Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

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Harzwinter
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Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

Beitrag von Harzwinter » 26.03.2018 - 00:56

Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

Anfahrt: St. Jakob in Haus - Fieberbrunn - Kitzbühel in 0:35 h
Wetter: zunächst heiter, dann sehr schneller Wetterzusammenbruch mit Gewitter, Graupelsturm und Regen, +2°C bis +7°C
Schnee: 0-80 cm nasser Altschnee
Anlagen in Betrieb: Alle
Wartezeit: Nur auf Abfahrt PB Kitzbüheler Horn, sonst keine
Gefallen: PB Kitzbüheler Horn, Abfahrt Raintal
Nicht gefallen: Furchtbar langsame DSB Raintal, Talabfahrt schneemangelbedingt gesperrt, Wetterzusammenbruch
Bewertung: 3 von 6 Punkten


Dieser Bericht ist Bestandteil meiner viertägigen Skifahrt im März 2018:
Hochkössen / Unterberghorn 11. März 2018
Loferer Almwelt 11. März 2018
St. Jakob in Haus / Buchensteinwand 12. März 2018
Kitzbüheler Horn 12. März 2018
Schnalstaler Gletscher 13. März 2018
Sulden 14. März 2018


Ungeplant finde ich mich nach dem Vormittagsbesuch an der Buchensteinwand also auf dem Parkplatz der Kitzbüheler Hornbahn wieder und ärgere mich zunächst, dass die Parkgebühren Kitzbühel-typisch unverschämt sind. Dass das Parken für Benutzer der Seilbahn wahrscheinlich kostenlos ist, werde ich erst hinterher im Alpinforum lesen ... vor Ort wird nicht darauf hingewiesen. Auch einen Nachmittags-Skipass gibt es nicht. Ganz schön kundenunfreundlich.

Der Plan ist, nach der Bergfahrt mit der ersten EUB-Sektion zur historischen Horn-Pendelbahn von 1955 zu wechseln. Die ersatzweise Benutzung von zweiter EUB-Sektion und Sesselbahn erscheinen mir arg lang. Nun, Pech gehabt. Ich verpasse die Pendelbahn knapp und muss ganz allein eine Viertelstunde auf die nächste Bergfahrt warten. Erst zur Abfahrt der Kabine leistet mir ein Vater mit ca. 10jährigem Sohn Gesellschaft, und so fahren wir in der betagten Kabine gerade mal zu viert (inkl. Personal) auf den Berg.

Etwas besorgt schaue ich bei der Bergfahrt mit der Pendelbahn zu, wie der gegenüberliegende Wilde Kaiser allmählich in dunklen Wolken verschwindet, aber gemäß der nordöstlichen Zugrichtung der Niederschläge sollte Kitzbühel ja knapp davonkommen. An der Bergstation auf dem Kitzbüheler Horn genieße ich zunächst das Panorama. Dann geht es auf die Abfahrt der Sesselbahn Raintal, schön gelegen in einem langen Nebental. Doch oh je ... die fast 2000 m lange DSB Raintal erweist sich als 50 Jahre alt (Bj. 1967), sogar noch mit Schwenk-Fußrastern und Kunststoff-Wetterschutzüberzügen - eigentlich lustig, aber die Bahn ist urlangsam. Die Abfahrt ins Raintal ist zwar schön, aber eine Viertelstunde klappernde Uralt-DSB-Fahrt ist für meinen Geschmack Verschwendung wertvoller Skizeit - jeder größere Schlepplift fährt spürbar schneller. Und so kommt es, wie es kommen muss: Kurz nachdem ich mich dem quälend langsamen Dinosaurier anvertraut habe, verschwindet die Antenne auf dem Kitzbüheler Horn in einer dunkelgrauen Wolke. Das kann doch nicht ... 10 Minuten vorher hingen die Schlechtwetterwolken noch ein paar Kilometer weiter nördlich auf dem Wilden Kaiser fest! Noch während ich mich der nicht enden wollenden Bergfahrt unterziehe, blitzt und donnert es am Kitzbüheler Horn schon, und mehr dunkle Wolken quellen über die Bergkante und ziehen den Gipfelhang hinab. Oh nein ... endlich oben angekommen, taste ich mich ein paar Höhenmeter durch Nebelsuppe und leichten Graupel hinunter, dann habe ich wieder Sicht in den Hornköpfl-Kessel mit seinen Beschäftigungsanlagen. Doch leider nur kurz ... exakt mit meiner Abfahrts-Geschwindigkeit sinkt die Wolkendecke tiefer. Einen Einstieg in den SCHL Eggl schaffe ich noch, dann donnert es hinter mir schon wieder, und kräftiger Graupelsturm setzt ein. Das Liftpersonal weist die verbleibenden Skifahrer darauf hin, dass wegen des sich verstärkenden Gewitters alle Gäste, die nicht in einem Bergrestaurant Zuflucht gefunden haben, zur Mittelstation abfahren müssen. Unterwegs dorthin geht der Graupel in Regen über. An der Mittelstation werden bei meinem Eintreffen aus Sicherheitsgründen aber ebenfalls keine Personen mehr befördert - weder ins Tal noch zum Berg. Also gehe ich mit ein paar Leidensgenossen zum Abwettern ins benachbarte Restaurant Adlerhütte. Ein Blick aufs Regenradar auf dem Smartphone zeigt: Das wird nichts mehr. Dem Gewitter folgt schnell eine zweite, neu entstandene Niederschlagsfront. Ich gebe mich geschlagen und trete die Talfahrt per EUB an, denn die Talabfahrt ab Mittelstation ist schneemangelbedingt gesperrt, und bei dem Sauwetter möchte ich meiner Lieblingsbeschäftigung Schneereste-Hopping nicht nachgehen. So bleibt es bei einem Drittel-Skinachmittag am Kitzbüheler Horn. Sieht aus, als müsste ich noch einmal kommen ... wenn nicht gerade Gewitter ist.

