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Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

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Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Palinkopf » 09.01.2017 - 07:51

Hallo zusammen!

Ich habe den Fehler begangen, am 06.01.2017 einen Tageausflug zur Alpe Rauz zu unternehmen und hab mich so geärgert, dass ich meine Wut in einem Schreiben an die Arlberger Bergbahnen kanalisiert habe. Hier der Inhalt:

Was die Verantwortlichen der Arlberger Bergbahnen bis heute nicht verstanden haben
oder
Wie ein Bergbahnenbetreiber es versteht,
einem Gast einen herrlichen Wintertag zu ruinieren

Sehr geehrte Damen und Herren ,
nachdem es am 04. Und 05.01.2017 zu den ersten (!!!) erwähnenswerten und einigermaßen akzeptablen Schneefällen der Wintersaison 2016/2017 gekommen war, die darauf schließen ließen, dass es sich lohnen könnte, einen Ausflug in die Bergwelt zu machen, ohne beim Anblick des allgemein grassierenden Schneemangels schwallartig erbrechen zu müssen, entschloss ich mich mit einem Freund zu einem Trip an die Alpe Rauz in naiv-freudiger Erwartung eines sonnig-kalten Wintertages mit herrlichen Erlebnissen auf den Skipisten in ALLEN Bereichen des nach gefühlten 100 Jahren endlich einmal zusammengeschlossenen Skigebiets.
Wettertechnisch wurden die Erwartungen komplett erfüllt. Der Spaß auf der Piste hatte sich jedoch ganz schnell erledigt. Sehr verdächtig kam mir gleich am Morgen die Totenstille bei der neuen Flexenbahn und der neuen Albonabahn II vor. Aus der dann notgedrungen geplanten einmaligen Endlosfahrt mit der Valfagehrbahn, die bei jeder Fahrt wenigstens dreimal stehen bleibt, wurden vier erzwungene nervtötende Fahrten mit noch nervtötenderen Abfahrten über die an Langeweile nicht zu überbietende Piste 100, weil dem von der Alpe Rauz kommenden Gast einerseits die Abfahrt in Richtung St. Anton versperrt wurde und sich andererseits weiterhin weder bei der Flexen- noch bei der Albonabahn eine Regung zeigte. Mittlerweile waren die Gipfel in gleißendes Sonnenlicht getaucht, es war windstill, und meine Wut über die bei diesen Bedingungen nicht geöffneten Bahnen stieg von Minute zu Minute. So konnten wir schließlich gnädigerweise dann doch nach 10:00 Uhr in Richtung St. Anton abfahren mit dem Ergebnis, in einer unerträglichen Massenansammlung an der Talstation der Zammermoosbahn zu enden. Als wir dann in St. Anton feststellten, dass man sich doch endlich bequemt hatte, die Flexenbahn zu öffnen, kämpften wir uns mühevoll zur Alpe Rauz zurück, mit dem Resultat, in einer noch größeren Massenansammlung am Arlenmähder zu stehen, weil man es immer noch nicht auf die Reihe bekommen hatte, den Schindlergrat zu öffnen. Endlich in der neuen Flexenbahn angekommen, offenbarten sich an deren Bergstation die nächsten Affronts: Trittkopfbahn II geschlossen. Herrlichster Sonnenschein und Windstille, aber Bahn zu. Und dann kam der „Oberknaller“: um auf die Piste 134 zu gelangen und nach Zürs abzufahren, wurde man zuerst zu einer „lustigen“ Winterwanderung gezwungen. Man muss sich das einmal vorstellen: der zahlende Gast wird genötigt, mit Skistiefeln seine Ski und Stöcke einen Hügel hinaufzuschleppen, um eine Piste zu erreichen! Bei allem Respekt muss ich Sie an dieser Stelle wirklich fragen, ob Sie eigentlich ganz bei Trost sind oder ob die Planer der ganzen Farce irgendwelche Stoffe inhaliert haben, die deren Denkprozesse ein winzig kleines Bisschen durcheinandergewirbelt haben. Unten in Zürs angelangt, erwartete uns die nächste böse Überraschung: unser Plan, per Ski nach Lech weiterzufahren, zerplatzte wie eine Seifenblase, weil der Madlochlift - und ich wiederhole mich bewusst an dieser Stelle – bei strahlendem Sonnenschein und Windstille den ganzen Tag geschlossen blieb. So traten wir irgendwann den Rückweg zur Alpe Rauz an, um schäumend vor Wut festzustellen, dass die Albonabahn II immer noch nicht in Betrieb war und den ganzen restlichen Tag über auch nicht in Betrieb ging. Um es mit dem nötigen Sarkasmus auszudrücken: es hat natürlich auch etwas für sich, die Albona bei herrlichsten Bedingungen von unten anzugucken und sich vorzustellen, wie schön es jetzt doch wäre, die Pisten 105, 106 und 107 herunterzufahren. Das letzte „Highlight“ des Tages war denn um 15:00 Uhr der versuchte Einkehrschwung auf der Ulmer Hütte. Ein übergewichtiger unsympathischer Türsteher versperrte einem den Zugang zum Innenbereich. Erzwungenermaßen draußen an der Bar anstehend gab es dann gefrorenen Almdudler. Zur Gulaschsuppe wurde eine einzige Scheibe Weißbrot gereicht, die auch noch völlig vertrocknet und gefroren war. Bei den Preisen, die dort aufgerufen werden, kann ich verlangen, dass Vorkehrungen getroffen werden, mit denen man sich in Sachen Essen- und Getränkeausgabe auf winterliche Temperaturen entsprechend einstellt.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass alles, was ich an diesem Tag erlebt habe, eine bodenlose Unverschämtheit ist. Sie besitzen die Frechheit, mittlerweile über 50 Euro für eine Tageskarte zu verlangen. Dafür kann ich als Gast verlangen, dass an einem sonnigen Wintertag ausnahmslos alle Bahnen und alle Pisten geöffnet sind. Mich interessieren keine Lawinenhirnfürze, und schon gar nicht bei den lächerlichen maximal 30 cm Neuschnee. Mich interessieren Service und Gegenleistung für das teure Geld, das ich bezahlen muss. Aber der Arlberg ruht sich offensichtlich immer noch auf seinen Lorbeeren aus und glänzt mit Ignoranz und Arroganz, die ihresgleichen suchen. Sie haben Ihr Skigebiet nicht im Geringsten im Griff. Wenn es irgendwo noch lawinenkritische Situationen geben sollte, dann sprengen Sie die Teile gefälligst weg. Das Ganze hat spätestens um 10:00 Uhr erfolgt zu sein. Genauso fehlt Ihnen völlig der Komfort- und Verbindungsgedanke. Sie haben kein Gefühl für Infrastruktur. Widerwillig haben Sie die neuen Bahnen an die Alpe Rauz gebaut, nur aus einem Grund, weil Ihnen andere österreichische Skigebiete – allen voran Ischgl, aber auch Serfaus/Fiss/Ladis – den Rang ablaufen und entsprechende Trends setzen. Wie miserabel die neuen Bahnen dann in das Pistennetz eingebunden sind, habe ich oben dargelegt. Passend dazu gibt es überall im Skigebiet endlose Ziehwege, teilweise mit Steigungen, die nur mit massivem Krafteinsatz überwunden werden können. Besonderes Negativbeispiel hierfür ist das Ende der Zürser-Täli-Abfahrt: Aufgrund der nicht enden wollenden Schieberei haben sich die Wintersportler ihren Weg über die Flexenpassstraße gebahnt. Man kann darauf warten, bis es dort zu einem Unfall kommt. Wie wäre es denn, eine Unterführung zu bauen und dann einen kleinen Schlepper, der die Skifahrer bequem zur Talstation der Trittkopfbahn und des Übungshangs bringt? Schon mal darüber nachgedacht? Außerdem existieren nach wie vor Bahnen mit zentraler Erschließungsfunktion, die völlig unterdimensioniert sind. Gravierende Beispiele hierfür sind die Zammermoosbahn und vor allem der Uraltlift „Schindlergrat“. Allein die Tatsache, dass dieses Museumsstück immer noch nicht erneuert ist, ist schon ein Skandal.
Uns haben Sie jedenfalls zum letzten Mal dort gesehen. Und ich werde meine negativen Erlebnisse sowohl in einschlägigen Internetforen als auch in meinem großen Skifreundeskreis ausführlichst weitertragen. Ich fahre künftig lieber eine dreiviertel Stunde länger, um zur „Mutter aller Skigebiete“ zu gelangen: nach Ischgl. Die Verantwortlichen dort haben verinnerlicht, was Service, Komfort und Dienstleistung bedeuten. Von denen können Sie und vor allem sollten Sie lernen; denn Sie haben noch viel zu lernen. Und ich rate Ihnen: lernen Sie schnell. Ihnen wird Ihre Überheblichkeit noch vergehen. Ihre Aura mit Schneesicherheit und Wintertraum schmilzt von Jahr zu Jahr mehr dahin. Deswegen brauchen Sie auch nicht mehr auf Ihre heiß gepriesenen Individualisten (Gelände- und Routenfahrer) zu setzen, denn selbst nach den letzten Schneefällen fährt man aufgrund des jährlich im November und Dezember wiederkehrenden skandalösen Schneemangels im Gelände sehr schnell auf Felsen und Steinen.
Insgesamt wäre es mehr als angemessen, uns für den Ärger, den wir an diesem Tag hatten, wenigstens ein Drittel des Tagespasspreises zurück zu erstatten. Das wäre wenigstens ein Signal, dass Sie Ihre Fehler einsehen würden.

