit den französischen Gesundheitsbehörden und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine zweiwöchige Quarantäne für das Kind verfügt.
Quelle: www.20min.ch

Sofern der Kontakt mit der infizierte Person ausreichend war, werden es die Eltern von den Kinder auch werden. Jetzt kann man nur hoffen das der Kontakt nicht ausreichend war.


PS: Erkrankung heisst Covid-19

Die Lungenerkrankung, die durch das neuartige Virus verursacht wird, hat nun einen eigenen Namen bekommen. Sie wird nun von der WHO Covid-19 genannt. Zugleich erhielt auch das neue Coronavirus einen eigenen Namen: SARS-CoV-2.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Chlosterdörfler » 11.02.2020 - 19:49

missyd hat geschrieben:
11.02.2020 - 19:26
Schon extrem wie ein Grippe-Virus so aufgebauscht wird!!!
Jede Wintergrippe/Hitzesommer fordert mehr Tote als dieser Pseudo-Virus...für gesunde Menschen ist er jedenfalls ungefährlich.
Für Kerngesunde Menschen stimmt deine aussage für Kranke leider nicht. Dazu kommt das bei wenigen Personen eine Chronische Nierenerkrankungen einstellen wird. Ergo die Gesundheitskosten werden so noch mehr ansteigen, deswegen nehme ich den Virus ernst. Es ist eine Sache der Perspektive schaue ich nur Persönlich wäre es mir egal. Schaue ich mit der Gesellschaftliche Wirtschaftlicher Optik dann sieht es anders aus.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von valdebagnes » 11.02.2020 - 20:00

Habe der Ahnung nach gerade mal den Ortsnamen in den Übersetzer eingetippt. Machmal sind die Zufälle schon unglaublich.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von icedtea » 11.02.2020 - 20:02

valdebagnes hat geschrieben:
11.02.2020 - 20:00
Habe der Ahnung nach gerade mal den Ortsnamen in den Übersetzer eingetippt. Machmal sind die Zufälle schon unglaublich.
Ja, das kontaminierte lag auch mir auf der Zunge ...
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Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz


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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Highlander » 12.02.2020 - 04:49

missyd hat geschrieben:
11.02.2020 - 19:26
Schon extrem wie ein Grippe-Virus so aufgebauscht wird!!!
Jede Wintergrippe/Hitzesommer fordert mehr Tote als dieser Pseudo-Virus...für gesunde Menschen ist er jedenfalls ungefährlich.
Da würde ich mich zunächst einmal etwas besser informieren, bevor man hier so einen Schwachsinn verbreitet....
In China sterben an diesem Virus an einem Tag bis zu 100 Menschen, und dieses sind nicht alle nur ältere oder bereits kranke Menschen !!!
Der 34 jährige Arzt, welcher als erstes vor diesem Virus gewarnt hat, ist nun selbst daran gestorben, und er war bis zu diesem Zeitpunkt auch kerngesund...
https://www.merkur.de/welt/coronavirus- ... 29620.html

Man kann bis jetzt eigentlich froh sein, das bei den Fällen in Deutschland, diese Krankheit bisher zumindest einen harmlosen Verlauf genommen hat...

Solche Behauptungen wie oben hat der chinesische Präsident auch immer von sich gegeben, und alles getan um dieses Thema zu vertuschen... und jetzt kann er diese Suppe auslöffeln, die er sich eingebrockt hat...
Wenn sie dieses nicht bald in den Griff bekommen, dann wird Dein sogenannter 'Pseudo-Virus' die chinesische Wirtschaft um Jahre zurückwerfen....
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Mt. Cervino » 12.02.2020 - 09:28