Nach Abschluss meiner Skifahrt stelle ich zuhause auf alten Plänen fest, dass es bis vor einigen Jahren am Kitzbüheler Horn noch die Horn-Standardabfahrt gegeben hat. Heute ist sie auf den Plänen nur noch als Route eingetragen und ist nicht ausgewiesen. Offiziell gibt es nur noch eine blaue Ziehwegabfahrt ins Tal. Weiß jemand, warum die Horn-Standardabfahrt als solche nicht mehr unterhalten wird? Das ist eines so bekannten Kitzbüheler Skibergs doch ziemlich unwürdig. Liegt es an der Südwestausrichtung auf geringer Höhe? Einen Forenbericht vom Kitzbüheler Horn inklusive Befahrung der Horn-Standardabfahrt habe ich nicht gefunden. Bei den Besuchen der Berichtsautoren war die Route stets geschlossen.

Für den Folgetag vermeldet die Wetterprognose schlechteres Wetter in Nordtirol, aber besseres in Südtirol. Also ziehe ich um und fahre in ca. 2,5 h über Wörgl, Innsbruck, den Brenner und Bozen in den Raum Meran. Schließlich möchte ich im Rahmen meiner Skifahrt auch Ziele besuchen, die klar außerhalb meiner Tagesausflugsdistanz liegen.

