"Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

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seilbahner
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von seilbahner » 14.12.2010 - 08:49

Die Bergung einer Seilbahn ist sehr wohl ein K.O. Kriterium.
Du willst so eine Wahnsinnsanlage bauen und nicht die Verantwortung für Deine Fahrgäste übernehmen?
Toller Unternehmer.
Ohne Vernünftigen und Ausgeklügelten Bergeplan bekommst Du hier in der Bergwelt keine zulassung für den Betrieb einer Seilbahn. Und innerhalb von 2 Stunden muss/sollte eine Seilbahn bei Technischem gebrechen geräumt sein.
Darüber hast Du Dir noch keine Gedanken gemacht oder? Und mit Herstellern wirst Du sicher auch nicht darüber gesprochen haben, denn das ist das um und auf. Die Verantwortung über Tausende Menschen die Du beförderst.
Oder kann sogar in Deiner Wunderseilbahn etwa sogar nie etwas Brechen?
Das wäre ja der Stein der Weisen, den Du im Seilbahnsektor gefunden hast.
Eine Seilbahn ohne Technische Probleme und ohne Bergeplan.
Mein Traum ist wahr Geworden. :lol:

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von Seilbahnjunkie » 14.12.2010 - 09:14

jens.f hat geschrieben:
abcde-institute.org hat geschrieben:
jens.f hat geschrieben: (,,,) Behinderte, ältere Menschen, Kindergruppen, Leute mit Gepäck...:
Hier wird man die Bahn auch öfter anhalten müssen, um den Leuten beim Ein-/Aussteigen zu helfen.
Ich merk, Du hast die entsprechenden Zeilen auf meiner Website noch nicht gelesen, da hab ich das schon beschrieben:
Direktlink: http://www.abcde-institute.org/urbane_s ... esamt.html
Runterscrollen bis nach der Tabelle zur Überschrift "Zwischen-Stationen".
Ich habe da mal angenommen, dass die Gondel 20 Sekunden still steht (schmecks, das hängt von der Gondelgröße ab). Sprich, sie fährt zur definierten Ein-und Ausstiegsstelle, kommt zum Stillstand, dann öffnen sich 2 Schleusen-Schiebetüren am Bahnsteig und zeitgleich die Gondeltüren, dann eben 20 Sekunden Aus- und Einsteigen (bei größeren Gondeln müßte es zwei gegenüberliegende Türen geben, eine zum Aussteigen, die andere zum Einsteigen)
a) So ein System gibt es meines wissen noch nicht - bei allen EUBs die ich kennen, fahren die Gondeln während des Stationsdurchlaufes.

b) Aber auch das hilft nicht - 20 Sekunden reicht auch nicht immer. Auch hier wirst Du also die Bahn anhalten müssen, wenn das Ein-/Aussteigen nicht so klappt

c) Und bei einem Kuppelproblem hast Du auch einen halt des gesamten Systems.
Stimmt nicht ganz. Bei der 3S in Bozen bleiben die Gondeln tatsächlich stehen. Ist zwar keine EUB, aber das macht in dem Fall keinen Unterschied, das wirkt sich nur auf die Kapazität aus. Es war hier vor einiger Zeit sogar mal irgendwo ein Topic über ein System für unbesetzte Stationen bei EUBs. Dabei gab es Bahnsteigtüren und die Gondeln wurden einzeln aus dem Umlauf auf das Einstiegsniveau abgesenkt. Ich glaube es war sogar so geplant, dass oben dann andere Gondeln überholen könnten. Nur möchte ich nicht wissen was eine Station mit der Technik dann kostet.

@ baeckerbursch: Sowas gibt's, wird gerade am Flughafen Heathrow in London gebaut. Man ruft sich eine Kabine und sagt ihr wo man hin will. Ich glaube zwar nicht, dass wir irgendwann ein solches System in ganz Deutschland, Eurropa, etc. nutzen können, aber für die Feinerschliesung einzelner Gebiete kann ich mir das gut vorstellen. Man könnte z.B. die vielerorts vorhandenen Großwohnsiedlungen damit erschliesen und an eine S-Bahn, U-Bahn oder Stadtbahn Haltestelle anschliesen. Als Zugabe hätte man eine tolle Mobilität innerhalb der Siedlung die ja oft über kleine Einkaufszentren etc. verfügen. Das liese sich sicher einfacher in bestehende Strukturen integrieren als Gondelbahnen.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von jens.f » 14.12.2010 - 12:59

Noch ein Problem:
Was machst Du bin Unwetter?

