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Coronavirus 2019-nCoV

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icedtea
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von icedtea » 25.06.2020 - 19:35

j-d-s hat geschrieben:
25.06.2020 - 19:21
Jan Tenner hat geschrieben:
25.06.2020 - 18:01
j-d-s hat geschrieben:
25.06.2020 - 17:53
Wir müssen sofort wieder in die Lage vor März zurück. Das ist der Normalzustand.
Bestimmt wer?? Sonst was??
Das Grundgesetz.

Und sonst: Sind wir kein Rechtsstaat mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung mehr.
Völliger Quatsch diese Aussage :rolleyes:
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Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020)
Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz


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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von wmenn » 25.06.2020 - 20:28

christopher91 hat geschrieben:
25.06.2020 - 18:37
....Zumal Remivisdir auch kurz vor der EU Zulassung steht, noch ein Grund weniger für Maßnahmen.
Hmm, zu Remdesivir lese ich eben im Spiegel: https://www.spiegel.de/wissenschaft/cor ... fd4c307941
Zitat: "Voraussetzung für eine Behandlung ist, dass der Patient eine Lungenentzündung hat und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden muss. Eine internationale Studie mit über 1000 Teilnehmern hatte Ende April gezeigt, dass Remdesivir bei Covid-19-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung im Schnitt um vier Tage verkürzen kann - von 15 auf 11 Tage. Die Sterblichkeit ging in der Untersuchung geringfügig zurück, was statistisch jedoch nicht signifikant war."

Also, ich bin zwar medizinischer Laie, aber das haut mich nun nicht gerade vom Hocker... Deswegen kann man doch keine Maßnahmen lockern...
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von wetterstein » 25.06.2020 - 20:50

wmenn hat geschrieben:
25.06.2020 - 20:28
Also, ich bin zwar medizinischer Laie, aber .......
Die Leiterin der Infektiologie, Prof. Dr. Marylyn Addo, vom Universitätsklinikum Eppendorf wohl eher nicht:
wetterstein hat geschrieben:
25.06.2020 - 12:11

:arrow:
Seine Kollegin, die Virologin Marylyn Addo, blickt noch optimistischer auf die kommenden Monate. Sie hält es für möglich, das Virus bald pharmakologisch ausbremsen zu können.

Auf ihren Stationen fanden mehrere Medikamentenstudien statt, unter anderem mit Remdesivir, das zum Kampf gegen Ebola-Viren entwickelt wurde.

„Die Beobachtungen bisher machen auf mich einen ganz vielversprechenden Eindruck“, sagte Addo.
https://www.focus.de/regional/hamburg/h ... 38241.html
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pilatus » 25.06.2020 - 20:56

In bester Verschwörungstheorektiker-Manier könnte man auch postulieren, dass die nur scharf auf neue Studienobjekte ist ;D

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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Widdi » 25.06.2020 - 21:00

Ich wäre dafür, dass man bei uns (Bayern) zumindest bis aufs AT-Niveau lockert. Bei dir@wmenn, entnehme ich grad NRW, also nicht allzu weit von den Hotspots weg, in dem Punkt hast du recht.
Aber hier in Bayern regen sich immer mehr über die Auflagen auf. Weil eigtl. wäre das hier gar nimmer nötig. Die Zahlen sind mit der Schweiz und Österreich vergleichbar. Das gilt aber rechnet man das auf die Aktiven Infektionen im gesamten Bundesgebiet (D) hoch ebenso, damit ist für mich ein unnötiges längeres Festhalten an den Auflagen Schwachsinn! Da das Virus ja noch munter unterwegs ist, aber ein mündiger Bürger kann ja wohl selbst entscheiden oder? Da muss ich mich nicht von Politikern, Behörden usw. mit Auflagen gängeln lassen!

