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Garmisch Classic 26.01.2019 | Allmähliche Wetterbesserung am Weltcup-Tag

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Garmisch Classic 26.01.2019 | Allmähliche Wetterbesserung am Weltcup-Tag

Beitrag von GIFWilli59 » 09.06.2019 - 19:04

Fortsetzung von: Dammkar & Kranzberg 25.01.2019

Am Samstag sollte es schließlich in unser Hausskigebiet gehen, denn SkiNiklas (S) wollte sich nach Möglichkeit das Super G-Rennen auf der Kandahar ansehen, die leider während unseres gesamten Aufenthalts für den Publikumsverkehr gesperrt war. Den Weg ins Skigebiet legten wir mithilfe des Skibusses zurück, der wenige hundert Meter von unserer Fewo entfernt hielt. im dichten Schneetreiben ging es so der Talstation der Kreuzeckbahn entgegen. Auf den letzten Metern stockte der Verkehr, der Andrang an auswärtigen Pkw war trotz des mäßigen Wetters beträchtlich.

Eckdaten:
Start: 8.25 Uhr
8:10 h
94,20 km
11,5 km/h Durchschnitt
61,7 km/h Spitze
11.200 hm

Fahrten:
3x Kreuzeck
2x Hexenkessel
2x Kreuzeck-Rückbringer
2x Längenfelder
1x Längenfelder ab Mittelst.
2x Alpspitz
1x Osterfelderkopflift
1x Hochalm
3x Bernadein 1
2x Bernadein 2
3x Kandahar-Express
1x Trögllift
1x Kreuzwankl
2x Adamswiesen
2x Hausberg
= 28 Fahrten

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#1 GPS-Track; die Linie ganz links ist auch eine Fahrt mit der Alpspitzbahn - etwas verrutscht :D
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#2 Die Bushaltestelle wurde etwas verlegt, sodass noch ein paar Minuten zur Talstation der Kreuzeckbahn zu laufen waren. Währenddessen versuchte mir S weis zu machen, dass er mich zum Rennen angemeldet hätte...
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#3 Nebliger Blick aus den Stehgondeln auf die Rennstrecke.
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#4 Aufgrund der 2S-15er Gondeln sehr hohe UniG-Bergstation.
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#5 Oben erwarteten uns gute 15 cm Pulverschnee. Da es noch recht früh war, legten wir an der kurzen DSB Hexenkessel gleich mal einen Zwischenstopp ein.
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#6 Durch den stattlich ausgebauten Trögltunnel geht es zur 4KSB Kandahar-Express.
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#7 Talstation der 4KSB
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#8 Und die Bergstation inkl. Liftler-Container. Die Fotos von der Fahrt sind bei dem Schneetreiben nicht wirklich was geworden. Nervig waren auf jeden Fall diese Kidsstop-Teile gerade in Verbindung mit meinem Rucksack.
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#9 Direkt neben der 4KSB kann man einen nicht im Pistenplan eingezeichneten Steilhang runter fahren. Früher oder später kam man dann aber - vor allem aufgrund der abgesperrten Rennstrecke - wieder auf einem Ziehweg raus, der hier an der Bergstation der 6KSB Kreuzwankl vorbeikommt. Sie schaufelt ordentlich Leute ins Gebiet.
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#10 An der 4KSB vorbei fuhren wir über die Olympiaabfahrt erstmal wieder ins Tal. Wie schon in einem älteren Bericht richtig ausgeführt, lebt das Gebiet von seinen Talabfahrten (denn sonst blieben auch nicht mehr viele Pisten übrig ;-) ).
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#11 Nach der Auffahrt mit der Kreuzeckbahn wollten wir in den Hausbergbereich vorstoßen; dort wartet mit dem Adamswiesenlift eine technische Finesse auf uns: eine Baco-Kurve.
Vom Kreuzwanklbereich fahren schon mal einige Leute rüber - ob sie zum Kreuzeck wollen oder ihnen die blaue Diretissima am Kreuzwankl zu steil oder zu voll ist? Wir wussten es nicht.
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#12 Da er gerade auf der Strecke lag und nicht allzu voll war, nahmen wir noch den Trögllift mit. Die beiden Rimmler-Moos-Lift ließen wir hingegen links liegen.
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#13 Von dessen Bergstation hatten wir immerhin genug Schwung, um nahezu mühelos zur Hausbergbahn zu kommen. Im Bild der Brembergkopf Garmisch-Partenkirchens. ;-)
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#14 Dementsprechend viel war auch an der Talstation los - also nichts wie weiter!
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#15 Mit etwas Anschieben erreichten wir so den Adamswiesenlift, dessen Talstation sich am oberen Teil der Kochelbergabfahrt befindet. Bei der ersten Fahrt habe ich wegen des starken Schneefalls keine Bilder gemacht.
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#16 In Anbetracht der Menschenansammlung auf dem Weg zur Kochelbergabfahrt entschieden wir uns, erstmal nach links auf die schwarze Hornabfahrt zur Hausbergbahn abzubiegen.
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#17 Hornabfahrt
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#18 Dito
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#19 Unterer Teil zur Talstation, hier stößt auch die Kochelbergabfahrt wieder hinzu.
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#20 An der Talstation der 8MGD Hausbergbahn angekommen. Da noch einige Rennläufer oder so vorgelassen wurden, mussten wir hier 2-3 min warten.
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#21 Danach ging es wieder zum Adamswiesenlift. Nachdem man den unteren, mittelsteilen Teil hinter sich hat, flacht die Trasse deutlich ab und die Baco-Kurve kommt ins Blickfeld.
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#22 Baco-Kurve inkl. hölzerner Leitplanke.
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#23 Dito
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#24 Und noch mal im Detail
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#25 Da die Einmündung von unten her ganz spannend aussah, entschieden wir uns bei der Abfahrt für die blau markierte Bayernhaus-Abfahrt. Oben war es recht flach, sodass Schieben bei dem Neuschnee unvermeidlich war. Im Bild der steilste Teil unmittelbar unterhalb des Bayernhauses.
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#26 Weiter geht es über die recht gut besuchte Kochelbergabfahrt.
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#27 Weiter unten gab es noch eine kaum als solche erkennbare Querung nach links, die ferner noch mit einem kleinen Gegenanstieg ausgestattet war.