Irgendwas ist besonders (gefährlich) an diesem Virus. ansonsten würde sich China nicht die ganze Wirtschaft lahmlegen. Ich denke, dass es da Erkenntnisse zu dem Virus gibt, die wir (noch) nicht kennen.
Die Firma bei der ich arbeite hat in Südosten von China eine Tochtergesellschaft inklusive Produktion, die nun die vierte am Stück Woche komplett geschlossen ist (die ersten 2 Wochen waren Chinese New Year, danach Zwangsschließung bis auf weiteres).
Ein chinesischer Kollege der über Chinese New Year in Shanghai war, ist immer noch dort und darf sein Appartment nur alle 2 Tage verlassen um sich Lebensmittel besorgen. Aktuell darf er nicht an seinen Arbeitsort zurückreisen und die Firma nicht betreten.
Es ist quasi das ganze Land lahmgelegt und ich bin gespannt wie die Wachstumsdelle am Ende des Jahres für China (und die globale Weltwirtschaft) aussehen wird.
Ohne Grund würde die chinesische Regierung so ein Zwangsstilllegung des Landes sicher nicht machen.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von de Yeti » 12.02.2020 - 20:39

Highlander hat geschrieben:
12.02.2020 - 04:49
missyd hat geschrieben:
11.02.2020 - 19:26
Schon extrem wie ein Grippe-Virus so aufgebauscht wird!!!
Jede Wintergrippe/Hitzesommer fordert mehr Tote als dieser Pseudo-Virus...für gesunde Menschen ist er jedenfalls ungefährlich.
Da würde ich mich zunächst einmal etwas besser informieren, bevor man hier so einen Schwachsinn verbreitet....
In China sterben an diesem Virus an einem Tag bis zu 100 Menschen, und dieses sind nicht alle nur ältere oder bereits kranke Menschen !!!
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Man kann bis jetzt eigentlich froh sein, das bei den Fällen in Deutschland, diese Krankheit bisher zumindest einen harmlosen Verlauf genommen hat...

Solche Behauptungen wie oben hat der chinesische Präsident auch immer von sich gegeben, und alles getan um dieses Thema zu vertuschen... und jetzt kann er diese Suppe auslöffeln, die er sich eingebrockt hat...
Wenn sie dieses nicht bald in den Griff bekommen, dann wird Dein sogenannter 'Pseudo-Virus' die chinesische Wirtschaft um Jahre zurückwerfen....
Passt halt net ins Aluhut-Weltbild :rolleyes:

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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von missyd » 20.02.2020 - 18:29

Bevor ihr immer wieder mit dem Aluhut kommt, würde ich euch empfehlen, genau nachzuforschen wie gefährlich dieser Virus ist. Wenn in der Schweiz Ärzte sagen es sei kein Problem weil es einfach ein unbekannter Grippevirus ist dann glaube ich das. Leider kann man mit euch hier nicht wirklich über solche Themen diskutieren...ihr gleubt einfach was das TV und die Presse euch vorgibt....easy! Euer Problem!

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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Pistencruiser » 20.02.2020 - 20:03

missyd hat geschrieben:
20.02.2020 - 18:29
Wenn in der Schweiz Ärzte sagen es sei kein Problem weil es einfach ein unbekannter Grippevirus ist dann glaube ich das.
Glaube kaum, dass das ein Arzt ernsthaft behaupten würde, weil es schon biologisch falsch ist.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Chlosterdörfler » 20.02.2020 - 20:11

Schlechte Nachrichten der Coronavirus Sars-CoV-2 verbreitet sich auch im Sommerwetter.

Die nächste schlechte Nachricht Altersfaktor und Chronische Erkrankungen verlängern den Heilungsprozess sofern das noch möglich ist. Desto schneller so ein Patient medizinische Hilfe bekommt um so weniger kann sich der Virus im Körper verbreiten.

Auch Jüngere können auch daran Streben sofern das Immunsystem überlastet (Schlafmanko, Arbeitslast und keine Freizeit zum entspannen) wird wie man es leider beim Gesundheitspersonal in denn stark betroffenen Spitäler sieht :!:

Der Virus hat noch ein weiteren Effekt auf die psychische Gesundheit (Angst vor der Covid-19 Erkrankung sowie andre). Das führt einerseits zu mehr Gottesdienst oder Tempel besuche in den Nachbar Länder. Und in den hauptbetroffen Städte von China führt das zu einer höheren Selbstmordrate. Begünstigt durch die Quarantäne Massnahmen denn das führt zu weniger direkte Soziale Kontakte mit andern Menschen. Denn wer nicht Arbeiten kann oder in einem Kaffee sitzen kann dem bleibt nur noch die eigene Wohnung. Und das über Wochen das hilft nicht der Moral sofern man kein rasches ende erkennen kann.