Hier sperren immer mehr Bundesländer den Kreis Gütersloh und den Kreis Warendorf aus, die German Angst wieder, obwohl der Ausbruch soweit man weiß mittlerweile auf einen Gottesdienst und auf die Bedingungen im Schlachthof (kalt, feucht, eng und ne ungute Belüftung) zurückgehen dürften und sich wohl auch nicht oder kaum aus dem Umkreis der Thönnies-Arbeiter her zum Otto-Normalbürger verbreitet hatten. Wobei man ist ja gerade am Testen. Ausserhalb des Hotspots sinds nur vereinzelt Neuinfektionen (in den betreffenden Landkreisen). Langsam versteh ich dieses Theater nicht mehr!
Man macht 600000 Personen wegen einem Lokalen Hotspot das Leben schwer und die bekommen on Top noch behördliche Schikanen aus anderen Bundesländern drauf!
Mit Rechtsstaat hat das meiner Meinung nach nichts am Hut, riecht, ja abgedroschen nach (Gesundheits)-Diktatur :sonicht: . Naja wer nach Fällen sucht findet die auch! Hab den Verdacht, man will hier richtig weiter Panik machen mit schlechten Zahlen, obwohl das Virus hierzulande fast durch ist, von Lokalen, leider gelegentlich auch großen Ausbrüchen abgesehen.

Mal was anderes in Ischgl hat man jetzt rausgefunden bei Massentests, dass etwa 43% der Bürger Antikörper haben. Das schwirrte vorher rum, aber die meisten habens ned gemerkt 85 % wussten ned, dass die das Hatten, weil eben nur einen Schnupfen gehabt oder gar nix!

mFg Widdi
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Jan Tenner » 25.06.2020 - 21:02

wetterstein hat geschrieben:
25.06.2020 - 20:50
wmenn hat geschrieben:
25.06.2020 - 20:28
Also, ich bin zwar medizinischer Laie, aber .......
Die Leiterin der Infektiologie, Prof. Dr. Marylyn Addo, vom Universitätsklinikum Eppendorf wohl eher nicht:
wetterstein hat geschrieben:
25.06.2020 - 12:11

:arrow:
Seine Kollegin, die Virologin Marylyn Addo, blickt noch optimistischer auf die kommenden Monate. Sie hält es für möglich, das Virus bald pharmakologisch ausbremsen zu können.

Auf ihren Stationen fanden mehrere Medikamentenstudien statt, unter anderem mit Remdesivir, das zum Kampf gegen Ebola-Viren entwickelt wurde.

„Die Beobachtungen bisher machen auf mich einen ganz vielversprechenden Eindruck“, sagte Addo.
https://www.focus.de/regional/hamburg/h ... 38241.html
Und hat die medizinische Expertin auch empfohlen oder sogar gefordert, dass man sofort weitere Maßnahmen lockert, weil Beoachtungen in einer Studie "einen guten Eindruck machen" und weil sie ein pharmakologisches Ausbremsen "für möglich" hält?
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von wetterstein » 25.06.2020 - 21:30

Pilatus hat geschrieben:
25.06.2020 - 20:56
In bester Verschwörungstheorektiker-Manier könnte man auch postulieren, dass die nur scharf auf neue Studienobjekte ist ;D
Bist Du leicht überarbeitet? :wink:
wetterstein hat geschrieben:
25.06.2020 - 15:31
Immer mehr Kollateralschäden:
:arrow:
Kardiologe Hengstenberg: "Sehen derzeit schwere Herzschäden"
Aus Angst vor einer Corona-Infektion haben Patienten Herzprobleme ignoriert, berichtet Christian Hengstenberg und sieht sie als Kollateralschäden
....

Hengstenberg: Jetzt, wo die kardiologische Versorgung wieder in einem nahezu normalen Umfang möglich ist, sehen wir hier am AKH wesentlich mehr Patienten mit starken Schädigungen am Herzen. Es sind Personen, die bei den ersten Anzeichen der Beschwerden nicht zum Arzt oder ins Spital gegangen sind und insofern auch nicht adäquat versorgt werden konnten. Das Ergebnis sind Schäden am Herzmuskel. Sie wären vermeidbar gewesen.
https://www.derstandard.at/story/200011 ... rzschaeden
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von extremecarver » 25.06.2020 - 22:39

Nachdem man ja nicht gehört hat, dass in ischgl jetzt übermäßig viele gestorben sind - aber fast die Hälfte immun - so gefährlich wars nie bei vernünftigen Lebensumständen.
Interessant ist etwa auch Singapore - deren Daten kann man gut trauen - hier gibt es App und recht strenge Kontrollen.
36604 Menschen sind wieder gesund, 26 gestorben. Also deutlich unter 1 Promille Tote/Infizierte. Klar getroffen hat es vor allem Wanderarbeiter - aber die wohnen sehr sehr beengt. Sind dafür meist nicht gerade für gesunden Lebensstil bekannt, und schuften sich ab wie nichts gutes. Alter wohl großteils so 22-45. Im Schnitt deutlich älter als die Bevölkerung der meisten Entwicklungsländer. Und selbst dort gab es sicherlich noch eine große Anzahl unerkannter infizierter, aber kaum unerkannte Tote. Man kann die infzierten wohl minimal verdoppeln, während man bei den Toten maximal 20-30% aufschlagen kann.

