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Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

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Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von GIFWilli59 » 04.02.2019 - 11:59

Nachdem es in den letzten Tagen nochmal etwas Schnee gegeben hatte, wollten die meisten Skigebiete im Sauerland Betrieb anbieten. Darunter auch drei Gebiete, die ich schon lange mal fahren wollte, aber bisher noch nie dazu gekommen war: Wildewiese, Hohe Lied bei Gellinghausen und der Tellerlift am Briloner Poppenberg, den ich bisher nur aus dem Sommer kannte. Der Trip bot sich umso mehr an, als dass in Niedersachsen Zeugnisferien waren und bedingt durch Schneefall bis in tief(st)e Lagen auch mit Horden von einfallenden Ruhrgebietlern zu rechnen war. Also raffte ich mich um 9.00 Uhr auf und verließ eine der Tourismus-Hochburgen in Richtung Wildewiese.

1. Wildewiese | Willkommen in der Service-Wüste

Nach knapp 1,5 h Autofahrt bei teils anspruchsvollen Straßenverhältnissen erreichte ich gegen halb 11 Wildewiese. Zwei Tage zuvor hatte ich noch bei Local niknak angefragt, ob er auch zugegen sei, was dieser jedoch mit Verweis auf seine Tätigkeit bei einer Skischule in einem großen Skigebiet verneinte. Er empfahl mir jedoch, möglichst frühzeitig anzureisen, da es sicher voll werden würde. Deshalb setzte ich Wildewiese auf den ersten Platz meiner heutigen To-do-Liste. Allerdings dachte ich mir dann doch: "ist ein kleines Skigebiet mitten in der Pampa, da wird es wohl nicht so voll werden." und konnte mich erst gegen 9 Uhr zum losfahren motivieren.
Vor Ort begrüßte mich dann ein halbwegs gut getarnter Parkeinweiser, der mich auf einen der Parkplätze am Schomberglift lotste und gleich 2 € kassierte. An sich nicht schlecht, denn sonst hätte ich vermutlich weiter oben geparkt und weiter zum Skigebiet queren müssen.

Der Niederschlag war schon auf der Fahrt in Regen übergangen und auch in Wildewiese sollte es meist mehr regnen als schneien - es gab aber auch trockene Phasen. Generell scheint der Ort ein Schlechtwetter-Loch zu sein - im Forum fanden sich jedenfalls nur wenige Berichte bei gutem Wetter, z. B. dieser (14.12.2012) oder der Sommerbericht von noisi, Zottel und Frans aus dem gleichen Jahr: viewtopic.php?f=49&t=44581

Eckdaten Skivormittag:
Start: 10.21 Uhr
2:33 h
22,83 km
9,0 km/h Durchschnitt
54,9 km/h Spitze
1950 hm