Mit der Hausbergbahn fuhren wir anschließend wieder auf den Berg, diesmal ohne Wartezeiten. Unser nächstes Ziel sollte wieder der Kreuzeckbereich sein. Im Hinblick auf die große Menschentraube an der 6KSB Kreuzwankl wollten wir eigentlich einen anderen Weg nehmen, allerdings hatten wir dann schließlich doch keine Lust, erst mühsam zu den Rimmler-Moos-Liften zu queren, um schließlich über die Standard-Tonihütten-Abfahrt in den Kreuzeck-Sektor fahren zu können. Die Skiroute Standard Tonihütte, die direkt an der Bergstation der Hausbergbahn losgehen soll, war ohnehin gesperrt und gefunden haben wir sie auch nicht.
Also ging es dann nach kurzer Bedenkzeit zur ersten 6KSB Deutschlands (Bj. 1997), die obendrein mit ihren 3000 P/h die kapazitätsstärkste Anlage im Gebiet ist. Trotzdem betrug die Wartezeit rund 7 min. S hatte ein glücklicheres Händchen beim Anstehen und erreichte einen Vorsprung von 7 Sesseln (oder 50,40 s, im Weltcupjargon ausgedrückt :D). Leider sind längst nicht alle Zeitgenossen so kooperativ, wenn es um die bestmögliche Besetzung von Sesseln geht. :rolleyes:

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#28 Auf dem Weg zu den Talstationen der Bahnen zum Kreuzeck/zur Alpspitze war dann ein Teil der zuvor noch zu Trainingszwecken gesperrten Kandahar-Abfahrt geöffnet. Das mussten wir natürlich ausnutzen :)
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#29 So konnten wir noch bis an die Strecke heranfahren. Der ursprünglich für 11 Uhr angesetzte Start verzögerte sich weiter, sodass ich S überredete, erstmal in den Alpspitz-Sektor zu fahren.
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#30 Schön mit Holz verkleidete Talstation der Alpspitzbahn. An der Architektur hätte man sich in Willingen mal ein Beispiel nehmen sollen...
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#31 Schild in der Kabine. Lt. Liftworld 1973 erbaut.
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#32 Während der Fahrt war es recht neblig, deutlich erkennbar war dann erst wieder die ein Jahr ältere Hochalmbahn. Hier ein Bild aus der Bergstation selbiger, die man nach der Fahrt mit der Alpspitzbahn durchquert.
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#33 Der Starthang am Osterfelder wird zusätzlich noch vom Osterfelderkopflift bedient. Leider wollte hier S nur eine Fahrt machen. Naja, es gibt spannendere Anlagen im Gebiet. Wie man sieht, sahen das die meisten Leute hier so. Ohne einen sehr schneearmen Winter in den 2000ern hätte man ihn auch schon geschliffen.
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#34 Bergstation mit Totpunktausstieg. Dahinter die Bergstationen von Alpspitz- und Hochalmbahn. Standort war der recht windige aber in dem Moment nicht sonderlich aussichtsreiche Aussichtspunkt. Bilder davon spare ich mir, denn die Aussicht wurde später erfreulicherweise noch getoppt. :)
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#35 Die Osterfelder-Abfahrt führt recht spektkulär durch diesen, vermutlich nicht natürlicherweise entstandenen Felsdurchbruch Richtung Hochalm. An den Hinweis auf dem Schild, wegen Steinschlaggefahr nicht stehen zu bleiben, hielt sich fast keiner..
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#36 Ziehwegartig führt die Abfahrt bis zum Bernadeinlift, der eine schöne Abfahrt erschließt, die recht weit weg vom Schuss ist.
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#37 Waldtrasse im unteren Teil.
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#38 Nach einer Fahrt ging es bereits weiter, hier gewissermaßen an der Mittelstation des Bernadeinlifts.
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#39 Die zweite Sektion ist nur ein Rückbringer zur Abfahrt Richtung Hochalm. Interessanterweise verfügt der Lift über eine T- und eine Portalstütze.
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#40 Und die Bergstation mit fliegender Seilscheibe.
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#41 Gondeln der Hochalmbahn im Zoom.
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#42 Das letzte Stück zur Hochalm hat dann den Namen Abfahrt auch wieder verdient.
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#43 Hochalmbahn Talstation mit schöner blauer Kabine.
Hätten wir noch etwas vom inwischen laufenden Rennen sehen wollen, hätten wir nun direkt zum Kreuzeck zurückfahren müssen, wir entschieden uns aber dagegen.
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#44 In der DSB Längenfelder. Langsam riss es etwas auf.
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#45 Da der untere Teil der Abfahrt nur aus Ziehwegen besteht, gibt es die Mittelstation, sodass man den oberen Teil mit seinem angenehmen Gefälle direkt wiederholen kann, was wir auch einmal taten. Mit 820 m ist die Bahn nicht sonderlich lang.
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#46 Erstmals an diesem Tag gab es sowas wie Aussicht :-)
Danach fuhren wir hinüber in den Hochalmbereich, um dort noch die 44PB Hochalm zu fahren. Eine Kabine (ca. 7 min) mussten wir warten. In einem Zug fährt sich die Abfahrt dort übrigens deutlich besser als mit (Foto-)Stopps. :wink:

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#47 Den krönenden Abschluss des flachen Ziehwegs von der Hochalm bildet dieser Handschuhfresser.

Danach legten wir auf S' Wunsch eine Pause ein. Da es gerade nicht schneite und wir uns auch nicht lange aufhalten wollten, hielten wir an einer Imbissbude nahe der Kreuzeck-Bergstation. Vom Ambiente her erinnerte mich die Örtlichkeit an Eugens Obstlerhütte in Sölden oder die Wilddiebgaststätte in Willingen: rustikale Sitzmöglichkeiten direkt an der Piste in unmittelbarer Reichweite zu einer schon etwas in die Jahre gekommenen Liftanlage.
Da es das von uns gewünschte Gericht nicht gab, gab es stattdessen eine Bratwurst mit Brötchen bzw. Semmel und für mich ein Paulaner - allerdings nur die Spezi-Variante. Das Biertrinken überlasse ich lieber den Profis :wink:

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#48 Nach der Stärkung ging es wieder auf die Piste und über das Kandahar-Stück (müsste der obere Teil der Piste 5b sein) und einen obligatorischen Ziehweg zur 4KSB Kandahar-Express. Hier der Knotenpunkt hinter dem Trögltunnel.
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#49 Auf der Kandahar 5b, schon eine ziemlich bucklige Angelegenheit. Aber lieber so als eisig oder steinig.
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#50 Kurz vor der Talstation der 4KSB Kandahar-Express. Dahinter der Wank mit der alten und neuen (1982) Bahntrasse.
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#51 Blick aus der 4KSB auf die gesperrte Kandahar 5a. Nach dem Steilstück folgt der einseitige Zwischenausstieg.
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#52 Bei der nächsten Fahrt musste dann mal einer der Ziehwege im oberen Bereich der 4 KSB Kandahar-Express getestet werden. Dieser endet bei der Kreuzalm mit Blick auf den Hexenkessel (?) unterhalb der Bergstation der Kreuzeckbahn, von der man vor allem das Kuppengerüst sieht.
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#53 Von der Kreuzalm aus konnte man sehr gut die Alpspitze (2628 m) sehen und davor in der Senke die Hochalm. Erfreulicherweise zeigte sich auch mal die Sonne.
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#54 Bedingt durch den Fotohalt hier verlor ich S und im Gegensatz zu ihm setzte ich meine Abfahrt dann auf dem nächsten Ziehweg, der Abfahrt 12 fort. Dabei kommt man am Beginn der Herren(?)-Rennsrecke vorbei, wo gerade ein Heli von Wucher landete. Dicht am Zaun fuhr ich langsam dran vorbei.
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#55 Start der Strecke mit dem Trögltunnel ca. 100 m unterhalb. Im Tal liegt Garmisch-Partenkirchen.
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#56 Nach dem wir uns hinterm Trögltunnel wieder gefunden hatten, ging es via Kandahar-Stück und Olympiaabfahrt wieder ins Tal und mit der Kreuzeckbahn wieder hinauf. Hier der Ausblick nach Nordosten von der Bergstation aus. Morgens war hier noch alles vernebelt.
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#57 DSB Hexenkessel nun mit Flachlandpano und Starnberger See.
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#58 Pano aud Garmisch-Partenkirchen mit Wank rechts vom Bereich Hexenkessel aus.
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#59 Nochmal Starnberger See. Der größere Ort davor sollte Murnau sein, davor der markante Höhenberg mit 968 m und unten Oberau.
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#60 Dieses Mal folgten wir dem Ziehweg bis zum Trögllift und bogen dann nach links auf die Skiroute Standard-Tonihütten-Abfahrt, die sehr wenig frequentiert war und daher auch kaum größere Buckel aufwies.
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#61 Der Rückweg erfolgte - wie auch sonst - über die Olympiaabfahrt. An den Waxensteinen blinzelt die Sonne vorbei. Anstelle einer Wiederholung der mMn sehr schön zu fahrenden Route fuhren wir als nächstes nochmal in den Alpspitz-Sektor.
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#62 Unterer Teil der Alpspitzbahn mit recht schlaffem Gegenseil der anderen Fahrbahn.
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#63 Bei entsprechender Sicht bietet die Trassierung spektakuläre Ausblicke. Das Bild wurde unmittelbar hinter dem ehemaligen Zwischenausstieg bei Stütze 2 aufgenommen.
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#64 Gegenkabine mit Alpspitze im Hintergrund. Unsere Kabine war übrigens rot mit weißem Marker-Schriftzug.
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#65 Oberer Teil der Strecke.

Bei der guten Sicht sind wir dann noch auf die AlpspiX-Aussichtsplattform gegangen. Der Ausblick war zwar ganz gut, aber die teils freischwebende Konstruktion erfüllte uns in Kombination mit dem noch immer relativ kräftigen Wind mit Unbehagen.

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#66 Toller Ausblick auf Garmisch-Partenkirchen
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#67 Nordost-Pano mit dem Wank in der Mitte
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#68 Blick nach Südosten mit dem Osterfelderkopflift.
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#69 Zoom Richtung Wallgau/Krün im Tal.
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#70
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#71 Mit den Felswänden erinnert die Abfahrt ein wenig an das Dammkar, das wir am Vortag befuhren.
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#72 Bernadeinlifte rechts, da fuhren wir auf meinen Wunsch noch 2x.
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#73 Obwohl der Pulverschnee längst zu hohen Buckeln aufgefahren war, war die Abfahrt panoramamäßig einfach herrlich.
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#74 Was auf den ersten Blick nach einer aufgestockten Gebirgshütte aussieht, entpuppte sich als das Königshaus am Schachen (1866 m), das König Ludwig II. v. Bayern 1869-72 erbauen ließ.
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#75 Die Felsen des Bernadeinkopfs reichen bis an die Piste heran.
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#76 Rückblick. Schmal und kupiert ist die Piste auch noch. :-)
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#77 Zoom in den oberen Teil.
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#78 Rückblick auf den letzten Teil der Abfahrt.
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#79 Am Ende des flachen Mittelteils kreuzt die Lifttrasse die Piste. Links wieder die mächtige Alpspitze.
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#80 Mit dem Ziehweg von der Hochalm zurück hatten die Snowboarder so ihre Mühen. :lach:
Man beachte auch die teils mächtigen Eiszapfen an den Felswänden.
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#81 Ausblick vom Ziehweg. Rechts am Hang wohl eine Nachbildung der Bruchhauser Steine ;-)
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#82 Um 15.50 Uhr ging sich noch eine letzte Fahrt an der DSB Längenfelder aus. Links der Ziehweg von der Hochalm, in der Mitte die Abfahrt von der Längenfelder-Mittelstation und rechts die Zufahrt zur Talstation der Längenfelder-DSB.
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#83 Seitenblick aus der DSB, leider zog es wieder etwas zu.
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#84 Zum Schluss ging es dann den Längenfelder-Zickzack-Ziehweg runter :D
Die letzte Liftfahrt war dann aber am Seillift-Rückbringer.
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#85 Über altbekannte Pisten ging es an der Mittelstation der 4KSB Kandahar-Express vorbei.

