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Schwere Seilbahnunglücke.

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Migi
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Beitrag von Migi » 05.03.2004 - 20:03

Von welchen Bahnen wollt ihr eigentlich genau Bilder? 6EUB Verbier - Ruinettes?
http://www.bergbahnen.org - Die Seilbahnwebsite


Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier » 05.03.2004 - 20:06

Medran2

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Höllandische Mil
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Beitrag von Höllandische Mil » 06.03.2004 - 12:49

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Migi
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Beitrag von Migi » 09.03.2004 - 19:34

Und welche ist Medran2? Hab doch keine Ahnung *g*.
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Tinel
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Beitrag von Tinel » 09.03.2004 - 19:36

Die mit CWA Omega2, Giovanolaklemmen und Städelitechnik 8) !

Gast I
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Beitrag von Gast I » 12.03.2004 - 09:03

Hat es je schon Unfälle gegeben, weil sich die Klemmen (fixe oder kuppelbare) geöffnet haben ?

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Migi
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Beitrag von Migi » 12.03.2004 - 12:40

Meinsts diese da, die links?

Bild
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Tinel
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Beitrag von Tinel » 12.03.2004 - 12:41

Ja Migi, genau die.

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Beitrag von trincerone » 12.03.2004 - 15:13

Das mit den durchtrennte Seilen an der Aiguille du Midi war meines Erachtens nicht die Seilbahn gleichen Namens sondern die GUB Vallée Blanche, oder?

Ansonsten ist mal von einem Tiefflieger das Seil der Lagazuoi Bahn durchtrenn worden - die war aber nicht in Betrieb (muss so Mitte der 80er gewesen sein). Damals gab es enorm viel Flugbetrieb in den Dolomiten (viel mehr als heute). Es gab damals viele Diskussionen, weil es ja nur Glück war, dass die Bahn gerade nicht lief (war glaub ich im November oder so).

15 Jahre später in Cavalese war's dann ja ernster.


Außerdem weiß ich, dass die sich an der Marmolada früher immer gegenseitig die Stützen gesprengt haben, allerdings nachts!

Es gab jetzt die Tage gerade ein Unglück in Serre Chevalier - war vielleicht vor 2 Monaten oder so - auf der gleichen Bahn hatte es schon fürher schwere Unfäle gegeben, ich weiß aber die Details nicht, weil's ein sehr langer Thread war und ich nicht alles gelesen hab. Stand auf skipass.

Ansonsten gab's soch Ende der 70er noch ein schweres Unglück in Squaw Valley an der PB.

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Drickes
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Unglück in Latsch - Tarscher Alm

Beitrag von Drickes » 04.03.2006 - 14:26

Weiß jemand von euch wer der Hersteller der (sehr) langen Zubringer-DSB ins Skigebiet Latsch - Tarscher Alm (Südtirol) ist und ob es dort mal einen Unfall gegeben hat. Bin lange in den Vinschgau in Urlaub gefahren. Dort wurde mir mal erzählt, dass der Lift stehen geblieben wäre und die Bremsen versagt hätten. Daraufhin wäre er schnell rückwärts gelaufen und hätte in der Talstation einige Todesopfer gefordert. Dann soll das Seil "herausgesprungen" sein und so den Lift gebremst haben.

Weiß jemand von euch ob das so stimmt? Soll in den 80ern gewesen sein.

:?: :?: :?:

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F. Feser
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Beitrag von F. Feser » 04.03.2006 - 18:01

tarscher alm sektion eins und zwei sind beide doppelmayr anlagen. von einem unfall ist mir nichts bekannt

grüße,
flo
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Seilbahnunglück Lagazoi 1986

Beitrag von Christoph Lütz » 05.03.2006 - 13:51

Habe einen alten Zeitungsartikel aus der "Dolomiten" herausgesucht. Als der Flieger das Zugseil der Bahn durchtrennte, war diese schon in Betrieb, das muss so im Juli oder August 1986 gewesen sein, weiss nicht mehr so ganz genau. Passiert war nicht viel, weil es früh morgens war und der Parkplatz noch nicht so voll war, als das Seil runterschlug. Außerdem entgleisten die Kabinen im Gegensatz zum Unglück in Cavalese nicht vom Tragseil, und die Tragseilbremsen funktionierten einwandfrei.

