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Bautagebuch Modellskigebiet Rossalm

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Philipp2
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Bautagebuch Modellskigebiet Rossalm

Beitrag von Philipp2 » 19.03.2019 - 16:57

Bis vor ein paar Tagen hätte ich nicht gedacht, dass jemals wieder es so weit kommen würde, aber bitte: Ich bin wieder im Modellbaubereich aktiv!
Meine Modellbauaktivitäten konnte man vor ein paar Jahren hier noch regelmäßig verfolgen; meine erfolglosen Versuche mit unzureichenden Mitteln aus nicht geeigneten Werkstoffen eine Einsessel- und später eine Doppelsesselbahn zu bauen dürften einige hier noch zur Genüge kennen. Auf jeden Fall war das DSB-Projekt mein perönliches Waterloo des Modellbaus und nach einem gewaltigen Hagelschaden an meiner bereits etwas altersschwachen JC-Kombibahn vor zwei Jahren habe ich den Versuch, eine tatsächlich funktionierende Modellseilbahn zu bauen, vorerst aufgegeben.
Auf jeden Fall habe ich mich in den letzten zwei, drei Jahren im Zuge meiner Maschinenbauingenieurausbildung intensiv mit dem Thema Maschinenbau, Seilbahnbau und Stahlbau beschäftigt und habe nun wieder zum Modellbau zurückgefunden. Zwar gab es einige Zwischenprojekte, wie z.B. der Versuch, mit @KP-Modellseilbahnen (dessen Schneeerzeuger und seilbahntechnische Armaturen ich nur bestens empfehlen kann) ein 1:12 Modell zu bauen, was allerdings durch behördliche Vorgänge vorerst verhindert wurde. Seit Herbst letzten Jahres bin ich wieder aktiver in der Modellbauszene tätig, ich bin unter Kollegen vor allem für meine Seilscheibenkonstruktionen bekannt, da man mit meinem Lagerbestand derselben ein Modellskigebiet in der Größe der Bergbahnen Ostalpe @gipfelstürmer1 ausrüsten könnte :lach: . Nun habe ich kürzlich mit Entsetzen feststellen müssen, dass der Modellbaubereich dieses Forums ziemlich ausgestorben wirkt und werde nun mehr oder weniger regelmäßig ein paar meiner Modellbauaktivitäten posten um dem entgegenzuwirken.

Hier mal ein Foto meines aktuellen Projektlagers, ein Trauerspiel:
20190319_141249[1].jpg
Die Ausstiegsrampe und die Stützen links waren für eine 1:20-DSB gedacht, die Antiebsstation im Hintergrund sollte eine Einsesselbahn nach AdP werden, der Tellerschlepplift ist zwar vorübergehend dort abgestellt, soll aber noch bis nächsten Winter montiert und in Betrieb genommen werden, da bis auf die Rollenbatterien und Schleppgehänge eigentlich alles vorhanden ist.
20190319_141113[1].jpg
^^Detail Tellerschlepplift...
49764914_2145345185780021_111538359351902208_o.jpg
... auf dessen Antriebsstation ich besonders stolz bin, da es mein erstes Modell seit Jahren ist, das keinen Pfusch aufweist und noch dazu sogar funktioniert.

