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Sammelthread Thüringer Wald 18/19 |06.02. Skiarena Silbersattel - Zwischen Nebel und Kaiserwetter

Aufgrund der aktuell stabilen Winterwetterlage und auch wegen der Tatsache, dass der Thüringer Wald hier im Forum noch eher spärlich dokumentiert ist, werde ich versuchen in den nächsten Wochen alle wichtigen Liftanlagen in meiner Heimat zu dokumentieren. Ich hoffe, dass die Wetterlage hierzu noch ein wenig mitspielt und ich alle Anlagen besuchen kann.

Beginnen werde ich meine Tour am Fallbachhang in Oberhof mit der vieldiskutierten neuen 4SB vom Hersteller LST. Mit einer Bauzeit von 2 Jahren und mehreren Mängeln hatte sich diese Anlage bereits einen weniger guten Ruf in der lokalen Presse eingefangen. Ein Grund mehr, um sich nun selbst ein Bild der Lage zu machen. Die Wetterprognosen für diesen Dienstag versprachen auf allen Portalen bestes Kaiserwetter, ein Blick aus dem Fenster kurz nach 7Uhr bestätigte dies.
Doch bereits als ich die Hautür verließ zogen die ersten Nebelbänke im Talgrund meines Heimatortes herauf. Was sollte das wohl für den Tag bedeuten? Naja ich setzte mich dennoch erst einmal ins Auto und begab mich auf die einstündige Fahrt nach Oberhof. Auf der Fahrt entlang des Rennsteiges zeigte sich wieder, dass eben dieser nich umsonst als Wetterscheide bezeichnet wurde. So wechselten sich dichte Nebelbänke mit strahlendem Sonnenschein ab, je nachdem ob die Straße nun etwas südlicher oder nördlicher des Kammes lag.
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Spätestens im Bereich Schmücke/Schneekopf wird deutlich, dass wir in den letzten beiden Wochen eine ordentliche Schneepackung erhalten haben
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Angekommen am Parkplatz an der Talstation zieht noch etwas Nebel über den Berg. Doch ich gebe die Hoffnung auf Sonnenskilauf noch nicht auf!
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Da ist sie, die neue Anlage von LST. Eine Überdachung in dieser Form habe ich zwar auch nocht nicht gesehen, macht aber durchaus Sinn.
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Die Steuerung der Anlage wurde wohl von Frey erstellt
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Blick auf den unteren Bereich des Hangs
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Dann war es soweit: Pünktlich 9:30Uhr gab es meine persönliche LST-Premiere.
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Nach dem ersten Flachstück schwebt die Bahn über die Oberhofer Kunsteisrinne
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Im Seitenblick erkennt man schon, dass die Sonne alles gibt, um sich durchzusetzen :D
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Ebenfalls links des Liftes zeigt sich zwischen dem schwachen Nebel das ehemalige Prestigeprojekt des Generalsekretärs Walter Ulbricht - das Hotel Panorama. Seit der Wiedervereinigung hat dieses Hotel schon mehrere Besitzerwechsel hinter sich, den letzten erst 2018. Leider wurde durch keinen dieser Inhaber das nötige Geld für eine Generalsanierung frei gemacht.
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Im oberem Bereich befindet sich ein Funpark, der jedoch noch im Aufbau ist.
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Aufgrund der Im Forum bereits diskutierten Fehlplanungen konnte die neue Beschneiungsanlage dieses Jahr nicht mehr gebaut werden.
Hierfür wurden zum Saisonbeginn bereits 7 (TA T40) der insgesamt 17 Schneeerzeger angeliefert. Jedoch lief aufgrund von Wassermangel nur eine Maschine.