Zm Verhängnis wurde den Dolomitenseilbahnen, dass es sich um Anlagen mit nur einem Tragseil je Fahrbahn handelte. Wegen der fehlenden Seilreiter sind Zug und Tragseil sehr weit auseinander. Das wurde entweder von den Piloten der Flugzeuge nicht bedacht, oder sie flogen mit Absicht zwischen beiden Seilen hindurch.
Ich würde mal die Prognose behaupten, eine die Berührung einer Fahrbahn einer Doppeltragseilbahn bestehend aus zwei Tragseilen und einem Zugseil hätte den Vogel sofort runtergeholt.

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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand » 05.03.2006 - 17:12

Wer Unglücke weiß kann diese hier ins Wiki eintragen:
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Re: Unglück in Latsch - Tarscher Alm

Beitrag von Bumps » 06.03.2006 - 12:09

Drickes hat geschrieben:Weiß jemand von euch wer der Hersteller der (sehr) langen Zubringer-DSB ins Skigebiet Latsch - Tarscher Alm (Südtirol) ist und ob es dort mal einen Unfall gegeben hat. Bin lange in den Vinschgau in Urlaub gefahren. Dort wurde mir mal erzählt, dass der Lift stehen geblieben wäre und die Bremsen versagt hätten. Daraufhin wäre er schnell rückwärts gelaufen und hätte in der Talstation einige Todesopfer gefordert. Dann soll das Seil "herausgesprungen" sein und so den Lift gebremst haben.

Weiß jemand von euch ob das so stimmt? Soll in den 80ern gewesen sein.

:?: :?: :?:
Diesen Unfall mit einer schnell rückwärts "fahrenden" Sesselbahn gab es tatsächlich in den 80igern, erinnere mich allerdings nur noch, dass es in Italien war und tatsächlich passiert ist, mit Toten und ettlichen Verletzten, an Details erinnere ich mich nicht mehr...
Schöne Pisten sind GELB!

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Unfall Sesselbahn

Beitrag von Drickes » 06.03.2006 - 17:01

Hallo Bumps,
es ist schon unglaublich, dass man im Internet darüber nichts findet. Von der Dimension her sollte der Unfall ja schon hier irgendwie gelistet sein. Aber sicher wurde da so eine Art "aktives Vergessen" praktiziert, damit keiner Angst hat in Italien einen Sessellift zu betreten! ;-)

Ich versuche mal etwas herauszubekommen....

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Beitrag von F. Feser » 12.03.2006 - 13:14

Infos zu diesem ja so riesigen Skandalösen und vertuschten Unglück (welches übrigens auf menschliches Versagen zurückzuführen war!)
:evil:
:

aus "Weltseilbahngeschichte 2":
[...]Die italienische Aufsichtsbehörde strich auf Grund eines bremsversagens bei einer Doppelsesselbahn in Latsch/Südtirol mit zwei (!!!!!!!) Toten 1981 die Forderung auf eine zusätzliche hydraulische Bremse, die promt nicht ansprach, weil die Flüssigkeit infolge ständigem Ruhezustand eingedickt war. Unzulängliche, d.h. wasserhaltige Hydrauliskflüssigkeit führte in einer generalüberholten in Sklarska Poreba (Schreiberhau) im polnischen Erzgebirge wieder aufgebauten Doppelsesselbahn zu einer programmwidrigen Rückwärtsfahrt und 18 Verletzten (wobei das Gerichtsverfahren bis heute noch nicht entschieden ist). [...]