Hier das positive die Symptome sind im Sommer nicht so ausgeprägt weil das Immunsystem sich nicht mit den Winter Viren beschäftigen muss.

Die Frauen welche noch nicht in der Wechseljahren sind können das neue Virus besser bekämpfen, sofern sie vorher ein ausgewogener Lebensstil geführt haben. Und Raucher sollten sie auch nicht sein, sonst ist der verteil weg.

Kinder wo schon die üblichen Kinderimpfungen erhalten haben erholen sich rasch.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von extremecarver » 21.02.2020 - 04:46

Die gute Nachricht ist dass sich Antikörper bilden - wie lange man die beibehält ist noch unklar. Aber ohne dies könnte man auch keine Impfung entwickeln (das Horrorszenario eines so ansteckenden Virus gegen den man nicht impfen kann, und von dem man sofort wieder befallen werden könnte ist auf jeden Fall nicht da).

Inzwischen sprechen ja schon viele Politiker/Ärzte davon dass wir uns darauf einstellen sollten - dass es halt eine weitere Grippeart ist. Das ist auch gar nicht so tragisch - wenn mal die ersten 1-2 Jahre durch sind - bzw es eine Impfung gibt (wohl nicht vor nächstem Jahr, mit sauviel Glück im Sommer).

Und es ist für eine "neue Grippe" sogar recht wenig gefährlich - siehe wie unsere heimische Grippe aus Eurasien indigene in Amerika dahingerottet hat. Wir haben einfach noch keine/zu wenig Abwehrmechanismen dagegen. Auch die Sterblichkeitsrate ist bei guter Behandlung ziemlich gering - erst recht ohne Vorerkrankungen/Erschöpfung - ABER das Problem ist dass es sich dank 0% (wahrscheinlich - denn es könnte ja sein dass evtl Personen die schon andere Coronaviren hatten relativ robust dagegen sind) Durchimpfungsrate/Antikörper sehr schnell verbreitet - und die Gesundheitssysteme komplett überlastet. Wir haben in Europa auch kaum mehr Krankenhausbetten pro 100 Einwohner als China - bzw freie Betten um tausende Einwohner Kleinstadt aufzunehmen. Und unbehandelt ist die Sterblichkeit ja doch recht hoch (wie hoch kann man noch lange nicht sagen, da ja unbekannt ist bei wie vielen Personen sich keine/kaum Symptome entwickeln).


Als junge Person ohne Vorerkrankung habe ich also viel mehr Angst vor dem (Wirtschafts-)Chaos also vor dem Virus an sich. Da meine Ex-Freundin über CNY in Wuhan war - und dann per Evakuierung via Germersheim retour kam - habe ich doch recht viel dazu gelesen bzw auch aus Wuhan erfahren (Chaos vor allem in Hankou, die beiden anderen Stadtteile sind viel weniger betroffen). Und ohne die Quarantäne würde sich das Virus zumindest im Winter so schnell ausbreiten - dass es halt zu riesigem Chaos kommt. Ob es mit Quarantäne in erträglichem Rahmen bleibt - werden wir sehen. Ich kann mir aber gut vorstellen dass wir in 2-3 Monaten auch in Europa Messehallen mit Feldbetten zustellen werden - weil wir so eine Quarantäne wie China sie durchzieht nicht hinbekommen. Hoffnung macht mir da nur der Frühling und dass es dann evtl weniger anstreckend wird - und im Oktober dann mit viel Glück doch schon eine Impfung existiert.

Und halt dass bei uns keine Idioten auf so Ideen kommen wie ein Kreuzfahrtschiff wo schon ein paar Fälle sind unter Qurantäne zu setzen...