Mein aktuelles Bauprojekt ist die Viersesselbahn Rossalm, sie soll später auf einer Länge von 10 Metern einen Höhenunterschied von 2 Metern überwinden und wurde nach Vorbild de Pretis konstruiert.
20170122_133434.jpg
Original ist die Viersesselbahn Hochrindl, durch die de Pretis GesmbH im Jahr 2000 errichtet.
20190319_142249.jpg
^^Bereits angefertigte Konstruktionsteile (Stütze 2,3,4,5 v. l. n. r.), diese wurden durch 3D-Druck hergestellt.
20190319_142307.jpg
20190318_192521[1].jpg
^^Stützenverlagerungen 4-OF und 8-OF. Als Rollenbatterien kommen zunächst ebensolche von Jägerndorfer (von meiner alten Bahn recycelt) zum Einsatz, diese sollen im Endausbau gegen selbstgebaute ausgetauscht werden.
20190319_142330.jpg
Die Seilscheiben besitzen Wälzlager, einen oberen und unteren Stützring zur Gehängeführung sowie eine dauerelastische Einlageschnur, letztere weil die Anlage mit einem endlos gespleißten 2 mm 7x7 Edelstahlseil betrieben werden soll.
20190319_142546.jpg
20190319_142559.jpg
Der Antrieb erfolgt über einen 12V-Chinagetriebemotor und wird in der Talstation untergebracht. Er wird als Brückenantrieb ausgeführt, auf der Getriebeabtriebswelle wird die Antriebsscheibe fliegend verlagert. Die Abspannung erfolgt durch nachstellbare Druckfedern in zwei Pseudohydraulikzylindern in der Bergstation.
Die Anlage soll 5 Stützen besitzen, davon zwei vier- und drei achtrollige, die Niederhaltestütze Nr. 1 wird federbelastet. Die Stützenhöhe variiert zwischen 150 und 400 mm, die maximale Seilhöhe über Gelände wird 550 mm betragen.
Als Fahrbetriebsmittel hätten ursprünglich vier Personen fassende Sessel der Fa. Jägerndorfer zum Einsatz kommen sollen, allerdings fehlt mir das Budget für die etwas größere Anzahl von 46 Stück, weshalb ich aktuell an einer Eigenbauversion arbeite. Die Modellseilbahnen Doppelwihr haben ja schon bewiesen, dass Fahrbetriebsmittel per 3D-Druck kein großes Problem sind, also wird es daran (hoffentlich) nicht scheitern.
4sb.png
^^Antriebsstation ist noch in der Konstruktion, wenns in dem Tempo weitergeht sollte sie aber bald fertig sein.
Die Schwierigkeit beim Arbeiten mit 3D-Druck-Bauteilen liegt eindeutig in der Auslegung der Bauteile, denn sie müssen für den Außeneinsatz so stabil sein, dass selbst unzulässige Erwärmung nicht zu einem Schaden führt.

Konstruktive Kritik ist ausdrücklich erwünscht.
Zuletzt geändert von Philipp2 am 01.09.2019 - 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bautagebuch Viersesselbahn Rossalm | Zaghaftes Comeback

Beitrag von Leo03 » 20.03.2019 - 15:37

Auf den Bildern sieht Das ja mal sowas von Genial aus! :ja: Schade, dass der 1:12 nichts geworden ist (was sollte es eigentlich werden?), ich finde es sowieso alber, dass man für einen Modelllift dieser Größe eine Baugenehmigung braucht. Sind die Rollen von Seilbahnshop? Wenn ja hast du ja Glück, dass du sie noch bekommen hast.
viele Grüße
Leo

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Re: Bautagebuch Viersesselbahn Rossalm | Zaghaftes Comeback

Beitrag von VONROLLVR101 » 22.03.2019 - 20:40

Nice work.

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jojo2
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Re: Bautagebuch Viersesselbahn Rossalm | Zaghaftes Comeback

Beitrag von jojo2 » 24.03.2019 - 08:41

Sieht richtig cool aus! Ist das alles aus dem 3D Drucker?

Was hast du als Einlageschnur in der Seilscheibe verwendet?

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Re: Bautagebuch Viersesselbahn Rossalm | Zaghaftes Comeback

Beitrag von FloWie » 24.03.2019 - 19:15

Respekt!!! Die Stützen und Seilscheiben sehen sehr originalgetreu aus. Bin schon auf die Fahrbetriebsmittel gespannt.

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stephezapo
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Re: Bautagebuch Viersesselbahn Rossalm | Zaghaftes Comeback

Beitrag von stephezapo » 03.04.2019 - 10:24

Habe ich das richtig verstanden, für einen 1:12 Modelllift benötigt man eine Baugenehmigung?
Hast du da extra nachgefragt? Ich hätte einfach gebaut :D
Bei einem Baumhaus holt sich doch auch keine Sau eine Baugenehmigung ein.
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Re: Bautagebuch Viersesselbahn Rossalm | Zaghaftes Comeback

