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CWA "ATRIA" (3S)

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CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Hausi » 16.05.2019 - 20:20

Analog zum "OMEGA V" Werbevideo hat CWA nun auch eines der neuen 3S Kabine "ATRIA" veröffentlicht:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=KKplCzIRofI[/youtube]

Ich interpretiere das als direkte Antwort auf die Pininfarina-Kabinen von Leitner.

Meiner Meinung nach ist das Design durchaus gelungen, zumindest sieht es edel aus auf diesem Video. Freue mich darauf, zukünftig in denen fahren zu können. Was meint ihr?
Besonders erstaunt haben mich die USB-Stromanschlüsse. Gerade wenn man bedenkt, dass diese Kabinen auch im urbanen Bereich eingesetzt werden sollen, ist dies doch sehr fortschrittlich und erfreulich.


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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Lagorce » 16.05.2019 - 20:38

Da Designkonzept finde ich gut gelungen. Mal sehen, wie dies dann in der Wirklichkeit aussieht.

Elektrische Türantriebe sind so eine Sache, hoffentlich wurde was spezifisches industrietaugliches entwickelt und nicht irgendwas, das auf Maintream-Produkte basiert. Elektrische Schiebtetürantriebe für Seilbahnen (inkl. Perrontüren, usw.) würde ich stets intern aufgrund von Industriekomponenten entwickeln und niemals klassische Schiebetür- oder -torantriebe von Spezialifirmen einsetzen, diese stellen bei gewissen Pendelbahnen eine Schwachstelle dar, sowohl punkto Zuverlässigkeit sowie in gewissen Fällen im Bereiche der Robustheit der Zuhaltungsverriegelung. Gewisse Ausführungen für den ÖV sind etwas zuverlässiger, meinte dennoch es sei weitaus sinnvoller sowas intern zu etwickeln, dann kann man einen seriösen Getriebemotor und industrielle gekapselte Elektromagnete für die Entriegelungen einsetzen. Ideal wären Linearantriebe, die sind jedoch zu teuer und schwer.

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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Mr400Liter » 17.05.2019 - 07:13

Top Design, hab die ATRIA live auf der Interalpin gesehen. Trotzdem gefällt mir fast das Gegenstück von Sigma designmäßig etwas besser - wirkt fast noch futuristischer und moderner. Aber was solls: am liebsten fährt man trotzdem in CWA Kabinen :)

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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von mayrhofner » 17.05.2019 - 08:35

Lagorce hat geschrieben:
16.05.2019 - 20:38
Elektrische Türantriebe sind so eine Sache, hoffentlich wurde was spezifisches industrietaugliches entwickelt und nicht irgendwas, das auf Maintream-Produkte basiert. Elektrische Schiebtetürantriebe für Seilbahnen (inkl. Perrontüren, usw.) würde ich stets intern aufgrund von Industriekomponenten entwickeln und niemals klassische Schiebetür- oder -torantriebe von Spezialifirmen einsetzen, diese stellen bei gewissen Pendelbahnen eine Schwachstelle dar, sowohl punkto Zuverlässigkeit sowie in gewissen Fällen im Bereiche der Robustheit der Zuhaltungsverriegelung. Gewisse Ausführungen für den ÖV sind etwas zuverlässiger, meinte dennoch es sei weitaus sinnvoller sowas intern zu etwickeln, dann kann man einen seriösen Getriebemotor und industrielle gekapselte Elektromagnete für die Entriegelungen einsetzen. Ideal wären Linearantriebe, die sind jedoch zu teuer und schwer.
Ich vermute dass man das gleiche Konzept verwendet wie bei den Taris Kabinen. Türsteuerung kommt hier von Gilgen Doorsystems https://www.gilgendoorsystems.com/de-ch ... seilbahnen
And now for something completely different...

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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von basti.ethal » 17.05.2019 - 09:33

Ich habe die Kabine auch auf der InterAlpin gesehen. Mir persönlich gefällt die Symphony Kabine von Leitner trotzdem besser. Auch war die in Innsbruck ausgestellte Ausstattung mit Holzsitzen m.M.n. nicht clever gewählt. Diese Sitze implizieren nicht unbedingt eine Wertigkeit. Der Gast wird sich dann denken: "mehrere Millionen für eine neue Bahn und dann wird an den Sitzen gespart"
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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Mr400Liter » 17.05.2019 - 10:50

basti.ethal hat geschrieben:
17.05.2019 - 09:33
Auch war die in Innsbruck ausgestellte Ausstattung mit Holzsitzen m.M.n. nicht clever gewählt. Diese Sitze implizieren nicht unbedingt eine Wertigkeit. Der Gast wird sich dann denken: "mehrere Millionen für eine neue Bahn und dann wird an den Sitzen gespart"
Gleicher Gedanke - die Holzausstattung hat zwar sicher ihre Vorteile, erinnert aber trotzdem an die Sitzflächen der Sessel in Schulen oder Warteräumen. Bei zig verschiedenen Ausstattungsvarianten, welche ja wenige Meter von der ATRIA entfernt ausgestellt wurden, war das Holz sicherlich nicht die beste Wahl. Die Echtleder-Sitze wären sicher eine gute Wahl gewesen.

