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Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kleingebiete-Tour (3/4: Steckenberg)

Germany, Allemagne, Germania

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Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kleingebiete-Tour (3/4: Steckenberg)

Beitrag von GIFWilli59 » 09.07.2019 - 20:45

Fortsetzung von: Hörnle & Herzogstand 27.01.2019

1. Laber - Oberammergau

Für den Montag, unseren vorletzten Urlaubstag, stand eine Art "Resteverwertung" an: Am interessantesten schien uns der Laber zu sein, mit seiner quasi einmaligen (?) fix geklemmten Zweiseilbahn und einer steilen Skiroute. Außerdem war uns in den Vortagen noch aufgefallen, dass dieser Montag einer der wenigen Tage in der Saison ist, an dem die DSB am Gudiberg in Garmisch für den Publimusverkehr geöffnet ist. Ansonsten ist sie, zusammen mit dem kurzen, aber steilen Hang dem Vereinsbetrieb vorbehalten.
Als Lückenfüller für den Nachmittag sollten die Lifte am Kolbensattel und am Steckenberg dienen, die vovo empfohlen hatte.
Los ging es aber mit dem Laber. Eine Einzelfahrt hätte 10 € gekostet, wir lösten eine Halbtageskarte für 20 €.

Eckdaten:
Start: 9.25 Uhr
1:36 h
8,40 km
5,3 km/h Durchschnitt
38,3 km/h Spitze
1600 hm