Mit freundlichen Grüßen


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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von kulimuk » 09.01.2017 - 08:33

Fahr bitte in Zukunft wirklich wieder nach Ischgl! Schöne Zeit dort! :hallo:

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Pistencruiser » 09.01.2017 - 08:35

Sorry, ich hab den Erguss jetzt nicht bis zum Ende gelesen und ich garantiere Dir, der Empfänger wir dies auch nicht tun.
Sicher ist es richtig und wichtig als Gast/Kunde Mängel kund zu tun und dies sollte viel öfter geschehen - durchaus auch deutlich und bestimmt.
Aber das WAS bzw. WIE du da geschrieben hast kann beim besten Willen in dieser Form niemand ernst nehmen.

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Edit: Habs jetzt doch noch zu Ende gelesen.
So viel Dummes Zeug, noch dazu überfrachtet mit Fehlern in Form und Semantik, war selten in diesem Forum zu lesen!
Zuletzt geändert von Pistencruiser am 09.01.2017 - 08:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Arlbergfan » 09.01.2017 - 08:38

:D Geil! Bitte stell - falls vorhanden - die Antwort hier rein. :D
Ein Lächeln auf meinen Lippen und das vor 9 Uhr - das schaffen nur wenige.
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von menno2707 » 09.01.2017 - 08:44

Arlbergfan hat geschrieben::D Geil! Bitte stell - falls vorhanden - die Antwort hier rein. :D
Ein Lächeln auf meinen Lippen und das vor 9 Uhr - das schaffen nur wenige.
Pistencruiser hat geschrieben:Edit: Habs jetzt doch noch zu Ende gelesen.
So viel Dummes Zeug, noch dazu überfrachtet mit Fehlern in Form und Semantik, war selten in diesem Forum zu lesen!
:biggrin: :biggrin:
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Pistencruiser » 09.01.2017 - 08:50

Palinkopf hat geschrieben:Hallo zusammen!