Das zeigt doch eines ehr gut Es ist nicht tödlicher als die Grippe, aber es ist ansteckender weil wenig Leute Resistenzen haben/hatten. Die Zahlen und die Angst kamen halt vor allem daher - da es Anfangs unbemerkt ausgebrochen ist - sich weit verbreiten konnte - und erst dann begonnen wurde es zu bekämpfen. Dann dachte man fälschlicherweise man hätte eine brutal hohe Ansteckungsrate - aber man hat einfach verkannt wie viele Fälle schon Wochen/Monate zuvor zur Ausbreitung beigetragen haben.

Entwicklungsländer - oder all solche mit junger Bevölkerung - müssen sofort ohne jedes Wenn und Aber zurück zum alten normalen Leben. Was da passiert ist absolut unverhältnismäßig. Ausser man versucht durch verhungern die Bevölkerung zu dezimieren. Anders kann man die aktuelle Strategie dort nicht bezeichnen. Selbst wenn sich in den meisten Entwicklungsländern alle Leute heuer 2x anstecken würden - die hätten wohl noch immer ein Bevölkerungswachstum.

Und ob Schweden oder China das bessere Modell ist - das ist noch lange nicht klar. Denn während in Schweden die Infektionen quasi immer mehr werden, werden die Todesfälle langsam aber stetig doch immer weniger pro Tag. Die Wirtschaft ist vor allem daher auch zusammengebrochen - da halt die Nachbarn großteils mehr geschlossen haben.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pilatus » 26.06.2020 - 02:16

wetterstein hat geschrieben:
25.06.2020 - 21:30
Pilatus hat geschrieben:
25.06.2020 - 20:56
In bester Verschwörungstheorektiker-Manier könnte man auch postulieren, dass die nur scharf auf neue Studienobjekte ist ;D
Bist Du leicht überarbeitet? :wink:
Nein, ich kann diese Berichte nicht bestätigen. Gefühlt läuft immer noch eher weniger als vor Corona.

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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Che » 26.06.2020 - 06:48

extremecarver hat geschrieben:
25.06.2020 - 22:39
Die Wirtschaft ist vor allem daher auch zusammengebrochen - da halt die Nachbarn großteils mehr geschlossen haben.
Du musst eben auch immer was schreiben, egal ob du was zum Thema weißt oder nicht :D In Schweden gab es sehr viele Einschränkungen, ähnlich wie bei uns. Nicht alle staatlich angeordnet, aber empfohlen und auch von der Bevölkerung großteils so eingehalten. Dadurch ist eben auch der Inlandsmarkt zusammengebrochen. Sprich nicht nur die bösen Nachbarländer sind schuld.
Während die Nachbarländer jetzt jedoch alles wieder hochfahren und problemlos Touristen empfangen können, müssen wir noch um unseren Schwedenurlaub bangen- aktuell könnten wir nicht verreisen, da wir anschließend in Quarantäne müssten.
Zumindest mal unsere 3 Vermieter sind nicht sehr glücklich mit dem schwedischen Weg, was aber natürlich nicht repräsentativ ist.