Fahrten:
2x Laberbergbahn


Bild
#1 GPS-Track
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#2 Pistenplan. Ursprünglich war die Skiroute eine schwarze Abfahrt und es gab noch eine Außenrum-Skiroute. Dem Liftler an der Bergstation konnte ich aber nichts hinsichtlich der ehemaligen Außenrum-Route entlocken. Auf der HP ist sogar noch die Ursprungsversion eingebunden :D
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#3 Talstation
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#4 Zoom zur ersten Stütze und zur Bergstation am Horizont.
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#5 Schaltpult in der Talstation mit vier Telefonen, also für jede der vier Kabinen eines?
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#6 Zugang mit Kabine.
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#7 Trasse aus der Talstation fotografiert.
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#8 Vor dem Beginn der eigentlichen Bergfahrt wird die Kabine gedreht, in dem das Gleis, auf dem das Laufwerk steht, umgeschwenkt wird. Das Drehen auf einem Stationsbogen wäre bei dem aus acht Rollen bestehenden Laufwerk wohl unmöglich.
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#9 Rückblick auf die Talstation.
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#10 Die entgegenkommende Kabine 1 kurz vor der ersten Stütze.
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#11 Bis zur zweiten Stütze gibt es ein recht langes Spannfeld.
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#12 An der zweiten Stütze gibt es einen Zwischenhalt oder bei uns zumindeste eine kurzzeitige Langsamfahrstelle, um die Kabinen in den Stationen umzusetzen.
Gibt es eigentlich Bilder von den Stützen zur Ursprungszeit?
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#13 Rückblick auf Stütze 2 und links Ober- und dahinter Unterammergau.
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#14 Langes Spannfeld zur Bergstation. Von der Route ist nur ein kleines Stück am linken Bildrand zu erkennen.
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#15 Kabine Nummer 3 ist nicht blau lackiert wie die anderen drei, sondern in einem dunklen Rotton, anlässlich des 400-jährigen Bestehens des Klosterhotels (?) Ettal.
Bild
#16 Blick auf Oberammergau kurz vor der Bergstation. Die Schneisen links gehören zum Skigebiet am Kolbensattel.
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#17 Bergstationskomplex
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#18 Rückblick aus der Station auf das Kuppengerüst.
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#19 Rückseiten-Ausblick von der Bergstation aus (Richtung Südosten). Die Bergstation verfügt wohl bei besserem Wetter über eine Sonnenterrasse, die aber mit einer ca. 10 cm starken Neuschneedecke überzogen war, sodass wir die Skier direkt anschnallen konnten.
Bild
#20 Im Südwesten konnte man die Garmisch-Partenkirchener Skihänge ausmachen, links Gudi-, rechts Hausberg.
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#21 Olympiaschanzen mit Gudiberg. Gut zu erkennen ist die ehemalige Trasse des SLs, der in der unteren Hälfte durch den Wald verlief.
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#22 Einstieg in die steile Skiroute, selbstverständlich ohne Übergangsstück :wink:
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#23 Das Nordost-Pano wird eher vom Flachland geprägt.
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#24 Pano vom Start der Skiroute aus.
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#25 Blick nach Unterammergau von der Skiroute aus.
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#26 Skiroute.
Über Nacht waren oben etwa 10-15 cm Neuschnee gefallen, genau bestimmen ließ sich das leider nicht mehr, denn der Wind hatte aus der ehemaligen Buckelpiste eine ziemlich homogen aussehende Fläche gemacht. Das Tückische war aber, dass man gerade auf den besonders exponierten oberen 200 Metern nie genau wusste, ob man als nächstes auf einen harten Buckel oder eine Senke mit 40 cm Pulverschnee treffen würde. Wirklich Freude kam hier also nicht auf.
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#27 Hier sieht man nochmal gut die zugewehte Buckelpiste.
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#28 Bald holte uns ein anderer Skifahrer ein bzw. überholte uns sogar, da er uns sowohl technisch als auch konditionell überlegen war.
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#29 Blick nach Nordosten
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#30 Die Hauptlinie der Skiroute ging links zwischen den Bäumen her, man hätte aber wohl auch weiter rechts fahren können.
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#31 Hier wurde es nicht nur schmaler, sondern auch die windbedingten Verwehungen waren geringer, sodass mir dieser Streckenabschnitt bis zur nächsten Linkskurve am meisten Spaß machte.
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#32 Rückblick
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#33 Kurzer Waldabschnitt
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#34 Zum Ende des recht schmalen Waldabschnitts verläuft die Route nach links Richtung Oberammergau.
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#35 Im Bereich dieser Querung gab es ziemlich hohe Buckel und auch einige apere/grasige Stellen.
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#36
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#37 Dieser Abschnitt war in Sachen Linienführung ziemlich anspruchsvoll.
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#38 Rückblick. Landschaftlich schön, skifahrerisch eine Herausforderung.
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#39 Danach folgte ein kurzer flacher Abschnitt, gewissermaßen zur Entspannung :D
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#40 Darauf folgte bereits der nächste steile Abschnitt. Leider waren die Buckel hier unten zunehmend härter/eisiger.
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#41
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#42 Auf weder modelliertem Schnee noch Untergrund kämpften wir uns Richtung Tal.
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#43 Mal wieder ein etwas flacherer Abschnitt.
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#44 Mit Schwung geht es über diese Lichtung...
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#45 ...zum letzten Waldabschnitt.
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#46 Kurz vor der Talstation unterquert man die Trasse.
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#47 Die letzten Meter geht es über vereisten Schnee, an diesem Weidetor endet die Skiroute.
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#48 Talstation mit einfahrender Gondel.

Nach dieser schwierigen Abfahrt strich S bereits die Segel, ich machte allerdings noch eine weitere Fahrt, um die Karte einerseits auszunutzen und auch um den oberen Waldabschnitt nochmal zu fahren.

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#49 Spannfeld zwischen erster und zweiter Stütze bei der zweiten Fahrt.
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#50 Stütze 2 diesmal mit roter Gegenkabine.
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#51
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#52 Zoom zur Skiroute.
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#53 Oberammergau mit einer der schönen blauen Kabinen.
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#54 Technik in der Bergstation

Oben angekommen, überlegte ich, ob ich nicht doch die andere Abfahrt (die ehemalige Route) suchen sollte. Wie oben schon erwähnt, wollte (oder konnte) mir der Bedienstete an der Bergstation keinen Tipp dazu geben - er schien sich noch im Montags-Tief zu befinden :D
Auch auf dem Google-Maps-Satellitenbild war die Lage alles andere als eindeutig, sodass ich mich schweren Herzens entschied, doch wieder die offizielle Skiroute zu befahren.