Ich habe den Fehler begangen, am 06.01.2017 einen Tageausflug zur Alpe Rauz zu unternehmen und hab mich so geärgert, dass ich meine Wut in einem Schreiben an die Arlberger Bergbahnen kanalisiert habe. Hier der Inhalt:

Was die Verantwortlichen der Arlberger Bergbahnen bis heute nicht verstanden haben
oder
Wie ein Bergbahnenbetreiber es versteht,
einem Gast einen herrlichen Wintertag zu ruinieren

Sehr geehrte Damen und Herren ,
nachdem es am 04. Und 05.01.2017 zu den ersten (!!!) erwähnenswerten und einigermaßen akzeptablen Schneefällen der Wintersaison 2016/2017 gekommen war, die darauf schließen ließen, dass es sich lohnen könnte, einen Ausflug in die Bergwelt zu machen, ohne beim Anblick des allgemein grassierenden Schneemangels schwallartig erbrechen zu müssen, entschloss ich mich mit einem Freund zu einem Trip an die Alpe Rauz in naiv-freudiger Erwartung eines sonnig-kalten Wintertages mit herrlichen Erlebnissen auf den Skipisten in ALLEN Bereichen des nach gefühlten 100 Jahren endlich einmal zusammengeschlossenen Skigebiets.
Wettertechnisch wurden die Erwartungen komplett erfüllt. Der Spaß auf der Piste hatte sich jedoch ganz schnell erledigt. Sehr verdächtig kam mir gleich am Morgen die Totenstille bei der neuen Flexenbahn und der neuen Albonabahn II vor. Aus der dann notgedrungen geplanten einmaligen Endlosfahrt mit der Valfagehrbahn, die bei jeder Fahrt wenigstens dreimal stehen bleibt, wurden vier erzwungene nervtötende Fahrten mit noch nervtötenderen Abfahrten über die an Langeweile nicht zu überbietende Piste 100, weil dem von der Alpe Rauz kommenden Gast einerseits die Abfahrt in Richtung St. Anton versperrt wurde und sich andererseits weiterhin weder bei der Flexen- noch bei der Albonabahn eine Regung zeigte. Mittlerweile waren die Gipfel in gleißendes Sonnenlicht getaucht, es war windstill, und meine Wut über die bei diesen Bedingungen nicht geöffneten Bahnen stieg von Minute zu Minute. So konnten wir schließlich gnädigerweise dann doch nach 10:00 Uhr in Richtung St. Anton abfahren mit dem Ergebnis, in einer unerträglichen Massenansammlung an der Talstation der Zammermoosbahn zu enden. Als wir dann in St. Anton feststellten, dass man sich doch endlich bequemt hatte, die Flexenbahn zu öffnen, kämpften wir uns mühevoll zur Alpe Rauz zurück, mit dem Resultat, in einer noch größeren Massenansammlung am Arlenmähder zu stehen, weil man es immer noch nicht auf die Reihe bekommen hatte, den Schindlergrat zu öffnen. Endlich in der neuen Flexenbahn angekommen, offenbarten sich an deren Bergstation die nächsten Affronts: Trittkopfbahn II geschlossen. Herrlichster Sonnenschein und Windstille, aber Bahn zu. Und dann kam der „Oberknaller“: um auf die Piste 134 zu gelangen und nach Zürs abzufahren, wurde man zuerst zu einer „lustigen“ Winterwanderung gezwungen. Man muss sich das einmal vorstellen: der zahlende Gast wird genötigt, mit Skistiefeln seine Ski und Stöcke einen Hügel hinaufzuschleppen, um eine Piste zu erreichen! Bei allem Respekt muss ich Sie an dieser Stelle wirklich fragen, ob Sie eigentlich ganz bei Trost sind oder ob die Planer der ganzen Farce irgendwelche Stoffe inhaliert haben, die deren Denkprozesse ein winzig kleines Bisschen durcheinandergewirbelt haben. Unten in Zürs angelangt, erwartete uns die nächste böse Überraschung: unser Plan, per Ski nach Lech weiterzufahren, zerplatzte wie eine Seifenblase, weil der Madlochlift - und ich wiederhole mich bewusst an dieser Stelle – bei strahlendem Sonnenschein und Windstille den ganzen Tag geschlossen blieb. So traten wir irgendwann den Rückweg zur Alpe Rauz an, um schäumend vor Wut festzustellen, dass die Albonabahn II immer noch nicht in Betrieb war und den ganzen restlichen Tag über auch nicht in Betrieb ging. Um es mit dem nötigen Sarkasmus auszudrücken: es hat natürlich auch etwas für sich, die Albona bei herrlichsten Bedingungen von unten anzugucken und sich vorzustellen, wie schön es jetzt doch wäre, die Pisten 105, 106 und 107 herunterzufahren. Das letzte „Highlight“ des Tages war denn um 15:00 Uhr der versuchte Einkehrschwung auf der Ulmer Hütte. Ein übergewichtiger unsympathischer Türsteher versperrte einem den Zugang zum Innenbereich. Erzwungenermaßen draußen an der Bar anstehend gab es dann gefrorenen Almdudler. Zur Gulaschsuppe wurde eine einzige Scheibe Weißbrot gereicht, die auch noch völlig vertrocknet und gefroren war. Bei den Preisen, die dort aufgerufen werden, kann ich verlangen, dass Vorkehrungen getroffen werden, mit denen man sich in Sachen Essen- und Getränkeausgabe auf winterliche Temperaturen entsprechend einstellt.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass alles, was ich an diesem Tag erlebt habe, eine bodenlose Unverschämtheit ist. Sie besitzen die Frechheit, mittlerweile über 50 Euro für eine Tageskarte zu verlangen. Dafür kann ich als Gast verlangen, dass an einem sonnigen Wintertag ausnahmslos alle Bahnen und alle Pisten geöffnet sind. Mich interessieren keine Lawinenhirnfürze, und schon gar nicht bei den lächerlichen maximal 30 cm Neuschnee. Mich interessieren Service und Gegenleistung für das teure Geld, das ich bezahlen muss. Aber der Arlberg ruht sich offensichtlich immer noch auf seinen Lorbeeren aus und glänzt mit Ignoranz und Arroganz, die ihresgleichen suchen. Sie haben Ihr Skigebiet nicht im Geringsten im Griff. Wenn es irgendwo noch lawinenkritische Situationen geben sollte, dann sprengen Sie die Teile gefälligst weg. Das Ganze hat spätestens um 10:00 Uhr erfolgt zu sein. Genauso fehlt Ihnen völlig der Komfort- und Verbindungsgedanke. Sie haben kein Gefühl für Infrastruktur. Widerwillig haben Sie die neuen Bahnen an die Alpe Rauz gebaut, nur aus einem Grund, weil Ihnen andere österreichische Skigebiete – allen voran Ischgl, aber auch Serfaus/Fiss/Ladis – den Rang ablaufen und entsprechende Trends setzen. Wie miserabel die neuen Bahnen dann in das Pistennetz eingebunden sind, habe ich oben dargelegt. Passend dazu gibt es überall im Skigebiet endlose Ziehwege, teilweise mit Steigungen, die nur mit massivem Krafteinsatz überwunden werden können. Besonderes Negativbeispiel hierfür ist das Ende der Zürser-Täli-Abfahrt: Aufgrund der nicht enden wollenden Schieberei haben sich die Wintersportler ihren Weg über die Flexenpassstraße gebahnt. Man kann darauf warten, bis es dort zu einem Unfall kommt. Wie wäre es denn, eine Unterführung zu bauen und dann einen kleinen Schlepper, der die Skifahrer bequem zur Talstation der Trittkopfbahn und des Übungshangs bringt? Schon mal darüber nachgedacht? Außerdem existieren nach wie vor Bahnen mit zentraler Erschließungsfunktion, die völlig unterdimensioniert sind. Gravierende Beispiele hierfür sind die Zammermoosbahn und vor allem der Uraltlift „Schindlergrat“. Allein die Tatsache, dass dieses Museumsstück immer noch nicht erneuert ist, ist schon ein Skandal.
Uns haben Sie jedenfalls zum letzten Mal dort gesehen. Und ich werde meine negativen Erlebnisse sowohl in einschlägigen Internetforen als auch in meinem großen Skifreundeskreis ausführlichst weitertragen. Ich fahre künftig lieber eine dreiviertel Stunde länger, um zur „Mutter aller Skigebiete“ zu gelangen: nach Ischgl. Die Verantwortlichen dort haben verinnerlicht, was Service, Komfort und Dienstleistung bedeuten. Von denen können Sie und vor allem sollten Sie lernen; denn Sie haben noch viel zu lernen. Und ich rate Ihnen: lernen Sie schnell. Ihnen wird Ihre Überheblichkeit noch vergehen. Ihre Aura mit Schneesicherheit und Wintertraum schmilzt von Jahr zu Jahr mehr dahin. Deswegen brauchen Sie auch nicht mehr auf Ihre heiß gepriesenen Individualisten (Gelände- und Routenfahrer) zu setzen, denn selbst nach den letzten Schneefällen fährt man aufgrund des jährlich im November und Dezember wiederkehrenden skandalösen Schneemangels im Gelände sehr schnell auf Felsen und Steinen.
Insgesamt wäre es mehr als angemessen, uns für den Ärger, den wir an diesem Tag hatten, wenigstens ein Drittel des Tagespasspreises zurück zu erstatten. Das wäre wenigstens ein Signal, dass Sie Ihre Fehler einsehen würden.