Fahrten:
7x Schomberg
14x Gnurren
0x Sorpe
= 21 Fahrten

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#1 GPS-Track; mit den alten Skiern bin ich direkt vom Parkplatz zur Talstation geskatet. Gut sichtbar die vielen Varianten, die man vom Schomberglift aus erreichen kann.
Pistenplan
Die braune Schneise links gehört zum noch relativ neuen Rodelförderband.
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#2 Bei meiner Ankunft an der Talstation des Schombergliftes stand selbiger. Also stellte ich mich erstmal hinten an. Irgendwann kam ich dann um die Hütte herum, wo sich die Kasse befindet, an der ich eine Vormittagskarte bis 13 Uhr für 15 € löste.
Zunächst hatte ich überlegt, die geschätzt 20-30 hm zum Sorpelift aufzusteigen - beim morgendlichen Check der HP waren ALLE Lifte ab 9 Uhr als in Betrieb markiert - nach einem Blick dorthin hatte sich diese Idee aber schnell erledigt, dort war kein Mensch zu sehen und der Lift lief auch nicht.
Ganz links im Bild steht eine von zwei Sufags älteren Semesters, die aber beide scheinbar noch nicht zum Einsatz gekommen waren.
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#3 Blick auf den Parkplatz, ich hatte weiter hinten hinter der Kurve geparkt.
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#4 Nach rund 10 min Warterei (der Drucker an der Kasse versagte den Dienst und der jugendliche Kassierer war auch nicht gerade schnell mit dem händischen Beschriften, zumal dieses Vorgehen noch telefonisch mit irgendeinem höheren Angestellten abgeklärt werden musste) war ich endlich im Lift.
Immerhin hatte man mir an der Kasse noch versichert, dass auch die anderen beiden Lifte in Betrieb gehen würden.
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#5 Nach dem kurzen Waldstück geht es flach bzw. leicht bergab zur Talstation des Gnurrenliftes links und von dort aus dann wieder etwas steiler Richtung Gipfel.
Auch der Gnurrenlift war nicht in Betrieb. :sauer:
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#6 Kurz vor der ersten Doppelstütze mit der Nummer 6. Danach geht es relativ steil entlang der Fichten und dann wieder flach zum Ausstieg.
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#7 Bergstationen von Gnurren- und Schomberglift.
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#8 Als erste nahm ich mir eine der roten Pisten (Nr. 7) entlang der Lifttrasse vor. Die Schneelage war nicht gerade übrig, aber es gab fast keine Steine und so rutschte es doch ganz gut. Um die alten Skier brauchte ich mir auch keine Sorgen zu machen. :D
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#9 Geschlossener Sorpelift mit dem Ort von Wildewiese. Lt. einem früheren Bericht von niknak hat der Ort stattliche 90 Einwohner.
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#10 Gnurrenhof (?) mit Talstation des Gnurrenliftes.
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#11 Auch bei der zweiten Fahrt musste ich wieder anstehen, gut 3 Minuten. Aus dem Kassenhäuschen hörte ich derweil "Es ist ja noch nicht so voll, dann brauchen wir den anderen Lift noch gar nicht anstellen." - Das nennt sich wohl Kundenservice! :rolleyes: :angry:
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#12 Trassenzoom
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#13 Wenn man oben links aussteigt, kommt man nach einiger Stocherei durch den Nebel zu den beiden Außenrum-Abfahrten 10 (Wald-Abfahrt) und 11 (Waldautobahn).
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#14 Die nicht vorhandene Pistenmarkierung will ich mal nicht ankreiden - sowas gibt es ja selbst in den größeren Gebieten nicht. Geradeaus geht es zur 11, halblinks zur 10 und ganz links zur 9, der roten Außenrum-Abfahrt am Gnurrenlift.
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#15 Blick Richtung Piste 9
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#16 Irgendwann erreicht man den Wald - die Bergstationen der Lifte waren von hier aus schon nicht mehr auszumachen.
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#17 Bald weitet sich die Abfahrt bei angenehmem Gefälle. Rechts befindet sich eine Loipe.
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#18 Rückblick
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#19 Weiter unten kommt von rechts die Wald-Abfahrt (10), die 11 selbst...
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#20 ...lässt hier noch ein paar Varianten zu.
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#21 Hinter dem Laubbaum zweigt, kaum erkennbar, eine weitere Variante nach links ab.
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#22 Rückblick von weiter unten, von rechts kommt die besagte Variante, die aber ebenfalls präpariert war. Landschaftlich ganz schön gelegen, aber zum richtigen Carven etwas zu flach. Dafür gab es hier kaum braune Stellen.
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#23 Der Rest der Abfahrt ist dann ein flacher Ziehweg, der aber ohne größeren Stockeinsatz zu bewältigen war.
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#24 Unweit der Talstation des Schombergliftes gibt es diesen kleine Weiher, ob der wohl für Beschneiungszwecke taugt?
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#25 Rückblick aus dem Schomberglift kurz vorm Steilstück.
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#26 Nochmal die Abfahrt Nr. 9, diesmal von der Wald-Abfahrt (10) aus.
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#27 Auch wenn der Neuschnee schon etwas pappig und schwer war, ließ sich dieser Abschnitt gut fahren. Meine Lieblingspiste für heute, die ich auch noch öfter gefahren wäre, hätte man am Schomberglift nicht immer einige Minuten warten müssen.
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#28 Ob der nicht abreißenden Schlange hatten die Liftbetreiber um kurz nach 11.00 Uhr doch noch ein Einsehen und stellten den Gnurrenlift an, den ich dann bevorzugt gefahren bin. Der Schomberglift blieb des Öfteren stehen und auch banale Dinge, wie das Umfallen des Steckzauns an der Talstation sorgten für den ein oder anderen Stopp, wenn sich der Bügel darin verhedderte. Ein massiver Holzzaun würde hier Abhilfe schaffen.
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#29 Links neben der roten 7 hatte man diese PB 300W Polar abgestellt. In diesem Bereich hat man wohl auch versucht, zusätzlichen Schnee aus der Umgebung auf die Abfahrt zu schieben.
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#30 Freie Fahrt am leider sehr kurzen Gnurrenlift. Mehr als 5 Bügel musste man hier nie warten.
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#31 Rückblick aus dem Gnurrenlift mit Wildewiese und geschlossenem Sorpelift links.
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#32 Die rote Außenrum-Piste (9) am Gnurren bin ich dann auch mal gefahren, irgendwo links lagen auch ein paar Steine rum. Generell war die Zahl der Feindkontakte im gesamten Gebiet aber vernachlässigbar.
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#33 Nochmal Schomberg- und Gnurrenlift.
Auf Nachfrage konnte mir leider niemand sagen, warum der Sorpelift nun nicht lief, der Liftler an der Talstation vom Gnurrenlift meinte nur, es gäbe Personalengpässe.
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#34 Stütze 7 kurz vor dem Steilstück. Die beiden roten Pisten 8 & 7 direkt an den Lifttrassen waren schon ziemlich abgefahren, aber besser zu fahren, als sie aussehen.
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#35 Oberer Teil des geschlossenen Sorpeliftes.
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#36 Auch hier gibt es ein paar Bäume an der Trasse zum Schutz vor Wind.
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#37 Am Lift liegen die roten Pisten 5...
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#38 ...und 4. Bedingt durch die recht langwierige Quererei (30s Queren sind bei einem 350 m Lift wie dem Gnurren auch schon recht viel), beließ ich es bei diesen Abfahrten bei einer Befahrung.
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#39 Blick auf das Anfänger-Areal samt Seillift.
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#40 Geschlossener Sorpelift und ganz unten im Tal die Talstation vom Schomberglift.
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#41 Wohl erst seit dieser Saison sind alle Lifte beleuchtet, vorher gab es nur an Sorpe- und Gnurrenlift Licht, wenn ich mich nicht täusche. Die Lichtmasten auf den Stützen 5, 7 und 8 werden aber alle mit Stromaggregaten betrieben. Bei den Stützen 5 und 7 sind es kleinere, hier ein größeres.
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#42 An der blauen Piste 3 steht noch dieser interessante Lichtmast, wohl Marke Eigenbau. :D
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#43 Diese Piste wurde von den meisten Anfängern genutzt und sah auch entsprechend schlecht aus.
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#44 Dito, wieder mit Sorpelift rechts.
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#45 Blick auf die Pisten 6 bzw. 7 von der Talstation des Schombergliftes aus. Die Hütte links ist die Talstation des Sorpeliftes. Unterhalb davon war mit einem Steckzaun ein kleiner Bereich abgesperrt - sah für mich nach einem Baumstumpf o. ä. aus. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass es sich evtl. auch um Reste der Talstation des ehem. Schulteliftes handeln könnte.
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#46 Ausstieg von Gnurren- und Schomberglift mit der formschönen Stütze. Der Aussichts- und Funkturm dahinter ist nur schemenhaft zu erkennen. Wie es von oben bei gutem Wetter aussieht, hat Frans im Herbst 2012 festgehalten.
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#47 Talstation Gnurren mit langem Spannfeld für das Leerseil vom Schomberg.
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#48 Talstation Gnurren mit defektem Gehänge.
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#49 Von der Wiese oberhalb der Talstation des Gnurrenliftes hatte man einen recht guten Überblick über das kleine Skigebiet.
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#50
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#51 In der Liftspur des Schombergliftes (r.) dominierte von Anfang an die Grasnarbe. Die Wegkante wenige Meter zuvor beendete für einige Skifahrer abrupt die Bergfahrt.
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#52 Oberer, flacher Teil von Schomberg und Gnurren unmittelbar vor dem Ausstieg. Mehr "Fern"sicht gab es heute übrigens leider nicht.
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#53 Die Piste am Gnurrenlift wies einige markante Geländekanten auf.
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#54
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#55 Blick über die rote Piste 8 hinweg.
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#56 Dito. Direkt hinter der Talstation des Sorpeliftes (Bildmitte) müsste von links unten nach rechts oben der Schultelift verlaufen sein. Bilder von dem Lift gibt es u. a. hier: viewtopic.php?f=45&t=10665
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#57 Trassenzoom Gnurren 8)
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#58 Nochmal die Ausstiegsstütze
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#59 Gegen Ende schwächte sich der Andrang etwas ab (wohl wegen des "Mittags-Lochs", aber ich verzichtete trotzdem auf eine weitere Fahrt.