Nach der gefühlt ewigen Fahrt (die Anlage hat trotz Einstiegsförderband nur eine zulässige Maximalgeschwindigkeit von 2m/s) komme ich oben an. Hier der Blick auf die Piste
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Oben am Grenzadler bließ ein bissig kalter und strenger Wind....viellicht sind die Sturmsessel doch keine schlechte Entscheidung gewesen.
Schnell startete ich die ersten Fahrten meines 2h-Tickets.
Nach einigen Runden setzte sich die Sonne endlich durch, also Zeit für einige weitere Bilder.
Im Mittelbereich der Piste
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Blick nach oben
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und nach unten
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Hier zu sehen sind die für LST neuen Kindersicherungsbügel, der Grund warum Doppelmayr aufgrund fehlender Patente seitens LST eine Klage nach Auftragsvergabe gestartet hat.
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Kennt jemand diesen Hesteller?
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Nach 2h und 12 Fahrten hab ich es dann sein lassen, schließlich habe ich heute noch ein weiteres Ziel.
Hier noch ein paar Bilder aus dem unteren Pistenbereich.
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Generell finde ich diese Anlage nicht schlecht, schade nur dass die Fahrgeschwindigkeit mit 2m/s so gering ist. Durch das Förderband hätte ich mehr erwartet.
Der Hang selbst macht echt Laune und hat das ideale Gefälle für ein paar knackige Carvingschwünge.
Leider war die Schneeauflage aufgrund der mangelhaften Beschneiung stellenweise noch etwas dünn. Aber das sollte sich im nächsten Jahr ja dann bessern.

Fortsetzung folgt.
 
Das Teil würde mich echt fern halten, 2m/s sind mir in einem Sessel ohne Alternative echt zu wenig, gerade wenn es kalt ist.
 
Nachdem mein Erstbesuch in Oberhof abgeschlossen war, ging es auf die 20minütige Autofahrt Richtung Schmiedefeld am Rennsteig.
Diesen Lift habe ich zwar nach dem Neubau im letzten Jahr schon einmal besucht, der Vollständigkeit halber kommt er aber mit in diesen Bericht.
Der Lift selbst ist ein 2-SL von Leitner und ersetzte in der Saison 17/18 einen DDR-Selbstbau. Mit einer Länge von 1100m gilt er als der längste Schlepplift in Thüringen.
Zusätzlich zu der Liftanlage wurde auch eine gänzlich neue Beschneiungsanlage aus dem Hause Techno Alpin installiert. Diese verfügt über 7 TF10 Propellermaschinen und 2 Schneilanzen vom Typ V3 sowie eine Pumpleistung von 30l/s. Nach meiner Meinung wurde die Schneeanlage beim Neubau zu klein dimensioniert, da die Pistenfläche zu groß für die vorhandenen Kanonen ist. Auch Unvorteilhaft, dass die Schneipunkte nicht auf der selben Pistenseite wie auch die Schleppspur sind. Somit ist eine erste halbseitige Beschneiung der Piste nicht möglich. Dies zeigte sich in diesem Jahr darin, dass die Anlage trotz der modernsten Anlage und Höhenlage bis knapp 900m erst als 3. Gebiet in Thüringen öffnen konnte.

Bereits auf der Fahrt nach Schmiedefeld deutete sich an, dass das sonnige Wolkenfenster in Oberhof nich für alle Regionen am Rennsteig gilt. So zog es sich während der Fahrt immer weiter zu bis ich am Ziel angekommen den Hang im Nebel sah.....vielen Dank ihr lieben Wetterberichte!
Aus diesem Grund hielt ich mich auch nicht allzu lang dort auf und es sind nur wenige Bilder entstanden.

Hier bereits im Lift. Aufgrund des geringen Andrangs entschied man sich wohl, die Geschwindigkeit auf gefühlte 1,6-1,8m/s zu reduzieren. Gerade für einen Schlepplift ist das extrem nervig.
Der Lift liegt auf einer Höhe von 730-883m.
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Blick zurück, zu erkennen ist die Talsation sowie das Kassengebäude mit Imbiss und Skiverleih.
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Versuchte die Sonne an der Bergstation nun etwa doch, durch den Nebel zu brechen? Leider wurde ich enttäuscht.
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Umlenke am Berg. Im Vergleich zum alten Lift wurde dieser um ca. 150m weiter Richtung Gipfel verlängert.
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Blick von der Bergstation nach unten. Im Untergeschoss der Liftbaude in der Bildmitte war die Bergstation des Vorgängerliftes untergebracht.
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Der Blick vom Tal auf den Hang. Ideales Gefälle für Anfänger und Gelegenheitsskifahrer. Für alle anderen etwas zu flach. Der Hang lässt sich zwar angenehm carven, so wirklich Zug kommt aber nicht auf den Ski. Diesbezüglich kann der Fallbachhang besser punkten.
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Die nächste Station (je nach Schneelage) ist vermutlich mein Hausberg, dann auch mit der ersten schwarzen Piste :D
 
