Seit mehreren Jahren nehme ich mir schon vor, mal auf die Wurzeralm zu fahren. Dort bin ich vor mittlerweile 36 Jahren im Skilager der 7. Klasse das erste Mal auf Ski gestanden. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an die furchtbar steile rote Talabfahrt, auf der ich damals sogar ein Stück sitzend runtergerutscht bin. Auch in der 8. Klasse war ich dann nochmal zum Skilager dort, hab dann aber mit dem Skifahren nicht weitergemacht, weil in der Familie niemand gefahren ist. Erst mit Mitte 20 hab ich dann wieder angefangen und bin seitdem mit einer Unterbrechung von fünf Jahren jeden Winter aktiv.
OK, soviel zur Vorgeschichte. Nachdem unsere große Tochter vor zwei bzw. drei Jahren auch auf der Wurzeralm beim Skilager war (andere Schule, aber gleiches Ziel) und wir seit ein paar Jahren im Sommer einmal mit den Kindern zum Wandern dorthin fahren, ging es letzten Samstag dann endlich mit der Tochter zum Skifahren dorthin.
Aus den geplanten eineinhalb Stunden Anfahrt wurden wegen eines Unfalls in einem Tunnel auf der Pyhrnautobahn vier Autos vor uns dann leider zweieinviertel, aber der Tag hat für die Verzögerung mehr als entschädigt.
Der Parkplatz war um 8:45 Uhr schon recht voll. Es waren aber offensichtlich sehr viele Tourengeher unterwegs, auf den Pisten hielt sich der Andrang in Grenzen. Wartezeiten gab es den ganzen Tag keine, außer an der Standseilbahn bis zur Abfahrt der nächsten Bahn.
Die Pistenverhältnisse waren am Vormittag großteils perfekt. Die beiden Talabfahrten waren von oben nach unten pulvrig bis aufgefirnt und super zu fahren. Die Pisten am Frauenkar waren gegen 11 Uhr schon etwas weich, dieser Zustand hat sich aber über den Tag sehr gut gehalten, es wurde nicht sulzig. Die Abfahrten am Hahnlgraben waren auch am Nachmittag noch richtig schön griffig. Die Talabfahrten waren natürlich nachmittags dann weiter unten schon recht sulzig, und die blaue Gammeringabfahrt hat an einer Stelle auch schon ziemlich ausgelassen, aber es hat immer Spaß gemacht.
Ich war wirklich positiv überrascht von dem Gebiet. An die beiden Skilager-Aufenthalte hat mich der Tag dann doch nicht mehr so sehr erinnert. Damals hatte ich damit zu tun, halbwegs sturzfrei die Pisten runterzukommen. Heute kann ich das Skifahren genießen und hab auch einen Blick auf die Landschaft rundrum
. Die beiden Talabfahrten überwinden knapp 700 (rote Wurzerabfahrt) bzw. gut 800 (blaue Gammeringabfahrt) Höhenmeter. Vom Gammeringsattel aus und auch im weiteren Verlauf der blauen Abfahrt hat man ein wunderschönes Panorama ins Steirische, ebenso oben vom Frauenkar. Die beiden Abfahrten vom Frauenkar (die rote Frauenkar- und die schwarze Panoramaabfahrt) sind jede Minute der langen Auffahrt mit der Frauenkarbahn wert. Ob es an der Stelle aber wirklich wie geplant eine 10er-EUB braucht, kann ich nicht nachvollziehen. Eine 6er-KSB mit Sitzheizung und Bubbles würde von der Kapazität her meiner Meinung nach völlig reichen und würde die bei kalten Temperaturen durchaus frostige Bergfahrt angenehm genug gestalten. Aber anscheinend hat Schröcksnadel seit dem Bau der Reischlbergbahn am Hochficht Gefallen an 10-EUBs von Leitner gefunden
.
Jetzt aber genug geschrieben, hier ein paar Bilder.
an der Bergstation der Wurzeralmbahn, lt. Darstellung auf der Webseite die schnellste Standseilbahn in Europa (ob sie das tatsächlich ist, kann ich nicht sagen, aber sie fährt immerhin mit 10 m/s; die Schlossalmbahn I in Bad Hofgastein tuckert dagegen z.B. mit 6 m/s bergwärts):
Von dort ging es zunächst einmal auf der roten Talabfahrt runter. Nach der Bergfahrt sind wir rüber zur Gammeringbahn und die blaue Talabfahrt gefahren.
Ausstieg der Gammeringbahn:
Einstieg in die blaue Talabfahrt:
unterwegs auf derselben:
Als nächstes war der Schwarzecklift mit seinen drei Abfahrten (blau, rot und schwarz) dran.
Ausstieg des Schwarzecklifts:
Beginn der blauen...