Bei meiner Rückfahrt kamen mir noch einige Autos entgegen, obwohl der Parkplatz schon ziemlich oder sogar komplett voll war. Da der Andrang auf den Pisten gleich geblieben war, gehe ich mal davon aus, dass die meisten Gäste Rodler waren.

Fazit: Schönes kleines Gebiet mit vielen, wenn auch sehr ähnlichen Varianten. Ärgerlich aber die Informations-/Liftöffnungspolitik. Während ich über die schlechte Schnee- und Wetterlage hinwegsehen kann, werden mich derart unzuverlässige Angaben bzgl. der Liftbetriebszeiten insbesondere bei der recht langen Anfahrt von einem weiteren Besuch (vorerst) abhalten.

wird fortgesetzt
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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von starli » 04.02.2019 - 12:08

und auch banale Dinge, wie das Umfallen des Steckzauns an der Talstation sorgten für den ein oder anderen Stopp, wenn sich der Bügel darin verhedderte. Ein massiver Holzzaun würde hier Abhilfe schaffen.
Ui, das ist jetzt etwas, was mir/mich wohl bisher eher unbewusst gefiel oder gestört hat, aber jetzt wo du das so erwähnst, so ein Zaun beim Einstieg ist im Hinblick auf den Nostalgiefaktor auch auf jeden Fall schöner.
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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von niknak » 04.02.2019 - 18:57

Danke für diesen schönen Bericht. Endlich wurde das Skigebiet richtig ausführlich dokumentiert :) .
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Viele Grüße aus dem Sauerland :D

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von gamblealpin » 05.02.2019 - 06:38

Ich bin auf den Bericht aus Brilon gespannt und neugierig noch dazu.