27 Fotos:

Pistenplan Kitzbüheler Horn, das isoliert vom übrigen Skigebiet Kitzbühel/Kirchberg liegt.
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Talstation EUB Kitzbüheler Horn. Gegenüber der Hahnenkamm mit der berühmten Streif-Abfahrt.
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Kitzbühel mit viel Schnee auf 800 m. Trotzdem war am südausgerichteten Kitzbüheler Horn die Talabfahrt gesperrt.
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EUB-Mittelstation. Hier stieg ich aus, ...
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... um mit der alten Pendelbahn direkt zum Horngipfel zu fahren.
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Pendelbahn von 1955 (!). Natürlich zwischenzeitlich mehrfach revisioniert.
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Blick aus der Pendelbahn zur EUB-Bergstation am Hornköpfl.
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Gipfelbereich des Kitzbüheler Horns mit dem auffälligen Antennenaufbau.
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Rückblick aus der Pendelbahnkabine. Die Gegenkabine ist mir leider aus dem Sucher gerutscht.
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Die Gämse lässt sich von der vorbeifahrenden Seilbahn nicht beeindrucken. Hinten ziehen dunkle Wolken in den Wilden Kaiser.
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Auf dem Kitzbüheler Horn. Antenne, Gipfelhaus, Sesselbahnstation.
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Schöner Tiefblick vom Horn nach Kitzbühel und in die Kitzbüheler Alpen. Die dunklen Wolken sollen gemäß Zugrichtung am Horn vorbeiziehen, denke ich mir noch.
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Auf den Hang der Sesselbahn Brunellenfeld freue ich mich schon. Aber zunächst geht es links hinunter ins Raintal.
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Blick ins Raintal. Lang, weit, leer. So wünscht sich ein Skifahrer sein Terrain.
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Die Raintal-Abfahrt quert die Sesselbahn ... au weia, was ist das denn? Eine Uralt-DSB mit Schwenkbügeln und Wetterschutzüberzügen. Eigentlich lustig, aber auf der langen Trasse keine gute Idee.
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Mit dem Ding muss ich also wieder hinauf. Folglich kommt es, wie es kommen muss: Kaum sitze ich in dem urlangsamen DSB-Dinosaurier, schwappt eine Wolkenwand über das Kitzbüheler Horn und verschluckt es, und auf halber Strecke der DSB blitzt und donnert es auch schon. Und ich bin in dieser Schnecke gefangen. Grmpf.
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Heilfroh bin ich, als ich aus der DSB Raintal aussteigen darf. Nach ein paar Metern Nebelfahrt erscheint vor mir wieder der Kessel des Hornköpfl mit seinen Liftanlagen.
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Aber leider nur kurz. Die Wolkendecke verliert mit mir gemeinsam an Höhe, und schon blitzt und donnert es wieder am Horn hinter mir.
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Ich flüchte zum SCHL Eggl, aus dem ich im Fall der Fälle wenigstens aussteigen kann.
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An seiner Bergstation setzt kräftiger Graupel ein, und das Gewitter am Horn geht weiter.
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Die Seilbahnmitarbeiter an den Liftstationen Alpenhaus und Hornköpfl erklären mir, dass alle Skifahrer im Gelände aus Sicherheitsgründen angewiesen sind, zur EUB-Mittelstation abzufahren.
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Immerhin hat die Abfahrt 2 dort hinunter ein steileres, schwarz ausgewiesenes Stück. Der Graupel geht in Regen über.
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EUB-Mittelstation in Sicht.
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Das Personal in der EUB-Mittelstation ist angewiesen, wegen des Gewitters vorübergehend niemanden in die Kabinen einsteigen zu lassen.
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Also gehe ich zum Abwettern in die gegenüberliegende Adlerhütte.
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Eine halbe Stunde später versuche ich mein Glück mit der EUB-Talfahrt erneut. Die Talabfahrt ist schneemangelbedingt gesperrt, und bei den Bedingungen habe ich wenig Lust, dort passende Schneereste zu suchen.
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EUB-Talfahrt hinunter nach Kitzbühel, denn die nächste Regenfront naht schon. Tja, das war leider nur ein Drittel-Skinachmittag am Kitzbüheler Horn. Dort muss ich wohl noch einmal vorbeischauen.
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[Edit: Typos korrigiert]

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Re: Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

Beitrag von freerider13 » 29.03.2018 - 13:51

Harzwinter hat geschrieben:
26.03.2018 - 00:56


Nach Abschluss meiner Skifahrt stelle ich zuhause auf alten Plänen fest, dass es bis vor einigen Jahren am Kitzbüheler Horn noch die Horn-Standardabfahrt gegeben hat. Heute ist sie auf den Plänen nur noch als Route eingetragen und ist nicht ausgewiesen. Offiziell gibt es nur noch eine blaue Ziehwegabfahrt ins Tal. Weiß jemand, warum die Horn-Standardabfahrt als solche nicht mehr unterhalten wird? Das ist eines so bekannten Kitzbüheler Skibergs doch ziemlich unwürdig. Liegt es an der Südwestausrichtung auf geringer Höhe? Einen Forenbericht vom Kitzbüheler Horn inklusive Befahrung der Horn-Standardabfahrt habe ich nicht gefunden. Bei den Besuchen der Berichtsautoren war die Route stets geschlossen.
Ja:
Du hast schon Recht mit deiner Vermutung, es liegt an der Ausrichtung.
Zudem: Ab Mittelstation sind BEIDE Skirouten (die ganz früher Pisten waren) eigentlich nur noch freie Wiesen - kein Wald, kein Schatten, kein nix.
Ohne Beschneiung quasi nicht machbar - deshalb irgendwann die Umwidmung auf Skiroute...

Der Name "Standard" ist da in heutiger Zeit auch etwas irreführend:
Die heutige Standard- (und auch einzige) "Abfahrt" ist die Hagstein - die erreichst du aber von der Mittelstation auch nicht mehr. Nur vom Alpenhaus aus.
Die hat mehr Wald und Schatten, daher überhaupt präparierbar. Um die Jahreszeit mangels Beschneiung aber auch schon längst zu...

"Im Winter" hättest also Hagstein fahren müssen - so bist du halt an der Mittelstation "gestrandet". :wink:

Schöne Grüße,
Jan

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Re: Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

Beitrag von freerider13 » 29.03.2018 - 13:58

Harzwinter hat geschrieben:
26.03.2018 - 00:56

Die Gämse lässt sich von der vorbeifahrenden Seilbahn nicht beeindrucken. Hinten ziehen dunkle Wolken in den Wilden Kaiser.
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BTW: Schönes Foto! Viel zu seltene Dokumentation heutzutage! 8)
Glaubt einem ja keiner mehr, warum Kitzbühel auch heute noch "die Gamsstadt" heißt bei dem regulären Trubel dort... :wink:

Jan

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Re: Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

Beitrag von christopher91 » 29.03.2018 - 18:01

Naja also von Starli gibt es hier sicher einen Bericht mit den Routen. Ich bin sie letzten Winter auch gefahren, sind sehr schön. Sie gingen diese Saison auch sehr lange sehr gut, denke die waren sicher auch an dem Tag noch machbar.