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von markman » 09.01.2017 - 08:51

ich kann ja Deinen Unmut im Prinzip verstehen, aber du bringst Vergleiche, die einfach nicht stimmen. Wenn Du Ischlg so anpreist, kann man dort derzeitigt abseits der Piste fahren? Nein, die haben noch weniger Neuschnee bekommen in der letzten Woche als am Arlberg. Ich war am Samstag in Ischgl, kaum mehr SChnee als Anfang Dezember. Am 06.01 war ich auch, der 8. Tag in Folge in Lech/Zürs, daher erlaube ich mir, auf Deine Kritik ein wenig einzugehen.

Ich weiß, hinterher ist man immer schlauer, aber warum steigst Du in Alpe Rauz ein? Warum bist Du nicht 10 Minuten länger nach Zürs gefahren als Du gesehen hast, das die Flexenbahn noch nicht läuft? Dass Du dann zur Galzig-Talstation abfährst, in der High Season, ist Selbstmord.
Warum kritisiertst Du das Täli? Wenn mehr Schnee liegt, musst Du nicht die Strasse kreuzen. Was können die Bergbahnen dafür? Verrate mir, wo Du noch andere Ziehwege gesehen hast? Ich kenne sonst keinen. Ich würde das Täli aber unten nicht als Ziehweg betrachten, mit ein wenig Schwung kommst Du ohne Stockeinsatz zum Ende.
Von der Mittelstation kann man auch gleich links runter, wenn mehr Schnee liegt oder man Steinkontakt haben möchte. Aber für den fehlenden Schnee kann niemand etwas.
Für das Betrieben der Ulmer Hütte, ich würde mal sagen, eine Pommes-Bude schlechterer Art, können die Bergbahnen auch nichts. Was willst Du in so einer Hütte?