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von Zottel » 05.02.2019 - 10:09

GIFWilli59 hat geschrieben:
04.02.2019 - 11:59
Bild
#45 Blick auf die Pisten 6 bzw. 7 von der Talstation des Schombergliftes aus. Die Hütte links ist die Talstation des Sorpeliftes. Unterhalb davon war mit einem Steckzaun ein kleiner Bereich abgesperrt - sah für mich nach einem Baumstumpf o. ä. aus. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass es sich evtl. auch um Reste der Talstation des ehem. Schulteliftes handeln könnte.
Jedenfalls hat man von der Ausstiegsstütze des Schultelifts einen Stumpf stehen lassen und zweckentfremdet:
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Vgl. Foto von 2005:
download/file.php?id=10515&mode=view

gamblealpin hat geschrieben:
05.02.2019 - 06:38
Ich bin auf den Bericht aus Brilon gespannt und neugierig noch dazu.
Seit 2012 wird sich wohl nichts verändert haben:
viewtopic.php?f=45&t=45522&p=4880245&hi ... n#p4879439

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von GIFWilli59 » 05.02.2019 - 20:00

starli hat geschrieben:
04.02.2019 - 12:08
und auch banale Dinge, wie das Umfallen des Steckzauns an der Talstation sorgten für den ein oder anderen Stopp, wenn sich der Bügel darin verhedderte. Ein massiver Holzzaun würde hier Abhilfe schaffen.
Ui, das ist jetzt etwas, was mir/mich wohl bisher eher unbewusst gefiel oder gestört hat, aber jetzt wo du das so erwähnst, so ein Zaun beim Einstieg ist im Hinblick auf den Nostalgiefaktor auch auf jeden Fall schöner.
Mir geht es dabei nicht unbedingt um den Nostalgiefaktor sondern einfach um den Schutz der Fahrgäste vor den Bügeln. Der ist nicht zu gewährleisten, wenn die Steckzäune nur ein paar Zentimeter im Boden stecken. Gemäß älterer Berichte gab es dort auch früher gewöhnliche Holzzäune.
Zottel hat geschrieben:
05.02.2019 - 10:09
Seit 2012 wird sich wohl nichts verändert haben:
viewtopic.php?f=45&t=45522&p=4880245&hi ... n#p4879439
Wenig, größte Änderung war, dass es dieses Mal einen Tick dunkler und nebliger war, als bei deinem Besuch gut 6 Jahre zuvor :wink:
Gut, dass du damals das Stadt-Pano festgehalten hast :top:

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von markman » 05.02.2019 - 21:36

also wenn ich das richtig lese, sind das 120 Höhenmeter. Wenn ich das mit Bödefeld-Hunau vergleiche, welches 200 Höhenmeter hat (gerundet doppelt so viel, Skigebiet mir gut bekannt), dann kann ich mir kaum vorstellen, dass Du Geschwindigkeit auf der wilden Wiese aufnehmen konntest, geschweige denn Spaß haben konntest? Oder würdest Du jemanden raten wollen, dort hinzufahren?

Danke für Deinen Bericht,
Markman
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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von GIFWilli59 » 05.02.2019 - 22:44

2. Hohe Lied | Nebelschwaden & Steinslalom

Nachdem der Schnee letztes Jahr noch nicht ausreichte, als ich mit bastian-m am Hang vorbei fuhr (Bericht der Tour), lag nun wohl genug Schnee für eine Öffnung des kleinen Gebiets, das zwei parallele SL mit gemeinsamen Stützen sowie einen kurzen Tellerlift umfasst.
Nach den (Niesel-)Regenschauern am Vormittag in und um Wildewiese war ich aber zunächst froh, dass man den Betrieb hier noch nicht eingestellt hatte. So kaufte ich an der Kasse eine Nachmittagskarte (13-17.30 Uhr) für 15 €.

Eckdaten Skinachmittag:
Start: 14.19 Uhr
2:30 h
31,87 km
12,7 km/h Durchschnitt
61,0 km/h Spitze
3980 hm

Fahrten:
22x 1SL Hohe Lied 2 (l.)

