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Beschneiung - selbst gemacht

Hier könnt Ihr Euch über technische Schneeerzeugung unterhalten.

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Claus
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Beschneiung - selbst gemacht

Beitrag von Claus » 12.01.2003 - 22:03

Nach dem Topic "Beschneiung für Jedermann" würde es mich interressieren, wer sich schon mal Gedanken zur Schneeerzeugung mit "Eigenmitteln" gemacht hat.
Ich habe gemeinsam mit einem Freund eine Gebläse-Schneekanone gebaut, die mittlerweile schon sehr gut läuft. Wir sind zwar noch nicht ganz fertig, aber die Versuche mit Teilen der Maschine waren in letzter Zeit recht positiv.
Gibt es noch jemanden, der auch Schneekanonen oder Lanzen baut?
Wie sehen Eure Erfahrungen aus?

Ich bin der Meinung:
Nachdem es Pistenraupenmodellbau und Seilbahnmodellbau gibt, muß doch auch die Beschneiung im Modell Einzug halten. Oder :?:
Gruß
Claus
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skikoenig
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Beitrag von skikoenig » 13.01.2003 - 00:10

Gute Idee! Habe leider keinen Platz, keine Zeit und wenig Ahnung, habe aber mit grossem Interesse Euren Berichtb auf Eurer Seite gelesen! Gibts aktuellere Fotos? Wäre cool, wenn Du noch welche hättest! Danke!

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mic
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Beitrag von mic » 13.01.2003 - 08:36

Das mit dem Beschneiungsanlagenmodellbau finde ich eine gute Idee.
Ich werde versuchen die Sache mit den Kärcher in klein weiterzuverfolgen. Das wird sicher einiges erleichertern. Nachts alles durch den Garten zu schleppen macht auf Dauer wenig Spaß. Außerdem kommt der Lärm bei den Nachbarn auch nicht so doll an. Ich denke da an einem Minikompressor, so was wie beim Airbrush, mit kleiner Lanze (ca. 30cm). Allerdings ist das große Problem immer die Außentemperatur. Veilleicht könnte man so "was kleines" sogar in einer Kühltruhe austesten :P

Wer kann genaue Daten liefern zum Thema:
>Mit vielviel Druck werden Lanzen "gefahren"?
>Wieviel Grad muß das Wasser haben?
>Wie hoch darf die Außen Temp. max sein?

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skikoenig
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Beitrag von skikoenig » 13.01.2003 - 13:30

meinst Du eine Fallhöhe von 30cm. reicht? Glaub das muss länger sein! Das Wasser muss ja zu Kristallen frieren können! Denke mit dem Kärcher wird es eher gehen! Wenn ich das nächste Mal bei meinen Eltern bin werde ich mal diverse Aufsätze "testen"

Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier » 13.01.2003 - 16:53

Hab auch was gefunden! Hab diverse Peltirelemente um den Schlauch gewickelt! Die ¨ühlen das Wassser jetzt auf 2 Grad! Leider sind die Dinger Schweine Teuer!

Claus
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Kunstschnee

Beitrag von Claus » 13.01.2003 - 21:46

Also - Bilder gibt es von einigen neuen Versuchen inzwischen, die habe ich aber noch nicht online gestellt. Letzte Woche war der letzte Versuch - allerdings ohne Gebläse und mit nur einem Nukleator um die Schneequalität unter Extrembedingungen mal zu testen. War recht überzeugend.

Zum Thema Kärcher:
Als Wasserzerstäuber kann man ihn gut nehmen - aber alleine macht er nur Eis und keinen Schnee. Es gehen aber 8-10l/min durch die Kiste und die werden auch schon recht gut ausgeworfen. Man muß also nicht noch "hinterherblasen". Dazu müßte es allerdings um die -20° haben. In Verbindung mit einem Nukleator geht es recht gut. Wir haben uns entschieden in das Gebläserohr eine HD-Reinigerdüse einzubauen und mit zwei Nukleatoren zu fahren. Die anderen beiden, wie wir noch haben werden später in einer Lanze Verwendung finden. Das hat aber Zeit - die Dinger gehen ja nicht kaputt.

Zum Thema Zeichungen:
Ich habe keine Zeichungen der Kanone, da wir sie nach den Maßen des Gebläses gebaut haben, das sicher keiner von Euch mit den gleichen Maßen bekommen wird. Fast alles Eigenbau. Die Nukleatoren habe ich selber gedreht - von denen gibt es eine Zeichung - allerdings nur auf Papier. Die kann ich bei Bedarf mal einscannen. Allerdings wird es Euch wundern, wie einfach die sind. Ich habe nur einen Düsenstock konstruiert, mit dem man mit den Lackierdüsen für Preßluftpistolen den Anschluß an die Wasserleitung und einen Kompressor schafft. Wer so etwas nachbauen will, der kann die Maße auch von diesen Düsen abnehmen, die man sowieso braucht.