Hinter der Talstation der 4KSB zweigt ein Waldweg ab, der es einem ermöglicht, noch ein paar Meter der Skiroute zu fahren. Dort war zwar weniger los, aber es war dafür umso schwieriger, sich wieder auf die links total verbuckelte und rechts eisige Olympiaabfahrt einzusortieren.

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#86 Auf der Olympiaabfahrt mit aufkommendem Nebel im Tal.
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#87 Die hohen Buckel stellten nicht wenige Leute vor eine große Herausforderung.
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#88 Fast im Tal angekommen. Handelt es sich bei dem Gebäude rechts evtl. um die ehem. Talstation der Kreuzeck-Pendelbahn?
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#89 Streckenzoom an der Kreuzeckbahn. War hier eigntlich keine EUB möglich?
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#90 Der teilweise schon wieder vernebelte Waxenstein.

Nach der Abfahrt gaben wir noch unsere Pfandkarten zurück (2 € meine ich) und begaben uns zur Skibushaltestelle. Dort mussten wir jedeoch feststellen, dass wir bis zum nächsten Bus 30 min warten mussten (offenbar nur Stundentakt). Immerhin kam der Bus nach ein paar Minuten schon. Wir hatten uns schon auf eine Sitzgelegenheit gefreut, denn an der provisorisch eingerichteten Haltestelle gab es nur Schneehaufen, doch der Busfahrer ließ nur die Passagiere aussteigen und machte dann die Türen wieder zu und unterhielt sich mit einer älteren Dame im Bus. So mussten wir noch 15 min vor dem Bus stehen und warten, ehe wir eingelassen wurden. Kundenfreundlichkeit geht anders. :twisted:

Vor allem Dank der positiven Wetterentwicklung erlebten wir einen schönen Skitag im Classic-Gebiet. Schade war die Tatsache, dass die beiden Kandahar-Abfahrten geschlossen waren, aber das wussten wir ja vorher schon. Diese wären sonst sicher ein Highligt gewesen. Aber auch die Olympiaabfahrt machte Spaß. Vor allem landschaftlich ein Highlight war der Alpspitz-Sektor, der zumindest am Bernadein-Lift auch ein gutes Gefälle bietet. Ansonsten gibt es aber leider relativ viele Ziehwege, die oft sogar obligatorisch sind, also nicht umfahren werden können.
Dass wir das Weltcup-Rennen dann aufgrund unseres Abstechers zur Alpspitze vollständig verpasst haben, hat mich im Nachhinein sogar mehr geärgert als S, der ja deshalb gerne am Samstag ins Classic-Gebiet wollte.
Vermutlich hatten wir so zwar weniger Betrieb, aber ich hätte schon gerne mal die Profis aus der Nähe fahren sehen.
Außerdem hätte man sonst an diesem Tag an den Steckenberg und an den Kolbensattel fahren können, wo manche Lifte nur am Wochenende laufen. Zugleich hätte es am Montag im Classic-Gebiet sicher weniger Betrieb gehabt...
Der Preisunterschied durch die dann verkürzte Top Snow Card wäre ebenfalls marginal gewesen.


GaP & Co 2019: Zugspitze 24.01.2019 | Wettersteinbahnen 24.01.2019 | Dammkar & Kranzberg 25.01.2019 | Garmisch Classic 26.01.2019 | Hörnle & Herzogstand 27.01.2019 | Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kampenwand 29.01.2019
Zuletzt geändert von GIFWilli59 am 24.07.2019 - 14:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Garmisch Classic 26.01.2019 | Allmähliche Wetterbesserung am Weltcup-Tag

Beitrag von Florian86 » 22.06.2019 - 22:28

Ach ja, Garmisch Classic war ich echt schon länger nicht mehr, ich mag das Skigebiet aber wirklich sehr - trotz der vielen Ziehwege. Die Talabfahrten sind wirklich super und Bernadein auch. Ich hab auch immer die Leute beim IMK-IFU der KIT-Außenstelle in Garmisch beneidet, die so nah neben der Alpspitz-/Kreuzeckbahn arbeiten, dass sie in ner längeren Mittagspause auch auf die Piste konnten. Oder bei gutem Wetter die Arbeitszeiten so legen konnten, dass sie halt erst ab 15 oder 16h nach dem Skifahren mit der Arbeit loslegen können.