Bild
#55 Am Fuße des Starthangs befand sich dieser Wegweiser. Umso erstaunlicher, dass es bei der darauf folgenden Querung trotzdem ein paar apere Stellen gab.
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#56 Rückblick auf Waldabschnitt und Starthang.
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#57 Beim Blick nach Oberammergau zeigte sich auch mal der Himmel.
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#58 Zoom zum Skigebiet am Kolbensattel.
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#59 Der etwas abgelegene Kolbenalmlift
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#60 Rückblick auf den anspruchsvollsten Teil der Strecke inkl. Auslauf.
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#61 Weitere Buckelpiste ins Tal.
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#62
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#63 Rückblick
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#64 Blick auf Oberammergau mit dem Kofel links (1342 m) kurz vor Ende der Abfahrt.
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#65 Zoom zur Talstation des Kolbenalmliftes.
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#66 Ein letzter Blick auf die Technik der Talstation, die wohl auch mal erneuert wurde. Interessant finde ich die winzigen Rollen.

Nach dieser Fahrt beendeten wir den Skivormittag am Laber. Die Abfahrt war landschaftlich schön, aber die Schneebedingungen nicht so recht überzeugend. Freerider können hier aber zumindest im oberen Bereich noch einige Varianten fahren - wovon wir aber abgesehen haben - und voll auf ihre Kosten kommen.

GaP & Co 2019: Zugspitze 24.01.2019 | Wettersteinbahnen 24.01.2019 | Dammkar & Kranzberg 25.01.2019 | Garmisch Classic 26.01.2019 | Hörnle & Herzogstand 27.01.2019 | Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kampenwand 29.01.2019
Zuletzt geändert von GIFWilli59 am 12.07.2019 - 19:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kleingebiete-Tour (2/4: Kolben)

Beitrag von GIFWilli59 » 10.07.2019 - 18:38

2. Kolben - Oberammergau

Nach dem Besuch am Laber fuhren wir durch Oberammergau zum Kolben weiter. Die fahrt dauerte nur wenige Minuten, ehe wir am mit Schranken gesicherten Parkplatz eintrafen. Die Schranken richten sich wohl eher an Passanten oder Skitourengeher, denn an der Kasse bekamen wir (auf Anfrage) eine Steckkarte zum kostenlosen Ausfahren.
Nach einhergehender Beratung, ob es nun eine 2- oder 3-Stundenkarte werden sollte, konnte mich S überreden, die 2h-Karte zu nehmen, die 18 € kostete. Dass wir den Aufpreis zur 3h-Karte auch nach 2,5 h schon raus gehabt hätten, fiel mir in dem Moment leider nicht ein. :rolleyes:

Laut Laufschrift an der Kasse sollte auch der SL Kolben 2 in Betrieb sein; dem war aber nicht so. Eigentlich wollte ich die Kassiererin noch damit konfrontieren, hatte aber zum Ende hin dann doch keine Lust mehr, mich damit herumzuärgern und nochmal extra zur Kasse zu fahren (inkl. Gegenanstieg beim Rückweg zum Parkplatz).