Auch das ganze Geschreibsel von der German Angst ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Viele tun hier so, als ob Deutschland die strengsten Maßnahmen hatte, Deutschland überhaupt auf die Idee gekommen wäre, Maßnahmen einzuführen und als ob COVID-19 nirgends Gesundheitssysteme an ihre Belastungsgrenze gebracht hätten (trotz Maßnahmen). Ja viele Maßnahmen sind nicht nachzuvollziehen. Das ist auch verständlich in unserem föderalen System, noch dazu mussten diese Regeln sehr kurzfristig aufgestellt werden. Aber Kritik ist berechtigt. Aber die Argumentation der meisten Maßnahmengegner ist so lächerlich, dass man sie auch in den Punkten nicht ernst nehmen kann, wo sie richtig liegen.
Aber das ist das wahrscheinlich deutscheste, was während Corona hervorblitzt. Unsere Maßnahmen waren im Vergleich zu vielen anderen Ländern moderat, nicht zu lang und erfolgreich. Trotzdem stellt man Deutschland und seine Politik als das schlimmste Land hin.
Aber der Kenner weiß: erst wenn Bernd und Klaus nicht mehr Bruddeln, muss man sich ernsthaft Gedanken machen ;)
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von 3303 » 26.06.2020 - 07:52

Ich würde sagen, dass man in D einen insgesamt guten Mittelweg zwischen China und Brasilien gefunden hat.
Besonders im März war die Gefährlichkeit der Krankheit noch schwerer einschätzbar.
Die Zahlen wurden gut reduziert mit noch halbwegs verhältnismäßigen Einschränkungen.
Nicht alle wären vielleicht nötig gewesen, aber hinterher ist man immer schlauer.
Man hat auch auf die Wissenschaft gehört.
CH und AT haben ähnlich gehandelt und auch ihren guten Weg gefunden, wie ich finde.

Schweden zeigt, dass auch ohne verordnete Einschränkungen Probleme in der Wirtschaft auftreten und leider bekommen die dort die Zahlen nicht so gut in den Griff, auch wenn ich ihnen das gewünscht hätte. Aber auch hier wird man erst in Jahren umfassend sagen können, was richtig und was falsch war.

Das ganze (sorry) Geschwurbel hier um Demokratie wird spätestens bei den nächsten Wahlen verpuffen. Da wird nämlich die Bevölkerung an der Urne die wählen, denen sie vertraut und deren Handeln sie für richtig hält.
Soll doch jemand antreten, der sich klar mit zB Bolsonaro‘s Herangehensweise bei uns um Wählerstimmen bewirbt. Der würde bei uns zum Glück untergehen. Und wem das Wahlergebnis dann nicht passt der muss sich entweder damit arrangieren, dass unsere Bevölkerung das anders sieht oder kann ja z.B. nach Brasilien auswandern anstatt herumzujammern. Sorry an manche, ist nicht persönlich gemeint. Aber Demokratie ist die Herrschaft der Mehrheit der Bevölkerung und nicht nur die Durchsetzung persönlicher Interessen.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho » 26.06.2020 - 07:52

Sehenswerte Standortbestimmung zur Coronakrise:
https://youtu.be/3z0gnXgK8Do

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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von valdebagnes » 26.06.2020 - 10:02

Die Entwicklung in den USA zeigt mir das wir sicher nicht den schlechstesten Weg, bzw. die schlechstesten Entscheidungsträger in DE haben.
In einem Bericht (Tagesthemen oder heutejournal) gestern war eindrucksvoll die polarisierende Eigenschaft der Maskenfrage zwischen Trump und nicht Trump-Anhängern zu sehen.
Für die trumpgetreuen ist auch nur die Disskussion über das Maskentragen ein Angriff auf die Freiheit.
Und aktuell wird es in den Krankenhäusern dem Bericht nach wieder kritischer. Jetzt fehlt nur der der Satz von Trump: Würden wir weniger testen wären sicher nicht so viele in der Notaufnahme weil sie denken würden die Atemprobleme kämen nicht von Covid-19, sondern nur von einer normalen Lungenentzündung, die einen richtigen Amerikaner nicht umhauen kann. :nein:
Ich warte nur darauf, bis mal der Satz von Trump fällt: "Jeder Amerkaner hat das Recht in Freiheit zu sterben..." Und alle jubeln auf der Wahlparty dann mit ihren Fähnchen...
Würde mich nicht wundern.
Man sagt ja, jedes Volk hat seinen Vorsitzenden verdient.
Traurig...
“Man muss schon ein eigentümliches Verständnis von Freiheit und Coolness haben, um einen Platz auf der Intensivstation mit Hauptgewinn Erstickungstod attraktiv zu finden.“