Eine normale EUB kann bei Sturm/Unwetter nicht mehr fahren - ein "urbanes" Transportmittel, das dann bereits bei einem normalen Herbststurm stillsteht ist m.E. nicht zu gebrauchen.

Natürlich kannst Du die Bahn mit Funitels erreichten - aber dann kann man wirklich gleich eine U-Bahn bauen :-)

Gruß, Jens

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von Dachstein » 14.12.2010 - 13:33

abcde-institute.org hat geschrieben:
Dachstein hat geschrieben:
baeckerbursch hat geschrieben:15 Mittelstationen;
Und wenns erst mal richtig was hat, an 17 Sektionen und Personen aus hunderten Gondeln bergen... Na viel Vergnügen. Das gibt Negativwerbung.

MFG Dachstein
Wenn das das K.O.-Kriterium schlechthin ist, dann dürften keine Autos mehr neu zugelassen werden. Von wegen Unfallstatistik und so...
Man sieht, du hast keinen Tau von der Materie... Denn ein Autos, (O) Busse, Straßenbahnen, U Bahnen, S Bahnen sind bodengebunden, eine Seilbahn nicht. Somit ist ein Bergefall ein Supergau für das Verkehrssystem, während bei bodengebundenen Verkehrsmittel das einfach möglich ist. Weiters steht im Falle eines Bergefalles dein genzes sündhaft teures Verkehrssystem Seilbahn, während es für bodengebundene Verkehrssysteme einfache Ausfallsszenarien (Abschleppen, anderes Fahrzeug bereitstellen - ein Ausfall eines Linienfahrzeuges bei bodengebundenen Verkehrsmittel legt nicht automatisch dasGesamtsystem lahm, bei deiner Konstruktion ist dies sehr wohl der Fall. ) gibt.
Und dann gibts immer noch die Sache mit der Windstabilität...

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 13:42

seilbahner hat geschrieben:Die Bergung einer Seilbahn ist sehr wohl ein K.O. Kriterium.
Du willst so eine Wahnsinnsanlage bauen und nicht die Verantwortung für Deine Fahrgäste übernehmen? (...) Und innerhalb von 2 Stunden muss/sollte eine Seilbahn bei Technischem gebrechen geräumt sein. Darüber hast Du Dir noch keine Gedanken gemacht oder?
Gedanken habe ich mir schon gemacht, da die Website wächst, wird der Hauptartikel nicht mehr erweitert, sondern die im Menü angeführten Einzelthemen Zug um Zug ins Netz gestellt.
Wird demnächst veröffentlicht.

Die Bergung ist sicherlich ein Thema. Wenn ein Teil bricht, wenn LKWs gegen Stützen fahren (wie bei der Wuppertaler Schwebebahn). Und was geschehen muss, wenn ein Haus neben/unter der Trasse brennt.

In Städten ist die Bergung mit Hubsteigern, Autokränen mit Bergekorb, Feuerwehrausrüstung, etc. sicherlich leichter. An unbefahrbaren Örtlichkeiten muß die Bergung "wie am Berg" erfolgen.

Ihr habt sicherlich Zahlen zur Unfallstatistik und Unfallwahrscheinlichkeit:
Alle wieviel Betriebsstunden im Durchschnitt ist denn eine Notbergung erforderlich?
Wie oft kommt so etwas vor ?

(natürlich muß es Notfallpläne geben, logo)

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 13:53

Dachstein hat geschrieben:Somit ist ein Bergefall ein Supergau für das Verkehrssystem, während bei bodengebundenen Verkehrsmittel das einfach möglich ist. (...) ein Ausfall eines Linienfahrzeuges bei bodengebundenen Verkehrsmittel legt nicht automatisch dasGesamtsystem lahm, bei deiner Konstruktion ist dies sehr wohl der Fall
Man merkt, Du bist noch nie im O-Bus-Stau gestanden, weil der O-Bus 3 Wagen weiter vorne nimmer wollen hat. Hat auch das System lahmgelegt. Natürlich wäre da die "Bergung" der im Stau gestandenen Passagiere einfach gewesen, aber es ist trotzdem keiner ausgestiegen.