Wie gesagt, nur einige wenige Informationen
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Beitrag von TITLIS » 12.03.2006 - 13:19

Pendolino hat geschrieben:Die Liste kann noch durch das Unglück bei der Nebelhornbahn vom 6.7.2000 ergänzt werden. Bei der Einfahrt prallte eine vollbesetzte Kabine ungebremst in die Mittelstation. Resultat: 23 Verletzte. Ursache war angeblich die Überbrückung des Einfahrprogramms zu "Messzwecken". Schuld war angeblich keiner - wie in Deutschland üblich. Man hat auch nie wieder etwas von der Sache gehört, genau wie beim Unfall der BZB-ZRB (Liebeskummer des Bahnbediensteten wurde als Unfallursache genannt).
Klappern schadet in diesen Fällen halt dem Geschäft...
Pendolino
und glaube auch im 2000 war ein Unglück bei der PB Dallenwil-Niderrickenbach zwar keine verletzte aber die Kabine war schrott
Besucht meine eigene TITLIS-Homepage!
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Drickes
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Beitrag von Drickes » 12.03.2006 - 14:01

Infos zu diesem ja so riesigen Skandalösen und vertuschten Unglück (welches übrigens auf menschliches Versagen zurückzuführen war!)
Sorry, "Dimension" klingt vielleicht etwas zu heftig. Aber trotzdem ist es mit 2 Toten (und sicherlich einigen Verletzten) schon als schweres Unglück zu bezeichenen, insbesondere in Hinblick auf den Grund des Unfalls.

Danke für die Recherche!

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tEns0r
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Beitrag von tEns0r » 12.03.2006 - 19:03

also ich hab herausgefunden die wahrscheinlichkeit bei einem Seilbahnunglück dabei zu sein beträgt c.a. 0,0006 % das entspricht der wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden ......

ich hab was von einem unglück auf dem stubauer gletscher gehört wobei eine leere Gondel abgestürzt is

hier ein bild von der Mont Dore bahn wo 1965 100 meter vor der station die wand weggebrochen war in

Bild
_____________________________________________________________

French cable car crash kills 20

Everyone aboard the cable car was killed


Major worldwide cable car accidents since 1976

GRENOBLE, France -- A cable car plummeted to the ground in the French Alps early Thursday, killing all 20 people on board, local officials said.

Earlier reports indicated 21 people died.

The cause of the crash, which occurred at 7:30 a.m. as the cable car was taking staff members of an observatory to the top of the 2,700-meter (8,900-foot) Pic de Bure mountain, was not immediately known.

The regional prefect, Remi Caron, said the car detached itself from the cable, but the cable did not snap, as had been previously reported.

Most of the victims were reported to be employees of the observatory, which is run by French, German and Spanish scientists. The cable car was used only for the observatory and no tourists were believed to be on board.

The cable car fell 80 meters (260 feet), in the resort town of Saint-Etienne-en-Devoluy, south of Grenoble.

"The cable car fell. We don't know why. These are working people and they are dead," the resort's mayor, Jean-Marie Bernard, told Radio France-Info.


The crash occurred at a resort in the French Alps
A spokesman in the prefect's office said 10 staff members of a public works company, five scientists from the IRAM astronomical institute and telephone company employees from Marseille were among the victims.

All the bodies were recovered Thursday morning, officials at the prefect's office confirmed.

An official investigation has begun into the cause of the accident, France's worst cable car disaster in more than 30 years.

The chief representative of the cable car union said the cable car was built in the 1980s and had recently passed a safety inspection. "It was in perfect working order," Charles Simiand said.

Simiand said the system consisted of one cable car with room for 20 passengers and another smaller one used to transport equipment.

Scientists from all over the world are known to visit the observatory, which is used virtually year round.

IRAM, the Institut de Radio-Astronomie Millimetrique, has set up six large antennas on top of the mountain to monitor stellar activity.

The crash occurred near the site of a 1976 accident on the same gondola lift, blamed on operator error, which killed 42 people.

Bild

Bild

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PORDENONE, Italy (CNN) -- The lawyer representing a U.S. Marine officer being investigated in a cable car accident was beaten to death outside her office in what appears to be an unrelated case.

Police said a man believed to have used a hammer wrapped in newspaper in a daylight attack was in custody in the northeastern town of Pordenone. RAI state television reported that the victim, 43-year-old Francesca Trombino, represented the suspect's wife in a divorce.