Wenn die Düsen nun fertig eingebaut sind, dann wird es an die Elektrik gehen. Das sind im Moment noch "frei fliegende" Kabel. Also nicht schön - das muß schon alles sauber in einen Schaltkasten hinein. Mein Geschmack wäre eine kleine SPS, dann kann man z.B. automatisches Anfahren einfach bewerkstelligen. Aber das werden wir sehen.
Gruß
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Beitrag von Michael Meier » 14.01.2003 - 18:05

Von wegen SPS! hab mir n Siemens Logo für 125 Steine rüberwachsen lassen! Für meine Sesselbahn! :D


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SPS

Beitrag von Claus » 14.01.2003 - 21:57

Über 100 Mäuse? Nicht grad billig. Bei EBay gibt es in letzter Zeit immer wieder mal Möller PS4 für billig Geld. Da war noch keine über 60. Für meine Zwecke reicht das. Die Logo kenne ich zu wenig. Im Bereich S7-300 oder -400 ist Siemens super. Ziemlich das einzige Siemens-Produkt, von dem ich etwas halte.
Gruß
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Beitrag von Michael Meier » 14.01.2003 - 22:05

Frisch ab Werk! Software, Logo, usw. in Koffer für Schulungszweke! Kost sonst 450 Steine ab Werk! 6 Ausgänge, LCD Matrix Bildschirm, 5 Tasten, Kopierschutz, usw. Programierung Grafisch auf PC zeichnen und verdrahten! Kinderspiel kann jeder Depp!

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Beitrag von Ram-Brand » 14.01.2003 - 22:25

Jo! Haben wir auch in der Schule gemacht.
Die Programmiersoftware LogoComfort ist super.

Diese andere version ist sch.. Da kann man ja gleich an der Logo selber tippen.


Und zu SPS-300 :D
Schön! So eine hätte ich auch gerne.
^^ Das macht Spaß!
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Beitrag von mic » 15.01.2003 - 10:23

@skikoenig
das mit den 30cm soll eine Modelllanze werden die kann man ja auch auf Höhe von 2-3 Meter schneien lassen.

Wenn jemand ein paar Kärcherversuche macht kann er uns ja mal berichten.
Ich habe mir das einfacher vorgestellt :cry:

Heute ist nicht alle Tage, wir schneien wieder keine Frage :P

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Beitrag von Michael Meier » 16.01.2003 - 22:26

ich habe auch was! Man nehme 2 Peltirelemente und beschmiere sie auf der Kühlseite mit Wärmeleitpaste und Aralditkleber. Dann nimmt man etwa 5 gleichlange Glasröhrchen und legt sie drauf! Das andere Peltirelement kommt oben drauf! Fertig ist die Kühlung! Das Wasser wird jetzt auf 2 Grad runter gekühlt mit einer 9V Batterie! Die Glasröhrchen werden mit Korken von Reagänzgläsern auf die Schläche Gestopft und diese an die Minilanzen! Die Düsen nimmt man von einem Nasenspray!

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Beitrag von Ram-Brand » 17.01.2003 - 06:49

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Marc
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Beitrag von Marc » 17.01.2003 - 11:27

Das mit dem Minikompressor und den Kühlelementen interessiert mich sehr! Aber klärt mich auf.
Also langsam:
Wir nehmen das gebaute Kühlelement und leiten das Wasser im Slalom durch die Röhrchen??? Dann zum Minikompressor? Und die Nasenspraydüse auf die Lanze? Wie baut Ihr die Lanze? Ähnlich einer Gloria-Gartenspritze?
Und was passiert, wenn ich 2 so gebastelte "Kühler" hintereinander schalte? Würde ich da noch unter 2°C kommen?

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Beitrag von mic » 17.01.2003 - 21:54

jow Marc,
so wie es MM geschrieben hat sollte es "fungieren". Wenn es etwas billiger sein soll, kann man die Modellkühlung auch mit Kühlakkus machen.
Ob die Peltierelemente 2 C° schaffen kann ich nicht sagen, aber wir haben in der Firma mal aus Gag so eins bestellt, das wird saukalt. Die Dinger sind super.

So, wer führt nun den ersten Versuch zum Thema Modellschneeanlage durch :?:

Claus
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möglichkeiten

Beitrag von Claus » 17.01.2003 - 22:08

Das mit den Peltierelementen kann man doch nur in der Miniaturversion verwenden - meiner Meinung nach bringt das nichts. Schließlich will ich nicht meinen Kühlschrank von innen beschneien, sondern den Garten.

Zum Thema Kärcher:
Mein Kumpel hat mit dem Kärcher und einem unserer Nukleatoren für die Kanone Versuche gemacht, die einwandfrei funktioniert haben. Wohlgemerkt - mit normaler Leitungstemperatur des Wassers, nicht nachgekühlt. Das sollte übrigens nicht schön aussehen, sondern nur zeigen, ob es geht. Infolgedessen ist der Nukeator nur angebunden (also bei den Bildern nicht wundern, das Ding kommt sowieso wieder an die Kanone hin).
Allein der Kärcher bringt nicht viel, das vereist nur, aber friert in der Luft nicht zu Schneekristallen aus. Davon habe ich ein paar Bilder - wie immer lege ich die auf http://www.claushannewald.de.