Wegen der Windstabilität und Betriebskosten sind vermutlich 3-S-Systeme besser.
Zuletzt geändert von abcde-institute.org am 02.01.2011 - 03:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von Dachstein » 14.12.2010 - 13:55

abcde-institute.org hat geschrieben: In Städten ist die Bergung mit Hubsteigern, Autokränen mit Bergekorb, Feuerwehrausrüstung, etc. sicherlich leichter. An unbefahrbaren Örtlichkeiten muß die Bergung "wie am Berg" erfolgen.
Und woher nimmst sie bei einem plötzlichen Bergefall? Oder meinst du, dass die allzeit bereit stehen?

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 14:05

Dachstein hat geschrieben:
abcde-institute.org hat geschrieben: In Städten ist die Bergung mit Hubsteigern, Autokränen mit Bergekorb, Feuerwehrausrüstung, etc. sicherlich leichter.
Und woher nimmst sie bei einem plötzlichen Bergefall? Oder meinst du, dass die allzeit bereit stehen? MFG Dachstein
Ich denke, an eine Gondelbahn in der Stadt werden strengere Kriterien bezüglich Ausfallswahrscheinlichkeit und Haltbarkeit der Teile gestellt werden müssen. Ist ja auch ein Unterschied, ob die Anlage 2 bis 6 x die Woche 8 Stunden ist und im Notfall einen Tag lang repariert werden kann oder 7 Tage der Woche 20 Stunden aushalten muss.

Dass eine Teilstrecke per Kupplung eine andere Teilstrecke im Notfall mitantreiben kann (gibt's schon).

Dass Antriebskomponenten doppelt vorhanden sein müssen (gibt's schon).
...


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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 14:20

Ich mag zwar Diskussionen, aber manchmal laufen sie aus dem Ruder.

Ich bin interessiert an Beiträgen "Das könnte da ein Problem ergeben" und ""Das ist noch ungelöst" und an Beiträgen "So könnte man das lösen".

Aber Herumsumperei auf Stammtischniveau á la "Das hamma nu nie so gmacht, des werma nie so machen" und Pauschalierungen wie "Das ist Käse" sind unproduktiv.

Es ist mir klar, dass man Gondelbahntechnologie nicht 1:1 vom Berg herunternehmen und in städtische Gebiete setzen kann. Zudem gibt es neue Herausforderungen (wenig Platz, Behindertentauglichkeit, Absenkung, Vereinfachung, etc.). Dazu ist Entwicklungsarbeit nötig.

Und Urbane Seilbahnen sollen nicht andere Verkehrsmittel des ÖPNV ersetzen (außer es ergibt sich ein höherer Komfort und bessere Mobilität), sondern eher den Motorisierten Individualverkehr. Jedes Verkehrsmittel hat seine Stärken und seine Schwächen. Und in eine dieser Lücken passt die innerörtliche Gondelbahn hinein.

Weihnachten steht vor der Tür. Ich wünsch mir
  • positive Formulierungen
    Verbesserungsvorschläge
    Einwände und mögliche Strategien dagegen
    und konstruktive Zusammenarbeit.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von jens.f » 14.12.2010 - 14:26

Und was zahlst Du dafür?

Sorry, aber Du bist hier in einem Forum - und nicht bei einer Wirtschaftsberatung.
Ich bin sicher, der ein oder andere Seilbahnexperte hier erstellt gerne gegen Bezahlung hier ein tolles Konzept für Dich.

Da die meissten hier (mich selbst eingeschlossen) aber Laien sind, kannst du hier eh keine wirkliche Beratung erwarten.
Hier solltest Du Dich eher an Hersteller von Seilbahnen wenden.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 14:40


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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von Dachstein » 14.12.2010 - 14:44

abcde-institute.org hat geschrieben: Es ist mir klar, dass man Gondelbahntechnologie nicht 1:1 vom Berg herunternehmen und in städtische Gebiete setzen kann. Zudem gibt es neue Herausforderungen (wenig Platz, Behindertentauglichkeit, Absenkung, Vereinfachung, etc.). Dazu ist Entwicklungsarbeit nötig.
Wenn eine Seilbahn für Städte prädestiniert wären, wäre bereits jemand vor dir draufgekommen (in anbetracht dessen, dass es kupelbare Bahnsysteme bereits seit mehr als 50 Jahren gibt) und man hätte es auch schon gebaut. Die Bahnen, die jetzt exsitieren, sind deswegen entstanden, weil es für diese Spezialfälle nichts anderes gibt, oder weil sich eine Lobby dafür eingesetzt hat.

