Die gesamten Nordalpen Österreichs versinken im Schnee, so auch die Skigebiete in Wiens Umgebung in Niederösterreich und der Nordoststeiermark. Viele Skigebiete haben aufgrund der enormen Neuschneemengen und des Windes gar nicht offen, viele Zufahrten sind gesperrt oder nur erschwert möglich. Wir entschieden uns für ein nahegelegenes und relativ einfach zu erreichendes Skigebiet, nämlich die Furtner Lifte.
Es war letztendlich eine gute Entscheidung und wir verbrachten einige schöne Skistunden. Die Anreise über den Rohrer Sattel (864 Meter Höhe) war auf einer Schneefahrbahn, jedoch ist dieser kleine Pass nicht sehr steil, so ging das problemlos. Die Schneemaßen sind wirklich gigantisch. Wenn man aus dem schneefreien Wiener Becken kommt, wähnte man sich in einer anderen Welt, überall lag ein guter Meter Schnee, stellenweise wohl auch 1,5 Meter (wohlgemerkt auf 750 hm), aber das war schwer abzuschätzen. Jedoch ist es mir so vorgekommen, als würde nicht mehr Schnee liegen als im Jänner 2017, da hat es zumindest in NÖ ähnliche Neuschneemengen gegeben. Anhand dieses Erlebnisses kann ich es mir aber gut vorstellen, dass es in den hochalpinen Lagen mittlerweile zu viel des Guten ist. Optimal wäre es, wenn die aktuellen Neuschneemengen nicht ganz so heftig ausfallen würden, uns dafür aber zache, schneearme Winter wie 15/16 erspart bleiben würden. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert, entweder ist es zu viel oder zu wenig
Wie auch immer, erst um kurz nach 11 kamen wir am gut gefüllten Parkplatz der Furtner Lifte an und kauften uns ein schön altmodisches Papierticket
Der ursprünglich Plan war, dass wir uns vor dem Skitag bei den Furtner Liften den Skilift in der Kalten Kuchl anschauen und dort einen 10er-Block fahren wollten. In den letzten Jahren habe ich nach jedem größeren Schneefall nach dem Öffnungsstatus der Kalten Kuchl geschaut, doch nie war der Lift als offen markiert. Doch diesmal konnte ich meinen Augen kaum glauben, die Kalte Kuchl war als offen markiert
Wetter
Bedeckt, um 15 Uhr setzte Schneefall ein
Lifte und Pisten
Seillift auf der anderen Seite geschlossen, ansonsten alles offen
Pistenzustand
Lockere Naturschneepisten
^^Wir starten den Skitag am SL Furtner, dem Hauptlift des Skigebietes
^^Ein schöner DM aus den späten 60gern mit Diesel
^^Blick von der Bergstation ins Tal
^^Die Hauptpiste am SL Furtner, hier findet auch Nachtskibetrieb statt
^^Blick auf die Talstation des SL Furtner, der Antrieb war gut zu hören
^^Einseitiger Gitterportalniederhalter, genauso wie beim SL Gläserboden auf der Planneralm
^^Wie schon gesagt, es lagen Unmengen an Schnee, aber ich glaube nicht mehr als im Jänner 2017
^^Kurz vorm Ausstieg, die Trasse war hier ziemlich zugewachsen und sollte mal ausgemäht werden
^^Danach querten wir durch den Wald auf die beiden vom ehemaligen Seillift erschlossenen Pisten...
^^...und zogen ein paar Spuren in den Tiefschnee
^^Blick von der gleichen Stelle auf den SL Furtner
^^Ausstiegsstelle und zugewachsene Trasse, eigentlich ziemlich urig
^^Danach machten wir uns auf den Weg zum SL Kreuzacker, der erst verspätet seinen Betrieb aufgenommen hat, da noch die Talstation freigeschaufelt werden musste
^^Nette, schmale Verbindungspiste durch den Wald
^^SL Kreuzacker
^^Piste am SL Kreuzacker, hier konnte man schön dahinziehen
^^Blick auf die Talstation des SL Furtner zu Betriebsende
Fazit
Die richtige Skigebietsauswahl getroffen und einen schönen Skitag gehabt