Eckdaten:
Start: 11.32 Uhr
2:03 h
19,50 km
9,5 km/h Durchschnitt
60,9 km/h Spitze
2020 hm

Fahrten:
4x DSB Kolbensattel
2x SL Kolben 1
1x Schnitzlerwieslift 1 (lang)
1x Wanklift 1
1x Wanklift 2
= 9 Fahrten


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#1 GPS-Track; neben der langen DSB gibt es noch einige Übungslifte im Tal, sowie die Kolbenlifte 1+2 und den Kolbenalmlift (unten rechts).
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#2 Ankunft am Parkplatz, auch die Sonne ließ sich mal blicken.
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#3 Die Hänge gegenüber sehen ja auch durchaus skifahr-tauglich aus...
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#4 Einstiegs- bzw. Wartebereich. Die Kasse befindet sich rechts, außerhalb des Bildes.
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#5 In die andere Richtung ist das Übungsareal mit den Schnitzlerwiesliften (Seillifte) untergebracht. Rechts davon der markante Kofel (1342 m).
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#6 Zoom auf die Trasse des Kolbenlift 1. Eine teils recht schlagkräftige Beschneiungsanlage gibt es hier auch.
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#7 Wir fuhren aber erstmal mit der DSB.
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#8 1992 hat man sich hier nicht lumpen lassen und den Vorgänger-ESL durch eine genauso lange (1780 m) DSB ersetzt. :wink:
Etwas nervig ist aber der Anstieg, der von den Drehkreuzen zum Einstieg zu überwinden ist.
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#9 Direkt nach der Talstation überquert die Bahn diese mit einem stattlichen Zaun abgegrenzte Abfahrt.
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#10 Danach schwebt man (fast) endlos durch den Wald.

Nach rund 12,5 Minuten Fahrzeit erreichten wir die Bergstation. Aufgrund einsetzenden Schneefalls verzichtete ich zunächst aufs Fotografieren.

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#11 Bei der Abfahrt erwischte ich eine Variante, die am - zu meiner Enttäuschung geschlossenen - Kolben 2-SL vorbei führt. Auf der großteils präparierten Piste lagen hier noch 5-10 cm kaum zerfahrenen Neuschnees, was sich ganz gut fahren ließ.
Weiter unten muss man links abbiegen, da der SL Kolben 1 samt Zaun entlang der Trasse den Weg versperrt.
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#12 Talstation der DSB von der Piste aus, die man auch bei Bild #9 sieht.
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#13 Danach wollten wir eine Fahrt am SL Kolben 1 machen, doch leider staute es sich just in dem Moment hier, sodass wir 1-2 min warten mussten. Ferner fuhr der Lift nicht mal so schnell wie die DSB.
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#14 Kurz vor der Bergstation des Kolben 1. Nach rechts kann man zum Kolben 2 wechseln. Die beiden SL decken etwas mehr als die Hälfte der DSB-Strecke ab, wobei der Kolben 1 den leichteren Teil der Pisten erschließt.
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#15 Hauptpiste am Kolben 1. Zwischenzeitlich hatte sich das Wetter wieder gebessert. Die Piste war gut zu fahren, sodass wir hier noch eine Wiederholungsfahrt machten.
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#16 Mal wieder in der langen DSB.
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#17
Bild
#18
Bild
#19 Rückblick Richtung Oberammergau mit dem Laber hinten rechts.
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#20 Ein paar hundert Meter vor der Bergstation lichtet sich der Wald.
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#21 Hinunter geht es in eine letzte Senke.
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#22 Erneuter Blick zurück.
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#23 An der Bergstation der DSB befindet sich dieser Pistenplan, auf dem der Kolbenalmlift zwar eingezeichnet ist, aber unter den Anlagen nicht (mehr?) geführt wird. Bei Bergfex sieht man denselben Pistenplan, auf der HP der Kolbensattel-Lifte ist er nicht mehr verzeichnet.
Ferner gibt es noch eine Skitourenroute, die einen weiteren Hang oberhalb der DSB-Bergstation erschließt. Einen Lift hat man dort wohl (leider) nie gebaut.
Bild
#24 Hütte am Kolbensattel, in der auch Skitourenabende stattfinden.
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#25 Oberer Teil der blauen Piste, die zum Carven mit einem angenehmen Gefälle ausgestattet ist.
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#26 Rückblick auf eine der Verzweigungen. Lt. einem Schild vor Ort kann der von hier aus gesehen rechte Abschnitt für Rennen gemietet werden.
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#27 Nach etwas suchen auf Satellitenbildern fand ich einen Waldweg, der uns zur Kolbenalm mit dem gleichnamigen Lift führte.
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#28 Ausstiegsbereich
Bild
#29 Bergstation des Heuss-Liftes. Schwer zu sagen, ob die Station erst rot oder erst grün gestrichen war :D
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#30 Ausstiegsstütze in der geraden Ausführung, die etwas an die PHB-Stützen erinnert.
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#31 Reichlich Eiszapfen an der Kolbenalm.
Bild
#32 Seltsamerweise hatte der Traktor einen 4er Sessel am Frontlader befestigt.
Bild
#33 Weiterer Verlauf des Kolbenalmliftes.
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#34 Zoom Richtung Talstation.
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#35 Eine der roten Stützen.
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#36 Blick den Hang hinunter; mangels Präparierung kam eher wenig Fahrspaß auf.
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#37 Im Lift.
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#38 Unterer Teil des Liftes.
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#39 Zoom zur Talstation mit der charakteristischen Antriebskonstruktion. Die Gehänge dürften wohl von LST nachgerüstet sein.
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#40 Blick auf den Hang.
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#41 Talstation mit Laber im Hintergrund.