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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Skyworld » 17.05.2019 - 11:24

Sehr schönes und sauberes Design mit nun auch integrierter Aufhängung und mehr Glasflächen! Gefällt mir besser als das Gegenstück von Leitner (Ich bin eh ein CWA-Fan)...

Aber mal ne vielleicht dumme Frage, weil ich ich schon länger nicht mehr rumgekommen bin:
Seit wann gibt es die 3S-Kabinen mit 7 Sitzen nebeneinander statt 6? Das war mir jetzt neu. Sind die Kabinen dann auch breiter oder sind die 7 Sitze dann einfach weniger breit? Sorry, aber ich habe das bisher noch nie gesehen.


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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Seilbahnjunkie » 17.05.2019 - 16:28

Lagorce hat geschrieben:
16.05.2019 - 20:38
Elektrische Türantriebe sind so eine Sache, hoffentlich wurde was spezifisches industrietaugliches entwickelt und nicht irgendwas, das auf Maintream-Produkte basiert. Elektrische Schiebtetürantriebe für Seilbahnen (inkl. Perrontüren, usw.) würde ich stets intern aufgrund von Industriekomponenten entwickeln und niemals klassische Schiebetür- oder -torantriebe von Spezialifirmen einsetzen, diese stellen bei gewissen Pendelbahnen eine Schwachstelle dar, sowohl punkto Zuverlässigkeit sowie in gewissen Fällen im Bereiche der Robustheit der Zuhaltungsverriegelung. Gewisse Ausführungen für den ÖV sind etwas zuverlässiger, meinte dennoch es sei weitaus sinnvoller sowas intern zu etwickeln, dann kann man einen seriösen Getriebemotor und industrielle gekapselte Elektromagnete für die Entriegelungen einsetzen. Ideal wären Linearantriebe, die sind jedoch zu teuer und schwer.
Was hast du denn gegen elektrische Türantriebe? Sowas ist doch im ÖV mittlerweile Standard, dort hat man die Pneumatik weitgehend abgelöst. Lediglich bei Bussen hält sich das noch teilweise, die fahren aber auch zunehmend mit elektrischen Antrieben.

Was ich mich eher frage ist, wo der Vorteil gegenüber einer mechanischen Betätigung besteht. Ist das leichter? Selbst wenn man so Spezialitäten wie selektive Türöffnung haben will kann man das mechanisch machen.

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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Ram-Brand » 18.05.2019 - 09:46

Jede Straßenbahn und jeder Zug fährt doch schon seit Jahren mit elektrisch betätigten Türen.
Also sollte die Technik dafür schon vorhanden sein. Da muss das Rad nicht neu erfunden werden.
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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Drahtseil » 18.05.2019 - 10:10

Ram-Brand hat geschrieben:
18.05.2019 - 09:46
Jede Straßenbahn und jeder Zug fährt doch schon seit Jahren mit elektrisch betätigten Türen.
Also sollte die Technik dafür schon vorhanden sein. Da muss das Rad nicht neu erfunden werden.
Und jedes Jahr kommt es im Winter bei Schnee und Split zu Problemen, weil die Türen nicht mehr richtig schließen. Ist zumindest bei uns hier schon öfters mal vorgekommen. Generell finde ich die Kabine optisch eher Mittelmaß, mich stört vor allem die Tatsache, dass sich die Holme nach oben hin verjüngen. Aber vielleicht muss man die mal ich echt an einer Bahn gesehen haben...
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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Seilbahnjunkie » 19.05.2019 - 02:20

Wen das so ein unlösbares Problem wäre, dann könnten die RhB, die Jungfraubahnen oder die Gornergratbahn den Betrieb im Winter aber komplett einstellen. Gerade in Zermatt gibt es recht hoch und exponiert gelegene Stationen, 3S Stationen sind dagegen bisher eigentlich immer mit einem Stationsgebäude versehen. Übrigens ist der elektrische Antrieb auch gar nicht neu, den konnte man schon für die Taris haben, ich glaube Ischgl hat das.

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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Lagorce » 21.05.2019 - 07:44

mayrhofner hat geschrieben:
17.05.2019 - 08:35
Ich vermute dass man das gleiche Konzept verwendet wie bei den Taris Kabinen. Türsteuerung kommt hier von Gilgen Doorsystems https://www.gilgendoorsystems.com/de-ch ... seilbahnen
Danke für Deine Infos.

Den effektiv eingesetzen Torantrieb kenn ich nicht, um sowas sachlich beurteilen zu können, müsste man sich den Antrieb vorort ganz genau ansehen. Z.B. anhanden der Bauart der Getriebemotoren oder der Entriegelungsmagnete sieht man schnell, ob es sich um eine robuste Industrietaugliche Ausführung oder eher um eine Anpassung aus der Gebäudetechnik (so ähnlich wie Aufzugstechnik) handelt. Auch die Steuerelektronik der Torantriebe kann z.T. problematisch sein.
Da würde ich als Seilbahnhersteller eher was einfaches intern entwickeln oder, bei Pendelbahnlabinen, es einfach über die SPS ansteuern (mit Einklemmschutz in der vorgeschriebenen Sicherheitsklasse) und ein Industrie-Getriebemotor einsetzen, nicht was von der OEM-Fahrzeugzulieferindustrie wie z.B. Scheibenwischerähnliche Getriebemotörchen). Auch an der Wahl der Endschaltern, Stdeckverbinder, usw. sieht wie seriös konstruiert wurde.
Auch die Ausführung der Notentriegelung von aussen kann mehr oder weniger zuverlässig sein (z.B. vereiste Bowdenzüge).