Beim nächsten Mal solltest Du so fahren:

1. In Lech einsteigen und am Schleglkopf, Kriegerhorn bis 10:00 Uhr fahren. Dann machst Du eine Pause im neuen Bergrestaurant am Schlegelkopf, da hast Du ein Pano, was du in den Alpen schwer ein weiteres Mal finden wirst. Die Hütte selber ist genial.

2. Dann fährst Du runter, gehst über die Straße (oder ist das zuviel verlangt) und steigst in die Rüfikopfbahn ein, um nach Zürs zu kommen.

3. In Zürs fährst Du dann links und rechts alles ab. Wenn Madloch auf ist (dafür braucht es Schnee), darüber wieder zurück nach Lech und zum Abschluss nach Oberlech ins Salome, dort ist die Sonne am längste.

4. oder du machst eine Stress-Reise weiter zum Rendl, aber nicht in der Hauptsaison

5. Du lässt es sein und fährst gleich nach Ischlg.

Gruß,
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Arlbergfan » 09.01.2017 - 09:07

Soll ich ihm hier die Bilder vom 6.1. drunter posten, damit er sieht was er verpasst hat oder bekomme ich dann Probleme?

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von waterl00 » 09.01.2017 - 09:23

Das mit dem übergewichtigem Türsteher ist natürlich ein Skandal sondergleichen. Geht doch nicht sowas, kann der nicht mal was weniger essen?

Messerscharf wurde hier die Situation vor Ort analysiert und - besonders vorbildlich - gleich konkrete Vorschläge an die Verantwortlichen mitgegeben bauliche Korrekturen vorzunehmen.

Das die Verantwortlichen auch endlich mal den Schneemangel im Dezember vor den Latz geknallt bekommen, kann man ja nur begrüssen.

Die müssen mal aufwachen bei so wenig Schnee und dafür Sorge tragen, daß der Arlberg im Dezember mehr Naturschnee zur Verfügung stellt.

Nach dem Bericht hat sich der Arlberg komplett erledigt für mich, das ist ja ein Skandal sondergleichen was da abläuft.

Ich denke nächstes Jahr werden die o.g. Korrekturen in die Tat umgesetzt (Diät des Türstehers, neue Lifte, neuer Tunnel, Naturschnee ab 01.12.2017 08:00 Uhr), dann werde ich den Arlberg wieder besuchen

Aber Vorsicht: es gilt natürlich erst nach Abnahme durch Palinkopf die Reise anzutreten.

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von basti.ethal » 09.01.2017 - 09:33

Generell habe ich ja nichts gegen Kritik.
Jedoch hätte des etwas konstuktiver und vor allem sachlicher formuliert werden sollen.
Schade drum, denn derartig formuliert wird es wohl niemand bei den Bergbahnen ernst nehmen können...
Skisaison 18/19: 28 Skitage
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Skisaison 17/18: 30 Skitage
19x Skiarena Silbersattel, 4x Dolomiten ab Wolkenstein, 2x Hintertuxer Gletscher, 2x Sölden, 2x Winterwelt Schmiedefeld, 1x Zillertal 3000
Skisaison 16/17: 23 Skitage
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Lukaaas » 09.01.2017 - 10:23

Arlbergfan hat geschrieben::D Geil! Bitte stell - falls vorhanden - die Antwort hier rein. :D
Ein Lächeln auf meinen Lippen und das vor 9 Uhr - das schaffen nur wenige.
Bist du für die Antwort verantwortlich? :mrgreen: :twisted: :twisted:
Arlbergfan hat geschrieben:Soll ich ihm hier die Bilder vom 6.1. drunter posten, damit er sieht was er verpasst hat oder bekomme ich dann Probleme?
Vielleicht meldet er ja den Beitrag und ein unerfahrener Mod sperrt dich :juggle:

Tannberg
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Tannberg » 09.01.2017 - 11:16

"Skandalösen Schneemangel".... Frau Holle bekommt sicherlich auch ein Schreiben?

rower2000
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von rower2000 » 09.01.2017 - 12:10

Palinkopf hat geschrieben:Mich interessieren keine Lawinenhirnfürze, und schon gar nicht bei den lächerlichen maximal 30 cm Neuschnee.
Hihihihihi :mrgreen: . Am besten du legst dich unter die uninteressanten Lawinenhirnfürze - schaun wir mal wann du im Frühjahr ausaperst.

Denen hat er's aber gezeigt!


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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Brunch1982 » 09.01.2017 - 13:24

Großes Kino, mal ein Bericht der anderen Art :lach:
Mir ist spontan folgendes Zitat eingefallen:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Andik » 09.01.2017 - 13:27

So viele Aussagen dabei die zum heulen sind. Aber mit Abstand mein Top:
Passend dazu gibt es überall im Skigebiet endlose Ziehwege, teilweise mit Steigungen, die nur mit massivem Krafteinsatz überwunden werden können. Besonderes Negativbeispiel hierfür ist das Ende der Zürser-Täli-Abfahrt: Aufgrund der nicht enden wollenden Schieberei
Skifahren und Kondition das passt ja nicht zusammmen.

Gruß
Andi

P.s.:Eine Antwort (wenn ich selbst nicht daran glaube) der Bergbahen würde ich auch gerne lesen. Würde mich interessieren was man auf so viel Müll abtwortet.

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Pitcairn » 09.01.2017 - 13:48

Ich finde den Bericht eigentlich ganz amüsant zu lesen und liebe Zynismus dieser Art.