Police Chief Raffaele Daniele said there was no indication that the attack had anything to do with the February 3 incident in which a Marine jet severed cables supporting a cable car and 20 people were killed.

Trombino was the attorney for Lt. Col. Richard Muegge, leader of the squadron of Marine jets stationed Aviano in northeastern Italy.

U.S. military and Italian prosecutors are both investigating why the EA-6B Prowler surveillance plane was flying low enough on a training run near Cavalese in the Italian Alps to slash the wires.

The Marines have acknowledged that the plane was flying too low. All four crewmen -- none of whom were hurt-- are being investigated, and a local prosecutor has also listed Muegge as the subject of another investigation.

More details of the disaster emerged Friday.

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The owner and director of a funicular in Yerevan went on trial on Thursday, accused of “criminal self-confidence” which prosecutors say led to a cable car crash that killed five people last April.

Grigor Janian is the only person prosecuted in connection with the most deadly accident in the history of the cable railway. The charges leveled against him carry between four and ten years in prison.

One of its cable cars came off the rail track and fell from a 15-meter altitude in the Nork district lying on a steep hillside overlooking the city center. Officials suggested at the time that the cabin carrying eleven people may have been derailed by a sudden snap of the steel rope that pulled it up the slope. Two of those killed were Iranian citizens, while another victim was an ethnic Armenian from Georgia.

Artur Yeritsian, a prosecutor who read out the indictment in the courtroom, said Janian failed to repair the facility’s aging mechanical equipment during a replacement of its cables in February 2003. Funicular employees questioned as witnesses confirmed that the Soviet-era equipment was worn-out.

Janian, meanwhile, pleaded guilty to the charges, contradicting comments which he made to reporters just minutes before the start of the trial. “Neither I nor my employees are guilty. It was an accident,” he said.

Also questioned were survivors of the crash and relatives of the dead, including family members of one of the Iranian victims. The latter demanded a tough punishment for the cable car owner.

The family of an Armenian man killed in the crash, Arkady Nasroyan, demanded $6,000 in compensatory damages and said it will file a separate civil lawsuit against the company. One of the survivors is seeking a similar sum to make up for money which he has spent on his treatment in hospital.

Bild
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Zwei die ich jetzt nich genauer ausführe

www.pistehors.com/ comments/163_0_1_0_C/
www.pistehors.com/ comments/482_0_1_0_C/


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Beitrag von Pilatus » 18.06.2006 - 01:00

trincerone hat geschrieben:Ansonsten gab's soch Ende der 70er noch ein schweres Unglück in Squaw Valley an der PB.
War das an der damals grössten Seilbahn der Welt?
Bilder von Seilbahnen und Skiliften: http://www.seilbahnbilder.ch - neuste Uploads hier! (Letztes Update: 28. Juli 2010)

Auch immer ein Besuch wert: http://www.bergbahnen.org - Forum & Anlagendatenbank mit Schwerpunkt Schweiz.

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Beitrag von Christoph Lütz » 19.06.2006 - 20:10

Ja, genau. Betroffen war die 130er-Pendelbahn von Garaventa. Das Unglück passierte am 15. April 1978. Bei einem Sturm war durch eine Windböe ein Tragseil aus dem Sattel einer Stütze gehoben worden, und zerschnitt die rote Kabine Nr. 2, die sich in diesem Bereich befand, vom Dach bis zum Boden. Das zweite Tragseil fiel in die Rollbatterien des Zugseils und hat die Kabine alleine aufgefangen. Die Kabine wurde stark beschädigt, zerbrach aber nicht. Von den 55 Fahrgästen waren aber 4 tot und 22 verletzt.

Die Seilbahn ist heute noch in Betrieb, bekam erst vor kurzem neue Kabinen.

Die Klein Matterhorn-Bahn in Zermatt hat besondere Seilabweiser an den Kabinengehängen, um die Folgen einer solchen Seil-Entgleisung abzumildern.

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Beitrag von j-p.m. » 19.06.2006 - 22:03

Hab gemeint, die wirkliche Ursache die zum Unglück in Squaw Valley führte wurde nie geklärt. Obwohl ganz schön viele Leute und diverse Behörden intensiv nachforschten.