Beitrag von Philipp2 » 19.05.2019 - 21:18

Aus "mehr oder weniger regelmäßig" wird offenbar doch eher weniger regelmäßig, mal sehen, was sich machen lässt.
Mittlerweile wurde das Querhaupt+Rollenbatterien der Stütze 1 gefertigt (diese erhält außerdem eine talseitige Abstrebung zur Abschwächung von Bewegungen || zur Bahnachse), die Rollenbatterien wurden aus Platzgründen allerdings nicht federgedämpft ausgeführt. Wie auf dem Foto zu sehen ist, sind die Rollenbatterien nicht die der Fa. Jägerndorfer, sondern selbst konstruierte. Diese werden auch an den anderen Stützen der Viersesselbahn angebracht, da ich mit dem Seillauf und der Klemmenüberfahrt der JC-Rollen nicht zufrieden bin. Auf der Niederhaltestütze werden außerdem noch Seilfangkonsolen angeordnet, bei den Tragstützen dürfte die Breite des Aufbaus der Wangenträger die Funktion der Seilfangschuhe wahrscheinlich anstandslos übernehmen - Verklemmen der Klemmen wird kein Problem sein, die Anlage erhält eine Stromstoßüberwachung.
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Weiters wurde mit der Montage des Feldherrnhügellifts begonnen: Die Antriebsstation wurde montiert und ausgerichtet, die elektrische Verkabelung erfolgt nach dem Aufbau der gesamten Anlage. Außerdem wurde eine Schützsteuerung mit den entsprechenden Funktionen geplant. Die Anspeisung der Netzspannung wird für alle Anlagen über einen zentralen Schaltschrank erfolgen - hier ist auch der Transformator mit Gleichrichtersatz untergebracht, der die Anlagen versorgen wird.
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stephezapo hat geschrieben:
03.04.2019 - 10:24
Habe ich das richtig verstanden, für einen 1:12 Modelllift benötigt man eine Baugenehmigung?
Hast du da extra nachgefragt? Ich hätte einfach gebaut :D
Bei einem Baumhaus holt sich doch auch keine Sau eine Baugenehmigung ein.
Leo03 hat geschrieben:
20.03.2019 - 15:37
Auf den Bildern sieht Das ja mal sowas von Genial aus! :ja: Schade, dass der 1:12 nichts geworden ist (was sollte es eigentlich werden?), ich finde es sowieso alber, dass man für einen Modelllift dieser Größe eine Baugenehmigung braucht. Sind die Rollen von Seilbahnshop? Wenn ja hast du ja Glück, dass du sie noch bekommen hast.
Baugenehmigung wäre nicht das Problem gewesen, gefordert wurde eine naturschutzrechtliche Bewilligung, bei der sich im Zuge der mündlichen Verhandlung einige Differzenzen ergeben haben. Für eine DSB mit 14 teilweise über 1,20 m hohen Maststützen in geschweißter Vollwandkonstruktion, einem Stahlbeton-Talstationsgebäude mit Stahlplatten-Spannmasse für 2,5 kN Grundspannkraft im Förderseil und einer Überwindung von 23 Höhenmetern auf 74 Metern Länge war die Wiese wohl offenbar nicht geeignet. Schade, denn das Ausarbeiten des Längenschnitts inkl. Seilberechnung sowie die Bemessung und Konstruktion praktisch aller Bauteile waren zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen.

Ja, das sind Rollen vom Seilbahnshop, die bereits im Jahr 2014 gekauft wurden und seitdem im Lager lagen. Ich habe sie allerdings mittlerweile durch Kunststoffrollen ersetzt, da die auf dem PP-Seil nicht den gewünschten Reibwert erreichten und sich daher nicht einwandfrei mitgedreht haben.
FloWie hat geschrieben:
24.03.2019 - 19:15
Respekt!!! Die Stützen und Seilscheiben sehen sehr originalgetreu aus. Bin schon auf die Fahrbetriebsmittel gespannt.
Danke, auf die FBM wird man noch etwas warten müssen, da ich von der ursprünglichen Idee, einfach DM-Sessel nachzubauen, abgekommen bin und mich aktuell mit den "Termo Top"-Sesseln der Fa. Girak herumschlage. Es ist zwar die Konstruktion nicht die Herausforderung, doch die fertigungsgerechte Umsetzung ist eine furchtbare Detailarbeit.
jojo2 hat geschrieben:
24.03.2019 - 08:41
Sieht richtig cool aus! Ist das alles aus dem 3D Drucker?
Was hast du als Einlageschnur in der Seilscheibe verwendet?
Der Einfachheit halber wurden alle Teile mit dem 3D-Drucker (und natürlich entsprechender Nachbearbeitung mit Modellbauwerkzeug) gefertigt. Die Einlageschnur ist ein gedrucktes Keilprofil aus dauerelastischem TPU (Marke "flexiSMART"), wird in drei Teilen gedruckt und an den Enden stumpf verschweißt und nachgeformt.
VONROLLVR101 hat geschrieben:
22.03.2019 - 20:40
Nice work.
Thanks!
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Re: Bautagebuch Viersesselbahn Rossalm | Zaghaftes Comeback