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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von gfm49 » 26.06.2020 - 10:06

valdebagnes hat geschrieben:
26.06.2020 - 10:02
...Für die trumpgetreuen ist auch nur die Disskussion über das Maskentragen ein Angriff auf die Freiheit....
na ja, für manche hier auch.
Zuletzt geändert von maba04 am 26.06.2020 - 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat korrigiert.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Tyrolens » 26.06.2020 - 11:56

Trump würde diese Virus Erfahrung nicht schaden. Aber er hat nun mal das Glück der Dummen.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von valdebagnes » 26.06.2020 - 12:19

gfm49 hat geschrieben:
26.06.2020 - 10:06
valdebagnes hat geschrieben:
26.06.2020 - 10:02
...Für die trumpgetreuen ist auch nur die Disskussion über das Maskentragen ein Angriff auf die Freiheit....
na ja, für manche hier auch.
Hier schießen wir aber nur mit Worten.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Bergwanderer » 26.06.2020 - 14:31

Hier noch die Covid-19 Fälle der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner im Vergleich zum 01.04.2020:

https://twitter.com/MarkVornhusen/statu ... 77/photo/1
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von wetterstein » 26.06.2020 - 15:21

Neue Studie zu HCQ-AZ aus Marseille. Früher Behandlungsbeginn offenbar entscheidend:
:arrow:
Outcomes of 3,737 COVID-19 patients treated with hydroxychloroquine/azithromycin and other regimens in Marseille, France: A retrospective analysis

Conclusion
Although this is a retrospective analysis, results suggest that early diagnosis, early isolation and early treatment of COVID-19 patients, with at least 3 days of HCQ-AZ lead to a significantly better clinical outcome and a faster viral load reduction than other treatments.
https://www.sciencedirect.com/science/a ... 3920302817
Mit Google:
Ergebnisse von 3.737 COVID-19-Patienten, die in Marseille, Frankreich, mit Hydroxychloroquin / Azithromycin und anderen Therapien behandelt wurden: Eine retrospektive Analyse

Schlussfolgerung
Obwohl es sich um eine retrospektive Analyse handelt, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine frühzeitige Diagnose, frühzeitige Isolierung und frühzeitige Behandlung von COVID-19-Patienten mit Mindestens 3 Tage HCQ-AZ führen zu einem signifikant besseren klinischen Ergebnis und einer schnelleren Verringerung der Viruslast als bei anderen Behandlungen
.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Tyrolens » 26.06.2020 - 19:25

Hydroxychloroquine kannst du doch wegen der häufigen Nebenwirkungen vergessen.

Aus Genf gibt es eine sehr gute Studie zur IFR. Man kommt auf einen Wert von 0,6% für unter 65 jährige und auf einen von 5,6% für über 65 jährige.


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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Chlosterdörfler » 26.06.2020 - 20:24

Peru ist nach Brasilien das Land mit den meisten positiven Corona-Fällen in Südamerika. Doch in den Anden gibt es auffällig wenig Infektionen.
Eine Region in Lateinamerika scheint dem Virus gut zu trotzen: Die Menschen in den Anden erkranken deutlich seltener an Covid-19. In Peru, wo es nach Brasilien die meisten Infektionen des Subkontinents gibt, traten in Gegenden über 3000 Metern Höhe nur 10 Prozent der Fälle auf. Im Verwaltungsgebiet Loreto im Regenwald wurden etwa 8000 Infektionen und 321 Todesfälle gezählt, während es im hoch gelegenen Cusco - trotz 50 Prozent mehr Bevölkerung - nur 1500 Fälle und 13 Tote gab.

Noch ist unklar, warum die Andenbewohner dem Virus offenbar besser trotzen. Es könnte an ihrem Atemsystem liegen, das an das Leben in grosser Höhe mit wenig Sauerstoff angepasst ist, lautet eine Hypothese. Eine andere Hypothese versucht den leichteren Verlauf der Pandemie in den Anden mit der ultravioletten Strahlung zu erklären."Die ultraviolette Strahlung ist eindeutig höher in grösserer Höhe und das bedeutet, dass das Virus schlechter überleben kann", sagt der Lungenfacharzt Carlos Ibérico von der Sabogal-Klinik in Lima.
Corona-Infektionen nehmen ab 3000 Metern Höhe ab das gilt auch für die Himalya Region.
Innsbruck – Es schwang Anerkennung mit. „Zäh“ seien die Ischgler gewesen, merkte Studienleiterin Dorothee von Laer vom Institut für Virologie an der Med-Uni Innsbruck anerkennend an. Wo andernorts Krankenhausaufenthalte angestanden wären, hätte man viele Krankheiten im Paznaun daheim überstanden. Irgendwie belegen das auch die Zahlen. 42,4 Prozent der Bevölkerung im Wintersport-Hotspot dürften laut der Studie der Med-Uni eine Corona-Infektion gehabt haben. Sehr viele unbemerkt.