Ich bin ja derzeit in Nepal bis 05.03 - da habe ich mir vor Buchung Ende Jänner schon stark überlegt ob ich es wegen Coronavirus riskieren kann. Denn in so nicht entwickelten Ländern wird es sich wohl rasend ausbreiten - bin auch recht sicher dass es hier bald schon stärker ausbricht - aber einfach keine Kapazitäten zum testen da sind - ich also noch planmäßig per Flieger heimkomme. Im Prinzip denke ich mir ja fast - wer sich früh ansteckt macht alles richtig - denn dann kann man bei Komplikationen noch eine gute Behandlung bekommen. Denn ich gehe doch davon aus dass die Ausbreitungstrate der spanischen Grippe entsprechen wird - wenn nicht noch höher (aber deutlich geringere Rate an Sterbefällen - da die spanische Grippe mit dem Weltkrieg halt einen speziellen Nährboden hatte).


Und ich frage mich ob wann diese Saison die Skigebiete wegen Covid-19 schließen werden. Grade Pendelbahnen sind dann irgendwann auch unverantwortbar.

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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Highlander » 21.02.2020 - 10:25

extremecarver hat geschrieben:
21.02.2020 - 04:46
.....
Ich bin ja derzeit in Nepal bis 05.03 - da habe ich mir vor Buchung Ende Jänner schon stark überlegt ob ich es wegen Coronavirus riskieren kann. Denn in so nicht entwickelten Ländern wird es sich wohl rasend ausbreiten - bin auch recht sicher dass es hier bald schon stärker ausbricht - aber einfach keine Kapazitäten zum testen da sind - ich also noch planmäßig per Flieger heimkomme.
.....
Ich denke das sollte sich bis zum 5.3. schon noch ausgehen.... auf der anderen Seite des Himalayas in Tibet wurde bisher ja nur ein Corona Virus Patient registriert... da waren es alleine in Bayern ja schon mehr...
So intensiv ist ja nun der Grenzverkehr zwischen Nepal und Tibet auch wieder nicht, es gibt ja eigentlich nur einen größeren Grenzübergang, jener bei Gyirong...
und über den Himalaya werden selbst diese Viren schon nicht kommen... :mrgreen:
also in diesem Sinne noch einen schönen Urlaub in Nepal...

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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von extremecarver » 21.02.2020 - 12:22

Niemand kann es in Nepal testen, daher auffallen wird es erst wenn in mindestens einer Region Hunderte Leute krank werden...

Aber dass betrifft auch andere arme Länder

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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Chlosterdörfler » 22.02.2020 - 11:47

Längere Inkubationszeiten?

Die 14-Tage-Marke ist der Zeitraum der Weltgesundheitsorganisation für die Überwachung von Fällen und basiert auf Daten anderer Coronavirus-Krankheiten.

Die Provinz Henan in Zentralchina hat zwei Fälle von Coronaviren gemeldet, deren Bestätigung wesentlich länger dauerte als die zuvor geschätzte Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen. Unter Inkubation versteht man die Zeit zwischen dem Kontakt mit dem Virus und dem Beginn der Symptome.

Die Regierung des Bezirks Xinxian in der Stadt Xinyang berichtete am Sonntag, dass einer ihrer neuen Fälle 34 Tage nach der Rückkehr des Patienten von einem Besuch Mitte Januar in Wuhan bestätigt wurde. Er war am 28. Januar mit vermuteten Symptomen ins Krankenhaus geschickt worden, wurde aber zweimal negativ getestet, bevor er am 16. Februar positiv getestet wurde. Zwei weitere Personen, die an Familienzusammenkünften mit dem Mann in Xinxian teilnahmen, wurden als infiziert gemeldet, während in drei Fällen ein Verdacht bestand oder sie unter Krankenhausquarantäne standen.

Die Bezirksregierung kündigte an, dass sie die Hausquarantäne für Bewohner, die in Hubei gewesen sind oder Kontakt zu Personen hatten, die dort gewesen sind, von 14 auf 21 Tage verlängern wird.