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#1 GPS-Track; der bzw. die Haupt-SL ziehen direkt den Berg hoch, die Abfahrt geht Außenrum. Unten am Waldrand steht der kurze Tellerlift.
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#2 Schon bei der Anfahrt via Bad Fredeburg tauchte ich irgendwann unter eine Nebeldecke. Der Zwischenhalt am Ochsenkamp erwies sich wie üblich als nutzlos - der SL war nicht mal mit Gehängen bestückt.
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#3 Über eine Brücke kommt man zur Skihütte und steht schließlich vor der Talstation, die die beiden Hauptlifte beherbergt.
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#4 Blick auf die Hauptabfahrt, die wohl bereits einige Tage zuvor präpariert worden war. Unmittelbar rechts an den Lifttrassen wurde auch gewalzt, dort ließ es sich aber nicht so gut fahren. Dazwischen viel nasser, schwerer "Tief"schnee.
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#5 In Betrieb war nur der linke Tellerlift, der rechte Kurzbügler war wohl nur am Vortag in Betrieb, als der linke Lift einen Defekt hatte.
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#6 Links der Kurzbügler, rechts der Langteller. Auffällig ist die inzwischen seltene Wechsellast-Roba ganz links.
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#7 Nachdem ich bei den ersten beiden Fahrten keine Fotos gemacht hatte, um meiner bisher aufgeschobenen Brotzeit nachzugehen, kam die Kamera erst bei der dritten Fahrt so richtig zum Einsatz.
Hier der steilste Teil der Hauptabfahrt (rote Piste). Wohl bedingt durch einige Maulwurfshügel lagen hier reichlich Steine rum, es war fast unmöglich, eine Abfahrt ohne "Feindkontakt" zu machen. Auch weiter links betrug die Schneehöhe maximal 10-15 cm. :(
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#8 Blick zurück. Hier hat man wohl einige Zeit beschneien können, besonders im unteren Teil des weißen Flecks befand sich aber eine Eisplatte, die sich nur sehr schlecht fahren ließ - meine Kanten waren aber auch nicht mehr taufrisch - mal abgesehen davon, dass die Skier auch schon den 9. Winter im Einsatz sind...
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#9 Nochmal die Talstation der Hauptlifte. Der Tellerlift ist auch - wohl nachträglich - mit einem Niederhalter ausgestattet worden.
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#10 Im Schuppen steht diese Prinoth Big, die hier die Hauptwalze ist. Gab es übrigens früher am Köhlerhagen in Willingen auch mal - in Kombination mit einer All für die Trassen.
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#11 Zeit für ein paar Bilder aus der Lifttrasse - hier kurz vor der 3. Stütze (ohne Einstiegsniederhalter), die das Steilstück einläutet.
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#12 Rückblick ins vernebelte Tal
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#13 Mit der Trasse kam nicht jeder klar. Zwei kurze Brücken über Waldwege erschweren das Ganze noch zusätzlich - jedenfalls wenn man Probleme mit dem Gleichgewicht hat. Weiter oben musste ich später auch einmal auf den Tiefschnee ausweichen.
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#14 Langsam kommt man dem steilsten Stück näher.
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#15 "Steil ist geil!"
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#16 Kurz vor der zweiten Brücke
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#17 Seitenblick zur Verdeutlichung des Gefälles. Dürfte wohl nach dem, was man hier so im Forum liest, die steilste Lifttrasse im Sauerland sein. Möglicherweise auch durch den Teller kam mir die Trasse aber nicht soo steil vor. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich nur 6 Tage zuvor den Fahrenberglift am Herzogstand gefahren bin - der ist ja auch ziemlich steil. :lach:
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#18 Hier oben, kurz vor Stütze 4, ist die Trasse dann schon recht zugewachsen. Ein Hauch von LSAP-Style.
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#19 Rückblick mit Stütze 4
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#20 Kurz vor der Ausstiegsstütze 5
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#21 Nach einer kurzen Bergabstrecke muss man rechts durch den Tunnel, der gerne etwas höher hätte sein dürfen.
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#22 Tunnel mit Liftlerhütte im Hintergrund
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#23 Ausstiegsstütze 5
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#24 Auch die vierte Stütze ist noch zu sehen. Rechts vorne der Ausstieg des außer Betrieb befindlichen Kurzbüglers.
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#25 Lichtmast Marke Eigenbau am oberen, flachen Teil der Abfahrt.
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#26 Abstecher zum kurzen Tellerlift, der von unten aus gesehen links am Waldrand verläuft. Gehänge waren keine dran.
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#27 Ausstiegsbereich; es gibt drei Stützen.
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#28 Bergstation
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#29 Unterer Teil
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#30
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#31 Stütze 3 am Hauptlift. Dient die Hütte zur Überwachung eines Zwischenausstiegs, evtl. im Sommer, wenn der rechte Lift zur Beförderung von sog. Bullracern benutzt wird?
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#32 Blick auf den vernebelten unteren Teil. In diesen Teil fuhr ich einige Male, auch wenn der unpräparierte Schnee nass und schwer war. Besser als Steine, die es insbesondere im "Steilhang" der Hauptabfahrt gab.
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#33 Talstation des Tellerlifts
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#34 An der Talstation steht auch noch dieser ältere Pistenbully rum.
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#35 Blick auf den ganzen Gebäudekomplex an der Talstation. Insgesamt gibt es sagenhafte 4 T60. Fehlen tut aber wohl eine entsprechende Leitungsinfrastruktur inkl. Schneiteich. Schade, denn da hätte das Gebiet mMn nach viel Potenzial.
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#36 Wieder im Lift, hier Stütze 1.
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#37 Stütze 2
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#38 Zoom Richtung Steilhang
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#39 Stütze 3
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#40 Rückblick mit den beiden ersten Brücken
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#41 Trasse im oberen Teil
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#42 Bergstationen
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#43 Rückblick, der Nebel hatte ja schon was Mystisches.
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#44 Blick auf den breiten Starthang. Zu weit nach links sollte man nicht fahren, denn dort wurde man vom etwas bremsigen Tiefschnee ausgebremst.
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#45
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#46
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#47 Die oberen beiden Brücken.
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#48 Wenn man das steinige Steilstück bezwungen hatte, wartete noch ein schönes Carvingstück, ehe es zur Talstation ging.
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#49 Rückblick auf das schon gut gebräunte Steilstück. Andere Skifahrer berichteten, dass die Bedingungen am Vormittag teils noch deutlich besser gewesen wären.
Erst relativ spät fand ich noch eine steinarme Variante, die rechts um die Baumgruppe herum führte.
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#50 Trassenzooms...
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#51
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#52 Irgendwann gab der Nebel mal wieder einen Blick auf die gesamte Trasse frei.
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#53
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#54 Trassenzoom mit allen Doppelstützen
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#55 Ohne die anderen Skifahrer wäre die Stimmung perfekt gewesen.
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#56 Die untere Brücke am Kurzbügler von der Seite.
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#57 Irgendwann gegen vier Uhr wurde im oberen Bereich das Flutlicht eingeschaltet, das zwar die Stimmung verschönerte, aber die Sicht nicht verbessern konnte.
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#58 Obere Brücke am Kurzbügler
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#59 Hier außen betrug die Schneehöhe nur noch rund 10 cm, sodass nicht wenige Maulwurfshügel hervorschauten.
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#60 Stütze 5
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#61 Auf der letzten Abfahrt für mich um 10 vor Fünf war es dann oben ziemlich neblig und auch schon etwas dämmrig.
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#62 Skipässe Wildewiese und Hohe Lied, beide Halbtageskarten für je 15 €.