Heute sollte es nun mal wieder an den Skilift in meinem Heimatort Ernstthal am Rennsteig gehen. Als ich noch zur Schule ging, waren wir mit Freunden jeden nur möglichen Nachmittag (Wochenende sowieso) hier zum Skifahren unterwegs.
Der Doppelschlepper mit einer Länge von 520m wurde in den Jahren 91/92 von Leitner in Zusammenarbeit mit dem Rodelbahnspezialisten Wiegand gebaut. Zusätzlich zu den Pisten gibt es eine 800m lange Sommerrodelbahn (damals eine der ersten in den neuen Bundesländern). Der Lift befindet sich auf einer Höhe von 720m-835m und erschließt 3 Pisten sowie eine Skiroute. Da jeden Mittwoch und Freitag Flutlichtbetrieb bis 21Uhr angeboten wird, war der Besuch nun auch nach der Arbeit möglich.

Zum Wochenbeginn hatte es hier im TW noch einmal kräftig geschneit, so dass sich die Piste auf dem Heimweg schon in besten Zustand präsentierte
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An der Talstation dann eine 3h-Karte gekauft und los ging's
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Vom Talbereich aus zu sehen ist schon der Schlusshang der schwarzen Piste 1
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Seitlich mündet die Schrägfahrt von den anderen Pisten kommend im Zielbereich ein
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Der untere Teil der Schlepptrasse geht dann gleich recht steil an...
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bevor es im Mittelstück wieder etwas flacher wird und gegen Bergstation nochmal steiler wird. Links ist der obere Teil von Piste 1 zu sehen.
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An der Bergstation angekommen öffnet sich der Blick Richtung Neuhaus am Rennweg. Mit 845m die höchste Stadt im Landkreis Sonneberg.
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Umlenkstation
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Los geht's mit Piste 1, welche im mittleren Bereich durch einen kleinen Wald nochmal in 2 Varianten geteilt ist.
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Rückblick hier bereits im unteren Bereich der Piste 1
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Und Blick in den Schlusshang
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Wieder oben angekommen, geht es zu Piste 2. welche durch einen leicht abfallenden 100m langen Ziehweg zu erreichen ist.
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Piste 2 ist blau bis rot einzustufen, auf jeden Fall ein ideales Gefälle zum Carven mit netten Geländeübergängen.
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Nachmittags um 4 noch frische Pisten - TOP!
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Rückblick Piste 2
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Einfahrt Richtung Talstation
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Auf Piste 2 beginnt rechts die Einfahrt in Piste 3, eine schmale etwas flachere Waldschneise
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Diese veräuft in einem Bogen und endet im unteren Bereich der Piste 2
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Dank der Super Naturschneelage von 80cm ist es möglich, meine persönliche Lieblingsvariante zu fahren. Die nur teilweise präparierte Skiroute "Hasenschlucht"
Die Route verläuft am Beginn von Piste 2 gerade aus in den Wald
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Nach einer ersten Schussfahrt wird kurz die Loipe gekreuzt :D

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bevor der unpräparierte Teil beginnt
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nach einer kurzen Wiesenpassage
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kommt der namensgebende Abschnitt
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Die Durchquerung eines kleinen Talkessel namens Hasenschlucht. Dieser muss mit guter Geschwindigkeit gefahren werden, um den Gegenanstieg zu überwinden. Dabei ist auch das kleine Rinnsal im Grund zu beachten :)
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Nach einigen Fahrten war es dann Zeit für eine kurze Rast an der hießigen Glühweinschenke an der Bergstation. Es beginnt nun zu dämmern.
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An Schönwettertagen bietet sich hier ein herrliches Panorama über das Thüringer Schiefergebirge.