Trotzdem blieb die Anzahl der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle niedrig. Neun Ischgler mussten ins Krankenhaus, eine Frau auf die Intensivstation. Zwei Todesfälle gab es zu beklagen.
Quelle: https://www.tt.com/artikel/30738538/vie ... e-ischgler

Ischgel Höhe: 1’377 m

Es kann durchaus auch darunter Effekte auch auf das Atemsystem geben. Vor allem wenn sie in den Bergen oben sich stark Körperlich betätigen damit die Lungenfunktion trainieren. Somit auch mehr Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) für den Sauerstofftransport bilden.

Es hat einen reiz die Patienten nach ihren Wohnhöhe einzuteilen in Bezug Krankheitsverlauf. Vielleicht erschliessen sich daraus neue Erkenntnisse. Um bei neu angesteckten Personen eine bessere Prognose über den Krankheitsverlauf machen zu können.

Siehe auch diesen Beitrag vom 13.04.2020 : viewtopic.php?f=37&t=63277&p=5251777&hi ... r#p5251777


Auch Intressant Von Corona geheilt – aber nicht gesund: https://www.blick.ch/news/ausland/ute-u ... 56393.html

Aus denn Kommentare zu diesem Artikel.
Jan Meyer
15:25 Uhr
Von den im Artikel beschriebenen Symptomen müsste ich schon vor über 1 Jahr an Corona unerkannt erkrankt gewesen sein. Vermute daher, die Ursachen liegen anderswo u waren bereits vorhanden u erst durch Corona zum Ausbruch gekommen. Möglicherweise ist der Virus an sich selbst weniger gefährlich, sondern vielmehr Auslöser für verschiedene Krankheiten u nicht nur bei jenen, die bereits bekannt sind? Es scheint eine Reaktion auszulösen, welche Krankheiten auslöst oder bestehende beschleunigt.

Julian Blättler
14:34 Uhr
Es könnte auch das Chronische Erschöpfungssyndrom CFS sein bzw. die Myalgische Enzephalomyelitis. Eine Krankheit, die meist postviral entsteht. Oder sich bei bereits Betroffenen verschlimmert. Leider ist die Forschung noch nicht soweit, die genauen Mechanismen im Körper zu erklären und es gibt auch keine Tests und auch keine Medikamente. Und in der Schweiz werden Betroffene schnell in die Psycho-Ecke geschoben, weil man (noch) nichts nachweisen kann. Das muss sich jetzt erst recht ändern!
Zu Jan Meyer

Tauchte Sars-CoV-2 bereits im März 2019 in Barcelona auf?

Spanischen Forschern gelingt in alten Abwasserproben der Nachweis des neuen Corona-Virus. Die Studie muss aber noch von Kollegen begutachtet werden.

Link zur Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101 ... 20129627v1
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Widdi » 26.06.2020 - 22:26