Beitrag von Petz » 25.05.2019 - 07:33

Ganz dickes Kompliment vom Petz denn was Du hier jetzt zeigst ist allererste Sahne :!:

@stephezapo; rein rechtlich benötigte man in AT für alles was über ein Betonfundament verfügt eine Baugenehmigung oder zumindest Bauanzeige - deshalb würd ich bei irgendwelchen größeren Projekten sicherheitshalber immer den Bürgermeister (Baubehörde erster Instanz) kontaktieren bevor man sich der Gefahr aussetzt wieder abbauen zu müssen.
Das abgelehnte Projekt lag aber nicht auf einem Liegenschaftsgrundstück sondern wäre auf einer als landwirtschaftliche Freifläche ausgewiesenen Wiese aufgestellt worden, deren Nähe zu einem Naturschutzgebiet sowie das Vorhandensein einer bestimmten Pflanze waren meiner Kenntnis nach die primären Ablehnungsgründe.
Grüße von Markus

Modelliftseite Petz: http://www.modellseilbahnen.com

Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)

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Re: Bautagebuch Modellskigebiet Rossalm

Beitrag von Philipp2 » 02.09.2019 - 00:01

Petz hat geschrieben:
25.05.2019 - 07:33
Das abgelehnte Projekt lag aber nicht auf einem Liegenschaftsgrundstück sondern wäre auf einer als landwirtschaftliche Freifläche ausgewiesenen Wiese aufgestellt worden, deren Nähe zu einem Naturschutzgebiet sowie das Vorhandensein einer bestimmten Pflanze waren meiner Kenntnis nach die primären Ablehnungsgründe.
Was auch verständlich gewesen wäre, wenn man dann nicht noch als Zusatzgrund (damits genug für eine Ablehnung ist) den Tatbestand der Zersiedelung (Bahn hätte abseits des Ortes neben einem Gasthof mit etlichen Nebengebäuden gestanden) ausgegraben hätte, was das Ganze dann ad absurdum geführt hat. Ich bin mir auch sicher, dass die Pflanze sich nicht beeinträchtigt gefühlt hätte, denn so arg wären die Baumaßnahmen nicht ausgefallen. Immerhin, außer Nerven hat's dann eh nichts gekostet.

Ein kleines Update am Rande:
Da ich aktuell mit der Zeichnungserstellung für den Umbau eines gewissen STEMAG-Pendelschlepplifts (siehe viewtopic.php?f=52&t=61990 ) sowie für eine Haussanierung eingeteilt bin und überdies noch meinen Zivildienst ableisten muss, gehts leider nur schleppend voran. Die Antriebsstation der 4-SB wurde entgegen der ursprünglichen Ideen aus Festigkeitsgründen nicht als Kunststoff-, sondern Stahlkonstruktion geplant. Aktuell ist der Materialeinkauf in Vorbereitung - Ende September sollen die Stahlbauteile zum Verzinken geschickt werden.
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Der im letzen Beitrag erwähnte Schlepplift wurde bereits im Mai weitestgehend fertiggestellt und wartet nur noch auf seine Schleppgehänge. Vor Inbetriebnahme werden außerdem noch die Hauptträger der Talstation (Spannwagenfahrbahn und Abspannbock) gegen Messingprofile ersetzt, da sich die Kunststoffprofile durch die Gluthitze auf der Wiese (Südhang mit direkter Sonneneinstrahlung) plastisch verformen.
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