Nachdem es dunkel geworden ist, noch ein paar Bilder unter Flutlicht
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An selber Stelle Stand vor ca. einem Monat Forumskollege vovo, leider damals noch ohne Schnee....
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Wieder zuhause angekommen, der Blick von meinem Garten zum Hang. So ein Skilift direkt vor der Nase ist schon recht angenehm :lach:
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Hier nochmal das Gebiet in der totalen. Der kleine leuchtende Punkt ganz rechts, etwas unterhalb der Bildmitte ist übrigens der Flutlichtmast am Steilhang der Skiarena Silbersattel, wovon in der nächsten Zeit auch noch ein Bericht folgen wird. :wink:
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Skilift vor der Haustür, Flutlicht fahren und Glühweinbaude....Winnetou's Herz ist voller Freude!!!!
 
Wieder einmal prognostizierten alle Wetterportale einen herrlichen Wintertag für den Thüringer Wald. Ich musste jedoch in den letzten Woche feststellen, dass die zähen Nebelbänke nicht so recht viel hiervon wissen wollten. Da es beruflich jedoch gut passte, entschied ich mich dennoch einen Tag Resturlaub zu nutzen. Da es ein Wochentag ist und in Thüringen, Sachsen sowie Bayern keine Ferien sind (keine Wartezeiten), geht es heute in Thüringens größtes alpines Skigebiet - die Skiarena Silbersattel. Auch wenn ich hier im Nebenjob als Bullyfahrer und Beschneier tätig bin, werde ich versuchen den Bericht so objektiv wie möglich zu halten.
Von meinem Wohnort bis nach Steinach beträgt die Fahrzeit lediglich 10min, sodass ich bereits kurz vor halb 10 auf den Skiern stand.
Wie bereits vermutet zierte sich an der Mittelstation die Sonne noch etwas hinter den Nebelfeldern.
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Als einer der Ersten konnte ich mit der DSB die Fahrt Richtung Berg antreten. Das Mittelstück hier noch im dichten Nebel.
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Im oberen Bereich zwar kein Nebel mehr, der Himmel war dennoch bedeckt.
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Sollte dies nun schon der zweite als Kaiserwetter prognostizierte Urlaubstag werden, welcher im Nebel versinkt? Egal, jetzt erst einmal ab auf die frischen Pisten!
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Nach der ersten 3 Fahrten (jede Runde dauert ca. 15min) kämpfte sich die Sonne endlich durch den Hochnebel und zeigte eine herrliche Kulisse
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Der Berg rechts über dem Nebel ist der Ochsenkopf (1024m) im Fichtelgebirge. Links der Schneeberg.
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Diesmal wählte ich zur Mittelstation die rote Abfahrt, der Nebel hing hierbei noch unterhalb der Steilhangkante
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Auf der Wettkampfpiste unterhalb der Mittelstation hat sich der Nebel auch bereits gelichtet. Blick nach oben...
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....und nach unten.
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Hier der untere Schlepper aus dem Hause Doppelmayr
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Die aktuelle Schneeauflage lässt sich ganz gut andem orangenen Polster erkennen. Hierunter verbirgt sich ein Hydrant, welcher normalerweise ca. 1m aus dem Boden ragt. Ca. 50% davon sind Maschinenschnee.
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Übergang vom SL zur DSB.
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Im Seitenblick erkennt man den früheren Schiefer-Tagebau. Durch die kurzzeitigen Warmlufteinschübe der verganenen Wochen haben sich hier kleine Eiswasserfälle gebildet.
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Blick auf das Kinderland mit dem neuen Zauberteppich
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Die rote Abfahrt...
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...und der Steilhang
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Rückblick in Richtung Steinachtal
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Unterhalb der DSB-Trasse verläuft die Naturschneepiste "alte Streck"
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Nun stand eine Fahrt mit dem Heuss-Schlepper auf dem Felllbergplateau an.
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Für einige hier im Forum sind solche alten Anlagen ja was Tolles. Für mich sind sie einfach nur nervig...auch unter Berücksichtigung der immer schlechter werdenden Ersatzteilversorgung.
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Seitenblick in das Thüringer Schiefergebirge
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Derzeit ist der TW tief verschneit
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Auch hier oben ca. 1m Schneeauflage
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Nun geht es auf die bisher noch undokumentierte und 1,7km lange Familienabfahrt. Diese Piste (welche vielmehr nur ein Ziehweg ist) kann nicht beschneit werden.
Am Ende des Fellbergplateaus zweigt diese leicht links in den Wald ab.
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Zunächst gleitet man im hellblauen Gefälle von den Gebietsgrenzen weg
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In einer nahezu 180° Kurve geht es dann wieder weiter Richtung Mittelstation
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Blick zurück
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Hier wird es wieder etwas steiller
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Kurz vor der Mittelstation taucht dann linker Hand ein alter Schieferbruch auf.
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So schön wie er ist, so schlecht ist er für den Pistenverlauf. An diesem Fels dürfen keine Eingriffe vorgenommen werden und somit hat die Piste die letzten 100m bis zur Mittelstation kein Gefälle mehr. Dies macht ein kurzes Schiebestück unausweichlich.
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Die haben bereits Sommerpause
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Kurz vor der Mittelstation
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Blick zurück auf die Familienabfahrt
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Blick von der Talstation nach oben
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Danach ging es nur noch direkt über den Steilhang nach unten. Da heute viele Anfänger im Gebiet waren, blieb dieser fast unberührt :D
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Bisher zeigte sich dieser Skitag als der beste der Saison. Wetter, Schnee, Temperatur, Pisten...heute passte einfach alles. Jackpot!