Fazit: Lift und Hang an der Hohen Lied konnten mich überzeugen - Pisten- bzw. Schneeverhältnisse aber nicht (so viele Steine und Gras gab es weder in Wildewiese noch in Brilon) und auch das Wetter hätte gerne besser sein können, auch wenn die Stimmung schon interessant war. Bei besseren Bedingungen komme ich gerne wieder - hoffentlich ist dann auch der Kurzbügler in Betrieb.


---------
markman hat geschrieben:
05.02.2019 - 21:36
also wenn ich das richtig lese, sind das 120 Höhenmeter. Wenn ich das mit Bödefeld-Hunau vergleiche, welches 200 Höhenmeter hat (gerundet doppelt so viel, Skigebiet mir gut bekannt), dann kann ich mir kaum vorstellen, dass Du Geschwindigkeit auf der wilden Wiese aufnehmen konntest, geschweige denn Spaß haben konntest? Oder würdest Du jemanden raten wollen, dort hinzufahren?
Ja, das kommt hin.
Naja, Geschwindigkeitsrekorde kann man da nicht aufstellen, erst recht nicht bei den gegebenen Bedingungen.
Aber ich finde für 2-3 h ist das schon mal eine ganz schöne Abwechslung zu den großen Gebieten (ich fahre primär in Willingen und Winterberg, an der Hunau war ich erst einmal).
Bei guten Bedingungen kann man es schon empfehlen, bei denen vom Samstag eher nicht :lach:
Kommt auch immer ein bisschen drauf an, wie weit die Anfahrt so ist. Ich werde den für mich weiten Weg erst mal nicht wieder auf mich nehmen.