Davon abgesehen hätte ich es den Verantwortlichen schon mal gegönnt, einen schneefreien Winter zu erleben.

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Ski-Larry » 09.01.2017 - 13:51

Troll?
Das kann doch keine ernst meinen......... 8O


Falls das doch ernst gemeint ist, ist der Beitrag ein echtes Argument gegen den Zusammenschluss Rendl-Kappl bzw. SFL-Samnaun
Arlbergfan hat geschrieben:Soll ich ihm hier die Bilder vom 6.1. drunter posten, damit er sieht was er verpasst hat....
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von OliK » 09.01.2017 - 14:33

Pistencruiser hat geschrieben:
Palinkopf hat geschrieben:Hallo zusammen!

Ich habe den Fehler begangen, am 06.01.2017 einen Tageausflug zur Alpe Rauz zu unternehmen und hab mich so geärgert, dass ich meine Wut in einem Schreiben an die Arlberger Bergbahnen kanalisiert habe. Hier der Inhalt:

Was die Verantwortlichen der Arlberger Bergbahnen bis heute nicht verstanden haben
oder
Wie ein Bergbahnenbetreiber es versteht,
einem Gast einen herrlichen Wintertag zu ruinieren

Sehr geehrte Damen und Herren ,
nachdem es am 04. Und 05.01.2017 zu den ersten (!!!) erwähnenswerten und einigermaßen akzeptablen Schneefällen der Wintersaison 2016/2017 gekommen war, die darauf schließen ließen, dass es sich lohnen könnte, einen Ausflug in die Bergwelt zu machen, ohne beim Anblick des allgemein grassierenden Schneemangels schwallartig erbrechen zu müssen, entschloss ich mich mit einem Freund zu einem Trip an die Alpe Rauz in naiv-freudiger Erwartung eines sonnig-kalten Wintertages mit herrlichen Erlebnissen auf den Skipisten in ALLEN Bereichen des nach gefühlten 100 Jahren endlich einmal zusammengeschlossenen Skigebiets.
Wettertechnisch wurden die Erwartungen komplett erfüllt. Der Spaß auf der Piste hatte sich jedoch ganz schnell erledigt. Sehr verdächtig kam mir gleich am Morgen die Totenstille bei der neuen Flexenbahn und der neuen Albonabahn II vor. Aus der dann notgedrungen geplanten einmaligen Endlosfahrt mit der Valfagehrbahn, die bei jeder Fahrt wenigstens dreimal stehen bleibt, wurden vier erzwungene nervtötende Fahrten mit noch nervtötenderen Abfahrten über die an Langeweile nicht zu überbietende Piste 100, weil dem von der Alpe Rauz kommenden Gast einerseits die Abfahrt in Richtung St. Anton versperrt wurde und sich andererseits weiterhin weder bei der Flexen- noch bei der Albonabahn eine Regung zeigte. Mittlerweile waren die Gipfel in gleißendes Sonnenlicht getaucht, es war windstill, und meine Wut über die bei diesen Bedingungen nicht geöffneten Bahnen stieg von Minute zu Minute. So konnten wir schließlich gnädigerweise dann doch nach 10:00 Uhr in Richtung St. Anton abfahren mit dem Ergebnis, in einer unerträglichen Massenansammlung an der Talstation der Zammermoosbahn zu enden. Als wir dann in St. Anton feststellten, dass man sich doch endlich bequemt hatte, die Flexenbahn zu öffnen, kämpften wir uns mühevoll zur Alpe Rauz zurück, mit dem Resultat, in einer noch größeren Massenansammlung am Arlenmähder zu stehen, weil man es immer noch nicht auf die Reihe bekommen hatte, den Schindlergrat zu öffnen. Endlich in der neuen Flexenbahn angekommen, offenbarten sich an deren Bergstation die nächsten Affronts: Trittkopfbahn II geschlossen. Herrlichster Sonnenschein und Windstille, aber Bahn zu. Und dann kam der „Oberknaller“: um auf die Piste 134 zu gelangen und nach Zürs abzufahren, wurde man zuerst zu einer „lustigen“ Winterwanderung gezwungen. Man muss sich das einmal vorstellen: der zahlende Gast wird genötigt, mit Skistiefeln seine Ski und Stöcke einen Hügel hinaufzuschleppen, um eine Piste zu erreichen! Bei allem Respekt muss ich Sie an dieser Stelle wirklich fragen, ob Sie eigentlich ganz bei Trost sind oder ob die Planer der ganzen Farce irgendwelche Stoffe inhaliert haben, die deren Denkprozesse ein winzig kleines Bisschen durcheinandergewirbelt haben. Unten in Zürs angelangt, erwartete uns die nächste böse Überraschung: unser Plan, per Ski nach Lech weiterzufahren, zerplatzte wie eine Seifenblase, weil der Madlochlift - und ich wiederhole mich bewusst an dieser Stelle – bei strahlendem Sonnenschein und Windstille den ganzen Tag geschlossen blieb. So traten wir irgendwann den Rückweg zur Alpe Rauz an, um schäumend vor Wut festzustellen, dass die Albonabahn II immer noch nicht in Betrieb war und den ganzen restlichen Tag über auch nicht in Betrieb ging. Um es mit dem nötigen Sarkasmus auszudrücken: es hat natürlich auch etwas für sich, die Albona bei herrlichsten Bedingungen von unten anzugucken und sich vorzustellen, wie schön es jetzt doch wäre, die Pisten 105, 106 und 107 herunterzufahren. Das letzte „Highlight“ des Tages war denn um 15:00 Uhr der versuchte Einkehrschwung auf der Ulmer Hütte. Ein übergewichtiger unsympathischer Türsteher versperrte einem den Zugang zum Innenbereich. Erzwungenermaßen draußen an der Bar anstehend gab es dann gefrorenen Almdudler. Zur Gulaschsuppe wurde eine einzige Scheibe Weißbrot gereicht, die auch noch völlig vertrocknet und gefroren war. Bei den Preisen, die dort aufgerufen werden, kann ich verlangen, dass Vorkehrungen getroffen werden, mit denen man sich in Sachen Essen- und Getränkeausgabe auf winterliche Temperaturen entsprechend einstellt.