Anschließend querten wir nach links wieder zum Hauptgebiet, wobei wir ein wenig aufsteigen mussten. Das größte Hindernis dabei war der "Graben", den die Räumung des Fahrweges zur Kolbenalmhütte hinterlassen hatte. So erreichten wir den Übungsbereich an den Schnitzlerwiesliften.

Bild
#42 Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch die Tore, die für die Skischule in diesem Minital platziert worden waren. :D
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#43 Talstation der Schnitzlerwies-Seillifte mit Pistenwalze im wahrsten Sinne des Wortes :wink: Im Hintergrund die Talstationen von Kolben 1 und DSB.
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#44 Um etwas Schwung zu holen, nahmen wir den Schnitzlerwieslift 1 (jedenfalls den längeren) noch mit. Der parallele Seillift war auch gar nicht in Betrieb.
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#45 Schnitzlerwieslifte in der Totalen.
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#46 Anschließend ging es wieder zur DSB. Nun bei Sonnenschein war die recht lange Fahrzeit wesentlich besser zu ertragen. Wenn man mal ein Nickerchen machen möchte, ist das sogar sehr angenehm. :-)
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#47 Im oberen Teil der Strecke hat vor nicht allzu langer Zeit ein Sturm gewütet. Rechts sieht man den eingeschneiten Alpine Coaster, der mit 2460 m eine stattliche Länge hat.
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#48 Der Hochseilgarten hatte auch schon bessere Tage :wink:
Bild
#49 Ausstieg der DSB. Wie an der Talstation gibt es auch hier eine Markise, wohl für den Liftler im Sommer.
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#50 Anschließend machten wir noch einen Abstecher zu den Wankliften. Die Namensähnlichkeit mit dem LSAP-Gebiet in Garmisch-Partenkirchen scheint nur Zufall zu sein. Im Bild ist der Seillift Wanklift 1 zu sehen.
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#51 Von größerem Interesse war der Wanklift 2, immerhin ein Tellerlift mit hoher Seilführung.
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#52 Ziemlich dünne Bügel, ziemlich sicher nicht original.
Bild
#53 Überdachte Umlenkung am Berg.
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#54 Der Ausblick auf Oberammergau ist ganz nett :-)
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#55 Den Wanklift 1 muss man als Rückbringer fahren. Aus Neugier passte ich auch einen dieser altmodischen Metallbügel ab (siehe links), musste aber feststellen, dass die modernen Pendants aus Kunststoff deutlich angenehmer zu fahren sind.
Eigentlich hätte man am Ausstieg die Bergstation umrunden müssen, was wir uns aber ersparten, indem wir unter Lift und Zaun her robbten. :D
Bild
#56 Zum Abschluss fuhren wir nochmal mit der DSB und wieder hier am wenig befahrenen Kolben 2 - Hang vorbei.
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#57 Die letzten Schwünge zum Parkplatz...

