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Rollenlagerung

Hier könnt Ihr über Eure Seilbahn- & Pistenraupenmodelle diskutieren.

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sunset
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Rollenlagerung

Beitrag von sunset » 01.11.2014 - 18:58

Hi,

mich würde mal interessieren - wie lagert Ihr Eure Rollen? Einfach nur anschrauben, oder tatsächlich ein Kugellager?

Ich habe mal nachgesehen - für den Modellbau im Maßstab 1:32 kämen z.B. solche Lager in Frage: http://www.cncshop.at/index.php?a=5220 . Das Problem dabei ist aber der Preis; selbst wenn man nur 4 Rollen je Seite in den Stationen einbauen würde und auf Stützen verzichten würde, bräuchte man bereits 16 Stück davon - € 42,08, exkl. Versand. Bei Anlagen mit mehr Rollen ist das ja kaum zu zahlen!

Ich hatte bisher das Anschrauben versucht, sprich einfach eine Schraube durch (eine Beilagscheibe zwischen Rolle und Sackloch und eine zwischen Rolle und Schraubenkopf) - Resultat: Die Schrauben wurden je nach Fahrtrichtung entweder so locker, dass sie fast herausfielen, oder so fest, dass alle Rollen blockierten, da das Seil die Schraube langsam aber sicher bewegte.

Deswegen meine Frage: Wie lagert Ihr Eure Rollen, bzw. was würdet Ihr empfehlen? Für stark belastete Rollen (z.B. Umlenkscheiben) kommt man vermutlich um ein Kugellager nicht herum, aber v.a. die kleineren Seilrollen (DM 10-20 mm)?
LG, Max


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jojo2
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Re: Rollenlagerung

Beitrag von jojo2 » 01.11.2014 - 22:16

Hi, die Lager gibt es auch schon wesentlich günstiger. Schau mal bei ebay option weltweit.

Natürlich dann als ball bearing. Ich habe ja in den Reifenförderern pro Rolle 2 Lager, die habe ich insgesamt meine ich für so 30 bis 35 euro bekommen. Müsste ich morgen am Pc mal schauen.

Die Rollenlager, die ich habe, sind von Pollin. War damals ein Sonderposten für 50 Cent das Stück.

Was aber auch gut geht ist Messing Röhrchen in die Rolle pressen. Die Schraube dann in der Roba je nach Seite von links oder rechts montieren.

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Re: Rollenlagerung

Beitrag von 4CLD_Gampebahn » 02.11.2014 - 01:21

Ich werde für Rollenbatterien, Stationsbauteile und auch als Stützrollen bei den Klemmen Kugellager der Type 683 ZZ oder 2RS verwenden.
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Re: Rollenlagerung

Beitrag von C. Gentil » 02.11.2014 - 10:24

Sehr preiswerte Kugellager gibt es auch hier: http://www.modellbauershop.de/din-teile ... ager-1.php
Meine Stützenrollen (Messing, 32 mm) sind nicht kugellgelagert. Sie laufen lediglich auf einer 2 mm-Stahlwelle, zeigen jedoch auch so sehr gute und daher absolut genügende Laufeigenschaften. Die Antriebs-, Gegen- und die Umlenkscheibe sind jedoch kugelgelagert (auf 10 mm-Wellen), da hier wesentlich höhere Kräfte auftreten.
Meine Homepage über alte, nostalgische Seilbahnen: http://www.seilbahn-nostalgie.ch

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Re: Rollenlagerung

Beitrag von salvi11 » 03.12.2014 - 23:22

Falls es noch aktuell ist, hier zeige ich euch meine Lösung. Ich gebrauche die bekannten blauen Rollen, die einen Innendurchmesser von 4mm haben. Da aber M4 zu grob rüber kommt für die im Aussendurchmesser 14mm grossen Seilrollen, verwende ich Messinghülsen. Aussendurchmesser 4mm, Innendurchmesser 3mm, passend für eine M3 Schraube. Die Hülse ist 3mm länger als die Rolle breit ist. So brauche ich keine Kontermutter oder sonst was und habe das Problem von sunset nicht, denn ich schraube die Hülse einfach fest an.
sunset hat geschrieben:Ich hatte bisher das Anschrauben versucht, sprich einfach eine Schraube durch (eine Beilagscheibe zwischen Rolle und Sackloch und eine zwischen Rolle und Schraubenkopf) - Resultat: Die Schrauben wurden je nach Fahrtrichtung entweder so locker, dass sie fast herausfielen, oder so fest, dass alle Rollen blockierten, da das Seil die Schraube langsam aber sicher bewegte.
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Die drei Einzelteile

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Montiert an einer 6er Roba

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montiert

Klar ersichtlich ist, dass die Rolle auf ihrem Gleitlager ziemlich viel spiel hat. Dies ist aber eher aus einer bequemlichkeit entstanden. Bei http://www.opitec.ch wo ich die Rollen kaufe, verkaufen sie auch diese Messinghülsen, aber eben nur in dieser Länge. Kurz gesagt, ich war zu faul um all diese Röhrchen kürzer zu schneiden. Bei einer Stückzahl von 60 Rollen (10x 6er Roba) macht das Sinn. Testläufe verliefen wunderbar. Meine Testseilbahn überstand einen Betrieb von zwölf Stunden ohne Zwischenfall.

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