EDIT:
abcde-institute.org hat geschrieben:Man merkt, Du bist noch nie im O-Bus-Stau gestanden, weil der O-Bus 3 Wagen nimmer wollen hat. Hat auch das System lahmgelegt. Natürlich wäre da die "Bergung" der im Stau gestandenen Passagiere einfach gewesen, aber es ist trotzdem keiner ausgestiegen.
Und auch von O Bussen hast du keine Ahnung... Für sowas gibt es einen Hilfsdiesel, alle Volvos der Linz Linien haben einen solchen übgrigens. Und ganz nebenbei: streikt ein O Bus, wird er abgebügelt und andere O Busse können ohne Probleme am defekten Fahrzeug vorbei... Den Rest erledigt dann das Schleppfahrzeug der Busrevision.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von jens.f » 14.12.2010 - 14:57

Ein kleines Fazit von meiner Seite - danach werde ich mich aus diesen Sinnlosen Diskussionen verabschieden:

Es sollte mitterlweile völlig klar sein, das Seilbahnsysteme, wie sie im moment existieren, nicht für Städe geeignet sind (spezielle Ausnahmen für besondere Situationen ausgenommen).

Wie Dachstein schon geschrieben hat: Was meinst Du denn, warum es sowas noch nicht gibt?

Ein wirklich Konkurrenzfähiges System bräuchte an vielen Stellen komplette Neuentwicklungen.
Die sind aber Sachen, die wirklich mit den entsprechenden Experten der Seilbahnhersteller diskutiert werden müssten - hier bringt eine Diskussion im Forum m.e. nicht viel. Kaum einer hier (selbst die Betreiber von Seilbahnen in einem Ski-Gebiet) haben wirklich genügend Fachwissen, um ernsthaft und qualifiziert über die notwendigen Änderungen im Urbanen Umfeld zu Diskutieren

Gruß, Jens

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von darkstar » 14.12.2010 - 15:43

abcde-institute.org hat geschrieben:Mit dem Klimawandel fällt für Erbauer ein Teilmarkt weg ( Schigebiete unterhalb von 2.000 m), Betreiber werden Amortisationsprobleme bekommen, die Beherbergungsbetriebe werden ins komatöse Endzeitloch fallen (was für ein volkswirtschaftlicher Schaden!) und die Nutzer der Anlagen fahren klimaschädlich, solange noch Schnee liegt (ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen). Alle sägen am Ast, auf dem sie sitzen (andere sägen auch daran).
Was ist denn das für Fantasien?
Ich muss sagen, die Seite ist ein gutes Beispiel, wie mit der erfunden Global-Warming Hysterie Unmengen an Geld gescheffelt werden. Das ist kein Klimaschutz, sondern Propaganda.

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Re: Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 15:48

seilbahner hat geschrieben: Denn bei den Reibblechen und den Beschleuniger und Verzögerer Reifen sind absolut die grenzen Gesetzt. Mann kann Natürlich das Rad neu Erfinden, aber das kann sich kein Betreiber leisten
Zwei meiner Fragen lauteten:
abcde-institute.org hat geschrieben:Gibt es eigentlich Alternativen zu diesen Antriebsrädern, etwa Linearantriebe?
Oder sind die zu teuer?
Sind wirklich nur Laien hier im Forum?

Sorry, Die Diskussion gab's schon hier:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... eb#p443498

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Re: Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von 4CLD_Gampebahn » 14.12.2010 - 15:50

Linear antriebe dürften Möglich sein werden aber vmtl. nirgends gebraucht bisher reicht doch der normale Antrieb via Kette/Reifen und daher auch noch nicht genauers entwickelt bei Seilbahnen.

Bezüglich Laien. evtl. schreiben einige experten erst garnichts weil sie dich und dein Projekt etwas missverstehen bzw keine lust haben auf deiner Seite veröffentlicht zu werden.
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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 15:55

Du solltest den Absatz darüber zitieren !