Und naja du solltest dich das nächste Mal vorher besser informieren zwecks Karte, Parkplatz und Bahnen, steht ja hier schon im Forum einige Male.

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Re: Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

Beitrag von Harzwinter » 29.03.2018 - 21:46

freerider13 hat geschrieben:
29.03.2018 - 13:51
"Im Winter" hättest also Hagstein fahren müssen - so bist du halt an der Mittelstation "gestrandet".
Danke für die Erläuterungen. Die Hagstein war ja leider auch schon gesperrt, und nach dem Wetterzusammenbruch wollte ich mein Schneeresteglück darauf lieber nicht ausprobieren.
freerider13 hat geschrieben:
29.03.2018 - 13:58
Glaubt einem ja keiner mehr, warum Kitzbühel auch heute noch "die Gamsstadt" heißt bei dem regulären Trubel dort...
Leider war es das einzige Gämsenvieh, das ich gesehen habe. Aber scheinbar lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
christopher91 hat geschrieben:
29.03.2018 - 18:01
Und naja du solltest dich das nächste Mal vorher besser informieren zwecks Karte, Parkplatz und Bahnen, steht ja hier schon im Forum einige Male.
Für geplante Besuche mache ich das durchaus. Der Besuch am Horn war allerdings völlig ungeplant. Aber ich denke, ich werde noch einmal hinfahren.

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Re: Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

Beitrag von Talabfahrer » 30.03.2018 - 00:14

Mit dem "noch einmal hinfahren" musst Du Dich aber etwas beeilen, wenn Du noch den von Dir erlebten Zustand wiedersehen willst. Alle Anlagen am Horn fahren nämlich nur noch bis zum Ostermontag, 2. April. Danach verschwinden Raintal und Brunellenfeld und werden durch die an anderer Stelle im Forum bereits diskutierten neuen Anlagen ersetzt. Die fast 2 km lange Raintal-DSB hätte meistens schon ein bisschen schneller als von Dir beschrieben fahren können, aber anstelle der laut Liftworld möglichen 2.8 m/s sind die dort wohl höchstens 2 m/s gefahren, und dann hat die Auffahrt so um die 17 Minuten gedauert. Wer dort schon mal bei Betriebsende zwischen 15:30 und 15:40 Uhr war, hat gemerkt, dass für die letzten Fahrgäste und am Ende für den Stationsbediensteten der Talstation die Geschwindigkeit auf den Datenblattwert hochgedreht wurde, um rechtzeitig in den Feierabend zu kommen. Von meinem Besuch dort vor ca. 5 Wochen gibt es ein Video, in dem der obere Streckenteil dokumentiert ist, und in dem glaube ich auch ein Teil "Schnellfahrt" dabei ist.

Direktlink

Eine neue EUB dort wird sicher auch wieder fast nur mit 3.7 m/s statt mit 6 m/s fahren, aber mit einer um ca. 200 m kürzeren Streckenlänge wird dann mit Ein- und Aussteigen die Auffahrt um die 9 Minuten dauern. Und ein paar mehr Besucher sollten es dann auch wieder werden, die das Wegbleiben unserer Nostalgiker verschmerzbar machen.

Auf die Idee, die Pendelbahn anstelle von Hornbahn 2 und Brunellenfeld als Wiederholungsanlage zu nutzen, bin ich noch gar nicht gekommen. Wahrscheinlich geht sich aber eine 15-Minuten-Umlaufzeit gerade nicht aus. Auch da werden sich aber durch die neue Brunellenfeld-KSB die Zeitverhältnisse ändern, und dann wird die Pendelbahn-Variante erst recht unattraktiv.

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Re: Kitzbüheler Horn 12. März 2018 - Gewitter am Berg

Beitrag von Harzwinter » 30.03.2018 - 22:11

Da spricht der Experte. :D

Danke für die Infos! Ich hatte bis ca. 2 Stunden vor meinem Besuch am Horn keinen Plan, dass ich dort aufschlagen würde, und war/bin entsprechend nicht auf Stand. Wenn ich nach den Ostertagen wieder Zeit habe, werde ich mich einlesen. Das Gebiet hat bzw. hätte mir nämlich durchaus gefallen. In dieser Saison werde ich aber nicht mehr hinfahren - da hätte ich mich oben deutlicher ausdrücken sollen.

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