Fazit: Der Kolbensattel ist schon ein nettes kleines Gebiet, das gerade, wenn der Kolbenalmlift läuft, auch für SL-Romantiker interessant ist. Wer schnell auf den Berg will oder gerne schwere Abfahrten fährt, wird hier nicht glücklich werden.
Wenn es, so wie bei uns, gewissermaßen auf der Strecke liegt, kann man hier ein paar Stunden verbringen, aber lange Anfahrten lohnen sich meiner Meinung nach eher nicht. Mit Laber und Steckenberg gibt es aber gute Kombinationsmöglichkeiten für eine Kleingebiete-Tour.

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Re: Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kleingebiete-Tour (2/4: Kolben)

Beitrag von starli » 11.07.2019 - 12:41

Laber Außenrum: Hättest natürlich auch einfach schnell den GPS-Track in meiner Gallery anschauen können oder den entsprechenden Bericht hier im Forum oder auf meinem Blog suchen können ;)
viewtopic.php?f=45&t=57031&p=5110692#p5110692

Wobe ich damals ja auch vmtl. nicht die richtige Strecke gefahren bin.
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2017-30.9.2018 (106 Tage, 73 Gebiete)
- Alternatives, übersichtlicheres und kompakteres Alpinforum-Design gewünscht? Hier lesen und gratis installieren: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 13&t=57692
- Mein Amiga-Retro-Style für Windows: https://www.wincustomize.com/explore/windowblinds/8805/

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Re: Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kleingebiete-Tour (2/4: Kolben)

Beitrag von GIFWilli59 » 11.07.2019 - 15:40

Wenn du schon nicht den Weg findest, wie soll das dann erst bei mir sein? ;-)

Hatte das ggü. S auch nicht kommuniziert und daher war ich dann etwas übervorsichtig...

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Re: Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kleingebiete-Tour (2/4: Kolben)

Beitrag von vovo » 11.07.2019 - 23:12

GIFWilli59 hat geschrieben:
10.07.2019 - 18:38
#3 Die Hänge gegenüber sehen ja auch durchaus skifahr-tauglich aus...
Da gab es früher mind. 1 Schlepper, ggf. auch noch einen zweiten, von dem nix mehr zu finden war. (Vom ersten steht noch das Talstationshäusl und die Waldschneise zeugt noch vom Lift.)

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Re: Laber, Kolben, Stecken- & Gudiberg 28.01.2019 | Kleingebiete-Tour (3/4: Steckenberg)

Beitrag von GIFWilli59 » 12.07.2019 - 19:52

3. Steckenberg - Unterammergau

Nachdem unsere 2h-Karte am Kolbensattel am Ende ihrer Gültigkeit angelangt war, stiegen wir wieder ins Auto und steuerten das nächste Ziel an, den Steckenberg in Unterammergau, ebenfalls nur wenige Minuten entfernt. Angesichts der Größe des Gebietes, das aus drei parallelen SLen im unteren Bereich und einem vierten im oberen Bereich besteht, war klar, dass es die Stundenkarte werden sollte. Der etwas abseits gelegene Schartenlift sollte lt. Auskunft im Internet sowie an der Kasse nicht in Betrieb sein. Nach dieser Bestätigung kauften wird die Stundenkarte für 7 €. Auch wenn dies einer Preiserhöhung um 40 % gegenüber der Saison 2013/14 entspricht, als Zottel und noisi hier waren (Bericht), will ich mich nicht beschweren, denn es war doch recht kurzweilig.