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von Dachstein » 14.12.2010 - 15:55

Ich frag mich so wieso, wie man etwas schützen und stabil halten will, was sich auch ohne des Zutuns des Menschen ständig verändert. Stichwort Milanković... Und der wesentlichste Störfaktor des Klimas ist nicht der Mensch, sondern die Erde selber. Stichwort: Trapp Basalte. ;) Und Yellowstone wird kommen. Und dagegen ist das vom Menschen ausgestoßene Treibhausgas nicht mal mehr ein schlechter Witz... Wenn das passiert, können sich die Amerikaner einen neuen Kontinent suchen und wir Resterdler uns warm anziehen. Nur so mal nebenbei...

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von darkstar » 14.12.2010 - 16:03

abcde-institute.org hat geschrieben:Du solltest den Absatz darüber zitieren !
So?
Es gibt, laut Website, also massig begutachtete Beweise, die aussagen, dass wir den Co2-Ausstoss senken müssen. Achja? Es gibt massig Beweisen für die Auswirkungen globaler Erwärmung, nur deswegen stimmen sie noch lange nicht!
Und das sich ein paar Gletscher zurückziehen oder Affen auf Madagaskar irgendwas machen, ist kein Beweis für die Schuld eines unbedeutenden Treibhausgases an einem Klimawandel! Ihr würdet euch schön ohne Kohlendioxid anschaun, ihr Ökofritzen.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 16:07

Dachstein hat geschrieben:Ich frag mich so wieso, wie man etwas schützen und stabil halten will, was sich auch ohne des Zutuns des Menschen ständig verändert. Stichwort Milanković... Und der wesentlichste Störfaktor des Klimas ist nicht der Mensch, sondern die Erde selber. Stichwort: Trapp Basalte. ;) Und Yellowstone wird kommen. Und dagegen ist das vom Menschen ausgestoßene Treibhausgas nicht mal mehr ein schlechter Witz... Nur so mal nebenbei...
Natürlich kocht Pachamama auch selber in der Klimaküche. Gottlob haben wir grad keine nennenswerten Vulkanaktivitäten (oder Kometeneinschläge, igitt).

Bloß am physikalischen Effekt, dass die die Erde verlassende Wärmestrahlung von Wassermolekülen und CO2-Molekülen u.a.m. absorbiert wird, kommst Du halt nicht vorbei.

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Re: Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von seilbahner » 14.12.2010 - 16:10

So schauts aus.

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Re: Urbane Seilbahnen: Wiederbeschleunigung von Gondeln

Beitrag von abcde-institute.org » 14.12.2010 - 16:15

4CLD_Gampebahn hat geschrieben:Bezüglich Laien. evtl. schreiben einige experten erst garnichts weil sie dich und dein Projekt etwas missverstehen bzw keine lust haben auf deiner Seite veröffentlicht zu werden.
Wenn Du ein Laie bist, dann ist das billige Spekulation.

Wenn Du ein Experte bist und Probleme hast, schick mir Deine Erkenntnisse und Deinen Namen per PM und was Du beitragen willst, ich kann es aber nicht unter "Gampebahn" veröffentlichen.

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Re: "Urbane Seilbahnen", Projektvorstellung, externe Website

Beitrag von Seilbahnjunkie » 14.12.2010 - 17:25

darkstar hat geschrieben:
abcde-institute.org hat geschrieben:Du solltest den Absatz darüber zitieren !
So?
Es gibt, laut Website, also massig begutachtete Beweise, die aussagen, dass wir den Co2-Ausstoss senken müssen. Achja? Es gibt massig Beweisen für die Auswirkungen globaler Erwärmung, nur deswegen stimmen sie noch lange nicht!
Und das sich ein paar Gletscher zurückziehen oder Affen auf Madagaskar irgendwas machen, ist kein Beweis für die Schuld eines unbedeutenden Treibhausgases an einem Klimawandel! Ihr würdet euch schön ohne Kohlendioxid anschaun, ihr Ökofritzen.
Also das meinst du jetzt ja wohl nicht ernst, oder? Das CO2 ein unbedeutendes Treibhausgas ist glaubst aber nur du und die, die mit dessen Freisetzung Geld verdienen.


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