Sie berichtete auch über einen Fall, der 94 Tage nach dem Kontakt des Patienten mit einem Verwandten aus Hubei bestätigt wurde. Der Patient hatte sich um seinen Schwiegervater gekümmert, der am 13. November aus Wuhan ankam und Tage später starb. Der Schwiegersohn blieb bis zum 31. Januar im Haus des Schwiegervaters. In der Regierungserklärung hie es jedoch, dass der Ursprung der Infektion des Schwiegersohnes noch nicht ermittelt werden konnte. (Es könnte auch Infektiöses Gefriergut gewesen sein wo er aufgetaut hat für den verzehr.)

Zhuhai in der südlichen Provinz Guangdong meldete letzte Woche zwei Fälle mit Inkubationszeiten von mehr als 14 Tagen. Ähnliche Fälle wurden auch aus den Provinzen Anhui und Shandong gemeldet.

Quelle: Chinesische News Portalen

Fall MS Westerdam

Die MS Westerdam, die am 1. Februar Hongkong für eine 14-tägige Kreuzfahrt verliess, verbrachte fast zwei Wochen auf See, nachdem sie aus mindestens fünf Häfen abgewiesen wurde. Das Schiff mit mehr als 2.000 Passagieren und Besatzungsmitgliedern erhielt am 13. Februar die Erlaubnis, im kambodschanischen Hafen von Sihanoukville anzulegen. Die Passagiere waren von den kambodschanischen Behörden nach Gesundheitskontrollen (20 Personen wurden getestet auf den Virus der Rest auf erhöhte Körpertemperatur) zur Reise zugelassen worden. Die ersten Passagiere verliessen das Schiff am 14.01.2020 und brachen zum Flughafen auf.

Experten befürchten derzeit, dass die Passagiere des Schiffes die Quelle eines weltweiten Ausbruchs sein könnten, nachdem Malaysia sagte, dass eine 83-jährige Amerikanerin des Schiffes, die mit einem Charterflug in Kuala Lumpur ankam, positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Und ins Krankenhaus in Kuala Lumpur gebracht worden ist. Unklar ist, wo sie sich angesteckt hat. Sie war in Hongkong zugestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Malaysia war sie in jüngster Zeit nicht auf dem chinesischen Festland.

Bis jetzt 2. Todesfälle in Norditalien

In Italien ist Medienberichten zufolge ein zweiter mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben. Das meldet die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Insider im Gesundheitswesen. Es handle es sich um eine italienische Frau, die mit einem infizierten 38-jährigen Mann in der Lombardei in Kontakt gekommen sein könnte, teilten die Gesundheitsbehörden am Samstag mit.

Der 38-jährige Italiener, der das Virus unwissentlich verbreitete, lag am Freitag in ernstem Zustand auf der Intensivstation der Klinik. Bei ihm war das Virus am Donnerstag nachgewiesen worden. In der Klinik war er seit Mittwoch - da es anfangs keine ersichtliche Verbindung zu China gab, wurde er zunächst nicht auf Sars-CoV-2 getestet. Dies geschah den Angaben zufolge erst, als sich sein Zustand verschlechterte und seine Frau erklärte, ihr Mann habe sich kürzlich mit einem aus China zurückgekehrten Freund getroffen.

Besonders in der an Venetien grenzenden Lombardei steigen die Fallzahlen: Am Freitagabend verdoppelte sich die Zahl nachgewiesener Infektionen nahezu. Betroffen sind nach Behördenangaben auch fünf Angestellte des Spitals der Kleinstadt Codogno, die sich ansteckten, als das Virus noch nicht als Ursache einer Erkrankung entdeckt war.

Ob dieser tatsächlich der Ursprung des Ausbruchs ist, war am Abend noch unklar: Das Virus konnte bei dem bereits im Januar zurückgekehrten Mann zunächst nicht nachgewiesen werden. Auch habe er zu keiner Zeit Symptome gehabt, hiess es.