Und seh ich das richtig, dass man von der Piste mittlerweile direkt in den ersten Stock der Alpspitzbahn kommt? Das war bei meinem letzten Besuch auch anders, und wäre (ist?) wirklich eine schöne Verbesserung.
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Re: Garmisch Classic 26.01.2019 | Allmähliche Wetterbesserung am Weltcup-Tag

Beitrag von GIFWilli59 » 25.06.2019 - 22:44

Florian86 hat geschrieben:
22.06.2019 - 22:28
Ich hab auch immer die Leute beim IMK-IFU der KIT-Außenstelle in Garmisch beneidet, die so nah neben der Alpspitz-/Kreuzeckbahn arbeiten, dass sie in ner längeren Mittagspause auch auf die Piste konnten. Oder bei gutem Wetter die Arbeitszeiten so legen konnten, dass sie halt erst ab 15 oder 16h nach dem Skifahren mit der Arbeit loslegen können.
Ja, da ist natürlich was Feines! :D
Und seh ich das richtig, dass man von der Piste mittlerweile direkt in den ersten Stock der Alpspitzbahn kommt? Das war bei meinem letzten Besuch auch anders, und wäre (ist?) wirklich eine schöne Verbesserung.
Ja, eine Treppe gab es da nicht. Allerdings war das Schneeband vorher ein Stück unterbrochen/dreckig, sodass wir schon früher abgeschnallt haben.

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Re: Garmisch Classic 26.01.2019 | Allmähliche Wetterbesserung am Weltcup-Tag

Beitrag von DAB » 06.07.2019 - 14:06

Florian86 hat geschrieben:
22.06.2019 - 22:28
Ach ja, Garmisch Classic war ich echt schon länger nicht mehr, ich mag das Skigebiet aber wirklich sehr - trotz der vielen Ziehwege. Die Talabfahrten sind wirklich super und Bernadein auch. Ich hab auch immer die Leute beim IMK-IFU der KIT-Außenstelle in Garmisch beneidet, die so nah neben der Alpspitz-/Kreuzeckbahn arbeiten, dass sie in ner längeren Mittagspause auch auf die Piste konnten. Oder bei gutem Wetter die Arbeitszeiten so legen konnten, dass sie halt erst ab 15 oder 16h nach dem Skifahren mit der Arbeit loslegen können.

Und seh ich das richtig, dass man von der Piste mittlerweile direkt in den ersten Stock der Alpspitzbahn kommt? Das war bei meinem letzten Besuch auch anders, und wäre (ist?) wirklich eine schöne Verbesserung.
Die Alpsitzbahntalstation wurde umgebaut. Wo früher die Wartehalle war oben sind jetzt Kassen. Der Einstieg erfolgt ebenerdig, die alte Treppe entfällt. Der Schwimmbadstyle der 70er Jahre ist einer Holzverkleidung gewichen.
09/10: (19 Tage) 6x Hintertux 6x Zugspitze, 7x GAP Classic
10/11: (19 Tage) 7x GAP Classic 5x Zugspitze 1x Ehrwalder Alm 1x Grubigstein 5x Stubaier Gletscher
11/12: (20 Tage ) 6 x Hintertuxer Gletscher, 4x GAP-Classic, 7x Zugspitze, 2x St. Anton, 1x Lech,
12/13: (12 Tage): 4 x Zugspitze, 8x GAP Classic
13/14: (22 Tage) 6x Pitztaler Gletscher, 4x GAP Classic, 7x Zugspitze, 1x Wurmberg/Braunlage, 4x Rossfeld/Oberau
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flinkerhase
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Re: Garmisch Classic 26.01.2019 | Allmähliche Wetterbesserung am Weltcup-Tag

Beitrag von flinkerhase » 08.07.2019 - 19:55

Das wäre jetzt das Richtige, während dieses heissen Julis, einen Tag Garmisch am 26.01.2019 :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor flinkerhase für den Beitrag:
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