Fazit
Mit reichlich Verspätung kommt heute das Fazit. Aufgrund von privaten und schulischen Terminen und Verpflichtungen habe ich es leider nicht früher geschafft
Unser diesjähriger Weihnachtsurlaub war von Gegenteilen geprägt: In der ersten Woche hatten wir (fast) nur Schneetreiben, Nebel und schlechte (Boden-)Sicht. Die zweite Woche war von endlosem Sonnenschein und blauem Himmel geprägt. Die erste Woche war, wie immer, sehr leer. Ab dem 28. Dezember 2019 war es dann richtig voll. So voll wie dieses Jahr hatten wir es noch nie. In anderen Topics hier im Alpinforum ist auch nachzulesen, dass an diesen Tagen in vielen Skigebieten die Rekorde nur so gepurzelt sind und somit unsere Eindrücke und Gefühle uns nicht getäuscht haben (vgl. viewtopic.php?f=7&t=54640&p=5228567&hil ... g#p5228567 und viewtopic.php?f=144&t=62414&p=5229381#p5229381).
Auch die Schneeverhältnisse waren sehr wechselhaft: Von Pulver- und Tiefschnee über Sulz- und Backeschnee bis hin zu sehr hartem, übergeregnetem und dann gefrorenem Schnee war alles vertreten.
Einen Teil unserer Vorsätze und Wünsche an diesen Urlaub konnten wir erfolgreich umsetzen. So haben wir in Saalbach zum Beispiel die Bereiche Schattberg, Zwölferkogel, Hochalm, Schönleiten und Leogang kennengelernt. Ebenfalls besuchten wir den Bereich Fieberbrunn wieder, den wir letztes Jahr an unseren Erstbesuch in Saalbach erkundeten. Dieses Jahr ist uns erst klar geworden, was wir die ganzen Jahre verpasst haben. Es hat sich irgendwie nie ergeben mal nach Saalbach zu fahren
Nachdem wir letztes Jahr am 26. Dezember 2018 einen traumhaften Tag in Rauris verbrachten, ganz abseits jeglicher Fülle, hatten wir uns dieses Jahr vorgenommen, dort wieder einen Tag zur "Entspannung" zu verbringen. Die Schneelage in den Tallagen machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung - der Besuch entfiel, weil keine der Talabfahrten geöffnet hatte und die ohnehin "nur" 32,5 Pistenkilometer so noch deutlich reduziert werden. Auch hatten wir angedacht mal wieder ins Gasteinertal oder mal nach St. Johann / Alpendorf (Snow Space Salzburg) zu fahren. Vielleicht wird es ja dieses (schon wieder
Ich weiß nicht wie es andere Mitglieder hier im Alpinforum empfinden, aber mein persönlicher Eindruck ist, dass der Kundenservice auf der Schmittenhöhe jedes Jahr schlechter wird
- Zum einen haben wir in den letzten Jahren massive Probleme mit der postalischen Zustellung unserer Skipässe gehabt (Wir haben sie Mitte November bestellt und 6 (!) Wochen später waren sie bei uns zu Hause immer noch nicht eingetroffen - sie kamen Mitte Januar (!), also gut 2 Monate (!) später. Da brauchten wir sie allerdings nicht mehr...) Dann gab es auch noch Probleme mit dem Pfand von den Key-Cards.
- Zum anderen wird nachts die Beschneiungsanlage angeworfen - soweit noch alles in Ordnung... Diese produzieren, gerade bei der enormen Lanzendichte auf der Schmittenhöhe, lokal sehr große Haufen. Diese sind dann allerdings mitten auf der Piste und behindern / gefährden den Skifahrer, da sie nicht verteilt wurden.
- Des Weiteren haben wir mit der Tannwaldabfahrt (Nr. 21) und der Südabfahrt (Nr. 20) am 30. Dezember 2019 gleich zwei Skiabfahrten erlebt, auf denen bei dem Großteil der Skifahrer die Sicherheit der Skifahrer nicht mehr gegeben war. Die Tannwaldabfahrt war total vereist und die Südabfahrt eine extreme Buckelpiste (vergleichbar mit der an der Mitterhausbahn auf der Planai neben der Piste).
- Außerdem laufen viele Lifte auch bei Wartezeiten vor diesen nicht auf maximaler Geschwindigkeit. Als Extrembeispiel lässt sich die Glocknerbahn nennen: Keiner von den ca. 350 Liften, die ich bisher in meinem Leben gefahren bin, hält so oft an und fährt auch so oft so langsam. Nun ist die Glocknerbahn durch die ganzen Skischulen auch sehr störanfällig. Trotzdem kann ich mir es nicht erklären, warum die Bahn in Spitzenzeiten alle 30 Sekunden für mindestens 30 Sekunden stillt steht. Und wenn dann noch paralell dazu an mehreren Tagen Lift-Mitarbeiter im laufenden Betrieb in den darunterliegenden Maschinenraum hinabsteigen sieht, fragt man sich schon, was für Probleme diese Bahn hat. Jeder Lift hat am Anfang seines Lebens Kinderkrankheiten, nur diese, wie der Name ja schon sagt, verschwinden irgendwann und sollten nach sieben Jahren Betrieb mal geheilt worden sein.
Vielen Dank auch an Euch für Eure zahlreichen positiven Rückmeldungen
Viele Grüße,
Euer maba04
SKI HEIL!!!