Das erste Coronavirus-Opfer in Italien,

Adriano T. ist ein 78-jährige Mann, ein ehemaliger Bauunternehmer, der sich in einem kritischen Zustand befunden hatte. Er ist am späten Freitagabend, kurz vor 23.00 Uhr, in Padua in der norditalienischen Region Veneto gestorben.
Er war noch nie in China.

Er soll sich in einer Bar, in der er regelmässig Karten gespielt hat, infiziert haben, melden die Agenturen.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von extremecarver » 22.02.2020 - 12:01

Nachdem inzwischen doch Recht viele Leute, gerade in China, mit covid 19 einlaufen, glaube ich nicht an die Inkubationszeit über 14 Tage. Bzw so unwahrscheinlich dass es eh schon egal ist. Dort wo man es sicher nachvollziehen konnte waren es doch meist nur 4-8 Tage, alles drüber schon Einzelfälle bzw halt symptomfrei aber schon nachweisbar.

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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Kreon100 » 22.02.2020 - 13:12

Es scheint ja aber so zu sein, dass jüngere Menschen die Krankheit besser durchstehen. Ich wünsche jedenfalls allen Erkrankten gute Besserung.

Ich habe ja eigentlich vor von Zermatt über Monterosa, Madonna di Campiglio, Gröden, Kronplatz nach Gastein Zürich zu reisen. Ich werde die Entwicklungen diese Woche beobachten, und dann entscheiden, ob ich nicht besser mit dem Zug in einem durch fahre.


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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von extremecarver » 22.02.2020 - 15:49

In Nepal sind wegen der Höhe eh alle am Husten, bzw in Kathmandu wegen Smog, an solchen Orten wird es echt schwer die Symptome zu erkennen.
Abgesehen davon dass RT Tests hier unbezahlbar sind.

Zermatt oben bei dem Hotel auf 3000m wird das ähnlich sein. Und Höhenkrankheit und covid-19 symptome sind echt ähnlich

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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von vetriolo » 22.02.2020 - 23:55

Die Situation in Norditalien spitzt sich schnell und dramatisch zu, alle Schulen, Kindergärten und Universitätseinrichtungen im Trentino bleiben vorsorglich ab sofort geschlossen, alle Veranstaltungen zum Karneval sind abgesagt, ebenso alle Sportevents. Es wird empfohlen, Orte mit vielen Menschen zu meiden und soweit möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Südtirol wird dem wohl folgen.
https://www.stol.it/artikel/chronik/cor ... rhorte-vor

59 Infizierte, inzwischen auch in Mailand und Turin sowie die beiden Toten sind inzwischen bestätigt. Bin gespannt, wie lange die Skigebiete noch offen bleiben. Könnte heute vorerst mein letzter Tag auf den Pisten hier gewesen sein.

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Coronavirus - Auswirkungen auf den alpinen Tourismus

Beitrag von 3303 » 23.02.2020 - 17:32

Ich eröffne mal einen neuen thread für die allgemeine Diskussion zum Thema, das bislang hier viewtopic.php?f=35&t=63163 in Bezug auf Contamines-Monjoie am Mont Blanc behandelt wird.
Die Situation in Italien spitzt sich ja aktuell zu.
vetriolo hat geschrieben:
22.02.2020 - 23:55
Die Situation in Norditalien spitzt sich schnell und dramatisch zu, alle Schulen, Kindergärten und Universitätseinrichtungen im Trentino bleiben vorsorglich ab sofort geschlossen, alle Veranstaltungen zum Karneval sind abgesagt, ebenso alle Sportevents. Es wird empfohlen, Orte mit vielen Menschen zu meiden und soweit möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Südtirol wird dem wohl folgen.
https://www.stol.it/artikel/chronik/cor ... rhorte-vor

59 Infizierte, inzwischen auch in Mailand und Turin sowie die beiden Toten sind inzwischen bestätigt. Bin gespannt, wie lange die Skigebiete noch offen bleiben. Könnte heute vorerst mein letzter Tag auf den Pisten hier gewesen sein.
In der Schweiz wird der Ruf nach einer Grenzschließung IT/TI laut.
https://m.20min.ch/schweiz/news/story/- ... --17491668
Es ist durchaus befürchten, dass es auch für die Skigebiete Einschränkungen geben könnte.
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Re: Coronavirus - Auswirkungen auf den alpinen Tourismus

Beitrag von motegi » 23.02.2020 - 17:51

Und ich wollte nächste Woche eventuell nach Alta Badia...

