Hab ich was übereilig gepostet?
Vom Hersteller werden unzählige Lastfälle mit spezialisiertem Computerprogramm berechnet. Zumindest in Frankreich werden übrigens die sog. "Calcul(s) de ligne" ebenfalls durch unabhängige Ingenieurbüros erstellt, weiss nicht, ob sowas dort vorgeschrieben ist. Eigentlich sinnlos, da die Hersteller ihre eigenen Systeme am besten kennen und auch ggf. auf rein interne Infos zurückgreifen können. Nicht zu verwechseln mit gewissen Stützen, insbes. für grosse Pendelbahnen, 3S, oder spezielle Gondelbahnstützen wie z.B. in London, für die das Engineering der Struktur meist durch spezialisierte Drittfirmen erfolgt.
Welche Bestückungen, Lastfälle, usw. zulässig sind, wird vom Hersteller genau vorgeschrieben, da kann man nicht einfach im Nachhinein Softwareänderungen für andere Bestückungen, Gruppenfahrten, usw., beantragen (bzw. wären dazu wiederum entsprechende Nachweise, Abhnahmen sowie eine Anpassung der Betriebsbewilligung, usw. erforderlich).
AFAIK kann man bei gewissen Umlaufbahnen z.B. 50, 75 oder 100 % bestücken. IIRC kann während des Betriebs dann nichts mehr geändert werden, wäre auch sehr unpraktisch obwohl theoretisch denkbar (insbes. mit schnellen Stationsweichen, aber der Aufwand würde sich kaum lohnen).
Zur Mindestgruppengrösse weiss ich nicht Bescheid, eigentlich werden stets mehrere FBM wegen des Seildralls auf die Strecke geschickt, nur gibt es auch Einseil-Pendelbahnen (also nur mit einer endlosen Förderseilschlaufe, kein zusätzliches Tragseil) wo nur eine (1-spurig) oder zwei (2-spurig) Kabinen vorhanden sind. Weiss nicht, ob die von der Seilbauart abhängig ist.
Ferner habe ich auch schon bei ganz normalen Gondelbahnen Gondeln die einzel unterwegs waren gesehen (als nur eine einzige Gondel am Förderseil).
Zahlreiche Unlaufbahnen sind zudem für Dienstfahrten "am Abend" vorgesehen, damit das Personal ggf. nach der Garagierung noch zurückfahren kann. Dies wird entsprechend so in der Steuerung programmiert und auch die Anlage ist spezifisch für diesen Betriebsmodus zugelassen.
Zurück on-topic: zum Energieverbrauch wurde bereits einiges im Forum geschrieben, für existierende Seilbahnen müsste man sowas unbedingt anlagenspezifisch zusammen mit dem Hersteller abklären. Gewisse Sparpotentiale existieren in gewissen Fällen, nur sollten sowas echte Spezialisten mit echter Praxiserfahrung im Seilbahn- und Industriebereich beurteilen. [Öko-Consulting-Bashing hier mal selbst-zensuriert.

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Edit: Sekundäre Korrekturen im Text.