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
17.05.2019 - 16:28
Was hast du denn gegen elektrische Türantriebe? Sowas ist doch im ÖV mittlerweile Standard, dort hat man die Pneumatik weitgehend abgelöst. Lediglich bei Bussen hält sich das noch teilweise, die fahren aber auch zunehmend mit elektrischen Antrieben.

Was ich mich eher frage ist, wo der Vorteil gegenüber einer mechanischen Betätigung besteht. Ist das leichter? Selbst wenn man so Spezialitäten wie selektive Türöffnung haben will kann man das mechanisch machen.
Habe mich oben nirgends über die Wahl des Antriebsgrundtyps (z.B. elektrisch oder mechanisch) geäussert, meine einzige Äusserung bezieht sich auf die technische Ausführung der elektrischen Türantriebe von Seilbahnen.
Bin kein Beführworter von Pneumatik im Seilbahnbereich (mal selbstverständlich ausgenommen von den Förderreifen), z.B. unzureichende Druclufttrocknung kann schnell problematisch sein. Während Pneumatik-Zylinder relativ selten bei Seilbahnbremsen sind (z.B. gewisse Leitner Pendelbahnen) sind druckluftbetätigte Föderreifen-Schaltkupplungen für Stationsgaragierung eher anzutreffen.
Dort wo Druckluft problemlos in der erforderlichen Qualität vorhanden ist, wären eigentlich pneumatische betätigte Türen rein technisch betrachtet oft einfacher auszuführen und vermutlich auch zuverlässiger als elektrische Varianten. Elektromagnetventil zusammen mit Pneumatikzylinder ist einfacher, billiger und zuverlässiger als irgendwas elektrisches mit Getriebemotor. Geräusche kann man mit Schalldämpfer in Griff bekommen. Nur sind irgendwie elektrische Lösungen "modischer" geworden. Komme zwar aus der industriellen Elektrotechnik, verteidige jedoch stets Pneumatik oder Hydraulik wo diese sinnvoller sind.
Welches System am besten geeignet ist, kann man z.T. nicht einfach pauschal betrachte, viel mehr kommt es auf die jeweilige Anwendung an (pluridsiziplinäre Erfahrung spielt da ein grosse Rolle, da man anonsten dazu tendiert, das auszuwählen, was man einfach etwas besser kennt).

Grössere Kabinentüren kann man vernünftigerweise eigentlich nur mit eigenständigem Antrieb (hier elektrisch gemeint) antreiben.
Da onehin die Stromversorgung immer mehr auch für Umlaufbahnkabinen ein Thema ist (sprich Videoüberwachung, Gegensprechanlage, USB-Ladesteckdose, WiFi, usw.), sind Stromabnehmersysteme erforderlich sofern man nicht über Solarpanels oder Rollenagetrieben Generatoren speist (letztere Variante ist z.B. bei Klimatisierung von 3S Kabinen üblich).

Ob bei kleineren Kabinen sich elektrische Türantriebe lohnen ist nicht so einfach zu beurteilen. Mechanische sowie elektrische weisen jeweils Vor- sowie Nachteile auf. Elektrisch ist dennoch komplexern adererseits kann man den Einklemmschutz besser handhaben.

Über Tür- und Torantriebe könnte man sehr viel schreiben, sowohl zu deren Sicherheit wie auch Zuverlässigkeit der Technik. oft Sowohl im ÖV wie auch in der Gebäudetechnik erfüllen etliche Anlagen die vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen nicht, sehr infolge mangelnder Wartung bzw. falscher Einstellung, usw. Zudem sind in gewissen Bereichen (insbes. ÖV) die willentlich Normen zu laxistisch, zu diesem Thema gibt es genügend Unfallberichte, aber eben, ÖV ist eine heilige Öko-Kuh, deshalb ist man dort auch in gewissen Bereichen sicherheitstechnisch auch weniger streng als in der Industrie (Seilbahnen sind da klar ausgenommen, egal, ob als ÖV betrieben oder nicht).

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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Meckelbörger » 21.05.2019 - 21:28

Kannst du mal Beispiele für deine Behauptungen bezüglich der kraftbetriebenen Türen und Tore bringen? Welche Sicherheitstandards sind denn zu lax?


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Re: CWA "ATRIA" (3S)

Beitrag von Xtream » 31.05.2019 - 10:56

die neue kabine ist IMHO eine facegeliftete zeta!

also zeta 2 wäre da passender gewesen! sicher mag die kabine schick und top verarbeitet sein..... optisch auf jedenfall ganz nah an der zeta und keine weiterentwicklung der taris!

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