Mal schauen was diese Woche noch alles passiert.

Gott sei Dank habe ich bisher noch nichts gebucht.

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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Chlosterdörfler » 23.02.2020 - 19:14

Neues Sachlich

Eine Ärztin in einem Krankenhaus in Wuhan, das mit dem Coronavirus infizierte Patienten aufnimmt, starb am Sonntag (23. Februar) an dem Virus, wie das Krankenhaus mitteilte.

Dr. Xia Sisi, 29, eine Ärztin der Gastroenterologie, infizierte sich während ihrer Arbeit im Union Jiangbei Hospital von Wuhan in der zentralchinesischen Provinz Hubei.

Sie wurde am 19. Januar ins Krankenhaus eingeliefert und später am 7. Februar ins Zhongnan-Krankenhaus der Universität Wuhan verlegt, nachdem sich ihr Zustand verschlechtert hatte.

Sie starb am Sonntagmorgen, obwohl die Ärzte alles daran setzten, ihr Leben zu retten.

Das Union Jiangbei Hospital trauerte um Dr. Xia und drückte ihrer Familie sein Beileid aus.

Erklärung: Wie ich oben schon mitteilte können auch westlich jünger Personen daran streben. Sobald das Immunsystem vom eignen Körper am Anschlag ist. In der Region Wuhan opfert sich das Gesundheitspersonen um möglichst viele ihrer Landsleute eine Chance haben zum überleben. Solange es immer noch Neuansteckungen von Fällen geben wird, wo man nicht weis wie sie verlaufen. Müssen die Gesundheitspersonen an der forderste Front eine Übermenschlich Arbeitsleistung erbringen. Ich kann nur offen dass das Ausgebrannte Personal sobald als möglich entlastet wird. Durch die Kollegen aus andren Provinzen wo der neue Virus sich nicht mehr verbreitet.

Zu Italien

In Italien gibt es nach dem Coronavirus-Ausbruch ein drittes Todesopfer. Eine ältere, vorerkrankte Frau sei gestorben, sagte der Gesundheitsbeauftragte der Region Lombardei, Giulio Gallera, am Sonntag. Die Frau hatte in der Klinik von Crema in der Onkologie gelegen. Die Zahl der Erkrankten ist in fünf Regionen auf über 150 gestiegen. In der Lombardei gibt es 112 Fälle.

Reisen nach Italien

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) rät von Reisen nach Italien ab. Wenn es nicht notwendig sei, sollte man die betroffenen Regionen meiden, sagte er am Sonntag an einer Pressekonferenz. Wer in den vergangenen Tagen in den betroffenen Gebieten gewesen sei, sollte auf seinen Gesundheitszustand achten, so Kaiser.

Meine Empfehlung wäre noch Gesundheits- Checks wie Temperaturmessung in allen Verkehrsströmen einzuführen. Und erklärt den Leuten endlich die Unterschiede zwischen der Herkömmlich Erkältung, Influenza Grippe und der neuen Covid 19 Erkrankung. Das hat leider Italien verpasst wie auch die Schweiz. Singapur hat diese Hausaufgabe gemacht und zweites die Symptome sind wichtiger als wo die neue Krankheit unterwegs ist. Für das Gesundheits-Personal an der Front heisst das Jeder Patient ein neuer Fall sein kann. Hier wäre vorbeugen besser gewesen als nachher zu handeln das war meine Kritik.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV im Skiort Contamines-Monjoie am Mont Blanc

Beitrag von Chlosterdörfler » 23.02.2020 - 19:47

Sachlich

Beobachtungsstudie auf Bevölkerungsebene:

Erschienen auf The Lancet Digital Health am 02.02.2020

Quelle: https://www.thelancet.com/journals/land ... 1/fulltext


Frühe epidemiologische Analyse des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit 2019 auf der Grundlage von Daten aus der Bevölkerung.

