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Schwere Seilbahnunglücke.

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Michael Meier
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Schwere Seilbahnunglücke.

Beitrag von Michael Meier » 16.11.2003 - 16:22

Hab mal was zusammen getragen.

15. August 1960: Vier Tote beim Absturz einer Kabine zwischen Castella Mare di Stabia und dem Monte Faito bei Neapel in Italien.

29. August 1961: Eine Militärmaschine durchtrennt im Tiefflug das Zugseil einer Kabinenbahn an der Aiguille du Midi im Mont-Blanc-Massiv: Sechs Tote.

25. Dezember 1965: Beim brüsken Stopp einer Gondel wegen Stromausfalls bricht eine Außenwand der Seilbahn am Puy de Sancy in Mittelfrankreich. 17 Menschen stürzen in die Tiefe, sieben davon kommen ums Leben.

9. Juli 1966: Durch den Kabelbruch einer Kabinenbahn an der Aiguille du Midi im Mont-Blanc-Massiv stürzen drei Gondeln ab: Vier Tote.

6. Dezember 1970: Fünf Tote beim Absturz einer Gondel nahe Meran in Südtirol.

13. Juli 1972: 13 Tote beim Absturz einer Kabine in Betten-Bettmeralp in der Schweiz.

26. Oktober 1972: Bei einer Testfahrt in Les Deux-Alpes in Frankreich stoßen zwei Kabinen zusammen: Neun Tote.

10. März 1976: Im italienischen Dolomitenort Cavalese stürzt eine Kabine nach einem Seilbruch ab: 42 Tote.

29. Januar 1983: Eine Kabine stürzt zwischen Singapur und der Insel Sentosa ins Meer: Acht Tote.

13. Februar 1983: Beim Zusammenstoß zweier Kabinen im italienischen Aostatal kommen elf Menschen ums Leben.

1. März 1987: Sechs Tote bei Luz-Ardiden in den französischen Pyrenäen beim Absturz mehrerer Liftsessel.

13. Januar 1989: Bei Testfahrten der französischen Seilbahn Vaujany bei Val d'Isere sterben acht Menschen.

1. Juni 1990: 15 Tote nach Kabelbruch in Tiflis in Georgien.

29. Januar 1992: Vier Tote bei Unfall einer Sesselbahn im österreichischen Nassfeld.

3. Februar 1998: Als ein US-Militärflugzeug im Tiefflug das Kabel einer Seilbahn in Cavalese in den Dolomiten kappt, kommen 20 Menschen ums Leben.

1.Juli 1999: 20 Tote durch den Absturz einer nichtöffentlichen Seilbahn am Bure-Observatorium in den französischen Alpen.

11. November 2000: Beim Brand der Gletscherbahn auf das österreichische Kitzsteinhorn sterben vermutlich 170 Menschen.


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Beitrag von skikoenig » 16.11.2003 - 17:23

In Frankreich ist doch mal eine Bergstation mit samt Beton aus der Verankerung (aus dem Boden) gekommen! Weiss nicht mehr wann das war!?! Oder ist es dieses unglück:
13. Januar 1989: Bei Testfahrten der französischen Seilbahn Vaujany bei Val d'Isere sterben acht Menschen.
:?: :?:

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starli
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Beitrag von starli » 16.11.2003 - 18:03

Interessant, daß es einige Bahnen / Ortschaften gibt, die in deiner Liste mehr als 1x auftreten.

Was ich nicht ganz verstehe, wie können 2 Kabinen zusammenstoßen? PBs? EUBs? Zu starker Wind? Aber da kann man doch aufpassen bzw. wird die Bahn doch automatisch abgeschaltet ?!
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Beitrag von Emilius3557 » 16.11.2003 - 18:06

Vaujany ist bei Alpe d´Huez und nicht bei Val d´Isère.

philippe
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les deux alpes

Beitrag von philippe » 16.11.2003 - 18:11

beim zusammenstoss 1972 in les deux alpes, waren es zwei selbstfahrerkabinen. also jede kabine hatte einen eigenen antrieb. der seilbahnführer sitzte oben auf einem hocker und bediente die bahn.
(aus erzählungen von meinem grossvater der dort jeweils in den ferien weilte und das unglück erlebte). weiss jemandmehr zu dem unglück und der bahn?