...und der roten Abfahrt:
Ausblick vom Frauenkar:
der Schlepplift im Bild ist der Junior Jet, links daneben die Gammeringbahn:
nachmittags um ca. 15:30 Uhr auf der blauen Talabfahrt, das Loch war in der Früh noch nicht da (es war aber gut mit einem Zaun abgesichert):
weiter unten war es wieder besser, hier die rote Talabfahrt im Bereich, an dem sie mit der blauen zusammentrifft:
das letzte Stück an der Talstation sah dann schon so aus:
Fazit: ein wie ich meine sehr schönes kleines Gebiet mit Pisten und Ausblicken, die manch größerem Gebiet auch gut stehen würden.
OK, soviel zur Vorgeschichte. Nachdem unsere große Tochter vor zwei bzw. drei Jahren auch auf der Wurzeralm beim Skilager war (andere Schule, aber gleiches Ziel) und wir seit ein paar Jahren im Sommer einmal mit den Kindern zum Wandern dorthin fahren, ging es letzten Samstag dann endlich mit der Tochter zum Skifahren dorthin.
Aus den geplanten eineinhalb Stunden Anfahrt wurden wegen eines Unfalls in einem Tunnel auf der Pyhrnautobahn vier Autos vor uns dann leider zweieinviertel, aber der Tag hat für die Verzögerung mehr als entschädigt.
Der Parkplatz war um 8:45 Uhr schon recht voll. Es waren aber offensichtlich sehr viele Tourengeher unterwegs, auf den Pisten hielt sich der Andrang in Grenzen. Wartezeiten gab es den ganzen Tag keine, außer an der Standseilbahn bis zur Abfahrt der nächsten Bahn.
Die Pistenverhältnisse waren am Vormittag großteils perfekt. Die beiden Talabfahrten waren von oben nach unten pulvrig bis aufgefirnt und super zu fahren. Die Pisten am Frauenkar waren gegen 11 Uhr schon etwas weich, dieser Zustand hat sich aber über den Tag sehr gut gehalten, es wurde nicht sulzig. Die Abfahrten am Hahnlgraben waren auch am Nachmittag noch richtig schön griffig. Die Talabfahrten waren natürlich nachmittags dann weiter unten schon recht sulzig, und die blaue Gammeringabfahrt hat an einer Stelle auch schon ziemlich ausgelassen, aber es hat immer Spaß gemacht.
Ich war wirklich positiv überrascht von dem Gebiet. An die beiden Skilager-Aufenthalte hat mich der Tag dann doch nicht mehr so sehr erinnert. Damals hatte ich damit zu tun, halbwegs sturzfrei die Pisten runterzukommen. Heute kann ich das Skifahren genießen und hab auch einen Blick auf die Landschaft rundrum
. Die beiden Talabfahrten überwinden knapp 700 (rote Wurzerabfahrt) bzw. gut 800 (blaue Gammeringabfahrt) Höhenmeter. Vom Gammeringsattel aus und auch im weiteren Verlauf der blauen Abfahrt hat man ein wunderschönes Panorama ins Steirische, ebenso oben vom Frauenkar. Die beiden Abfahrten vom Frauenkar (die rote Frauenkar- und die schwarze Panoramaabfahrt) sind jede Minute der langen Auffahrt mit der Frauenkarbahn wert. Ob es an der Stelle aber wirklich wie geplant eine 10er-EUB braucht, kann ich nicht nachvollziehen. Eine 6er-KSB mit Sitzheizung und Bubbles würde von der Kapazität her meiner Meinung nach völlig reichen und würde die bei kalten Temperaturen durchaus frostige Bergfahrt angenehm genug gestalten. Aber anscheinend hat Schröcksnadel seit dem Bau der Reischlbergbahn am Hochficht Gefallen an 10-EUBs von Leitner gefunden Jetzt aber genug geschrieben, hier ein paar Bilder.
an der Bergstation der Wurzeralmbahn, lt. Darstellung auf der Webseite die schnellste Standseilbahn in Europa (ob sie das tatsächlich ist, kann ich nicht sagen, aber sie fährt immerhin mit 10 m/s; die Schlossalmbahn I in Bad Hofgastein tuckert dagegen z.B. mit 6 m/s bergwärts):
Von dort ging es zunächst einmal auf der roten Talabfahrt runter. Nach der Bergfahrt sind wir rüber zur Gammeringbahn und die blaue Talabfahrt gefahren.
Ausstieg der Gammeringbahn:
Einstieg in die blaue Talabfahrt:
unterwegs auf derselben:
Als nächstes war der Schwarzecklift mit seinen drei Abfahrten (blau, rot und schwarz) dran.
Ausstieg des Schwarzecklifts:
Beginn der blauen...
...und der roten Abfahrt:
Ausblick vom Frauenkar:
der Schlepplift im Bild ist der Junior Jet, links daneben die Gammeringbahn:
nachmittags um ca. 15:30 Uhr auf der blauen Talabfahrt, das Loch war in der Früh noch nicht da (es war aber gut mit einem Zaun abgesichert):
weiter unten war es wieder besser, hier die rote Talabfahrt im Bereich, an dem sie mit der blauen zusammentrifft:
das letzte Stück an der Talstation sah dann schon so aus:
Fazit: ein wie ich meine sehr schönes kleines Gebiet mit Pisten und Ausblicken, die manch größerem Gebiet auch gut stehen würden.