Eckdaten:
Start: 13.54 Uhr
1:12 h
10,67 km
8,8 km/h Durchschnitt
54,5 km/h Spitze
1240 hm

Fahrten:
4x Steckenberg 1
5x Steckenberg 2
1x Steckenberg 3
1x Steckenberg 4
= 11 Fahrten


Bild
#1 GPS-Track; Bei den langen Liften handelt es sich um Steckenberg 1 und 2, die kurzen, parallelen Lifte sind Steckenberg 3+4. Oben links befindet sich der Schartenlift, der wohl über die attraktivsten Pisten verfügt.
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#2 Blick auf die Abfahrt am Steckenberg 1; davor ein Seillift im Anfängerbereich, den wir jedoch ausließen.
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#3 Talstationsbereich mit Laber und Kofel im Hintergrund.
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#4 Der Betreiber der Lifte scheint alte Schneekanonen zu sammeln...
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#5 Steckenbergalm mit den Talstationen der Lifte Steckenberg 1+3+4. Nachdem wir gefragt hatten, fanden wir auch die Kasse, die sich vorne am Gebäude befindet.
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#6 Pistenplan (Link zur HP); wie man sieht, wird ein größerer Teil der roten und schwarzen Abfahrten nur vom Schartenlift erschlossen.
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#7 Erste Auffahrt mit dem Steckenberg 1.
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#8 Rückblick zu den Talstationen
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#9 Die drei Lifte hier unten sind alle unterschiedlich lang. Dennoch sind drei parallele Lifte schon eine Seltenheit. Spontan fallen mir dazu nur die LSAP-Anlagen an der Frauenalpe bei Murau ein.
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#10 Steckenberg 4 ist der kürzeste Lift, aber auch der Steckenberg 3 endet vor dem beginnenden Steilstück.
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#11 Letzte Portalstütze am Steckenberg 1.
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#12 Liftlerhütte und Talstation des Steckenberg 2.
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#13 Vermutlich wurde der Steckenberg 1 mal verlängert.
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#14 Ausstieg mit Bauwagen für den Liftler (nicht besetzt) und Bergstation.
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#15 Blick hinab auf Unterammergau von der Bergstation Steckenberg 1 aus.
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#16 Über diesen Tunnel gelangt man zur Talstation vom Steckenberg 2. Die Höhe betrug nur etwa 1,6-1,7 m, bücken war also unvermeidlich.
Der Liftler hier scheint auch für die Bergstation des Steckenberg 1 zuständig zu sein.
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#17 Im Steckenberg 2, der zur Trasse vom Steckenberg 1 um ein paar Grad verschwenkt ist.
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#18 Rückblick auf Steckenberg 1, Liftlerhäuschen und die dreieckig eingehauste Station des Steckenberg 2.
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#19 Im oberen Teil führt der Steckenberg 2 parallel zur Abfahrt. Übrigens eine schöne Stütze, die mich an den ehemalgen Steckenniederhalter am Köhlerhagen 1 in Willingen erinnert (Link, Bild #16).
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#20 Rückblick mit der schwarzen Piste 7 Kanonenrohr.
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#21 Rot lackierte Ausstiegsstütze mit Liftlerhütte im Blockhaus-Stil.
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#22 Dito nochmal von der anderen Seite aus. Bedingt durch den Schneefall ist die Talsicht eingeschränkt.
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#23 Bergstation mit uneinheitlicher Lackierung.
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#24 Wir entschieden uns zuerst für die rote Hababfahrt, die außenrum wieder zur Talstation von Steckenberg 1 führt. Sie erreicht man mit etwas Schieben über einen Ziehweg von der Bergstation des Steckenberg 2.
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#25 Um 14.19 Uhr waren wir offensichtlich so ziemlich die ersten, dier hier runter fuhren. :-)
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#26 Im unteren Teil der Abfahrt waren dann doch schon mehr Leute unterwegs gewesen; genau genommen ab der Vereinigung mit der Piste 2 Zwackgraben.
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#27 Schließlich mündet die Abfahrt wieder in den flachen Übungsbereich.