Bild

Bild: 1

Altersverteilung von Patienten mit COVID-19 aus Crowdsourced-Daten

(A) Alle 507 Fälle nach Krankheitsausgang (lebendig oder unbekannt oder verstorben zum Zeitpunkt der Meldung); vertikale Balken sind Fallzahlen in jeder Altersgruppe, und die gepunkteten Linien zeigen das mittlere Alter für Patienten, die zum Zeitpunkt der Meldung noch lebten oder mit unbekanntem Ausgang und für diejenigen, die zum Zeitpunkt der Meldung gestorben waren.

(B) Relatives Risiko nach 5-Jahres-Altersgruppen für 364 in China gemeldete Fälle. Die beobachteten Daten werden durch Balken und das geschätzte relative Risiko durch Datenpunkte und eine spline-geglättete Kurve dargestellt.

Bemerkung: Solange das entsprechende ausgerüstet Spital für den Heilungsverlauf genug Personal, Einrichtungen hat und Medikamenten Material zur Verfügung steht. Ist die Mortalitätsrate tiefer in der Statistik das kann relativ gut in Singapur beobachten wie auch in Vietnam. Nur eines noch vorweg das dortige Personal ist sich Tropenerkrankungen gewöhnt und hat Routine entwickelt. Was hier in Europa nur auf ein paar wenige Spitzenspitäler zutrifft.


Bild

Bild: 2

Tägliche Zeitleiste der COVID-19-Epidemie auf Provinzebene in China im Januar 2020
Vertikale Balken zeigen die tägliche Zahl der neu gemeldeten Fälle, wobei die Provinzen nach der Gesamtzahl der gemeldeten Fälle sortiert sind. Die Zeitleiste für jede Provinz wird auf der Grundlage der täglichen Berichte über die Ausbruchssituation rekonstruiert, die von den Gesundheitsbehörden der Provinzen bereitgestellt und auf DXY.cn veröffentlicht wurden, und gilt bis zum 31. Januar 2020.

Bemerkung: Solange es für den neuen Virus kein Impfstoff gibt oder er geografisch nicht stark eingegrenzt wird. Ist es wichtig montan die Reisefreiheit einzuschränken. Es erhöht die Überlebenschance erheblich auch für die Jüngern Jahrgänge. Für das müsste der ganze Kontinent Europa zusammen arbeiten. Die Personen wo schon Antikörper haben müssen nur aufpassen das im Zielort auch für normale Erkrankungen medizinische reversen vorhanden sind.


Bild

Bild: 3

Verzögerung zwischen Symptombeginn und der Suche nach Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Klinik (links) und zwischen der Suche nach Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Klinik und der Meldung (rechts) von COVID-19-Fällen, nach Behandlungsort.

Bemerkung: In der Provinz Hubai ist das Gesundheitswesen ca. ab der zweite Woche mit der medizinische Ressourcen überfordert gewesen. Die bestätigen Zahlen aus der Region Hubai waren mit der fortschreiten der Pandemie nicht mehr so aussagekräftig. Anders geschrieben es hat mehr Infizierte gegeben vor allem bei den Kindern wie auch bei den andren Altersgruppen. Nur war der verlauf der Krankheit ohne medizinische Leistungen sehr ungünstig.


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Film vom 27.01.2020 wo sich die Bewohner von der Stadt Wuhan sich um 20:00 gegenseitig Mut machen.


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Film vom 14.02.2020 ist leider nicht die gleiche Zeit wie auch der Kameraausschnitt. Aber wenn man die Gleiche Wohnhäuser vergleicht fehlt auf das einige Fenster nicht mehr beleuchtet sind. Es hat zwar einige Rückholaktionen gegeben von Ausländer ob es an dem liegt weis ich nicht. Aber es ist irgendwie doch beängstigt wie eine Stadt immer dunkler wird.
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