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von GIFWilli59 » 06.02.2019 - 01:36

3. Briloner Poppenberg | Der Nebel lichtet sich

Letzter Tour-Stopp für diesen Tag war der Poppenberg im Süden Brilons. Nach gut 30 min Fahrt von der Hohen Lied - vorbei an Autoschlangen in Bestwig - stand ich am Fuße des rund 500 m langen Hangs. Etwas kurios ist die Tatsache, dass es gleich zwei per Lift erschlossene Poppenberge im Sauerland gibt - der Unterschied könnte dabei wohl nicht krasser sein: In Winterberg wird der Hang von einer 8KSB bedient, die Piste mit Dutzenden Schneekanonen beschneit - in Brilon geht es hingegen beschaulicher zu, ein Tellerlift eines nicht näher bekannten Herstellers bedient eine Naturschneepiste.
Erstmals - und wenn ich micht nicht täusche auch das bisher einzige Mal - dokumentiert wurde der Lift von Zottel im Jahr 2012: viewtopic.php?f=45&t=45522

Eckdaten Skiabend:
Start: 17.49 Uhr
2:17 h
22,90 km
10,1 km/h Durchschnitt
52,2 km/h Spitze
2300 hm

Fahrten:
21x 1SL "Bruno" Poppenberg

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#1 Unspektakulärer GPS-Track; einmal bin ich nach rechts raus gefahren.
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#2 Ich musste zweimal schauen, um sicher zu sein, dass der Lift auch wirklich läuft, es war schon recht neblig.
Von mir aus hätte man den Lift gerne noch ein paar Meter weiter runter ziehen können, aber so bleibt hier noch Platz für die Rodler.
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#3 Den Seillift habe ich übrigens nicht gefunden - aber auch nicht systematisch danach gesucht.

An der Kasse löste ich ein Flutlichtticket für 11 €, gültig von 18-21 Uhr. Freundlicherweise durfte ich aber schon vor 18 Uhr 2 Fahrten machen und musste nicht warten.
Auf die Frage, von welchem Hersteller der Lift stammt, wusste an der Kasse auch niemand eine Antwort.

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#4 An der Bergstation war erstmal Blindflug angesagt.
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#5 Im Tal war die Sicht ein wenig besser. Rechts befindet sich der noch nicht ganz fertiggestellte Walzenschuppen, der einen älteren PB 200D beherbergt.
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#6 Erfreulicherweise war der Schnee hier etwas trockener und leichter als an der Hohen Lied und auch Steine waren bei dem eher geringen Gefälle die Ausnahme. Folglich hielt ich es recht lange an dem kurzen Hang aus.
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#7 Talstation
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#8 Das berührungslose Zutrittsystem stammt hier nicht von einem der großen Hersteller.
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#9 Kasse + Führerstand mit dem einzigen Drehkreuz davor.
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#10 Durch den Nebel gab es ein paar Spielereien. Als ich den Lift vor einigen Jahren das erste Mal sah, dachte ich ja wegen der Stützen noch an eine Sesselbahn...
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#11 Der Lift hört auf den Namen Bruno und hieß scheinbar auch schon vorher so, denn vor 2004 stand er irgendwo in der Sellerrunde in Italien.
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#12 Licht-Spielerei mit der Ausstiegsstütze (Nr. 9) und dem an der Liftlerhütte angebrachten Scheinwerfer.
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#13 Unweit der Bergstation steht die Skihütte, die aber nicht als Gaststätte, sondern als Selbstversorgerhaus gebaut wurde.
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#14 Ganz üppig war die Schneelage nicht, aber Steine bildeten die Ausnahme.
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#15 Streckenniederhalter Nr. 6. Er steht unmittelbar vor dem finalen "Steil"stück.
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#16 Halbfertiger Walzenschuppe mit PB 200D mit erhöhtem Schild (lt. basti.ethal).
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#17 Licht-Spielerei an der Talstation
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#18 Detail Stütze
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#19 Langsam wurde die Sicht besser
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#20 Einige braune Stellen gab es natürlich schon. Der Vorteil am Flutlicht: Man sieht sie nicht so gut und braucht sich nicht darüber aufzuregen :lach:
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#21 Einstieg
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#22 Und ein kleiner Streckenzoom. Außer mir und einem älteren Skifahrer waren noch eine Hand voll Kinder unterwegs. Merkwürdigerweise stiegen einige immer etwa 50 m vor der Bergstation aus (nicht, dass die letzten 50 m besonders steil oder sonst irgendwie schwierig wären) :stupid:
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#23 Die Pisten war schön kupiert, neben einer knackigen Wegkante (links neben der nächsten Stütze) gab es hier links eine Art natürliche Halfpipe.
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#24 Rückblick, etwa in Bildmitte die "Halfpipe".
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#25 Ansonsten eignet sich die Piste insbesondere im flachen Teil gut zum Carven. Im Nebel musste man allerdings aufpassen, dass man nicht zu weit in die Liftspur fährt.
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#26 Flacher Teil
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#27
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#28 Hier ab Stütze 6 (r.) wird es etwas steiler.
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#29 Darunter ist es flacher und optimal zum gemütlichen Carven, sofern die Piste frei ist, was aber meistens der Fall war.
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#30 Zoom Richtung Talstation; im HIntergrund die Lichter des nahegelegenen Wohngebiets. Mehr war leider nicht von Brilon zu sehen.
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#31 Paradoxerweise sorgte ausgerechnet aufkommender Schneefall für bessere Sichtverhältnisse.
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#32
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#33 Stütze 6
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#34 Ausstiegsstütze mit Liftlerhütte.
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#35 Oberer Hangteil mit den Stützen 8 und 7. Aufgefallen ist mir in diesem Bereich noch, dass eine Stütze schon einige Rostflecken hatte und dass die Bügel hier durch die Büsche links schleiften.
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#36 Endlich zeigte sich der Hang in seiner vollen Pracht.
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#37 Das Motiv geht auch mit Schnee statt Nebel in der Luft :D
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#38 Aus Neugier folgte ich einmal einigen Spuren, die sich nach rechts von der Hauptpiste entfernten. Blick zurück Richtung Skipiste/-lift.
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#39 Und der obere Teil mit der besagten Spur. Über einen Feldweg ging es dann Richtung Talstation, wobei ich bereits etwas früher wieder auf die Wiese wechselte.
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#40 Talstation
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#41 Und nochmal die "Halfpipe", da sollte man besser nicht unerwartet durchfahren :biggrin:
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#42 Nach gut zwei Stunden hatte ich genug und gab die Karte wieder zurück (3 € Pfand).
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#43 Zum Schluss noch ein Blick auf den Schaltschrank, vlt erkennt ja dadurch jemand den Hersteller. :wink:

Schon ein ganz netter Hang, aber so schnell brauche ich den erstmal nicht wieder, da fahre ich lieber mal wieder am Sternrodt oder an der Hohen Lied :wink:
Nicht zuletzt bleiben ja auch noch einige bisher ungefahrene Lifte, z. B. der Lift in Grevenstein oder der berüchtigte Ochsenkamplift :lach:

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von starli » 06.02.2019 - 13:00

Hohes Glied - äh, Hohe Lied: Geile Lifttrasse, so schmal+verwachsen, diese Mini-Brücken und der Ausstieg .. genial urig.
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2018-30.9.2019 (121 Tage, 73 Gebiete)
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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von chrissi5 » 07.02.2019 - 21:20

An der hohen Lied war ich früher sehr oft fahren, besonders bei Flutlicht war es immer schön, mit Discosound von unten bis fast nach oben.. Und gut besucht war es auch immer, ok, wie eigentlich jedes kleinere Gebiet früher..
An der Lied gibt es übrigens auch noch eine Waldabfahrt. War die nicht befahrbar oder dir nicht bekannt ?
Winter 20/21: Hoffe noch auf viel Schnee, wieder mal.

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von GIFWilli59 » 07.02.2019 - 21:42

Naja, dort hat man ja genügend Kapazität. Der linke der beiden langen Lifte war damals auch schon ein Tellerlift so wie heute, oder?
War bei Flutlicht auch der kurze Tellerlift am Waldrand in Betrieb?

Eine Waldabfahrt ist mir nicht bekannt. :nixweiss:

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von chrissi5 » 07.02.2019 - 21:50

Ob der Tellerlift in Betrieb war weiß ich nicht mehr..
Hatte vor ein paar Jahren auch mal einen Bericht über die Lied gemacht. Leider sind die Bilder nicht mehr einsehbar weil die abload Seite dicht gemacht hat.. müsste ich in meinen Bildern nach kramen..
Winter 20/21: Hoffe noch auf viel Schnee, wieder mal.


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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von GIFWilli59 » 07.02.2019 - 22:57

chrissi5 hat geschrieben:
07.02.2019 - 21:50
Hatte vor ein paar Jahren auch mal einen Bericht über die Lied gemacht. Leider sind die Bilder nicht mehr einsehbar weil die abload Seite dicht gemacht hat.. müsste ich in meinen Bildern nach kramen..
Ja, genau, der hier: viewtopic.php?f=45&t=52887

Die Bilder-Links weisen auf eine Seite namens www.album.de, möglich dass es den Hoster nicht mehr gibt. Abload gibt es aber schon noch, aber ich weiß auch nicht, wie lange die Bilder dann online bleiben.

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Re: Wildewiese, Hohe Lied & Brilon | 02.02.2019 | Flucht vor den Massen

Beitrag von DavidLe » 09.02.2019 - 17:22

Sehr schöner Bericht und tolle Bilder :) !! Ich persönlich hatte noch nie Probleme mit den Liftinfos etc. in Wildewiese. Sehr schönes kleines Skigebiet, wie ich finde!

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