Seit letztem Wochenende setzte das Tauwetter ein und am Montag hatten die Skilifte im Westerwald alle geschlossen. Am Donnerstag ging der Skilift am Schorrberg als einziger Lift wieder in Betrieb, sodass mir meine Gebietsauswahl heute relativ leicht fiel. Die Temperaturen lagen deutlich über dem Gefrierpunkt, doch bis zum Mittag war die Piste trotzdem wunderbar griffig. Gefahren bin ich heute von 10:15- 15:15 Uhr.
Link zur Homepage vom Skiclub: http://scbmu.de/
Wetter:
Am Vormittag noch bewölkt, dann wurde es aber immer sonniger. Um 14:15 zog ein kurzer Regenschauer durch, danach wurde es aber schnell wieder sonnig. Morgens +3°C, am Nachmittag +6°C.
Schneehöhen:
Neben der Piste maximal 5 Zentimeter, auf der Piste wurde es vor allem oben ziemlich knapp, an den beschneiten Stellen lag dagegen noch ordentlich Schnee.
Pisten/Schneequalität:
Heute hatte auch die leichte Abfahrt von oben durch geöffnet, sodass man nicht mehr über den schmalen Weg vor dem Waldstück kreuzen musste. Bis ca. 12:00 Uhr waren beide Pisten sehr schön hart und griffig und es gab nur wenige braune Stellen. Ab Mittag wurde der Schnee zunehmend sulziger, vor allem im oberen Teil und auf der leichten Piste. Außerdem kam oben schon gut die Erde durch. Lange wird auch dieser Lift nicht mehr geöffnet sein. Lediglich der Steilhang blieb den ganzen Tag über sehr gut zu fahren, da er eigentlich immer im Schatten liegt.
Offen/Geschlossen:
Lifte: 1/1
Pisten: 2/2
Gefahrene Lifte:
Skilift Schorrberg (102x)
Wartezeiten:
Am Vormittag maximal 5 Bügel, oft kam ich direkt durch. Gegen 13:30 Uhr wurde es dann ganz leer und wir waren vielleicht noch zu fünft am Hang. Ab 14:30 wurde es dann langsam wieder voller, aber mehr als 10 Bügel musste ich eigentlich nie warten.
GPS-Daten:
Höhenunterschied Pisten: 2377 m
Höhenunterschied Lifte: 2390 m
Höhenunterschied gesamt: 4767 m
Strecke Pisten: 28,5 km
Strecke Lifte: 27,9 km
Strecke gesamt: 56,3 km
minimale Höhe: 434 m
maximale Höhe: 508 m
maximale Geschwindigkeit: 74,7 km/h (ich war überrascht, dass so viel drin war
Höhenmeterdiagramm
GE-Track
Gefallen:
- Sonne
- wenige Wartezeiten
- griffige Pisten am Morgen und den ganzen Tag über am Steilhang
- neuer Geschwindigkeitsrekord im Westerwald
- nette Menschen und gute Laune
- verhältnismäßig abwechslungsreicher Hang
Nicht gefallen:
- Sulzige Abschnitte und braune Flecken
Bilder:
^^Morgens im Schlepplift
^^Langsam kam die Sonne durch
^^Die einzige Stelle, an der am Vormittag auf dem Steilhang der Untergrund durch kam. Störte aber nicht, weil man normalerweise nicht so nah an der Trasse fährt.
^^Kein Vergleich zu meinem letzten Besuch Ende Januar (Bericht).
^^Keine Ahnung, wer oder was hier so aufgewühlt hat
^^Blick von oben auf die leichte Abfahrt. Letztes mal war dieser Teil noch nicht geöffnet.
^^Trotz der warmen Temperaturen war die Piste noch gut in Schuss
^^Das letzte Stück der leichten Abfahrt
^^Der Sonne entgegen
^^Die beiden Kinder haben jeweils versucht, dem anderen den Bügel wegzuziehen. War zum hinterherfahren sehr amüsant. Sie haben es tatsächlich geschafft, mehrmals während der Fahrt die Seite im Bügel zu wechseln.
^^Kurz unterhalb des Ausstiegs war es nicht sehr schön. Man konnte allerdings gut außen vorbei fahren.
^^Vor der Einfahrt in den Steilhang
^^Nachmittags wurde die Piste sulziger und es kam öfter der Untergrund durch
^^Schlepplift Schorrberg. Auf den Liftfahrten hab ich viele gut gelaunte Menschen kennengelernt. Keiner von ihnen störte sich an den Pistenbedingungen, alle waren froh überhaupt fahren zu können.
^^Panorama mit beiden Pisten
^^Blick aus dem Lift auf den fast immer im Schatten liegenden Steilhang und das Lifthäuschen
Fazit: Da ich eigentlich damit gerechnet hatte, dass die Saison erst einmal beendet sei, war ich umso erfreuter, dass ich die Möglichkeit nutzen konnte, nochmal in Bad Marienberg zu fahren. Vor allem die ersten beiden Stunden am Vormittag waren sehr schön. Danach ließ der Schnee leider etwas nach. Der Skiclub zeigte jedoch immer wieder Einsatz und schaufelte an den kritischen Stellen beim Ein- und Ausstieg Schnee nach. Lange werden diese Maßnahmen den Skibetrieb aber auch nicht mehr sichern können, dafür ist es leider einfach zu warm.