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Beitrag von Alpenkoenig » 16.11.2003 - 18:23

29. Januar 1992: Vier Tote bei Unfall einer Sesselbahn im österreichischen Nassfeld.
Was war da genau passiert?

In Großarl ist 80 od. 81 die neue Harbach DSB aus dem Seil gesprungen, mit einem Todesopfer (?) und ein paar Schwerverletzten.

Trotzdem halte ich Seilbahnen für sehr sichere Verkehrsmittel, angesichts der vielen Betriebsstunden und wenigen Unfällen.

Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier » 16.11.2003 - 18:26



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Beitrag von Wiede » 16.11.2003 - 18:30

starli hat geschrieben:Interessant, daß es einige Bahnen / Ortschaften gibt, die in deiner Liste mehr als 1x auftreten.
Stimmt.
- Cavalese / Italien
- Les deux Alpes / Frankreich
- Aiguille du Midi / Frankreich

Es ist schon Wahnsinn, wie sicher(!) die Seilbahnen ansich sind. Wenn man überlegt wieviel Menschen jährlich damit fahren und was in Relation dazu bisher nur passiert ist, dann sieht man sehr deutlich, dass die Chance so ziemlich bei 0 liegt, dass einem in einer Seilbahn was passiert.

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Beitrag von Petzi » 17.11.2003 - 14:25

Hallo Michi

Welche Gondel ist denn da am 6. Dezember 1970 nahe Meran abgestürzt?
Und zu Kaprun: übrigens die offizielle Opferbilanz der GBK 2 waren 155 Tote, damit das grösste Seilbahnunglück der Geschichte.
Weitere Unglücke: so um 1963: Damals fuhr eine Gondel der neu sanierten PKB ungebremst in die Bergstation, es gab damals glaube ich sogar einen Toten und viele Verletzte.
Ebenfalls 1963 stürzte eine Gondel der Silvrettabahn nach einem Tragseilüberschlag bei den Abnahmefahrten der Seilbahn ab. Der Bedienstete überlebte schwer verletzt.
Um 1995 stürzte eine Gondel der Mutterer Alm Bahn ab, nachdem beide Klemmapparate sich während der Fahrt lösten; die Gondel rollte talwärts auf die nächste Gondel auf und stürzte ab (gottseidank keine Verletzten)
Um 1994 brannte die Rofanseilbahn Talstation ab und die Anlage wurde neu aufgebaut
Und schliesslich am 6. Februar 2003 ereilte die Tiroler Zugspitzbahn das selbe Unglück.
Ich werde mal weiter schauen, ob in meiner Salzburger Heimat auch ähnliche Unfälle waren.

Grüsse

Petzi

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Beitrag von Dresdner » 17.11.2003 - 14:44

Die Liste kann noch durch das Unglück bei der Nebelhornbahn vom 6.7.2000 ergänzt werden. Bei der Einfahrt prallte eine vollbesetzte Kabine ungebremst in die Mittelstation. Resultat: 23 Verletzte. Ursache war angeblich die Überbrückung des Einfahrprogramms zu "Messzwecken". Schuld war angeblich keiner - wie in Deutschland üblich. Man hat auch nie wieder etwas von der Sache gehört, genau wie beim Unfall der BZB-ZRB (Liebeskummer des Bahnbediensteten wurde als Unfallursache genannt).
Klappern schadet in diesen Fällen halt dem Geschäft...
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Seilbahnunglücke

Beitrag von schifreak » 19.11.2003 - 18:39

Vor einigen Jahren is ne Gondel der Brandstadlbahn in Scheffau abgstürzt, ich kann mich noch erinnern, als n ganzes Wochenende nur die DSB fuhr
Und in Jerzens glaub ich wars, is ne Kabiene abgestürzt, da der Mechanist einen Defekt ignorierte ( d. H. die Bahn schaltete ab, und der Mechanist schaltete wieder an und hatte nicht bemerkt, daß die Gondel nich richtig angeklemmt war )
Im Übrigen, der erste Absturz in Cavalese war menschliches Versagen, da der Maschinist die Bahn statt automatischen Betrieb auf Handbetrieb umstellte, und so nicht bemerkte daß das Zug das Tragseil überschlug
In Hintertux gabs mal nen Unfall, da is der Gletscher mit den Stützen des Sesselliftes ``davongelaufen``
Weiß das ganze nur noch ganz entfernt aus Erzählungen oder Berichte die ich leider heut nicht mehr finde---
Noch was, bei der Tiroler Zugspitzbahn ( der alten kurzen vom Gipfel zum Kamm ) da wollte mal der Maschinist am Tragseil hantelnder weise runter- kam aber nur bis zur Stütze, dann is er abgestürzt ( kann man nur sagen selbst schuld- wieso fährt er nich ? - vermutlich war da Alkohol im Spiel ))
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Beitrag von GMD » 20.11.2003 - 14:12

^^Mit dieser Geschichte habe ich Mühe. Die Tragseile sind doch eingefettet, da kann man sich doch gar nicht festhalten.
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Tragseil...