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass alles, was ich an diesem Tag erlebt habe, eine bodenlose Unverschämtheit ist. Sie besitzen die Frechheit, mittlerweile über 50 Euro für eine Tageskarte zu verlangen. Dafür kann ich als Gast verlangen, dass an einem sonnigen Wintertag ausnahmslos alle Bahnen und alle Pisten geöffnet sind. Mich interessieren keine Lawinenhirnfürze, und schon gar nicht bei den lächerlichen maximal 30 cm Neuschnee. Mich interessieren Service und Gegenleistung für das teure Geld, das ich bezahlen muss. Aber der Arlberg ruht sich offensichtlich immer noch auf seinen Lorbeeren aus und glänzt mit Ignoranz und Arroganz, die ihresgleichen suchen. Sie haben Ihr Skigebiet nicht im Geringsten im Griff. Wenn es irgendwo noch lawinenkritische Situationen geben sollte, dann sprengen Sie die Teile gefälligst weg. Das Ganze hat spätestens um 10:00 Uhr erfolgt zu sein. Genauso fehlt Ihnen völlig der Komfort- und Verbindungsgedanke. Sie haben kein Gefühl für Infrastruktur. Widerwillig haben Sie die neuen Bahnen an die Alpe Rauz gebaut, nur aus einem Grund, weil Ihnen andere österreichische Skigebiete – allen voran Ischgl, aber auch Serfaus/Fiss/Ladis – den Rang ablaufen und entsprechende Trends setzen. Wie miserabel die neuen Bahnen dann in das Pistennetz eingebunden sind, habe ich oben dargelegt. Passend dazu gibt es überall im Skigebiet endlose Ziehwege, teilweise mit Steigungen, die nur mit massivem Krafteinsatz überwunden werden können. Besonderes Negativbeispiel hierfür ist das Ende der Zürser-Täli-Abfahrt: Aufgrund der nicht enden wollenden Schieberei haben sich die Wintersportler ihren Weg über die Flexenpassstraße gebahnt. Man kann darauf warten, bis es dort zu einem Unfall kommt. Wie wäre es denn, eine Unterführung zu bauen und dann einen kleinen Schlepper, der die Skifahrer bequem zur Talstation der Trittkopfbahn und des Übungshangs bringt? Schon mal darüber nachgedacht? Außerdem existieren nach wie vor Bahnen mit zentraler Erschließungsfunktion, die völlig unterdimensioniert sind. Gravierende Beispiele hierfür sind die Zammermoosbahn und vor allem der Uraltlift „Schindlergrat“. Allein die Tatsache, dass dieses Museumsstück immer noch nicht erneuert ist, ist schon ein Skandal.
Uns haben Sie jedenfalls zum letzten Mal dort gesehen. Und ich werde meine negativen Erlebnisse sowohl in einschlägigen Internetforen als auch in meinem großen Skifreundeskreis ausführlichst weitertragen. Ich fahre künftig lieber eine dreiviertel Stunde länger, um zur „Mutter aller Skigebiete“ zu gelangen: nach Ischgl. Die Verantwortlichen dort haben verinnerlicht, was Service, Komfort und Dienstleistung bedeuten. Von denen können Sie und vor allem sollten Sie lernen; denn Sie haben noch viel zu lernen. Und ich rate Ihnen: lernen Sie schnell. Ihnen wird Ihre Überheblichkeit noch vergehen. Ihre Aura mit Schneesicherheit und Wintertraum schmilzt von Jahr zu Jahr mehr dahin. Deswegen brauchen Sie auch nicht mehr auf Ihre heiß gepriesenen Individualisten (Gelände- und Routenfahrer) zu setzen, denn selbst nach den letzten Schneefällen fährt man aufgrund des jährlich im November und Dezember wiederkehrenden skandalösen Schneemangels im Gelände sehr schnell auf Felsen und Steinen.
Insgesamt wäre es mehr als angemessen, uns für den Ärger, den wir an diesem Tag hatten, wenigstens ein Drittel des Tagespasspreises zurück zu erstatten. Das wäre wenigstens ein Signal, dass Sie Ihre Fehler einsehen würden.

Mit freundlichen Grüßen
Sorry, aber ich muss es einfach mal quoten, bevor es wieder verschwindet.
Das muss der Nachwelt erhalten bleiben. :mrgreen:
Ich auch. Selten so gelacht. Oder war diese hirnlose Aneinanderreihung von geistigem Dünn**** ernst gemeint?
Echt, Dein ernst :lach: :lach: :lach: ?
Es grüsst der Oli

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von gerrit » 09.01.2017 - 15:47

Einen absoluten Skandal hat palinkopf aber übersehen:
Am Arlberg darf man angeblich noch immer zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Schischuhen durch den Ort gehen!!!!!! :mrgreen:
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von ChrisB1 » 09.01.2017 - 16:41

Wahrscheinlich wollte Palinkopf nur mal ausprobieren wie man am besten einen veritablen Shitstorm auslöst, wobei die Kommentare eigentlich zivilisierter sind als der eigentliche Post.