Tat heute gut in Kitzbühel. Ausser in der Horngipfelbahn, (gilt aber für mich analog zum ÖPNV, wie jede andere Gondelbahn auch) nur 3 Personen mit Maske vor einer Reha-Klinik gesehen. In den Besuchten Hütten/Kneipen keine einzige Maske (auch nicht beim Kellner (allerdings ist der Bezirk Kitzbühel Coronafrei!). An der Tanke gabs halt noch die Plastebarriere, also AT dürfte jetzt so bei etwa 80% vom Normalbetrieb sein (Die Flughäfen noch lange ned. IBK ist wieder auf mit EINEM Inlandsflug, aber bloss nur bis 1. Juli, danach wirds mehr), wir in Bayern trotz insgesamt vergleichbarer Zahlen erst bei 50% Aber gut Bayern ist etwas näher an den Hotspots dran.
Wenn ich die Tage wieder bei uns ein Lokal aufsuche, werde ich wohl einen Kulturschock bekommen :wink:
Übrigens kein Beherbergungsverbot und Flugverbot für Gäste aus dem Kreis Gütersloh in AT, aber offenbar kommen bei der Reihentestung der Normalbürger (nicht Thönnies) nur wenige Fälle heraus. Da fragt man sich sind unsere Politiker vllt. etwas sehr panisch? Quelle: Radio Tirol heute früh.
Aber ich hoffe mal bei den Fleischmogulen passiert da mal was, weil bei Fairen Bedingungen für die Arbeiter. Ok man kann dann zwar nicht mehr ganz so groß schäffeln, spart sich aber dafür jede Menge Ärger. Aber für den Verbraucher würde das Fleisch dennoch nur wenige Cent teurer werden (so 10ct oder sowas hab ich mal irgendwo gelesen/gehört.) Also wem das zu viel Preissteigerung ist, der ist entweder arm dran oder zu knausrig!

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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pilatus » 27.06.2020 - 00:18

Naja wer sich in unseren Breitengraden keine 10 Cent mehr für Fleisch leisten kann, der sollte einfach keines essen (defakto ist das sowieso niemand). Hätte auch nichts dagegen, wenn alles ausser Bio verboten würde. Dann würde ich vielleicht etwas weniger Fleisch essen, aber - neben dem besseren Tierwohl - wären wir auch viele andere Probleme los (Überdüngung, Antibiotika-Resistenzen, etc.)

Der Trend sind ja im Moment nicht gerade super toll aus, hat nur erstaunlich lange dauert bis es so weit war... Ich hoffe nur der Lockdown wird dieses Jahr nicht zum zweiten Mal an dem Tag verhängt, an dem ich in die Ferien fahren will. Das würde meine Lebensqualität wesentlich mehr einschränken als im öffentlichen Raum eine Maske zu tragen... :rolleyes:
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Widdi » 27.06.2020 - 00:59

Wundert mich eh woher der Anstieg kommt. Großdemos?@Pilatus Verschleppte Fälle aus der Lombardei? (müsste ja recht nah sein bei euch, vor allem zum Tessin) Oder Ausbrüche wie in Schlachthöfen hierzulande (D) Die Reisefreiheit kanns fast ned sein, dann müsste es hier ja auch wieder steigen (ausserhalb der Hotspots) Ich wüsste nicht, dass BW und Bayern schlechter als die Schweiz und Österreich bei den Neuinfektionen stehen. IN D ists eh intressant, 2 Kreise gehen durch die Decke, insgesamt tut sich nicht viel bei den Infektionen.

Oder macht ihr da Massentestungen in bestimmten Bereichen (CH)? Ich hoffe mal, dass das nur ein einzelnes Aufflammen von Hotspots ist wie hierzulande und im Salzburgischen war auch was (der Cluster sind so 15-20 Leute, deutlich weniger als die 1553! beim Fleischbaron Tönnies). Damit aber :hallo: und Gute Nacht (schon wieder 1:00 durch 8O )

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PS: Einen Zweiten Lockdown braucht keiner, der Erste hat schon genug Schaden angerichtet, und den haben wir schon (D), aber nur sehr lokal und entsprechend schmeckt das den meisten Bürgern aus den beiden Betroffenen Kreisen nicht, absolut verständlich. Wenn man aus einem der "verseuchten" Kreise kommt wird einem schon mal das Auto zerkratzt, dann dürfens auch ned in Hotels (BY, BW und Niedersachsen oder noch mehr) (alles aus Zeitungsblogs erfahren)
Also denen wird obwohl die meisten nix dafür können die Hölle heiß gemacht. Treibt immer seltsamere Blüten dieser Coronaschwachsinn!
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von ski-chrigel » 27.06.2020 - 06:21