Beitrag von schifreak » 20.11.2003 - 22:03

ich weiß a net wieso man sowas macht, hab da so ne entfernte Erinnerung, daß die da irgendwie gebechert ham, und dann passiert sowas- vielleicht find ich das Buch nochmal und dann schaun mer mal wies wirklich war...
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Re: Seilbahnunglücke

Beitrag von Wiede » 20.11.2003 - 22:43

schifreak hat geschrieben: Und in Jerzens glaub ich wars, is ne Kabiene abgestürzt, da der Mechanist einen Defekt ignorierte ( d. H. die Bahn schaltete ab, und der Mechanist schaltete wieder an und hatte nicht bemerkt, daß die Gondel nich richtig angeklemmt war )
Daran kann ich mich auch noch erinnern. Der Depp hat ohne zu kontrollieren -wiso die Bahn einen Notstopp gemacht hat- einfach wieder eingschalten...
Sowas ähnliches war doch auch mal im Skigebiet Christlum am Achensee... Da hat doch eine Kabine nicht richtig geklemmt und ist dann auf die nächste darunter draufgekracht - oder täusche ich mich da?

Das Unglück vor ca. 10-15Jahren am Naßfeld wurde glaub schon erwähnt - oder?
Damals sind glaub 4Kroaten um`s Leben gekommen, als die Sessel mit dem Seil zusammen abgestürzt sind.

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Unglücke

Beitrag von schifreak » 21.11.2003 - 07:20

also in Christlum gibts keine Kabienen nur Bubble SBs- aber da kann ich mich an kein Unglück erinnern
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Beitrag von kaldini » 21.11.2003 - 08:37

Ich glaube das war in Pertisau an der 15-GUB Karwendelbahn. War damals wohl da und wollte mit der Bahn fahren - die lief aber nicht. Sind dann auf den Rofan gefahren.

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Beitrag von miki » 21.11.2003 - 14:31

Das Unglück vor ca. 10-15Jahren am Naßfeld wurde glaub schon erwähnt - oder?
Damals sind glaub 4Kroaten um`s Leben gekommen, als die Sessel mit dem Seil zusammen abgestürzt sind.
Zwei kleine Korrekturen:
- es waren 4 Slowenen, keine Kroaten (Nassfeld ist bei Slowenen, Kroaten und Italienern gleichermasen beliebt, deutschsprachige Skifahrer sind dort manchmal schon in Minderheit)
- wenn ich mich richtig erinnere sind die Sessel mit dem Seil eigentlich nicht abgestürzt, das Seil entgleiste an einer Niederhaltestütze und die Leute wurden aus den Sesseln regelrecht hinaufkatapultiert! Interessantes technisches Detail am Rand: alle die unten auf der Piste 'landeten' sind zwar mit mehr oder weniger schweren Verletzungen, aber immerhin mit dem Leben davongekommen. Leider kreuzt die 4KSB gerade in diesem Bereich den alten 3er SCHL und alle 4 toten sind durch den Sturz auf den Schlepper (Seil, Stütze) ums Leben gekommen :( ...

Das Thema hatten wir mit Michi schon einmal kurz im Rateforum, http://www.ski-world.net/forum/viewtopic.php?t=3358

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Beitrag von Michael Meier » 21.11.2003 - 20:44

Noch was Interessantes!! http://www.sfdrs.ch/content/news/tagess ... d=20000606
Unter Seilbahnunglück Riederalp Prozessbegin. :idea:

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Beitrag von Wiede » 21.11.2003 - 20:51

miki hat geschrieben:
Das Unglück vor ca. 10-15Jahren am Naßfeld wurde glaub schon erwähnt - oder?
Damals sind glaub 4Kroaten um`s Leben gekommen, als die Sessel mit dem Seil zusammen abgestürzt sind.
Zwei kleine Korrekturen:
- es waren 4 Slowenen, keine Kroaten (Nassfeld ist bei Slowenen, Kroaten und Italienern gleichermasen beliebt, deutschsprachige Skifahrer sind dort manchmal schon in Minderheit)
- wenn ich mich richtig erinnere sind die Sessel mit dem Seil eigentlich nicht abgestürzt, das Seil entgleiste an einer Niederhaltestütze und die Leute wurden aus den Sesseln regelrecht hinaufkatapultiert! Interessantes technisches Detail am Rand: alle die unten auf der Piste 'landeten' sind zwar mit mehr oder weniger schweren Verletzungen, aber immerhin mit dem Leben davongekommen. Leider kreuzt die 4KSB gerade in diesem Bereich den alten 3er SCHL und alle 4 toten sind durch den Sturz auf den Schlepper (Seil, Stütze) ums Leben gekommen :( ...

Das Thema hatten wir mit Michi schon einmal kurz im Rateforum, http://www.ski-world.net/forum/viewtopic.php?t=3358
Danke Miki!
Du kannst Dich aber noch gut daran erinnern - vorallem im Vergleich zu mir.
Muß mir das jetzt zu denken geben? :roll: :wink:


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Beitrag von Wiede » 21.11.2003 - 20:58

@kaldini

Stimmt - ich meinte auch Pertisau! Hab mich vertan. Christlum ist ja an der Seite am Achensee, wenn man von Bayern her kommt. Ich meinte schon die Bahn bei Pertisau, welche man ja gut sehen kann wenn man von Bayern her am Achensee vorbei fährt.
Zuletzt geändert von Wiede am 21.11.2003 - 21:04, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von kaldini » 21.11.2003 - 21:00

@wiede: Pertisau liegt am Achensee!

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Beitrag von Wiede » 21.11.2003 - 21:04

kaldini hat geschrieben:@wiede: Pertisau liegt am Achensee!
Habs doch schon editiert :wink:

Du bist zu schnell für mich :roll: :wink:

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Beitrag von Dresdner » 23.11.2003 - 17:16

Ausführliche Berichte und eine Bildergalerie zum Kaprun-Unglück sind zu finden unter:
http://dokumentation.bahnaktuell.net/Ka ... sicht.html
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Re: les deux alpes

Beitrag von Gast » 24.11.2003 - 15:54

philippe hat geschrieben:beim zusammenstoss 1972 in les deux alpes, waren es zwei selbstfahrerkabinen. also jede kabine hatte einen eigenen antrieb. der seilbahnführer sitzte oben auf einem hocker und bediente die bahn.
(aus erzählungen von meinem grossvater der dort jeweils in den ferien weilte und das unglück erlebte). weiss jemandmehr zu dem unglück und der bahn?
Siehe Welt-Seilbahn-Geschichte Teil 1 und 2(Steidl Verlag)

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Beitrag von silu » 22.02.2004 - 20:21

In Scuol, passierte um 1978 ein Unfall mit einem Todesopfer. Schnell zur Ausgangslage: 1955 wurde eine 2 EUB in Scuol zur Motta Naluns gebaut, welche 1972 durch eine paralelle 4 EUB ergänzt wurde. Die alte 2 EUB lief nur noch bei Grossandrang.

Um 1978 passierte Bei dieser uralten 2EUB von 1955 in der Talstation eine Fehlkupplung. Die Bahn stoppte. Da aber an diesem Tag ein einormer Grossandrang war, liess ein Angestellter die Bahn ohne zu überlegen wieder an. Auf dem unteren, flachen Teilstück verlief alles gut, jedoch nach der Niederhalte Stütze zum Steilhang stürzte die Gondel ab. Billanz: 1 Todesopfer. Dieser Unfall bedeutete das Ende dieser 2EUB, sie wurde sofort im Jahre 1979 durch eine vollautomatische 4EUB von Habegger ersetzt. Im Klartext: Heute besitzt Scuol zwei paralelle 4EUB aus den Jahren 1972 und 1979.

Ein sehr Änlicher Unfall passierte um 1985 bei der Alten 2KSB von Grindelwald auf die First (Von Roll, 1947): Wegen einer Fehlkupplung und Fehlverhaltens des Personals stürze kurz vor der Bergstation First ein Sessel ab. 1 Todesopfer.


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