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von christopher91 » 09.01.2017 - 17:28

Haha, meinst du das Ernst?
Mal über die Situation vor den Schneefällen informiert ? Sorry aber wie kann man sowas schreiben?!

Oder war das mit dem Ischgl üblichen Alkoholpegel ? :D

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von whiteout » 09.01.2017 - 17:38

Hab es nicht ganz gelesen, aber ich glaube das kann man sich sparen :D

Sicher läuft nicht immer alles perfekt, man darf auch Kritik äußern und sich beschweren. Man sollte aber auch in einem angemessenem Ton bleiben mit angemessener Kritik und nicht mit diesem Stuss.
99,9% aller anderen Alpinforum-Nutzer die an diesem Tag Skifahren waren hatten trotz geschlossener Bahnen,Pisten und hohem Andrang auch ihren Spaß. Und sogar am Arlberg soll jemand Spaß gehabt haben :twisted: :D

Ich bin mir sehr sicher, dass es eine Antwort geben wird :ja: :ja: :ja:

Die Mutter aller Skigebiete ist übrigens immer noch der Arlberg, nicht Ischgl. Und ja der Arlberg ist stellenweise mit dem Ausbau, v.a. der Beschneiung, hinten dran. was dran liegt, dass man sich bis vor wenigen Jahren auf Naturschnee verlassen konnte, was andernorts schon länger nicht mehr der Fall ist. So eine flächendeckende Beschneiung bekommt man aber auch nicht von heute auf morgen gebaut,finanziert und genehmigt. Der Großteil deiner Kritik bezogen auf geschlossene Lifte und Pisten liegt einfach an der aktuellen Schneelage, vor letzter Woche gab es nahezu keinen Naturschnee, und wird sich nun schnell ändern.

Speziell in St.Anton gibt es aber außer der Schindlergratbahn nichtmehr viel zu modernisieren. Die Schindlergratbahn ist auf Grund ihrer ausgesetzten Lage aber auch keine einfache Sache, und die Piste dort runter verträgt auch keine 10er Gondelbahn mit 4000 p/h wie du es dir vorstellst.

Was die Kritik an der Ulmer Hütte angeht kann ich dir in Teilen zustimmen, Gulaschsuppe aus Einweg-Plastikschüsseln zu Restaurantpreisen, unfreundliche osteuropäische Mitarbeiter - ja unter einer DAV Hütte stellt man sich etwas anderes vor und ich war auch erstaunt wie es dort zugeht bzw. werde diese in Zukunft meiden. Die Kritik an der Hütte ist aber bei den Bergbahnen falsch, sie ist nicht Betreiber der Hütte (???)


Palinkopf erinnert mich ziemlich an den typischen Handelsvertreter der 2 mal im Jahr mit seinem A6 nach Ischgl fährt, dessen Horizont an Skigebieten hinter Ischgl,Sölden,Fiss und dem Arlberg aufhört , der in Ischgl 3 Tage nur die Restaurationen bereichert....ach herrlich dieser Typ von Skifahrer :D
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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Werna76 » 09.01.2017 - 18:06

Mein lieber Palinkopf ich hoffe wirklich für Dich und Dein ganzes Leben, dass das ein Satirebeitrag ist.
Falls Satire :top:
Falls nicht, bleibt nur den größten österreichischen Philosophen zu zitieren:

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von Kris » 09.01.2017 - 18:52

Können wir das zum Posting des Jahres wählen?

Könnte aus meiner Feder stammen *g*



Etwas ernster betrachtet zeigt sich hier recht schön die Neurose des Industrieskis: Es ist nicht mehr nötig sich auch nur für irgendetwas zu mit Einsatz und Tiefgang zu interessieren (wie Gefahren im Naturraum, ,Lawinen, Routenwahl), noch muss man eine minimale körperliche Bewegungsfähigkeit mitbringen (der erwähnte skandalöse Hügel- lasst mich raten mit 25 Hoehenmeter?). Vollends hinderlich sind ansonsten im alten Leben hilfreiche geistige Haltung den Dingen gegenüber "wie sie sind" (Geduld, Achtsamkeit, "das Richtige tun", Zähigkeit, ...).

Ich würde meinen die Klagschrift ist entweder Satire (--> ZDF Die Anstalt).


Oder aber es handelt sich beim Autor um den Idealtypus des Zielgasts, jenen mit idealen Konsumbedürfnissen (alles Easy, alles Funny) und moderner Liste an Fähigkeiten (sehr knappe Liste, Servicekonsument). Also jener Typus welcher ansonsten beispielsweise gerne Freizeitparks füllt (es wird ja Ischgl besonders hervorgehoben).

Nochmals: Wunderbares Posting, bitte weiter so und bitte uns auch die Antwort der Arlberger Bergbahnen weiterreichen.

Und wieder Ernst: Diese Art von Gästen bringt uns die Moderne, welche Konsumlemminge als Idealtypus herausarbeitet- im Ggs. zu Eigenverantwortung und arbeitendem Geist...der flüchtet woanders hin aus anderen Gründen ...

**
Solltest Du nochmals nach Arleberg fahren, und die Lifte abermals nicht laufen wird es daran liegen, dass sich die Arlberger am Boden rollend vor lauter Lachen nicht mehr aufrichten können :-)
Zuletzt geändert von Kris am 09.01.2017 - 19:26, insgesamt 3-mal geändert.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<

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Re: Arlberg am 06.01.2017; zum Abgewöhnen

Beitrag von chatmonster » 09.01.2017 - 18:58

Falls der Ersteller sich nicht mehr getraut, die Antwort zu posten, evtl. könnte Arlbergfan uns diese organisieren? :twisted:
Schöne Grüße von Astrid


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