Vorher lag kein Schnee, nur um die Umgebungsbedingungen klar zu stellen. Temperatur dürfte so um die -6°C gewesen sein. Ganz genau weiß ich es auch nicht. Der Schnee wird aber recht hart. Mit Gebläse wird er schöner zerblasen und damit etwas lockerer.
Gruß
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Re: möglichkeiten

Beitrag von Marc » 17.01.2003 - 22:48

Ich habe es vo einer Woche auch mit dem Kärcher versucht. Waren auch ca. - 6°C, aber es hat nicht gekalppt. Was hab ich falsch gemacht?
Und was sind denn diese Nukleatoren (Sorry, ich bin nicht so technisch versiert.)
Habs auch schon mit der Lakierpistole und nem Kompressor bei -8°C und Eiswasser + Ventilator probiert . Ging auch nicht.
Werde das mal mit den Peltierelementen ins Auge fassen. Hab sogar schon fertige günstig organisiert (mit schon fertigen Flüssigkeitswärmetauschern).
Große Hoffnungen mach ich mir allerdings nicht.
@ Claus: Den ganzen Schnee habt Ihr echt nur mit dem Kärcher gemacht??

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Nukleatoren??

Beitrag von Marc » 17.01.2003 - 23:07

Kannst du die Zeichnung von den Nukleatoren mal einscannen? Kann mir da nix vorstellen.

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Beitrag von mic » 18.01.2003 - 14:11

@Claus
gebe doch bitte mal genauere Infos zum Thema Kärcher, damit wir wissen warum es bei euch geht und bei uns nicht. Es kann ja wohl nur an dem Nukleator liegen.
Wie lange hat den der Kärcher bei der Schneemenge gelaufen???


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Kärcher-Versuche

Beitrag von Claus » 18.01.2003 - 18:25

Also, der Kärcher ist etwa 3 Stunden durchgelaufen. Mit vollem Druck auf einen Dreckfräser. Es lag vorher kein Schnee, aber die Wiese war mit Rauhreif überzogen. Die Schneehöhe auf der Pappe ist allein mit diesem Versuch entstanden.
Als Nukleator oder Atomizer bezeichnet man eine Düse, die ganz feinen Wassernebel erzeugt. Dieser friert sofort zu kleinen Eiskügelchen. Um diese sog. Kristallisationskeime lagert sich weiteres Wasser an. Das läßt ein Schneekristall entstehen. Das Wasser kam vom Kärcher.
Der Nukleator ist nur eine Lackierdüse, die mit Leitungswasser und einem Kompressor betrieben wird. Diese Düsen kann man einzeln kaufen - nur den Düsenstock aus Alu habe ich selbst gedreht, um normale Wasserschläuche anschließen zu können. Die Zeichung werde ich einscannen, wenn ich sie wieder finde, das kann aber etwas dauern. Ich wisst ja, wo ihr sie dann findet :wink:
Gruß
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Re: Kärcher-Versuche

Beitrag von Marc » 19.01.2003 - 04:01

Also:
Ich nutze den Kärcher und sprühe in den Strahl mit der Lakierpistole noch einen Wassernebel ein und dann klappts?

Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier » 19.01.2003 - 20:23

Soeben hab ich mir nen minikompressor besorgt! Zusammen mit einem Kaltinhalationsgerät! Da wird das Wasser noch feiner Zerstäubt!

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Versuche

Beitrag von Claus » 19.01.2003 - 22:29

Vielleicht klingt es etwas einfach - aber den Nukleator sollte man nicht direkt in den Kärcher-Strahl sprühen lassen.
Auch der Nebel muß erst ausfrieren. Wenn sich die beiden Strahle nach etwa 2m treffen, sollte das ausreichen.
Ich denke, daß man es auch auf einigen Bildern auch ganz gut sieht. Ich kann ja demnächst noch ein paar hineinstellen.

Wie fein das Wasser im Nukleator zerstäubt werden muß, kann ich nicht sagen. Sind die Kristallisationskeime zu klein, dann lagert sich nichts mehr drum herum an. Die Inhalatoren kenne ich - an die Lösung hatte ich noch gar nicht gedacht. Bin gespannt, was dabei herauskommt.

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Beitrag von Claus » 22.01.2003 - 22:14

Hat sich von Euch schon mal einer Gedanken über die Steuerung der Anlage gemacht? Genauer gesagt: wer weiß, wo man eine kleine SPS billig herbekommt.
(Ich meine kein LOGO-Modul und auch keine Easy. Das sind bessere Schützsteuerungen. Auch die komische Eingabe mittels Pseudo-Stromlaufplan meine ich nicht.)
Ich meine eine kleine IEC1131-konforme SPS, die man mit AWL programmieren kann. Eine Möller PS4 wäre mir ganz recht. Wo gibt es sowas günstig. Und bitte: Ebay kenne ich selbst :wink:

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Beitrag von mic » 23.01.2003 - 20:52

Erst wollen wir noch ein paar Kärcher Bilder sehen.
Dann können wir auch über SPSen reden :P


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