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Beitrag von Dresdner » 24.06.2006 - 19:49

@ tEns0r:
Kannst du bitte die vergrößerte Darstellung der von dir geposteten Bilkder neu einstellen?
Bei mir erscheint bei einem Klick auf die Bilder nur eine Werbeseite.
Danke -
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Re: Unglück in Latsch - Tarscher Alm

Beitrag von Petz » 03.07.2006 - 19:07

Bumps hat geschrieben:
Drickes hat geschrieben:Weiß jemand von euch wer der Hersteller der (sehr) langen Zubringer-DSB ins Skigebiet Latsch - Tarscher Alm (Südtirol) ist und ob es dort mal einen Unfall gegeben hat. Bin lange in den Vinschgau in Urlaub gefahren. Dort wurde mir mal erzählt, dass der Lift stehen geblieben wäre und die Bremsen versagt hätten. Daraufhin wäre er schnell rückwärts gelaufen und hätte in der Talstation einige Todesopfer gefordert. Dann soll das Seil "herausgesprungen" sein und so den Lift gebremst haben.

Weiß jemand von euch ob das so stimmt? Soll in den 80ern gewesen sein.

:?: :?: :?:
Diesen Unfall mit einer schnell rückwärts "fahrenden" Sesselbahn gab es tatsächlich in den 80igern, erinnere mich allerdings nur noch, dass es in Italien war und tatsächlich passiert ist, mit Toten und ettlichen Verletzten, an Details erinnere ich mich nicht mehr...
Ist soweit lt. Trojer jun. korrekt, ist eine DM - Dsb.
Die Tragik an der Geschichte ist aber eine andere:

Trojer hatte bis zu diesem Unglück immer Schwierigkeiten bei der Kollaudierung seiner Bahnen weil er aus seinem Sicherheitsdenken entgegen der Auflagen den Betätigungshebel der mechanischen Notbremsvorrichtung in Seilspurmitte vor der Umlenkscheibe anbrachte und die Aufsichtsbehörde immer nen Anfalll bekam weil sie die Bremsbetätigung außerhalb des Seilverlaufes haben wollte mit der Argumentation man könne im Ernstfall nicht mehr zum Bremshebel gelangen.
In Latsch war dieser Hebel außerhalb des Seilverlaufes am Betonspanngewichtsturm angebracht und der Liftwart kam nach dem Versagen der automatischen Bremse wegen der, durch die Fliehkraft an der Umlenkscheibe nach außen fliegenden Sessel nicht mehr zum Notbremshebel ohne von den Sesseln erschlagen zu werden. Zwischen den Sesseln zur, von Trojer gewählten Position hätte er aber ohne Lebensgefahr gelangen können um den Lift mechanisch stillzusetzen; seit dem Unglück gab es zwar mit Trojer diesbezüglich keine Streitereien mehr weil die Anbringungsvorgaben sehr schnell geändert wurden aber es wären unter Umständen Tote zu verhindern gewesen hätte man sich Trojer´s Gedankengänge früher zu Eigen gemacht.

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Re: Unglück in Latsch - Tarscher Alm

Beitrag von Martin_D » 02.05.2007 - 00:08

Drickes hat geschrieben:Weiß jemand von euch wer der Hersteller der (sehr) langen Zubringer-DSB ins Skigebiet Latsch - Tarscher Alm (Südtirol) ist und ob es dort mal einen Unfall gegeben hat. Bin lange in den Vinschgau in Urlaub gefahren. Dort wurde mir mal erzählt, dass der Lift stehen geblieben wäre und die Bremsen versagt hätten. Daraufhin wäre er schnell rückwärts gelaufen und hätte in der Talstation einige Todesopfer gefordert. Dann soll das Seil "herausgesprungen" sein und so den Lift gebremst haben.

Weiß jemand von euch ob das so stimmt? Soll in den 80ern gewesen sein.

:?: :?: :?:
Das Unglück ist nicht an diesem langen Zubringer passiert, sondern an der zweiten Doppelsesselbahn oben im Skigebiet.


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