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#28 Danach fuhren wir der Vollständigkeit halber einmal mit dem kurzen Tellerlift Steckenberg 4. Im Hintergrund ist die Talstation des Steckenberg 3 zu sehen.
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#29 Rückblick auf die drei Talstationen von Steckenberg 1, 3 und 4 (v. l.).
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#30 Stütze Steckenberg 4. Das Geländer scheint ein Eigenbau zu sein, ebenso wie die zusätzliche Befstigung der Talseil-Rollenbatterie.
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#31 Ordentlich vereiste Rodelbahn, die im Sommer vom Steckenberg 3 bedient wird.
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#32 Ausblick von der Piste am Steckenberg 3/4. Der Schnee war hier etwas knollig und nicht so gut zu fahren, wie auf der Außenrum-Abfahrt.
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#33 Auf der direkteren Kanonenrohr-Abfahrt am Steckenberg 2.
Bild
#34 Nach links konnte man über eine teils unpräparierte Piste auf die Außenrum-Abfahrt wechseln, geradeaus geht es zum Einstieg des Steckenberg 2 zurück.
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#35 Mini-Turmkanone aus dem Hause nivis mit der Bergstation des Tellerliftes Schleifmühle dahinter.
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#36 Ein Übungslift im frz. Stil, hierzulande eine Rarität. Er war allerdings nicht in Betrieb.
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#37 Talstation
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#38 Überraschenderweise ist der Lift nicht etwa von Poma, sondern von Tatralift. Auf dem Typenschild steht das Baujahr 2015, der Typ "LVP" und die Förderkapazität von 700 P/h. Für einen Übungslift recht viel.
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#39 An der Abfahrt am Steckenberg 1 war auch ein Kurs gesteckt, den S einige Male nutzte. Einmal machte er dabei auch nähere Bekanntschaft mit einer Stange...
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#40 Abfahrt am Steckenberg 1 mit Blick auf Unterammergau.
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#41 Blick in die andere Richtung nach Oberammergau.
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#42 Der längere Steckenberg 3 war zeitweise wegen Wartungsarbeiten (Gehängetausch etc.) außer Betrieb, aber eine Fahrt ging sich dann doch noch aus. S hatte aber keine Lust darauf und nahm stattdessen den den längeren und obendrein schnelleren Steckenberg 1.
Der Gehängeabstand am Steckenberg 3 war ziemlich gering (nicht gezoomt)...
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#43 Im Steckenberglift 3. Der Handlauf am Steckenberg 1 hat auch mal was abbekommen.
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#44 Schneekanonenlager. Es sind mit Nivis, Sufag, Lenko und Supersnow so ziemlich alle Hersteller vertreten - außer TechnoAlpin.
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#45 An der von den Tellerliften Steckenberg 3+4 erschlossenen Piste Heigelsberg stehen noch diese vier alten Pistenraupen.
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#46 Talstation Steckenberg 1. Ich frage mich ja, wie man hier Wartungsarbeiten durchführen will. Selbst der Rollenwechsel wird da doch schon schwierig...
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#47
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#48 Blick rüber zu den Tellerliften.
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#49 Rückblick aus dem Steckenberg 2 mit Abfahrt Kanonenrohr und Pano.
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#50 Blick auf Unterammergau vom Zugangsbereich des Steckenberg 2 aus. In diesem Kreuzungsbereich war die Piste leider etwas eisig/abgerutscht.
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#51 Schon etwas abgerockt wirkende Talstation des Steckenberg 2.
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#52 Erster Teil der Lifttrasse.
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#53 Ausstieg Steckenberg 2. Nach einer Wiederholungsfahrt hier trat ich die abschließende Abfahrt an, natürlich über die schöne Außenrumpiste.
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#54 Letzter Zoom zum Steilstück am Steckenberg 1 vom Parkplatz aus.

Fazit: Der Steckenberg konnte mich vor allem dank der wenig befahrenen Außenrum-Abfahrt positiv überraschen. So verging die Stunde wirklich sehr schnell. Mit dem Schartenlift kann man es hier sicher auch 2-3 h aushalten.

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