Das ist natürlich grober Unfung, was der Tagesanzeiger und Pilatus da machen! Schon mal die y-Achse angeschaut?
Pilatus hat geschrieben:
27.06.2020 - 00:18
Der Trend sind ja im Moment nicht gerade super toll aus, hat nur erstaunlich lange dauert bis es so weit war...
8C334448-5956-4431-A9A0-4AB4721902C8.jpeg
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Korrekt dargestellt sieht das so aus (Watson):
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988C4D5D-F198-473E-9E6D-0D5FE8325B35.jpeg (113.94 KiB) 536 mal betrachtet
Es ist völlig klar, dass die Zahlen leicht steigen und ich wunderte mich auch, dass dies nicht schon viel früher passierte, aber einfach ein bisschen die Verhältnissmässigkeit im Auge behalten. Dass trotz Clubs, Demos, vollem ÖV und generell völlig normalisiertem Leben die Zahlen noch immer so tief sind (jetzt haben wir gerade mal drei Tage über 40 Neuinfektionen (SA 26, SO 35, MO 18, DI 22, MI 44, DO 52, FR 56), vorher waren es wochenlang zwischen 3 und 37), ist eigentlich eher ein nach wie vor positives Zeichen. Solche mit exponentiell versehener y-Achse optisch derart übel verfälschte Grafiken zu publizieren, ist Panikmache pur.

Der Sinn des Lockdowns war, das scheinen die Alarmisten vergessen zu haben, unser Gesundheitssystem nicht an die Überlastungsgrenze kommen zu lassen. Davon waren wir immer weit entfernt und jetzt meilenweit.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Julian96 » 27.06.2020 - 07:32

Pilatus hat geschrieben:
27.06.2020 - 00:18
...Hätte auch nichts dagegen, wenn alles ausser Bio verboten würde. Dann würde ich vielleicht etwas weniger Fleisch essen, aber - neben dem besseren Tierwohl - wären wir auch viele andere Probleme los (Überdüngung, Antibiotika-Resistenzen, etc.)...
Da kann ich mal wieder nur den Kopf schütteln :nein: . Wie wenn Überdüngung etwas mit Bio oder nicht Bio zu tun hätte. Überdüngung ist einfach eine Folge der intensiven Landwirtschaft, völlig egal wie die Fläche bewirtschaftet wird, überflüssiger Stickstoff wird immer ausgewaschen. Mineralischer Dünger wird von vielen wie ein Gift betrachtet, dabei ist es einfach ein Konzentrat natürlicher Nährstoffe, der Fehler liegt einfach in der Anwendung.

Und das Bio soviel gesünder sein soll bezweifle ich auch. Wers glaubt kanns kaufen, aber für mich steckt hinter Bio einfach der größte Markt Hype der letzten Jahre, der wie alles andere auch von allen großen Ketten benutzt wird um wieder das Maximum rauszuholen. Es gibt neben Medikamenten vermutlich nur wenig, was so streng kontrolliert wird wie Spritzmittel. Meine Angst davor ist in etwa so groß wie die wenn ich einen Hustensaft nehme, Nasenspray benutze etc. Drum spritz ich sogar die Tomaten im Garten, die Wahrscheinlichkeit durch einen natürlichen Pilz an der Tomate krank zu werden ist wahrscheinlich mit Spritzmitteln auf einem Level :lol:

Ich sehs einfach realistisch, wie unsere Welt funktioniert und wie viele wir sind. Corona hat z.B. anhand der Spargelernte wunderbar gezeigt, was wir für Probleme bekommen wenn die billigen Arbeitskräfte fehlen. Für nur Bio haben wir die Arbeitskräfte niemals. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ging dem einfach völlig entgegen, die meisten die wir heute für eine komplett biologische Landwirtschaft bräuchten sitzen nunmal im Büro und ermöglichen neue Technologien und Fortschritt in anderen Branchen.

Nachhaltigkeit und Bio sind zwei völlig unterschiedliche paar Stiefel. Nachhaltigkeit ist essentiell für einen funktionierenden Planeten, Bio ist für mich eine Marktmasche, ein Produkt das beworben wird. Man kann auch konventionell arbeiten und muss es nicht auf die Spitze treiben. Das ist doch das zentrale Problem, das alles auf die Spitze getrieben wird. Wir tun dem Planeten mehr an als er verträgt, wir düngen und spritzen viel mehr als nötig zerstören den Boden etc. weil wir immer mehr wollen. Das macht Bio aber kein Stück besser...es geht nur um maximalen Profit (ich spreche nicht von allen, aber von vielen)
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