Gegen 13Uhr bildeten sich dann trotzdem kleine Schlangen im Gebiet und auch die vielen Anfänger auf den Pisten wurden langsam nervig...


Also startete ich den 2. Teil dieses Tages: Mit den Skating-Ski die knappen 25km über die südlichste Loipe im Thüringer Wald.
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Nach 10km kommt man zum eigentlichen Highlight dieser Tour: den Blick vom Thüringer Wald in Richtung Oberfranken
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In der Bildmitte ist die Grümpentalbrücke der ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt zu sehen. Dahinter ist bei klarer Sicht die Veste Coburg erkennbar.
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Danach geht es von knapp unter 600m wieder zrück auf den 845m hohen Fellberg.
Der Thüringer Wald zeigt sich hierbei von seiner schönsten Seite
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Solche Bilder zeigen, dass der Winter in den Mittelgebirgen detinitiv noch nicht verschwunden ist. Sicherlich kann man nicht mit einer sicherern Winterwitterung von Dezember bis März rechnen, aber auch solche Tage gibt es noch zur Genüge. Und all diejenigen, die Wintersportinvestitionen in Mittelgebirgern verteufeln, haben einfach keine Ahnung was sie verpassen :wink:
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Beim Anblick dieser Loipen geht der Dank an alle Fahrer der 15 anderen Pistenbullys entlang des Rennsteigs. Durch die meist ehrenamtliche Arbeit von wenigen Enthusiasten verfügt Thüringen mit 142km über den längsten durchgängig präparierten Skiwanderweg in Europa.
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Mit diesem Bild endet dieser absolut geniale Skitag. Wieder einmal wurde mir bewusst, welches Glück ich habe, in solch einer Region beheimatet zu sein.
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Nun hoffe ich, dass das Tauwetter am WE nicht zu stark ausfällt, sodass auch noch die anderen geplanten Liftanlagen besucht werden können :wink:
 
basti.ethal schrieb:
Da es ein Wochentag ist und in Thüringen, Sachsen sowie Bayern keine Ferien sind (keine Wartezeiten),
Wie schaut es denn in den Ferien, explizit nächste Woche ( Th / SA ) denn so aus , sind die Wartezeiten erträglich oder Katastrophe ???
Und bei den Einzelliftanlagen im restlichen Lande ???, Zb. Ernsthal, hatt mir früher ganz gut gefallen :D
 
CHEFKOCH schrieb:
basti.ethal schrieb:
Da es ein Wochentag ist und in Thüringen, Sachsen sowie Bayern keine Ferien sind (keine Wartezeiten),
Wie schaut es denn in den Ferien, explizit nächste Woche ( Th / SA ) denn so aus , sind die Wartezeiten erträglich oder Katastrophe ???
Und bei den Einzelliftanlagen im restlichen Lande ???, Zb. Ernsthal, hatt mir früher ganz gut gefallen :D

An den Einzelliften ohne Beschneiung sind Wartezeiten wohl trotzdem kein Thema. Die Frage ist, wie sie das Tauwetter am Sonntag überstehen. Für die schneesicheren Gebiete werden aber sicherlich auch je nach Wetter nur Wartezeiten um die 5 Minuten anfallen.
 
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